Ralf Zacherl, Martin Baudrexel und Mario Kotaska

„Krisenherde“ aufgepasst! Am 20.10. kehren „Die Küchenchefs“ ins VOX-Programm zurück und eilen immer sonntags um 19:15 Uhr verzweifelten Restaurantbesitzern zu Hilfe, die kurz vor dem Aus stehen. So auch in der ersten Folge der neuen Staffel: Hier erwartet Ralf Zacherl, Martin Baudrexel und Mario Kotaska gleich ein besonders schwerer Fall: Einem Restaurantbesitzer auf einer Hallig steht das Wasser bis zum Hals. Seine beste Freundin sieht nur noch eine letzte Chance: „Die Küchenchefs“ müssen helfen! Ob es den drei Profiköchen tatsächlich gelingt, den rettenden Anker zu werfen?

„Das ist das allererste Mal, dass wir auf einer Hallig drehen“, freut sich „Küchenchef“ Ralf Zacherl auf den nächsten Auftrag. Der führt die drei Profiköche auf die 18 Kilometer und eineinhalb Stunden vom Festland entfernte Hallig Hooge. Hier wird in der Traditionsgaststätte „Zum Seehund“ dringend ihre Hilfe gebraucht.
Denn bei Besitzer Jörg (45), der schon 25 Jahre in dem Lokal arbeitet und es seit 2003 führt, überschlagen sich die Ereignisse: erst die Trennung von seiner Frau, dann verlangt das Finanzamt eine deftige Nachzahlung und jetzt gibt es auch noch Ärger mit dem Gesundheitsamt. Die Zukunft des Restaurants steht auf dem Spiel – für Jörg eine absolute Katastrophe. „Der Seehund bedeutet mir echt alles“, erklärt er. Bisher hat seine beste Freundin Katja alles versucht, um Jörg in seiner misslichen Lage zu helfen. Doch die muss parallel auch noch ihre eigene Pension auf der Hallig führen und weiß langsam auch nicht mehr weiter. „Ich habe die Küchenchefs gerufen, weil Jörg definitiv einen Tritt in den Hintern braucht – und zwar von Profis“, so die 38-Jährige im Gourmet Report Gespräch. Sie sollen das Schlimmste verhindern: „Er ist definitiv ein Halligjunge. Er liebt seine Heimat und möchte hier unter keinen Umständen weg. Das würde ihm nicht nur das Genick, sondern auch das Herz brechen“, erklärt Katja den „Küchenchefs“ nach ihrer Ankunft auf der von 109 Personen bewohnten Hallig.

Ralf Zacherl, Martin Baudrexel und Mario Kotaska wollen sich nun selbst ein Bild von der Situation machen und statten Jörg und dem Restaurant „Zum Seehund“ einen Überraschungsbesuch ab. Das Bild, das sich ihnen vor Ort bietet, ist alles andere als einladend: Vor der Tür steht jede Menge Sperrmüll – und im Restaurant gibt es keine Speisekarte. Auch mit der Vorspeise kann Jörg die Profiköche nicht überzeugen. „Die Tomatensuppe ist ja mit Abstand das Schlechteste, was ich je gegessen habe“, lautet Ralf Zacherls Urteil. Und damit nicht genug: Als die „Küchenchefs“ Jörg mit ihren ersten Eindrücken konfrontieren wollen, stellen sie fest: Er kocht in einer ganz normalen Haushaltsküche – doch das ist schon seit einiger Zeit nicht mehr erlaubt und das Gesundheitsamt droht mit Schließung des fast 50 Jahre alten Restaurants. Ob Ralf Zacherl, Martin Baudrexel und Mario Kotaska die Herausforderung trotzdem annehmen und ob es ihnen gelingt, das Restaurant „Zum Seehund“ vor dem Aus zu bewahren, zeigt VOX in der ersten Folge von „Die Küchenchefs“.

„Die Küchenchefs“ am 20.10. um 19:15 Uhr bei VOX

Deutschland ist ein Land der Feinschmecker

Deutschland ist ein Land der Feinschmecker – das beweist die diesjährige Vergabe der Michelin-Sterne. Der Restaurantführer Michelin hat in diesem Jahr insgesamt 255 deutsche Sterneköche ausgezeichnet. Damit liegt Deutschland hinter Frankreich auf Platz zwei als Land mit den meisten Sternehäusern. Mit drei Sternen sind zehn Restaurants ausgezeichnet, 36 Restaurants dürfen sich mit zwei Sternen schmücken, darunter sieben neu Gekürte. Erstmalig wurde mit der Küchenchefin Douce Steiner in der Zwei-Sterne-Kategorie eine Frau in Deutschland ausgezeichnet. Unter den Einsternern gibt es 29 neu ausgezeichnete Restaurants.

Am meisten freuen wird sich wohl Kevin Fehling, der mit CHROMA Kuroushi Küchenmessern arbeitet: Der Koch des Restaurant „La Belle Epoche“ im Columbia Hotel in Lübeck-Travemünde ist aufgestiegen in der Riege der Top-Restaurants mit drei Michelin-Sternen. Damit gehört der 35-jährige zu den zehn höchst dotierten Köchen Deutschlands.

Doch was sind Trends und Erfolgsfaktoren in der Spitzengastronomie? Was zeichnet die Sternegastronomie aus? Weiterhin auf Vormarsch sind definitiv Regionalität und die Geschichte rund um die Produkte. So fragen die Restaurantbesucher immer häufiger und ganz gezielt nach, wo die einzelnen Komponenten des Menüs herkommen. Diese Neugier wird von einigen Köchen mittlerweile über QR-Codes in ihren Karten gestillt. Hier erfährt der Besucher zum Beispiel nicht nur die Rasse des Fleischs auf seinem Teller, sondern wo es her kommt und was das Besondere daran ist, der Grund, warum es für den Gast ausgesucht wurde.

Das bestätigt auch Metzgermeister Dirk Ludwig von der Metzgerei Der Ludwig www.der-ludwig.de aus Schlüchtern im Gourmet Report Gespräch: „Spitzenköche fragen mich immer mehr nach der Geschichte hinter den Produkten.“ Sehr beliebt sei zum Beispiel das Rhönlamm: Galt es vor wenigen Jahren noch als vom Aussterben bedroht, erobert es nun Gourmetküchen weit über die Grenzen der Rhön hinaus. Auch Berliner Sterneköche haben das Rhönlamm bereits bei Metzger Ludwig angefragt.

Wohin die weiteren Trends in der Spitzengastronomie gehen und mit was die neu ausgezeichneten Sterneköche und die etablierten Sternerestaurants künftig ihren Gästen begeistern wird spannend bleiben. „Die individuelle Interpretation der Trends durch die Spitzenköche ist aber definitiv das, was die Sternegastronomie in Deutschland auszeichnet und in den vergangenen Jahren zu ihrem gestiegenen Ansehen geführt hat“, so Metzger Ludwig. „Wo wir den Küchenchefs mit Rat und Tat helfen können, tun wir dies gern und hoffen für 2013 auf weitere Sterne für Deutschland,“ so de rMetzger gegenüber Gourmet Report.

Der Bericht zum Guide Michelin Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343517/Guide-MICHELIN-Deutschland-2013/

Alle neuen Sterne 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343515/Die-neuen-Sterne-des-Michelins-2013/

Alle Michelin Sterne Restaurants in Deutschland 2013:
http://www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013/

Alle neuen 2 Sterne Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343506/Die-neuen-2-Sterne-Koeche/

Hier finden Sie die neuen Sterneköche mit einem Stern:
www.gourmet-report.de/artikel/343505/29-neue-Michelin-Sterne/

Hier die erste Meldung mit Gerüchten, die sich dann als wahr herausstellten:
www.gourmet-report.de/artikel/343498/3-Stern-fuer-Kevin-Fehling/

Alle neuen BIB Gourmands – gute und günstige Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343518/Die-neuen-Auszeichnungen-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Bib Gourmands in Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343519/Uebersicht-aller-Haeuser-mit-Auszeichnung-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Sterne 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Michelin-2012-Deutschland/option,com_gourmet/task,article/id,340059

Sie können heute schon den Guide Michelin Restaurantführer Deutschland 2013 vorbestellen: ISBN 978-2-06-717891-5 portofrei

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen – ganz speziell auch denen, die mit CHROMA Cnife so gut abschnitten!

Nächster Avantgarde Kochkurs in Hamburg

Am 22.9. wird der nächste Avantgarde Kochkurs in der Sternstrasse 109, Hamburg durchgeführt

Folgendes 6 Gang Menü wird gekocht:

1. APEROL SPHÄRE mit einem Glas CAVA
2. zwei x (gefakte) Kaviarsorten
3. Kräuterspaghettis (aus der Spritze) in asiatischem Pilzfond gegart
4. das perfekte, weiche 1 Stunden Bio Ei (sous-vide) gegart mit Kartoffel-Espuma & hausgemachtem Trüffelöl (aus echten Trüffeln)
5. Entenbrust (sous-vide) gegart mit Orangensauce & Steinpilzpolenta
6. Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern & Raz-el-hanout Schaum

Im Preis von € 95.- sind enthalten:
· Kochkurs inklusive der Rezepte
· Wasser, je 1 Glas Cava sowie Weißwein oder Rotwein
· Falls weiterer Wein gewünscht wird, dann zu € 5.- pro Glas.

WICHTIGER HINWEIS:
Der Kurs findet statt ab einer Teilnehmerzahl von mindestens 10 Personen.
Die Kursgebühr muss spätestens eine Woche vorher überwiesen worden und von uns bestätigt sein.

GROUPON GUTSCHEINE HABEN KEINE GÜLTIGKEIT, DA DIE „ZUSAMMENARBEIT“ MIT DIESER „ FIRMA“ DEFINITIV BEENDET IST UND ES KEINE WEITEREN TERMINE GEBEN WIRD.

http://www.cooking-events.de

Google kauft Zagat

Google übernimmt Zagat, so die News von gestern aus San Francisco – definitiv keine kleine Nachricht. Denn bei Zagat handelt es sich um die absolute Nummer 1 in Sachen Restaurant-Survey mit einer Vielzahl von Produkten für alle großen Städte der USA und zunehmend auch weltweit (Hotels und Travel).

Wer wissen will, wie andere Gäste, nicht professionelle Restaurant-Kritiker, Lokale beurteilen, schaut bei Zagat nach. So ist es gelernt über Jahrzehnte.

1979 haben Tim und Nina Zagat ihren Verlag gegründet und immer weiter zur höchsten kulinarischen Kompetenz der USA ausgebaut. Doch: Mit der wachsenden Internet- und Social Media-Konkurrenz geriet das Unternehmen unter Druck und stand vor einigen Jahren bereits schon einmal zum Verkauf. Die eigene Internetpräsenz, zunächst als Bezahldienst für Abonnenten gestartet, wurde kein Erfolg.

Jetzt, was macht Zagat für Google so attraktiv?

Die lokale Suche wird hochattraktiv eingeschätzt, in ihrem Umfeld kann sehr gezielt für Produkte und Dienstleistungen geworben werden. Lokale Dienste werden zunehmend auf mobilen Internetgeräten wie Smartphone und Labtop genutzt, daraus ergeben sich für Google Synergien und Perspektiven.

Der Deal richtet sich also auch gegen den Schnäppchendienst Groupon, das Unternehmen Foursquare bzw. die Reservierungsplattform Open Table (viele Besucher kommen über Google-Suchmaschine).

Zur Zukunft: „Zagat wird ein Eckpfeiler unserer lokalen Angebote sein“, so die zuständige Google-Managerin Marissa Mayer im Firmenblock. Sie will die Zagat-Inhalte eng mit der Suchmaschine und dem Kartendienst Google Maps verknüpfen.

Das Ehepaar Zagat bleibe an Bord, heißt es, man wolle den Zusammenschluss aktiv begleiten und freue sich darüber, dass die eigene Lebensleistung so in guten Händen sei. Ohne einen solchen Schachzug wäre es nur sehr bedingt möglich gewesen, sich gegen immer mehr Nachahmer im Internet zu behaupten.

Der Deal kann den Suchmaschinen-Riesen Google auch global zum lokalen Restaurantführer machen – langfristig!

www.google.de
www.zagat.com

09.09.2011, GW – Redaktion food-service – via www.cafe-future.net

Einen vergleichbaren Service wie Zagat bietet auch Kochmesser.de in Deutschland auf www.kochmesser.de/restaurant-kritik.html

Erlebnisküche auf Zeit: Pret A Diner

Der Slogan trifft den Nagel definitiv auf den Kopf. Bei dem wohl leider temporären Restaurant „Pret a Diner“ www.pret-a-diner.com in der ehemaligen Münze Berlin geht es nicht allein ums Essen, sondern auch ums Erleben.

Das Interieur:
Es erinnert mit seinem Vintagestyle an London oder New York oder auch an das Berlin, das wir so lieben und das uns leider langsam verloren geht. Die Möbel Second Hand, Ruinen-Schick und mit unglaublich vielen kleinen Spielereien, die wirklich Spaß machen. Kunst an den Wänden, Holzblöcke die zu Tellern umfunktioniert werden, Kerzenständer, die wahrscheinlich zu Zeiten von Ludwig dem XIV schon existiert haben. Alles andere als super schick und glatt und gerade daher so schön.

Das Essen:
Steht der außergewöhnlichen Location keineswegs nach. Über die Wochen bis zur endgültigen Schließung werden drei Sterneköche ihre Kochkünste zu Berlinverträglichen Preisen unter Beweis stellen. Von warmen, frischen Brötchen, die in Weizenkeimöl getaucht werden über in Vakuum zubereiteten Blumenkohl bis hin zu einem Schokoladendessert für das so manch einer töten würde. Ein weiterer ganz großer Pluspunkt dabei: der Fokus der Küche liegt auf vegetarischer, regionaler Küche. Laut Kofler (Initiator des Restaurants) der Trend der Zukunft.

Das Restaurant auf Zeit ist noch bis zum 20. Februar 2011 geöffnet. Eine Reservierung ist notwendig, die Anmeldung erfolgt unter www.pret-a-diner.com

Verlangen Sie immer lokales Mineralwasser!

Der Klimawandel fordert uns alle: Auch die Verbraucher können dazu beitragen den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren. Sich im Restaurant ein Wässerchen aus Italien zum Wein zu bestellen, das mit dem Lastwagen über den Brenner transportiert wurde, trägt definitiv nicht dazu bei. Verlangen Sie immer lokales Mineralwasser!
Expertenschätzungen des Heidelberger Institutes für Energie- und Umweltforschung (IFEU) zufolge legt ein solches „internationales Wasser“ im Schnitt 850 Kilometer zurück, bis es in unserer Kehle prickelt. Das gleiche Prickeln erlebt der Verbraucher jedoch auch, wenn er ein deutsches Produkt wählt, das laut einer aktuellen Studie des Instituts im Schnitt immerhin 260 Kilometer gereist ist, berichtet die Wochenzeitung „Die Zeit“.

Selbst in noblen Lodges exotischer Ferienziele kann der Gast französische oder italienische Marken ordern. Zu diesen Zielen werden die schweren Glasflaschen im Zweifel gleich über die zehnfache Strecke oder mehr verfrachtet. Der Transport schlage in der Ökobilanz eines Mineralwassers mit 30 Prozent zu Buche und sei der entscheidende Faktor für die Umweltlast.

Mit dem Kauf regionalen Wassers könnte der Verbraucher einerseits das Klima schonen und gleichzeitig die eigene Region fördern. Zudem füllten die deutschen Brunnenbetriebe ihr Wasser überwiegend in Mehrwegflaschen ab, die den meisten Studien zufolge ökologische Vorteile hätten, aber im Handel gegen die Einwegprodukte das Rennen verlieren. Über 130 Liter Mineralwasser trinkt jeder deutsche Verbraucher im Schnitt jedes Jahr. Nach Kaffee und noch vor Bier sei es das zweit beliebteste Getränk. Leider profitieren die regionalen Brunnen von diesem Trend erst wenig, doch nun setzen einige von ihnen zu offensiven Marketingstrategien an. Was beim Essen bereits gut funktioniert – beispielsweise die Vermarktung von lokalem Honig, regionaler Milch oder Fleisch vom Bauern am Stadtrand – soll nun auch dem regionalen Mineralwasser Aufschwung verleihen.

Geschafft haben es bereits diejenigen Brunnen, die ihrer Marke zu einem Kultstatus verholfen haben. In den Szenekneipen der Promi- und Luxusinsel Sylt beispielsweise wird wie selbstverständlich Wert auf das lokale Mineralwasser gelegt. Auf der Insel sprudelt es im Naturschutzgebiet aus 650 Metern Tiefe. Näher am Verbraucher geht es kaum.
Friederike Eversheim, www.aid.de

elBulli schliesst definitiv am 30. Juli 2011

Eines der bestgehüteten Geheimnisse der letzten Monate wurde gelüftet. In einem Interview mit Catalunya Radio verkündete Ferran Adrià, seineszeichens Besitzer und Chefkoch eines des bekanntesten Restaurants der Welt, dem „El Bulli“ in der Cala Montjoi bei Roses, das er seinen Laden definitiv am 30. Juli schliesst und dies der letzte Tag in der Historie des Restaurants ist. 2012 und 2013 wird das El Bulli komplett geschlossen sein und im Laufe des Jahres 2014 wird Adrià den Laden auf privater Basis wieder zum Leben erwecken, aber ohne die Prämisse der intensiven Arbeit an kreativer Küche.

Ferran Adrià, der aus l’Hospitalet de Llobregat stammt, wurde seit 1997 mit seinem Laden mit drei Michelin-Sternen geadelt, von den Zeitungen Le Monde und The New York Times regelmässig geehrt und führte darüberhinaus mehrere Jahre die Liste der weltbesten Restaurants an. Als er Anfang des Jahres in Madrid ankündigte, das elBulli schliessen zu wollen, rauschte es im Blätterwald rund um den Globus, aber Adrià sieht sich ausserstande, im aktuellen Format, sprich unter den momentanen Gegebenheiten, die kreative Küche weiter fortzuführen oder gar weiterzuentwickeln. In die Entscheidung werde wohl auch seine zahlreichen Nebentätigkeiten wie Buchautor, der Vertrieb von Olivenöl unter seinem Namen, Fernsehshows, die Mitwirkung in Stiftungen und Vorlesungen als Ehrendoktor miteingeflossen sein. Im Gespräch war sogar ein neuer Standort in Roses, das vom Rathaus gefördert und subventioniert werde sollte.

Sicher ist das letzte Wort in diese Angelegenheit noch nicht gesprochen und was nach der kreativen Pause in 2012 und 2013 geschieht, dürfte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststehen. Sollte Adrià sich komplett aus dem Restaurantbereich zurückziehen, wird die Stadt Roses ihren wohl grössten Anziehungspunkt verlieren, denn im elBulli trafen sich regelmässig gekrönte Häupter, Spitzenpolitiker, die Grössen der Wirtschaft und nicht zuletzt Stars und Sternchen aus der Musik – und Filmindustrie aus Europa und Hollywood und die Yellow Press hat dies gerne zum Anlass genommen, in diesem Zusammenhang auch Roses an der Costa Brava zu erwähnen.

Mit freundlicher Genehmigung von www.arena-info.com – ARENA – Der deutschen Tageszeitung für das Alt Empordà

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Tag der Paradeiser

Heuer erstmals „Tag der Paradeiser“ – am 8. August

Österreichs Lieblingsgemüse ist paradiesischer Kraftspeicher

Paradeiser sind das Lieblingsgemüse des
Österreichers. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei rund 26 kg
und steigt von Jahr zu Jahr. Im Hochsommer hat der Paradeiser, ein
Kind der Sonne, Hochsaison. Die größten Anbauflächen befinden sich im
sonnigen Burgenland. Am häufigsten kaufen die Tiroler Tomaten. Dies
geht aus der Rollierenden Agrarmarktanalyse der AMA Marketing hervor.
Heuer wird diesem kulinarischen Sommersonnenkönig am 08.08. erstmals
im Rahmen des „Tages der Paradeiser“ gehuldigt.

Paradeiser ist beliebtestes Gemüse der Österreicher

Wenn es um Gemüse geht, greifen die Österreicher/-innen am
liebsten zu Paradeisern. Sowohl wert- als auch mengenmäßig führen
diese die Rankingliste der Gemüsesorten an. Im Jahr 2008 wurden rund
34.000 t Paradeiser im Wert von zirka EUR 80,5 Mio. verspeist. Davon
werden rund 92% über den Lebensmittelhandel und 8% über alternative
Vertriebsquellen abgesetzt. Innerhalb des Frischgemüses haben Tomaten
einen Anteil von 15% in der Menge und 19% im Wert.

Paradeiser ist der Sommersonnenkönig unter den Gemüsesorten

Der Jahres-Pro-Kopf-Verbrauch an Tomaten lag 2008 bei rund 26 kg.
Die Nachfrage hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert und ist heute fast
doppelt so hoch wie vor zehn Jahren. Der Paradeiser ist definitiv ein
geliebtes Kind des Hochsommers. Jeweils im zweiten Jahrestrimester,
also zwischen Mai und August, werden mit Abstand die meisten Tomaten
verkauft. Die Preise haben sich nach einem Rückgang im Vorjahr wieder
etwas erholt und liegen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) mit
durchschnittlich EUR 2,64 pro kg nun exakt wieder dort, wo sie vor
zwei Jahren waren. Der Zick-Zack-Kurs der Preiskurve von Ware, die
über alternative Vertriebsquellen abgesetzt wird, geht hingegen
weiter.

Burgenländer produzieren am meisten, Tiroler kaufen am häufigsten

2008 wurden in Österreich auf 185 ha rund 42.000 t Paradeiser
geerntet. Mit Abstand den größten Anteil daran hat das sonnige
Burgenland mit einer Ertragsfläche von 72 ha, auf denen rund 14.800 t
geerntet werden. Auf Platz zwei folgt Wien mit 47 ha Anbaufläche und
dann die Steiermark mit 38 ha. Aber auch Tirol, wo das Gemüse nur auf
1 ha angebaut wird, ist in gewisser Weise eine Paradeiser-Hochburg.
In keinem Bundesland wird dieses Gemüse häufiger gekauft als hier.
Die Käuferreichweite liegt in Tirol in einem Trimester bei über 85%.

Paradiesischer Kraftspeicher

Paradeiser beinhalten hochwertige Inhaltsstoffe. Besondere
Bedeutung haben das zellschützende Lykopin und das Beta-Karotin, das
antioxidativ wirkt und damit dazu beitragen kann,
Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs vorzubeugen. Tomaten enthalten
zusätzlich unter anderem auch Provitamin A, Vitamin C und Kalium, das
entwässernd wirkt und dabei hilft, den Blutdruck zu senken.

Paradeiser mögen’s heiß

Weiters ist der Paradeiser ein regelrechter Sonnenanbeter. Das
betrifft die Reifezeit am Stock genauso wie die Lagerung. Ein über
13Grad C warmer Ort lässt ihn nachreifen und sein volles Aroma
entwickeln. Dabei sollen Paradeiser gesondert gelagert werden, denn
sie geben Ethylen ab, das zum Alterungsprozess anderer Obst- und
Gemüsesorten beiträgt. Erhitzte Tomatenprodukte helfen dem Körper
dabei, das wertvolle Lykopin besser aufzunehmen. Also auch da zeigt
sich die Vorliebe der Paradeiser für Wärme.

Gebürtiger Südamerikaner mit Liebeswahnfunktion

Ursprünglich kommt die Pflanze aus Peru und Ecuador und wurde dann
in Mexiko erstmals kultiviert. Die Azteken nannten ihn „Tomatl“. In
Europa bekam er anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel.
Die Österreicher machten dann den Paradeiser daraus, der bis in das
19. Jahrhundert hinein verdächtigt wurde, nach dem Verzehr einen
regelrechten „Liebeswahn“ auszulösen. Heute gibt es hunderte
Tomaten-Sorten in fast allen Größen, Farben und Formen.

Heuer ist der 8. August erstmals Tag der Paradeiser

„Der Paradeiser ist definitiv das Lieblingsgemüse der
Österreicher/-innen. Seine Beliebtheit steigert sich von Jahr zu Jahr
deutlich. Er lässt sich unterschiedlichst, immer wieder raffiniert
neu oder ganz einfach zubereiten. Seine Geschmackswelten sind
erstaunlich vielfältig und immer Gaumen umschmeichelnd. Um diesem
sonnigen Wunderknaben ausführlich zu huldigen, haben wir gemeinsam
mit der Branche den 08.08. zum hohen Feiertag des Paradeisers erkoren
und wollen ihn von nun an jedes Jahr begehen“, so Stephan Mikinovic,
Geschäftsführer der AMA Marketing, anlässlich der Inauguration des
„Tages der Paradeiser“.

Wein bei Frauen sehr beliebt

Wein bei Frauen sehr beliebt

Ein Vorurteil, das bereits seit einiger Zeit ins Wanken geraten ist, muss nun definitiv fallen: Frauen mögen Wein. Dies geht aus einer in Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Japan und den USA durchgeführten Studie für die Vinexpo – die internationale Fachmesse für Wein und Spirituosen, die vom 21.-25. Juni in Bordeaux stattfindet – hervor. Unabhängig von ihrer Nationalität erwiesen sich die Verbraucherinnen als genussorientiert, modern und frei von Vorurteilen. Tatsächlich erklärten 62 % der Frauen, mindestens ein Mal pro Woche durchschnittlich ein Glas Wein zu trinken. Die Verbraucherinnen „mögen den Geschmack“ (79,3 %) und gaben an, dass „Wein gut zum Essen passt“ (69 %). Im Gegensatz zur gängigen Meinung ist das Aussehen der Flasche nur für 22 % von Bedeutung, während mehr als die Hälfte vor allem auf den Preis, die Herkunft und die Rebsorte achten. Darüber hinaus waren 85 % der Frauen der Meinung, dass der Weingenuss mit einer ausgewogenen Ernährung vereinbar ist.

An der von Vinexpo in Zusammenarbeit mit nationalen Zeitschriften in den fünf genannten Ländern durchgeführten Umfrage beteiligten sich 4.306 Weinkonsumentinnen im Alter von über 18 Jahren.
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Weitere Informationen über Vinexpo: www.vinexpo.com

Gordon Ramsay

Gordon Ramsay bald mit 100 Mio. £ Umsatz

Fürs Geschäftsjahr 07 meldet Gordon Ramsay Holdings (GRH) einen Umsatz von 46 Mio. £ (Profit: 3,6). Das Unternehmen rund um den jungen, frisch-frechen Spitzenkoch befindet sich in einer atemberaubenden Wachstumsphase – heuer rechnet man mit 80 Mio. £ Umsatz und 2009 könnten es schon 100 Mio. sein, so die News. Neue Gordon Ramsay-Restaurants, unter anderem in Doha, Qatar, und Melbourne versprechen überragende Umsätze.

Der verkaufsstärkste Einzelbetrieb trägt den Namen Maze und steht in London am Grosvenor Square: rund 10 Mio. £ Jahreserlöse. Profitabelster Betrieb ist ‚Claridges’ mit rund 2 Mio. £ Ergebnis per anno.

Der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Gordon Ramsay hat neben seinen Restaurants und Chef’s TV-Shows weitere Einkommen von 12-15 Mio. £ jährlich und zwar aus Buchverkäufen, öffentlichen Auftritten und Produktlizenzen.

Es ist immer mal wieder interessant, die großen Stars unserer Branche Revue passieren zu lassen. Und Gordon Ramsay ist definitiv die absolute Nummer 1 in Großbritannien.

www.gordonramsay.com

via www.cafe-future.net