Benjamin Rüdiger

von Bernhard Steinmann.

Auch jenseits der Sternegastronomie gibt es interessante Restaurants und kreative Köche. Ein solch interessantes Restaurant ist das Lansk in der Meierottostraße 1 in Berlin.

Das Restaurant liegt am Wilmersdorfer Fasanenplatz, in dessen Nähe wir vor ein paar Jahren noch wohnten. An dieser Stelle ist es scheinbar Aufgabe eines Berliner Journalisten darauf hinzuweisen, dass man sich abseits des hippen Berlins befindet, in altbackener Umgebung, in einem konservativen Wohnviertel, irgendwo zwischen den legendären Wilmersdorfer Witwen und Westberliner Langeweile.
Eine Sichtweise, die einen so manches verpassen lässt.

Küchenchef und Inhaber ist Benjamin Rüdiger. Rüdiger lernte bei Franz Raneburger, war u.a. bei Horst Petermann am nordöstlichen Ufer des Zürichsees, auf Sylt im „Söl´ring Hof“ bei Johannes King und in Baiersbronn in der „Traube Tonbach“ bei Harald Wohlfahrt tätig.
Zweifelsohne weckt dies ernorme Erwartungen und schreit förmlich nach einem Selbstversuch.

Zur Namensgebung des Restaurants gibt es eine kleine Geschichte.
Papa Rüdiger hatte ein Faible für eine kleine polnische Insel namens Lansk. Er nannte sie sein „Paradies“ und vergaß nicht hinzuzufügen, dass man „viel mehr Lansk“ brauche. Bei seinem Sohn fiel dies auf fruchtbaren Boden und so benannte er das Restaurant zur Freude seines Vaters Lansk.

Das Restaurant ist hell und für das noble Wilmersdorf eher nüchtern. Freundlich werden wir empfangen und an einem der großen Fenster platziert. Blickfang ist zweifellos das Kunstwerk „Paradise now“ des Franzosen Georges Autard.

Die Menükarte ist relativ klein. Wir überlassen die Speisefolge dem Küchenchef und die Weinauswahl Verena Mariel. Noch bequemer geht es kaum. Ob es auch klug ist, soll der Abend zeigen.

Amuse-Gueule:
Kalbstafelspitz mit Zwiebel-Safran-Chutney und Bohnenkraut Creme fraiche.
Ein leichter Einstieg mit einem tollen Chutney.

Kartoffel und Kaviar
Leicht geräucherte Kartoffel mit Creme fraiche und Kaviar aus Rottstock, dazu etwas
Sauerampfer.

Ziegenfrischkäse mit Kerbelpesto, Roter und Gelber Bete,
mariniert in einer Orangenvinaigrette.

Rosa gebeiztes Roastbeef,
Senfsaat, Estragon, Aprikose, krosse Kapern.
Fruchtnoten und Kapern bilden einen begeisternden Gegenpol.
Ein insgesamt harmonisches Gericht.

Saibling aus Rottstock, Kartoffelrisotto, Bärlauch, Saiblingskaviar und Bärlauchschaum.

Lamm, Karotte, Ziegenkäse, Schalotte.
Die Ziegenkäsetaler sind leicht erwärmt, schmelzig.
Lamm und Ziegenkäse gefallen uns durch das intensive Zusammenspiel. Großartig.
Zum dezenten Geschack der leicht süßlichen Karotte opponiert die Schalotte.
Die Schalotte, eine Kulturpflanze aus der Gattung Lauch, war früher als eigene Art bekannt. Nun haben unsere Botaniker das besonders gesunde Gemüse der normalen Speisezwiebel zugeordnet.

Weisse Schokolade, Tonkabohne, Apfel
Innen finden wir noch etwas Biskuit.

Käse
zum Abschluss.
Ganz so, wie es schon der römische Schriftsteller und Gelehrte Plinius vor 2000 Jahren gehalten hat.

FAZIT:
Vorweg: Unsere Entscheidung, sich mit Speis und Trank in die Hände von Küche und Sommeliere zu begeben, haben wir nicht bereut.
Benjamin Rüdiger bewegt sich mit seinen Kreationen bewusst auf sicheren Pfaden.
An erster Stelle steht das perfekte Handwerk. Hinzu kommt ein Interesse am unverfälschten Eigengeschmack der einzelnen Bestandteile sowie die Einbeziehung regionaler Produkte. Die Speisen werden ansprechend präsentiert, auf dekorative Effekthascherei wird verzichtet.

Das mag etwas nüchtern klingen, doch geschmacklich bleiben keine Wünsche offen.
Ein kulinarisch interessanter, angenehmer Tagesausklang, beinahe ein Abend unter Freunden.

Bebildert gibt es den Bericht auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Berberitze

Berberitze schmeckt herb-säuerlich und hat ein angenehm fruchtiges Aroma. Das Wildobst wird gerne zu Marmelade, Gelee, Saft oder Sirup verarbeitet. Für einen köstlichen Saft werden die Früchte in wenig Wasser weich gekocht, mit einem Tuch ausgepresst, erhitzt und mit etwas Honig vermengt, bis dieser sich aufgelöst hat. Zu Fleisch und Fisch schmeckt ein pikantes Chutney aus Berberitze. Probieren Sie das Wildobst auch in einem Couscous mit Mandeln oder in einem Rucolapesto zu Baguette. In der orientalischen Küche wird die Berberitze zum Würzen von Reis, Geflügel und Fisch verwendet. Die trockenen Früchte eignen sich ähnlich wie Rosinen zum Naschen, für Müsli, süße Desserts und Gebäck.

Bereits im Mittelalter wurde die Berberitze als Lebensmittel und Heilpflanze verwendet. Die Früchte sind reich an Vitamin C und Mineralstoffen und werden bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Zudem wirken sie appetitanregend und sollen bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts unterstützen.

Die Berberitze ( Berberis vulgaris ), auch Sauerdorn genannt, ist in Deutschland weit verbreitet. Im Spätsommer finden Spaziergänger die kräftig roten, länglichen Beeren in lichten Wäldern, an trockenen Hängen und Straßenrändern. In Gärten sind die dornigen Sträucher, die kaum höher als zwei Meter werden, häufig als Heckenpflanze zu finden. Sie bevorzugen einen sonnigen und trockenen Standort. Noch bis zum Oktober kann das Wildobst geerntet werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Kevin Fehling

Kevin Fehling hat bereits mehrere Stationen hinter sich, bevor er erneut in Lübeck heimisch wird.
Die einzelnen Stationen aufzuzählen erspare ich mir, zumal es mir sehr schwer fällt, die ein oder andere Station in der Handschrift Fehlings zu erkennen.
Vielmehr ist bei dem noch nicht 40jährigen die eigene Handschrift, die eigene Stilistik in seinen Kreationen klar erkennbar.

Eine Beschreibung des Restaurants fällt nicht leicht. Der große „Wintergarten“ mit Blick auf die Ostsee, die ich nun schon zum zweiten Mal in des Winters Dunkelheit nicht erkennen kann,
ist mit großen Tischen bestückt, die viel Platz bieten. Die Sitzgelegenheiten sind bequem. Das Ambiente insgesamt eher schlicht und bescheiden.

Es wird ein Menü angeboten, dessen Zahl der Gänge man frei wählen kann.
Ein Auszug:

Gelbflossen-Makrele
mit Rettich, Matchatee, Limonenblatt-Staub & Kalamansi

Die Calamondinorange (auch Kalamansi) ist ein sogenannter Gattungsbastard, freundlicher auch als Hybride bezeichnet.
Entstanden aus der Kreuzung von Mandarine und einer Kumquat-Art. Sie ist sehr sauer.

Die Cremetupfer von Matchatee und die zarten Schärfenoten bändigen die Säurebestandteile und lassen so der Makrele genügend aromatischen Raum.

Gänseleber “Lübecker Marzipan”
mit Marzipancreme, Rotkohl, Feige & Rum-Nuss-Chutney

Der Alte Leuchtturm in Travemünde, der älteste Leuchtturm Deutschlands, steht Pate bei diesem Gericht. Er ist derzeit (infolge mehrmaliger Zerstörung immer wieder aufgebaut) 31 Meter hoch und wurde 1330 erstmals urkundlich erwähnt.

Fehling ehrt das technische Kulturdenkmal mit einer grandiosen Gänseleberkreation, begleitet von delikatem Gänselebereis und einem Brötchen aus gedämpftem Hefeteig.
Dezente Marzipannoten flankieren das cremige und texturell hervorragende Gericht.
Der beigegebene Rotkohl koaliert nicht, wie von mir zunächst angenommen, sondern kontrastiert. Die ansonsten große Harmonie wird dadurch aber nur unwesentlich beeinflusst.

Carabinero „Message in the Bottle“
mit exotischem Chutney, Joghurt, Naanbrot & Tandoori

Zunächst wird eine Flaschenpost zugestellt. Das dazugehörige Foto finden Sie auf meiner Facebookseite.

Bei der Vorbereitung auf diesen Restaurantbesuch machte ich mich mit diesem Detail bereits vertraut. Mir erschien es überflüssig, ja sogar störend.
Schließlich erwartet man Speisen in einem Restaurant und keine Flaschenpost.
Doch Kevin Fehling scheint manchmal mit seinen Gerichten auch eine Geschichte zu erzählen. In seiner Zeit als Koch auf der MS Europa führte sein Weg auch nach Indien.
Der Zauber des Subkontinents hat ihn zu diesem Gericht beeinflusst.

Der Text der geheimnisvollen Flaschenpost lautet:
„Ich war 2 Jahre auf hoher See und eines der prägensten Länder auf unserem Erdball war Indien.
Dieses Gericht ist eine Inspiration und gleich eine Hommage an dieses außergewöhnliche Land voller Farben, Aromen und Düfte.
Kevin Fehling“

Die Königin der Garnelen verwöhnt mit perfekt gegartem und wundervollem Fleisch.
Cremige Joghurtnoten und exotische Duft- und Geschmacksnoten lassen erahnen, was Kevin Fehling inspiriert hat.

Kalbsrücken & Bries
mit Erdnuss, Kürbis, Quitte & Curry

Dem feinen, milden Geschmack des Kalbfleisches werden interessante Begleiter zur Seite gestellt wodurch die Kreation durch die harmonische Ausgestaltung verblüfft.
Quitte & Curry scheinen wie für dieses Gericht erfunden.

Wie immer gibt es den vollständigen Bericht des Berliner Foodjournalisten Bernhard Steinmann mit Fotos auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Echt Indien Vegetarisch

 

Buchrezension: „Echt Indien Vegetarisch“ von Vidhu Mittal

Schon als ich das Buch aus dem Päckchen auspackte war ich positiv beeindruckt: Der edle, tiefrote Seideneinband lässt das Buch von Anfang an besonders wirken. Und ich muss sagen, der vielversprechende Eindruck blieb erhalten.

Das Buch „Echt Indien Vegetarisch“ erschien am Ende April 2014 im Zabert Sandmann Verlag und beinhaltet 320 Seiten. Es ist aufgeteilt in sechs Rezeptkategorien:

  • Drinks, Suppen und Salate

  • Snacks und Vorspeisen

  • Hauptgerichte

  • Reis und Brot

  • Beilagen

  • Desserts und Gebäck

Außerdem gibt es am Anfang des Buches Informationsseiten über Gewürze, Gemüse, Kräuter, Früchte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Trockenfrüchte, sowie Küchenutensilien. Diese sind wunderschön gestaltet, mit Bildern sämtlich besprochener Zutaten. Nach dem Rezeptteil gibt es noch Zubereitungstipps, ein kleines Glossar, eine Liste mit guten Bezugsquellen und eine Seite mit Menü Vorschlägen.

Jedes Rezept beinhaltet den deutschen, sowie den indischen Namen der Speise, die Zutatenliste und Zubereitungserklärung in Worten aber auch in Bildern, ein Kasten mit extra Tipps, einem großen Bild und zu manchen Rezepten gibt es noch einen kleinen Kreis mit Zusatzinformationen oder Merkmalen des Rezepts.

Trotz der vielen Informationen ist das ganze sehr übersichtlich gestaltet. Die Bilder sehen ansprechend und professionell aus, die tollen Farben der indischen Küche werden vorteilhaft hervorgehoben.

Da sich die indische Kochkunst der westlichen natürlich stark unterscheidet ist die Schritt-für-Schritt-Bilderreihe, die ausführlich zeigt wie ein Gericht zubereitet wird, ein wahrer Schatz. Die Angst vor neuen Kochmethoden wird einem genommen und die Erfolgschance leckere, bezaubernde Speisen zuzubereiten ist deutlich höher, als bei vielen anderen fremdländischen Kochbüchern.

Die Rezeptvielfalt des Buches ist mit ca. 200 Rezepten sehr groß. Von ausgefallenen Speisen wie Sautierte Wasserkastanien und Lotuskebabs zu klassischeren Gerichten wie Chutney und Samosas ist alles zu finden. Einladende Desserts wie Safran-Pistazien-Eis, Sesam Pralinen oder süße gefüllte Mondsicheln lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Das letzte Kapitel mit Zubereitungstipps ist abermals ausführlich mit Schritt-für-Schritt Anleitung bebildert. 16 Techniken und Tipps, wie das Zubereiten von exotischem Obst und Gemüse, das Kochen von Paneer oder das Herstellen frischer Würzpasten werden detailliert dargelegt.

Der einzige Fakt, dem man sich bewusst sein sollte ist, dass sehr viele Rezepte vermutlich nicht ganz alltagstauglich sind. Das mag zum Teil an exotischen Zutaten wie indischen Wasserkastanien, Jackfrucht oder Lotuswurzeln liegen. Zudem muss man aber auch beachten, das Mahlzeiten in Indien anders zusammengestellt werden als in Deutschland. Ein Reis-, Gemüse- und Dhalgericht (Brei aus Hülsenfrüchten), sowie indisches Brot, Chutney oder Pickles und vielleicht sogar noch ein Nachtisch können alle zu einer einzigen Mahlzeit gehören. Dementsprechend sind die Portionen für die vorgestellten Gerichte eher klein, bzw. die Personenangaben groß. Somit muss man ein bisschen in den Mengenangaben variieren um von einer Speise allein satt zu werden. Zudem muss beim Kochen oft viel Zeit eingeplant werden, da viele Gerichte sehr aufwendig zuzubereiten sind.

Das Kochbuch ist ein liebevoll gestaltetes, umfassendes Werk und sollte im Bücherregal begeisterter Liebhaber der indischen Küche nicht fehlen. Doch auch für enthusiastische Anfänger ist es geeignet und kann tolle neue Impulse geben. Gioia A. Romanowski

Hardcover , 320 Seiten, ISBN: 978-3-89883-431-5 – 29,95 € Bestellink portofrei

Kosters Trädgardar, Schweden

Das Restaurant Kosters Trädgardar

Auf der Schäreninsel Sydkoster inmitten Schwedens erstem Marine-Naturpark stehen Fahrräder für jedermann einfach so herum. Geklaut werden sie nicht, man stellt sie einfach nach Gebrauch wieder ab. Genauso vertraut geht es im Restaurant Kosters Trädgårdar zu, seit 2008 sorgt Chefköchin Anna Bengtsson hier für das leibliche Wohl der Gäste. Vorher arbeitete sie im italienischen Gourmetrestaurant Divino in Stockholm und bekochte auch schon mal Schulkinder. Anna liebt ihre Arbeit. Sie besorgt sich Obst, Gemüse und Kräuter zum Kochen aus dem Garten vor der Tür, dem hauseigenen Bauernhof oder befreundeten Bioproduzenten. Aus Resten kocht Anna Marmelade, Chutney oder Saft und verkauft sie im dazugehörigen Bauernladen. Auch ihr Lieblingsessen ist einfach: westschwedische Miesmuscheln mit Butter, Knoblauch und Petersilie. Gäste des Kosters Trädgårdar können Kurse im Biogärtnern belegen oder auch einfach nur die mit Wildblumen gesprenkelte Aussicht genießen.

www.vastsverige.com/en/West-Sweden/products/19026/Kosters-Tradgardar/

Frische Früchtchen: "Die besten Wildfruchtrezepte"

Ab in den Wald und auf die Wiesen! Denn dort sprießen vollreife Beeren und Wildfrüchte, an denen sich moderne Jäger und Sammler erfreuen können. Nach bester „Back to Basic“ Manier schöpfen Elisabeth Mayer und Michael Diewald aus dem Vollen des Self-Made-Buffets.

In „Die besten Wildfruchtrezepte“ zeigen sie systematisch und liebevoll, wie der Obstlikör, das Preiselbeer-Orangen-Chutney, Blütenzucker, kandierte Wildkirschen, Preiselbeerkompott oder eingelegte Maroni gelingen. Wem der Schrank vor gefüllten Marmeladengläsern schon überquillt, bekommt Lust, Neues auszuprobieren. Zum Beispiel ein aromatisiertes Bärlauchöl oder ein Waldsirup mit Kiefernsprossen im Frühjahr? Was wie aussieht und wo zu welcher Jahreszeit wächst, verraten Mayer und Diewald ebenso wie ihre Lieblingsfamilienrezepte Monat für Monat.

Elisabeth Mayer, Michael Diewald: Die besten Wildfruchtrezepte.
Bestellink-ISBN-13: 9-78-370201-347-9 (portofrei)

Anton Rusnak

Blick auf die Staatsoper, feines Ambiente und
hervorragendes Essen. All das verbindet Anton Rusnak in seinem ersten
eigenen Restaurant, der City Lok. Sein Credo: „Mitteleuropäische,
mediterrane Küche mit ausgezeichneten Produkten, perfekt zubereitet
und das zu vernünftigen Preisen.“

Ob Chutney von Paradeiser-Kaiser Erich Stekovics, frische Burrata
aus Apulien oder hausgemachte Nudelgerichte und Risotto, der
gebürtige Ukrainer Rusnak (er kochte auch im Palais Coburg unter
Christian Petz) setzt ausschließlich auf Top-Qualität. Für eine erste
Genussreise empfiehlt sich das Mittagsmenü (ab 8 Euro) – preiswerter
gibt es angehende Haubenküche in Wien selten.

Highlights der Frühjahrs-Speisekarte
Beef Tatar mit eingelegter Sardelle und Chutney vom Kaiser der
Paradeiser „Erich Stekovics“ (12,50 Euro), Filet Steak gegrillt, auf
geschmorten Erdäpfeln mit Gänseleber und frischem Majoran (26 Euro)
oder Huchenfilet hell geschmort, in Gemüse-Riesling Fond dazu
Petersilien Gnocchi und feiner Muskatspinat (19,80 Euro) – das sind
nur einige der Leckerbissen der brandneuen Speisekarte. Eine kleine
aber feine Auswahl heimischer und internationaler Weine rundet das
Angebot ab.

Herzstück der City Lok ist der Mega-Griller
Unüberschaubar im Mittelpunkt: Der Riesen-„Smoker“, extra aus den
USA um 20.000 Euro eingeflogen, mit Backfunktion und
Kerntemperaturmessung. Und deswegen auch der Name: der wahrscheinlich
größte Grill Österreichs hat das Aussehen einer Lok! Für den
ehemaligen Sous-Chef des „Fabios“ das liebste Spielzeug. Lokführer
und Lok bilden eine perfekte Einheit. Ob rare, ob medium – alle
Wünsche werden erfüllt.

Wer hervorragende, reduzierte Küche ohne Gourmet-Gehabe schätzt,
wird sich in der „Lok“ garantiert wohlfühlen. Und im Sommer lockt der
Gastgarten mit Blick auf die Staatsoper.

http://www.city-lok.com/

Kochbuch: "Marmeladen, Konfitüren & Gelees"

Selbstgemachte Marmeladen – das sind Vitamine aufs Brot, Energielieferanten für den Start in den Tag und einfach ein leckeres Frühstück! Der fruchtige Brotaufstrich und seine Verwandten, die Gelees und Chutneys, bieten unzählige Variations- und auch Kombinationsmöglichkeiten. So passt Ananas zu Erdbeere und Melone, und im Chutney auch zu Zwiebeln. In „Marmeladen, Konfitüren & Gelees“ zeigt Georg Innerhofer, wie mit den richtigen Fruchtmischungen Abwechslung auf dem Frühstückstisch garantiert ist.

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Marmeladenherstellung „geht es ans Eingemachte“: 80 Rezepte wie Bratapfel- oder Kiwi-Zitronen-Konfitüre, Grüne Grütze, Rotwein- oder Lavendelgelee, Orangen-Karotten-Marmelade und Zwetschken-Waldbrombeeren-Chutney bringen nicht nur Früchte auf Brot und Brötchen. Mit Stoffdeckel und Beschriftung verschönert, wird daraus ein individuelles Geschenk.

Georg Innerhofer: Marmeladen, Konfitüren & Gelees. Selbstgemachte Köstlichkeiten, Graz (Leopold Stocker Verlag), Bestellink- ISBN: 978-3-7020-1333-2 (portofrei)

THE HOT POT. 80 PARTYGERICHTE FÜR EINTOPFGERICHTE

Eine im wahrsten Sinne des Wortes heiße Angelegenheit sind die Eintopf- und Suppenrezepte von Petra Hennrich. In ihrem Kochbuch THE HOT POT. 80 PARTYGERICHTE FÜR EINTOPFGERICHTE stellt sie raffinierte Rezepte vor, bei denen die einache Zubereitung und vor allem der Genuss im Vordergrund stehen. Von der klassischen Cremesuppe bis hin zum würzig-orientalischen Eintopf ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob deftiger Bauerneintopf, Wiener Saftgulasch, klassische Minestrone oder thailändische Gemüse-Hühner-Suppe, alle Rezepte sind für die Zubereitung großer Mengen (7 bis 9 Liter) optimiert, damit auch garantiert jeder Partygast satt wird! Zahlreiche Anekdoten, hilfreiche Tipps für die Zubereitung und leckere Beilagenrezepte wie Mango-Chutney, scharfes Zironen-Pickle, Spinat-Raita oder indische Joghurt-Salate runden den Band ab und garantieren das perfekte Partybuffet. Spätestens mit diesem Buch wird jeder zum Suppenkasper!

Pichler Verlag, Wien 2010, 174 Seiten, Flexobindung, Versandkostenfreie bestellmöglichkeit: 978-3-85431-523-0, 16,95 euro / 28,50 sFr

Rezept: Südafrikanischer Braai

Südafrikanischer Braai – Gegrillte Lammfilets mit fruchtigem Chutney
(4 Portionen)

Zutaten:
Für die Lammfilets:
500 g Lammfilet
1 TL Fuchs Frische Kräuter in Öl Thymian
3 EL Fuchs Grill-Barbecue-Würzer
1/2 TL Fuchs Frisch eingelegt Knoblauch gerieben
3 EL Speiseöl

Für das Mango-Pfirsich-Chutney:
2 kleine reife Mangos
1 reifer Pfirsich
1 kleine Zwiebel
1 kleine Zehe Fuchs Frisch eingelegt Knoblauch
1 Stück Fuchs Frisch eingelegt Ingwer
1 TL Speiseöl
50 g Zucker
2-3 EL Weißweinessig
1 TL Fuchs Curry Würzpaste
1/2-1 TL Fuchs Tafelsalz mit Meersalz
1/4-1/2 TL Fuchs Cayenne-Pfeffer gemahlen

Zubereitung:
Lammfilet trocken tupfen. Fuchs Thymian in Öl, Fuchs Grill-Barbecue-Würzer, Fuchs
Knoblauch und Öl verrühren, die Lammfilets damit einstreichen und ca. eine Stunde
im Kühlschrank marinieren. Für das Chutney Mangos und Pfirsich schälen und
Fruchtfleisch vom Stein / Kern lösen. Zwiebel abziehen, würfeln und mit Knoblauch
und Ingwer in sehr kleine Würfel schneiden. Zwiebel in erhitztem Öl andünsten,
Zucker zugeben und schmelzen lassen. Zwei Esslöffel Wasser, Essig und Fuchs
Curry Würzpaste sowie Mango- und Pfirsichwürfel zufügen, aufkochen und
abgedeckt ca. 15 Minuten garen. Mit Fuchs Tafelsalz und Fuchs Cayenne-Pfeffer
abschmecken, die Hälfte des Chutneys pürieren und mit der nicht pürierten Hälfte
vermischen. Lammfilets auf dem Grill zubereiten und mit dem Chutney servieren.
Das Chutney lässt sich prima vorbereiten und im Kühlschrank lagern.
Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten (zzgl. Grillzeit)
Marinierzeit: ca. 1 Stunde

Pro Portion:
kJ/kcal: 1434/343
EW: 26 g
F: 14 g
KH: 26 g
BE: 2