Restaurant Villa Philippe in Kronberg

Ein Besuch des schmucken Kleinods in der Kronberger Altstadt ist besonders reizvoll wegen der gelungenen Verbindung von historischer Bausubstanz (Jugendstil) mit modernem Interieur. In der liebevoll sanierten Villa Philippe legt man besonderes Augenmerk auf Ästhetik, Design und entspannt-harmonische Gastlichkeit – ein Konzept, das perfekt mit den kulinarischen Highlights korrespondiert, die den Gast in diesem stimmungsvollem Restaurant erwarten.

Bevor man sich zum Mittag- oder Abendessen in die 1. Etage der Villa begibt, lohnt durchaus ein Abstecher in die Bar im Erdgeschoss. In ungezwungener Atmosphäre kann man hier einen Aperitif zu sich nehmen.

„Man kann das Kochen nicht neu erfinden, aber immer wieder neu gestalten“, so lautet das Motto von Küchenchef und Inhaber Farrokh Okhovat-Esfehani. Und genau so präsentieren sich seine Kreationen: Weltoffen und mit einem gewissen Hang zu orientalischen Aromen (-kombinationen) wie etwa das Duett von der Jakobsmuschel mit Korianderpesto, Granny Smith und Basilikumschaum, der Linsen-Apfel-Sellerie-Salat mit Ziegenkäse und Fenchelsalami oder das Rinderfilet mit Grünkohl und Safran-Kartoffelpüree. Auch die Desserts haben Format und zeugen von der Qualität der Küche. Hier hat der Gast die Wahl zwischen einem warm servierten Karottenkuchen mit Kardamon-Eis, einer köstlichen Feigentarte mit Datteleis oder einer kleinen Käseauswahl mit Feigensenf und Fruchtchutney. Last but not least – gute Tropfen auf der übersichtlich zusammengestellten Weinkarte und ein ausgesprochen freundlicher Service bieten ein der Küche angemessenes Rahmenprogramm.

Fazit: Wer sich für ein Business-Lunch (Top Preis-Leistungs-Verhältnis) oder ein gemütliches Abendessen eine Auszeit in entspannter Atmosphäre nehmen möchte, wird hier sicher glücklich. Die Experten des Varta-Führers zeichnen die Villa Philippe in Kronberg mit zwei Diamanten aus und würdigen damit das sehr gute Speisenangebot und das außerordentlich geschmackvolle Ambiente.

www.villa-philippe.de

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Stephan Mießner

Im Grunde lohnt allein schon das Ambiente, das – dem ehemaligen „VEB Strömungsmaschinen“ sei Dank – jede Einkehr hier zu einem Erlebnis werden lässt. Etwas außerhalb vom Stadtzentrum, auf dem Gelände der Zeitenströmung, gibt es mit dem „Elements“ seit einiger Zeit einen neuen Treffpunkt für Genießer in Sachsens Landeshauptstadt. Behutsam und mit reichlich ästhetischem Feingefühl hat man in der einstigen Fabrikhalle denkmalgeschützte Industriearchitektur mit modernen Elementen kombiniert. Das Ergebnis: Ein stimmungsvolles Restaurant mit langem Tresen, raumhohen Fenstern, hochwertigem Mobiliar sowie einer imposanten Holzgiebeldecke, an der noch immer die Stahlschienen der Arbeitskräne zu sehen sind.

Genauso individuell wie das Ambiente sind auch die Speisen. Der junge Küchenchef Stephan Mießner setzt dem beeindruckenden Rahmen sehr gekonnt kreative Akzente entgegen. Ganz locker und unkonventionell, aber stets geschmackssicher und handwerklich fundiert, bereitet der ambitionierte Cuisinier seine Gerichte aus erstklassigen Produkten und fühlt sich dabei scheinbar keinem bestimmten Genre verpflichtet. Bei aller Weltoffenheit und einer gewissen Vorliebe für bunte Kontraste wirkt das Meiste wohl durchdacht und klar strukturiert.

Zum Auftakt wurde uns ein exzellent mariniertes Rindercarpaccio mit Parmigiano Reggiano, Limonen-Créme fraîche und Kapern serviert. Auch die gekühlte Blumenkohlmilch mit Entenstopfleber und Holunderblüten hätte geschmacklich als auch optisch kaum besser sein können. Eine herrlich frische Sommer-Suppe! Dass Mießner auch Fischgerichte liegen, war eindrucksvoll nachzuschmecken bei dem auf den Punkt gebratenen, butterzarten Heilbutt, der samt Beilagen rundum überzeugte. Als pfiffige Idee erwies sich zum süßen Abschluss das herrlich frische Joghurtsüppchen mit Löwenzahn, Matchatee-Eis und Erdbeeren.

Der sehr freundliche, tadellos agierende junge Service weiß kompetent aus der gut zusammengestellten Weinkarte zu empfehlen. Martina Starovicová, die mit Stephan Mießner bereits im Restaurant Schloss Eckberg zu gastronomischer Hochform auflief, agiert mit authentischem Charme und unkomplizierter Offenheit – alles zum Wohl ihrer Gäste.

Unter dem gleichen Dach befindet sich noch die Deli-Tagesbar, die sich optimal für ein schnelles Mittagsgericht oder ein spontanes Abendessen mit Freunden eignet. Auf rustikalen Gartenstühlen und -bänken im Retro-Design erwartet den Gast eine lockere, ungezwungene Atmosphäre und eine wohlschmeckende Bistroküche zu moderatem Preis. Das „Deli“ verfügt wie auch das Restaurant über eine großzügige Sommerterrasse.

Ob Bistro- oder Restaurantbesucher – wer nach dem Essen genüsslich eine Zigarre oder einen Digestif genießen möchte, kann sich in die geschmackvoll ausgestattete Cigar Longe neben der Deli-Tagesbar zurückziehen.

Fazit: Eine spektakuläre Adresse mit kosmopolitischem Flair und einer Küche, die weitaus besser ist, als man es in solch einem In-Lokal vermuten würde. Die Experten des Varta-Führers zeichnen das „Elements“ nach ihrem Testbesuch mit zwei Diamanten und jeweils einem „Varta-Tipp“ für die hervorragende Küchen- und Serviceleistung aus.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Web: www.restaurant-elements.de

Restaurant der Woche: Höhns Dom-Brasserie & Bar in Köln

Die Gute Stube der Höhns in der Kölner Südstadt lohnt weiterhin jeden Besuch. Was hinter raumhohen Fenstern in gepflegter aber ungezwungener Atmosphäre kredenzt wird, ist eine hochqualitative bürgerliche Küche mit viel Bodenhaftung und erfreulich wenig Schnickschnack. Und weil es Patron Klaus Höhn hervorragend gelingt, langweilig erscheinende Brauhaus-Klassiker in feine kulinarische Kreationen zu verwandeln, wundert es nicht, dass das Lokal Abend für Abend rappelvoll ist. Eine vorherige Tischreservierung ist daher wärmstens zu empfehlen.

Im Erdgeschoss speist man im klassischen Brasserie-Ambiente an blanken Holztischen. Rot-weiße Wände mit Fotografien von Köln und Wandleuchten in Domform sorgen für ein bisschen Lokalkolorit. In der separaten Lounge-Bar im Souterrain haben Gäste die Möglichkeit, ein frisch gezapftes Kölsch, ein Gläschen Wein oder einen Espresso zu sich zu nehmen. Außerdem können Raucher hier ihrem Hobby frönen. Der eigentliche Trumpf ist aber zweifelsohne die großzügige Terrasse zur Alteburger Straße, wo es in der warmen Jahreszeit garantiert immer etwas zu sehen gibt.

Klaus Höhns feine deutsche Küche stützt sich stets auf frische und hochwertige Zutaten. Von der sehr guten hausgemachten Rinderroulade aus dem Roastbeef mit Kartoffel-Möhren-Gemüse über das Cordon Bleu aus dem Kalbsrücken mit Pommes Frites und kleinem Salat bis zum Höhnburger (angebratenes Tartar) mit Röstzwiebeln und Bratkartoffeln ist das Speisenrepertoire von gutbürgerlicher Manier und überzeugt durch eine sorgfältige, geschmackvolle Machart. Hier und da findet man auch ambitioniertere Gerichte wie zum Beispiel feine Kalbsbäckchen in Rotweinjus mit getrüffeltem Kartoffelpüree und Wirsinggemüse oder Irisches Lammcarée mit mediterranem Schmorgemüse. Bei Gästen sehr beliebt ist das kölsche „Tapas-Menü“ mit 12 verschiedenen Kleinigkeiten. Aber auch das 3-gängige „Ringeltäubchen-Menü“ für 26 Euro ist ein echter Klassiker.

Dass dieses Lokal kein reines Feinschmeckerrestaurant ist, sondern eher als beliebte Brasserie der gehobenen Art fungiert, merkt man dem Service ein wenig an, doch lassen es die durchaus freundlichen jungen Damen dem Gast während des Aufenthalts an nichts fehlen. Die überschaubare Weinkarte bietet überwiegend Regionales und Europäisches zum sehr fairen Tarif.

Fazit: Das behagliche Ambiente und Klaus Höhns konstant gute Küche gehen eine homogene Verbindung ein, die sowohl anspruchsvoller als auch bodenständiger Klientel zu gefallen weiß. Auch das stimmige Preis-Leistungs-Verhältnis spricht für dieses Restaurant. Die Varta-Experten zeichnen Höhns Dom-Brasserie in Köln nach ihrem Testbesuch mit 1 Diamanten aus.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Web: www.dombrasserie.de

Wein-Dinner Abende im ausgezeichneten Edelrestaurant "Kai” in Phoenix

Das mit fünf Diamanten und fünf Forbes-Sternen ausgezeichnete Edelrestaurant „Kai“ wird in Zusammenarbeit mit mehreren anerkannten Weinkellereien von April bis Juli jeden zweiten Dienstag im Monat Wein-Dinner Abende durchführen. Die renommierte Küche des Edelrestaurants „Kai“ wird sechs-gängige Menüs zusammen mit den ausgewählten Weinen der Westküste servieren. Feinschmecker können ab dem 10. April für 140 US Dollar in den Genuss dieser Veranstaltungen kommen.

Die erste Weinkellerei wird das familiengeführte „DeLille Cellars“ in Woodinville, Washington sein. Das finale Dinner wird am 10. Juli mit der Pillsbury Wine Company von Cottonwood in Arizona stattfinden. Der Weinanbauer Sam Pillsbury, ein neuseeländischer Filmemacher, hat sich damit einen Lebenstraum verwirklicht: Er flog einst nach Arizona, um einen Pilotenfilm zu drehen und verliebte sich gleichermaßen in ein Mädchen wie in die einzigartige Landschaft Arizonas. Vor elf Jahren bepflanzte er 2.000 Quadratmeter unter exzellenten Bedingungen. Heiße Tagtemperaturen, kühle Nächte und ein sandiger Lehmboden bieten in einer Höhe von 1.300 Meter über dem Meeresspiegel die idealen Voraussetzungen für den Anbau der Weinreben.

Weitere Informationen unter www.wildhorsepassresort.com
Reservierungen für die Wein-Dinner Abende können bei Frau Rosina Dee unter der Nummer 602-385-5726 oder über die Email-Adresse Rosina.Dee@sheraton.com gemacht werden.

Martin Steiner

Restaurant der Woche: Max on One im Jumeirah Frankfurt

Das Restaurant in Frankfurts Nobelhotel Jumeirah am Thurn-und-Taxis-Platz, das im Spätsommer 2011 mit dem Österreicher Martin Steiner (zuvor Küchenchef in Johann Lafers Stromburg) an den Start ging, präsentiert sich interessanterweise ganz anders, als wir es uns vorgestellt hatten: Anstatt opulenter Gourmet-Menüs zu utopischen Preisen und protziger Glamour-Ausstattung mit Schwellenangst dominieren im „Max on One“ neuinterpretierte Regionalgerichte mit österreichischen Einflüssen und dezent-luxuriöses Design mit einem Hauch Understatement.

Das Restaurant mit Private Dining Area befindet sich auf der ersten Etage des 96 Meter hohen verglasten Hotelturms. Für die ausgesprochen gelungene Inneneinrichtung zeichnen der bekannte japanische Architekt Takashi Sugimoto und sein Team von Super Potato verantwortlich. Gespeist wird in bequemen Sesseln und an stilvoll gedeckten Tischen. Dabei schweift der Blick unvermeidlich in die offene Showküche. Zwei begehbare gläserne Weinkuben, ein mit Geschirr bestücktes Wandregal sowie ein Steakhouse-Front-Grill verkörpern eine moderne, urbane Atmosphäre im Zentrum der Mainmetropole.

Immer einfallsreich und aromenstark zeigt sich Martin Steiners Küche, die nie irgendwelchen Trends hinterherhinkt, sondern sich lieber auf den selbst gesetzten Kurs verlässt. Das Wichtigste sind dem gebürtigen Kärntner Qualität und Regionalität der Viktualien und deren schonende Zubereitung. Ob Frankfurter Pasta mit Grüner Soße oder Original „Wiener Schnitzel“ mit Bratkartoffeln, Preiselbeeren und Gurkensalat – der Spagat zwischen regionaldeutscher Küche mit einer guten Portion Lokalkolorit und österreichischer Schmankerlküche gelingt bestens.

Selbst die abendlichen Menüs stehen unter dem Motto „Hessen grüßt Österreich“. Fantastisch das Tafelspitzsülzchen vom Weidekalb mit Kräuterpesto und Radieschen. Wirklich fein und nicht zu dominant auch das Brunnenkresse Schaumsüppchen, welches mit Sellerie und Sicher Saiblingskaviar veredelt wurde. Tolle Fleischqualität und perfektes Handwerk erlebten wir beim Duo vom Steirischen Almochsen mit Fingermöhren, Landspitzkohl und Kartoffelstrudel. Fast unnötig zu erwähnen, dass zum süßen Finale in jedem Falle auch Steiner’s Topfenknödel ein dickes Extralob verdient.

Das umfangreiche Weinangebot hat reichlich Gutes aus nahezu allen Erdteilen zu bieten. Auch im offenen Ausschank findet man ordentliche Qualitäten. Bleibt noch zu erwähnen, dass auch die Servicemannschaft unter der routinierten Führung des Oberkellners einen motivierten und professionellen Eindruck hinterlässt. Alles in allem lässt sich das „Max on One“ im Jumeirah Frankfurt uneingeschränkt empfehlen. Die Expertinnen und Experten des Varta-Führers zeichnen Ambiente, Angebot, Service- und Küchenleistung mit drei Diamanten aus.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Max on One
Web: www.jumeirah.com

Michael Bischoff

Restaurant der Woche: Wilder Mann in Bad Urach

Das württembergische Fachwerkstädtchen Bad Urach gehört mit seinem spätmittelalterlichen Marktplatz zweifellos zu den schönsten Orten auf der Schwäbischen Alb. Seit einiger Zeit erstrahlt das Restaurant „Wilder Mann“ nahe dem Rathaus in völlig neuem Glanze. Trotz frischen Farben, modernem Lichtkonzept und eleganter Tischkultur wurde der ländliche Charakter bewahrt – eine gelungene innenarchitektonische Leistung.

Und auch die Leistungen der Küche stimmen vergnüglich. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Michael Bischoff nach einigen Wanderjahren in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist. Gemeinsam mit seiner Frau Anja hat der ehemalige Souchef von Claus-Peter Lumpp im Baiersbronner Bareiss den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und dem Traditionsgasthaus, das zuvor mehrere Jahre leer stand, neues Leben eingehaucht.

Im klassisch-gediegenen Gastraum mit der alten tonnenförmigen Holzdecke erlebten wir zwar keinen zweiten Claus-Peter Lumpp, doch die Küche macht trotzdem einen gelungenen Spagat zwischen Altbewährtem und Neuinterpretiertem. Die abwechslungsreich zusammengestellte Speisekarte präsentiert verschiedene Menüs, deren Gänge selbstverständlich auch getauscht und einzeln bestellt werden können. Zusätzlich zu den Gerichten auf der Karte bietet man eine täglich wechselnde Empfehlung. Alles, was wir probierten, überzeugte bei unserem Testbesuch durch eine angenehm schlichte und produktorientierte Machart.

Pfiffig der marinierte Feldsalat in einer interessanten Variante mit Trauben, Bündnerfleisch und einem kräftigen Kartoffeldressing. Von sehr guter Qualität war die kräftige Rinderconsommé mit Kalbsbackenmaultäschle. Michael Bischoff konstruiert keine Kreationen. Er kocht mit Feingefühl, aber nicht zu filigran, und er würzt sehr beherzt. Einen schönen Akzent hatte dank Thymianglace der ganz propere Argentinische Rostbraten mit geschmorten Schalotten und (selbstverständlich) handgeschabten Spätzle vom Brett. Zur abschließenden Schokoladentarte an aromatischem Kumquat-Ragout passte bestens das hausgemachte Ingwereis.

Den Service erlebten wir freundlich, aufmerksam und jederzeit sattelfest. Bezahlbare Weine, überwiegend von heimischen Winzern komplettieren das Angebot in diesem rundum sympathischen Gasthaus. Die Expertinnen und Experten des Varta-Führers zeichnen das Restaurant „Wilder Mann“ in Bad Urach mit zwei Diamanten aus.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Kontakt:

Wilder Mann
Pfählerstr. 7
72574 Bad Urach
Tel.: (07125) 947330
Web: www.restaurant-wildermann.de

Michelin-Sterneregen für alle COLUMBIA Hotels & Resorts in Deutschland

Erstmals alle Häuser in Deutschland mit Michelin-Sternen ausgezeichnet – Rüsselsheim zum ersten Mal mit einem Stern gekrönt – Verteidigung der Sterne in Lübeck-Travemünde, Wilhelmshaven und Bad Griesbach – Auch der Gault Millau 2012 honoriert die kulinarische Schwerpunktsetzung der Hotelgruppe – Drei World Travel Awards für die Häuser auf Zypern

Exzellente Gourmetbewertungen bestätigen erneut die kulinarische Klasse der COLUMBIA Hotels & Resorts: Zum ersten Mal krönen die Gourmetrestaurants aller deutschen COLUMBIA Hotels & Resorts Michelin-Sterne. Neben der erneuten Vergabe von insgesamt vier Michelin-Sternen – Kevin Fehling aus dem „La Belle Epoque“ im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde zwei Sterne, André Stolle aus dem „Marco Polo“ im COLUMBIA Hotel Wilhelmshaven einen und Denis Feix im „Il Giardino“ des COLUMBIA Hotel Bad Griesbach ebenfalls erneut einen Stern – hat jetzt auch ThomasMacyszyn aus dem „NAVETTE“ des COLUMBIA Hotel Rüsselsheim seinen ersten Stern. Der GaultMillau 2012 krönt den Sterneregen und vergibt ebenfalls hervorragende Punktewertungen. Mit erneut 17 Punkten für Fehling, ebenfalls 17 Punkten für Feix sowie 16 Punkten für Stolle setzt die Hotelgruppe ein deutliches Zeichen. Auch weitere Bewertungsorgane honorieren die kulinarische Klasse der Gourmetrestaurants und ihrer Chefköche.

Bestätigung und Ansporn für die COLUMBIA Hotels & Resorts
„Es ist unser Anspruch, zu den besten Gourmetadressen in Deutschland zu gehören. Die Auszeichnungen bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass sich unsere Schwerpunktsetzung auszahlt“, so Enrico Noack, Director Sales & Marketing der COLUMBIA Hotels & Resorts. „Die hervorragenden Gourmetbewertungen sind eine große Motivation und bestärken unsere Chefköche darin, ihre jeweils eigenen Philosophien permanent weiter zu entwickeln.“

Zwei Sterne erstrahlen über der Ostsee
Der gebürtige Delmenhorster Fehling verteidigt als Küchenchef des „La Belle Epoque“ seinen Platz in der Riege der Zwei-Sterne-Köche in Deutschland. Neben dem Gault Millau 2012 bestätigen auch der Varta-Führer mit drei Diamanten und dem Varta-Tipp für Küche und Service sowie der „gusto“ mit außerordentlichen neun von zehn möglichen Pfannen ihre Bewertungen aus dem letzten Jahr. „Der Feinschmecker“ vergibt sogar ein halbes F mehr und erhöht auf dreieinhalb F.

Fehlings Kreationen beruhen auf den Grundtechniken der klassischen Nouvelle Cuisine, die er perfektioniert hat und auf kreative Art neu interpretiert. Dabei werden seine Kompositionen maßgeblich von internationalen Einflüssen geprägt. Modernität, Mut, scheinbare Widersprüchlichkeit und die Integration von hierzulande seltenen Produkten der Weltküche zeichnen den 34-Jährigen aus und verleihen seinen Kreationen eine ganz eigene Handschrift.

Ein Stern leuchtet weiterhin über Wilhelmshaven
Nach nur anderthalb Jahren hat sich André Stolle im „Marco Polo“ im letzten Jahr seinen ersten Michelin-Stern in Niedersachsen erkocht und ihn jetzt verteidigt. Im Gault Millau 2012 erhält das „Marco Polo“ erstmals 16 Punkte und zählt somit zu den Aufsteigern des Jahres. Der Aral-Schlemmeratlas verteilt darüber hinaus zweieinhalb Kochlöffel, der Varta-Führer drei Diamanten und der „Große Restaurant & Hotel Guide“ von Bertelsmann drei Hauben.

Stolle steht für subtil verfeinerte regionale Kompositionen, ergänzt um nordische Erzeugnisse und Techniken. Mit seinem Küchenkonzept „Pure North“ setzt er neue Akzente und verbindet regionale Traditionen mit nationalen wie internationalen Produkten der Nordsee und innovativen Techniken. Er agiert dabei höchst kreativ, teilweise verwegen. Seine Kompositionen tragen Namen wie „Katenrauch-Wurscht“ oder „Arktischer Saibling 36c“.

Erneuter Sternenzauber in der Bayerischen Toskana
Auch Denis Feix bestätigt seine kulinarische Klasse und erhält neben einem Michelin-Stern – bereits zum sechsten Mal in Folge – erneut 17 Punkte im Gault Millau. Auch weitere Bewertungen wie drei Diamanten im Varta-Führer 2012 sowie der Varta-Tipp für Sterne-Küche und vier Hauben in der „Große Restaurant & Hotel Guide“ von Bertelsmann prämieren den kulinarischen Anspruch von Feix.

Heimische Traditionen und regionale Produkte des Rottals spielen in der „Modernen Naturküche“ des 36-Jährigen eine ebenso große Rolle wie der Anspruch, mit frischen Ideen, innovativen Zubereitungstechniken und variierenden Konsistenzen den Gerichten eine eigene Handschrift zu verleihen. Seine Vorliebe gilt regionalen Kräutern und Pflanzen sowie heimischen, in freier Wildbahn lebenden, Tieren. Primäre Attribute seiner „Modernen Naturküche“ sind Frische und Leichtigkeit mit viel Liebe zum Detail.

Sterneregen auch in Rüsselsheim
Mit dem Gourmetrestaurant NAVETTE des COLUMBIA Hotel Rüsselsheim hat nun auch das letzte deutsche Haus der Hotelgruppe einen Michelin-Stern. Das Talent von Chefkoch Thomas Macyszyn wird mit der Auszeichnung bestätigt und er festigt seinen Platz auf der Kulinariklandkarte. In der „Große Restaurant & Hotel Guide“ von Bertelsmann erhält das NAVETTE erneut drei Hauben für die Küche und mit drei Service-Punkten einen mehr als im Jahr zuvor. Der Varta-Führer 2012 vergibt drei Diamanten und vervollständigt somit die Gourmetbewertungen für das Rüsselsheimer Sterne-Restaurant.

World Travel Award für die Häuser auf Zypern
Bereits zum fünften Mal in Folge hat das Fünf-Sterne-Boutique-Hotel Londa in Limassol den begehrten World Travel Award (WTA) erhalten. Das zyprische Hotel, geführt von den COLUMBIA Hotels & Resorts, wurde in der Kategorie „Best Boutique Hotel Cyprus 2011“ sowie als „Cyprus Leading Hotel“ ausgezeichnet. Das COLUMBIA Beach Resort hat den WTA „Cyprus Leading Spa Resort 2011“ erhalten. Somit gehen drei der herausragenden Auszeichnungen an die zyprischen Häuser. Die WTAs gelten als die „Oscars“ der Reisebranche. Die Auszeichnungen basierten in diesem Jahr auf Bewertungen von 213.000 Experten aus 160 Ländern.

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Mill
au 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Restaurant der Woche: Gasthaus Schwanen in Neckartailfingen

Gasthaus Schwanen in Neckartailfingen

Der „Schwanen“ in Neckartailfingen ist ein prächtiges, gepflegtes Gasthaus, wie es in jeder zweiten Ortschaft stehen sollte. Aber bitte auch mit ebensolcher Gastfreundschaft und Küchenleistung, denn was hier vom flinken und stets freundlichen Service aufgetischt wird, offenbart sich von der Vesper bis hin zum gebratenen Wolfsbarschfilet auf gutem Niveau.

Wenngleich freilich nicht alles mit raffiniertem Feinschliff in ausgefeiltem Gourmetformat punkten kann, so präsentiert sich die regional und saisonal ausgerichtete Küche von Patron Jochen Heilemann überraschend finessenreich. Dafür sorgt schon alleine die gute Fleischqualität, nachzuschmecken beim butterzarten Rindstafelspitz aus dem Sud auf Rahmblattspinat mit Röstkartoffeln und Apfelmeerrettich. Man kann hier besten Gewissens einen Zwiebelrostbraten oder ein Wiener Schnitzel essen, aber auch die Hausgemachten Maultaschen, die es auch zum Mitnehmen gibt, gelingen bravourös.

Und nicht nur die Speisen stehen in der gemütlichen Wirtschaft mit Terrasse und Nebenzimmer in einem sehr ausgewogenem Preis-Leistungs-Verhältnis – auch die Weinauswahl, die sich in erster Linie auf regionale Tropfen konzentriert ist durchaus gastfreundlich kalkuliert.

Die sympathische Chefin Christa Heilemann, die aus einer Gastronomen-Familie stammt und zusammen mit ihrem Sohn Jochen diesen Vorzeigebetrieb führt, kümmert sich fürsorglich um das Wohl aller – vom hungrigen Wandersmann bis zum Feinschmecker. Für Übernachtungsgäste stehen einfache, aber liebevoll eingerichtete und gepflegte Zimmer zu moderaten Preisen zur Verfügung.

Fazit: Auch wenn wir beim letzten Mal vom „Schwanen“ noch nicht vollends überzeugt waren, so müssen wir nach dem neuerlichen Testbesuch unsere Meinung revidieren: Das traditionsreiche Restaurant im Ortskern von Neckartailfingen, das nur etwa dreißig Minuten südlich von Stuttgart liegt, ist eine empfehlenswerte Adresse mit schmackhafter bodenständiger Küche, hellen, freundlichen Gasträumen und herzlichen Gastgebern. Mit einem Diamanten wird das Haus in der neuen, im Oktober erscheinenden Varta-Führer-Buchausgabe empfohlen.

Gasthaus Schwanen
Nürtinger Str. 18
72666 Neckartailfingen
Tel. (07127) 929420
Fax: (07127) 929421
E-Mail: info@schwanen-neckartailfingen.de
Web: www.schwanen-neckartailfingen.de

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Hotel der Woche: Hotel Cochemer Jung in Cochem/Mosel

Unmittelbar in Cochems Zentrum direkt an der Moselpromenade ist ein neues Urlaubsdomizil entstanden, das den Mystery Check der kritischen Varta-Tester erfolgreich bestanden hat. Mit zwei Diamanten wird das 2011 eröffnete Haus in der kommenden Buchausgabe (erscheint im Oktober) empfohlen. Geführt wird das Hotel Cochemer Jung von der erfahrenen Hoteliersfamilie Keßler-Meyer, die in Cochem mit dem Hotel Karl-Müller sowie dem Moselromantik-Hotel Keßler-Meyer noch zwei weitere Häuser betreibt.

Als erstes Nullemissionshotel in Rheinland Pfalz setzt das Haus neue Maßstäbe in Sachen Umweltschutz und leistet damit einen direkten Beitrag zur Zukunftssicherung des Tourismus an der Mosel. Das Gebäude wurde hervorragend gedämmt und außerdem mit einer innovativen Kälteanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Die neuzeitlichen Gästezimmer, die sich auf vier Etagen verteilen, sind alle mit einer Fußbodenheizung versehen. Auch an die Hochwassergefahr wurde gedacht: Da sich das Hotel in unmittelbarer Nähe zur Mosel befindet, hat man die gesamte Technik im Dachgeschoss installiert. Herzstück der Anlage ist eine spezielle Wärmepumpe mit Außenluftverdampfer. Sie versorgt das Hotel mit Heizenergie, sodass der Betrieb komplett ohne Öl- und Gasheizung auskommt. Dennoch gibt es sommers wie winters stets perfekte Raumtemperaturen.

Alle 31 Nichtraucher-Doppelzimmer, die wahlweise zur Moselseite oder zur Altstadt liegen und teilweise über einen französischen Balkon verfügen, sind klassisch modern eingerichtet. Unverkennbar ist der Bezug zur Region: Die Fußböden sind in Schieferton gefliest, von den Zimmerwänden grüßen Impressionen aus der Moselregion. Mit Flachbild-TV, Radio, Dusche/WC, Föhn und Telefon bieten die Gästezimmer jeglichen Komfort, den man in einem Haus dieser Klasse erwarten darf. Auch der Service entspricht diesem Standard und gibt wenig Anlass zur Klage, auch wenn es in punkto Dienstleistungsniveau durchaus noch Luft nach oben gibt.

Das hauseigene Café-Bistro verfügt über ca. 80 Sitzplätze. Auf der Karte stehen überwiegend regionale und saisonale Speisen. Am Nachmittag gibt es Kaffeespezialitäten und ein frisches Kuchenangebot. Bei sommerlichen Temperaturen sitzt es sich vor dem Restaurant sehr nett auf der angrenzenden Außenterrasse mit Blick auf die Mosel. Da das Hotel Cochemer Jung keinen Fitness- und Wellnessbereich aufweist, wird den Gästen die Möglichkeit angeboten, ein Vital- und Spa Center unweit des Hotels aufzusuchen, mit dem eine Kooperation besteht.

Fazit: Das Hotel Cochemer Jung ist eine echte Alternative zu den immergleichen und oftmals stark abgewohnten Feriendomizilen an der Mosel. Die exponierte Lage, die modernen und komfortablen Zimmer sowie die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten in der unmittelbaren Umgebung werden Aktivurlauber und Individualtouristen gleichermaßen begeistern.

Hotel Cochemer Jung
Moselpromenade 2
56812 Cochem
Tel.: 02671 / 605220
Fax: 02671 / 60522148
E-Mail: info@cochemer-jung.de
Internet: www.cochemer-jung.de

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Restaurant der Woche: »Le Gourmet« im Hotel Die Hirschgasse in Heidelberg

»Le Gourmet« im Hotel Die Hirschgasse in Heidelberg

Von außen wie von innen gefällt das schöne, am Rande von Heidelberg gelegene Hotel Die Hirschgasse mit authentischem Flair. Das nostalgisch anmutende Traditionshaus lässt den Gast in vergangene Zeiten schwelgen. Nicht mehr aus dem Haus wegzudenken ist das mit vier Diamanten und einem »Varta-Tipp Küche« ausgezeichnete Feinschmeckerrestaurant »Le Gourmet«. Jahrhundertealte Sandsteinwände, eine historische Fachwerkdecke, üppige Stoffe aus der Laura Ashley-Kollektion und edle Tisch-Accessoires schaffen ein beeindruckendes Ambiente, das sich durch klassische Eleganz und Behaglichkeit auszeichnet.

Dem traditionellen Charme dieser Heidelberger Institution entspricht auch der Service. Maître Gilles Duflot, ein erstklassiger Oberkellner mit erfrischend französischem Auftreten, führt die Crew mit ruhiger Hand und großem Sachverstand. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter agieren unauffällig und schnell. Hier sitzt so gut wie jeder Handgriff. Inzwischen ist solch ein nahezu perfekt funktionierender Service nur noch selten in Deutschland anzutreffen. Auch die Weinempfehlungen von Duflot sind absolute Volltreffer, schließlich kann er auf einen gut sortierten Weinkeller zurückgreifen, der einen guten Querschnitt nationaler und internationaler Gewächse bietet.

Die größtenteils klassisch-französisch orientierte Küche von Mario Sauer, der seit 2007 die Küchenleitung innehat, präsentiert sich in erstaunlicher Qualität, ohne sich anderen kulinarischen Einflüssen gegenüber zu verschließen. Dem ambitionierten Chefkoch ist es zu verdanken, dass dieses Restaurant so regen Zuspruch erfährt und mittlerweile zu den besten Gourmetadressen der ehemaligen kurpfälzischen Residenzstadt gelten kann. Die Karte bietet zwei unterschiedliche Menüs, deren Gänge beliebig miteinander getauscht werden können. Mario Sauer und seinem Team gelingt es, mit viel Kreativität und Einfallsreichtum stets neue kulinarische Überraschungen für die Gäste des Hauses zu zaubern.

Uns überzeugte die unspektakulär klingende, aber wohlschmeckende Pastete von Perlhuhn und Entenstopfleber mit Champignon-Mispelsalat, Essiggemüse und Feigenmarmelade. Ein Gaumenschmaus ist auch die Variation von Kaisergranat – roh, gebraten und als Mousse mit Paprika und Basilikum. Haute Cuisine ohne Schnörkel in bester französischer Manier, unter Verwendung tadelloser Produkte und in perfekter Zubereitung – besser und einfacher kann traditionelle Spitzenküche nicht präsentiert werden. Zum Hauptgang gaben bestens beschaffenes Kichererbsenpüree, aromatisches Fenchelgemüse und eine gute Jus dem exzellent gegarten Rücken und Filet vom Hohenloher Lamm ein stimmiges Geleit. Beim Dessert griffen wir auf den Joghurt mit Pfirsich und Rhabarber zurück. Genau richtig, um sich nach dem opulenten Menü auf leichte Art und Weise zu erfrischen.

Ein nicht ganz günstiges aber äußerst lukratives Angebot für Übernachtungsgäste ist das »Zwei Tage Verwöhn-Arrangement«. Dieses lukrative Hotelangebot umfasst unter anderen zwei Übernachtungen in der Kategorie »Deluxe Suite« für 2 Personen inklusive Frühstückbüffet, eine Flasche Champagner, Obstkorb und Pralinen bei Anreise sowie ein 6-Gang Gourmet Candle-Light Dinner mit Aperitif, korrespondierenden Weinen, Digestif und Kaffee. Das Feinschmeckerrestaurant »Le Gourmet« ist dienstags bis samstags ab 18:00 Uhr geöffnet. Eine vorherige Tischreservierung ist zu empfehlen.

Le Gourmet
Hirschgasse 3
69120 Heidelberg
Tel. (06221) 4540
Fax: (06221) 454111
E-Mail: info@hirschgasse.de
Web: www.hirschgasse.de

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.