Fairmont präsentiert Kulinarik-Trends aus der ganzen Welt

Es gibt wohl kaum ein Segment, dass sich so schnell und fortlaufend verändert und dabei so genussvoll ist wie die Kulinarik. Jedes Land hat dabei seine eigenen raffinierten Besonderheiten zu bieten, die abenteuerlustige Reisende vor Ort verkosten können. Von seltenen Drinks über lokale, extravagante Gerichte bis hin zu einzigartigen Erlebnissen während des Essens – die Fairmont Hotels bieten ihren Gästen weltweit eine beeindruckende Vielfalt der derzeitigen Kulinarik-Trends an.

Essen wie die Locals
Wer ein Land und dessen Kultur verstehen möchte, sollte in jedem Fall auch die einheimische Küche probieren. Sie verrät sehr viel über Geschichte und Tradition, aber auch über die Lebensbedingungen und Besonderheiten vor Ort. Kein Wunder also, dass der Trend dahin geht, Destinationen auch auf kulinarischem Wege zu entdecken und genauso zu speisen wie die Locals. Im Fairmont Zimbali in Südafrika können Gäste zahlreiche traditionelle Speisen, wie Bilton, Boerewors, Milktart und Koeksisters bestellen und dabei die Einflüsse der verschiedensten Kulturen erschmecken, die Südafrika einst besiedelten. Die Spezialität des Hauses lässt Rückschlüsse auf die indische Vergangenheit des Landes zu. Der sogenannte Bunnychow, ein halber, ausgehöhlter Brotleib, der mit heißem Curry gefüllt wird. Es gibt aber auch eine Frühstücksvariante, bei dem das Brot mit Speck und Bohnen gefüllt wird und als Topping ein Ei erhält.

Wie ein echter Hawaiianer können sich die Gäste im Fairmont Orchid auf Big Island fühlen. Die Bar Luana des Hotels lädt täglich zum Pau Hana – hawaiianisch für After-Work – ein und lockt mit traditionellen Cocktails, Speisen, Musik und sogar mit hawaiianischer Mode von Sig Zane. Die Luana Bar hat eine exklusive Kooperation mit dem hawaiianischen Designer, der auch die Kellner und Barkeeper mit Uniformen ausstattet. Das Pau Hana in der Luana Bar ist eine festetablierte Veranstaltung auf Hawaii und wird von Anwohnern und Urlaubern gleichermaßen gern besucht. Es eignet sich perfekt um neue Kontakte zu knüpfen und ein paar Geheimtipps von den Einheimischen zu erfahren.

Alte Rezepte neu interpretiert
Ein weiterer Trend aus den Küchen der Welt geht klar Richtung Ursprünglichkeit, Tradition und zum alt bewährten. Dabei muss es aber nicht immer Omas Originalrezept sein. Altes lässt sich auch wunderbar neu interpretieren und modernisieren. Eine dieser Traditionen sind Afternoon und High Tea, die sich nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Teilen Amerikas großer Beliebtheit erfreuen. Beides gibt es daher auch im Fairmont Olympic Hotel in Seattle. Für all diejenigen, die ihren High Tea etwas stärker mögen, hat das Hotel eigene Tee-infused Cocktails entwickelt. Ursprünglich wurden diese Mixgetränke nur anlässlich des Vatertags kreiert, doch die High Tea-Cocktails waren so beliebt, dass sie nun ganzjährig serviert werden. Die Drinks tragen dabei noch immer so männlich klingende Namen wie “The Godfather”, “Father Thyme” und “Don’t Tell Mom”. Selbstverständlich werden auch zu den hochprozentigen Tees die üblichen Snacks, die auf einem traditionellen Turm serviert werden. Am besten genießt man diese besondere Tee-Zeremonie im edlen Georgian Room des Fairmont Olympic Hotels.

Auch in der Küche des Fairmont Le Château Frontenac hat man etwas altes einmal ganz neu interpretiert und macht damit vor allen den kleinen Gästen eine große Freude. Bekanntermaßen haben die USA bereits seit einigen Jahren die hierzulande so beliebten Überraschungseier verboten, da laut einem Gesetzesentschluss von 1938 keine Spielzeuge in Süßigkeiten enthalten sein dürfen. Im Fairmont Le Château Frontenac in Quebec serviert man die Überraschungseier trotzdem den vorwiegend amerikanischen Gästen – natürlich hausgemacht und mit einer besonderen Raffinesse versehen. Die Konditorei des Hauses serviert das Schokoladen-Ei mit einer essbaren Legofigur in der Mitte. Angerichtet wird das Überraschungsei nicht minder kreativ neben einem Huhn aus feinster Nusscreme.

Respekt für die Welt in der wir Leben
Auch in der Küche spiel Nachhaltigkeit eine tragende Rolle. Immer häufiger finden sich vorwiegend oder sogar ausschließlich regionale und saisonale Zutaten in den Speisen der renommiertesten Restaurants. In den Fairmont Hotel geht das Thema Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter. So arbeitet das Fairmont Waterfront in Vancouver darauf hin, bis Ende 2016 ein Zero-Waste-Hotel zu werden. Das bedeutet, dass 90 Prozent des Mülls (inklusive Speiseabfälle) nicht auf einfache Deponien gebracht wird. Stattdessen kompostiert das Küchenteam des Hotels die Küchenabfälle und benutzt sie anschließend um die verschiedenen Pflanzen auf dem 200 Quadratmeter großen, hauseigenen Dachgarten zu düngen. Zudem ist das Hotel eine Kooperation mit der Non Profit Organisation Growing-Chefs eingegangen, die Schulkindern urbane Gärten näherbringt und sie zum Mitmachen anregt. Eine weitere Partnerschaft hat das ARC Restaurant im Fairmont Waterfront mit Haida Wild, einer Organisation, die nachhaltig Meeresfrüchte in Haida Gwaii produziert und dabei auch Rücksicht auf Land, Meer, Luft und alle lebenden Organismen nimmt. Vergleichbare Projekte und Gärten gibt es auch in zahlreichen anderen Fairmont Hotels & Resorts.

Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich Fairmont mit seiner Initiative „Bee Sustainable“ zudem für den Schutz und Erhalt der Bienen. Hierzu hat das Unternehmen in seinen Anwesen weltweit bereits 40 Bienenhäuser gebaut. Die Fairmont-Bienenhotels in den USA entstanden in Zusammenarbeit mit Pollinator Partnership, der größten Non-Profit-Organisation, die sich ausschließlich dem Schutz und dem Erhalt von Bestäubern und ihren Ökosystemen widmet. Dazu zählen neben Bienen, Schmetterlingen und Vögeln auch Fledermäuse, Käfer und kleine Säugetiere. In diesem Jahr sollen noch zehn weitere solche Bienenhotels, unter anderem im The Plaza in New York, im Fairmont San Francisco und im Fairmont Sonoma Mission Inn and Spa hinzukommen. Mehr Informationen zur Fairmont-Initiative „Bee Sustainable” und zur Bedeutung von Honigbienen und wilden Mauerbienen unter Fairmont.com/bees

Der Trend zu Hausgebranntem und Selbstgebrautem gefällt den Barkeepern dieser Welt besonders gut. Immerneue Spirituosen und Biere fordern ihre Kreativität heraus und inspirieren sie zu immer neuen Cocktailkreationen, mit denen sie ihre Gäste verwöhnen. Bei einer Reise um die Welt in den Fairmont Hotels & Resorts können Besucher der Bars außergewöhnliche und seltene Drinks wie Le Sam Tonic im Fairmont Le Château Frontenac oder maßgeschneiderten Bourbon im Fairmont Copley Plaza in Boston. Auch die Fairmont Bienen kommen für die Getränke in Einsatz, die mit ihrem Honig die Grundzutat für das hausgebraute Honigbier liefern. Verkosten können Bierfreunde das süßliche Getränk unter anderem im Fairmont San Francisco, Fairmont Sonoma Mission Inn & Spa, Fairmont Royal York und Fairmont Waterfront.

Im Fairmont Chicago Millennium Park können Gäste die Columbus Tap Experience buchen. Chefkoch Atticus hat hierfür ein speziell auf das umfangreiche und einzigartige Bierangebot des Gastropubs abgestimmtes Menü kreiert. Serviert werden dabei seltene Vintage Biere, wie das Grand Cru Rodenbach, Biere, von dem nur sehr geringe Mengen produziert wurden sowie lokale Craft Biere. Zum Columbus Tap gehört zudem das Founders Beer, ein streng reglementiertes Bier, dass in extrem kleinen Mengen produziert wird. Für Columbus Tap hat das Hotel nur ein einziges Fass aus dem limitierten Bestand erhalten. Ist es einmal leer, wird es auch kein neues mehr geben – dafür aber andere, seltene Fassbiere.

Unvergessliche kulinarische Erlebnisse
Seit Jahrzehnten wird die Marke Fairmont mit unvergesslichen Urlaubsmomenten in Verbindung gebracht. Kein Wunder also, dass die Gruppe auch gemäß des Trends hin zu einzigartigen kulinarischen Momenten so einiges zu bieten hat. Für viele gehört hier natürlich der Afternoon Tea im legendären Thames Foyer im The Savoy
– A Fairmont Managed Hotel dazu, den auch Queen Elizabeth selbst hin und wieder genießt.

Unvergesslich und noch etwas unbekannter ist aber auch das Slopes Breakfast im Fairmont Mount Kenya Safari Club. Hier reiten die Gäste in den frühen Morgenstunden auf Pferden in den Wald um Zebras, Büffel und auch Elefanten in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Anschließend genießen die Besucher an einem abgelegenen Platz den Sonnenaufgang über dem verschneiten Gipfel des Mount Kenya, dem größten Berg des Landes. Kaum steht die Sonne am Himmel gesellt sich der Chefkoch des Hotels mit seinem Team zu den Gästen und kredenzt ein üppiges Frühstück mit frischgepressten Säften, Gebäck, auf Wunsch zubereiteten Eiern, Frühstückskartoffeln und geräuchertem Lachs. Alle Produkte stammen zudem von Bauernhöfen in der Nähe. Ein unvergesslicher Start in den Tag vor einer atemberaubenden Kulisse.

5. Dine & Wine Gourmetnacht Stubaier Gletscher

Das fünfjährige Jubiläum der Gourmetnacht Dine & Wine im Restaurant Schaufelspitz am Stubaier Gletscher war fulminant. Eingebettet in die atemberaubende Kulisse des Stubaier Gletschers, dem größten Gletscherskigebiet Österreichs, hat Küchenchef und Gault Millau 2-Hauben-Koch David Kostner bei den Gourmetnächten am 15. und 16. Januar 2016 seine Kreativität mit einem sechsgängigen Degustationsmenü unter Beweis gestellt. Die Gäste, Feinschmecker aus Nah und Fern, zeigten sich begeistert von der Symbiose der Speisen wie Wachtelbrust und Wachtelkroketten mit geräuchertem Topinambur und Mangold-Quinoa-Rolle mit edlen Tropfen wie Grüner Veltliner Smaragd Schütt 2013 vom Weingut Knoll in Loiben bildeten.

Im höchstgelegenen Haubenrestaurant der Alpen wurden darüber hinaus Gourmets mit weiteren kostbaren österreichischen und französischen Weinen verwöhnt, die die edlen Geschmacksnoten des Degustationsmenüs richtig zur Geltung brachten. Die Domäne Wachau präsentierte sich genauso wie die französischen Weingüter Taittinger in der Champagne und Château Clerc-Milon-Rothschild aus Bordeaux. Die spektakuläre Einlage der Pistenraupen und die feinen Vocals von Thomas Daubek am Piano sorgten für die passende Umrahmung des Kulinarik Events der Extraklasse.

Den nächsten extravaganten Genuss am Stubaier Gletscher gibt es bei der sechsten Gourmetnacht Dine & Wine am 13. und 14. Januar 2017.

5. Dine & Wine Gourmetnacht am Stubaier Gletscher

Eines der wichtigsten Gourmetevents Tirols feiert 2016 sein fünfjähriges Jubiläum – die Gourmetnacht Dine & Wine am Stubaier Gletscher. In der einmaligen Kulisse der Stubaier Bergwelt werden am 15. und 16. Januar 2016 edle Weine zu vorzüglichen kulinarischen Kreationen kredenzt. Zu Gast sind die hochkarätigen Weingüter Domäne Wachau, Emmerich Knoll, Taittinger sowie Château Clerc-Milon-Rothschild.

Der Stubaier Gletscher, das größte Gletscherskigebiet Österreichs, steht nicht nur für beinahe endlosen Skigenuss von Oktober bis Juni, sondern auch für einmalige Geschmackserlebnisse in atemberaubender Kulisse. Denn das Restaurant Schaufelspitz auf 2.900 m ist das höchst gelegene Haubenrestaurant der Alpen und hebt die Berggastronomie auf eine neue Stufe. Verantwortlich dafür ist Küchenchef und Gault Millau Haubenkoch David Kostner, der bei den Gourmetnächten Dine & Wine am 15. und 16. Januar 2016 seine Kreativität mit einem sechsgängigen Degustationsmenü unter Beweis stellt. Weitere Stars des Abends sind kostbare österreichische und französische Weine, die in perfekter Symbiose mit den Gerichten kulinarische Höhenflüge garantieren.

Weine mit Schwerpunkt Wachau und Frankreich am Stubaier Gletscher
Beim Dine & Wine 2016 stellen gleich zwei exquisite Weingüter aus der Wachau, eines der besten Weißwein-Anbaugebiete weltweit, ihre Weine vor: die Domäne Wachau und das Weingut Emmerich Knoll. „Weine mit Charakter“ kommen dank der intensiven Zusammenarbeit mit lokalen Traubenproduzenten, einem ausgefeilten Qualitätsprogramm sowie dem jahrelangen Know-how vom Weingut Domäne Wachau. Die dichten, körperreichen Weißweine vom Weingut Emmerich Knoll sind wegen ihrer Mineralität berühmt. Unverwechselbar sind die Flaschen mit dem traditionellen Etikett, das den heiligen Urban zeigt und unter Weinkennern Kultstatus genießt.

Darüber hinaus werden edle Tropfen der französischen Weingüter Taittinger in der Champagne und dem Château Clerc-Milon-Rothschild aus Bordeaux beim Dine & Wine serviert. Spezialisiert auf die Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier ist das Weingut Taittinger mit seiner langen Geschichte eines der größten Champagnerhäuser. Auch das Weingut Château Clerc-Milon-Rothschild, bekannt für seinen hervorragenden Cabernet Sauvigon, blickt auf eine lange Tradition zurück und gehört heute zu den besten Häusern der Region.

Kulinarik am Höhepunkt
Für das herausragende Menü beim Dine & Wine ist Küchenchef David Kostner verantwortlich, der mit seiner Kochkunst bereits zwei Hauben auf den Gletscher geholt hat. Die Herausforderung, hochwertige und originelle Speisen auf 2.900 m Höhe zu servieren, meistert der gebürtige Tiroler schon seit 2010 mit Bravour. Mit dem Hauptaugenmerk auf Einkauf in Premiumqualität bevorzugt aus der Region und stimmiger Verarbeitung genießen Gäste im Restaurant Schaufelspitz kulinarische Höhenflüge. Bei der Gourmetnacht Dine & Wine 2016 dürfen Gourmets gespannt sein, welche Symbiose der geräucherte Topinambur mit der Wachtelbrust oder aber auch die Haselnuss mit der goldenen Bete und der Ziegenkäserolle eingeht.

Perfekter Rahmen für ein unvergessliches Menü
Master of Wine und Geschäftsführer des Weinguts Domäne Wachau Roman Horvarth wird in Zusammenarbeit mit Gottardi & Partner durch den Abend führen und den Gästen die Weinauswahl in Spezialabfüllung präsentieren. Darunter sind auch prominente Vertreter der einzelnen Weingüter, die sich das Dine & Wine nicht entgehen lassen. Magnum, Melchior und Methusalem oder mit anderen Worten Eineinhalb-, Sechs- und Achtzehn-Liter-Abfüllungen geben den erlesenen Tropfen genügend Raum zur vollen Entfaltung. Aperitif und Digestif kommen von der Traditionsbrennerei Herzog Destillate, die dank Siegfried Herzog und seiner unermüdlichen Leidenschaft für hochprozentige Meisterwerke zu den angesehensten Brennereien Österreichs zählt. Darüber hinaus wissen Barista-Einlagen, Kaffeespezialitäten von Julius Meindl Kaffee sowie Musiker beim Dine & Wine zu begeistern.

Gourmetrestaurant Schaufelspitz immer wieder verführend
Mit der Idee und Umsetzung des Dine & Wine schafft das Schaufelspitz, höchst gelegenes Haubenrestaurant der Alpen, herausragende Genussmomente inmitten einer atemberaubenden Kulisse. Auszeichnungen von Gault Millau und Falstaff zeigen, dass Berggastronomie auch mehr sein kann als Schnitzel mit Pommes und Apfelstrudel. Zu verdanken ist der Erfolg Küchenchef David Kostner und seinem engagierten Team. Originelle Neuinterpretationen heimischer Gerichte, wechselnde Tagesempfehlungen, eine umfangreiche Weinkarte und das einmalige Ambiente verführen abseits der Piste zu außergewöhnlichen kulinarischen Erlebnissen. Von Mitte Oktober bis Anfang Mai hat das Schaufelspitz täglich von 09.00 Uhr bis 16.15 Uhr Platz für bis zu 55 Personen. Besondere Highlights sind neben dem direkten Blick in die Schauküche die Zirbenstube, der wärmende Kamin und die windgeschützte Sonnenterrasse samt Lammfellstühlen, von der man das atemberaubende Stubaier Gletscher Panorama genießt.

www.stubaier-gletscher.com

Eve Moncorger

Eve Moncorger bleibt der Oetker Collection treu. Die neue Chefin der Pâtisserie stellt ihr Können ab sofort in gleich zwei Küchen der Luxushotelgruppe unter Beweis: Die Wintersaison verbringt sie im exklusiven L’Apogée Courchevel, die Sommermonate im Château Saint-Martin & Spa an der Côte d’Azur.

Eve, die aus Roanne stammt, begann ihre Karriere im zarten Alter von 15 Jahren im Rahmen einer Berufsausbildung. Ihre Liebe zum Kochen verdankt sie ihrer Großmutter, die sie früh in die Geheimnisse der Küche einführte.

Ihren ersten Schritt ins Profi-Leben unternahm sie 2007 als Assistentin des Küchenchefs im Restaurant Hauterive Saint-James in der Bordeaux-Gegend. Nachdem sie als Assistentin des Chef-Konditors im Pariser Meurice gearbeitet hatte, folgten Stationen in Häusern der Rhône-Alpen-Region.

Als Eve Moncorger 2008 als Assistentin des Chefs der Pâtisserie ins Hôtel du Cap-Eden-Roc wechselte, entdeckte sie ihre wahre Passion: das Zaubern süßer Köstlichkeiten. Hauptverantwortlich dafür war nach ihren eigenen Worten das Zusammentreffen mit Lilian Bonnefoi, Chef der Pâtisserie des Hôtel du Cap-Eden-Roc.

In dem Oetker-Juwel beeindruckte sie seither mit Talent, Fleiß – und einer steilen Karriere.

Die Wahl fürs Süße statt fürs Salzige lag für Eve Moncorger auf der Hand: „Backen in all seinen Formen – anspruchsvoll, sorgfältig, kreativ, abwechslungsreich – passt perfekt zu meiner Persönlichkeit.“

Besonders liebt sie es, mit frischen Produkten zu arbeiten – natürlich in erster Linie von lokalen Erzeugern. Ihre Spezialitäten zeichnen sich aus durch ein Feuerwerk köstlicher Aromen, raffiniert erschaffen und feminin angehaucht: Le Cappuccino, Wallnuss-Biskuit, Suprême von Clementinen oder Jivara Schokolade in Blätterteig, cremige Haselnusscreme, ein Hauch von Passionsfrucht oder eine Biskuit-Rolle mit Litchi und Himbeeren.

Jean-Luc Lefrançois, Küchenchef des L’Apogée Courchevel: „Ich bin hocherfreut, Seite an Seite mit einer derart talentierten Chefin der Pâtisserie wie Eve Moncorger zu arbeiten. Gemeinsam werden wir unsere Gäste kulinarisch in Verzückung versetzen!“

Geschäftsführer Duarte Bon de Sousa: „Ich bin stolz, Eve in unserem Team begrüßen zu dürfen. Sie liebt ihren Job und verfügt über sämtliche Qualitäten und Fähigkeiten, die man sich nur wünschen kann. Selbst die anspruchsvollsten Gourmets werden beglückt sein!“

www.oetkercollection.com

FINE Das Weinmagazin

Das Weinland Franken steht im Fokus der Sommerausgabe von FINE Das Weinmagazin. Die klassische Weißweinregion ist besonders für ihre Silvaner bekannt, die die Franken seit Jahrhunderten in den traditionellen Bocksbeutel abfüllen. Auch der Müller-Thurgau erlebt vor allem bei den jungen Winzern eine Renaissance. Doch das Weinland Franken hat mehr zu bieten als nur Tradition. Junge Winzer und große alteingesessene Weingüter sorgen gemeinsam dafür, dass der idyllische Landstrich entlang des Mains mit großem Potenzial in die Zukunft startet.

Bürgerspital zum Hl. Geist: Ein Würzburger Musterbetrieb
Im Jahr 1316 gründete der Würzburger Patrizier Johann von Steren das Bürgerspital zum Hl. Geist. Mit seinen eindrucksvollen Hang- und Steillagen und dem größten Holzfasskeller Deutschlands gilt das Bürgerspital als Keimzelle der fränkischen Bocksbeutelkultur. Betriebsleiter Robert Haller erzählt FINE Autor Stephan Reinhardt, wie er das Stiftungsweingut binnen weniger Jahre zu einem Motor der fränkischen Erneuerung machte.

Frech, mutig und kühn: Fünf fränkische Winzer
FINE Autor Rainer Schäfer trifft auf fünf fränkische Vorzeigewinzer – Hansi Ruck, Paul Weltner, Martin Schmitt, Daniel Sauer und Ludwig Knoll. Ihre Weine – Silvaner, Spätburgunder oder Riesling – überraschen nicht nur, weil sie im traditionellen Bocksbeutel abgefüllt werden, sondern vor allem mit ihrer Qualität und Stilistik.

Frauen im Wein
Die fränkische Winzerin Sandra Sauer trifft FINE Autorin Caro Maurer MW. Seit 2005 führt sie gemeinsam mit ihrem Vater Horst Sauer das renommierte Familienweingut in die Zukunft.

Die Weinberge des Grafen Stephan von Neipperg: La Mondotte
FINE Autor Christian Volbracht besuchte in Bordeaux das Weingut La Mondotte. Ursprünglich wollte der Besitzer Stephan Graf von Neipperg dieses Weingut im Château Canon La Gaffelière (FINE 1/2014) aufgehen lassen. Die Winzer von Saint-Emilion waren mit diesem Vorhaben allerdings nicht einverstanden. Damit gaben sie ungewollt den Startschuss zum Aufstieg des Weinguts in den Kreis der besten Premiers Grands Crus Classés. Passend dazu konnte FINE Autor Stephan Reinhardt jeweils zehn Jahrgänge der beiden Châteaus im Ente Bistro im Nassauer Hof in Wiesbaden probieren.

Die Maison E. Guigal
Die Geschichte des Hauses Guigal ist keine gewöhnliche. Sie erzählt von einem der auszog, um sein Glück zu suchen. Das fand der Gründer Etienne Guigal schließlich in den Weinbergen von Ampuis im Rhônetal. FINE-Autor Armin Diel traf Philipp Guigal, der das Erbe seines Großvaters heute fortführt und die Maison Guigal mit seinen Spitzencuvées aus den Lagen La Mouline, La Landonne und La Turque weltbekannt gemacht hat.

Tignanello
Der Tignanello hat den Namen Antinori in die Welt getragen. FINE Autor Till Ehrlich hat Marchese Piero Antinori, den Initiator des italienischen Kultweins, in seiner toskanischen Residenz besucht. Im Gespräch mit Tignanello-Oenologe Paolo Nardo erfährt er: „Wenn der Wein gut ist, fragt der Marchese, wie es noch besser geht“. Dieses kompromisslose Denken ebnete den Weg des einzigartigen Ruhms des Ausnahmeweins Tignanello.

Mouton Rothschild: Kunst auf und in der Flasche
1924 schmückte ein Bild des Künstlers Jean Carlu das Etikett des Mouton Rothschild. Damit begann eine einzigartige Verbindung von Wein und Kunst, die – mit einer Unterbrechung durch den Weltkrieg – bis heute andauert. Für die Neuauflage des großen Bildbands „Weinprobe & Kunst 1924/1945-2011 Tasting Art“ aus dem Tre Torri Verlag wurden die aktuellen Jahrgänge 2004 bis 2011 verkostet. Die FINE Autoren Kristine Bäder und Michael Schmidt beschreiben die Verkostungsnotizen – und die dazu gehörenden neuen Künstleretiketten.

Das Sauternes-Weingut Château Rieussec
„Süßweine kann man immer trinken“ behauptet Charles Chevallier. Das Weingut Château Rieussec, dessen Weinmacher er ist, gehört seit rund dreißig Jahren zu den Domaines Barons de Rothschild. FINE Autor Christian Volbracht war zu Gast auf dem berühmten Sauternes-Weingut, das zwar die höchste Erhebung der Region mit dem berühmten Nachbarn Château d’Yquem teilt, aber sonst eine ganz eigene Süßweinphilosophie verfolgt.

Wein und Kritik: Erste Folge
Im neuen FINE-Essay betrachtet der Kulturwissenschaftler und FINE-Autor Stefan Pegatzky das Thema Wein aus philosophischer, wissenschaftlicher, kultureller und historischer Sicht. Der erste von vier Teilen widmet sich der großen Kunst des Verkostens und der Frage, warum wir uns dem Weinprobieren mit so viel Leidenschaft widmen.

FINE Das Weinmagazin sucht die besten Weinhändler in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Unter dem Betreff „Lieblingsweinhandlung“ können Leser Namen und Adresse ihrer bevorzugten Bezugsquelle per E-Mail an info@fine-magazines.de einsenden oder im Internet über www.fine-magazines.de/umfrage an der Abstimmung teilnehmen. Unter allen Einsendungen verlosen wir eine exklusive FINE-Verkostung sowie 10 Bücher im Gesamtwert von über 400 Euro. Einsendeschluss ist der 14. August 2014.

Dies und vieles mehr in der Ausgabe 2/2014 von FINE Das Weinmagazin.

FINE Das Weinmagazin

Rheinhessen steht im Mittelpunkt der Frühlingsausgabe. Die Landschaft mit den tausend Hügeln entlang des Rheins bietet eine Fülle an bemerkenswerten Weinen, die weltweites Ansehen genießen.

Drei Freunde aus dem Wonnegau
Am Ende des 19. Jahrhunderts zählte unter Weinkennern aus Rheinhessen die „Liebfraumilch“ zu den besten Weinen der Welt. Sie begründete den Ruf des Rheinhessenweins und zerstörte ihn auch, als sie unter dem gleichen Namen als Massenprodukt in alle Welt verschleudert wurde. Doch das ist Vergangenheit. Eine neue unkonventionelle Winzergeneration hat Rheinhessen zu internationalem Erfolg zurückgeführt. Unter ihnen: Jochen Dreißigacker, Stefan Winter und Philipp Wittmann. FINE Autor Rainer Schäfer hat sie besucht. FINE Autor Till Ehrlich überzeugte sich im Tasting von 44 jungen und gereiften Jahrgängen Riesling, Weißburgunder und Silvaner aus den Kellern der drei Freunde. Sein Fazit: „So gleich die Herkunft auch sein mag, ihre Weine interpretieren sie auf individuelle Weise“

FINE-Tasting: 101 Silvaner aus Rheinhessen
Rheinhessen ist das größte Silvaner-Anbaugebiet Deutschlands. Die Lieblingsrebe liefert ein hervorragendes Beispiel für die Kreativität, das Talent und das erhebliche Potential der Winzer dieser Region. Im besonderen Ambiente des Restaurants Buchholz in Mainz verkostete ein geladenes Fachpublikum 101 Silvaner und war von der stilistischen Vielfalt begeistert.

Die Weinberge des Grafen
Stephan Graf von Neipperg hat zwei seiner Weingüter in Saint-Emilion in die Liga der Besten geführt: Die Châteaus Canon La Gaffelière und La Mondotte, die seit Oktober zur Gruppe der Premier-Grand-Cru-Classé B Weine gehören. FINE Autor Christian Volbracht berichtet zunächst über Château Canon La Gaffelière, in der nächsten FINE Ausgabe dann über La Mondotte.

Frauen im Wein
A wie Antinori. A wie Allegra, Alessia und Alberia: Die drei Töchter des italienischen Wein-Magnaten Marchese Piero Antinori garantieren den Fortbestand der Familie. Sie haben bei ihrer Arbeit in dem bedeutenden Unternehmen auch die kommenden Generationen im Blick. FINE Autor Heinz-Joachim Fischer traf die drei Schwestern.

„Baron de L“
Im lieblichen Tal der Loire liegt das malerische Château du Nozet des Barons Patrick de Ladoucette. 1972 übernahm er das größte Weingut in Pouilly-sur-Loire und brachte es mit Innovationen wie dem erstrangigen Marken-Sauvignon „Baron de L“ zum Erfolg. Für FINE und seinen Autor Till Ehrlich öffnete der Baron die Tore seines Weinkellers für eine Degustation.

Grüner Veltliner
Der Paradewein Österreichs glänzt seit einer Blindverkostung in London 2002 im internationalen Weingeschäft. Er wird wie Riesling und Chardonnay mittlerweile als „großer Klassiker mit Charakter“ wahrgenommen. FINE Autorin Luzia Schrampf hat sich davon überzeugt.

Rhône
„Ich verstehe mich als Staffelläufer durch die Jahrhunderte“: Jean-Louis Chave, bedeutender Winzer von Hermitage-Weinen, leitet in der 16. Generation die wahrhaft traditionsreiche Domaine Chave, die zu den renommiertesten Weingütern Frankreichs gehört. FINE Autor Rainer Schäfer hat er in seine Geheimnisse eingeweiht.

Margaux
1847 investierte der Tabakhändler und Bankier Comte Jean-Pierre Pescatore sein Geld in das feudale Château Giscours im Margaux. Mehr als 150 Jahre später steht ein niederländischer Investor hinter dem Wiederaufstieg des lange Zeit vernachlässigten Weinguts. FINE-Autor Christian Volbracht besuchte das Château und dessen Generaldirektor Alexander van Beek.

www.fine-magazines.de.

Cognac

Vom 25. bis 27. Juli findet wie jedes Jahr rund um den belebten Hafen der Stadt Cognac das Cognac-Fest statt. „La fête du Cognac“ ist ein kulinarisches Highlight der Region.

In der schönen Stadt am Fluss Charente, umgeben von Weinbergen, lässt es sich wunderbar bummeln. So macht man bald Bekanntschaft mit den architektonischen Reichtümern, der natürlichen Schönheit der vielen Parks und Gärten und der Gelassenheit der Einheimischen. Eine schöne Idee: Die Stadt hat für Besucher verschiedene Rundgänge entworfen, um den facettenreichen Ort zu entdecken. Der „Parcours du Roy“ beispielsweise lässt die Geschichte Cognacs als wichtige Handelsstadt, zuerst für Salz, später für Weinbrand, wieder aufleben und führt dabei durch die hübschen Gässchen der Altstadt. Der „Parcours Belle-Epoque“ öffnet die Augen für die Urbanisierung Cognacs, beginnend im 19. Jahrhundert im Zuge des enormen wirtschaftlichen Wohlstandes der Stadt. Für Abenteuerlustige gibt es eine Überraschungs-Führung: Eine Uhrzeit, ein Treffpunkt und keine Ahnung, wo es hingeht. Sicher ist: Die Reise führt an außergewöhnliche Orte, ungewöhnliche Bauwerke und versteckte Winkel. Eine andere Führung stellt Persönlichkeiten der Stadt vor und öffnet Türen zu den Ateliers lokaler Künstler, Handwerker und Designer.

Ein Besuch im Cognac-Handelshaus Meukow
Nachdem man den Vormittag auf diese Weise der Geschichte und Architektur der Stadt gewidmet hat, ist es Zeit für den berühmten Weinbrand, der seinen Namen der Stadt verdankt. Cognac und seine Umgebung kennen eine Vielzahl von Cognac-Herstellern, große und kleine Namen, die den Ruf der Region ausmachen. Widmen wir uns einer der großen Adressen: Dem Handelshaus Meukow, das sich im Herzen der Stadt befindet, verborgen hinter hohen Steinmauern. Meukow wurde offiziell am 1. August 1862 gegründet, auf Wunsch von Zar Alexander, zur Versorgung des Russischen Hofes. Anlässlich seines 150. Geburtstages 2012 beschloss das Haus, seine Tore für Neugierige zu öffnen und auf einem Rundgang durch sein Allerheiligstes einige seiner Geheimnisse preiszugeben. Dabei geht das alteingesessene Haus mit der Zeit: Videos und digitale Tablets ersetzen herkömmliche Schilder zur Erläuterung. Auf diesem Rundgang der besonderen Art, eingelullt in den Duft des Cognacs, führt uns der berühmte Panther, das Emblem des Hauses. Er steht für die Eigenschaften, die auch einen guten Cognac ausmachen: Stärke, Eleganz, Geschmeidigkeit. Als projiziertes Bild bewegt sich der schwarze Panther geschickt durch das „Paradies“, die dunklen Lager, in denen die ältesten Branntweine in ihren Fässern ruhen. Je weiter wir in das Innere des Hauses vorstoßen, desto mehr lernen wir über die verschiedenen Anbaugebiete, die die Stadt kreisförmig umgeben, die Destillation und die delikate Mission des Kellermeisters, der mit seiner Expertise dafür sorgt, dass der Cognac des Hauses Meukow sich in Farbe und Geschmack treu bleibt. Natürlich schließt der Besuch mit einer Verköstigung des edlen Tropfens.

Wo einkehren?
Danach muss man gar nicht weit gehen, um ein passendes Mittagessen zu genießen: Das Restaurant „Chai Meukow“, das zur gleichen Zeit eröffnete als das Haus Meukow selbst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, bietet Speisen, die ganz im Zeichen des Cognacs stehen. Küchenchefin Sabine Lambert interpretiert die traditionelle Regionalküche auf zeitgenössische Weise und spielt dabei gekonnt mit den verschiedenen Geschmacksnoten des Cognacs.

Wo übernachten?
Eines der schönsten Hotels der Stadt ist das Hôtel François 1er. Das Vier-Sterne-Haus aus dem 19. Jahrhundert wurde 2012 komplett renoviert und verfügt neben 21 Zimmern und vier Suiten über einen Spa-Bereich mit Pool, Hammam und Massage-Salon. Den Tag lässt man am besten in der hauseigenen Cocktail-Bar „Louise“ ausklingen, wo der preisgekrönte Barmann Alexandre Lambert erstklassige Cocktails nicht nur mit Cognac, sondern auch mit anderen Spirituosen aus der Charente kreiert. Die Cocktail-Bar ist glücklicherweise nicht nur Hotelgästen, sondern jedermann zugänglich.

Hôtel François 1er
3 Place François I 16100 Cognac
Tel.: 0033 (0)5 45 80 80 80
www.hotelfrancoispremier.fr

Das Hôtel Ligaro in Jarnac, einem hübschen Ort bei Cognac, in dem 1916 François Mitterrand das Licht der Welt erblickte, ist eines der ältesten Häuser der Stadt. Das Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert wurde mit viel Geschmack komfortabel renoviert. Hinter der schönen Fassade des alten Gebäudes befinden sich zehn elegante Zimmer mit Zugang zu einem kleinen Garten. Ganz besonders charmant ist das Turmzimmer, das sich in einem Türmchen auf der ehemaligen Stadtmauer von Jarnac befindet und Blick auf den Garten bietet.

Le Ligaro
74 Grand’Rue 16200 Jarnac
Tel.: 0033 (0)5 45 32 71 38
www.hotel-ligaro.com

Das Château de Brillac in Foussignac wurde im 19. Jahrhundert von einer Familie von Cognacerzeugern erbaut und befindet sich mitten im Anbaugebiet „fine champagne“. Es ist umgeben von Weinbergen und grünen Hügeln. Die Zimmer und Suiten vereinen Tradition mit modernem Design. Und um den Aufenthalt zu perfektionieren, bietet das Schloss einen schönen Spa-Bereich, einen ganzjährig geheizten Pool sowie Sitzungen mit Naturheilpraktikern und Ernährungsberatern.

Château de Brillac
50 Route de Jarnac 16200 Foussignac
Tel.: 0033 (0)5 45 36 45 19 – 06 16 12 97 50
www.chateaudebrillac.com

Über Poitou-Charentes

www.poitou-charentes-vacances.com
www.atlantikkueste.frankreich.de
Das Comité Régional du Tourisme Poitou-Charentes fördert den Tourismus in der Region Poitou-Charentes in Frankreich und im Ausland.
Poitou-Charentes besteht aus den vier Départements Charente, Charente-Maritime, Deux-Sèvres und Vienne. Die Region hat 1,7 Mio. Einwohner und verfügt über 460 km Küste, 110 km Sandstrände, vier Inseln, fünf lange Wanderwege, 828 km Pilgerwege („Sankt Jakob von Kompostella“), 2.950 km ausgeschilderte Fahrradwege, 2.195 km Mountainbikewege, 220 km befahrbare Wasserwege, 20 Golfplätze, sechs Thalassotherapiezentren und vier Thermalbäder. Die Region wartet außerdem mit 800 romanischen Kirchen und acht Sehenswürdigkeiten auf, die zum UNESCO-Kulturerbe zählen. Drei Städten wurde das Siegel „Ville d’Art et d’Histoire“ (Stadt der Kunst und der Geschichte) verliehen und sechs Dörfer sind mit dem Siegel „Plus beaux villages de France“ (Die schönsten Dörfer Frankreichs) ausgezeichnet. Hauptstadt der Region ist Poitiers.

el bulli Auktion

Ferran Adria versteigert seinen Weinkeller am 3. April in Hongkong und am 26.4. in New York – Ausserdem werden viele Ausstattungsartikel versteigert – alles für die neue elBulli Stiftung

Hier die Info von Sothebys:
The elBulli Wine Cellar to be sold at Sotheby’s in New York and Hong Kong in April 2013 – Proceeds To Benefit The elBulli Foundation

“ElBulli restaurant is transforming into the
elBulliFoundation. Thanks to this sale, our work
on gastronomic creativity can continue” says Ferran Adrià.
Sotheby’s is delighted to announce the dates for the much
anticipated auction of the elBulli wine cellar. On 3
April 2013 in Hong Kong and 26 April 2013 in New York, Sotheby’s will offer wines from the cellar of the
celebrated Catalan restaurant that closed last year. Founded over 50 years ago in 1961, elBulli was led by
Ferran Adrià for the last 27 years.

Further details and an elBulli video on the Foundation can be found at
www.sothebys.com/elbulli

Ferran Adrià said: “The elBulliCellar comprises an ex
ceptional and unique collection of wines, that was
created and developed by Juli Soler and the elBulli
sommelier team (Agustí Peris, Eloi Sànchez, Isabelle
Brunet, Lucas Payà, David Seijas and Ferran Centelles)
. Due the transformation of elBulli, from a restaurant
to a Foundation, we decided this very special and per
sonal collection should be used to make a founding
contribution to help ensure the successful launch of the
elBulliFoundation. In order to make this possible, we
contacted Sotheby’s, who have already shown themselves
to be a very special and enthusiastic partner,
immediately understanding the purpose of the elBulli
Foundation. Thanks to Sotheby’s, we now have a
wonderful objective: to raise funds for the elBulliFound
ation. Both personally, and on behalf of all the
elBulliFoundation team, I would like
to thank collectors all over the world for their contributions. Also, my
special thanks to Juli Soler – this story would never have
been possible without his work and dedication during
all these years.”

Serena Sutcliffe M.W., Head of International Wine Department at Sotheby’s said: “Those of us lucky enough
to have dined at elBulli will never forget the extraordinary sensations laid before us. There was both an
explosive genius about the food and a calm, professional
way in which it was delivered, so that one could
discover with awe all the secrets of smoke, foam and spheres of liquid involving melon to olives. There was
surprise, delight and elation in every dish, a seamless procession of magic that opened up before one’s eyes,
only to disappear in a moment of bliss! The extra ingredient in these meals was the intuitive pairing of these
creations with the enticing, and phenomenally interesting, wine list. We are delighted to be able to bring these
wines to auction so collectors all over the world can share the enchantment of elBulli.”

Under the leadership of Ferran Adrià and Juli Soler, the cutting
edge gastronomy of elBulli is recognized as having changed
culinary history by reworking ingredients into new forms and
combinations. It was feted with
awards including topping the
Restaurant Magazine list of the world’s 50 best restaurants five
times, with Adrià frequently named the world’s greatest chef.
Since closing in July 2011 elBulli is transforming to become the
elBulliFoundation, an experimental centre looking at the process
of innovation and creativity and sharing the results via the new
website Bullipedia.

Juli Soler has been Director of elBulli since 1981,
and was responsible for hiring Ferran Adrià with whom he
has been a long-time partner at elBulli. In reference to the
elBulli Cellar, Juli has always had a special love for
classical wine regions, such as Burgundy, Bordeaux, Sherry, Rioja, Cava and Champagne among others, and
his areas of expertise are very well reflected in this person
al collection.He has been a keen participant at the
annual Hospices de Beaune auction and has also received
prestigious national and international awards, such
as: Chevalier de Champagne, “Gueridón de Oro 2011” and “National Gastronomy Award to the best Service
Manager”.

Juli is one of the most knowledgeable figures in the world of gastronomy and a universal reference among
dining room staff and sommeliers. He has been and is an
inspiration for all those associated with the world of
cooking. Juli announced in October that he will retire from his executive management position at the
elBulliFoundation. However, the elBulliFoundation team are more committed than ever to preserving Juli’s
legacy and work in gastronomic history
through the elBulliFoundation project.

ABOUT FERRAN ADRIA
Ferran Adrià is widely seen as the most revolutionary
chef of our time and the most original mind in
contemporary gastronomic history. However, he is recognized beyond the world of gastronomy:
Ferran Adrià was named as one of the “100 world ́s most influential people” by Time Magazine.
Sommelier Ferran Centelles with Juli Soler, Honorary
President of the elBulli Foundation

The elBulli team
Ferran Adrià has also awarded honorary doctorates by
the Universities of Barcelona and Valencia in
Spain and Aberdeen in Scotland. Gold Medal of European Merit, Gold Medal of Merit in Fine Arts
and Madrid Creativity Prize. In 2004, the Camilo
José Cela University set up the Ferran Adrià Chair
in Gastronomic Culture and Food Sciences in order to bring the world of gastronomy closer to the
education system, promoting the study and research of food sciences at an advanced level.
He is the only chef who has participated in the prestigious contemporary art exhibition Documenta
(Kassel) in 2007 and also the only one to receive the most acclaimed design award in Europe: the
Raymond Loewy Foundation’s Designer Award.
As chairman of the Advisory Board of Fundación Alicia (Food and Science), Ferran Adrià leads a
unique project in search of new ways for a better an
d more balanced nutrition patterns in the future.
The Fundación Alicia and Harvard University
have recently reached a collaboration agreement
entitled
Dialogues between science and cooking.

He has transformed the worlds of food and cuisine and his contribution to contemporary culture has
been highlighted on many occasions.

ELBULLIFOUNDATION
The auctions will present collectors all over the world with an opportunity to acquire the wines that were
enjoyed by diners at his restaurant, some of which
were labeled exclusively for the three Michelin star
establishment.
Proceeds from the sale will benefit the elBulliFoundati
on that will focus its activity on ‘Creativity.’ Over the
two sales 8,807 bottles will be offered with a pre-sale estimate of $1.1/1.6 million. The Foundation will study
the efficiency of the innovation processes, and ho
w they are recorded and audited, using cooking as a
language that interacts with other disciplines. All the
results will be shared through Bullipedia, the
technological platform of elBulliFoundation dedicated
to codifying the knowledge and organizing new ideas
and concepts. This work will be based on the following criteria:

We will not have timetables.
We will not allow reservations.
We will not have routines.
It must not be predictable
A new challenge should be faced every day.
It will need to take risks.
We will have freedom.
We will stay creative.
There will be freedom of creativity.

Auction Highlights
SPAIN:
Over 2,000 bottles of Spanish wine estimated at over $200,000 – $300,000
-Nearly 100 bottles and six different vintages of Vega Sicilia “Unico”
from 1987 to 1996
-Seven different vintages of Vega Sicilia Valbuena from 1995 -2002
-Nine different vintages and 157 bottles of Pingus
-Six different vintages of Clos Erasmus
-Four different vintages of Clos Mogador
-Over 225 bottles from Bodegas Artadi, featuring their Grandes
Añadas and Pagos Viejos
– Eight different vintages of Alvaro Palacios’ Finca Dofi from 1994 –
2007
– Thirteen different vintages of Alvaro Palacios’ L’Ermita from 1993
– 2007

RHONE:
415 Bottles from Château de Beaucastel
Including:
-Eight vintages of Château de Beaucastel Blanc
-Eight vintages of Château de Beaucastel Blanc Vieilles Vignes
-Thirteen vintages of Château de Beaucastel Rouge from 1983-2004 featuring bottles, magnums, and
Jeroboams

The highest value lot in the sale: 3 bottles of Domaine
de la Romanée Conti, Romanée Conti 1990,
est. $32,500 – $47,500
-Four vintages of Château de Beaucastel, Hommage à Jacques Perrin featuring bottles and magnums
Further highlights include multiple vintages of Hermit
age from JL.Chave, Hermitage, La Chapelle from Paul
Jaboulet Aîné and Côte Rôtie, La Landonne, La Mouline and La Turque from Guigal

BORDEAUX:
-All five First Growths are present in multiple vintages highlighted by full cases of bottles and magnums of
Château Latour 2005
-Over 20 Duclot Groupe Assortment cases from 2002,
2004, 2005, 2006 and 2007 all available in parcel
quantities
– Five vintages of Yquem from 1989 -2001 featuring 5 different formats

RED BURGUNDY:
Over 1,400 bottles total
Estimate: $340,000 – $486,000
Over 124 Bottles of DRC including:
-7 Vintages of Echézeaux
-5 Vintages of Grands Echézeaux
-5 Vintages of Richebourg
-7 Vintages of Romanée St. Vivant
-7 Vintages of La Tâche
-5 vintages of Romanée Conti, including three bottles of 1990
Over 500 bottles of Lucien Le
Moine including Romanée St.
Vivant, Richebourg and Mazis Chambertin featuring multiple
vintages, formats and parcel quantities of
-Pommard, Hospices de Beaune, Cuvée Dames de la Charité
-Corton Clos du Roi, Hospices de Beaune, Cuvée Baronne du Bay

Many additional offerings from other standout producers: Bouchard Père et Fils, Domaine Leroy, Méo-
Camuzet, Marquis d’Angerville, Domaine des Comtes Lafon
A selection of affordable lots in the sale:
12 bottles of Domaine de la Grange des Peres
Rouge 2001, est. $600 – 800
6 magnums of Domaine Cheze St. Joseph
Cuvée Prestige de Caroli
ne 1999, est. $50 – 100
12 bottles of Les Laquets Cahors 2000,
est. $200 – 300

WHITE BURGUNDY:
Over 1,000 bottles
Estimate: $166,000 – $228,000
28 bottles of Montrachet from DRC from 1987, 1988, 1989, 1990,
1991, 1998, 1999, 2000,
2001, 2003, 2004
Over 600 bottles of Lucien Le Moine including Corton
Charlemagne, Chevalier Montrachet and including multiple
vintages, formats and parcel quantities:
Corton Vergennes, Hospices de Beaune, Cuvée Paul Chanson.
Many additional offerings from other standout producers
Domaine Leflaive, Maison Henri Boillot, Domaine des Comtes
Lafon

OTHER HIGHLIGHTS
-1,300 bottles of Vin de Pays de l’Hérault, Domaine de la Grange
des Pères available in parcel quantities from vintages spanning
1992 to 2001
– Multiple offerings of rare Oloroso and Solera Sherry dating back to 1830
– 70 bottles of Silex and Pur Sang from the late Didier Dagueneau

Übrigens, bei kochmesser.de finden sich noch viele neue Collectionsteile der elBulli Collection: www.kochmesser.de/ferran-adria.html

FINE Das Weinmagazin 04/2012

Altes Geld und großer Wein:

On s’amuse«: Baron Eric de Rothschild vom Château Lafite-Rothschild in Pauillac ist der heiter-gelassene Souverän über zwei Welten.
Baron Eric erfreut sich an kleinen Späßen wie am großen Erfolg. Er ist einer der Chefs der berühmtesten Bankiersfamilie Europas, die den Wiederaufstieg nach der Enteignung durch den französischen Präsidenten François Mitterrand im Jahr 1982 geschafft hat. Und er hat Château Lafite-Rothschild, dessen Leitung er 1974 nach einigen problematischen Jahren übernahm, wieder an die Spitze geführt.

Weitere Themen in FINE Das Weinmagazin 04/2012:
So vielfältig wie die Landschaft, so abwechslungsreich wie die Böden, so unterschiedlich wie das Klima und so mannigfaltig wie seine Winzer:
Riesling von der Nahe.

Bewegte Vergangenheit, verheißungsvolle Zukunft:
Die Weine der Domaine Jacques Prieur in Meursault schließen zu den Größten der Bourgogne auf.

Nur ein Gehilfe der Natur:
Für Nicolas Joly, den Weinpionier von der Loire, ist Biodynamik weder Aberglaube noch illusorisches Weltbild, sondern gelebte Realität: Sein Clos de la Coulée de Serrant gibt ihm recht.

Großes Kino für einen großen Champagner:
In Los Angeles feierte Dom Pérignon den amerikanischen Starregisseur David Lynch und dessen Kampagne für die neuen Vintage-Editionen mit einer Mega-Party.

Wein und Speisen:
Jürgen Dollase bei Patrick Bittner und Franck Mouzon im Restaurant Français in Frankfurt.

Die Stuart Pigott Kolumne:
Große Gewächse. Taktik und Chance.

Dies und mehr in der Weihnachtsausgabe der FINE.

Unter folgendem Link finden Sie FINE Das Weinmagazin als blätterbares Buch: http://issuu.com/finemag/docs/fine_412.

Weitere Informationen zu FINE Das Weinmagazin finden Sie unter: www.fine-magazines.de

Wein-Urlaub im Pays d'Oc

Das Weinbaugebiet Pays d’Oc im südfranzösischen Languedoc-Roussillon bietet, was Genießer wünschen: Sonne, Meer und Berge, verträumte Dörfer, historische Monumente, Weingüter, mediterrane Küche, Kunst und Kultur. Perfekt für einen genussvollen Kurzurlaub! Denn hier ist auch im Herbst der Sommer noch zu Hause.

Der Weinbau hat die Kultur und das Lebensgefühl des Pays d‘Oc seit Jahrhunderten geprägt: Die Winzer sind tief mit der Region verwurzelt und betreiben ihr Handwerk mit Leidenschaft und Kreativität. Dabei erzeugen sie Rebsortenweine aller Farben aus insgesamt 56 Sorten, darunter Cabernet Sauvignon, Merlot, Chardonnay, Sauvignon Blanc oder auch die typischen Sorten wie Viognier, Syrah, Roussane oder Cinsault, die im Pays d’Oc ihr Zuhause gefunden haben. Mit ihren klaren floralen und fruchtigen Noten, würzigen Nuancen und ihrer saftigen Art passen die Pays d’Oc IGP* Weine zu internationalen Gerichten, aber auch optimal zur mediterranen Küche der Region, die vom nahen Mittelmeer, dem vielfältigen Klima und der Natur geprägt ist: viel Fisch, Meeresfrüchte, Olivenöl, frische Kräuter und Gewürze. Kein Wunder, dass sich auch viele Künstler von Land und Leuten inspirieren lassen: Im Pays d’Oc liebt man es zu feiern, und viele Weingüter geben auch im Herbst für Vernissagen, Konzerte und Festivals eine genussvolle Kulisse ab. Genügend Möglichkeiten für einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Urlaub, bei dem die Pays d’Oc IGP Weine immer präsent sind – wie beispielsweise bei den zahlreichen Unterkunftsmöglichkeiten auf Weingütern.

Beim Winzer wohnen
In Frankreichs größtem Weinanbaugebiet und der führenden Region für Rebsortenweine setzen immer mehr Winzer auf den Weintourismus und bieten gemütlich eingerichtete Gästezimmer (Chambres d’hôtes) oder gleich ganze Ferienwohnungen (Gîtes) in ihren Weingütern an. Die beste Gelegenheit, zugleich in Ruhe das Weinangebot der kreativen Winzer kennenzulernen und die Pays d’Oc IGP Weine zu probieren. Im Château de la Haute Cassagne westlich von Arles wohnen die Gäste unter behaglichen Dachbalken und können einen großen Garten mit Terrasse und Pool nutzen. Ausgezeichnete Pfade durch die Weinberge laden zu Spaziergängen ein, für Ausflüge bieten sich die nahe Camargue oder gleich der Mittelmeerstrand an. Wer es eher urban schätzt, sollte sich in den gemütlichen Gästezimmern unter der Dachschräge des Bioweinguts Domaine de Roquemale in Villeveyrac einquartieren, das einen Katzensprung von der Metropole Montpellier mit ihrem reichen Kulturangebot entfernt liegt. Aber wer inmitten der herrlichen Natur mit Blick auf die umliegenden Weinberge und Felsmassive so idyllisch wohnt wie in der abgelegenen Bergerie de Fontbonne, einer ehemaligen, im Stil des 17. Jahrhunderts liebevoll hergerichteten Schäferei, der verbringt seinen Tag womöglich lieber unter schattig-verträumten Olivenbäumen im Garten, wo man sich wie in ein romantisches Gemälde versetzt vorkommt. In den geschmackvollen Ferienhäusern und Appartements des Weinguts Château Ricardelle lässt sich fast herrschaftlich residieren – kaum fünf Kilometer beträgt die Distanz zum Mittelmeer!

Weinwissen von der Pike auf
Der Vielfalt der Pays d’Oc IGP Weine (für die allein 56 Rebsorten zugelassen sind!) kommen Liebhaber schnell auf die Spur, wenn sie einen Kurs belegen wie in der „Vinécole“ der Domaine Gayda bei Limoux. Vom Zwei-Stunden-Crash-Tasting über geführte Tagesseminare bis zum Wein-Wochenende bietet der Master of Wine Matthew Stubbs Weinwissen für jeden Level (auch in englischer Sprache). Der Clou: Die Teilnehmer können gleich in den hübschen Gîtes der Domaine wohnen. Genuss und Wissen in einem!

Gutes Essen & Wein = Savoir-vivre à la Pays d‘Oc
Was wäre Südfrankreich ohne seine Küche! Wer es ganz authentisch mag, sollte nach einer „Table d’Hôte“ Ausschau halten, die im Pays d’Oc häufig zu finden sind. Das bedeutet: Gäste speisen mit der Winzerfamilie an einem Tisch. So familiär geht es etwa bei der Domaine Pech-Celeyran zwischen Béziers und Narbonne zu. In seiner Domaine de la Dourbie in der Nähe von Montpellier lädt Emmanuel Serin bis September zum kulinarischen Picknick ein – vorher werden die Gäste durch das Weingut und die Keller geführt und probieren die Weine. Wein-und Sensorikseminare werden auch angeboten. So lassen sich die Pays d’Oc IGP Weine während eines Halbtages- oder eines Wochenendkurses intensiv entdecken. Wahre Genießer legen freilich auch im Urlaub am liebsten selbst Hand an den Herd. Das geht bei den berühmten Brüdern Pourcel in Montpellier, die ein besterntes Restaurant und eine Kochschule betreiben. Im Le Jardin des Sens lernt man mediterrane Küche und die Kniffe der Sterneköche aus erster Hand! Auch im Château de Raissac in Béziers, das ein Keramik- und Porzellanmuseum beherbergt, laden Gustave und Marie Viennet, Winzer in sechster Generation, zu Kochkursen ein. Die Produkte kommen von benachbarten Bauern und vom Markt in Béziers, die Weine aus dem eigenen urigen Keller, der im 17. Jahrhundert in den Kalkfelsen getrieben wurde. Gespeist wird in einem Saal aus dem 18. Jahrhundert.

Kultur und Action
Das Pays d’Oc ist ein Wein- aber auch ein Kulturparadies – liegen doch berühmte Sehenswürdigkeiten, wie der Canal du Midi oder der Pont du Gard immer in Reichweite der Weingüter. Insgesamt 1.400 Monumente und Sehenswürdigkeiten, darunter mehrere UNESCO-Weltkulturerbe, gibt es im Languedoc-Roussillon zu sehen. Ob Jazzabend, Kunstfestival oder Ausstellungen, auch in den Weingütern des Pays d’Oc ist fast immer etwas los. Der Winzer und Jazzfan Gérard Bertrand veranstaltet im Sommer in seiner Domaine de l’Hospitalet Konzerte, weil er sagt: „Jazz ist wie Wein: Er kommt aus der Seele!“ Im Winter gibt es einen Weihnachtsmarkt, daneben lässt sich die Galerie mit Werken junger Künstler bewundern. Im Château Saint-Martin des Champs, das im 17. Jahrhundert an einem Pilgerweg in der Nähe von Béziers erbaut wurde, können Weinfreunde in den Monaten von April bis Oktober jeweils am ersten Donnerstag leckere Tapas und Live-Musik genießen und dabei die Weine der Domäne probieren – Eintritt frei! Freunde des Aktivurlaubs kommen im Pays d’Oc auch auf ihre Kosten. Wandern und Touren mit dem Fahrrad oder Mountainbike sind auf den vielen ausgeschilderten Weinstraßen und Wegen problemlos möglich. In den manchmal recht steilen Weinbergen des Hinterlandes sind Exkursionen mit Alllradfahrzeugen, Quads (auf Reservierung) oder Enduro-Motorrädern ein Erlebnis für Wagemutige, etwa in der an einer alten Pilgerstraße gelegenen Domaine St-Jean-du-Noviciat.

Tipps und Adressen
Über das vielfältigen Angebote im Pays d’Oc können sich Urlauber auf der Website http://www.paysdoc-wines.com/tourisme-loisirs-et-culture-en-pays-oc

Weitere nützliche Web-Adressen:
Anreise:
Mit dem Flugzeug nach Marseille oder Monpellier: Preise bei Opodo vergleichen

Beim Winzer wohnen
Château de la Haute Cassagne: www.chateaudelahautecassagne.fr
Domaine de Roquemale: www.roquemale.com
Château Ricardelle: www.chateau-ricardelle.com
Bergerie de Fontbonne: www.bergeriedefontbonne.com

Weinschulen, Seminare
Vinécole Domaine Gayda: www.vinecole.com
Domaine de la Dourbie: www.domainedeladourbie.fr

Essen & Trinken
Château Pech-C
eleyran: www.pech-celeyran.com
Domaine de la Dourbie: www.domainedeladourbie.fr
Le Jardin des Sens: www.jardindessens.com
Château de Raissac : www.raissac.com

Kultur & Action
Gérard Bertrand (Domaine de l’Hospitalet): www.gerard-bertrand.com
Château Saint-Martin des Champs : www.saintmartindeschamps.com
Château de Lastours: www.chateaudelastours.com
Domaine St-Jean-du-Noviciat: www.masdunovi.com