The Chedi Luštica Bay,Montenegro

Stilvolles Fünf-Sterne-Resort für Montenegro:
The Chedi Luštica Bay eröffnet im Juli 2018 als Highlight des neuen Wohn- und Ferienorts

Luxusrefugium zwischen Adria und Bergkulisse: An der herrlichen Küste Montenegros öffnet am 14. Juli 2018 The Chedi Luštica Bay seine Pforten. Das 111-Zimmer-Resort liegt direkt am Yachthafen und bildet das Herzstück und architektonische Highlight des neu entstehenden Wohn- und Ferienorts Luštica Bay. Mit seinen geschmackvoll gestalteten Zimmern und Suiten, privatem Strand, Infinity-Pool, einem einladenden Spa-Bereich in intimer und warmer Atmosphäre sowie einem herausragenden kulinarischen Angebot bringt das Resort eine neue Klasse der Hotellerie nach Montenegro. Ein Grund mehr für eine Reise in das kleine Land an der Adria, das als eine der vielfältigsten und schönsten Urlaubsdestinationen Europas gehandelt wird.

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Marco Akuzun

Marco Akuzun, Küchenchef des Sternerestaurants top air am Stuttgart Airport, kocht in der Sendung „ARD Buffet“

Als Koch hat sich Marco Akuzun, Küchenchef des Restaurants top air am Stuttgart Airport, längst einen Namen gemacht. Bereits im ersten Jahr nach der Übernahme der Küche im Jahr 2013 erkochte Akuzun den begehrten Michelin-Stern, den des Restaurant bereits seit 24 Jahren in Folge hält – übrigens das einzige Sternerestaurant auf einem europäischen Flughafen überhaupt. Nun schickt sich der 34-Jährige an, sein Können einem etwas größerem Publikum als im top air zu präsentieren: Am Dienstag, den 26. Januar um 12.15 Uhr wird er erstmals als Fernsehkoch in der Sendung „ARD Buffet“ zu sehen sein und reiht sich damit in die Liste der Sterneköche wie Otto Koch, Jörg Sackmann und Lokalmatador Vincent Klink ein, die regelmäßig im „ARD Buffet“ zu sehen sind.

Stefan Reiter

Mit Stefan Reiter bekocht nun ein wieder heimgekehrter Spitzenkoch die Gäste im HOTEL SALZBURGERHOF in Zell am See, um neue Akzente in der vielfach ausgezeichneten Gourmet-Halbpension zu setzen.
Schon von 2008 bis 2012 war Stefan Reiter als Souschef im SALZBURGERHOF ein Garant für das hohe Küchenniveau des 5-Sterne-Hauses, das seit Jahren auch als eine der besten Wellnessadressen Österreichs gilt.

Zuletzt als Küchenchef im Alpenhotel Heimspitze in Gargellen/Montafon erfolgreich, ist Reiter nun mit viel Enthusiasmus und kreativen Ideen nach Zell am See zurückgekehrt. Mit leichter, fantasievoller und zugleich gesunder Gourmet-Küche möchte er die Gäste im Salzburgerhof begeistern.

Die Genießer-Pension umfasst ein reichhaltiges Frühstücks- sowie ein Wellness-Mittags-Buffet (14:00-16:00 Uhr) und als abendliches Highlight ein 6-gängiges Genießermenü mit mehreren Wahlmöglichkeiten wie in einem Gourmet-A-La-Carte-Restaurant. Der kreativen Gourmet- und Vitalküche liegen dabei qualitativ hochwertigste Produkte zu Grunde. Dabei wird besonderer Wert auf Regionalität gelegt.

„Es ist ein Heimkommen in ein wunderbares Haus mit einem sehr hohen Standard. Ich werde die Philosophie des Hauses weiter führen und mit neuen, kreativen Ideen ergänzen“, freut sich Küchenchef Stefan Reiter über die neue Herausforderung.

www.salzburgerhof.at

Karlheinz Hauser, Jörg Sackmann, Jacqueline Amirfallah, Vincent Klink, Michael Kempf

Mit den „ARD-Buffet“-Köchen lecker in den Frühling –
Ab 24. März 2014 in der SWR-Ratgebersendung im Ersten

Das „ARD-Buffet“ serviert den Frühling: Seit heute, Montag, 24. März 2014, geht es in der Küche der Ratgebersendung des SWR im Ersten eine Woche lang um das Thema „Leicht und lecker in den Frühling“. Nach den kräftigen und deftigen Wintergenüssen holen die Köche im „ARD-Buffet“ mit frischen Kräutern, Fisch und den ersten heimischen Gemüsegerichten den Frühling auf den Teller.

Den Auftakt macht heute Karlheinz Hauser mit gebratener Rotbarbe und Basilikum-Graupen. Weiter stehen in der Woche auf der Speisekarte: gefüllte Kohlrabi von Jörg Sackmann, Bärlauch-Joghurt-Creme von Jacqueline Amirfallah, Grünkernküchle von Vincent Klink und pochierte Forelle mit einer Emulsion von Erbsen und Staudensellerie von Michael Kempf.

www.SWR.de/buffet

Star Patissier – ab morgen im TV

TV5MONDE startet am 30. November um 21.00 Uhr die neue kulinarische Sendereihe „WER WIRD DER NEUE STAR­‐PATISSIER?“
Kulinarischer Wettbewerb mit französischem Flair und Prestige in 4. Folgen mit deutschen Untertiteln
jeden Samstag um 21.00 Uhr auf TV5MONDE EUROPE

Der internationale frankophone Fernsehsender TV5MONDE startet am 30. November die neue deutsch untertitelte Sendereihe „Qui Sera le prochain Grand pâtissier ?“ in seinem Programm TV5MONDE Europe. Im Rahmen von vier Sendungen, die im Wochenrhythmus jeden Samstag bis 21. Dezember um 21.00 Uhr ausgestrahlt werden, treten zehn Kandidaten unter Aufsicht einer hochkarätig besetzten Jury gegeneinander an, um der neue Star der französischen Pâtisserie-Kunst zu werden. Sie werden von vier französischen Star-Konditoren beurteilt, die zu den weltweit besten Patissiers gehören: Christophe Michalak, Christophe Adam, Pierre Marcolini und Philippe Urraca, Präsident der Meilleurs Ouvriers de France des Konditorengewerbes.

Die zehn Kandidaten werden von den derzeit erfolgreichsten französischen Konditoren vorbereitet, angeleitet, unterstützt und geschult. Die Star-Patissiers nehmen die Kandidaten während der Ausbildungsphasen in ihrem Team oder in ihrer Konditorei in Paris oder im Umland auf, um ihr Fachwissen sowie die überlieferten Methoden der regionalen Konditoreikünste – u.a. Tourtière (von Agen), Chantilly (von Chantilly), Calisson d’Aix (von Aix-en-Provence) und Tropézienne (von Saint-Tropez) – an sie weiterzugeben. Im Verlauf der Sendungen müssen sich die Kandidaten mit ihrem Wissen, ihrem handwerklichen Können und ihrer Kreativität bei verschiedenen Aufgaben gegen die Konkurrenten durchsetzen, um zu zeigen, wer der oder die Begabteste ist. Zu den Aufgaben gehören auch Prüfungen an außergewöhnlichen Orten, zum Beispiel in der prestigeträchtigen Ferrandi-Schule, im prächtigen Schloss von Chantilly und im Trianon Palace in Versailles.

Beim großen Finale am 21. Dezember müssen die beiden besten Kandidaten ein aufwändiges Buffet zusammenstellen, in dessen Mittelpunkt die Schokoladen-Meisterstücke der Kandidaten stehen werden. Die Bedingungen werden dabei dem Wettbewerb Meilleurs Ouvriers de France entsprechen. Das Buffet wird im Saal „Second Empire“ des Grand Hôtel de Paris stattfinden, wo sonst die größten kulturellen und künstlerischen Ereignisse Frankreichs stattfinden, und zwar im Beisein der bekanntesten Chefkonditoren des Landes.

Durch den Prestige-Wettbewerb bietet die neue TV-Sendereihe einen Einblick in ein komplexes Fachgebiet und in einen Beruf, der Leidenschaft und umfassende Hingabe ebenso erfordert wie beeindruckende handwerkliche Fähigkeiten und Kreativität, denn nur so kann das höchste Ziel erreicht werden: die Kombination von Ästhetik und gutem Geschmack.

Ulfar Finnbjörnsson

Sie nennen ihn „The Wild Chef“ – doch nicht etwa wegen seines wilden Aussehens oder seiner wilden Kochmanieren. Nein, Úlfar Finnbjörnsson versteht sich wie kein zweiter isländischer Koch auf die Zubereitung von Wildgerichten. Als Küchenchef des Restaurants im renommierten „Grand Hotel Reykjavik“ serviert er seinen Gästen vom klassischen Gänsebraten bis hin zu exotischen Zwergwalfilets alle erdenklichen Wildgerichte und dazu passende kulinarische Beilagen.

In diesem Jahr eröffnet Chefkoch Finnbjörnsson am 4. und 5. Oktober 2013 die Jagdsaison im „Grand Hotel Reykjavik“ mit seinem typisch isländischen Wild-Buffet. Los geht es ab 19 Uhr mit einem Aperitif und Live-Musik, eine unbegrenzte Schlemmertour durch das Buffet kostet umgerechnet 65 Euro pro Person.

www.visitreykjavik.is/wild-game-buffet-2013-grand-hotel-reykjavik

"Süße Geschichten" im "ARD-Buffet"

Bonbons, Schokolade, Kuchen, Eiscreme – der Mensch braucht
etwas Süßes. Und genau darum geht es in der neuen Reihe
„Süße Geschichten“, die im „ARD-
Buffet“ startet. Die Serie von Ernährungswissenschaftlerin
Dr. Angelika Gördes-Giesen gewährt ungewöhnliche Einblicke
in die Herstellung und die Geheimnisse von allem, was süß
ist. Es geht vor allem um die Frage: Was ist noch alles drin
außer Zucker? Denn süß ist noch lange nicht süß – Schokolade
zum Beispiel schmeckt bekanntlich ganz anders als Light-
Limonade.

In der ersten „Süßen Geschichte“ am 18. Juli war Professor
Guido Ritter in seinem Genusslabor an der Fachhochschule
Münster dem Phänomen des süßen Geschmacks auf der Spur.
Zusammen mit seinen Studenten testete er Süßungsmittel, die
sich nicht nur im Geschmack unterscheiden, sondern auch in
den Küchenqualitäten. So ist Fruchtzucker zwar auch süß, hat
aber eine ganz andere Süßkraft wie Süßstoffe, die zudem
häufig auch bitter schmecken. Passend zur dieser ersten
„Süßen Geschichte“ bereitete Vincent Klink
Aprikosencrumble mit Vanillesahne zu.

„Süße Geschichten“, zehnteilige Reihe in loser Folge im „ARD-
Buffet“, Das Erste.

Weitere Informationen im Internet unter www.swr.de/buffet

Das „ARD-Buffet“ im Ersten: montags bis freitags von 11.05
Uhr bis 13.00 Uhr

Anton J. Stengl

Warum die internationalen Gäste das Ur-Bayerische lieben

Es gibt wohl keinen Ort in München, der internationaler ist als der Flughafen im Erdinger Moos. Und kaum ein Hotel, das für Menschen aus aller Herren Länder ein beliebterer Treffpunkt ist als das Kempinski Hotel Airport München. Doch die Küche in dem Business Hotel zwischen den Terminals 1 und 2 ist traditionell, bayerisch, bodenständig – in innovativer, moderner Interpretation.

Seine regionalen Spezialitäten, die auch zahlreiche Anwohner aus der Umgebung in das Restaurant „charles lindbergh“ locken, sind zum Beispiel Ochsenbacken mit Serviettenknödeln und Dreierlei von Karotten und Sellerie oder Schweinebauch „35 Stunden Sous Vide“, bei Niedrigtemperatur im Vakuumbeutel gegart, sowie das vegetarische Graupenrisotto mit Waldpilzen und Röstzwiebelpüree. Das ist nur eine kleine Auswahl an Gerichten, mit der Küchendirektor Anton J. Stengl seine Gäste verwöhnt.

Lokale Spezialitäten der Saison, zubereitet mit den qualitativ besten Zutaten, die die Landwirte aus der Region produzieren – das ist die Maxime des Moosburgers, der seit zwei Jahren Küchenchef im Kempinski Hotel Airport München ist. Und Stengl weiß, wie authentische regionale Küche funktioniert, denn er hat sie von der Pike auf gelernt. Nach seiner Ausbildung im Restaurant „Stiller Lindum“ im oberbayerischen Dorfen hat er in den verschiedensten Küchen in Deutschland und Österreich seine Kochkünste perfektioniert. Internationale Erfahrungen und Inspirationen sammelte er während verschiedener Stationen in Australien und Dubai, bevor er wieder in seine bayerische Heimat zurückkehrte und die Küche des Kempinski Hotel Airport München übernahm.

„Saisonale und authentische Gerichte kommen in meiner Küche individuell interpretiert auf den Teller“, sagt Küchenchef Stengl. Ganz besonders wichtig ist ihm dabei die enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Bauern der Umgebung, „damit wir das Produkt in seiner ganzen Ursprünglichkeit perfekt abgestimmt für unsere Gäste zubereiten können.“ Denn der Bayer hat sich ein Ziel gesetzt: „Wir möchten unserem internationalen Publikum, das durch den Flughafen bei uns ein- und ausgeht, die Kulinarik unserer Heimat näherbringen. Damit bleiben wir in Erinnerung.“

Doch die regionalen Schmankerln, die er alle drei Monate der Saison anpasst, sind nicht Stengls einzige Spezialität. Zu den wöchentlichen Themenbuffets, die weit über München und das Umland hinaus bekannt sind, ist das Restaurant regelmäßig bis auf den letzten Platz gefüllt. Und dann tischt der Küchenchef, dem Motto entsprechend, Gerichte aus aller Welt auf: zum Traumschiff Buffet, zum Weltreise Buffet oder zum Route 66 Buffet und zum Sonntagsbrunch.

www.kempinski.com

Hiltl in Zürich

Das Hiltl in Zürich ist das älteste vegetarische Restaurant der Welt – In der VIERTEN Generation katapultierte Rolf Hiltl sein vegetarisches Imperium auf einen zweistelligen Millionenumsatz – 200 Mitarbeiter aus 50 Nationen heben das Hiltl in eine neue Gastro-Dimension

Text Karl August Ebster, Chefredakteur des Oscar´s Hotel– und Gastronomiemagazin – www.oscars.li

Zürich-City, „zMittag“– sagen die Schweizer. Das schicke Restaurant Hiltl in der Sihlstrasse platzt aus allen Nähten.
Mütter mit Kinderwagen, Banker, Studenten, Touristen, Geschäftsleute, Omis mit ihren Enkeln und Zürcher-Hips
sorgen dafür, dass das älteste vegetarische Restaurant der Welt schon gegen 12 Uhr gestopft ist wie eine gefüllte
Kalbsbrust. Aber Moment, hier gibt es alles – außer tote Tiere auf dem Teller.

Der ehemalige „Wurzelbunker“, wie das Restaurant zu Urzeiten noch genannt wurde, hat sich zum modischen Szenetreff entwickelt.
Das ganze Haus ist stylisch und puristisch eingerichtet. Viel Glas, durch das man bis in die Vegi-Küche im Keller sehen kann, in
der dutzende Köche anrichten und sie hunderte Kilogramm Grünzeugs zu unzähligen vegetarischen Gerichten verarbeiten. Über
der Theke und an den Wänden hängen Flatscreens, über die Live-Tweets aus dem Restaurant laufen: „welcome, welcome“. Die
Musikboxen an der hohen Decke sprühen chillige Lounge-Musik über die auffallend vielen weiblichen Gäste, die mit ihrem Chick
dem Gesamtbild den passenden Rahmen verleihen. Veggie-Sexy. Vor allem abends, wenn das Hiltl zum Beats hämmernden,
movingheadsübersähten Club mutiert und Frischfleisch nur auf der Tanzfläche zu finden ist. Es ist zwar das 115-jährige Jubiläum
des Hauses Hiltl, aber man ist hier nicht von gestern. Selbst die Köche sind wie CIA-Agenten mit Knöpfen in den Ohren ausgerüstet,
um sofort und überall Kommandos entgegenzunehmen. Immer mitten drin ist Rolf Hiltl, Urenkel von Ambrosius Hiltl, der im Jahre 1898 den
Grundstein, oder besser gesagt die Idee eines vegetarischen Restaurants „gepflanzt“ hatte. Um die Mittagszeit herrscht im Hiltl
vegetarische „Rush Hour“. Rolf Hiltl begrüßt die Gäste, die sich zu hunderten die Türklinke in die Hand geben, und behält
den Überblick. Der Chef mit Handout-Frisur, Turnschuhen, Ghetto-Jeans, legerem Sakko und Jaeger-LeCoultre-Uhr am
Handgelenk wirkt locker. „Im Hiltl wird im Moment auch großartig umgebaut – keine leichte Aufgabe bei laufendem Betrieb,
heißt es doch, bis zu 2500 Gäste täglich zu begeistern“, lächelt Rolf Hiltl, dessen blaue Augen genauso leuchten wie das
Namensschild, das wie bei einem Praktikant an der linken Brusttasche klebt.

Ja, die Geschäfte laufen so gut wie nie. Vegetarier zu sein ist in. Gesunder Genuss auch. Fleischskandale und Masssentierhaltungen,
die abscheuliche Ausmaße angenommen haben, bewegen die Menschen zum Umdenken. Dabei sind nur zehn Prozent
der Gäste im ältesten vegetarischen Restaurant auch wirkliche Veganer, Ovo-Vegetarier, Lakto-Vegetarier oder wie immer
sie sich nennen mögen. Wer glaubt, Rolf Hiltl sei fanatischer Vegetarier, der hat sich getäuscht. Der „Vegi-King“ selbst bezeichnet
sich als Teilzeit-Vegetarier. „Wenn auch äußerst selten, ja, ich esse Fisch und Fleisch, aber sehr ausgewählt und meist nur,
wenn ich irgendwo Gast bin.“ Das Angebot an vegetarischen Speisen im Hiltl ist riesig – und das von früh bis spät.

Selbst Züricher-Geschnetzeltes gibt es „à la fleischlos“. Das Business mit gesunden, fleischlosen Produkten boomt. Seit 115 Jahren
ist das Haus, wie Rolf Hiltl selbst sagt, homogen gewachsen und stellt heute ein hybrides, vielfältiges Konzept dar. Darin
enthalten sind ein Take-Away-Angebot, ein Kochatelier, Themen-Kochkurse, der Hiltl Club, Catering, Bar-Lounge, die „pop-up
Event-Location“ am Güterbahnhof, Mosi’s Home Delivery, der die Köstlichkeiten nach Hause oder ins Büro liefert, und natürlich
der Restaurantbetrieb. Auch die Swiss-Air serviert auf interkontinentalen Flügen die Hiltl-Spezialitäten.

Der Rubel rollt, oder besser gesagt, hoch die Schranken, her die Franken. Für österreichische oder deutsche Verhältnisse sind
die Preise in Zürich eher im höheren Preissegment angesiedelt. Die Immobilien sind beinahe unerschwinglich, die Mietpreise
horrend und für den Besuch von exklusiven Restaurants bedarf es fast einem Kleinkredit von der Hausbank. Im Hiltl geht es für
Züricher Verhältnisse noch eher moderat zu und her. Sehr beliebt ist das schier endlose Angebot am Buffet, bei dem man für umgerechnet
15 Euro schon sehr gut bedient ist. Ansonsten findet sich auf der Karte beispielsweise Libanesisches Badingal mit
Auberginen, Kichererbsen, Pinienkernen, Tomaten und Couscous für CHF 24,50 (umgerechnet rund 20 Euro), oder Feta-Safran-
Gemüse, Tomaten, Kräuter, Zwiebelröhrli und Spinatnudeln für 23,50 „Stutz“, wie der Franken von den Schweizern auch
noch genannt wird.

Zeitreise ins Jahr 1898
Die vegetarische Küche stand damals in Europa noch in ihren Anfängen und war alles andere als schick. Das heutige „Hiltl“ hieß
damals „Vegetarierheim“ und wurde verspottet, war es doch purer Luxus, am Sonntag wenigstens ein Stück Fleisch auf dem
Teller zu haben, anstatt „Gras zu fressen“. Zürich war zu der Zeit keine Bankenstadt und die Leute waren größtenteils bettelarm.
Das älteste vegetarische Restaurant der Welt hatte von Anfang an mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mit Einnahmen
von 30 Franken pro Tag kam das Lokal kaum über die Runden. Die Geschichte des Lokals hätte zu dem Zeitpunkt auch schnell
ein Ende gefunden, wäre da nicht ein gewisser 20-jähriger, eingewanderter Schneider aus Bayern gewesen. Der schnauzbärtige
Ambrosius Hiltl war an Gicht erkrankt und sein Arzt prognostizierte ihm einen frühen Tod, wenn er nicht auf den Fleischgenuss
völlig verzichten würde. Hiltl hörte auf seinen Arzt, wurde Vegetarier und Stammgast im „Vegetarierheim“. Als der
Geschäftsführer nach Jahren der Erfolglosigkeit aufgab, übernahm Hiltl seinen Job, verliebte sich in die Köchin, heiratete diese
und kaufte 1907 das Restaurant. Seine Krankheit besiegte Hiltl und wurde 93 Jahre alt. Seither ging das Restaurant stets vom Vater
auf den Sohn über und befindet sich mit Rolf Hiltl nun in der vierter Generation. In den 115 Jahren musste der Betrieb viele schwierige
Zeiten meistern. Kriege und Rationalisierungen waren der Grund, dass nur sehr wenige vegetarische Zutaten zur Verfügung standen
– praktisch gab es nur Eier, Mehl, Kartoffeln, Getreide und etwas Gemüse aus der Region. Dies zwang jedoch die geschäftstüchtigen
Hiltls, stets innovativ zu sein. Heute präsentiert sich das Hiltl als führendes Restaurant mit 115-jähriger Geschichte
vegetarischer Küche und Einflüsse aus allen Herrenländern wie China, Indien oder Malaysia. Die Stoßrichtung für die nächsten
Jahre hat Rolf Hiltl schnell erklärt: „Unser Anspruch ist es, führend zu sein und zu bleiben! Wir werden weiterhin innovativ
bleiben und unsere Gäste begeistern. Im Moment entstehen originelle Seminarräume, das Hiltl-Buffet wird um 80 Quadratmeter
erweitert und im Erdgeschoss gibt es einen neuen Shop für vegetarische Produkte, beleuchtet von der größten Shell-
Lampe der Welt“. Wow!

Neue und gestrichene Sterne Schweiz 2013

 

Neue Sterne Schweiz 2013

(nach Orten sortiert)

Die folgenden Häuser erhalten jeweils einen neuen Michelin Stern:

1 und 2 Sterne

Ort

Haus

Küchenchef

Kanton

Basel

Stucki

Grandits, Tanja**

BS

Sankt Moritz/Champfèr

Ecco on snow

Fliegauf, Rolf **

GR

Ort

Haus

Küchenchef

Kanton

Basel

Bel Etage

Baader, Michael

BS

Basel

Matisse

Schröter, Erik

BS

Hergiswil

Seerestaurant Belvédère

Inderbitzin, Fabian

NW

Morges

Le Petit Manoir

Reckler, Julien

VD

Sankt Moritz/Champfèr

Talvo By Dalsass

Dalsass, Martin

GR

Vevey

Le Restaurant

Rodriguez, Lionel

VD

Villarepos

Auberge de la Croix Blanche

Abächerli, Arno

FR

Zermatt

Heimberg

Geisler, Christian

VS

Zürich

CLOUDS

Martínez Salvany, David

ZH

Gestrichene Sterne Schweiz 2013

(nach Orten sortiert)

Die folgenden Häuser verlieren 2013 einen Stern:

Ort

Haus

Kanton

Anzahl bisherige Sterne

Anzahl Sterne 2013

Basel

Les Quatre Saisons

BS

1

geschlossen

Genf

Buffet de la Gare des Eaux- Vives

GE

1

geschlossen

Klosters

Walserhof

GR

1

geschlossen

Luzern

Jasper

LU

1

0

Vevey

Denis Martin

VD

2

1

Vevey/Saint- Saphorin

Auberge de l’Onde

VD

1

0

Zürich

Mesa

ZH

2

0

 


Die ersten Gerüchte, die sich dann zu 100% bewahrheiteten:
www.gourmet-report.de/artikel/343610/Michelin-Schweiz-2013/

Jetzt die bestätigten Sterne: Alles über den Michelin Schweiz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343612/Guide-MICHELIN-Schweiz-2013/

Alle neuen und gestrichenen Guide Michelin Sterne in der Schweiz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343614/Neue-und-gestrichene-Sterne-Schweiz-2013/

Günstig und gut essen in der Schweiz 2013: Alle Bib Gourmand Adressen Schweiz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343615/Preiswert-gut-Essen-in-der-Schweiz-2013/

Sie können den Guide Michelin Schweiz 2013 portofrei unter dem folgenden Link bestellen:
ISBN 978-2-06-717888-5

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen, speziell denen, die mit CHROMA Kochmesser arbeiten!