Warum Cholesterin gefährlich und wichtig zugleich ist

Die einen können unbesorgt Kekse und Kuchen essen, andere müssen genau aufpassen, dass sie nicht zu viel Süßes naschen. Nicht unbedingt aus Sorge, dass sie zu dick werden könnten, sondern wegen ihrer Cholesterinwerte. Dieser Stoff ist eine fettartige Substanz, die hauptsächlich in der Leber produziert wird und in der richtigen Dosierung von großer Bedeutung für den menschlichen Körper ist. „Es ist lebenswichtig und wird für Hormone, die DNA und Zellmembranen benötigt. Zudem würde unser Gehirn nicht ohne Cholesterin funktionieren“, erklärt Ian Graham, Professor für Kardiovaskuläre Medizin am irischen Trinity College in Dublin im Magazin Reader’s Digest.

Das Magazin beschreibt in seiner September-Ausgabe nicht nur die Bedeutung von Cholesterin, einem sogenannten Lipid. Es berichtet auch über neue Studien und den Unterschied zwischen „gutem“ lipidarmem (HDL) und „schlechtem“ Cholesterin (LDL) mit hohem Lipidgehalt. Darüber hinaus gibt es noch das VLDL, das den höchsten Lipidgehalt aufweist. Der Stoff gelangt über das Blut an jene Stellen, wo er gebraucht wird. „Wir verfügen über viermal so viel Cholesterin wie nötig ist“, so Professor Graham. Das Problem: Wenn sich der Überschuss zum Beispiel an den Wänden der Arterien ablagert, erhöht er das Risiko für Herzprobleme und Schlaganfälle. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation ist Cholesterin für ein Drittel der koronaren Herzerkrankungen verantwortlich.

Neue Studien haben gezeigt, dass die Änderung der Essgewohnheiten eher dazu beiträgt, den Cholesterinspiegel zu senken, als dies mit körperlicher Betätigung möglich ist – die optimale Lösung ist freilich eine Kombination aus beidem. „Haben Sie im Lauf der Jahres etwas zugelegt, sollten Sie zuerst Ihre überschüssigen Pfunde loswerden“, sagt Dr. Ronald Mensick, Forscher und Humanbiologe an der Universität Maastricht. Jüngste Forschungsergebnisse belegen, dass zu viel Cholesterin in der Nahrung nur bedingt das Risiko einer Erkrankung erhöht, das eigentliche Problem entsteht durch das von der Leber produzierte überschüssige Cholesterin. Dieser Überschuss steht zwar im Zusammenhang mit den verzehrten Lebensmitteln, aber nicht mit denjenigen, vor denen Ärzte in der Vergangenheit gewarnt haben. Wer viele stärke- und zuckerhaltige Kohlehydrate vertilgt, wie sie in Brot, Kartoffeln, Zucker und weißem Reis enthalten sind, dessen Werte für LDL steigen, die Werte des guten HDL aber sinken.

Wie das Magazin Reader’s Digest weiter berichtet sind zahlreiche Fachleute der Auffassung, dass viele ungesättigte Fette – besonders aus Olivenöl, fettem Fisch und Nüssen – zur Senkung der Cholesterinwerte beitragen. Wer dann auch noch reichlich frisches Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Fisch und Nüsse isst, kann hoffen, dass seine Cholesterinwerte niedrig bleiben.

Gut essen bei erhöhtem Cholesterin

Gut essen und dabei noch ganz nebenbei den Cholesterinwert senken: wie einfach und vor allem genussvoll das geht, stellt die Stiftung Warentest in ihrem neuen Ratgeber „Gut essen bei erhöhtem Cholesterin“ vor. Ernährung, Lebensweise, Veranlagung: es wird erklärt, was die Cholesterinwerte in die Höhe treibt und wie man gegensteuern kann.

Erhöhte Cholesterinwerte bereiten keine Beschwerden. Und werden oft spät erkannt. Gerade am Anfang kann man schon viel mit einem gesunden Mix aus Ernährung und Bewegung erreichen. Denn ein zu hoher Cholesterinwert ist noch keine Krankheit. Mit den mehr als 80 Rezeptideen aus diesem Buch werden schlechte Fette gegen gute ersetzt und der Cholesterinspiegel damit auf Dauer gesenkt.

Kartoffelrösti, Putenröllchen mit Spargel, knuspriges Apfel-Nuss-Crumble oder Nuss-Maronen-Mousse – cholesterinarme Rezepte können so vielfältig sein: Die Rezeptideen reichen von schnellen Gerichten für den Alltag bis zum Sonntagsbraten. Daneben gibt es einen fundierten Ratgeberteil, in dem steht, was man über hohe Cholesterinwerte wissen muss, wie man sie wieder in den Griff bekommt, welche Medikamente wirklich Sinn machen und auf welche man besser verzichtet.

„Gut essen bei erhöhtem Cholesterin“
Vera Herbst, Dagmar Von Cramm
Bestellink-ISBN-13: 9-78-386851-041-6 (portoferi)

Herz-Kreislauf-Erkrankung: Konsum von Softdrinks erhöht offenbar das Risiko

Wer regelmäßig süße Erfrischungsgetränke konsumiert, hat ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieser negative Effekt ist bereits nach wenigen Wochen und bei moderaten Mengen zu beobachten, lässt eine Schweizer Studie vermuten. An der Untersuchung nahmen 29 gesunde und normalgewichtige Männer im Alter von 20 bis 50 Jahren teil. Für jeweils drei Wochen tranken sie täglich 600 ml eines Softdrinks, der 40 g beziehungsweise 80 g Traubenzucker (Glukose), Fruchtzucker (Fruktose) oder Haushaltszucker (Saccharose) enthielt. Vor und nach den einzelnen Studienphasen wurden die Probanden medizinisch untersucht.

Die Analyse der Daten zeigte, dass der tägliche Konsum von Süßgetränken die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Selbst geringe Zuckermengen (40 g pro Tag) wirkten sich negativ auf den Stoffwechsel aus: Die Testtrinker hatten einen höheren Blutzuckerspiegel, schlechtere Cholesterinwerte und einen größeren Bauchumfang. Die Blutkonzentration bestimmter Entzündungsparameter stieg bis auf das Doppelte an. Während Fruchtzucker aus natürlichen Quellen wie Obst und Gemüse sehr gesund ist, sind mit Fruchtzucker gesüßte Getränke offenbar besonders schädlich, erklären die Forscher. Langzeitstudien sind aber notwendig, um die Resultate zu untermauern.
Heike Kreutz, www.aid.de

Fett und Cholesterin nur von Natur aus gut

Neue Broschüre zu hohen Cholesterinwerten erhältlich

Alten Vorurteilen zum Trotz erhöhen Fette sowie Cholesterin aus natürlichen Lebensmitteln nicht den Cholesterinspiegel im Blut, sondern wirken teilweise schützend auf die Blutgefäße. Erst im Zuge industrieller Verarbeitungsprozesse erhalten diese ihr gefäßschädigendes Potenzial.

Hohe Cholesterinwerte sind im Alter eher die Regel als die Ausnahme und nicht zwangsläufig mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Gesellen sich allerdings weitere Risikofaktoren wie ein hoher Blutdruck, ein erhöhter Blutzuckerspiegel, Übergewicht und wenig Bewegung hinzu, sind diese ernst zu nehmen. Um den Cholesterinspiegel in den Griff zu bekommen, spielen nicht nur Medikamente sondern auch entsprechende Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Rolle. Doch trotz intensiver Aufklärung seitens Ernährungsfachkräften und Medien geistert in den Köpfen vieler Patienten immer noch das Vorurteil, durch das Meiden von Fett und Cholesterin hohe Cholesterinwerte senken zu können.

Cholesterinreiche Lebensmittel wie Eier oder Butter vom Speiseplan zu verbannen erzielt selten eine Verbesserung, wie wissenschaftliche Berichte der letzten Jahre belegen. Auch Fette generell einzusparen bringt häufig nicht den gewünschten Erfolg. Um die oftmals erforderliche Ernährungsumstellung nicht durch den faden Geschmack fettarmer Speisen zu erschweren, sollte stattdessen das Augenmerk auf der Fettqualität liegen. Ungesättigte Fettsäuren, wie sie vor allem in Speiseölen wie Raps- und Olivenöl vorkommen, helfen den Cholesterinwert zu senken. Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in Seefisch, Nüssen und einigen Pflanzenölen enthalten sind, wirken darüber hinaus entzündungshemmend und schützen die Blutgefäße. Aber auch die früher kritisch betrachteten gesättigten Fettsäuren sind mittlerweile rehabilitiert, so dass ab und an etwas Butter oder ein Stück hochwertiges Fleisch kein Problem darstellt.

Völlig freizusprechen sind Fette und Cholesterin vom Vorwurf der gesundheitsschädlichen Wirkung dennoch nicht. Während diese in natürlichen Lebensmitteln weitgehend harmlos sind, können industrielle Verarbeitungsprozesse diese in bedenklicher Weise verändern. Kekse, Schokoglasuren, frittierte Waren oder minderwertige Margarinen enthalten industriell gehärtete Pflanzenöle. Aus deren ursprünglich cholesterinsenkenden ungesättigten Fettsäuren entstehen während des Härtungsprozesses teilweise Transfettsäuren, deren cholesterinsteigernde Wirkung seit längerem bekannt ist. Beim Trocknungsprozess von Milch und Eiern, um beispielsweise haltbares Vollei- oder Milchpulver für Back- und Süßwaren herzustellen, wird Cholesterin teilweise oxidiert. Dieses chemisch veränderte Cholesterin kann im Gegensatz zur natürlichen Form die Blutgefäße schädigen.

Mehr Informationen dazu, wie Nahrungsmittel und einzelne Nährstoffe sich auf den Cholesterinspiegel und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken, erfahren Sie in der Broschüre „Was tun bei hohen Cholesterinwerten?“, die ab sofort für 4,40 Euro zuzüglich Versand im Medienshop unter www.fet-ev.eu und unter info@fet-ev.eu erhältlich ist.

60 Prozent der Bevölkerung haben zu viel Cholesterin im Blut

Butter-Stollen, Fettgebackenes und Gänsebraten gehören zur Weihnachtszeit aber diese Fettbomben führen bei vielen Menschen zu einer Erhöhung der Blutfettwerte. In Deutschland haben mindestens 60 Prozent der Menschen erhöhte Cholesterinwerte. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Cholesterinspiegel geschlechts- und altersabhängig ist. Scheinbar hängen auch BMI und/oder Fettverteilungsmuster mit dem Cholesterinspiegel zusammen. Mit zunehmendem Alter nimmt der Cholesterinspiegel zu. Jüngere Frauen haben in der Regel einen niedrigeren Cholesterinspiegel als gleichaltrige Männer. Mit steigendem Alter gleicht sich dieser Unterschied jedoch aus und ältere Frauen haben im Mittel einen höheren Cholesterinspiegel als ältere Männer. Ein Sonderfall ist die Schwangerschaft, denn in dieser Phase ist bei Frauen der Cholesterinspiegel (deutlich) erhöht. Bei einer massiven Gewichtsreduktion oder auch beim Fasten (Nulldiät) kann der Cholesterinspiegel kurzfristig ansteigen. Aber neben der Höhe des Gesamtcholesterinspiegels spielt das Verhältnis von LDL zu HDL eine entscheidende Rolle. Nur wer neben dem Gesamtcholesterin auch seinen HDL- und LDL-Spiegel kennt, kann sein Herz-Gefäß-Risiko richtig einschätzen. Während medizinische Selbsttests in den USA schon seit Jahren Gang und Gäbe sind, kommen in Deutschland solche Selbstdiagnostika langsam in Mode. Schwangerschaftstests gibt es heute in jeder Apotheke und seit einigen Monaten auch den Cholesterin-Selbsttest CholesterinCHECK von der Marburger NanoRepro AG. Medizinjournalist Sven-David Müller (SDM) hat den Leiter des Wissenschaftlichen Beirates der NanoRepro AG Prof. Dr. Martin Hrabé de Angelis zum Thema Cholesterin und Cholesterin-Selbsttests befragt.

SDM: Immer wieder hört man vom „Risikofaktor“ Cholesterin. Ist Cholesterin denn wirklich gefährlich für unsere Gesundheit?

Professor de Angelis: Wie in den meisten Fällen ist es auch bei Cholesterin so, dass es nur in Maßen gesund ist. Da unser Körper aber ohne das Blutfett nicht richtig funktionieren würde, sollte man es auch nicht als Gefahr pauschalisieren. Zudem müssen Sie immer zwischen Gesamtcholesterin und dem sogenannten guten und schlechten Cholesterin unterscheiden- nicht immer sind hohe Wert gleichzusetzen mit einer Bedrohung für unsere Gesundheit.

SDM: Wozu benötigt unser Körper Cholesterin?

Professor de Angelis: Cholesterin erfüllt im menschlichen Körper verschiedene Aufgaben und ist daher sehr wichtig. Beispielsweise setzt der Körper Cholesterin für die Produktion von Vitamin D (wichtig für den Knochenaufbau) ein, es ist Bestandteil der Zellmembran und dient als Transportmolekül.

SDM: Und was versteht man unter den Begriffen gutes und schlechtes Cholesterin?

Professor de Angelis: Soll der Cholesterinspiegel bestimmt werden, werden die drei wichtigen Parameter Gesamtcholesterin, HDL („gutes Cholesterin“) und LDL („schlechtes Cholesterin“) gemessen. Der Gesamtcholesterinwert ist zwar eine gute Ausgangsbasis, aber nicht aussagekräftig genug, um beispielsweise das Herz-Kreislauf-Risiko einschätzen zu können. Das gute HDL übernimmt die Aufgabe, Cholesterin weg von den Gefäßen und hin zur Leber zu transportieren, wo es dann abgebaut werden kann. Das schlechte Cholesterin hingegen füllt die Gefäße mit Cholesterin und sorgt so für ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko. Ideal wäre also ein möglichst hoher HDL- und ein geringer LDL-Wert. „HDL rauf und LDL runter!“ lautet die Devise.

SDM: Wie viele Bundesbürger sind von zu hohen Cholesterinwerten betroffen?

Professor de Angelis: Bei mehr als 60 Prozent liegen die Werte des Gesamtcholesterins über 200 mg/dl. Schätzungsweise jeder dritte Deutsche hat einen deutlich erhöhten Cholesterinspiegel. Die meisten wissen das allerdings nicht. Ausgelöst wird ein zu hoher Cholesterinspiegel oftmals durch falsche Ernährung. Heute muss es meist schnell gehen, so dass wir häufig zu sehr fetthaltigem Essen greifen. Ernähren wir uns über längere Zeit sehr ungesund, füllen sich die Arterien mit Cholesterin und verengen. In der Folge kann es zu Arteriosklerose oder gar einem Herz-Infarkt kommen.

SDM: Also sollten wir alle unseren Cholesterinspiegel mehrmals im Jahr prüfen?

Professor de Angelis: Die regelmäßige Kontrolle des Cholesterins ist durchaus wichtig. Ihre persönlichen Werte können Sie beispielsweise mit einem Schnelltest wie CholesterinCHECK innerhalb weniger Minuten zuhause ermitteln.

SDM: Worin sehen Sie die Vorteile eines solchen Tests?

Professor de Angelis: Die Testdurchführung beträgt maximal 10 Minuten, Sie haben somit die Ergebnisse schnell vorliegen. Durch das einfache Anwendungsprinzip kann jeder den Test bequem zuhause machen. Klarer Vorteil des Tests ist außerdem die gleichzeitige Bestimmung der Werte Gesamtcholesterin, HDL und LDL.

SDM: Wie oft sollte man den Cholesterinspiegel überprüfen?

Professor de Angelis: Das kommt auf die gesundheitliche Verfassung der jeweiligen Person und die Zusammenstellung weiterer Risikofaktoren an. Generell sollten alle Frauen ab 45 Jahren und Männer ab 35 Jahren Ihren Cholesterinspiegel prüfen. Menschen, die in die sogenannten Risikogruppen fallen wie Raucher, Diabetiker, Übergewichtige oder Menschen mit hohem Blutdruck, sollten ihren Cholesterinspiegel bereits mit 20 Jahren kennen und prüfen. Sobald jemand weiß, dass seine Cholesterinwerte zu hoch sind, sollten die Ernährung und die Lebensumstände umgestellt werden. Gleiches gilt bei zu niedrigen Werten, denn auch sie können auf ernste Erkrankungen hinweisen. Dann empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle 3 bis 4 Mal pro Jahr. Hier ist natürlich ein Schnelltest wie CholesterinCHECK hilfreich- vor allem, wenn man prüfen möchte, inwieweit die Ernährungsumstellung und sportliche Aktivität und Bewegung bereits geholfen haben. Ein Arztbesuch ist dann für Anamnese und die richtige Behandlung wichtig.

SDM: Kann ich einen hohen Cholesterinspiegel bemerken?

Professor de Angelis: Erhöhte Cholesterinwerte bemerkt man meist erst dann, wenn es schon fast zu spät ist- beispielsweise im Rahmen einer Diagnose wie Arteriosklerose. Zu hohes Cholesterin löst keine Beschwerden wie Schmerzen oder Übelkeit aus; das macht es umso gefährlicher und einen Selbsttest wie CholesterinCHECK umso sinnvoller.

Wer seinen Cholesterinspiegel optimieren möchte, sollte sein Ernährungsverhalten umstellen, mehr Bewegung in den Alltag bringen und regelmäßig Ausdauersport betreiben. Diese cholesterinbewusste Lebensweise ist in der Lage, das LDL zu senken und das HDL anzuheben. Damit sinkt das Herzinfarktrisiko entscheidend. Der Konsum von Hühnereiern erhöht den Cholesterinspiegel nicht. Das im Eidotter enthaltene Lecithin senkt sogar den Cholesterinspiegel. Die idealen Speisefette zur Senkung des LDL-Wertes sind Raps-, Lein- und Nussöl sowie Diätmargarine und Spezialmargarine mit Phytosterinen. Butter und Olivenöl sind im Rahmen der Ernährungstherapie von Fettstoffwechselstörungen ungeeignet, da sie zu viel gesättigte Fettsäuren und zu wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Das B-Vitamin Niacin ist in der Lage, das HDL deutlich zu erhöhen. Das LDL kann durch wasserlösliche Ballaststoffe (Pektin, Guar und Plantago ovata Samenschalen) gesenkt werden. Die Cholesterinwerte reagieren nicht rasch auf eine Therapie und daher sollte erst nach einigen Wochen der Effekt einer Ernährungstherapie überprüft werden. Wer seinen Cholesterin-Spiegel bequem zuhause selbst messen möchte, kann dies beispielsweise mit dem CholesterinCHECK von der NanoRepro AG tun. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von innovativen Selbsttests spezialisiert. Der CholesterinCHECK ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Der CholesterinCHECK bestimmt das Gesamtcholesterin und das HDL. Mit diesen beiden Werten lässt sich auch das LDL berechnen.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten unter www.cholesterincheck.com

Cholesterinwerte im Griff

Erhöhte Blutfettwerte sind weit verbreitet. Etwa 1/3 der
Bevölkerung zwischen 18 und 79 Jahren hat einen erhöhten
Cholesterolspiegel[1] (Gesamtcholesterol > 250 mg/dl) im Blut. Darauf weist
die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) anlässlich des „Tag
des Cholesterins“ hin. Mit diesem Aktionstag motiviert
die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen
DGFF (Lipid-Liga) e. V. die Bevölkerung jedes Jahr dazu, ihre
Blutfettwerte bestimmen zu lassen. Nicht jeder kennt die Zielwerte oder
weiß, wie man sie auch durch eine angepasste Ernährung in den Griff
bekommen kann.

Wünschenswert ist ein Cholesterolwert unter 200 mg/dl, risikoverdächtig
und kontrollbedürftig sind Werte zwischen 200 – 250 mg/dl. Insbesondere
die so genannten Hypercholesterolämien erhöhen das Risiko für
Herz-Kreislauf-Krankheiten. Erhöhte LDL-Cholesterolspiegel begünstigen
die Entstehung arteriosklerotischer Veränderungen, während
HDL-Cholesterol die Arterien vor Fettablagerungen schützt. Wünschenswert
sind HDL-Spiegel > 40 mg/dl bzw. ein günstiges Verhältnis von LDL zu HDL
( < 4).

Eine hohe Cholesterolzufuhr erhöht etwa bei der Hälfte der Menschen das
ungünstige LDL-Cholesterol. Für die Cholesterolkonzentration im Blut ist
weniger das Nahrungscholesterol entscheidend – die verzehrte Menge an
Gesamtfett, und insbesondere an gesättigten Fettsäuren spielt eine
wichtige Rolle. Dennoch empfiehlt die DGE, die Cholesterolzufuhr auf
etwa 300 mg pro Tag zu begrenzen. Diesen Richtwert bestätigen
Interventionsstudien, in denen eine gesenkte Zufuhr von Cholesterol das
Risiko für Herzkrankheiten reduzierte. Der Speiseplan sollte weniger
fettreiche und tierische zugunsten pflanzlicher fettarmer Lebensmittel
wie Gemüse, Obst und Getreideprodukte enthalten. Neben einer angepassten
Ernährung gehören Lebensstiländerungen wie Gewichtsreduktion,
regelmäßige Bewegung, wenig Alkohol und Rauchverzicht zu einer
zielgerichteten Ernährungsumstellung bei erhöhten Cholesterolwerten.

[1] Cholesterin zählt aufgrund seiner chemischen Struktur zu den Alkoholen
und wird daher international als Cholesterol bezeichnet.

Dinner for two

ARD, Freitag, 20.02., 23:45 – 01:15 Uhr

Seit die Cholesterinwerte von Leopold ‚Poldi‘ Wörmann die Schallmauer durchbrochen haben, macht es sich seine Frau Steffi zur Mission, ihren Mann ‚gesund‘ zu kochen. Der sabotiert dieses noble Vorhaben jedoch lustvoll an jedem sich bietenden Würstelstand.

Halten gute Cholesterinwerte den Geist fit?

Demenz

Halten gute Cholesterinwerte den Geist fit?

Sind die Cholesterinwerte gut, bleibt offenbar auch das Gedächtnis fit. Menschen mittleren Alters mit einem hohen Spiegel des guten HDL-Cholesterins im Blut haben vermutlich ein besseres Erinnerungsvermögen. So lautet das Fazit einer europäischen Studie mit knapp 3.700 Teilnehmern.
Die Probanden nahmen im Alter von durchschnittlich 55 Jahren und fünf Jahre lang an medizinischen Untersuchungen teil. Zunächst wurden bestimmte Parameter wie das Gesamtcholesterin und die Transporteinheit HDL-Cholesterin im Blut gemessen. Das verbale Kurzzeitgedächtnis schätzten die Mediziner mithilfe eines Tests ein, für den sich die Teilnehmer möglichst viele von zwanzig kurzen Worten auf einer Liste einprägen sollten. Das Resultat: Ein Mangel an HDL-Cholesterin im Blut beeinträchtigte offenbar das Erinnerungsvermögen. Dieser Zusammenhang war unabhängig von anderen Blutfetten. Hatte der Wert im Laufe der fünf Jahre abgenommen, war auch die Gedächtnisleistung geringer als zu Beginn. Die Forscher folgern, dass auf diese Weise das Risiko für Demenz in späteren Jahren ansteigt.
Der Begriff Demenz umfasst eine Reihe von Erkrankungen, die zu einem anhaltenden Abbau der geistigen Leistungsfähigkeiten führen. Weitere Studien sind jedoch notwendig, um die Ergebnisse zu untermauern.
Das HDL (high density lipoprotein)-Cholesterin und das LDL (low density lipoprotein)-Cholesterin sind die wichtigsten Transporteinheiten für Cholesterin im Blut. Das „gute“ HDL-Cholesterin bringt das überschüssige Cholesterin aus dem Körper zurück zur Leber. Wie es dem geistigen Verfall im Alter entgegen wirkt, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Forscher vermuten, dass das Lipoprotein eine entscheidende Rolle für die Funktion des menschlichen Gehirns spielt. Ein Mangel könnte die Entstehung von Eiweißablagerungen begünstigen, die mit der Alzheimerkrankheit in Verbindung gebracht werden.

aid, Heike Kreutz

Schlank und satt mit Mandeln!

Eine neue Studie zeigt, dass Mandeln sättigen, ohne zu einer Gewichtszunahme zu führen

Über Jahre hinweg haben Forscher beobachtet, dass Menschen, die regelmäßig Mandeln verzehren, meist schlanker sind, als Menschen, die keine oder nur selten Mandeln essen – und das, obwohl sie in der Regel im Laufe des Tages mehr Kalorien zu sich nehmen1. Wie kommt das? Eine neue, heute im British Journal of Nutrition veröffentlichte Studie, gibt Aufschluss über die Mechanismen, die es ermöglichen, dass Mandeln sättigen, zur Senkung der LDL-Cholesterinwerte beitragen und als Quelle wertvoller Nährstoffe dienen, ohne dabei gleichzeitig eine Gewichtszunahme zu fördern.

In der Studie wurden Frauen angewiesen, zehn Wochen lang täglich 344 Kalorien in Form von Mandeln zu sich zu nehmen (etwa 56 Gramm) und im Anschluss zehn weitere Wochen lang ihre gewohnte Kost zu essen. Die Frauen nahmen während der zehn Wochen, in denen sie die Mandeln aßen, nicht zu. Zudem erreichten sie dank des hohen Vitamin-E- und Magnesiumgehalts der Nüsse die empfohlene Tagesdosis dieser Nährstoffe.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass sich die Studienteilnehmerinnen durch die tägliche Aufnahme von Mandeln satter fühlten und deshalb ganz automatisch einen Großteil der aufgenommenen Kalorien dadurch kompensierten, dass sie die Aufnahme von anderen Nahrungsmitteln reduzierten. Außerdem stellten sie fest, dass die Probanden insgesamt weniger Kohlenhydrate zu sich nahmen, was darauf schließen lässt, dass andere kohlenhydratreiche Nahrungsmittel durch die Mandeln ersetzt wurden.

Darüber hinaus fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Ballaststoffstruktur der Mandel scheinbar verhindert, dass das in den Nüssen enthaltene Fett vollständig verdaut und aufgenommen wird. So könnte es sein, dass man dem Körper mit Mandeln in Wirklichkeit weniger Kalorien zuführt, als es die Nähr-wertangaben vermuten lassen. Dies wirft umfassendere Fragen über die Verfügbarkeit von Energie in Nahrungsmitteln auf.

„Stichhaltige Daten haben gezeigt, dass der Verzehr von drei Portionen Mandeln (30 bis 90 Gramm) täglich zur Senkung der LDL-Cholesterinwerte beitragen kann“, so der Koautor der Studie, Rick Mattes, Ph.D., R.D. von der Purdue University im amerikanischen West Lafayette, Indiana, USA. „Viele im Gesundheitswesen Beschäftigte haben dennoch gezögert, Mandeln als tägliche Zwischenmahlzeit zu empfehlen, weil sie ein verhältnismäßig kalorienreiches Nahrungsmittel sind und zur Gewichtszunahme beitragen könnten. Unsere Studie stellt diese Annahme in Frage.

Weiterführende Informationen zu Mandeln, einfache Rezepte und Ideen für Snacks finden Sie auf http://de.almondsarein.com/

Krill Oel: kleines Krustentier mit grosser Wirkung bei Arteriosklerose

Das kleine Krustentier galt bisher nur
als Hauptnahrung für Wale und hielt erst vor wenigen Jahren in Form von
natürlichem Krillfleisch Einzug in die menschliche Ernährung.
Seine vorbeugenden Eigenschaften gegen Arteriosklerose bildeten
Gegenstand von Untersuchungen, die von Dr. Bartolomé Grillo in der
Antarktis durchgeführt wurden.

Auf der Forschungsstation Artiga auf dem Eiskontinent begann Dr. Grillo
im Jahr 1995 zu erkunden, wie sich Krill auf den tierischen Organismus
auswirkt. So fand er heraus, dass sich bei Pinguinen, egal welchen
Alters, keine Ablagerungen in den Blutgefässen bilden, wie sie für eine
Arteriosklerose typisch sind. Diese Erkenntnis führte er auf ihre
Ernährung zurück, die hauptsächlich aus Krill besteht.

Der Krill stellt für viele Meerestiere und Fische ein Nahrungsmittel dar
und ist im südlichen Ozean als schwerwiegende Folge des ungeregelten
Walfangs im Überfluss vorhanden. Denn die grossen Meeressäuger vertilgen
auch die grössten Mengen dieses winzigen Krebstierchens. Doch mit dem
bedrohlichen Rückgang der Walbestände herrscht heute eben ein
Überangebot an Krill im Südpolarmeer.

Reines Protein

Man sagt, dass der Krill fast zur Hälfte aus „reinem Protein“ besteht.
Die Krillvorkommen im antarktischen Meer belaufen sich auf sechs
Milliarden Tonnen, wobei der Mensch schätzungsweise jährlich zwischen 50
und 150 Millionen Tonnen des Krustentierchens konsumieren könnte. Seine
rasche Vermehrung und das fast völlige Fehlen von natürlichen Gegnern
sichern die Erhaltung der Krillbestände in einem Ausmass, das seine
Nutzung für den Verbrauch durch den Menschen während vieler Jahre
ermöglicht.

Die Ergebnisse von Laboruntersuchungen weisen darauf hin,
dass Krill zudem wirksam ist zur Vorbeugung und Bekämpfung von
Erkrankungen, die von Ablagerungen in den Blutgefässen herrühren.
Dies ergab eine Untersuchung, die Dr. Grillo in Uruguay an Kaninchen
durchführte. Dabei wurde eine Gruppe Kaninchen mit stark
cholesterinhaltiger Nahrung versorgt und die andere Gruppe mit Krill
ernährt. Die Tiere, welche Krillfutter erhielten, wiesen gar keine
Ablagerungen in den Blutgefässen auf oder vorhandene Ablagerungen waren
wesentlich zurückgegangen. Die Tiere der Gruppe mit der stark
cholesterinhaltigen Nahrung hingegen entwickelten rasch eine
Arteriosklerose.
Diese Daten sind nicht nur signifikant, sie zeigen auch die Richtung für
die Verwendungsmöglichkeiten von Krill auf.

Der Pinguin aus der Antarktis gab die Lösung zur Bekämpfung der
Arteriosklerose – die auch als die grösste Plage unserer Zeit bezeichnet
wird.
Laut WHO sterben 12 Mio. Menschen oder 42,7 % aller Todesfälle an
Arteriosklerose.

Eigenschaften des Krillöls

Verschiedene klinische Studien haben nachgewiesen, dass Krillöl…
… ein potenter Entzündungshemmer ist.
… eine Fähigkeit als Antioxidant hat, die 300 Mal so hoch ist wie die
von Vitamin A und E und 48 Mal so hoch wie bei aus Fischölen gewonnenem
Omega-3.
… Entzündungen, Schmerzen und Gelenkstarre in Fällen von Arthritis,
Osteoarthritis und anderen Gelenkleiden mindert.
… bei der Verhütung und Behandlung von kardiovaskulären Pathologien
hilft, indem es die Entzündung reduziert und die Lipidwerte im Blut
innerhalb gesunder Grenzen hält.
… die Glukosewerte, die „schlechten“ Cholesterinwerte und
Triglizeridwerte reduziert und die „guten“ Cholesterinwerte ansteigen
lässt.
… die mit dem prämenstrualen Syndrom verbundenen physischen und
emotionalen Symptome lindert.
… zu einer besser Funktion der verschiedenen Organe und Gewebe
beiträgt.
… gegen die durch freie Radikale verursachten Schäden vorbeugt.
… die Gesundheit allgemein sowie das Energiegefühl und Wohlbefinden
verbessert.

Das neu erschienene Büchlein von Dr. Tina Sampalis „Entzündungen“ mit
vielen Informationen und Studien zu Krill Oel, können Sie als gratis
e-book downloaden auf http://www.seventrades.com

Dr. Tina Sampalis M.D. Ph.D ist Vizepräsidentin für Forschung und
Entwicklung der Neptune Technologies, die Neptune Krill Oel produziert.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.seventrades.com