Florida Keys

Fünf Florida Keys Fundstücke für „Foodies“

Die Florida Keys sind bei „Foodies“ vor allem für den leckeren Key Lime Pie und variantenreiche Spezialitäten aus frischem lokalen Fisch und Meeresfrüchten berühmt. In mehr als 500 Restaurants können sich Liebhaber guten Essens auf die Suche nach dem ultimativen Florida Keys-Geschmackserlebnis begeben. Das Besondere daran: In vielen Restaurants genießen Gäste nicht nur eine wohlschmeckende Mahlzeit, sondern auch die einzigartige entspannte Atmosphäre der Florida Keys. Hier finden sich fünf der besten Feinschmecker-Fundstücke für Besucher in den verschiedenen Regionen der Inselkette:

Key Largo: Wer einen Stopp in einem typischen Florida Keys-Café einlegen will, hält bei Mrs. Mac’s Kitchen auf Key Largo. Das Frühstück des Cafés ist bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Bei der Bestellung von „Mrs. Mac’s Famous Mornwich“ erwartet die Gäste ein mit Eiern, Käse, Tomaten und Mayonnaise gefülltes Fladenbrot, das wahlweise mit Steak, knusprig gebratenem Speck, Würstchen, Schinken oder Gemüse serviert wird. Dazu gibt es krosse „Hash Browns“, eine Art Kartoffel-Rösti, selbstgemachte Pommes, Maisgrütze oder Tomaten. Für Liebhaber von süßen Speisen stehen frische Waffeln, Crêpes oder French Toast auf der Karte. Sehr originell ist auch die Inneneinrichtung des Lokals, denn anstelle von Tapeten finden sich hier Nummernschilder aus allen Herren Ländern an den Wänden. > > www.mrsmacskitchen.com

Islamorada: Direkt an einem Sandstrand essen können Besucher im Restaurant Marker 88. Seit 1967 empfängt das bei den Bewohnern der Inselkette beliebte, traditionsreiche Restaurant Gäste mit Blick auf den Golf von Mexiko. Lokaler Fisch und Meeresfrüchte zählen zu den Spezialitäten des Restaurants. Köstlichkeiten wie Mahi Mahi, Gelbschwanz-Schnapper, Garnelen und Langusten kommen hier frisch auf den Tisch. Angler, die ihren eigenen Fang mitbringen, können diesen vor Ort vom Chefkoch fachmännisch zubereiten lassen. Eine Vorabreservierung wird empfohlen.
> > www.marker88.info

Marathon: Lage, Lage, Lage – damit überzeugt die Sunset Grille & Raw Bar am südlichen Ufer von Knights Key auf Marathon. Während die Gäste tafeln, schweift ihr Blick auf das Wahrzeichen der Florida Keys, die Seven Mile Bridge. Den Sonnenuntergang mit spektakulärer Aussicht verschönern Cocktails wie „Tiki Parrot“ und „Electric Margarita“, der in einem beleuchteten Glas gereicht wird. Das Angebot an Speisen reicht von frischem Sushi über „7 Mile“- Langustenhappen und sogenannte „Conch Fritters“. Diese frittierten Hackbällchen – eine Spezialität auf den Florida Keys – bestehen aus dem Fleisch der „Conch“, einer Meeresschnecke. > > www.sunsetgrille7milebridge.com

Big Pine Key: Ein sehr bodenständiges, geschichtsträchtiges Restaurant, das das Flair der Florida Keys von einst widerspiegelt, ist das No Name Pub auf Big Pine Key. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1936 werden hier einfache, leckere Speisen auf Papptellern in rustikaler Baratmosphäre serviert. Der wahre Reichtum des Eigentümers hängt von den Wänden und der Decke des Lokals herab, denn der ganze Raum ist mit signierten Dollarnoten gespickt, die Gäste als Trinkgeld hinterlassen haben.

Berühmt ist der No Name Pub bei den Bewohnern der Inselkette vor allem für seine Pizzakreationen. Diese gehen auf ein italienisches Rezept zurück, das seit den 1960er Jahren an einer der Wände geschrieben steht. > > www.nonamepub.com

Key West: Die Insel am südlichsten Ende der Florida Keys ist voll von einzigartigen Restaurant, Bars und Cafés, doch eine Location sticht nicht nur aufgrund des Namens heraus – es handelt sich um das preisgekrönte Nachspeisen-Café „Better than Sex“. Die süßen Verführungen heißen „Cookie Nookie Pie“, „Between My Red Velvet Sheets Cheesecake“ und „Choco-Cab“, ein Rotwein serviert im Glas mit Schokoladenrand. > > www.betterthansexkeywest.com

Tipp: Wer sich in die Küche der Florida Keys verliebt hat und sie gerne mit nach Hause nehmen möchte, dem sei ein Abstecher zu Kermit’s Key West Key Lime Shoppe empfohlen. Neben Key Lime- Kuchenstücken und Süßigkeiten wie Key Lime-Geleebonbons gibt es hier auch lokal gefertigte Soßen, Marmeladen und vieles mehr für den Koffer. > > www.keylimeshop.com

White Guide kürt Schwedens beste Cafés

Der Restaurantführer „White Guide“ hat Schwedens beste Cafés ausgezeichnet. Bei einer Gala in Stockholm wurden Preise in acht Kategorien vergeben. Das Café des Jahres ist Annas Hembageri in Mariefred. Ein Besuch lässt sich mit einem Stockholm-Besuch verbinden, denn die Bäckerei liegt eine Stunde westlich von der Hauptstadt, nahe dem historischen Schloss Gripsholm. In „Annas Heimbäckerei“ schmeckt man das Handwerk: Sauerteigbrot, Zimtschnecken und Rhabarberpie kommen aus dem eigenen Steinofen. Der Titel „Bestes nachhaltiges Café“ ging an Hornuddens Ekocafé im nahen Strängnäs. Laut Jury findet man dort „ein Caféerlebnis aus einem Guss“, nicht zuletzt aufgrund des authentischen Angebots, das sich nach den Jahreszeiten richtet. Und dass sich das „Fikalokal des Jahres“ in Alingsås befindet, ist keine große Überraschung: Nygrens Café liegt in der Stadt, die sich selbst als „Fika-Stadt“ bezeichnet. Freunde des süßen Gebäcks können sich dort einer geführten Fika-Tour anschließen, bei der sie erfahren, warum das Treffen bei Kaffee und Zimtschnecke im Alltag der Schweden so wichtig ist und woher der Name stammt. (Eigentlich gar nicht so schwer: Man hat im 19. Jahrhundert, dem Backslang-Trend folgend, die Silben des Wortes „Kaffi“ vertauscht.) Die weiteren Preisträger sind: Conditori Nordpolen in Vara (Konditorei des Jahres), Kale’i Kaffe & Mat in Göteborg (Kaffeebar des Jahres), Älskade Traditioner in Stockholm (Nachwuchscafé des Jahres), RC Chocolat in Sigtuna (Eine Reise wert), Bageri Petrus in Stockholm (Bäckerei des Jahres).

Über 300 weitere Café-Empfehlungen aus dem ganzen Land kann man im „White Guide Café“ nachlesen. Mehr Infos: www.whiteguide.se, http://www.vastsverige.com/alingsas/e/212199/Fikavandring-i-Kafstaden-Alingsas

Fast nur Billigmilch im Kaffee

Verbraucherzentrale Hamburg macht Marktcheck in Bäckereien, Kaffeebars und Cafés

In Bäckereien, Kaffeebars und Cafés wird größtenteils billige Milch eingesetzt, obwohl der Durchschnittspreis für einen Milchkaffee mit 2,80 Euro pro Tasse sehr hoch ist. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherzentrale Hamburg, die in einem Marktcheck das Angebot bei insgesamt 23 Kaffeeanbietern überprüft hat.

In 19 Verkaufsstätten stand demnach konventionelle H-Milch in der Kaffee-Ecke. Die Produkte im Marktcheck stammten vor allem von Frischli (40 %), Muh (16 %), Arla Foodservice (8 %) und Milbona (4 %). Die billige Milch verwenden sowohl Bäckereien wie Dat Backhus oder Kamps als auch Kaffeebars wie Starbucks, World Coffee oder Balzac Coffee für die Zubereitung ihrer Kaffeegetränke. „Das ist kein gutes Signal mit Blick auf die aktuelle Milchkrise“, meint Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Viele Kaffeeanbieter unterstützten mit ihrem Einkaufsverhalten die Preisspirale nach unten.

Trotz der hohen Preise für Milchkaffee wurden in nur vier Verkaufsstätten Kaffeegetränke mit Biomilch angeboten und zwar bei Cuccis, im Mutterland, in der Bar Katze und bei den Bio-Höfeladen Sülldorf. „Dabei macht Biomilch den Kaffee gar nicht so viel teurer. Höchstens 10 Cent pro Portion Milchkaffee müssen die Kaffeeanbieter mehr einkalkulieren. Billigmilch kostet sie rund 5 Cent pro Tasse, Biomilch hingegen 15 Cent“, rechnet Schwartau vor. Einen Zusammenhang zwischen der verwendeten Milch und dem Preis für das Kaffeegetränk konnten die Verbraucherschützer im Rahmen ihres Marktchecks nicht feststellen. Der Milchkaffee mit konventioneller Milch kostete ungefähr genauso viel wie der Milchkaffee mit Biomilch.

„Viele Kaffeetrinker wünschen sich angesichts der hohen Preise für Kaffeegetränke, dass die Gastronomie Biomilch für deren Zubereitung einsetzt und Verantwortung für eine nachhaltige Landwirtschaft und mehr Tierwohl übernimmt“, so Schwartau. Denn Biobauern müssten strengere Auflagen erfüllen und bekämen einen festen und fairen Preis für ihre Milch.

Eine ausführliche Auswertung des Marktchecks mit Fotos und Bewertungen zu den einzelnen Verkaufsstätten ist veröffentlicht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de

Speiseeis ist anfällig für Keimbelastung

Je nach Fettquelle müssen Eissorten unterschiedlich bezeichnet werden

Umso heißer die Temperaturen, desto größer die Lust auf ein kühles Eis. Verbraucher haben dabei eine große Auswahl von Sorbet bis Eiscreme, von der Kugel an der Eisdiele bis zum Fertigeis aus der Tiefkühltruhe. Aufgrund seiner Zutaten und seiner Herstellung ist Eis aber anfällig für mikrobielle Belastungen. Deshalb müssen die Hersteller von Speiseeis strenge Hygienevorschriften einhalten und Eigenkontrollen durchführen. Wichtig ist aber auch der hygienische Umgang mit dem Eis in Eisdielen und Cafés, da z. B. durch unsaubere Portionierer oder Vorratsbehälter Keime nachträglich auf das Eis gelangen können.

Die Zutaten bzw. der aus ihnen hergestellte Eismix werden vor dem Gefrierprozess pasteurisiert oder einem anderen Entkeimungsverfahren unterzogen. Zutaten, die nicht pasteurisiert werden, wie Frischobst, Schokoladenstücke oder gar Rohmilch, können ein höheres mikrobiologisches Risiko bergen und müssen daher besonders sorgfältig gereinigt, gelagert und gehandhabt werden. Beim Direktverkauf von Eis in Eisdielen oder Cafés können mangelhaft gereinigte Geräte – wenn etwa der Eisportionierer in unreinem Wasser steht – zu einer Keimbelastung und -vermehrung führen. Vorhandene Erreger wie Salmonellen, Enterobacter oder Yersinien bleiben auch im gefrorenen Erzeugnis lebensfähig und können unter Umständen Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

Von den Überwachungsämtern der Kreise und kreisfreien Städten werden Eishersteller und –verkäufer aufgrund der mikrobiellen Empfindlichkeit des Produkts im Rahmen der risikoorientierten Kontrolle häufig kontrolliert.

Fett- und Fruchtgehalt
Je nach verwendeter Fettquelle müssen Eissorten unterschiedlich bezeichnet werden. Bei Speiseeis, das ausschließlich unter Verwendung von Milchfett hergestellt wird, unterscheidet man folgende Kategorien.

Cremeeis: mindestens 50 Prozent Milch und auf einen Liter Milch mindestens 270 g Vollei oder 90 g Eigelb
Rahm- oder Sahneeis: 18 Prozent Milchfett aus der verwendeten Sahne
Milcheis: mindestens 70 Prozent Milch
Eiscreme: mindestens 10 Prozent Milchfett
Fruchteiscreme: mindestens 8 Prozent Milchfett

Dies ist in den Leitsätzen des deutschen Lebensmittelbuches festgelegt. (Die Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuches sind keine Rechtsnormen. Sie sind aber für Hersteller, Handel, Importeur, Verbraucher, Überwachung und Gerichte eine wichtige Orientierungshilfe.)

Wird neben Milchfett auch (oder nur) Pflanzenfett verwendet, darf das Produkt nur als „Eis“ bezeichnet werden. Bei Sorbet wird keine Milch oder Milchanteile verwendet. Dieses Eis ist daher auch für Veganer oder Menschen mit einer Laktoseintoleranz geeignet.

Auch der Fruchtanteil ist in den Leitsätzen festgelegt. Bei Fruchteiscreme ist ein deutlicher Fruchtgeschmack erforderlich. Bei Fruchteis muss der Anteil an Frucht mindestens 20 Prozent betragen (bei Zitrus- und anderen sauren Früchten mindestens 10 Prozent). Bei Sorbet beträgt der Anteil an Frucht mindestens 25 Prozent (bei Zitrus- und anderen sauren Früchten mindestens 15 Prozent).

Allergenkennzeichnung
Die Kennzeichnungsvorschriften gelten sowohl für industriell hergestelltes Eis als auch für Eisdielen oder Cafés. Ebenso müssen seit dem Inkrafttreten der neuen Lebensmittelinformationsverordnung im Dezember 2014 die 14 wichtigsten Stoffe oder Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können, im Zutatenverzeichnis aufgeführt und deutlich hervorgehoben werden (z. B. durch Fettdruck). Auch bei unverpackter Ware muss über diese Stoffe oder Erzeugnisse informiert werden, etwa durch eine Kladde oder einen Aushang.

Farbstoffe
Manche Eissorten enthalten Farbstoffe. Es dürfen in der Europäischen Union nur Farbstoffe verwendet werden, die gesundheitlich unbedenklich und zugelassen sind. 15 Farbstoffe, teilweise natürlichen Ursprungs, wie E 140 Chlorophylle und Chlorophylline oder E 160a Carotin, dürfen gemäß der europäischen Verordnung über Lebensmittelzusatzstoffe in Speiseeis ohne Höchstmengenbeschränkung eingesetzt werden (allerdings nur so viel wie technisch nötig ist). Außerdem dürfen 13 Farbstoffe mit einer Höchstmenge von insgesamt bis zu 150 mg/kg verwendet werden. Drei Farbstoffe dieser Gruppe, nämlich die Azofarbstoffe E 102 Tartrazin, E 122 Azorubin (Carmiosin) und E 129 Allularot AC müssen mit der Angabe: „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ gekennzeichnet werden und sollten von Kindern nicht verzehrt werden. Für das bei Kindern beliebte „Schlumpfeis“ oder bei den als Engelblau oder Himmelblau bezeichneten Eissorten finden diese gelb bis rot färbenden Azofarbstoffe jedoch keine Verwendung.

White Guide Caféführer für Schweden

Third Wave Coffee & Old School Kalorienbomben

Kaum eine andere Nation liebt ihren Kaffee und ihre Kaffeepausen so sehr wie die Schweden. Kreative Kaffeespezialitäten sowie hervorragende Backwaren gepaart mit einem tollen Ambiente sind auf dem Vormarsch und prägen das Kaffee-Erlebnis. Die Auswahl ist groß und die Konkurrenz unter den Cafés, Konditoreien und Speciality Coffee Bars wächst – insbesondere in den größeren Städten. Der Begriff Third Wave Coffee muss hier niemandem mehr erklärt werden. Bei der Suche nach den „Sahneschnitten“ der schwedischen Café-Szene hilft nun die aktuelle Ausgabe des White Guide Caféführers, der die 316 besten „Kaffeetränken“ des Landes getestet und bewertet hat.
Dabei ist wenig verwunderlich: Rein anzahlmäßig liegen hier die Großstädte weit vorne. Insgesamt zählen 35 Göteborger Cafés und Kaffeebars zu den besten des Landes, darunter auch das „Beste Café des Jahres“ (Da Matteo, Magasinsgatan). Die Stadt Göteborg hat eigens dafür sogar einen detaillierten Coffee Guide erstellt, www.goteborg.com/en/coffee-in-focus, der nicht nur die Herzen aller Hobby Baristas höher schlagen lässt. Getoppt wird diese Spitzen-Café-Dichte lediglich von Stockholm mit mehr als 70 Cafés im White Guide – davon 7 im Bereich der Meisterklasse. Auch die Titel „Kaffeebar des Jahres“ (Drop Coffee), „Konditorei des Jahres“ (Tössebageriet) und „Bäckerei des Jahres“ (Green Rabbit Rågbrödsbageriet) gingen 2015 in die schwedische Hauptstadt. Die Kaffeekultur blüht aber auch in kleineren Städten und in ländlichen Gegenden. So hat es die kleine Stadt Lidköping mit beachtenswerten 9 Cafés auf die White Guide-Liste geschafft, während  Olof Viktors bageri och café im ländlich gelegenen Glemmingebro in Österlen auf Platz 2 der besten Cafés des Landes steht. Eine Auswahl der besten Restaurants und Cafés in Schweden wird auch online unter www.whiteguide-sweden.com in englischer Sprache präsentiert.

Wer mehr über die schwedische Ess- und Kaffeekultur erfahren möchte, wird unter www.tryswedish.com fündig.  

Australien für Genießer

Endlose Weite, Abenteuer im Outback, traumhafte Strände, atemberaubende Landschaften, lebendiges Stadtleben: Es gibt viele gute Gründe, nach Australien zu reisen. Dem schönsten widmet DER FEINSCHMECKER, Deutschlands führendes Magazin für Reise, Genuss und Lebensart, jetzt ein ganzes Sonderheft: Denn Down Under ist vor allem auch eine erste Adresse für Genießer!

Auf 204 Seiten schildern FEINSCHMECKER-Autoren die boomende Restaurantszene in Sydney, Melbourne und anderen Metropolen, stellen das beste Seafood und australische Spezialitäten vor, außerdem engagierte Produzenten kleiner Manufakturen. Sie präsentieren führende Winzer und aufstrebende Nachwuchstalente sowie die wichtigsten Weinregionen.

Dass Melbourne die Wiege des australischen Kaffeekults ist, wird ebenso erklärt, wie der neueste Gastro-Trend des Landes: die Wiederentdeckung des Bush Food, das australische Spitzenköche gerade in kreativen Gerichten adeln. Sie geben Tipps für die schönsten Inseln und sonnige Plätze für das Barbecue an der legendären Sunshine Coast, beschreiben in einer persönlichen Reportage Erlebnisse wie das Barramundi-Fischen im Outback und nennen die wichtigsten Genuss-Highlights und Besonderheiten in Tasmanien.

Insgesamt empfiehlt das FEINSCHMECKER-Bookazine mehr als 350 Adressen: Die besten Restaurants, Hotels und Luxus-Lodges, Cafés, Bars, Weingüter und Einkaufsadressen sind wie gewohnt aktuell bewertet und mit allen wichtigen Informationen versehen, darunter befinden sich viele Newcomer und Insidertipps.

Mehrere Karten bieten einen Überblick über Regionen und Städte.
Das Bookazine „Australien kulinarisch“ ist zum Preis von 9,95 Euro seit dem 22. Oktober 2014 im Handel erhältlich.

Restaurant Week in Palm Springs, Kalifornien

Vom 30. bis zum 8. Juni steht Palm Springs im Zeichen des großen Schlemmens. Bei der Palm Springs Desert Resorts Restaurant Week offerieren 100 Restaurants, Cafés und Bars in Palm Springs und Umgebung ausgewählte 3-Gänge-Menüs, die sie zum Teil eigens für das Festival kreiert haben. Zum Festpreis von umgerechnet 19 oder 28 Euro können sich Restaurantgäste auf unterschiedlichste Weise verwöhnen lassen – von regional-kalifornisch bis asiatisch, von leger bis luxuriös, von bio bis extravagant. Bei der Gestaltung ihrer Speisekarten zeigen sich die Gastronomen kreativ.

Die Palm Springs Desert Resorts Restaurant Week existiert seit dem Jahr 2007. Neben den Gastronomiebetrieben bieten auch Hotels und Attraktionen spezielle Angebote und Sondertarife während des Festivals an. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.palmspringsrestaurantweek.com

Palm Springs bietet eine Fülle an außergewöhnlichen Restaurants, Cafés und Bars für verwöhnte Gaumen. So ist das Restaurant Copley’s in der einstigen Luxusvilla des Hollywood-Stars Cary Grant untergebracht. Der vielfach ausgezeichnete Küchenchef Andrew Copley serviert feine Fleischspezialitäten und Meeresfrüchte mit innovativem Touch. Sichtbeton, schwarzer Stahl und monolithische Formen bestimmen dagegen das Industrie-Chic-Ambiente des Workshop Kitchen + Bar. Gäste genießen hier eine bodenständige, regionale Küche mit frischen, biologisch erzeugten Produkten. Notorische Spätaufsteher sind im Norma’s im luxuriösen Hotel The Parker an der richtigen Adresse. Hier können sie ihr Frühstück – aber nicht nur das – bis 22 Uhr Abends ordern. Und wem es nach Jägerschnitzel, Knödeln und Co. gelüstet, der findet im Johannes Restaurant des gebürtigen Tiroles Johannes Bacher eine feine Auswahl an österreichischen Spezialitäten.

Mehr zur gastonomischen Landschaft in Palm Springs unter www.palm-springs.de.

Athen

Den Lycabettus erklimmen, leckere Meze probieren und in der lebendigen Ermou Straße in der Altstadt flanieren: Athen bietet Sonnensuchenden im Herbst nach nur rund zweieinhalb Flugstunden abwechslungsreiche Kultur, Kulinarik und jahrtausendealte Sehenswürdigkeiten bei durchschnittlich angenehmen 20 Grad. Wechselnde Ausstellungen, schöne Einkaufsmöglichkeiten, ein vielseitiges Nachtleben und Musikfestivals machen einen Kurztrip nach Athen zum abwechslungsreichen Erlebnis. Die Sandstrände der Vorstadt Vouliagmeni mit kristallklarem Wasser in der Nähe von Athen laden zudem im Herbst zu einem gemütlichen Spaziergang am Saronischen Golf ein.

Geschichte zum Anfassen im Olympieion und auf der Akropolis
Eine der ältesten Städte Europas, erstmals erwähnt um 4.500 vor Christus, galt vor allem um 500 nach Christus als Zentrum von Kunst und Philosophie mit Gelehrten und Dramatikern wie Sokrates, Perikles oder Sophokles. Auch heute ist die vielfältige Geschichte Athens überall in der Stadt anhand von Kirchen, Moscheen, Bädern und anderen Bauten allgegenwärtig und erlebbar. Die Stadtfestung Akropolis, Athens berühmteste Sehenswürdigkeit, ist dabei am besten frühmorgens oder eine Stunde vor Schluss zu besichtigen, um dem größten Andrang zu entgehen. Auch das Olympieion, der Tempel des Olympischen Zeus, ist einen Besuch wert, da er als größter Tempel des antiken Griechenlands gilt. Für einmalige Ausblicke über das Athener Stadtgebiet, die Akropolis und den Saronischen Golf sorgen der Philopapposhügel, die höchste Erhebung im südlichen Teil Athens und der Stadtberg Lycabettus.

Koulouri in der Athener Markthalle probieren und Meze verköstigen
Nach viel interessanter Geschichte und Kultur lädt die Athener Markthalle im Zentrum hungrige Stadtbesucher ein, kulinarische Köstlichkeiten sowie Früchte, frischen Fisch und die traditionellen „Koulouri“ zu testen. Die Teigringe bestehen aus Hefeteig und Sesam und sind ein beliebter Imbiss für zwischendurch. Drei Tavernen in der Markthalle laden zudem zum Verweilen ein, um die Atmosphäre des aufgeregten Markttreibens und der lebendigen Stadt zu erleben. In umliegenden Restaurants oder in den „Mezedopolia“, sogenannte Tapasbars, können Kulinarikfreunde dann die typischen griechischen Tapas „Meze“ probieren und die herzhaften Gerichte Griechenlands genießen. Die kulinarische Vielfalt des Landes zeigt auch ein Gastronomiemuseum, das im März 2013 in Psirri eröffnet hat.

Shoppingparadies Ermou Straße und aufregendes Nachtleben in Gazi
Die Plaka, einer der ältesten Stadtteile Athens und die heutige Innenstadt Psirri sind die Zentren der Stadt, die zum Spazieren und Shoppen einladen. Die „Ermou“ Straße, benannt nach Hermes dem Schutzgott der Kunsthändler und Reisenden, ist die größte Einkaufsstraße mit kleinen Cafés und Bars in der Altstadt. Des Weiteren bieten Shoppingzentren wie „Attika Department Store“ oder die Straße Voukourestiou zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack. Viele aufstrebende Gegenden in Athen, wie das Studentenviertel Exarchia, das gehobene Kolonaki-Viertel, das beliebte Partyviertel Gazi oder Thissio, wo sich gemütliche Cafés aneinander reihen, zeigen die Vielfältigkeit der pulsierenden, griechischen Hauptstadt.

Nur ein Steinwurf zum Meer: Wellness am Saronischen Golf
Der Vorort Vouliagmeni mit kristallklarem Wasser, Sandstränden und palmengesäumten Boulevards ist mit dem Bus von Athen in nur 20 Minuten erreichbar. Der zugehörige See ist eine seltene geophysische Formation, die abgesenkt in den Resten einer sehr großen Kalksteinhöhle liegt, die nach einem Erdbeben zusammengebrochen ist. Das gesamte Jahr über hat der See angenehme 24 Grad und das mineralreiche Wasser eignet sich hervorragend für die Behandlung von Rheuma und Arthritis. Die Website www.limnivouliagmenis.gr zeigt das Angebot rund um den See.

www.breathtakingathens.com

Europa Gourmet CITY GUIDE 2013/14

Die besten Adressen in zehn Metropolen: Die Redaktion des FEINSCHMECKERS empfiehlt wieder die besten Hotels und Restaurants, die schicksten Bars, nettesten Pubs und Tapas-Lokale sowie die schönsten Cafés in zehn europäischen Metropolen. Barcelona, Florenz, Istanbul, Kopenhagen, London, Madrid, Paris, Prag, Rom und Wien – 500 Adressen sind es insgesamt.

Alle wurden überprüft und bewertet. Aktuelle Neueröffnungen sind ebenso vertreten wie unverzichtbare Klassiker, die besten Gourmetlokale, aber auch legere Bistros. Unter den Übernachtungsadressen finden sich Grandhotels genauso wie individuelle Boutique- und moderne Designhotels, außerdem bezahlbare kleinere Quartiere.

Der GUIDE liegt der März-Ausgabe des Magazins DER FEINSCHMECKER bei, die jetzt zum Preis von 9,95 Euro erhältlich ist.

Erster vegetarischer Restaurantführer für Berlin

Der ‚Veggie Guide Berlin – Vegetarisch leben‘ bietet auf über 120 Seiten mit 70-seitigem Serviceteil die neuesten und angesagtesten Locations der Hauptstadt rund um den fleischfreien Lifestyle. Insgesamt 46 Restaurants, davon sind 32 mit vegetarischem Angebot und 14 rein vegan, sowie die besten Shopping-Adressen für pflanzlichen Genuss lassen nicht nur die Herzen von eingefleischten Vegetariern höher schlagen. Der kulinarische Stadtführer ist auch der ideale Begleiter für alle, die gerne Neues ausprobieren. Und bei saftigen Veggie-Burgern, veganem Flammkuchen oder leckerer Schokotorte in einem der zahlreichen Restaurants und Cafés, bleiben auch garantiert keine Wünsche offen. Von fleischfreien Gourmetrestaurants über Einkaufstipps zu veganer Schuhmode, Kleidung und Accessoires, bis hin zum veganen Supermarkt, vereint der ‚Veggie Guide‘ alle vegetarischen Highlights der Stadt.

Der ‚Veggie Guide Berlin‘ ist nun für 14,80 Euro im gut sortierten Buchhandel, im Online-Buchhandel, über unseren VEBU-Shop und über terra press erhältlich.