Philipp Kovacs als Newcomer des Jahres ausgezeichnet

Der „Große Hotel und Restaurant Guide 2017“ hat Philipp Kovacs vom Goldberg Restaurant & Winelounge im baden-württembergischen Fellbach zum Newcomer des Jahres gewählt. „Würde man die Begriffe der Musik-Charts wählen, wäre Philipp Kovacs unser ‚Highest New Entry‘“, heißt es in der Begründung des Guide-Teams. Im Goldberg Restaurant & Winelounge habe er die Bühne gefunden, seine innovative „Cross Culture Küche“ zu perfektionieren und sich mit Können und Kreativität in die Riege der Top-Köche Deutschlands katapultiert. „Sicher ist schon jetzt: dort wird er sich dauerhaft etablieren“, so die Jury weiter.

Philipp Kovacs ist seit drei Jahren Küchenchef im Goldberg Restaurant & Winelounge. Für seine durchdachte, auf das Wesentliche reduzierte „Cross Culture Küche“ ist er im November 2015 mit einem Guide Michelin Stern ausgezeichnet worden. Dabei spielen asiatische Einflüsse ebenso eine Rolle wie die emotionale Verbundenheit zu Produkten aus der Region. Damit dies gelingt, erproben er und seine Küchencrew jede Änderung im Menü, bis das Ergebnis den hohen eigenen Erwartungen gerecht wird. Die „Cross Culture Küche“ ist zudem eine Reise durch Kovacs berufliche Stationen, die ihn unter anderem ins Vila Joya an die portugiesische Atlantikküche oder zu Altmeister Otto Koch geführt haben.

Der „Große Hotel und Restaurant Guide“ ist ein jährlich erscheinendes kompaktes Nachschlagewerk für Restaurants und Hotels. Auf mehr als 1.100 Seiten bietet die 20. Auflage Wissenswertes rund um die Themen gehobene Gastronomie und Hotellerie. Mit aktuellen Beschreibungen, Bewertungen, Fotos und Illustrationen listet er über 3.200 Restaurants und Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol und dem Elsass auf.

Becker’s XO

Best-of-the-Best Award 2013 auf der Chef-Sache, Küchenopening des Jahres der Fachmagazine Küche und Catering Inside vor zwei Wochen, und ganz aktuell auch noch Neueröffnung des Jahres bei San Pellegrinos Kulinarischer Auslese – Sternekoch Wolfgang Becker und sein Team haben alles richtig gemacht. Innerhalb von nur neun Monaten wurde das innovative Restaurantkonzept Becker’s XO im Herzen der Trierer Innenstadt mit drei der wichtigsten Auszeichnungen der Branche geehrt.

„Bistro-Küche vom Sternekoch, in der City, zum Vorbeiflanieren, und ein konsequent umgesetztes, übergreifendes Cross-Over-Konzept, das überall im Restaurant spürbar und sichtbar ist“, so begründete die Jury um die Fine-Dining-Waters San Pellegrino und Acqua Panna am vergangenen Montag ihre Entscheidung, das Becker’s XO als Neueröffnung des Jahres auszuzeichnen. Im Rahmen einer großen Gala ehrt San Pellegrino jährlich die besten Küchenchefs Deutschlands und vergibt Sonderpreise für den besten Koch, den Aufsteiger und die Neueröffnung des Jahres.

Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker, der die begehrte Auszeichnung persönlich entgegennahm, freut sich über den Zuspruch für sein Konzept. „So eine Idee entwickelt man nicht von heute auf morgen. Es gab zahllose schlaflose Nächte und lange Diskussionen, wir haben monatelang sehr viel Zeit und Herzblut investiert. Hinter dem Ergebnis, einer Kombination aus Bar, Restaurant und Deli, stehen wir zu einhundert Prozent. Wir sind keine Kompromisse eingegangen, und jetzt ist alles genau so, wie wir es uns gewünscht haben.“ Mit seiner Location setzte sich der Trierer Gastronom gegen seinen Konkurrenten Kirill Kinfelt vom Trüffelschwein in Hamburg durch.

Der Name Becker’s XO ist Programm, denn XO steht für Crossover, was so viel wie „gemischt“ oder „gemixt“ bedeutet. Die Verbindung verschiedener Stile und Einflüsse spiegelt sich nicht nur in der Küche wider, sondern auch in den drei Bereichen Restaurant, Bar und Deli, dem Designkonzept sowie den scheinbaren Gegensätzen, die sich überall finden und dennoch eine Einheit bilden. Um das Projekt zu finanzieren, ist der Zwei-Sterne-Koch neue Wege gegangen: 2012 gründete er die Becker’s Genuss AG, eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft, die sich dem Thema Genuss verschrieben hat und kulinarische Projekte umsetzt.

Für den Spitzenkoch war der Preis von San Pellegrino bereits der dritte wichtige Award seit der Eröffnung im Juni 2013. Eine Woche zuvor wurde das Becker’s XO in Stuttgart als Küchenopening des Jahres in der Rubrik Individualgastronomie ausgezeichnet. Der Award wurde erstmals von den Fachmagazinen Küche und Catering Inside vergeben. Überzeugt hat die Jury das ganzheitliche Cross-Over-Konzept, aber auch Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Ausstattung waren bei der Entscheidung relevant. Und wenige Monate zuvor, im September 2013, konnte Spitzenkoch Becker die Auszeichnung Best-of-the-Best im Rahmen der Chef-Sache entgegennehmen. In der Kategorie Hot Spot war er gegen die Drei-Sterne-Restaurants Amador in Mannheim und Aqua in Wolfsburg sowie das Zwei-Sterne-Restaurant Tim Raue in Berlin angetreten.

Innovative Speisekarte

Hansjörg Hefel hat Hunger. Aber der nächste Termin steht an. In solchen Situationen ärgert er sich, dass man in Restaurants nie genau weiß, ob man sein Essen rechtzeitig bekommt. „Das war für mich der Impuls etwas anders zu machen“, sagt Hefel.

Hansjörg Hefel ist General Manager des Frankfurt Marriott und hat jetzt im Restaurant in der Hotellobby die Speisekarte nach Minuten eingeführt. Ab sofort finden die Gäste die Gerichte nicht mehr nach Vor-, Haupt- und Nachspeisen gegliedert, sondern nach fünf Minuten, zehn Minuten und zwanzig Minuten. Je nachdem, was sie bestellen, steht das Essen in der entsprechenden Zeit auf dem Tisch.

In jeder Zeitkategorie gibt es zwischen sechs und acht Gerichte zur Auswahl. In fünf Minuten bekommen Gäste zum Beispiel cremigen Hummus mit geröstetem Sesam und knackigem Pitabrot. Auf der Zehn-Minuten-Karte steht unter anderem Spinatsalat mit gebratenem Ziegenkäse und Balsamicodressing. Für alle, die zwanzig Minuten Zeit haben gibt es frische Pasta, gebratenes Lachssteak, Garnelencurry, Rib Eye oder Filetsteak.

Das „Cross“ ist das innovative Bar, Lounge Café-Konzept in der neu gestalteten Lobby des Hotels. Neben Champions (American Sports Bar & Restaurant) und Brasserie Ici ist es das dritte gastronomische Angebot im Frankfurt Marriott direkt bei der Messe. Es bietet einen ganzheitlichen Service mit Frühstück, Grab & Go-Angeboten, Mittagskarte und Abendessen. Zu späterer Stunde wandelt sich das „Cross“ in eine moderne Bar.

Osterbräuche aus aller Welt

Ostern steht vor der Tür und damit das Ende der Fastenzeit. Das bedeutet Vorfreude auf buntgefärbte Ostereier, Hefezopf und Lammbraten. Zumindest hier zu Lande. Doch was kommt eigentlich in anderen Regionen zu Ostern auf den Tisch? REWE Feine Welt stellt Traditionen rund um den Globus vor und bietet passende Rezepte für einen internationalen Osterbrunch.

Die Osterfeiertage sind der ideale Anlass, die Familie oder gute Freunde einzuladen und in geselliger Atmosphäre kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. In Deutschland dürfen zu diesem Anlass die allseits beliebten Ostereier nicht fehlen.

The British way zu Ostern
Das englische Pendant zum deutschen Osterzopf wird traditioneller Weise bereits am Karfreitag gebacken. Das süße kleine Hefebrötchen, mit Gewürzen wie Nelken, Zimt, Muskatnuss, Korinthen oder Rosinen verfeinert, trägt den Namen „Hot Cross Buns“. Jedes Brötchen wird in Erinnerung an die Kreuzigung Jesu mit einem kleinen Kreuz aus Zuckerglasur verziert. Ein weiterer beliebter Osternachtisch ist der „Simnel Cake“. Ein klassischer britischer Früchtekuchen, der aus hochwertigen getrockneten und kandierten Früchten gemacht wird. Charakteristisch ist die Verzierung – eine Marzipandecke und elf Marzipankugeln. Jede Kugel soll einen Apostel Jesu symbolisieren. Der Verräter Judas wird dabei bewusst nicht mitgezählt.

Tipico italiano, tipico köstlich
Für die italienische Variante des Osterkuchens muss man ein bisschen Zeit einplanen. Die „Colomba Pasquale“ ist ein kaltgegangener Hefeteigkuchen. Das Aufgehen bei Kühlschranktemperatur dauert länger, dafür entwickelt der Teig ein ganz besonders feines Hefearoma. Übersetzt bedeutet der Begriff „Colomba Pasquale“ Ostertaube. Darum wird der Kuchen auch in einer speziellen Backform gebacken, die wie eine Friedenstaube geformt ist. Neben dieser süßen Versuchung kommen in Italien auch gerne herzhafte Gerichte auf die reich gedeckte Ostertafel. Die „Torta Pasqualina“ ist zum Beispiel eine würzige Pastete mit Eiern, Blattspinat, Ricotta, Parmesan und vielen anderen erlesenen Zutaten. Auf Italienisch heißt Ostern übrigens Pasqua, was auch den Namen der Pastete erklärt. In Italien ist es Brauch, die „Torta Pasqualina“ am Ostermontag bei einem großen Picknick im Freien zu genießen.

Osterbrot aus Griechenland
Als „Tsoureki“ bezeichnen die Griechen ihr österliches Hefegebäck, eine Mischung aus Brot und Kuchen. Es eignet sich bestens als Nachtisch, zur Kaffeetafel oder als Frühstücksbrot. Die enthaltenen Gewürze wie Mastix, Felsenkirsche oder Piment sind in der Regel besonderen Feiertagen vorbehalten. Diese Tradition macht das Gebäck zu einem besonders feinen Genuss. In seiner ursprünglichen Form wird es mit roten Eiern dekoriert.

Vive la Osterfeiertage!
Während das gebackene, süße Osterlamm und der Osterhase sich hier zu Lande großer Beliebtheit erfreuen, spielen sie in Frankreich eher eine untergeordnete Rolle. Die Franzosen lieben es zu Ostern herzhaft. Das absolute Highlight jedes mehrgängigen französischen Ostermenüs ist ein köstliches Lammgericht mit dem Namen „Gigot d´agneau“. Verfeinert wird es mit Rotwein, frischem Ingwer, Knoblauch und Pfifferlingen.

Fisch- und Fleischsuppe statt Ostereier in Peru
Auch in Peru gibt es typische Ostergerichte. Am Karfreitag darf die „Chupe de Viernes Santo“ nicht fehlen. Dabei handelt es sich um eine Suppe aus Fisch, Meeresfrüchten, Kartoffeln und Gemüse. Am Ostersonntag gibt es „Caldo Blanco“ oder „Sopa de siete carnes“, ein deftiger Eintopf mit verschiedenen Fleischsorten.

www.rewe-feine-welt.de

Marc Brenner

Ganz oben an der Waterkant, wo schon mal eine steife Brise weht, mögen die Menschen frischen Fisch ganz besonders. Klar, die Nord- und Ostsee dicht vor der Nase, stehen alle Meeresfrüchte hoch im Kurs. Aber nicht nur, auf eine mediterrane wie regionale nordfriesische Küche legt der neu zertifizierte Küchenchef Marc Brenner im Parkhotel Ahrensburg viel Wert. Als „Cross-Over“ bezeichnet Brenner daher seine Kochkünste – die Gäste danken es ihm, kommen teils auch extra aus Hamburg ins Parkhotel. Frische und saisonale Qualitätsküche spricht sich eben herum – Brenner erhält die World-Toques/Euro-Toques Ehrentitel als neuer Sterne-Maitre.

Brenner selbst, so scheint es, ist es eher unangenehm, für etwas geehrt zu werden, was für ihn so „selbstverständlich“ ist. Nämlich, nach bestem Wissen und Gewissen seiner (hohen) Kochkunst nachzugehen – soll heißen, stets frische Zutaten verwenden, regionale Lieferanten mit ins Boot zu nehmen, und seine Erfahrungen in der Küche miteinfließen zu lassen. Ganz nach Euro-Toques- Sternegarantie-Philosophie(Basiskochen-Tradition- Professionalität- Regionalität- Saisonalität), die ihm ein ehemaliger Mentor und Hoteldirektor, namens Roland Becker, einst näher brachte. Marc Brenner geht in seinem Job jedenfalls voll auf – und, die World-Toques/Euro-Toques-Auszeichnung sieht er dann auch als „Bestätigung“ qualitativ hochwertiger Küchenarbeit.

Jedenfalls gibt der 40-jährige Küchenchef „die Blumen“ für die Auszeichnung flugs an sein Team weiter: „Ohne mein Team könnte ich nicht stets auf hohem Niveau kochen, und außerdem stimmt hier im Parkhotel das Ambiente…“. Und das ist ein Hauch „mediterran“, wie der gebürtige Münchner berichtet. Mediterran aber auch regional ist Brenners „Cross-Over-Küche“, wie er seinen Stil selbst beschreibt. Herumgekommen ist Brenner auch, und das wirkt sich auf seine Gerichte aus: lange Jahre war der 40-Jährige am Bayrischen Hof tätig; am bekannten Tegernsee im „Bachmair“ wirkte Brenner auch; als Sous-Chef kochte Marc Brenner im „Bayerischen Hof“; zum „Russischen Hof“ zu Weimar zog es ihn weiter; es folgte ein Abstecher in die Schweiz, um danach in Saarbrücken als Küchenchef gleich beider „Victor’s“ Residenzhotels zuständig zu sein. Verantwortung zu tragen, lernte Brenner daher schnell. Nicht nur in der Küche, sondern auch als Familienvater – Brenner hat eine Tochter – und die Familie kommt oft doch „zu kurz“ für den Job.

Dass sich seine Kochkünste bis in die Metropole Hamburg herumgesprochen haben, liegt daran, weil Brenner und sein Team ein breites Angebot in petto haben, in dem die Frische, Saisonalität und Regionalität nie zu kurz kommen. Da darf es mal der mediterrane Gemüseeintopf sein, sowie leckere italienische Pasta in Form von „Tagliatelle mit einem Basilikum-Pesto“, Fleisch à la Saltimbocca vom Schwein mit Spaghetti – genauso gut lassen es sich die Gäste im Ahrensburger Parkhotel aber bei einem Steckrübeneintopf mit Kasseler gehen, oder einem Schnitzel Holstein mit Bratkartoffeln – um nur ein paar Beispiele herauszupicken.
Fisch steht immer auf der Speisekarte, da Brenner schon stolz ist, „auf unsere Nord- und Ostsee hier oben.“
Aber, in Schleswig-Holstein muss es nicht immer Fisch sein – auch Wild ist gefragt. Zu den örtlichen Jägern pflegt Brenner beste Kontakte. Lieber Wild aus der Region, so der Küchenmeister, schließlich müsse es eben nicht „immer aus Neuseeland“ kommen, erklärt der gebürtige Münchener überzeugt. World-Toques/Euro-Toques-Präsident Ernst-Ulrich W. Schassberger sieht die Zeit „bereits mehr als reif“, Brenner den Euro-Toques Ehrentitel zu übergeben. Denn Brenner, so Schassberger, verinnerliche die Sternegarantie-Philosophie von Euro-Toques wie kaum ein anderer: Hohe Kochkunst liege in der Einfachheit, sowie in der hohen Qualität über Jahre hinweg, und, viel wichtiger: „Brenner beherrscht das Basiskochen!“

Schassberger selbst und das Euro-Toques-Team werden demnächst in Ahrensburg vor Ort sein. Der neue Euro-Toques-Sterne-Maitre Brenner dazu ganz trocken wie ein echter Nordfriese: „Es muss nur noch ein Termin gefunden werden!“

Alle zertifizierten World-Toques/Euro-Toques Sterne-Restaurants Europa-und weltweit sind zu finden unter www.eurotoques.org bzw. www.world-toques.com Restaurant-Führer Restaurant-Guide
Der täglich aktuelle Sterne-Restaurantführer ist dort auch im Internet als Druckversion erhältlich oder kann derselbe mit Treuepaß in der Geschäftsstelle gegen Einsendung von Euro 7.50 frei Haus bestellt werden.

Eierkartons erstmals aus FSC®-zertifiziertem Material

Der Umwelt zuliebe – eggbox revolutioniert den Verpackungsmarkt mit innovativen Eierkartons

Bei der Firma eggbox GmbH wird Umweltverträglichkeit groß geschrieben: Sie ist weltweit der einzige Hersteller, der maschinengängige Eierschachteln aus FSC®-zertifiziertem Material produzieren kann. Bei der Herstellung der Wellpappe wird natürliche Stärke verwendet und der Innenkorpus mit lebensmittelgerechtem Klebstoff fixiert. Damit ist der Eierkarton, der ebenfalls eggbox heißt, problemlos recyclebar.

Marketing rundherum
Die patentierte eggbox hebt sich in zweifacher Hinsicht vom gängigen Eierkarton ab: Alle Innen- und Außenseiten können bedruckt und individuell gestaltet werden. Das bedeutet nicht nur hohen Wiedererkennungswert, sondern auch mehr Platz für Verbraucherinformationen und Cross-Marketing-Aktivitäten.

Qualität, die überzeugt
Die eggbox ist durch ihre besondere Struktur hochstabil, stapelbar und garantiert eine optimale Bruchsicherheit der Eier von der Packungsbefüllung bis zum Transport zum Endverbraucher. Das haben Verpackungstests eines unabhängigen Prüfinstituts bestätigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.eggbox.de

GOLDBERG Restaurant und Winelounge

VARTA Restaurant der Woche

Es ist vollbracht! Und damit meinen wir nicht nur den Totalumbau des Restaurants in der Fellbacher Schwabenlandhalle, das sich jetzt in einem äußerst gelungenen, modern und urban anmutenden Ambiente präsentiert, was hier verblüffend harmonisch funktioniert, weil es die schwäbischen Wurzeln nicht verleugnet. Gemeint ist auch das ambitionierte Gesamtpaket, dass Betreiber Jörg Rauschenberger mit dem „Goldberg“ geschnürt hat. Der rührige Gastronom und Cateringunternehmer führt in Stuttgart auch die beiden Restaurants Pier 51 (Degerloch) und Cube (im Kunstmuseum). In Anlehnung an die Fellbacher Weinlage Goldberg hätte man den Namen des Lokals wohl nicht treffender wählen können. Neben dem hochwertig ausgestatteten Restaurant mit etwa 50 Sitzplätzen gibt es auch eine angeschlossene Winelounge mit legeren Ledersesseln für ca. 40 Personen sowie zwei Private Dining Rooms für bis zu 60 Gäste.

Aus dem früheren, bereits etwas angestaubten Restaurant Eduard M. ist ein weitläufig-elegantes Restaurant geworden. Die hochwertige Einrichtung, ein durchdachtes Beleuchtungssystem und nicht zuletzt die dominierende Farbe Gold vermitteln Glanz, Glamour und eine gewisse Wertigkeit. Bereits beim Betreten des Lokals setzt die Präsentation feinster Tropfen in den gläsernen Weinschränken ein optisches Glanzlicht. Dennoch herrschen keinerlei Gründe vor, hier Schwellenangst haben zu müssen.

Scheinbar beflügelt von der tollen Location und der Rauschenberger’schen Linie kocht das Duo Rainer Rupps und Michael Bahn eine schmackhafte internationale Cross-Over-Küche. Damit hebt sich das Lokal doch deutlich von den zahlreichen Restaurants im Ort ab, die fast ausnahmslos den lokalen Küchenstil pflegen. Die Küche im „Goldberg“ findet ein schönes Mittelmaß zwischen mediterranen und asiatischen Einflüssen unter Verwendung regionaler Produkte. Südländische Leichtigkeit und kräftige Aromen prägen nahezu jeden Gang. Dabei geht Kreativität eindeutig vor Harmonie. Von aparten Vorspeisen wie das Thunfisch Tataki mit Hoisin-Karamell im Peking-Crêpe und Gurken-Minz-Sambal über Tartar vom Rinderfilet mit Kartoffelblini und Wildkräutersalat bis zu kleinen Gerichten wie gebratene Singapur-Nudeln mit leicht scharfem Wokgemüse, Enokipilzen und Lotuswurzeln kann alles hohen Ansprüchen genügen. Opulent-würzig, aber nicht zu schwer war die am Tisch angerichtete Ananas-Blumenkohl-Suppe mit Madrascurry und Gewürzschaum. Die Jakobsmuscheln kommen auf einem Wasabierbsenpüree und schwarzer Bohnensauce. Im Vergleich zu den Vorspeisen, Suppen und Hauptgängen sind die Desserts vielleicht etwas zu brav, können aber ebenfalls durch natürlichen Wohlgeschmack und solide Zubereitung überzeugen. Zum Beispiel das Buttermilch Panna Cotta im Zitronen-Proseccosüppchen oder die Crème Brûlée von Valrhona Schokolade mit Kirschen und Ingwer. Die Weinauswahl bietet einen ausreichend umfangreichen, gut strukturierten europäischen Querschnitt, auch wenn die Preise – ähnlich wie die Speisen – eher im gehobenen Segment angesiedelt sind.

Fazit: Die Varta-Experten erlebten ein ansprechendes Leistungsspektrum, dass man von einer Stadthallengastronomie nicht unbedingt erwarten durfte. Natürlich war beim ersten Testbesuch noch nicht alles perfekt, besonders in punkto Optik und Zubereitung der Gerichte gibt’s noch reichlich Luft nach oben. Der Service hingegen überzeugte mit Bravour. Restaurantleiterin Marion Nödinger und ihr geschultes Team agierten tadellos.

Restaurant Goldberg
www.goldberg-restaurant.de

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Chris Albersdörfer

Chris Albersdörfer

Lammrücken unter der Tomatenkruste mit Auberginenpüree

Chris Albersdörfer vom Precise Hotel Dieksee Bad Malente ( www.spar-mit.com/badmalente/index.php?et_cid=96&et_lid=93546&et_sub=Gourmetreisen ) führt seit Mai 2009 das Chefkochmesser im direkt am Dieksee und inmitten der wunderschönen Holsteinischen Schweiz gelegenen 4-Sterne-Haus. Trotz seiner jugendlichen 30 Jahren kann Albersdörfer auf eine beeindruckende Karriere als Koch, Gardemanager und Patissier zurückblicken, unter anderem in international renommierten Spitzenrestaurants wie dem mit 15 Gault Millau Punkten ausgezeichneten Restaurant „Novalis“. Kurz, Küchenchef Albersdörfer hat sein Handwerk von der Pieke bis zum absoluten Top-Niveau in kürzester Zeit perfektioniert, seine Erfahrung und Erfolge sprechen und „schmecken“ eindeutig für sich. Im 4-Sterne Precise Hotel Dieksee Bad Malente kreiert der sympathische Chefkoch Gerichte nach bester Cross-Cooking bzw. Fusion-Food Manier, mit einer herrlich bodenständigen Note, die trotz allen aufwendigen Zubereitungen und Zutaten die deutsche „Koch-Heimat“ von Albersdörfer gekonnt akzentuiert. Natürlich verarbeitet der kreative Koch ausschließlich beste Frischprodukte aus der direkten Holsteinischen Umgebung, wenn möglich von kleinen regionalen Herstellern. Liebe zum Detail, Kreativität und frische Ideen kombiniert mit ausgefeiltem Handwerk machen jedes Gericht von Chris Albersdörfer zum Genuss.

Lammrücken unter der Tomatenkruste mit Auberginenpüree (Zutaten für 4 Personen)

Auberginenpüree:
5 Auberginen, 1 Zehe Knoblauch, 3 Schalotten, alter Balsamico Essig, Thymian, Rosmarin

Tomatenkruste:
50 g Mie de pain (Brotbrösel), 50 g Butter, 50 g getrocknete Tomaten, 1 Eigelb

4 Lammrücken

12 mittelgroße Kartoffeln

Zubereitung:

Auberginen halbieren, mit etwas Olivenöl beträufeln und Thymian und Rosmarin darüber verteilen, bei 130 Grad C circa 1 bis 1,5 Stunden garen bis weich ist.
Auberginen auskühlen lassen, Fleisch von der Haut lösen, und grob klein hacken, Schalotten würfeln und mit Knoblauch kurz anschwitzen, gehackte Auberginen dazugeben, mit Balsamico ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Kartoffeln waschen und mit kleinem Messer tournieren, in Salzwasser garen.
Mie de pain mit Butter, Eigelb und ganz fein gehackte Tomaten zu einer homogene Masse verarbeiten, mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Masse zwischen 2 Backpapieren ca. 3 mm stark ausrollen und kühl stellen.
Lammrücken (pariert) scharf von beiden Seiten anbraten, mit Salz & Pfeffer würzen.
Tomatenkruste zurecht schneiden, so dass der Rücken nicht komplett bedeckt ist und das Backpapier nicht vergessen abzuziehen.
Bei 150 Grad C circa 5 bis 6 Minuten garen.
Gegarte Kartoffeln in einer Pfanne von allen Seiten goldgelb backen lassen.
Auberginenpüree in kleinem Topf erwärmen und mit zwei großen Löffeln 3 Nocken formen und auf den vorgewärmten Teller legen.
Die Kartoffeln dazwischen anrichten.
Lammrücken kurz noch mal gratinieren und in der Mitte des Tellers platzieren.
Als Garnitur eignet sich frittierte Petersilie und/oder Rosmarinzweig

Eine vollständige Übersicht über alle Spar mit! Gourmetreisen finden Sie unter www.spar-mit.com/bundles/schlemmerreise_kochkurs_weinreise_urlaub.php?et_cid=96&et_lid=93546&et_sub=Gourmetreisen.

Medienpreis für WeinSensorium

Medienpreis für WeinSensorium

Die Erlebniswelt „WeinSensorium“ des Deutschen Weininstituts (DWI) wurde am 18. November 2009 mit dem MKN-Award des Medienkompetenznetzes Rhein-Main ausgezeichnet. Die 400 qm große Wanderausstellung setzte sich in der Kategorie „herausragende Kommunikationsmaßnahmen“ durch.

„Mit dem WeinSensorium haben wir es geschafft, tausende Menschen auch außerhalb der deutschen Anbaugebiete für unsere Qualitätsweine zu begeistern,“ freut sich DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. „Der Medienpreis MKN-Award ist eine tolle Auszeichnung für ein erfolgreiches Kommunikationskonzept.“

Die ZDF-Moderatorin Yve Fehring führte 300 Gäste aus Politik und Medienwirtschaft durch den Abend. Austragungsort der Preisverleihung war die Coface-Lounge des FSV Mainz 05. In der Jury saßen 28 Persönlichkeiten der Marketing- und Medienbranche, die über 87 Projekteinreichungen zu entscheiden hatten. In seiner Laudatio für das WeinSensorium lobte der Geschäftsführer der IT-Akademie Mainz, Jens Grünberg, die hervorragend gelungene Konzeption und Umsetzung der Ausstellungsfläche für Weine aus den 13 deutschen Anbaugebieten. Die Informationen rund um den Wein und die Weinerzeugung in Deutschland seinen interaktiv, einfallsreich und cross-medial aufbereitet gewesen. Die Weinerlebniswelt des DWI habe sich daher erfolgreich gegen seine Mitbewerber durchgesetzt.

Jury: Ein cross-medial kommuniziertes Projekt
Das WeinSensorium steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner. Ziel der Weinerlebniswelt ist es, modernen, qualitätsorientierten, kulturell und am Genuss interessierten Besuchern auf interaktive Art und Weise zu vermitteln, dass deutsche Weine einzigartige Qualitätsprodukte und Teil unserer Kultur und modernen Lebensart sind.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das „emotionale, künstlerische Erleben“ und nicht das klassische Verkosten von Wein. Das Produkt Wein wird in bislang unbekannte Zusammenhänge gestellt und entsprechend „inszeniert“. Die Besucher des WeinSensoriums erleben das Thema Wein haptisch, sensorisch und akustisch. So werden eigene Assoziationen geweckt. „In der Ausstellung wurden wirklich alle Sinne angesprochen“, so die einstimmige Meinung der MKN-Jury (Foto: Laudator Jens Grünberg, IT-Akademie Mainz/ Frank Schulz, DWI).

Der MKN-Award wurde 2004 zum ersten Mal Medienunternehmen der Rhein-Main-Region für die besten Kommunikationskampagnen verliehen. Er ist mittlerweile eine anerkannte Auszeichnung für regionale Medienschaffende und Teil des Medienkompetenznetzes ME-kom, das mittelständische Medienschaffende unterstützt.

Charta der Vielfalt

GastroSuisse unterzeichnet als erster Verband

GastroSuisse, der führende Branchenverband der Schweiz für Hotellerie und Restauration, hat als erster Verband die Schweizerische Diversity-Charta (Charta der Vielfalt) von Pink Cross für die Vielfalt in Unternehmen unterzeichnet.

Der grösste gastgewerbliche Arbeitgeberverband mit gegen 21’000 Mitgliederbetrieben
setzt damit ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz. Das Gastgewerbe vereint viele
Minderheiten. „Dieser Akt ist Ausdruck der Wertschätzung auch gegenüber den
Mitarbeitenden unserer Mitglieder“, hält GastroSuisse-Direktor Dr. Florian Hew fest.

Mit der Unterzeichnung dieser Charta verpflichtet sich GastroSuisse, den Grundsatz der
Nicht-Diskriminierung in allen Bereichen des Arbeitslebens anzuwenden und zu fördern