Joël Robuchon: Die Klassiker

Wen dieses Buch nicht begeistert, dem nehmen wir den Herd weg, dem beschlagnahmen wir die Töpfe. – Aber langsam, von Anfang an. Immer, wenn ein Kochbuch etwas schwieriger aussieht, werden die Verlage nicht müde zu betonen, alles sei im Grunde leicht nachkochbar. Auch der Matthaes Verlag gab diese Empfehlung seinem Robuchon, Die Klassiker mit auf den Weg. Doch die Jury reagierte mit Skepsis. Der wohl berühmteste Koch Frankreichs, ein Gott am Herd, soll sein Buch mit Rezepten vollgepackt haben, die du und ich leicht nachkochen können? Unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, welche Welten zwischen dem Meister Robuchon und uns liegen.
Dann lag das Buch auf dem Tisch und unsere Skepsis wich großer Begeisterung. Die besagte Nachkochbarkeit selbst schwerer Rezepte hat Robuchon durch einen einfachen Trick hergestellt. Ausnahmslos alle Arbeitsgänge hat er step by step bebildert, pro Rezept oft über zwei, drei Seiten hinweg. Der Meister, scheint es, hat uns selbst die Hand geführt.

„Herrlich!“ Jurorin Susanne Gretter ist restlos überzeugt. Ihr haben besonders die handfesteren Rezepte gefallen: der Kartoffelsalat, aber mit Trüffel (man gönnt sich ja sonst nichts) oder die die Haushaltskasse schonende knusprige Tomatentarte, das schöne Rotbarbenfilet bohémienne, die kleinen Honigmadeleines, der handwerklich etwas anspruchsvollere Apfelturban. Der Lammbraten mit Kräutern wird in einer Salzkruste gegart und die Mignonettes vom Reh werden süß-sauer gebraten. Zum Nachtisch hätten wir gern das Eissavarin mit Kirschwasser. Juror Henri Bach gefällt speziell die Hummercrème und allgemein, daß hier in Abwesenheit der molekularen Küche gekocht wird – keine Gelees, keine Schäumchen. Und Jean Claude Bourgueil ist angetan von der großen Genauigkeit, mit der Robuchon arbeitet. Bei einem Franzosen alles andere als selbstverständlich. Aber Joël Robuchon, wissen wir jetzt, ist eben nicht nur ein Gott am Herd, sondern auch der Gott des Kochbuchs.
(Frank Brunner)

das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am Main, hat „Die Klassiker“ aus dem Matthaes Verlag zum KOCHBUCH DES MONATS Januar 2012 gekürt.

Rezepte und mehr unter www.Kochbuch-des-Monats.de

Die Jury:
Jean Claude Bourgueil, drei Sterne, weiß um die Bedeutung Robuchons
Susanne Gretter, Verlagslektorin und leidenschaftliche Köchin
Robert Menasse, Schriftsteller mit Liebe zur Küche
Frank Brunner, Kritiker
Rezeptprüfer:
Henri Bach, zwei Sterne, Verfechter klassischer Kochweisen

Joël Robuchon: Die Klassiker, 460 Seiten, Matthaes Verlag, Stuttgart, 2011, ISBN: 978-3-87515-058-2

Feinschmecker Abend in der Stadthalle Singen

Ausgesuchte Köche von Offenburg bis Oberstdorf servieren am 20. März in der Stadthalle Singen eine kulinarische Reise durch Südland.

Die Hohentwielstadt Singen hat sich zur heimlichen Hauptstadt von Südland entwickelt. Südland – zwischen Offenburg, Schwarzwald, Bodensee, Oberschwaben und Allgäu – zählt zu den kulinarisch schmackhaftesten Regionen. Deshalb hat „Die Redaktion“, längst der bestinformierte Restauranttester in Südland, die besten Köche dieses Landstrichs eingeladen, ihr Können in Singen unter Beweis zu stellen. Die schmackhafte Leistungsschau findet am 20. März 2012 zum dritten Mal in Singen statt. Serviert werden regionale Häppchen aus dem Breisgau, Schwarzwälder Spezialitäten, natürlich Bodenseefisch von den Neidhart-Brüdern aus Moss, Linzgauer Besonderheiten von Peter Vögele oder Hirsch und Gams aus dem Allgäu.

Südland liegt genau zwischen Nordsee und Mittelmeer, auf der Südachse zwischen Straßburg und Oberstdorf. Hier gibt es die urigsten Weinstuben, die traditionellsten Gasthäuser und die besten Köche. Sie bieten Spargel oder frisches Gemüse aus dem Markgräflerland; Hinterwälder Rindsbraten oder Hirschrücken aus dem Schwarzwald; frische Seeforellen oder traditionelle Felchen aus dem Bodensee; Wildgerichte und barocke Rezepte in Oberschwaben oder bayrische Schmankerln im Allgäu. Südland ist Kultur und Vielfalt, und Singen liegt zentral, genau zwischen all diesen schmackhaften Welten.
Aus diesem Grund findet auch der dritte Feinschmeckerabend der Südland-Köche 2012 wieder in Singen statt. Der Veranstalter, „Die Redaktion“ aus Überlingen, wird an diesem Abend ihren zweiten kulinarischen Führer durch Südland vorlegen, in dem über 120 schmackhafte Adressen der besten Köche der jeweiligen Regionen zusammengefasst sind. In diesem Jahr ist der Gourmet-Führer um die Region Ortenau erweitert. Zusätzlich präsentiert „Die Reaktion“ ihr Magazin „GourmetHotels“. Ein Magazin, das die feinsten Adressen und individuellsten Hotelzimmer in ihrem angestammten Revier präsentiert.

Karten im Vorverkauf

Unter der Dachmarke „Südland“ werden auch im März 2012 wieder zwölf Köche in Singen antreten. Darunter klingende Namen wie der erfolgreiche Linzgau-Koch Peter Vögele, Landgasthaus Adler, Überlingen; oder der einst jüngste Sternekochs Deutschlands, Clemens Baader, Berghotel Heiligenberg oder aus dem Markgräflerland Claude Gysin, aus seinem zertifizierten Bio-Restaurant „Pfaffenkeller“ aus Wollbach. Natürlich sollen auch regionale Kochgrößen ihr Können unter Beweis stellen, wie die Neidhart Brüder aus Moos, oder einige Mitglieder der Vereinigung „Die Konzilköche – Konstanz, Untersee, Hegau“, die schon seit fünf Jahren unter der Regie von „Die Redaktion“ im Konstanzer Konzil bei den legendären Feinschmecker-Abenden zur Stammmannschaft gehören. Darunter Jürgen Veeser, Chefkoch im Adler in Wahlwies; Manfred Hölzl, der Fischkoch aus dem Konstanzer Konzil oder natürlich auch Markus Jäger aus dem Hegauhaus.
Der Feinschmecker-Abend der Südland-Köche hat sich in der Zwischenzeit zum wohl schmackhaftesten Abend des Jahres unter dem Hohentwiel entwickelt. Er findet am 20. März in der Stadthalle Singen statt und wird unterstützt von der Sparkasse Singen-Radolfzell, Thüga Gas & E-Werk Singen, HG home & living Singen, Randegger Ottilienquelle und der Brauerei Rothaus. Karten gibt es für 42,- im Vorverkauf bei der Stadthalle Singen und über die Hotline: 0172 742 1533.

Michelin Sterne Schweiz 2012

Sterne Schweiz 2012 – Sortierung nach Kantonen

Neue Sterne Schweiz 2012
(nach Kantonen sortiert)
Die folgenden Häuser erhalten jeweils einen neuen Michelin Stern:

2 Sterne
Ort Haus Küchenchef Kanton
 Anières Le Floris Legras, Claude GE
Zürich Mesa Lindner, Marcus G. ZH

1Stern
Ort Haus Küchenchef Kanton
 Kirchdorf mille privé – Urs Messerli Messerli, Urs BE
Oberwil Viva Schröter, Eric BL
Arosa La Vetta Seegert, Uwe GR
Pontresina Kronenstübli Schützelhofer, Bernd GR
Sankt Moritz Cà d’Oro Schmidberger, Matthias GR
Bad Ragaz Aebtestube Schmid, Roland SG
Sankt Gallen/Wittenbach Segreto Benninger, Martin SG
Vevey Les Saisons Neeser, Thomas VD
Eglisau La Passion Kuchler, Christian ZH
Wangen bei Dübendorf Sternen-Badstube Brunner, Matthias ZH
Zürich Münsterhof Buholzer, Tobias ZH

Abkürzungen:
AG: Aargau
AI: Appenzell Innerrhoden
AR: Appenzell Ausserrhoden
BE: Bern
BL: Basel-Landschaft
BS: Basel-Stadt
FL: Fürstentum Liechtenstein
FR: Freiburg
GE: Genf
GL: Glarus
GR: Graubünden
JU: Jura
LU: Luzern
NE: Neuenburg
NW: Nidwalden
OW: Obwalden
SG: St. Gallen
SH: Schaffhausen
SO: Solothurn
SZ: Schwyz
TG: Thurgau
TI: Tessin
UR: Uri
VD: Waadt
VS: Wallis
ZG: Zug
ZH: Zürich

Gestrichene Sterne Schweiz 2012
(nach Kantonen sortiert)
Die folgenden Häuser verlieren 2012 einen Stern:
Ort Haus Kanton  Anzahl bisherige Sterne  Anzahl Sterne 2012
 Basel Bel Etage BS 1 0
Samnaun La Miranda Gourmet-Stübli GR 1 0
Sankt Moritz/Champfèr Jöhri’s Talvo GR 1 0
Lömmenschwil Neue Blumenau SG 1 0
Altnau Urs Wilhelm’s Restaurant TG 1 0
Lugano/Sorengo Santabbondio TI 1 0
Yvorne La Roseraie VD 1 0
Sion/Vex L’Argilly VS 1 0

Die Sterne Restaurants Schweiz 2012
(nach Kantonen sortiert)

3 sterne
Ort Haus Küchenchef Kanton
 Fürstenau Schauenstein Caminada, Andreas GR
Crissier Philippe Rochat
Rochat, Philippe; Violier,
Benoît VD
2 Sterne
Ort Haus Küchenchef Kanton
 Basel Cheval Blanc Knogl, Peter BS
Anières Le Floris (neu)  Legras, Claude GE
Satigny/Peney-Dessus Domaine de Châteauvieux
Chevrier, Philippe; Coche,
Damiene GE
La Punt-Chamues-Ch. Bumanns Chesa Pirani Bumann, Daniel GR
Samnaun Homann’s Restaurant Homann, Daniel u. Horst GR
Le Noirmont Georges Wenger Wenger, Georges JU
Hägendorf Lampart’s Lampart, Reto SO
Schwyz/Steinen Adelboden Wiget, Franz SZ
Ascona Ecco Fliegauf, Rolf TI
Cossonay Le Cerf Crisci, Carlo VD
Lausanne Anne-Sophie Pic
Pic, Anne-Sophie; Raineix,
Guillaume VD
Montreux/Brent Le Pont de Brent Décotterd, Stéphane VD
Vevey Denis Martin Martin, Denis VD
Sierre Didier de Courten de Courten, Didier VS
Küsnacht Rico’s Kunststuben Zandonella, Rico ZH
Uetikon am See Wirtschaft zum Wiesengrund Hussong, Hans-Peter ZH
Zürich Mesa (neu)  Lindner, Marcus G. ZH
Zürich The Restaurant Nieder, Heiko ZH
1 Stern
Ort Haus Küchenchef Kanton
 Widen Ryokan Hasenberg – Usagiyama Ozawa, Shigemitsu AG
Rehetobel Gasthaus Zum Gupf Klose, Walter AR
Bern Meridiano Arnold, Markus BE
Bern Sch.ngrün Rothen, Werner BE
Bern Wein & Sein Blum, Beat BE
Bubendorf Osteria Tre Garigliano, Gianluca BE
Burgdorf Emmenhof Schürch, Werner BE
Gstaad Chesery Speth, Robert BE
Sterne Schweiz 2012 – Sortierung nach Kantonen Seite 4 von 5
Ort Haus Küchenchef Kanton
 Gstaad Prado Gschwend, Urs BE
Interlaken/Wilderswil Gourmetstübli Stöckli, Richard BE
Kirchdorf mille privé – Urs Messerli (neu)  Messerli, Urs BE
Münchenbuchsee Moospinte Berther, Sascha BE
Scheunenberg Sonne Mösching, Kurt BE
Sonceboz Du Cerf
Albrecht, Christian;
Soldati, Jean-Marc BE
Thörigen Löwen Gygax, Nik BE
Oberwil Viva (neu)  Schröter, Eric BL
Basel Les Quatre Saisons Moser, Peter BS
Basel Stucki Grandits, Tanja BS
Triesen (Liechtenstein) Schatzmann Schatzmann, Klaus FL
Vaduz (Liechtenstein) Park-Hotel Sonnenhof – Marée
Real, Hubertus; Feirich,
Torsten FL
Fribourg Le Pérolles/P.-A. Ayer Ayer, Pierre-André FR
Fribourg/Bourguillon Des Trois Tours Baechler, Alain FR
Genève Buffet de la Gare des Eaux-Vives Labrosse, Serge GE
Genève Le Chat Botté Gauthier, Dominique GE
Genève Rasoi by Vineet Bhagwat, Sandeep GE
Genève Vertig’O Manifacier, Jérôme GE
Genève/Cologny Auberge du Lion d’Or
Dupont, Gilles; Byrne,
Thomas GE
Genève/Thônex Le Cigalon Bessire, Jean-Marc GE
Arosa La Vetta (neu)  Seegert, Uwe GR
Ftan La Bellezza Göschel, Martin GR
Klosters Walserhof Amrein, Armin GR
Pontresina Kronenstübli (neu)  Schützelhofer, Bernd GR
Sankt Moritz Cà d’Oro (neu)  Schmidberger, Matthias GR
Escholzmatt Rössli – J.gerstübli Wiesner, Stefan LU
Luzern Jasper Rischmeyer, Kerstin LU
Nebikon Adler Tuor-Wismer, Raphael LU
Weggis Annex Rischmeyer, Renee LU
Neuchâtel/Saint-Blaise Au Bocca Frôté, Claude NE
Bad Ragaz Aebtestube (neu)  Schmid, Roland SG
Mels Schlüssel – Nidbergstube Kalberer, Seppi SG
Sankt Gallen/Wittenbach Segreto (neu)  Benninger, Martin SG
Uznach KunstHof Köhli, Christoph SG
Schaffhausen Rheinhotel Fischerzunft Jaeger, André SH
Flüh Zur Säge Suter, Felix SO
Olten/Trimbach Traube Sgier, Arno SO
Solothurn
Zum Alten Stephan – Zaugg’s
Zunftstube Zaugg, Andreas SO
Solothurn/Riedholz Attisholz – le feu Slascheck, Jörg SO
Hurden Markus Gass zum Adler Gass, Markus SZ
Wigoltingen Taverne zum Schäfli Kuchler, Wolfgang TG
Ascona Seven Adam, Ivo TI
Bellinzona Locanda Orico Albrici, Lorenzo TI
Sterne Schweiz 2012 – Sortierung nach Kantonen Seite 5 von 5
Ort Haus Küchenchef Kanton
 Lugano Arté Oerthle, Frank TI
Vacallo Conca Bella Bos, Gian Luca TI
Lausanne La Table d’Edgard Bovier, Edgard VD
Le Mont-Pèlerin Le Trianon Beaufour, Fabien VD
Montreux L’Ermitage Krebs, Etienne VD
Vevey Les Saisons (neu)  Neeser, Thomas VD
Vevey/Chardonne Le Montagne Tarnowski, David VD
Vevey/Saint-Légier Auberge de la Veveyse Ribette, Jean-Sébastien VD
Vevey/Saint-Saphorin Auberge de l’Onde Zimmermann, Patrick VD
Vufflens-le-Château L’Ermitage Ravet, Bernard u. Guy VD
Champéry c21 Callum, Tod VS
Crans-Montana Hostellerie du Pas de l’Ours Reynaud, Franck VS
Mollens Panorama Minkmann, Niels VS
Saas-Fee Waldhotel Fletschhorn Neff, Markus VS
Verbier La Table d’Adrien Bassi, Marco VS
Vouvry Auberge de Vouvry Braendle, Martial VS
Zermatt Capri Migliaccio, Andrea VS
Walchwil Sternen Weder, René ZG
Eglisau La Passion (neu)  Kuchler, Christian ZH
Gattikon Sihlhalde Smolinsky, Gregor ZH
Wangen bei Dübendorf Sternen-Badstube (neu)  Brunner, Matthias ZH
Wetzikon Il Casale Alampi, Antonino ZH
Zürich Münsterhof (neu)  Buholzer, Tobias ZH
Zürich Rigiblick – Spice Nickel, Christian ZH
Zürich Sein
Surbeck, Martin; Nakano,
Ken ZH

Hoffnungsträger für m
(nach Kantonen sortiert)
Ort Haus Küchenchef Kanton
 Hergiswil Seerestaurant Belvédère Inderbitzin, Fabian NW
Ardon Le Botza Germanier, Damien VS
Zürich Pavillon Eperon, Laurent ZH

 

Michelin Neue Sterne Schweiz 2012 nach Orten sortiert:
http://www.gourmet-report.de/artikel/340179/Michelin-Neue-Sterne-Schweiz-2012.html

Bib Gourmand Schweiz 2012 Neue Auszeichnungen – nach Kantonen sortiert:
http://www.gourmet-report.de/artikel/340180/Bib-Gourmand-Schweiz-2012.html

Bib Gourmand Schweiz 2012 Neue Auszeichnungen nach Orten sortiert:
http://www.gourmet-report.de/artikel/340181/Bib-Gourmand-Schweiz-2012.html

Bib Hotel Schweiz 2012 Sortierung nach Kantonen:
http://www.gourmet-report.de/artikel/340182/Bib-Hotel-Schweiz-2012.html

Bib Hotel Schweiz 2012 Sortierung nach Orten:
http://www.gourmet-report.de/artikel/340183/Bib-Hotel-Schweiz-2012.html

"Das perfekte Promi Dinner im Schlafrock"

„Das perfekte Promi Dinner im Schlafrock“ mit der Big Brother-Bewohnerin Annina Ucatis, Moderatorin und Playmate Annica Hansen, Sänger Norman Langen und Schauspieler Claude Oliver Rudolph

Sie sind exklusive Dinnerpartys gewöhnt, genießen auf VIP-Galas die köstlichsten Speisen und bekommen im Edelrestaurant von Profikellnern die erlesensten Weine serviert. Doch wie stellen sich Prominente selber als Gastgeber an? VOX vier Prominente an den heimischen Herd. Welches Menü kommt am besten an? Und bei wem fühlen sich die Gäste am wohlsten? In vier privaten Dinnerpartys erhalten die VOX-Zuschauer ganz persönliche Einblicke in das Leben der bekannten Gastgeber. Der Prominente mit den meisten Punkten bekommt 5.000 Euro, die er für einen guten Zweck seiner Wahl spenden wird.

Dinner, Übernachtung und Frühstück! Beim „perfekten Promi Dinner im Schlafrock“ treffen Big Brother-Bewohnerin Annina Ucatis, Moderatorin und Playmate Annica Hansen sowie Sänger Norman Langen und Schauspieler Claude Oliver Rudolph aufeinander. In der XXL-Variante des „perfekten Promi Dinners“ müssen die vier prominenten Hobbyköche nicht nur beim abendlichen Dinner, sondern auch beim Frühstück ihre Gastgeberqualitäten unter Beweis stellen – denn ein Gast bleibt über Nacht. Um als Sieger aus der Runde hervorzugehen, lassen sich die Promis einiges einfallen.

So., heute 06.11., 20:15 bei VOX

Kochbuch des Jahres: Leon

Ausgewählt vom Deutschen Institut für Koch- und Lebenskunst, unterstützt von BuchMarkt und der Allgemeinen Hotel– und GastronomieZeitung

Nie rief er an. Aber jetzt. Der Gourmet und Weinjournalist Mario Scheuermann legt uns dringend „Leon“ ans Herz, das sei das ultimative Fast Food-Kochbuch für das 21. Jahrhundert. Solch einen Schnellimbiss wünsche man sich vor seiner Haustür und er habe fast alle Rezepte inzwischen nachgekocht. „Ich koche seit einiger Zeit nur noch mit „Leon“ und finde alles, was ich bisher gemacht habe, sehr gut“, schreibt Jurorin Stefanie Gundermann. „Es macht einfach Spaß. Klar: das Kochbuch des Jahres!“

„Leon“ ist Kult. In Michelangelo-Manier wird uns auf dem Cover eine Apfelsine gereicht. Das eroberte die Herzen der Großmütter, denn es sieht aus wie ein Päckchen Fewa aus den 1950ern. Man stand noch selber am Waschtrog. Schööön! Aber innen!? Wenn Oma das Buch dann aufschlägt, klappt sie es genau so schnell wieder zu und schenkt es verwirrt weiter.

„Es lebe das Chaos“, sagt Juror Jean Claude Bourgueil, „aber so wird gekocht. Ein Kochbuch für die Ursuppe.“ Oma staunt. Ihr Enkel steht neuerdings am Herd.
Aber wer ist Leon? Keiner weiß mehr. Jedenfalls kein Koch, sondern ein Lokal. Das erste wurde in der berühmten Carnaby Street eröffnet, wo Mary Quant ihre Miniröcke schneiderte und Mick Jagger seine pinkfarbenen Hemden und seine viel zu engen Hosen kaufte. Der Riesenerfolg hat Leon inzwischen zu einer kleinen Kette wachsen lassen. Jedes der Schnellrestaurants besitzt seine Besonderheit, so ist in der Old Compton Street im Souterrain eine für jedermann zugängliche Bibliothek mit 2000 alten Kochbüchern untergebracht.
Menasse braucht ein Fenchel-Rezept, „Leon“ liefert. Vegetarier sind entzückt von einem Rohkost-Festmenü. „Leon“ serviert leckere Pasta-Toppings und gibt viele schnelle Tipps, z. B. für Couscous, Bulgur und Quinoa (was ist das?). Uns schmecken die Lamm-Aprikosen-Bällchen, einfach lecker. Das berühmte Porterhaus-Steak fehlt nicht unter den Rezepten. Einfach mal ein warmer Kartoffelsalat mit Sardellen und Knoblauch? Ein Flitterwochencurry? Ausgeflippter geht’s nimmer.
Gabriela, Pierre, Bruno, Jossy, George Pickard, Mutti und so viele Freunde mehr haben an diesem Poesiealbum der Küche mitgeschrieben. In allen vier Ecken sollen Rezepte drin stecken.
(Frank Brunner)

Rezepte und mehr unter www.Kochbuch-des-Monats.de

Die große Jury:
Robert Menasse, Nicole Seidel, Dieter Eckel, Susanne Gretter, Stefanie Gundermann, Mario Scheuermann, Eva Krumm, Rainer Witt, Antje Piechota; Andreas Gundermann; Helmut Stabe; Frank Brunner

Und zwölf ausgezeichnete Köche:
Douce Steiner, Henri Bach, Frank Buchholz, Berthold Bühler, Klaus Erfort, Bernd Siener, Christian Grünwald, Hans Haas, Harald Wohlfahrt, Jean-Claude Bourgueil, Benjamin Unger, Thomas Neeser.
zusammen 20 Sterne im Michelin, 187 Punkte im Gault Millau und 42,5 F im Feinschmecker

Henry Dimbleby/ John Vincent
Leon
Dumont Buchverlag
29,99 €
Bestellink: ISBN-13: 978-3-8321-936-83

CHEF-SACHE: Eier und Joints für das Publikum

Geballte Köchekompetenz auf der Bühne – Eier und Joints für das Publikum

Die CHEF-SACHE 2011 lockte am 18. und 19. September nahezu 2000 Delegierte in das Veranstaltungszentrum EXPO XXI in Köln. Das kuli­narische Fachsymposium begeisterte mit einem abwechslungsreichen Bühnen­programm, publikumsnahen Sterneköchen und Ausstellern aus dem Premiumsegment.

CHEF-SACHE bewegt sich am Puls der Zeit und ist Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer kulinarischer Ideen. 2011 stellte das Fachsymposium dies bereits zum dritten Mal in Folge eindrucksvoll unter Beweis. Die Veranstalter G+J Events und Port Culinaire ziehen ein positives Fazit: „Die CHEF-SACHE bewegt die Menschen. Besucher und Aussteller zeigen sich hoch zufrieden. 30 Prozent Besucherzuwachs im Vergleich zum Vorjahr sprechen für sich“, so Thomas Ruhl, Mitinitiator und Herausgeber der Edition Port Culinaire. Die Verknüpfung von nationaler Haute Cuisine mit internationaler Spitzen­küche, die Vergrößerung der Messehalle sowie die Austragung von drei Koch­wett­bewerben haben Aussteller und Publikum gleichermaßen begeistert.

Sterneköche und Spezialisten der Branche boten auf der Showbühne Food-Entertainment vom Feinsten und kulinarischen Austausch auf Augenhöhe. Kochkunst-Kritiker Jürgen Dollase meint: „Die CHEF-SACHE ist gnadenlos modern.“ Auch wenn die vorgestellten Kreationen gemäß dem aktuellen Trend Einfachheit und Geradlinigkeit demonstrierten, waren Spannung und Überraschungseffekte garantiert.

Unterhaltsam und zugleich lehrreich startete das CHEF-SACHE-Bühnenprogramm am Sonntag mit Auftritten von Produktscout Ralf Bos, Gastrophilosoph Erwin Gegenbauer sowie Experten der französischen Küche wie Jean Claude Bourgueil, Vincent Moissionnier und Prof. Dr. Thomas A. Vilgis. Am Nachmittag entführte Heinz Reitbauer (Steirereck, 2 Sterne, No. 22/50 Best) das Publikum in die österreichische Produktwelt und zeigte, wie sich mit Bienenwachs Fisch garen lässt. Danach ging es mit Jonnie Boer (Librije, 3 Sterne, No. 46/50 Best) in den Norden. Der Niederländer erläuterte auf charmante Weise ein Verfahren, mit dem er fermentierte Gemüsesäfte herstellt. Zum Abschluss seines Vortrags verteilte er 200 „Joints“ – einen Nachtisch mit Hanfsaat und Esspapier, den er auch gerne in seinem Restaurant serviert.

Der zweite Tag der CHEF-SACHE stand zunächst ganz im Zeichen der „Neuen Deutschen Schule“: Christian Bau (Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, 3 Sterne), Thomas Bühner (la vie, 2 Sterne), Sven Elverfeld (Aqua, 3 Sterne, No. 25/50 Best) und Nils Henkel (Gourmetrestaurant Lerbach Nils Henkel, 3 Sterne) bewiesen mit ihren Auftritten, dass Deutschland ein Genussland ist. Nach seinem Auftritt betonte Nils Henkel:
„Die CHEF-SACHE ist ein tolles Forum, um zu zeigen, was wir für aktuelle Ideen im Kopf haben und um diese in die Welt hinaus zu transportieren.“ „Wenn es die CHEF-SACHE noch nicht gäbe, müsste man sie erfinden“, meint auch Thomas Bühner und Sven Elverfeld ergänzt: „Ich glaube, es gibt keine bessere Plattform in Deutschland, um uns als deutsche Kollegen und als deutsche Spitze zu präsentieren. Die CHEF-SACHE ist wichtig, um uns auch international besser zu positionieren, sie ist zukunftsweisend und essentiell für die deutsche Spitzengastronomie.“ Und auch Christian Bau ist absolut begeistert: „Ich durfte bereits zum dritten Mal dabei sein. Es ist für mich eine große Ehre vor einem so großen Publikum unsere Küche zu präsentieren. Es war an der Zeit, dass sich in Deutschland so ein Forum fest im Terminkalender verankert. Die CHEF-SACHE ist ein absolutes Muss – auch für die Zukunft.“

Massimo Bottura (Osteria Francescana, 2 Sterne, No. 4/50 Best) zauberte am Montagnachmittag italienisches Flair auf die Bühne und ließ persönliche Anekdoten in seinen Vortrag einfließen. So erfuhren die Zuschauer, dass seine Mutter ihm noch heute manchmal sagt, sie könne besser kochen. Massimo Botturas Urteil zur CHEF-SACHE fiel da schon besser aus: „It has been amazing to be there. I had incredible good vibes and it was the best organized and held congress of my life. Really. I thank you so much for inviting us.“ Das Energiebündel Elena Arzak (Arzak, 3 Sterne, No. 8/50 Best) und Perfektionist Andoni Luis Aduriz (Mugaritz, 2 Sterne, No. 3/50 Best) brachten die spanische Avantgarde nach Köln. Elena Arzak betonte mehrmals, wie sehr sie sich freue, an der CHEF-SACHE teilnehmen zu dürfen: „Für mich ist die CHEF-SACHE super interessant und ich bin wirklich überrascht, wie toll es hier ist. Das Programm ist sehr vielseitig, es werden viele Themen angesprochen und es war mir eine Ehre zu kommen. Es ist mir wichtig, Auskunft über meine Ideen zu geben und mich darüber zu informieren, was andere Köche machen. Die CHEF-SACHE ist dafür fantastisch. Ich bedanke mich für die Einladung und die sehr gute Organisation.“ Gleichsam herzlich wie informativ sorgte Andoni Luis Aduriz mit seiner Vorführung für einen krönenden Abschluss. Jetzt zeige er dem Publikum, warum man ihn vielleicht nie wieder nach Köln einladen werde, sagte der baskische Superstar am Ende und schmiss eine Handvoll Eier in die verblüffte Menge. Fünf Jahre lang hatte der Sternekoch getüftelt, bis seine Kreation, die wie so oft bei dem baskischen Superstar nicht das ist, was sie äußerlich vorgibt, perfekt war.

Die Vielfalt an kulinarischen Spezialitäten sowie die Präsentation neuester Küchentechnik und stilvoller Küchen-Accessoires ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Die Aussteller führten intensive Gespräche an den Ständen und zeigten sich beeindruckt vom Kreis der Besucher. Mit Menschen, die gerne und bewusst genießen, war zwei Tage lang die perfekt e Zielgruppe vor Ort. Gerhard Daumüller (Geschäftsleitung Keltenhof Frischeprodukte GmbH): „CHEF-SACHE ist gebündelte Kompetenz für Köche. Wir hatten viele Besucher am Stand, haben alte Kontakte gepflegt und neue hinzugewonnen. Es war ein super organisiertes Spitzenevent auf höchstem Niveau …außerirdisch gut!“ Selbst Ralf Bos (Geschäftsführer Bos Food) gesteht: „Man kann hier Sachen probieren, die selbst ich noch nie probiert habe.“ Für Spitzenköche wie Claudio Urru (top air, 1 Stern) die perfekte Messe: „Die Aussteller sind qualitativ sehr hochwertig und es ist sehr reizvoll hier zu sein.“

Mit vier Wettbewerben spornte die CHEF-SACHE zu Höchstleistungen an: Oliver Coppeneur von der gleichnamigen Chocoladen- und Pralinés-Manufaktur richtete den Cru-de-Cao-Award für die besten Patissiers und Konditoren aus. In der Kategorie ‚Master‘ machte Ludwig Kohlermann aus der Traube Tonbach das Rennen und in der Kategorie ‚Junior‘ siegte Kamil Gajewski aus dem Hotel Bomke. Beim Chef’s Irish Beef Club Award spielte irisches Rindfleisch die Hauptrolle. Hier durfte sich Christoph Penzlin aus dem Restaurant 44 in Berlin über den ersten Platz freuen. Auszubildende bekamen beim Bauknecht Nachwuchspreis für regionale Küche sowie dem Port Culinaire Nachwuchspreis für Avantgarde eine Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Tom Brodersen, Lehrling in der Brasserie Capricorn i Aries, und Thomas Steffens aus dem Restaurant Tschebull setzten sich an die Spitze. „CHEF-SACHE ist nachwuchsfördernd“, brachte es Jurymitglied Christian Scharrer (Buddenbrooks Restaurant, 1 Stern) abschließend auf den Punkt.

Neben den Bühnenstars der CHEF-SACHE 2011 nahmen zahlreiche hochdekorierte Köche auch als Besucher an dem Fachsymposium teil. Patrik Kimpel (Kronenschlösschen, 1 Stern) weiß warum: „Die CHEF-SACHE ist eine tolle Veranstaltung und ich komme immer wieder gerne hierher. Vor allen Dingen sieht man hier viele Kollegen und Innovationen und der Austausch ist sehr gut.“ Hans Horberth (La Vision, 1 Stern) ist ebenfall voll des Lobes: „Ich fühle mich wohl und schwebe regelrecht seit zwei Tagen. Die CHEF-SACHE ist ein purer Genuss und es macht sehr, sehr viel Spaß.“ Neben einer Pflichtveranstaltung für interessierte Gourmets, Journalisten und Foodblogger hat sich die CHEF-SACHE damit auch zu einem Muss für die Top-Chefs entwickelt. „Die CHEF-SACHE is
t eine Reise wert“, meint auch Jörg Müller (Gourmetrestaurant Jörg Müller, 1 Stern).

Besucher und Aussteller können sich bereits jetzt auf das kommende Jahr freuen und sollten sich gleich zwei Termine vormerken: Im September 2012 gastiert die CHEF-SACHE erneut in Köln. Drei Monate vorher startet erstmals die CHEF-SACHE ALPS am 10. und 11. Juni 2012 in Zürich/Schweiz. Thomas Dorfer (Restaurant Landhaus Bacher, 2 Sterne im GM 2010) freut sich schon: „Es ist wirklich eine Veranstaltung, auf der sich fast ausschließlich Kollegen aus Gastronomie und Presse treffen. Es steckt sehr viel Dynamik und Gedankenaustausch dahinter – ganz anders, als auf einer normalen Messe. Ich bin sehr beeindruckt, wie professionell die CHEF-SACHE aufgezogen ist und stolz, dass ich nächstes Jahr bei der CHEF-SACHE ALPS mitwirken darf.“

MUNDUS VINI 2011

Einreichungsfrist für MUNDUS VINI 2011 bis zum 8. Juli verlängert

Die Einreichungsfrist für den 11. Großen Internationalen Weinpreis MUNDUS VINI wurde bis zum 8. Juli 2011 verlängert. Bis dahin können Weinproduzenten, -importeure und -distributeure aus aller Welt ihre besten Weine einreichen.

In strikten Blindverkostungen werden dann am letzten August- und ersten Septemberwochenende die eingereichten Proben von internationalen Weinexperten verkostet und die besten Weine pro Kategorie ermittelt.

Die am besten bewerteten Proben erhalten eine Prämierung in den Stufen Großes Gold, Gold und Silber. Daneben werden Sonderauszeichnungen in folgenden Kategorien vergeben: Importeur des Jahres, Bester restsüßer Wein des Jahres, Bester Süßwein und Likörwein des Jahres, Bester Schaumwein des Jahres, Bester Schaumwein im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sowie jeweils in den Unterkategorien Deutschland, Europa und Übersee die Auszeichnungen Erzeuger des Jahres, Bester trockener Weißwein des Jahres, Bester trockener Rotwein des Jahres, Bester trockener Rotwein im LEH, Bester trockener Weißwein im LEH.

Die Bewertung der Proben erfolgt nach den strengen Regeln und Normen der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) durch eine internationale Fachjury. Unter den Experten sind namhafte Verkoster wie Luis Fernando Otero Torregrosa (Academia Mexicana del Vino, Mexiko), Esther Bucher (Mövenpick Wein AG, Schweiz), François Claude (Télécran, Luxemburg) und Campbell Mattinson (The Wine Front, Australien) sowie Einkäufer internationaler Warenhäuser, Fachhändler, Importeure und Oenologen.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen und Ausschreibungsunterlagen für den Großen Internationalen Weinpreis MUNDUS VINI sind im Internet unter www.mundusvini.com zu finden. Sie können auch beim MUNDUS VINI-Organisationsteam unter der Telefonnummer 06321 8908-9500 oder per Mail an contact@mundusvini.com angefordert werden.

Die Anmeldung der Weine kann online über www.mundusvini.com/registration erfolgen.

Weinblütenfest – Sternenzauber in Kaiserswerth

Am Sonntag, 5. Juni 2011 darf von 12.00 bis 20.00 Uhr wieder gekostet und probiert werden, denn das 13. Weinblütenfest lädt alle Feinschmecker und Weinfreunde nach Düsseldorf-Kaiserswerth ein.

Die mit insgesamt 11 Michelin-Sternen ausgezeichneten Sterne-/Spitzenköche präsentieren im historischen Düsseldorfer Stadtteil ihre Gourmetküche mit neuen Speisekreationen. Zusätzlich bringen sie auch in diesem Jahr ihre Winzer mit und stellen somit ein umfangreiches Weinangebot vor.

Kommen Sie zum Weinblütenfest und lassen Sie sich von den regionalen Sterneköchen wie u.a. Peter Nöthel, Jean-Claude Bourgueil, Volker Drkosch, Erika Bergheim, Daniel Dal-Ben und TV-Koch Nelson Müller bekochen und verzaubern.

Um 11.00 Uhr wird das Weinblütenfest durch einen Gottedienst in der Kulturkirche im Stammhaus – Kaiserswerther Markt 32 eröffnet.
Zusätzlich lockt der verkaufsoffene Sonntag von 13.00 bis 18.00 Uhr in die Läden des Kaiserswerther Einzelhandels.

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Promi Kocharena

Kulinarische Kampfeinlagen und Eko „fraîche“ als rappender Sauerrahm!

Gegen 50 Gegner haben die Koch-Champions Steffen Henssler, Ralf Zacherl und Kolja Kleeberg bereits den professionellen Kochlöffel in der „Promi Kocharena“ geschwungen – kein Grund, um eine Verschnaufpause am Herd einzulegen! Am 20. März muss Starkoch und Sushi-Experte Steffen Henssler gegen die Lieblingsgerichte von Janine Kunze (Schauspielerin), Eko Fresh (Rapper), Heike Henkel (Hochsprung-Legende), Claude-Oliver Rudolph (Schauspieler) und Bernhard Brink (Schlagerstar) ankochen. Die fünf Promis sind sich sicher, dass sie mit ihrer Menüwahl den Kochprofi an den kulinarischen Rand der Verzweiflung bringen werden – schließlich kennen sie ihr Gericht in- und auswendig, während Steffen Henssler erst zur gemeinsamen Kochstunde erfährt, was er der Jury – bestehend aus Gastrokritiker Heinz Horrmann, Food-Journalistin Katja Burghardt und Fußballmanager Reiner Calmund – servieren darf.

In der ersten Runde trifft der Womanizer unter den TV-Köchen auf Rapper Eko Fresh. Der Musiker möchte mit seiner Lieblingsvorspeise „Börek-Zigarren vom Lamm“ bei der Jury punkten. Als Rapper weiß er genau, wie es ist, unter Zeitdruck ein melodisch perfektes Produkt abzuliefern. Wird er – gewappnet mit Kochlöffel statt Mikro – in 20 Minuten genauso in der Küche bestechen, wie musikalisch auf der Bühne? Schließlich gilt: Bleiben nach Ende der Kochzeit die Juryteller leer, heißt es: Abschied nehmen von den wertvollen Punkten und der Siegprämie von 3.000 Euro für einen guten Zweck. Dem Hinweis von „Promi Kocharena“-Moderator Florian König, dass ihm das kreative Team keine „Crème fraîche“, sondern „Eko fraîche“ besorgt habe, kontert der Rapper augenzwinkernd mit dem Vorschlag, die Kochutensilien nach getaner Arbeit mit „Sido-lin“ zu putzen. Zunächst muss allerdings das Lamm durch den Fleischwolf gedreht werden. Ob ihn die Jury beim Probieren durch selbigen drehen wird?

Beim zweiten Gang möchte Rekord-Hochspringerin Heike Henkel die Messlatte mit einer „Spinat-Quiche“ ganz weit oben anlegen und aus dem Stand 3.000 Euro für den guten Zweck erspielen – wieder kein Fisch für den Sushi-Spezialisten Steffen Henssler! Aber auch das Gemüseprodukt geht der Kochprofi routiniert an und greift dabei zu einer List: Unter dem fadenscheinigen Vorwand, seiner Konkurrentin beim Mixen ihrer Soße behilflich zu sein, erschleicht er sich kurzerhand eine Kostprobe. „Das wird ein Sieg für mich“, ist sich der Hamburger Profi sicher, woraufhin die Olympiasiegerin von 1992 beherzt nachwürzt. „Ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen“, so die Leistungssportlerin. Doch beim Anrichten auf den Tellern mag ihr das so recht nicht gelingen. Das rhythmische Klatschen des Publikums spornt sie allerdings wie in guten alten Hochsprungzeiten zu Höchstleistungen an.

Auf Krawall gebürstet? Schauspieler und Martial-Arts-Kenner Claude-Oliver Rudolph legt in der dritten Runde der „Promi Kocharena“ den coolsten Auftritt hin. Der leidenschaftliche Kampfsportler kommt gerade vom Training. „Mit Ralf Richter war ich bis eben in Bochum unterwegs, da dachte ich mir, ich schiebe die Kochshow eben ein und fahre wieder zurück.“ Doch bevor weitertrainiert wird, muss er sich erst einmal mit dem „Thailändischen Hühnersalat Laab Gai“ den schwarzen Gürtel am Kochherd verdienen „Vorsicht, du kannst dich verletzen“, lautet seine Kampfansage beim Handshake mit Steffen Henssler. Dann wird es scharf – vielleicht zu scharf für den Profikoch? Beim Umgang mit den Chilischoten und thailändischen Gewürzen streift sich Steffen Henssler lieber die Küchenhandschuhe über, um nicht mit der feurigen Essenz in Kontakt zu kommen. Da kann sein Kontrahent nur müde lächeln. Punktet Claude-Oliver Rudolphs geballte Männlichkeit oder wird es der Jury zu scharf?

Mit „Tranchen vom Porterhouse-Steak“ hat sich Schlagerstar Bernhard Brink für den vierten Gang viel vorgenommen. Gute Vorbereitung sieht anders aus! Während der Kochprofi loslegt und dem Publikum einen Vortrag über die Herkunft und Qualität des Porterhouse-Rinds hält, wirft der Dauerbrenner unter den deutschen Schlagerstars zunächst orientierungslose Blicke in seiner Küche hin und her. Wenig später ist das Fleisch am Brutzeln, die Eier für die Soße geschlagen und die Kräuter gezupft – da kann doch bei den Kroketten nichts mehr schiefgehen? Weit gefehlt! „Claude-Oliver, kannst du helfen? Die Schwächlinge kriegen die Kartoffeln nicht durchgedrückt“, richtet Florian König im Namen der beiden Köche einen Hilferuf an den durchtrainierten Schauspieler. Der eilt prompt herbei und verhilft den Kontrahenten zu einer kartoffeligen, wenn auch klumpigen Grundmasse. Ob Hit-Garant Bernhard Brink die Jury mit einem Schlager über die Zähmung der widerspenstigen Kartoffel besänftigen kann?

Im letzten Gang tritt Janine Kunze gegen Steffen Henssler an und hätte gerne „ein warmes Schokoladentörtchen mit Zabaione und frischen Früchten“. „Wo ist der Zucker? Das geht ja schon Bombe los“, beschwert sich die Schauspielerin, die beim Rezept nicht etwa auf ihre langjährige Expertise zurückgreift, sondern eine romantische Erklärung hat: „An dem Abend, als ich mit meinem Mann zusammengekommen bin, hat der Gute für mich gekocht und da gab es zum Nachtisch eben dieses Dessert. Mit anderen Worten: Ich kann das gar nicht kochen.“ Kampftraining statt Kochkunst? Während sich Janine Kunze an ihrem Schokoladentörtchen versucht, führt Claude-Oliver Florian König in die Grundlagen des Kampfsports ein. Kurz vor Schluss wird es noch einmal schlüpfrig. „Wer von euch kann denn so richtig gut mit der Hand?“ Buzzer-Joker Eko Fresh eilt zur Hilfe und schlägt die Zabaione im Eiltempo. Ob das Dessert die Jury überzeugen wird?

Börek, Quiche, Hühnersalat, Steak und Schokokuchen – hier kocht der Sushi-Experte ohne Fisch. Werden die fünf prominenten Hobbyköche Steffen Henssler mit ihren Lieblingsgerichten schlagen oder ist er ihnen eine Kampfsport-Länge voraus? Die „Promi Kocharena“ am 20.03.2011 um 20:15 Uhr bei VOX.

Die Menüs im Überblick:
1. Gang: Eko Fresh (27 Jahre): Börek-Zigarren vom Lamm und Schafskäse mit Dip (20 Minuten Zubereitungszeit)
2. Gang: Heike Henkel (46 Jahre):Spinat-Quiche mit Thymiansoße (20 Minuten Zubereitungszeit)
3. Gang: Claude-Oliver Rudolph (54 Jahre): Thailändischer Hühnersalat Laab Gai (20 Minuten Zubereitungszeit)
4. Gang: Bernhard Brink (58 Jahre): Tranchen vom Porterhouse-Steak mit Kräuter-Hollondaise und Kroketten (25 Minuten Zubereitungszeit)
5. Gang: Janine Kunze (36 Jahre): Heiße Schokoküsse – Ein warmes Schokoladentörtchen mit Zabaione und frischen Früchten (25 Minuten Zubereitungszeit)

Claude Huppertz

Claude Huppertz entwickelte gemeinsam mit seinem Sohn das Konzept fürs Ange d´Or Junior in Essen.

Seit 100 Jahren gibt der Reifenhersteller Michelin jährlich seinen Gourmetführer heraus. Das Ange d’Or Junior findet sich auch in der neuesten Ausgabe. Aber ohne die begehrten Sterne.

Die gab Patron Claude Huppertz fast auf den Tag genau vor 20 Jahren zurück. Als erster in Deutschland. Und völlig freiwillig. „Viele hielten mich für übergeschnappt“, erinnert er sich. „Sogar Radio Monaco rief an und erkundigte sich nach meiner geistigen Gesundheit.“

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