Kochen beim Tag der Niedersachsen in Celle

Tag der Niedersachsen: Promikochen, Niedersachsen-Kochduell und das wohl längste Gourmet-Menü der Welt

Der Minister tut es, der Fernsehheld tut es, der Musicalstar tut es auch und nicht zuletzt sogar der Gerichtspräsident: Kochen beim Tag der Niedersachsen in Celle (18. bis 20. Juni). Die Prominentenduelle sind am Samstag, 19. Juni, ein Schwerpunkt auf der Bühne in der Gourmet-Meile vor dem Celler Schloss. Mit dabei sind u.a. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann, Superstar Daniel Schuhmacher, Unter-Uns-Star Mars Seibert, Lets-Dance-Star Markus Schöffl oder auch der Schollmeyer von Hit-Radio-Antenne. „Im Augenblick sucht Daniel Schuhmacher übrigens noch einen Fan – der mit ihm kochen möchte“, verrät Veranstaltungsleiter Alexander Hass vom Orga-Team-Tdn.

In der Region Celle hat der Feinschmeckergaumen traditionell ein echtes Heimspiel. Es gibt mehrere mit Michelin-Stern und Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Restaurants, die zum Tag der Niedersachsen erstmals gemeinsam als Gastgeber auftreten. Es werden zahlreiche, kostenlose Kochkurse angeboten, an denen jeder Niedersachse teilnehmen kann. Die Teilnehmer werden ausgelost und automatisch benachrichtigt.

Mitmachen kann jeder Kochbegeisterte auch beim Niedersachsen-Kochduell am Sonntag, 20. Juni. Hier treten verschiedene Regionen mit ihren typischen Rezepten gegeneinander an den Herd, begleitet von fachkundigen Kochexperten. Alle Infos gibt es bei miriam.laube@tdn-celle.de, Etwas ganz Besonderes wird auch für die Freunde des Weins geboten: ein exklusives Quiz rund um die edlen Reben mit außergewöhnlichen Preisen: Zudem wird es Weinproben und Weinshows geben. Informationen auch unter www.cellesche-zeitung.de

Höhepunkt am Sonntag ist die Präsentation des längsten Gourmet-Menüs der Welt sein. 50 Gerichte werden in kleinen Portionen gereicht – eine kulinarische Reise durch die Spitzenküchen der Celler Region.

Unter www.tdn-celle.de ist das gesamte Programm des Celler Mega-Spektakels abrufbar.

Gault Millau 2010 Niedersachsen

Schinkenschnitzel in der Melonensuppe

Jacqueline Amirfallah in Göttingen kocht sich im neuen Gault Millau 2010 in den Rang der Kochkunst / Weitere Aufsteiger: Arndt Weick und Benjamin Mensel in Hannover

Jacqueline Amirfallah vom „Gauß“ in Göttingen steuert nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau „zielstrebig mit zu Ende gedachten Kombinationen und sicherem Gespür für Harmonie in Richtung Spitzenküche“. Die gebürtige Iranerin, studierte Soziologin und Fernsehköchin („ARD-Buffet“) beeindruckt in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2009 mit Gerichten wie einem „Törtchen von trocken gebratenen Pfifferlingen, das perfekt mit Estragon, Majoran, Schnittlauch, Petersilie sowie Zwiebellauch gewürzt war, auf einem dünnen Blätterteigsockel ruhte und von karamellisiertem Gjetost bedeckt war, einem norwegischen Ziegenmolkenkäse. Dies für sich schon wundervoll harmonisch schmeckende Kunstwerk vervollkommnete Madame mit gebratener und in Portwein angezogener Entenleber und Entenlebermousse sowie Blattsalaten mit Balsamicovinaigrette und kleinen knusprigen Brikteig-Dreiecken, die mit Salz und Majoranblättchen gewürzt waren.“ Sie verbessert sich in dem Guide, der nach dem französischen Schulnotensytem urteilt, von 14 auf 16 Punkte, die einen „hohen Grad an Koch-kunst, Kreativität und Qualität“ bedeuten.

Von 15 auf 16 Punkte steigert sich Arndt Weick von der „Gastwirtschaft Wichmann“ in Hannover dank seines „grundsoliden Umgangs mit hochwertigen Produkten, die modern, oft ‚mediterran’ dargeboten werden, wie Pata negra-Schnitzelchen in der Melonensuppe oder die in Merlot geschmorte Ochsenbacke mit Steinpilzrisotto“.
Auf 15 Punkte und damit in jenen Rang, in dem nach Gault Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, schafft es Benjamin Mensel, der Küchenchef von Norbert Schus „Insel“ in Hannover: „voller Harmonie das Zusammenspiel von Jacobsmuschel und Cassis-Zwiebeln, famos das Kotelett vom St-Pierre mit einer ebenso einfachen wie stimmigen mediterranen Begleitung aus Nizza-Oliven, Kapern und schwarzem Risotto.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade in Niedersachsen halten mit ihren 19 (von 20 möglichen) Punkten die vom Gault Millau zur Weltklasse gezählten Thomas Bühner vom „La Vie“ in Osnabrück und Sven Elverfeld vom „Aqua“ in Wolfsburg. „Die Ouvertüre unseres letzten La Vie-Menüs, Gänsestopflebercrème mit Zitronengranité und Gänselebereis in Coca Cola/Bacardi-Jus, hätte uns beinahe umgehauen – Bühner startet eben gern mit einem Fanfarenstoß. Sein Milchlamm ‚von Vorn bis Hinten’ bot Bries, Nacken, Schulter, Rücken und Schwanz in diversen Zubereitungsarten – ein technisches Kabinettstück, bei dem die um keine Idee verlegene Küche mit einer gänzlich unerwarteten japanischen Sojabohnenpaste gleichsam die zum Lamm übliche Bohnenbegleitung parodiert, aber dem Tierchen wunderbar gerecht wird“. Auch bei Elverfeld kommen „zum Auftakt, der wie Feuerwerksmusik inszeniert ist, (im vom Meister selbst entworfenen Acryl-Geschirr) große Kleinigkeiten: karamellisierte, mit leichter Sardellen-Crème und Kaper gefüllte Kalamata-Olive, kecker Obazda mit Preiselbeergelee, amüsanter Tomaten-Caipirinha…

Als einen neuen Klassiker der Aqua-Küche werden wir wohl noch desöfteren den Tafelspitz vom Lamm bejubeln, seit sie das Fleisch etwas dicker schneidet und es dadurch saftiger ist. Die Grüne Sauce dazu, stilgerecht von Ei und Kartoffel begleitet, ist museumsreif wie ein Mondri-an-Gemälde arrangiert.“

Ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr verteidigen souverän:

• Dieter Grubert vom „Titus“ in Hannover („verwegen, doch absolut stimmig die Taubenbrust mit Safran-Kohlrabi, leicht geräuchertem Erbsenmus und Curry“),
• Götz Knauer vom „Torschreiberhaus“ in Stadthagen („rastlos auf der Suche nach neuen Aromen, Kombinationen und Produkten tischt er gebackenen Markknochen mit zartem Petersilien/Kapern-Salat oder modisches Mars-Eis mit Whisky, Mango und Maracuja auf“),
• Stephan Schilling vom „Schillingshof“ in Friedland („sein geräucherter Aal verliert an Deftigkeit in der gut aufgeschlagenen würzigen Melange aus wenig Sahne, Brühe, Olivenöl und herb-süßen Spitzen der Brunnenkresse“),
• Achim Schwekendiek vom „Schlosshotel Münchhausen“ in Aerzen („zum prächtig im Stil des französischen Empire dekorierten Restaurant passt die allerfeinste, von hauchdünnem Pfefferkrokant bedeckte Stopfle-ber/Schokoladen-Alliance mit Himbeeren, die mit Himbeer-Balsamessig benetzt sind – selbstverständlich auf luxuriösesten Porzellantellern dargeboten“ ) und
• Hans Sobotka vom „Endtenfang“ in Celle, der „Celle auf der kulinarischen Landkarte in die Heiterkeit des Südens versetzt und dessen Steinbutt man kaum noch übertriebener begleiten kann: salzige Zitrone, Paella-Sud, Pulpo, Lauch, Kartoffelstampf und Ibrico-Schweinsbäckchen“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 59 Restaurants in Niedersachsen. 47 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das gelang unter den neuaufgenommenen Restaurants den „Tannenstuben“ in Bad Harzburg und dem „N’eys“ auf Norderney (13 Punkte).

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Niedersachsen 7 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 6 inspirierte Küchen neu auf; 10 werden höher und 6 niedriger bewertet, von denen 2 die begehrte Kochmütze verlieren.

Als zusätzliche Schmankerl bewertet der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (822 Seiten, 29,95 €) die Restaurants des TUI-Kreuzfahrers „Mein Schiff“ und zählt auf, was deutsche Köche derzeit in ihrem modischen Wahn vom Apfelpüree über Kartoffelsalat bis zu Walnüssen alles räuchern. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Niedersachsen

19 Punkte:
1. La Vie in Osnabrück,
Aqua in Wolfsburg,
17 Punkte:
3. Schlosshotel Münchhausen in Aerzen,
Endtenfang in Celle,
Schillingshof in Friedland,
Titus in Hannover,
Torschreiberhaus in Stadthagen,
16 Punkte:
8. Palio in Celle,
Sterneck in Cuxhaven,
Gauß* in Göttingen,
Gastwirtschaft Wichmann* in Hannover,
Zum Heidkrug in Lüneburg,
Vila Real in Osnabrück,
La Fontaine in Wolfsburg,
15 Punkte:
16. Gasthaus Lege in Burgwedel,
Allerkrug in Celle,
Biewald in Friedland,
Altes Jagdhaus, Berggasthaus Niedersachsen, Die Insel* und Tropeano Vino
in Hannover,
La Forge in Bad Nenndorf,
Das kleine Restaurant in Pattensen,
Das weiße Haus in Rastede,
Apicius in Bad Zwischenahn.

* Aufsteiger

Alles über den Gault Millau 2010: www.gourmet-report.de/artikel/33146/Gault-Millau-2010-Deutschland/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: http://www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/331804/Gault-Millau-2010-Brandenburg/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/331802/Gault-Millau-2010-Thueringen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/331833/Gault-Millau-2010-Bayern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Nordrhein-Westfalen: www.gourmet-report.de/artikel/331855/Gault-Millau-2010-Nordrhein-Westfalen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/331891/Gault-Millau-2010-Hamburg.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331892/Gault-Millau-2010-Sachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/331921/Gault-Millau-2010-Bremen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/331922/Gault-Millau-2010-Sachsen-Anhalt/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Schleswig Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/331934/Gault-Millau-2010-Schleswig-Holstein.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/331954/Gault-Millau-2010-Saarland.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Mecklenburg Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/331969/Gault-Millau-2010-Mecklenburg-Vorpommern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331995/Gault-Millau-2010-Niedersachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/332001/Gault-Millau-2010-Hessen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Rheinland Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/332036/Gault-Millau-2010-Rheinland-Pfalz.html

Bestell-Link: ISBN: 978-3-88-472955-7

Einblicke in die faszinierende Welt der Bienen

Programm für Jung und Alt: LAVES-Institut für Bienenkunde in Celle veranstaltet Tag der offenen Tür

Einblicke in die faszinierende Welt der Bienen erhalten Besucher beim diesjährigen Tag der offenen Tür im Institut für Bienenkunde (IB Celle) des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) am Sonntag, den 6. September 2009. In der Zeit von 9.30 bis 17 Uhr demonstrieren Mitarbeiter die vielfältigen Aufgaben des in Niedersachsen einzigartigen Institutes und bieten ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.

Wie transportieren Bienen Nektar und Pollen nach Hause? Wie werden Königinnen gezüchtet? Wie sehen Bienen unter dem Mikroskop aus? Der Tag der offenen Tür informiert zu zahlreichen Themen in der Bienenhaltung. Neben mehreren Bienen-Beobachtungsstöcken locken verschiedene Honigsorten zum Probieren. Vorgestellt wird neben der modernen Imkerei auch die Bienenhaltung in Strohkörben, die berühmte und einst weit verbreitete Betriebsweise der Lüneburger Heideimkerei. Im malerischen Institutsgarten gibt es Tipps für einen insektenfreundlichen Garten und für viel Spaß bei den kleinen Besuchern sorgen Aktionen wie Bienenwettfliegen und Kerzendrehen.

Das IB Celle ist eines von acht Instituten des LAVES und ist in Niedersachsen das Kompetenzzentrum für alle Belange der Bienenhaltung sowie angrenzender Bereiche wie Pflanzenschutz und Landwirtschaft. Zu den Aufgaben gehören u.a. die Königinnenzucht, Honig- und Wachsgewinnung, die Vorbeugung und Behandlung von Bienenkrankheiten sowie Untersuchungstätigkeiten in der Qualitätskontrolle von Honig. Zusätzlich zu seinen Untersuchungs-, Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten berät das IB Celle Imker vor Ort und veranstaltet Seminare und Fortbildungen, an denen auch internationale Fachleute teilnehmen. Bundesweit ist das LAVES-Institut die einzige Berufsschule für die Ausbildung zum Berufsimker.

Das Institut für Bienenkunde befindet sich am Rande der Celler Altstadt in der Herzogin-Eleonore-Allee 5 (direkt im Französischen Garten). Weitere Informationen zur Anfahrt und zum Tag der offenen Tür erhalten Sie hier.

Termin: Tag der offenen Tür im LAVES-Institut für Bienenkunde Celle
Sonntag, 6. September 2009, 9.30 – 17 Uhr
Herzogin-Eleonore-Alee 5, 29221 Celle

Wünsch dir Sass!

NDR, Dienstag, 12.05. um 13:00 Uhr

Wünsch dir Sass!

Rainer Sass hilft kochen

Thema: Heute: Lamm und Spargelsalat

Rainer Sass ist bei Beate Virchow in Celle zu Gast. Die 55-jährige Marketingexpertin möchte ihre große Familie mit einem raffinierten Lammgericht überraschen und braucht dafür die Hilfe vom NDR Fernsehkoch. Rainer Sass hat die Zutaten für ein mediterranes Gericht seiner Kochschülerin im Gepäck: Lammkarree mit Kräuterkruste und Ofenkartoffeln. Doch die Küchenarbeit muss zunächst warten. Bei der Inspektion der Küche erzählt Beate Virchow von einem Spargelhof kurz vor den Toren ihrer Heimatstadt. Rainer Sass ergänzt daraufhin spontan den Speiseplan und fährt mit seiner Gastgeberin zu einer kurzen Stippvisite und einem Einkaufsbummel auf den Hof. Zurück in der Küche gibt es zunächst Tipps und Rezepte für einen Spargelsalat mit Orangenvinaigrette. Beate Virchow ist begeistert und bittet Rainer Sass, den Spargelsalat am Abend als Vorspeise zu servieren. Dann geht es an die Zubereitung des Hauptganges.

Wünsch dir Sass!

Rainer Sass ist bei Beate Virchow in Celle zu Gast. Die 55-jährige Marketingexpertin möchte ihre große Familie mit einem raffinierten Lammgericht überraschen und braucht dafür die Hilfe vom NDR Fernsehkoch. Rainer Sass hat die Zutaten für ein mediterranes Gericht seiner Kochschülerin im Gepäck: Lammkarree mit Kräuterkruste und Ofenkartoffeln. Doch die Küchenarbeit muss zunächst warten. Bei der Inspektion der Küche erzählt Beate Virchow von einem Spargelhof kurz vor den Toren ihrer Heimatstadt. Rainer Sass ergänzt daraufhin spontan den Speiseplan und fährt mit seiner Gastgeberin zu einer kurzen Stippvisite und einem Einkaufsbummel auf den Hof. Zurück in der Küche gibt es zunächst Tipps und Rezepte für einen Spargelsalat mit Orangenvinaigrette. Beate Virchow ist begeistert und bittet Rainer Sass, den Spargelsalat am Abend als Vorspeise zu servieren. Dann geht es an die Zubereitung des Hauptganges.

So, 10.05. um 16:30 Uhr NDR

Die besten Restaurants des GAULT MILLAU in Niedersachsen

1. La Vie in Osnabrück,
Aqua in Wolfsburg* (19 Punkte),
3. Schlosshotel Münchhausen in Aerzen,
Endtenfang in Celle,
Schillingshof* in Friedland,
Titus* in Hannover
Torschreiberhaus in Stadthagen (alle 17 Punkte),
8. Palio in Celle,
Sterneck in Cuxhaven,
Biesler Weinstube in Hannover,
Zum Heidkrug in Lüneburg,
La Forge in Bad Nenndorf,
Novalis in Nörten-Hardenberg,
Vila Real*** in Osnabrück,
La Fontaine in Wolfsburg (alle 16 Punkte),
16. Gasthaus Lege* in Burgwedel,
Allerkrug in Celle,
Biewald** in Friedland,
Altes Jagdhaus Joachim Stern, Gastwirtschaft Wichmann*** und Tropeano
Vino in Hannover,
Das kleine Restaurant in Pattensen,
Das weiße Haus in Rastede,
Apicius*** in Bad Zwischenahn (alle 15/20)
* Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

Steinbutt mit eiskaltem Parmesanschnee

Sven Elverfeld in Wolfsburg kocht sich im neuen GAULT MILLAU in die
Weltspitze – Weitere Aufsteiger: Dieter Grubert in Hannover und
Stephan Schilling in Friedland

In die kulinarische Weltspitze kochte sich der „von scheinbar einfacher Kost
bis zur luxuriösen Klassik alles eigenständig interpretierende“ Sven Elverfeld,
40, vom Restaurant „Aqua“ in Wolfsburg nach dem Geschmack der
französischen Gourmet-Bibel GAULT MILLAU. In ihrer jetzt erscheinenden
Deutschlandausgabe 2009 preisen ihn die Tester für seine „außerordentlich
aufwendige Feinarbeit und die Verwandlung des Bodenständigen in höchste
Küchenkunst“. Für „passierte Linsensuppe, die er aus Belugalinsen, Schalotten,
Mirepoix, Koriandersamen, Cumin, Thay-Curry, altem Balsamico,
Sepia-Tinte und Geflügelfond komponiert und mit Chorizoschaum überzieht,
für Sauerfleisch vom Eisbein in einem Gelee von Sauerkraut oder Rehrücken
mit einer Glasur aus Meraner Kurtrauben, Mandeln und Pfifferlingen“ bekam
er vom GAULT MILLAU, der nach dem französischen Schulnotensystem
urteilt, erstmals 19 von 20 möglichen Punkten.

Er zählt damit zu den Top 10 der deutschen Köche. Elverfeld kreierte auch
das „Menü des Jahres“ im GAULT MILLAU, der ihn 2004 zum „Koch des
Jahres“ gekürt hatte. Es bietet sowohl Pumpernickel-Krokant mit Bismarckhering
und warmen Räucheraal mit Renette als auch Rochenflügel mit aufgeschäumter
Spitzmorchelsahne und Schokoladentoffee mit Olivenölbonbon.

Seine 19 Punkte aus dem Vorjahr verteidigte souverän Thomas Bühner vom
„La Vie“ in Osnabrück. Auch hier jubeln die Kritiker: „Bühner erwies sich
einmal mehr als souveräner Genussgestalter, der alle modernen Techniken
beherrscht, sie aber nur anwendet, wenn sie ein erstklassiges Produkt wirklich
noch optimieren können. Für kleinere und größere Aromenexplosionen
ist stets gesorgt: Ohne die sensationellen Sojatomaten wäre die ach so
trendige sauer marinierte Sardine mit Fenchel und Olivenöl nur die halbe
Wahrheit. Immer wieder besticht Bühner mit Kombinationen, die sich tief
ins sensorische Gedächtnis einprägen, zum Beispiel lauwarmes Hummercarpaccio
mit Kalbskopf, Blumenkohl und Aprikose oder der Entente cordiale
von Stockfischpüree, Ziegenkäse und Forellenkaviar“.

Die beiden niedersächsischen Kochkönige haben 5 Kronprinzen, die
jeweils 17 Punkte erreichten. Darunter die beiden Aufsteiger Dieter Grubert
vom „Titus“ in Hannover und Stephan Schilling vom „Schillingshof“ in Friedland.
Schilling habe „ein feines Händchen, scheinbar schwer zu vereinbarende
Aromen und Konsistenzen zu vereinen oder ein Schwarzfederhuhn
auszuhöhlen und mit Farce und den Brüsten zu füllen, zu rollen und zu braten“.
Der vor einem Jahr abgewertete Gruber fand „zu seinem präzisen und
dabei recht phantasievollen Küchenstil zurück, perfekt kommen der ‚prickelnde’
Rauchaal mit Pfeffer und Meerrettich oder das Medaillon vom wilden
Steinbutt mit eiskaltem Parmesanschnee“.

Ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr rechtfertigten mit beeindruckenden Gerichten
Götz Knauer vom „Torschreiberhaus“ in Stadthagen („14 Stunden lang
geschmorte Lammschulter und perfekt gegarter Lammrücken in Paprika/
Pinienkern-Kruste mit dicken Bohnen in superbem Champagner-Rahm“),
Achim Schwekendiek im „Schlosshotel Münchhausen“ in Aerzen („grandiose
Challans-Ente mit Rauchmandeln und jungen Erbsen“) und Hans Sobotka
vom „Endtenfang“ in Celle („Langostino auf schwarzer Gerste mit Zitrusfumet
und Rosmarinsand“).

Die beste Beurteilung unter den erstmals bewerteten Köchen erhielt Daniel
Raub vom „Biewald“ in Friedland. Mit einer „aufwendig inszenierten, spiralförmig
mit Sepia eingefärbten ‚Lasagnette’ von Räucheraal, Jacobsmuschel
und getrockneten Tomaten“ schaffte er 15 Punkte, die einen „hohen Grad an
Kochkunst, Kreativität und Qualität“ bedeuten.

Eins auf die Kochmütze bekamen die „Vila Real“ in Osnabrück („Es gibt nur
noch ein tadelloses kleines klassisches Menü und Kleinigkeiten für den feinen
Gaumen, die an eine Tapasbar erinnern“), die „Gastwirtschaft Wichmann“
in Hannover („die in zwei Gängen servierte Ente war eine bei äußerster
Hitze zu Klump zerbratene Vogelscheuche, die Gemüse, die das Hitzetodesopfer
wie Friedhofsblumen umringten, waren so gut wie wir uns die gesamte
Küche ersehnten“) und das „Apicius“ in Bad Zwischenahn, wo der
Sous-Chef plötzlich die Nachfolge des verstorbenen 17-Punkte-Kochs Helmut Bittlingmaier antreten musste.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 58 Restaurants
in Niedersachsen. 49 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren
Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen
Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahekommt.

Das gelang außer dem Biewald in Friedland auch den neu aufgenommenen
Restaurants „Kokenstube“ in Burgwedel (14 Punkte) sowie „Marmite“ in
Barsinghausen und „Qulinaris“ in Norden.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen
Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete,
von den Gourmets mit Spannung erwartete GAULT MILLAU in Niedersachsen
2 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 6 inspirierte
Küchen neu auf; 7 wurden höher und 10 niedriger bewertet, 6 verloren die
begehrte Kochmütze.

Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (900 Seiten, 29,95 €, ISBN 978-3-88472-918-2 Bestelllink) die Restaurants des ZDF-Traumschiffs, „MS Deutschland“.
Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 405 Hotels.

Carsten Ott

Das Sorat Hotel Ambassador Berlin hat einen neuen Küchenchef. Die Küchencrew des Drei-Sternehotels am Wittenbergplatz wird künftig von Carsten Ott geführt.

Der 31-Jährige Carsten Ott war bisher bei der Käfer GmbH Berlin als Souschef im Käfer’s Dachgarten Restaurant im Deutschen Bundestag angestellt. Zuvor arbeitete er in gleicher Position im Grand Hyatt Hotelrestaurant Tizian am Potsdamer Platz in Berlin.

Seine Laufbahn begann er 1993 mit einer Kochausbildung im Ringhotel Celler Tor in Celle. Nach seinem Wehrdienst, den Ott bei der Bundesmarine als Koch absolvierte, folgten Anstellungen in verschiedenen Restaurants und Hotels in Kiel, unter anderem im Restaurant Kieler Kaufmann des Parkhotel Kiel wo er zunächst als Chef de Partie und anschließend als Souschef tätig war.

Gault Millau Niedersachsen 2008

Veränderungen in Niedersachsen gegenüber dem Vorjahr

Auf 16 Punkte, die einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ bedeuten, steigert sich „mit neuem, leichtem Stil“ Katja Burgwinkel vom „Novalis“ in Nörten-Hardenberg, die „die recht gekonnt mit Frische und verhaltener Deftigkeit spielt und deren eiskaltes Sorbet von der Charentais-Melone zum Hummer mit Wildkräutersalat nur bei der ersten Gabel schockt, dann erschließt sich der Effekt der Geschmacksverstärkung durch die Kälte“

15 Punkte erkocht sich erstmals „Das kleine Restaurant“ in Pattensen, wo der „bei großen Meistern geschulte“ Christian Bolda „applauswürdige gepökelte saftige Lammschulter mit Graupenrisotto, Kidneybohnen und frisch geriebenem Meerrettich bietet“. Diese Note erreicht auch die wieder aufgenommene „Insel“ in Hannover, der „falscher Bescheidenheit ziemlich fremd ist. Auf ihrer Webseite ist über einem nicht ganz scharfen Foto von Hannovers neuer ,Ess-Klasse’ die Rede, und neben dem stolz grinsenden Hausherrn lächelt Angela Merkel etwas zaghaft an der Kamera vorbei, und wir erfahren, dass die (noch nirgendwo als Feinschmeckerin auffällig gewordene) Kanzlerin bereits zweimal einkehrte – wow! Das gelegentlich überambitionierte Küchenteam hüllt dann beste Langostinos in völlig überflüssigen Brikteig und umgibt sie mit derart vielen Beilagen, dass der erstaunte Genießer zwei verschiedene, sich im Grunde widersprechende Gerichte auf einem Teller vor sich hat.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 54 Restaurants in Niedersachsen. 46 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Das schaffen auch die erstmals bewerteten Restaurants „Funky Kitchen“ in Hannover und „Chardonnay“ in der Wolfsburger Autostadt.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in Niedersachsen 7 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 6 inspirierte Küchen neu auf; 3 werden höher, 8 niedriger bewertet.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Niedersachsen

1. La Vie in Osnabrück (19 Punkte),
2. Aqua in Wolfsburg (18 Punkte),
3. Schlosshotel Münchhausen in Aerzen,
Endtenfang in Celle,
Vila Real in Osnabrück,
Torschreiberhaus in Stadthagen,
Apicius in Bad Zwischenahn (alle 17 Punkte),
8. Palio in Celle,
Sterneck in Cuxhaven,
Schillingshof in Friedland,
Biesler Weinstube, Gastwirtschaft Wichmann und Titus in Hannover,
Zum Heidkrug in Lüneburg,
La Forge in Bad Nenndorf,
Novalis* in Nörten-Hardenberg,
La Fontaine in Wolfsburg (alle 16 Punkte),
18. Allerkrug in Celle,
Altes Jagdhaus Joachim Stern, Die Insel und Tropeano Vino in Hannover,
Landhaus Götker in Lembruch,
Das kleine Restaurant* in Pattensen,
Das weiße Haus in Rastede (alle 15/20)

* Aufsteiger

Sommerküche & Blütenmeer im Fürstenhof Celle – das Highlight im Norden!

Erleben Sie den Zauber der Lüneburger Heide zu ihrer schönsten Blütezeit, wenn sich die herrliche Naturlandschaft in einen grandiosen, violett leuchtenden Teppich verwandelt.

Der Fürstenhof Celle heißt Sie willkommen mit einem Sommercocktail, der Sie einstimmt auf das
3 Gänge-Menü von saisonaler Frische aus der Region.

Mit einem 4 Gänge-Menü von mediterraner Leichtigkeit in der Taverna & Trattoria Palio des Fürstenhof Celle entführen wir Sie in die "Cucina casalinga", die einfache, aber raffinierte Küche der italienischen Hausfrau und verwöhnen wir Sie mit einem 5 Gänge-Menü "Grande cuisine aromatique" von Sternekoch Hans Sobotka im Restaurant Endtenfang.

Drei geruhsame Nächte in einem Superior-Doppelzimmer mit Klimaanlage und das ausgiebige Landhausfrühstück tragen zu Ihrem genussvollen und erlebnisreichen Aufenthalt bei, der Sie anregen möge zu einem Wiederkommen – zu jeder Jahreszeit.

Arrangement pro Person / pro Tag € 129, Einzelzimmerzuschlag pro Tag € 26

Sommercocktail, 1 Menü mit 3 Gängen, 1 Menü mit 4 Gängen, 1 Menü mit 5 Gängen
3 Übernachtungen im Superior-Doppelzimmer inkl. Landhausfrühstück
Hallenschwimmbad, Sauna, Fitnessbereich zur freien Verfügung.

Der Fürstenhof Celle bietet Ihnen late-check-out bis 20.00 h am Sonntag!

Aufpreis für Deluxe-Kategorie € 10 pro Tag

Arrangement buchbar vom 10. August bis 1. Oktober, nach Verfügbarkeit.

www.fuerstenhof-celle.com

Schokolade für zwei Tage mit allen Sinnen genießen

Lebkuchen, Marzipan, Mandeln, Zimt …. Lockt die süße Verführung Sie einmal
mehr? Inmitten von vorweihnachtlichen Shoppingmarathons, endlosen
Vorbereitungs- und Erledigungslisten, weckt das Online-Reiseportal
Willst-Du-weg.de mit einer ganz besonderen kleinen Auszeit die Vorfreude auf
das Fest.

Dabei stehen zwei Übernachtungen im TRYP Celle*** in den liebevoll
weihnachtlich dekorierten „Christmas- Rooms“ in der romantischen
Fachwerkstadt Celle mit ihrem traditionellen Weihnachtsmarkt ganz im Sinne
der Schokolade. Das Special zur Vorweihnachtszeit
beinhaltet neben einem Schoko-Macchiato zur Begrüßung sowie einem
Surprise-Dinner mit einem Fondue einen unvergesslichen Rundgang durch das
Schoko Museum in Peine und einen Besuch im Schoko Kino.

Dabei erfahren nicht
nur entschiedene Schokoladenfreunde Wissenswertes über die Geschichte des
Kakaos, seinen Anbau und Ernte, die Herstellung von Schokolade und Ihre
Verarbeitung. Zum Abschluss lädt das Schoko Café im Schatten des
einzigartigen Schoko Vulkans zu feiner Trinkschokolade, Kaffee und
unwiderstehlichen Chocolat-Spezialitäten ein. Zur Entspannung in
wohlig-warmer Atmosphäre gibt es dann eine Schoko-Verwöhn-Maske bei einem
Glas Wein und natürlich der passenden Schokoladensorte im Hotel.

Das unwiderstehliche Angebot von 109 Euro pro Person im Doppelzimmer sollten
sich Wellnessfans und Genießer nicht entgehen lassen.
Das Angebot ist noch bis zum 23.12.2006 gültig.
Weiter Informationen und Buchungen über Internet www.willst-du-weg.de