Preiswert einkaufen ist in Wien 10 Prozent teurer als in Berlin

 
Die Preise für Lebensmittel sind in Wien zwar von August bis November 2011 um 4 Prozent gesunken. Im Vergleich zu Berlin sind sie aber immer noch um 10 Prozent teurer. Das zeigt das aktuelle Preismonitoring der Arbeiterkammer Wien (AK) bei acht Wiener Supermärkten und Diskontern. „Es gibt also nach wie vor einen Österreich-Aufschlag“, vermutet  AK Präsident Herbert Tumpel: „Solche Unterschiede sind nicht einfach zu erklären. Der Wirtschaftsminister sollte überprüfen, wo solche Preisaufschläge zustande kommen: schon beim Bauern, bei den Zwischenlieferanten oder erst im Handel wegen der hohen Supermarktkonzentration in Österreich.“
 
   Das AK Preismonitoring zeigt, dass der Warenkorb mit den 40 preiswertesten Lebensmitteln im November 2011 in Wien um rund 10 Prozent teurer ist als in Berlin. Dabei sind die Lebensmittel in den untersuchten drei Monaten in Wien im Durchschnitt um rund 4 Prozent (3,18 Euro) billiger geworden, während der Warenkorb in Berlin im gleichen Zeitraum um durchschnittlich rund ein Prozent (63 Cent) teurer wurde. Der Preisrückgang in den letzten drei Monaten in Wien ist vor allem auf fallende Preise bei Obst und Gemüse (bis zu 43 Prozent günstiger) und Convenience-Tiefkühlprodukten (bis zu 24 Prozent günstiger) zurückzuführen.
 
   Besonders auffällig sind die Preisunterschiede bei unverarbeiteten Lebensmitteln wie Fleisch, Milch, Zucker oder Mehl. Hühnerkeulen kosten in Wien sogar mehr als doppelt so viel wie in Berlin. Dabei ist jeweils das günstigste Lebensmittel untersucht worden. Das ist mit Qualitätsunterschieden alleine nicht mehr zu erklären.
 
   Preisunterschiede – Wien und Berlin (Preise inklusive Aktionen):
Produkt                     Wien       Berlin        Differenz
(Durchschnittspreis in kg)                           Wien-Berlin
                                                     in %
Warenkorbsumme insgesamt    79,07 €    72,03 €      + 9,8%
Hühnerkeulen
mit Haut und Knochen         6,78 €    2,18 €       + 210,6%
ganzes Brathuhn         
gekühlt oder tiefgefroren    3,55 €    2,19 €       + 61,7%
Faschiertes Fleisch          4,58 €    3,78 €       + 21,2%
Schweinefilet im Ganzen     10,97 €    9,37 €       + 17,1%
Vollmilch(1 Liter)           0,89 €    0,51 €       + 74,5%
Feinkristallzucker           1,19 €    0,85 €       + 40,0%
Mehl (Weizen, griffig)       0,54 €    0,45 €       + 18,9%
 
   Zur Erhebung: Die Erhebung wurde zwischen 14. und 18. November 2011 in jeweils acht Supermärkten bzw. Diskontern in Wien und Berlin durchgeführt. Bei den ausgewählten Produkten wurde in jedem Supermarkt das preiswerteste erhältliche Produkt (also das Produkt mit dem günstigsten Grundpreis) erhoben. Der Grundpreisvergleich beinhaltet keinen Qualitätsvergleich. Alle Preise wurden inkl. Mehrwertsteuer erhoben – diese beträgt in Wien 20 Prozent, in Berlin 19 Prozent. Der Netto-Preisunterschied des Waren-korbs beträgt 6,3 Prozent.
 

Rezepte des Monats Juli 2011


 

Gegrillter Lachs und gegrillte Avocado zu buntem Blattsalat

 

 

Zutaten für 4 Personen:

 

2–3                  Knoblauchzehen in Kräutermarinade,
z. B. Ajolix Kräuter

2 Stiele            Petersilie

6 EL                Zitronensaft

4 EL                Avocado-Öl von La Tourangelle

4 Tranchen     Lachsfilet (à ca. 200 g)

25 g                 Baby-Peperoni rot (Feinkost Dittmann)

100 g               Doppelrahm-Frischkäse

Salz

Pfeffer

Zucker

2                      Avocados (à ca. 200 g)

100 g               Babyleaf Salat

4–5 EL            Ponti Balsamico-Creme

einige              Baby-Peperoni und Zitronenscheiben zum Garnieren

Frischhaltefolie

 

 

Zubereitung:

 

1. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein schneiden. 4 EL Zitronensaft und Avocado-Öl verquirlen. Knoblauch und Petersilie unterrühren. Lachs waschen, trocken tupfen, in eine Schüssel legen. Marinade darüber gießen, mit Folie abdecken und ca. 1 Stunde marinieren.

2. Peperoni fein hacken und mit Frischkäse verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Avocados halbieren, Kerne herauslösen. Avocados mit 2 EL Zitronensaft beträufeln und mit Frischkäse füllen.

3. Salat waschen und gut abtropfen lassen, in Schüsseln anrichten.

4. Lachs aus der Marinade nehmen, leicht abtropfen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf dem heißen Grill 6–8 Minuten grillen, dabei einmal wenden.
2–3 Minuten vor Ende der Grillzeit Avocados mit auf den Grill legen.

5. Lachs, Avocados und Salatschüsseln auf Platten anrichten. Ponti Balsamico-Creme über den Salat träufeln, mit Peperoni und Zitrone garnieren.

 

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten; Wartezeit ca. 1 Stunde

 

Pro Portion: ca. 2.890 kJ, 690 kcal. E 43 g, F 54 g, KH 8 g

 

 

 


Jakobsmuscheln an Orangensalat

 

 

Zutaten für 4 Personen:

 

120 g               gewaschene Jakobsmuscheln

1                      Orange

Prise               Salz

1                      Teelöffel fein gehackter Estragon

25 ml               Aceto Balsamico di Modena von Ponti

40 ml  La Española extra natives Olivenöl

 

 

Zubereitung:

 

1. Für das Dressing Olivenöl, Ponti Balsamico-Essig und Estragon verrühren und mit Salz abschmecken.

2. Die Jakobsmuscheln in einer antihaftbeschichteten Pfanne beidseitig je 2 Minuten anbraten.

3. Muscheln und die filetierte Orange auf einem Teller arrangieren. Nach Belieben mit der Vinaigrette beträufeln und servieren.

 

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Air France Specials für die Premium Voyageur-Klasse

Air France hat Spezialtarife für Reisen in der neuen Reiseklasse „Premium Voyageur“ von Deutschland zu 14 Zielen in Nordamerika, Kanada und Tahiti aufgelegt. Air France ist die erste Fluggesellschaft in Europa, die in der Premium Voyageur-Klasse zwischen Business und Economy einen Hartschalensitz mit 40 Prozent mehr Beinfreiheit als in der Economy-Klasse anbietet. Bis Ende 2010 wird die neue Reiseklasse in allen Air France-Flugzeugen der Typen Boeing B777, Airbus A340 und A330 verfügbar sein.

Am Special nehmen folgende Destinationen teil:

Montreal ab 961 Euro

Toronto ab 963 Euro

Boston ab 965 Euro

New York ab 991 Euro

Atlanta, Washington ab 992 Euro

Chicago ab 1.019 Euro

Houston ab 1.027 Euro

Detroit ab 1.048 Euro

Los Angeles, Seattle, San Francisco ab 1.104 Euro

Mexiko-Stadt ab 1.168 Euro

Papeete ab 2.099 Euro

 

Die Tarife gelten für Buchungen bis zum 31. August 2010 und für Reisen bis zum 31. März 2011 (außer 15. Dezember 2010 bis 5. Januar 2011). Der Mindestaufenthalt beträgt eine Nacht von Samstag auf Sonntag, maximal ist ein Monat möglich. Die Vorausbuchungsfrist beträgt 14 Tage.

Buchen & Preise vergleichen: Opodo

GfK Kaufkraft für 41 europäische Länder

Die Europäer können im Jahr
2008 im Durchschnitt 12.500 Euro pro Person für den Konsum
ausgeben. Dies ist ein Ergebnis der Studie „GfK Kaufkraft Europa
2008/2009“, für die GfK GeoMarketing die Kaufkraft von 41 europäischen
Ländern untersucht hat.

Den europäischen Verbrauchern stehen laut GfK-Studie für das Jahr 2008
insgesamt acht Billionen Euro für den Konsum zur Verfügung. Staatliche
Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten sind hier inbegriffen.
Damit liegt die Kaufkraft im Durchschnitt bei 12.500 Euro pro Person.
Allerdings sind die Unterschiede im Ländervergleich beträchtlich. In Moldawien,
dem Schlusslicht im aktuellen Ranking, haben die Menschen knapp
800 Euro pro Person zur Verfügung, in Liechtenstein, das Platz eins belegt,
knapp 45.000 Euro. Luxemburg liegt mit einer Kaufkraft von 28.192 Euro
auf dem zweiten Platz, gefolgt von der Schweiz mit 26.842 Euro. Deutschland
klettert mit einem Wert von durchschnittlich 18.734 Euro pro Person
um einen Rang nach oben – von Platz elf auf Platz zehn.
Innerhalb der Top-Ten-Liste gehört Island zu den Absteigern und fällt von
Rang vier im Jahr 2007 auf Rang sieben. Die Auswirkungen der Finanzkrise
sind bei dieser Studie unberücksichtigt. Die finanzielle Schieflage, in die der
Inselstaat in den vergangenen Wochen geraten ist, macht sich in den aktuellen
Daten noch nicht bemerkbar. Es wird sich erst bei den jährlichen Aktualisierungen
der Kaufkraftberechnungen, wahrscheinlich schon im kommenden
Jahr, niederschlagen. Großbritannien, im vergangenen Jahr auf
Platz acht, fehlt aktuell sogar ganz in der Liste der zehn kaufkraftstärksten
Länder Europas und belegt nun Rang elf. Der Anstieg Norwegens um einen
Platz ist unter anderem ausgelöst durch den Abstieg von Großbritannien.
Zudem wird er verstärkt durch gegenläufige Währungsdifferenzen, da
sich die norwegische Krone zum Euro positiv entwickelt hat. Weil die GfK
Kaufkraft in Euro ausgewiesen wird, bedeutet also eine sinkende Kaufkraft
(in Euro) nicht unbedingt, dass die Einwohner im Land tatsächlich
weniger Geld im Portemonnaie haben.

Kaufkraft wächst im Osten auf niedrigem Niveau
Die meisten westeuropäischen Länder weisen geringe Kaufkraftzuwächse
auf. Im Gegensatz dazu sind die Wachstumsraten zahlreicher zentral- und
osteuropäischer Staaten beträchtlich. In Euro betrachtet macht sich jedoch
ein schwaches Wachstum in den westeuropäischen Ländern deutlicher bemerkbar
als ein starkes Wachstum in den Staaten, deren Volkswirtschaften
schlechter entwickelt sind. Wächst die Kaufkraft in Norwegen beispielsweise
um 7,5 Prozent, verfügt dort jeder Einwohner über 1.700 Euro mehr im
Jahr. Ein Kaufkraftanstieg um 13 Prozent in der Ukraine, die auf dem vorletzten
Platz im Ranking liegt, entspricht dagegen einem Plus von nur knapp
200 Euro. Insgesamt können die Ukrainer bei einer Kaufkraft von 1.688
Euro nur neun Prozent dessen ausgeben, was den deutschen Konsumenten
zur Verfügung steht.

Während im Westen Europas die kaufkraftstarken Gebiete meist Gemeinden
in der Nähe der großen Ballungszentren sind, sind es in den osteuropäischen
Ländern die Städte selbst. Aber auch innerhalb einzelner Länder fällt
die Kaufkraft je nach Region höher oder niedriger aus. Die Top-20-Kreise
der Ukraine (mit einem Kaufkraftindex von über 162 Punkten) sind ausnahmslos
Städte, keine ländlichen Regionen. In Ungarn sind die regionalen
Unterschiede ebenfalls beträchtlich. Die Bewohner der reichsten Gemeinde,
die innerhalb der Hauptstadt Budapest liegt, können rund 8.988 Euro pro
Jahr ausgeben. Dies entspricht etwa dem Niveau der ärmsten Gemeinden
Deutschlands. In der kaufkraftschwächsten ungarischen Gemeinde haben
die Verbraucher dagegen nur 2.086 Euro zur Verfügung.

Zur Studie
Die GfK Kaufkraft bezeichnet das verfügbare Nettoeinkommen inklusive
staatlicher Transferleistungen und wird pro Kopf und Jahr in Euro und als
Index ausgewiesen. Die Kaufkraft bezieht sich auf die nominalen verfügbaren
Einkommen, das heißt die Werte sind nicht inflationsbereinigt. Basis der
Berechnung sind neben Daten der Einkommensteuerstatistik einschlägige
Statistiken zur Berechnung von Transferleistungen sowie Prognosewerte der
Wirtschaftsinstitute. Die Gesamtsumme der GfK Kaufkraft wird von der Bevölkerung
sowohl für private Konsumausgaben, aber auch für monatliche
Fixkosten wie Mieten, Energiekosten, private Altersvorsorge und Versicherungen
sowie andere Ausgaben, beispielsweise Urlaub oder Verkehr, verwendet.
Die Studie GfK Kaufkraft Europa wird jährlich flächendeckend für
41 europäische Länder berechnet, bis zur Ebene der Gemeinden und Postleitzahlen.
Die Studie 2008/2009 ist seit November auf neuestem Datenund
Gebietsstand verfügbar, inklusive Daten zu Einwohnern und Haushalten.
GfK GeoMarketing bietet ebenfalls passende digitale Landkarten für
ganz Europa an.

Der Fokus der Studie „GfK Kaufkraft Europa“ ist, die Unterschiede zwischen
„armen“ und „reichen“ Regionen in Europa vergleichbar und aktuell bereit zustellen. Die Jahresvergleiche sind nicht Bestandteil der Studie, sondern

werden von den Experten von GfK GeoMarketing anhand der revidierten
Zahlen des Vorjahrs vorgenommen. Die Berechnung und Fortschreibung der
Kaufkraft pro Einwohner erfolgt immer zu Marktpreisen (nominal). Die Ausweisung
der Kaufkraft ist eine Prognose für das aktuelle Jahr.

GfK Kaufkraft Europa 2008/2009 in Euro
Land Kaufkraft je
Einwohner
Ranking 2008 Ranking 2007
Liechtenstein 44.851 1 1
Luxemburg 28.192 2 2
Schweiz 26.842 3 3
Norwegen 25.165 4 5
Irland 22.540 5 6
Dänemark 21.673 6 7
Island 21.202 7 4
Österreich 20.045 8 9
Frankreich 19.525 9 10
Deutschland 18.734 10 11
Großbritannien 18.583 11 8
Belgien 17.695 12 12
Schweden 17.552 13 13
Finnland 17.194 14 14
Italien 16.949 15 15
Niederlande 16.034 16 16
Spanien 13.942 17 17
Griechenland 12.973 18 19
Zypern 12.652 19 18
Portugal 10.019 20 20
Slowenien 9.943 21 21
Malta 8.688 22 22
Tschechien 6.412 23 23
Estland 6.229 24 26
Lettland 6.211 25 27
Slowakei 6.102 26 24
Litauen 5.582 27 28
Ungarn 5.549 28 25
Polen 5.529 29 29
Kroatien 4.763 30 30
Türkei 4.583 31 31
Rumänien 3.332 32 32
Serbien 3.080 33 33
Bulgarien 2.817 34 34
Montenegro 2.589 35 35
Bosnien-Herzegovina 2.325 36 36
Mazedonien 2.237 37 37
Weißrussland 1.888 38 38
Albanien 1.748 39 39
Ukraine 1.688 40 40
Moldawien 788 41 41
Europadurchschnitt: 12.500