4-Hands-Dinner im Victor’s Fine Dining

Küchenduell mal anders: Statt Rivalität vorm Herd heißt es im Victor’s FINE DINING by Christian Bau gemeinsam anpacken. Denn beim „Four Hands Dinner“ geht es nicht um die Konkurrenz zwischen Spitzenköchen sondern darum, gemeinsam Gäste zu bekochen. Die ersten Termine von Februar bis Juni 2016 waren ein voller Erfolg. Weitere Termine in der zweiten Jahreshälfte sollen nun folgen. Wochenlang hat Christian Bau die Namen der Gastköche geheim gehalten. Nun ist es offiziell: Für die letzten drei 4-Hands-Dinner im Victor’s Fine Dining erwartet der Drei-Sterne-Koch einige seiner Freunde auf Schloss Berg, die zu den gefragtesten Köchen Europas gehören. Gäste dürfen sich auf Peter Knogl vom Cheval Blanc, Sergio Herman und Nick Bril vom The Jane sowie Harald Wohlfahrt aus der Schwarzwaldstube freuen.

Im Rahmen der 4-Hands-Dinner empfangen Christian Bau und seine Brigade an sechs Sonntagabenden des Jahres 2016 befreundete Spitzenköche samt Assistenten, um jeweils ein achtgängiges Abend-Menu zu kochen. Immer abwechselnd ein Gang vom Gastgeber, ein Gang vom Gast. „Ein Novum und einmalig in der deutschen Sterne-Gastronomie“, so Christian Bau. „Es geht dabei um die Freundschaft, den Genuss und das besondere Erlebnis, für die Gäste und für uns“, erklärt Bau. Sein Motto: „Kochen mit Freunden für Freunde.“ Die sechs 4-Hands-Dinner starteten am 21. Februar mit Gastkoch Jan Hartwig aus München. Am 24. April folgte Nenad Mlinarevic vom Restaurant Focus im Parkhotel Vitznau amVierwaldstätter See, am 12. Juni kochte Bau gemeinsam mit Simon Taxacher vom Hotel Rosengarten in Tirol.

Am 16. Oktober 2016 wird Peter Knogl für das besondere Kocherlebnis ins Saarland reisen. „Der aus Deutschland stammende Knogl ist seit 2007 Chefkoch im Restaurant Cheval Blanc des Basler Hotels Les Trois Rois, und hat seither sein Restaurant an der Weltspitze etabliert“, so Bau. „Er war bereits zwei Mal Koch des Jahres in der Schweiz, bewertet mit 19 Gault&Millau-Punkten. Seit Ende 2015 schmücken drei Michelin-Sterne sein phantastisches Restaurant.“

„6-Hands-Dinner“ muss es eigentlich am 20. November 2016 heißen. Dann haben sich gleich zwei Kollegen aus Benelux angesagt: Sergio Herman und Nick Bril vom Antwerpener Gourmet-Tempel The Jane, Nachfolger des legendären Sternerestaurants Old Sluis. Nie zuvor standen die gebürtigen Holländer in Deutschland am Herd. „In unserer Branche sind sie Helden – sie sind Rockstars“, schwärmt Christian Bau. „Sergio Herman und Nick Bril sind Inspiration für eine ganze Generation. Jeder von uns achtet, respektiert und liebt sie.“

Der finale Gastkoch am 4. Dezember 2016 schließlich sollte auch jedem Gourmet-Laien ein Begriff sein: Harald Wohlfahrt aus der Schwarzwaldstube in Tonbach, „Ziehvater, Mentor und Freund“ von Christian Bau, ist eine lebende Legende. „Für uns ist es Anspruch und Verpflichtung gleichermaßen, diese einmalige Serie 2016 mit ihm zu schließen“, so Bau. „Über ihn an dieser Stelle etwas zu schreiben, wäre wie Eulen nach Athen zu tragen. Wir sind einfach nur dankbar.“

Jedes „4-Hands Dinner“ ist inklusive Apéritif und wird mit passenden Weinen sowie Café angeboten. Die Preise für das jeweilige Menü beginnen ab 285 Euro. Gäste des Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg, die ein „Four Hands Dinner“ buchen erhalten ein kostenloses Zimmer-Upgrade. Reservierungen nur per E-Mail unter: info@victors-fine-dining.de

Abseits der „Four Hands Dinners“ kreiert Christian Bau europäische Sterneküche mit asiatischen Einflüssen. Besonders Japans Küche, aber auch Fisch und Meeresfrüchte spielen eine große Rolle in seinen Kompositionen. Bei der sogenannten „Voyage Culinaire“ wählen Gäste aus der aktuellen, saisonal geprägten Speisekarte aus verschiedenen Gängen, die beliebig erweiterbar oder auf mindestens sechs Gänge reduzierbar sind.

www.victors-fine-dining.de

Christian Bau & friends

Sensationeller Endspurt der „4-Hands-Dinner“-Reihe

Wochenlang hat Christian Bau die Namen geheim gehalten. Nun aber ist es offiziell: Für die letzten drei 4-Hands-Dinner im Victor’s Fine Dining erwartet Christian Bau einige seiner Freunde auf Schloss Berg, die zu den gefragtesten Köchen Europas gehören!

• Peter Knogl (Cheval Blanc, Basel) am 16. Oktober
• Sergio Herman und Nick Bril (The Jane, Antwerpen) am 20. November
• Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube, Tonbach) am 4. Dezember

Die 4-Hands-Dinner kosten je € 285,– (Knogl) und € 350,– (Herman, Wohlfahrt). Apéritif, Weinbegleitung und Café sind inklusive sowie ein kostenloses Zimmer-Upgrade für Übernachtungsgäste im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg. Reservierungen nur per E-Mail unter: info@victors-fine-dining.de

Zu den Gastköchen. Am 16. Oktober läutet Bau mit Peter Knogl das zweite und letzte Halbjahr der kulinarischen Eventreihe ein. „Der aus Deutschland stammende Knogl ist seit 2007 im Chefkoch im Restaurant Cheval Blanc des Basler Hotels Les Trois Rois und seither hat er sein Restaurant in der Weltspitze etabliert“, so Bau. „Er war bereits zwei Mal Koch des Jahres in der Schweiz, bewertet mit 19 Gault&Millau-Punkten. Seit Ende 2015 schmücken ebenfalls 3 Michelin-Sterne sein phantastisches Restaurant.“

Am 20. November muss es eigentlich „6-Hands-Dinner“ heißen. Dann haben sich gleich zwei Kollegen aus Beneluxangesagt: Sergio Herman und Nick Bril vom Antwerpener Gourmet-Tempel The Jane, Nachfolger des legendären Sternerestaurants Old Sluis. Nie zuvor standen die gebürtigen Holländer in Deutschland am Herd. „In unserer Branche sind sie Helden – sie sind Rockstars“, schwärmt Christian Bau. „Sergio Herman und Nick Bril sind Inspiration für eine ganze Generation. Jeder von uns achtet, respektiert und liebt sie.“

Der finale Gastkoch am 4. Dezember schließlich sollte auch jedem Gourmet-Laien ein Begriff sein: Harald Wohlfahrt, „Ziehvater, Mentor und Freund“ von Christian Bau, ist eine lebende Legende. „Für uns ist es Anspruch und Verpflichtung gleichermaßen, diese einmalige Serie 2016 mit ihm zu schließen“, so Bau. „Über ihn an dieser Stelle etwas zu schreiben, wäre wie Eulen nach Athen zu tragen … Wir sind einfach nur dankbar.“

Hintergrund: Im Rahmen der 4-Hands-Dinner empfangen Christian Bau und seine Brigade an sechs Sonntagabenden des Jahres 2016 befreundete Spitzenköche samt Assistenten, um jeweils ein achtgängiges Abend-Menu zu kochen. Immer abwechselnd ein Gang vom Gastgeber, ein Gang vom Gast. „Ein Novum und einmalig in der deutschen Sterne-Gastronomie“, so Christian Bau. „Es geht dabei um die Freundschaft, den Genuss und das besondere Erlebnis, für die Gäste und für uns“, erklärt Bau.

Sein Motto: „Kochen mit Freunden für Freunde.“ Die sechs 4-Hands-Dinner starteten am 21. Februar mit Gastkoch Jan Hartwig aus München. Am 24. April folgte Nenad Mlinarevic vom Restaurant Focus im Parkhotel Vitznau (Vierwaldstätter See), am 12. Juni begrüßte Bau Simon Taxacher vom Hotel Rosengarten in Tirol.

Nederburg

Atemberaubende und kontrastreiche Landschaften, faszinierende Sehenswürdigkeiten und nicht enden wollender Sonnenschein – das ist Südafrika! Doch was viele nicht wissen: Das „schönste Ende der Welt“ hat in der Tat noch viel mehr zu bieten als nur Touristenattraktionen und Endlos-Strände. Dessen muss sich auch der
deutsche Einwanderer Philippus Wolvaart bewusst gewesen sein, als er im Jahr 1791 den Grundstein für das Weingut Nederburg legte und den Charakter des Landes fortan mitprägte. Heute gehört Wein zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes.

Auch in Deutschland ist man auf die aufstrebende Weinnation südlich des Äquators aufmerksam geworden: Die Weine vom Kap der guten Hoffnung belegen laut der Weinimport-Statistik des Deutschen Weininstituts aus den Jahren 2015/2016 Platz 4 – und liegen somit direkt hinter den klassischen Import-Ländern Italien, Spanien und Frankreich. Ein Ergebnis, das vor allem auf das bekannteste aller südafrikanischen Weingüter zurückgeht: Nederburg. Der in der sonnenverwöhnten Kapregion angesiedelte Weinproduzent trägt mit Weinlinien wie der Foundation maßgeblich zu Südafrikas interkontinentalem Erfolg in der Weinbranche bei. Der meistprämierte Weinproduzent des Landes weist 225 Jahre Weinbauerfahrung auf und steht für hochwertigen sowie vielfältigen Weingenuss. In jedem Tropfen Nederburg stecken Hingabe, Leidenschaft und Traditionsbewusstsein – eine einzigartige Kombination, die sich im Geschmack widerspiegelt und die in der Vergangenheit mehrfach durch nationale und internationale Auszeichnungen bestätigt wurde.

Die Verknüpfung von Neugierde mit mehreren Jahrhunderten Weinbauerfahrung ist es, die die Weine der Foundation-Linie auszeichnet. Die Range knüpft an die jahrhundertealte Tradition an, ohne moderne Entwicklungen in der Weinbranche außer Acht zu lassen und liefert damit die ideale Basis – die Foundation – für unkomplizierten, leidenschaftlichen Weingenuss.

Mit ihrem sanften Stil und den frisch-fruchtigen Aromen sind die roten sowie weißen Weine der Foundation die idealen Speisebegleiter. Sauvignon Blanc, Chardonnay, Rosé, Cabernet Sauvignon, Shiraz, Merlot, Pinotage – die große Bandbreite an Rebsorten gibt für jeden Genießer genau das Richtige her. So eignet sich etwa der kräftige, dunkelrot leuchtende Cabernet Sauvignon mit seinem verlockenden Beeren-Bouquet und der dezent würzigen Note hervorragend für Liebhaber sämtlicher Fleischgerichte, während der strohgelbe Sauvignon Blanc mit Stachelbeer- und Zitrusnoten leichte Salate und Meeresfrüchte perfekt ergänzt. So abwechslungsreich wie das Land an sich, so vielfältig und überraschend sind auch seine Weine. Weitere Informationen zur Foundation und zu allen weiteren Produkt-Ranges Nederburgs gibt es unter www.nederburg.com/de

Peter Knogl im Hangar7

Auf Interview-Fragen gibt der im tiefsten Niederbayern geborene Peter Knogl eher knappe und prägnante
Antworten. Wer den großgewachsenen Chefkoch nicht kennt, könnte ihn so auf den ersten Eindruck hin gar
für oberflächlich halten. Doch wer einmal Peter Knogls Kreationen kosten durfte, wird nie wieder zu dieser
Fehleinschätzung kommen – und ganz nebenbei in die tiefschürfende Philosophie der Frage „Löffel oder
nicht Löffel?“ eintauchen.

Kochen: Für Peter Knogl ist das die Kunst, Einfaches miteinander zu kombinieren, um Exquisites zu kreieren.
Um dieses Credo zu entwickeln und ihm anschließend auch gerecht zu werden, hat Knogl früh angefangen,
bei den Größten zu lernen: Seit seiner Ausbildung zum Koch hat er in gut zehn Michelin-Stern-prämierten
Restaurants gearbeitet – und bis dato 13 Auszeichnungen erhalten. Bemerkenswerte Stationen und Mentoren
sind etwa das Restaurant Tristan auf Mallorca unter Gerhard Schwaiger, das Restaurant Chantecler im Negresco
in Nizza bei Joel Antunes oder gar die Residenz Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau, mit ihrem namensgebenden
Küchenchef. In mehr als 20 Jahren hat Knogl so nicht nur wichtige Auslandserfahrung gesammelt. Er hat vor allem vieles
aufgeschnappt, neue Produkte, Küchen und Arten des Kochens kennengelernt. Seit dem Jahr 2007 als Küchenchef
im Cheval Blanc des Basler Hotels Les Trois Rois tätig, ist Knogl nun bestrebt, diese Erfahrungen mit seiner
eigenen Philosophie zu verknüpfen und in außergewöhnlich schmackhaften Kreationen auf die Teller der Gäste
zu bringen.

Und das Ergebnis kann sich wahrlich schmecken lassen: Bereits sechs Monate nach seiner Ankunft hob er die
Küche des ältesten Stadthotels der Schweiz auf Weltrangniveau und erhielt den ersten Michelin-Stern. Es folgten
18 Gault Millau-Punkte, die Auszeichnung zum Aufsteiger des Jahres und ein Jahr später prompt zwei Sterne im
Guide Michelin. Nach der Wahl zum Koch des Jahres 2011 wurde Knogl im Jahr 2015 erneut zum Koch des Jahres in der
Schweiz gewählt, erhielt 19 Punkte vom Gault Millau und als perfekte Draufgabe seinen dritten Michelin-Stern.

Die lange Liste der Ehrungen bestätigt, was Kritiker und Gourmets über Knogl zu berichten wissen: Seine
Kreationen sind seit Jahren von einer fast schon unheimlichen Konstanz auf hohem Niveau und werden schnell
zu echten Klassikern. Was in den Lobeshymnen auf Knogl stets hervorgehoben wird, ist die unglaubliche
Komplexität seiner Gerichte. Die Gourmetwelt spricht von einer ungeahnten Tiefe, die der Chef aus Niederbayern
immer wieder scheinbar mühelos erreicht. Stets nach seinem Credo, das Einfache so zu kombinieren, dass sich
dem Genießer immer wieder eine komplexe, exquisite Geschmackswelt eröffnet.

Nach eigenen Angaben geht Knogl bei der Ideenfindung für seine neuen Werke eher intuitiv vor. Dementsprechend
kann ein weiterer genialer Einfall bereits nach fünf Minuten – oder eben erst nach fünf Monaten kommen.
Wenn es darum geht, echte Geschmackserlebnisse zu präsentieren, sind Soße und Jus die bevorzugten Mittel
der Wahl. So versucht Knogl stets, seine Gerichte mit einem Löffel zu servieren – denn hier „passt alles drauf.
Ein Löffel bringt alle Geschmäcker gleichzeitig in den Mund.“ Ein Messer bekommt der Gast nur, wenn es nicht
anders geht – also in der Regel bei Fleischgerichten.
Im Cheval Blanc findet der Genuss-Suchende somit Kreationen wie beispielsweise Gänseleber, Feigenkonfit und
Earl-Grey-Cassis-Gelee. Ein Messer hingegen braucht man bei Bresse Taube mit Salzzitrone, Karotten Mousselin
und marokkanischen Aromen oder bei Rotbarbenfilet mit knusprigen Schuppen, Safran, schwarzem Knoblauch
und Tomaten-Vinaigrette.

Möchte man einmal selbst mit dem Löffel in Knogls Geschmackswelten eintauchen, bietet sich den ganzen
Dezember lang im Hangar-7 die Gelegenheit dazu.

www.hangar-7.com

Michelin Schweiz 2016

Drei MICHELIN Sterne für deutschen Koch in Basel – Peter Knogl ist weltweit der zweite deutsche Koch an der Spitze eines 3-Sterne-Hauses im Ausland

Das Restaurant „Cheval Blanc“ mit dem deutschen Chefkoch Peter Knogl im Basler „Grand Hotel Les Trois Rois“ erhält erstmals drei MICHELIN Sterne. Knogl ist damit nach Heinz Beck im „La Pergola“ („Rome Cavalieri Waldorf Astoria“) weltweit der zweite im Ausland tätige Küchenchef aus Deutschland, dessen Restaurant mit dem Spitzenprädikat für exzellente Kochkunst ausgezeichnet wurde. Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN: „Die Küche von Knogl im ,Cheval Blanc‘ hat sich über die vergangenen Jahre stetig weiterentwickelt. Sie ist geprägt von einer klassischen Basis mit raffinierten Ideen, die voller Aroma, Kraft und Ausdruck sind und das Essen zu einem einzigartigen Erlebnis machen.“ Mit dem „Cheval Blanc“ steigt die Zahl der eidgenössischen 3-Sterne-Adressen im Guide MICHELIN Schweiz 2016 auf die historische Höchstzahl von drei Häusern. Der Guide MICHELIN Schweiz 2016 kommt am 8. Oktober in den Handel.

Insgesamt 116 Sterne-Adressen in der Schweiz
Insgesamt liegt die Zahl der mit einem oder mehreren Sternen ausgezeichneten Häuser in der Eidgenossenschaft jetzt bei 116 Adressen. Damit bleibt die Schweiz auch in der Neuauflage des renommierten Hotel- und Gastronomieführers das Land mit den meisten MICHELIN Sternen pro Einwohner in Europa. „Die Auswahl unserer unabhängig und anonym arbeitenden Inspektoren bestätigt auch für 2016 das hohe Niveau der Schweizer Gastronomie und spiegelt die große kulinarische Vielfalt des Landes wider“, betont Ellis. „Die gastronomische Landschaft zwischen Genf und St. Gallen, Basel und Lugano ist gleichermaßen geprägt von Restaurants, die eine traditionelle oder klassisch-französische Küche bieten, wie auch von Häusern, in denen die Gäste modern und innovativ zubereitete Speisen genießen können. Viele dieser Betriebe finden sich auch auf der MICHELIN Sterne-Liste wieder“, so Ellis weiter.

Nicht nur beim Küchenstil haben Restaurantbesucher in der Schweiz eine große Auswahl: Die Tester zeichneten für die Ausgabe 2016 des Guide MICHELIN neben Adressen mit viel Tradition auch wieder verschiedene Häuser neu mit einem Stern aus, die auf hohem Niveau kochen und dabei eine ungezwungene, lockere Atmosphäre bieten. „Damit ist die Schweiz nicht allein: Das sogenannte ,Casual Fine Dining‘ lässt sich seit einigen Jahren in vielen Ländern beobachten und findet viel Zuspruch bei den Gästen“, erklärt Ellis. Typisch für das Land ist hingegen die große Anzahl von Top-Adressen in den Höhenlagen der Ferienorte. „Dies macht die Schweiz zum Dorado für genussfreudige Wintersportgäste“, hebt er weiter hervor.

Jetzt drei 3-Sterne-Häuser in der Schweiz
Neben dem neu in die Liga der 3-Sterne-Häuser aufgerückten „Cheval Blanc“ bestätigt die Ausgabe 2016 des Guide MICHELIN Schweiz den Top-Restaurants „Schauenstein“ in Fürstenau und „l’Hôtel de Ville“ in Crissier die Höchstwertung von drei MICHELIN Sternen. Weltweit tragen nur rund 100 Adressen dieses Spitzenprädikat für exzellente Kochkunst. Auch alle 18 Schweizer 2-Sterne-Adressen konnten ihre Auszeichnung bestätigen.

1-Stern-Häuser mit breitem Spektrum an Küchenstilen
Die Gesamtzahl der Schweizer 1-Stern-Häuser liegt jetzt bei 95, davon 13 neue Restaurants. Sie decken ein breites Spektrum an Küchenstilen ab. Das „La Bottega“ in Genf und das „Eligo“ in Lausanne stehen für den internationalen Trend zum kulinarischen Genuss in legerem Ambiente. Die ebenfalls neu ausgezeichneten „Le Montblanc“ in Crans-Montana (VS), „Silver“ in Vals (GR) und „The Omnia“ in Zermatt (VS) wenden sich insbesondere an das Wintersportpublikum. Neu mit einem MICHELIN Stern prämiiert wurden außerdem die Restaurants „Wirtshaus zur Säge“ in Flüh (SO), „Mammertsberg“ in Freidorf (TG), „Gasthaus zur Fernsicht – Gourmet“ in Heiden (AR), „Gasthaus zum Löwen“ in Menzingen (ZG), „Einstein Gourmet“ in St. Gallen, „Panorama – Cayenne“ in Thun-Steffisburg (BE), „Taverne zum Schäfli“ (TG) und „Kameha Grand Zürich – Yu Nijyo“ in Zürich.

Neuer Rekord bei den Bib-Gourmand-Adressen
Einen historischen Höchststand verzeichnet der Guide MICHELIN Schweiz 2016 bei den Restaurants mit einer Bib-Gourmand-Auszeichnung. Die jüngste Ausgabe des Hotel- und Gastronomieführers empfiehlt insgesamt 119 Restaurants mit diesem beliebten Prädikat. Dies entspricht einer Steigerung um 50 Prozent in 5 Jahren (2011: 79 Adressen). 18 Häuser erhalten 2016 erstmals einen Bib Gourmand. Die Auszeichnung, dargestellt durch das Gesicht des MICHELIN Männchens, das sich die Lippen leckt, empfiehlt Gasthäuser, die sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Ein 3-Gänge-Menü (Vorspeise, Hauptgang, Dessert) ist hier für bis zu 60 Euro erhältlich.

Ab 8. Oktober im Buchhandel
Der Guide MICHELIN Schweiz 2016 ist ab 8. Oktober zum Preis von 33,– Schweizer Franken im Handel erhältlich (für 29,95 Euro in Deutschland und für 30,80 Euro in Österreich). Die Ausgabe empfiehlt insgesamt 841 Hotels und 994 Restaurants in allen Preisklassen, davon:

116 Restaurants mit MICHELIN Sternen
3 3-Sterne-Restaurants, darunter 1 neues
18 2-Sterne-Restaurants
95 1-Stern-Restaurants, darunter 13 neue

119 Bib-Gourmand-Restaurants, darunter 18 neue

Peter Knogl: steile Karriere in der Spitzengastronomie
Der 1968 in Niederbayern geborene „Cheval Blanc“-Küchenchef Peter Knogl stieg nach seiner Kochlehre gleich in die Spitzengastronomie ein und startete 1987 seine Laufbahn im damaligen 1-Stern-Restaurant „Neue Post“ in Kaufbeuren. 1988 wechselte er ins Münchner 3-Sterne-Haus „Tantris“ unter Heinz Winkler. Es folgten Stationen in den 2-Sterne-Adressen „Tristan“ in Portals Nous auf Mallorca und „Negresco“ in Nizza sowie den 1-Stern-Restaurants „Krauslers feine Speisen“ in Landshut und „Le Saveur“ in London.

Von 1996 bis 2003 führte Knogl das Restaurant „Lido“ des Hotels „Las Dunas“ im spanischen Estepona, das 2001 mit einem MICHELIN Stern ausgezeichnet wurde. 2004 zog er an den Genfersee, wo er bis 2007 Küchenchef des „Le Trianon“ im Hotel „Le Mirador Kempinski“ in Mont-Pèlerin war. In dieser Zeit erhielt das Restaurant ebenfalls einen MICHELIN Stern. Seit 2007 ist Knogl Chef im „Cheval Blanc“ in Basel. 2008 erhielt das Hotelrestaurant seinen ersten MICHELIN Stern, bereits 2009 folgte der zweite.

Auf unser Facebook-Seite finden Sie alle Listen:
Alle Sterne Schweiz 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153351151438124
Gestrichene Michelin Sterne Schweiz 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153351143353124/?type=3&theater
Alle neuen Michelin Sterne Schweiz 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153351137698124/?type=3&theater
Alle bib-gourmand Restaurants Schweiz 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153351187533124

Peter Knogl

Von Zürich kommend führt unser Weg nach Basel. Geplant sind zwei Restaurantbesuche und ein Zimmer braucht man natürlich auch. Wir entschlossen uns, dem Hilton Basel die Ehre zu erweisen und mit zu den letzten Besuchern und Übernachtungsgästen zu zählen, bevor das Hotel der Abrissbirne zum Opfer fallen würde. Ca. 2,4 Millionen Gäste beherbergte das Hotel, darunter natürlich eine stattliche Zahl Prominenter. Es ist jedenfalls ein eigenartiges Gefühl in einem Hotel zu übernachten, welches in wenigen Stunden schließt und abgerissen wird.

Die Basler Hotellerie verliert also ein wichtiges Haus. Auch unsere Taxifahrer kritisieren diese Entwicklung.
Ein anderes Spitzenhotel ist jedoch das eigentliche Ziel unserer Reise: „Les Trois Rois“. Im dortigen Gourmetrestaurant „Cheval Blanc“ finden wir Küchenchef Peter Knogl, der von Gault&Millau Schweiz zum „Koch des Jahres“ 2015 gekürt wurde. Dieses Kunststück ist ihm bereits 2011 gelungen. Diesmal kamen auch noch 19 Punkte des GM hinzu. Zwei Michelinsterne sollen hier ebenfalls Erwähnung finden.

Der in Deggendorf, liegt zwischen Regensburg und Passau, geborene Peter Knogl ist seit 2007 Küchenchef im Cheval Blanc. Seine einzelnen Stationen möchte ich hier nicht in epischer Breite aufzählen. Allerdings möchte ich die Stationen bei Heinz Winkler hervorheben. Bei und mit Winkler hatte Knogl nämlich drei Engagements. 1988 bis 1989 im Münchner Tantris und zweimal in der Residenz in Aschau.

Das Restaurant im Erdgeschoss des Grandhotels ist überraschend klein. Das Ambiente einem Belle-Epoque-Palais nicht unähnlich. Maßvolle Eleganz ohne Pomp.
Doch ist uns nur ein flüchtiger Blick gegönnt, denn bei 30 Grad am Abend werden die Gäste auf der romantischen Terrasse zum Rhein hin platziert. Der Empfang ist freundlich, der Service professionell und auch einem kleinen Scherz nicht abgeneigt. Selbst bei diesen hohen Temperaturen wird mit hoher Selbstdisziplin gearbeitet. Wie soll man es sonst im Frack aushalten?

Ein Auszug aus dem Menü:
Rotbarbenfilet, knusprige Schuppen, Safran und Tomaten-Vinaigrette

Am Vorabend hatten wir bei Heiko Nieder bereits ein sehr gutes Gericht mit einer Rotbarbe genießen können. Heute sollten wir eine Steigerung erfahren.
Das ausgezeichnete Rotbarbenfilet mit dem perfekt getroffenen Garpunkt erhält mit den knusprigen Schuppen nicht nur eine weitere Textur sondern eine Steigerung des Hochgenusses. Das Zusammenspiel mit Safran und Tomaten-Vinaigrette ist herausragend. Das feine Aroma des Fischleins wird durch die Zutaten umschmeichelt, nicht unterdrückt.

Roastbeef vom Japanischen Wagyu-Rind, Joghurt und Shiitake-Pilze
Shiitake-Pilze sind aus der asiatisch inspirierten Hochküche bald nicht mehr wegzudenken. Seit Jahrhunderten in China und Japan bekannt, sind sie hierzulande erst seit einigen Jahren auf dem Vormarsch.
Charakteristisch für die Shiitake-Pilze ist die Geschmacksrichtung Umami
die die Umami-Noten des kräftigen Fleisches vortrefflich unterstützen.

Meine Frau verschmäht das japanische Rind und wendet sich einem ausgezeichneten
Kalbsfilet mit Artischocken-Sauce und jungem Lauch zu.

Peter Knogl, der seine Küche als mediterrane Haute Cuisine bezeichnet, mit durchaus asiatischen Anleihen, hat mit diesem kreativen Gericht einen Volltreffer gelandet.
Das zarte Fleisch und die kräftige Sauce mit der ausgewogenen Würze vereint sich in einem grandiosen Geschmacksbild.
Warum ist Basel denn nur so weit von Berlin entfernt!

Champagner, Himbeeren, Minze und Kalamansi
Himbeeren und Minze rücken intensiv in den Vordergrund. Mit leichten Säurenoten wird das Menü abgeschlossen.

Peter Knogls Kreationen sind allesamt geschmacklich unglaublich harmonisch gestaltet. Zum subtilen Umgang mit Aromen kommt eine hohe handwerkliche Kunst. Seine Präzision ist richtungsweisend, die Kombinationen sind elegant, leicht und sensorisch austariert.

Das Bekenntnis zur französischen Klassik bedeutet nicht zwingend eine konservative Herangehensweise. Knogl modernisiert ohne dem Zeitgeist zu erliegen. Hier steht das Essen und der Geschmack im Vordergrund.

Kein Zweifel: Ein Gourmet muss zumindest einmal im Leben hier gespeist haben.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Phillip Probst

Der gebürtige Oldenburger Phillip Probst ist Küchenchef im Gourmetrestaurant „Cheval Blanc“ im Schlosshotel Wendorf & das Gourmetrestaurant, das für 2014 bereits mit 15 Gault Millau Punkten ausgezeichnet wurde

Seine Ausbildung absolvierte er von 2002 bis 2005 in Oldenburg, im Le Journal und Las Tapas. Probst Streben nach hochwertiger und exklusiver Küche machte sich schnell bezahlt und so konnte er bereits in einigen Luxushäusern seine Kreativität unter Beweis stellen. Zuletzt war Phillip Probst in Jacobs Restaurant** in Hamburg unter der Führung von Thomas Martin tätig, in dem er seit 4 Jahren u. a. als Sous Chef fungierte. Das Restaurant ist außerdem mit 17 Gault Millau Punkten ausgezeichnet. Weitere Stationen in seiner Laufbahn waren das Restaurant Erbprinz* im Hotel Erbprinz in Ettlingen, sowie die Auslandsstationen: Raupo Riverside Café in Blenheim/Neuseeland, Restaurant Mollies des Relais & Châteaux Hotels Mollies in Auckland/Neuseeland und das Restaurant Walliser Kanne im Wellness Resort Alpenrose in der Riederalp/Schweiz.

„Der junge Chefkoch begeistert mit seinen kulinarischen Ideen und Finessen und teilt die Philosophie unseres Hauses zu 100%. Außerdem ist er mit einer Kreativität, Spontanität und Leidenschaft bei der Sache, die uns sehr überzeugt hat – denn das sind die Hauptkriterien dieses Berufes, dann schmeckt es und dann ist es hochwertig!“ so die Eigentümer des Hauses, Udo M. und Monika Chistée.

Und auch Herr Probst nimmt Stellung zur Wahl seiner neuen Tätigkeit: „Ich liebe es, raffiniert und vielfältig zu kochen. Ich will Leidenschaft fürs Essen & Trinken erwecken. Mein Augenmerk ist dabei immer auf Frische, Qualität und manchmal auch auf ungewöhnliche Zusammenstellungen, die den Gast kulinarisch überraschen sollen, gerichtet – denn Kreativität ist das um und auf in unserem Beruf und die Möglichkeiten, die man hat, fast unbegrenzt. Das macht ihn eben so interessant. Das „Cheval Blanc“ ist darüber hinaus wirklich eine tolle Adresse, wenn es eben um diese freie Kreativität und die Raffinesse geht, die mir so wichtig sind, zu verwirklichen, so Probst im Gourmet Report Gespräch.“

Für die Saison 2014 hat er sich auch schon einiges einfallen lassen. Kulinarisch bunte Vielfalt wird ihren Stammplatz im „Cheval Blanc“ haben – von „Alles aus dem Meer“, einem „Herrenmenü mit Bierbegleitung“ bis hin zu „Gewürzen Marokkos“ oder „Europäischer Hummer in 5 Variationen“ findet man im kulinarischen Kalender des Küchenchefs unter www.restaurant-chevalblanc.de.

Das Schlosshotel Wendorf mit Gourmetrestaurant „Cheval Blanc“ liegt ca. 25 km von Schwerin und 150 km von Hamburg entfernt. Es verfügt über 10 Suiten im Schloss sowie weiteren 6 Doppelzimmern und 6 Suiten in der Residenz. Das Gourmetrestaurant bietet 35 Sitzplätze im Innenbereich sowie eine Sonnenterrasse mit weiteren 35 Plätzen.

Weinabend bei Frank Rosin

Weinabend mit Matthias Marchesani vom Weingut Dürnberg, Falkenstein im Weinviertel, am Mittwoch, den 26. März 2014 um 19 Uhr im Restaurant Rosin, Dorsten

Das Weinviertel ist die liebliche, sanft hügelige Region nördlich von Wien.
Der traditionsreiche Weinort Falkenstein, „die Kalkstein-Insel“ im nördlichen Weinviertel,
ist Heimat des Weinguts Dürnberg.
Die kalkhaltigen Böden in Kombination mit dem kühlen Kleinklima führen zu charakterstarken Weinen, die alle positiven Tugenden des österreichischen Weines in sich vereinen.

„Die Weine des Weingut Dürnberg begeistern uns und unsere Gäste neuerdings in unserer glasweisen Weinbegleitung. Herr Marchesani wird den Abend kommentieren und die Region, das Weingut und seine Weine vorstellen,“ so 2 Sternekoch Frank Rosin im Gourmet Report Gespräch.

Die Weingärten sind zu 80% mit den Weißweinsorten Grüner Veltliner, Welschriesling, Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Gelber Muskateller, sowie 20% mit den Rotweinsorten Cabernet Sauvignon, Blauburgunder, Merlot und Zweigelt bestockt.

An diesem Abend kochen Frank Rosin und sein Team ein
4-Gänge Menü mit 2 Schmackofatzen.
In Kombination mit den tollen Weinen wird es ein kulinarisches Ereignis werden.

Der Preis für diesen Abend beträgt 99 Euro und beinhaltet das Menü, den Aperitif und alle Weine.

Bitte reservieren Sie für diesen Abend von Dienstag bis Samstag ab 14 Uhr oder per Mail: s.spies@frankrosin.de

Übrigens, immer
Dienstags, 20.15 Uhr, kabel1: Rosins Restaurants, die neue Folgen!

Peter Knogl

 Peter Knogl, Küchenchef des Restaurants „Cheval Blanc“ im Grand Hotel Les Trois Rois in Basel, wurde zum sechsten Mal vom renommierten Gourmetführer Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet. Die höchste gastronomische Auszeichnung bestätigt die Exklusivität seiner vielfältigen Kreationen der mediterranen Haute Cuisine im „Cheval Blanc“, die der Chefkoch mit seinem siebenköpfigen Team entwickelt. In der Schweiz gibt es, laut Michelin Guide 2013, erstmals 100 Sterne-Adressen – so viele wie nie zuvor. Die Rekordzahl belegt erneut das hohe Niveau der schweizerischen Gastronomie und auch den Anspruch, den die Köche dort erfüllen müssen. Peter Knogls Weg: der französischen Tradition verpflichtet und gleichzeitig an Überraschungen nicht sparen – ein Erfolgsrezept!
Der Sternekoch wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für seine exzellente mediterrane Küche ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit einem Michelin-Stern erhielt der gebürtige Bayer nach nur sieben Monaten Wirkungszeit im „Cheval Blanc“ im Dezember 2007. Daraufhin folgten ein Jahr später Auszeichnungen wie Gault Millau „Aufsteiger des Jahres“ sowie die Bewertung mit 18 Punkten im Schweizer Gastroführer Gault Millau. In 2011 erhielt der Chefkoch des Les Trois Rois mit der Ernennung zum „Gault Millau Koch des Jahres 2011“ die höchste Auszeichnung von Gault Millau.
 
Aus seinem – im vergangenen Jahr ausgezeichneten – Kochbuch „Ma cuisine Passionnée“ empfiehlt der Chefkoch ein Dessert für die Festtage zum Nachkochen. Das Kochbuch – ein ideales Weihnachtsgeschenk, erschienen im AT-Verlag und auch online erhältlich für Euro 74,00, das Dessert – der krönende Abschluss für das heimische Weihnachtsdinner.
Wer nicht selber kochen möchte, kann die Kunst des Peter Knogls im Les Trois Rois auch direkt erfahren. Das Arrangement „Le Roi Gourmet“ lädt zu einem Genussaufenthalt nach Basel ein inklusive einem Champagneraperitif an der Bar, einem 6-Gang-Menü (exkl. Getränke) im Gourmetrestaurant Cheval Blanc und nach einer Übernachtung in einem historischen Zimmer mit Rheinblick einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Zum Abschied bekommen die Gäste noch dieses Kochbuch mit Widmung von Peter Knogl. Kosten für das Arrangement ab Euro 402,- pro Person.
Als Dessert an den Festtagen für Zuhause, empfiehlt der Sternekoch Peter Knogl: ein Pralinéparfait mit Zitronengelee und karamellisierten Haselnüssen.
 
Zubereitung:
ZITRONEN-SABLÉ Die Butter schaumig schlagen, die restlichen Zutaten beifügen und zu einem Teig kneten. Eine Stunde kühl stellen. Den Teig ausrollen und in vier Rechtecke schneiden. Im Backofen bei 180 Grad 6 Minuten backen.
ZITRONENGELEE Alle Zutaten bis auf die Gelatine zusammen aufkochen. Die eingeweichte Gelatine darunter rühren. Im Kühlschrank abkühlen lassen. Sobald das Gelee fest geworden ist, mit dem Schneebesen durchrühren und in einen Spritzbeutel geben.
PRALINÉPARFAIT Zucker und Wasser kochen, bis der Sirup große Blasen schlägt (120 Grad), die Gelatine darin auflösen. Die Eigelbe schaumig schlagen und den Zuckersirup in feinen Fäden darunterziehen. Die Eimasse nach und nach unter die beiden Pasten rühren, sodass keine Klumpen entstehen. Zum Schluss den geschlagenen Rahm darunterheben. In eine Form füllen und mindestens 24 Stunden tiefkühlen.
ANRICHTEN Das Parfait in die passende Form schneiden, auf die Sablérechtecke legen und nach Belieben mit Zitronengelee, Meringue und karamellisierten Haselnüssen garnieren.
ZITRONEN-SABLÉ
115 g Butter                                        3 ml brauner Rum
50 g Puderzucker                                  1 g Backpulver
20 g Mandeln, gemahlen                        120 g Mehl
1 Prise Salz                                         2 Zitronen, abgeriebene Schale
1½ Eigelb

ZITRONENGELEE
30 ml Zitronensaft                                1/4 Vanilleschote
10 ml Limettensaft                               1/2 Zitrone, abgeriebene Schale
40 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure     1 Blatt Gelatine (in kaltem Wasser
20 g Zucker                                        eingeweicht)
 
PRALINÉPARFAIT
40 g Zucker                                         2 Eigelb
15 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure     30 g Haselnuss-Mandelpaste
1/2 Blatt Gelatine (in kaltem Wasser                  10 g Haselnusspaste
eingeweicht)                                        140 ml Rahm, geschlagen
 
GARNITUR
Meringue – karamellisierte Haselnüsse

„Les Trois Rois“
Das „Les Trois Rois“ ist eines der ältesten Stadthotels in Europa. Das 5-Sterne-Superior-Hotel liegt mitten in der Altstadt Basels direkt am Rheinufer und in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone und zur Stadtmitte. Kongresszentrum, Museen und Geschäfte sind bequem zu Fuß erreichbar. Berühmte Persönlichkeiten wie Napoléon, Queen Elisabeth II., Pablo Picasso, Thomas Mann und viele mehr haben die exklusive Gastfreundschaft im Basler Grand Hotel genossen.
Seit Frühjahr 2007 ist Peter Knogl Küchenchef des Restaurants „Cheval Blanc“ im renommierten Grand Hotel Les Trois Rois in Basel. Für seine mediterrane Küche wurde er in den vergangenen Jahren bereits mehrfach ausgezeichnet. In seinem Buch „Ma cuisine passionnée“, das im AT-Verlag erschienen ist und 74 Euro kostet, gibt es weitere Rezepte aus dem Cheval Blanc im Grand Hotel Les Trois Rois Basel.

www.lestroisrois.com

Gault Millau 2014 – Mecklenburg-Vorpommern

In den Rang der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung” verbessert sich „der aromastark aufkochende“ André Münch vom Restaurant „Gutshaus Stolpe“ in Stolpe bei Anklam in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau. Der „kernige Naturbursche“ beeindruckt durch „die delikate und generöse Gutsherrenart seiner durchdachten Küche, aus der man die Globalisierung herausschmeckt. Im süchtig machenden Muschelsud schwimmen schön feste Carabineros und zarte Vongole vom Mittelmeer, die bretonische Scholle garnieren Erbsen, Yuzu und Holunder. Und wenn es so Deutsches wie zartes Bries, mürbe Maske, Backe und Zunge sowie rosa gegartes Filet vom Kalb gibt, dann ist das wenigstens ein pommersches Aubrac-Kalb“. Für solch inspirierte Gerichte erhält Münch von den Testern, die nach dem französischen Schulnotensystem bewerten, 17 von 20 möglichen Punkten.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreichen:
 Pierre Nippkow in der „Ostseelounge“ in Dierhagen: „Ein ebenso überraschendes wie köstliches Gaumenvergnügen bieten die in brauner Butter perfekt confierte Meerforelle und ihr zunächst beargwöhnter Beifang: ein Apfel-Sellerie-Sorbet. Eher konservativ dagegen, aber geschmacksreich die verwegene Kombi von Rehrücken und Wildschweinbacke mit einer beiden schmeichelnden Gewürzhollandaise.“

 Tom Wickboldt vom Restaurant „Tom Wickboldt“ in Heringsdorf auf Usedom: „Der immer souveräner wirkende Küchenchef fand hier seine Bühne für modern interpretierte, gehobene französische Küche. Die herzhaft abgeschmeckte Taubenbrust auf fruchtiger Apfel-Blutwurst und köstlichem Steinpilztatar oder das perfekt gegarte Kalbsfilet im würzigen Petersiliencrêpe auf Rotkohlmousseline sind zum Zungenschnalzen.“

 Raik Zeigner vom „Ich weiß ein Haus am See“ in Krakow: „Eine klare Steigerung in Aromatik und Präsentation zeigte auch das sehenswerte Duo von Scampi und Jakobsmuschel mit der Aromenfülle von Kürbis-Rettichsalat, Avocado-Knoblauchcreme, kleinem Spinatsalat und subtil geschärfter Satésauce.“

Dieselbe Note schaffen auf Anhieb in den neueröffneten Restaurants Ralf Haug vom „Freustil“ in Binz auf Rügen und Hannes Graurock im „Cheval Blanc“ in Kuhlen-Wendorf. „Zu vorbildlichem Preis-Genussverhältnis kommen“ bei Haug „der Gemüsesalat ‚Ackerei‘ und bestens gegarter Zander auf Gurke und Dill mit köstlicher Sauce aus gerösteten Gräten.“ Bei Graurock „sind das Kalbstatar mit gestocktem Landei, milder Senfcreme und geschmackstiefer Tomaten-Kalbs-Consommé oder die mit Schokopulver besprühte Gänselebermousse in Kombination mit marinierten Jakobsmuschelscheiben von verblüffender Güte“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern verteidigt souverän Ronny Siewert vom Restaurant „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm mit einem „glanzvollen Feuerwerk moderner Hochküche. Als Referenzgericht kam der facettenreich definierte isländische Kaisergranat: Mittig in der Tellermulde platziert Siewert auf einer extrem reduzierten gelierten Langoustinen-Consommé einen Cannellono, gefüllt mit Tatar, und umgibt ihn mit einem Carpaccio, dezent parfümiert mit Zitronengrassud und Olivenöl. Den breiten Tellerrand zieren zusätzlich Röllchen aus süß-saurem Rettich, gefüllt mit Zitronengrascreme, ein Apfel-Estragon-Eis, eine weitere kleine Tranche des Kaisergranats und Erbsengel. Die einzelnen Komponenten harmonieren oder ergänzen sich so deliziös, dass sie das kleine Kunstwerk zum grandiosen Geschmackserlebnis erheben. Sehr pikant abgestimmt kam der gebratene Loup de mer mit Bohnen, Schmorzwiebelcreme und extrem aufwändig produzierter Soljanka-Consommé, die dem Gericht die würzig-nachhaltige Basis, gepaart mit einer seidigen Süße, verlieh.“ Dafür bekommt Siewert wieder 18 Punkte. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 3 teilen sich hinter Aufsteiger Münch drei Köche mit 16 Punkten:

 Peter Knobloch von „Knoblochs Kräuterküche“ in Göhren auf Rügen für „gemäldegleich mit verschiedenen Wildkräutern eingerahmte Teller mit superfrischem Ostseedorsch, der trotz krosser Panko-Panade seine Saftigkeit behält und auf einem sehr leicht mit Olivenöl, Bärlauch und Rucola angemachtem Kartoffelsalat thront, oder Lammrücken mit Wildspargel und köstlichen Röstkartoffeln, parfümiert mit Goldmajoran“.

 Daniel Schmidthaler von der „Alten Schule Fürstenhagen“ in Feldberger Seenlandschaft  bietet „im vermutlich entlegensten Top-Restaurant dieser Republik alles leicht und frisch, gut balanciert und perfekt gewürzt, ob Zander-Carpaccio in einer sanften Vinaigrette mit Holunderschaum und grünem Apfelsorbet oder Juvenilferkel mit Gurke und einer intensiv grünen Kräutersauce“.

 Matthias Stolze vom Restaurant „Der Butt“ in Rostock-Warnemünde zeigt „als Nachfolger seines Ex-Chefs Tillmann Hahn besondere Stärke bei den stimmig komponierten Hauptgängen, wie der Variation vom Livarer Klosterschwein mit originellem Röstzwiebel-Eis und Apfel als belebendem Element in unterschiedlichen Texturen (Espuma, Creme, Gelee und Chutney). Schade, dass Stolze bei den Vorspeisen und den Desserts zu viel des Guten will. Es wimmelt nur so vor kleinteiligen Komponenten, die zudem unnötigerweise sehr gedrängt präsentiert werden.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 26 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern. 24 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt drei neu auf, sieben werden höher, drei niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer
31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern
18 Punkte
Friedrich Franz in Bad Doberan-Heiligendamm

17 Punkte
Gutshaus Stolpe* in Stolpe

16 Punkte
Alte Schule Fürstenhagen in Feldberger Seenlandschaft
Knoblochs Kräuterküche in Göhren/Rügen
Der Butt*** in Rostock-Warnemünde

15 Punkte
Zur alten Post in Bansin/Usedom
Freustil** und Nixe*** in Binz/Rügen
Ostseelounge* in Dierhagen
Jagdhaus Heiligendamm in Bad Doberan
Le Croy in Greifswald
Bernstein und Tom Wickboldt* in Heringsdorf/Usedom
Ich weiß ein Haus am See* in Krakow
Cheval Blanc** in Kuhlen-Wendorf

*Aufsteiger  **Newcomer  ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/