Back on the track: Chardonnay

Ob Weinkenner oder Laie – Chardonnay ist für alle ein Begriff, gehört er doch zur Top 5 der weltweit gepflanzten Rebsorten. Die Besten unter ihnen zählen sogar zu den ganz großen Weinen der Welt. Seine Stilistik hat sich in den letzten Jahren stark verändert – insbesondere in Kalifornien, das als wichtigstes Produktionsland eine Vorreiterrolle einnimmt und der Rebsorte dazu verhilft, an den Hype der 80er und 90er Jahre anzuschließen. Die neuen Stile aus dem Golden State sind griffig, strukturiert und überzeugen mit Frische und Eleganz – die ideale Ergänzung zu den reichhaltigen und schmelzigen Chardonnays der Region.

Klassisch aus dem Burgund stammend, ist der Chardonnay auf der ganzen Welt zu Hause – so auch im US-Staat Kalifornien, in dem die „Queen of Whites“ zu den meistangebauten Rebsorten zählt. Dementsprechend hat sie einen enorm hohen Stellenwert für die Weingüter und Winzer über alle kalifornischen Anbaugebiete hinweg. Die Rebsorte steht auch deshalb bis heute an der Spitze der kalifornischen Weinwelt, weil die Winzer über lange Erfahrung im An- und Ausbau verfügen und sie sich dieser Traube und ihren Merkmalen mit Leidenschaft und großer Selbstreflexion widmen. 

Dieses Wissen in Kombination mit optimalen Bedingungen bei Klima und Böden lässt sich in verschiedenen neuen Chardonnay-Stilen entdecken. Chardonnay gehört für viele kalifornische Winzer weiterhin ins Holz, steht dabei aber nicht mehr im Vordergrund, sondern dient gekonnt als Stilmittel zur Stabilisierung und für ein komplexeres Mundgefühl mit gewissem Schmelz. Da der Trend zunehmend zu harmonischeren und milderen Chardonnays geht, arbeiten viele Winzer mit kürzerem Fassausbau und größeren Fässern. Teilweise verzichten Winzer auch ganz auf den Ausbau im Holz und rücken so Frucht und Frische in den Vordergrund. Durch gezieltes Blending von Trauben aus verschiedenen Parzellen mit jeweiligen Mikroklimata und Böden wird zudem die gewünschte Balance aus Fruchtaromen, Mineralität und Struktur erreicht. 

(CWI-PR1-CleverReach-Header)

Bei Chardonnays im Spitzensegment, die immer noch fast ausschließlich im Barrique ausgebaut werden, ergänzen die Holzaromen perfekt die primären Fruchtaromen. „Auch wenn die Interpretation der Winzer natürlich unterschiedlich ausfällt, steht das Terroir bei allen hochwertigen Chardonnays deutlich im Vordergrund“, weiß Konstantin Baum MW. „So zum Beispiel auch bei Patz & Hall. Der Hyde Vineyard Chardonnay kommt von einem der berühmtesten Weinberge Kaliforniens und wird auch nicht ganz unbescheiden ‚King of Carneros‘ genannt. Der Wind bläst unentwegt durch die Reben und sorgt damit für die nötige Abkühlung.“ Aber auch der Chardonnay von Paul Hobbs, der Karia Chardonnay von Stag’s Leap Wine Cellars oder der Napa Valley Chardonnay Reserve Caneros von Robert Mondavi stehen der Benchmark aus dem Burgund in nichts nach. 

Das Weingut Robert Mondavi ist auch das beste Beispiel dafür, dass Kaliforniens Winzer neben den Top-Chardonnays mit hochwertigem Ansatz auch spannende Chardonnays für den Daily Use ausbauen. So findet man die Weine des berühmten Weinguts auch im gehobenen wie im mittleren Preissegment. Der Ausbau im Holz ist auch bei diesen Chardonnays ein bewusst eingesetztes Stilmittel, das ihnen Tiefe und Komplexität verleiht. Zu den gehobeneren Weinen zählt neben dem Napa Valley Chardonnay von Robert Mondavi auch der Schug Carneros Chardonnay, der zum größten Teil von den Weinbergen der familiengeführten Schug Winery in Sonoma stammt. „Die Weinberge hier sind klimatisch kühler geprägt, da der Pazifikeinfluss klar zu spüren ist. So ist der Wein intensiv, aber erfrischend“, informiert Konstantin Baum MW. Von diesem besonderen Klima profitieren auch die Chardonnays der Familie Scheid, der Talbott Vineyards oder von Ghost Pines und Union Sacré.

Auch im mittleren Preissegment punkten kalifornische Chardonnays immer mehr. Die Stilistiken dieser Weine reichen von fruchtbetont und klar bis würzig. Kalifornien-Experte Konstantin Baum stellt insbesondere den Morning Fog Chardonnay von Wente Vineyards heraus: „Die Wente Familie war maßgeblich daran beteiligt, dass besonders gutes Klonmaterial in Kalifornien gepflanzt wurden. Viele der besten Weine werden bis heute aus Wente Klonen hergestellt, die das Weingut gezüchtet und verkauft hat. Der Morning Fog selbst ist ein toller Einstiegswein und zeigt klare Fruchtaromen, ist mundfüllend und hat dennoch einen frischen Abgang.“ In diesem Segment findet sich auch der Chardonnay von Gnarly Head, Rosso & Bianco Chardonnay von Coppola sowie der Ryder Chardonnay und der Craftwork Chardonnay von Scheid wieder, die für den Daily Use wie gemacht sind.

Aufgrund ihrer großen Aromenvielfalt sind Chardonnays aus Kalifornien nicht nur solo ein Genuss, sondern können auch gut zu den unterschiedlichsten Speisen kombiniert werden. Fruchtbetonte Chardonnays mit Aromen von tropischen Früchten passen mit ihrer Frische ideal zu sommerlichen Salaten mit Putenstreifen oder Gambas und mediterranem Gemüse, aber auch zu leichten Desserts können sie problemlos gereicht werden. Körperreiche Chardonnays passen wunderbar zu kräftigen Speisen wie Kartoffelgratins und hellen Schmorgerichten. Aber auch Ragouts vom Kalb oder Königsberger Klopse werden durch kalifornische Chardonnays gut ergänzt.

Insgesamt darf man gespannt bleiben, wie sich Chardonnay aus Kalifornien in den nächsten Jahren entwickelt. Die hervorragenden klimatischen und geologischen Bedingungen sowie die stetige Auseinandersetzung der Winzer mit den Besonderheiten der Rebsorte, sorgen dafür, dass sehr gute Chardonnays aus dem amerikanischen Weinstaat zu erwarten sind.

Welcher Wein passt am besten zu Parmigiano Reggiano

Sagen Sie mal, Herr Sommelier: Welcher Wein passt am besten zu Parmigiano Reggiano?

Käse & Wein gehören zusammen wie Salz & Pfeffer oder Brot & Butter. Aber nicht jeder Wein passt zu jedem Käse, der je nach Reifegrad unterschiedliche Aromen erfordert. Parmigiano Reggiano hat ein Reifespektrum von mindestens 12 Monaten bis hin zu 72 Monaten und mehr und variiert dadurch in Geschmack, Konsistenz und Geruch. Bei der richtigen Weinbegleitung kommt es deshalb auf feine Nuancen an, die ein geschulter Sommelier schmecken und erklären kann. Deshalb befragt Parmigiano Reggiano fünf ausgewählte Sommeliers, die ihre ganz persönliche Weinempfehlung zu Parmesan geben.

Im zweiten Teil der Serie verrät Jérôme Pourchère, Maître im Drei-Sterne-Restaurant Gästehaus Erfort in Saarbrücken, seine persönlichen Empfehlungen zum Thema Wein und Parmesan. Der gebürtige Südfranzose ist seit 2002 Klaus Erforts erster Mann im Service und mit seinem unverwechselbaren Esprit fester und unverzichtbarer Bestandteil des Drei-Sterne-Teams. Pourchère wurde 2015 vom Feinschmecker als „Gastgeber mit Charme“ ausgezeichnet und steht wie kein anderer für unaufdringliche Gastfreundschaft.

Herr Pourchère, welcher Wein passt am besten zu mittelgereiftem, also etwa 24 Monate altem Parmesan?
Sowohl Rot- als auch Weißweine sind ideale Begleiter eines mittelreifen Parmesans. Wer Weißwein bevorzugt, sollte einen kräftigen, opulenten Chardonnay im Alter von sechs bis sieben Jahren wählen, etwa einen Meursault Premier Cru, Jahrgang 2008. Allen Rotwein-Fans empfehle ich einen kräftigen im Barrique ausgebauten Italiener mit viel Frucht und dezenten Barrique-Tönen, etwa einen Barolo oder einen Sangiovese. Alternativ passen auch Weine aus dem südlichen Rhonetal mit einem Grenache-Anteil.

Macht es in Bezug auf die Weinauswahl einen Unterschied, ob Parmigiano Reggiano in der Vorspeise oder im Dessert vorkommt?
In puncto Weinbegleitung sollte durchaus unterschieden werden, ob der Parmesan zur Vorspeise oder im Dessert gereicht wird. Ist er Teil der Vorspeise passen die Weinvorschläge aus Frage eins sehr gut, also ein Chardonnay oder ein im Barrique gereifter Rotwein. Ist der Parmesan im Dessert enthalten, empfehle ich eine nicht zu süße Spät- oder Auslese mit lebendiger Frucht und Säure, das kann ein Riesling oder auch eine Scheurebe sein.

Passt Parmesan auch als Apéro zu Champagner?
Parmesan und Champagner ergänzen sich hervorragend. Allerdings sollte zu jungem Parmigiano ein frischer Champagner gereicht werden, während zu einem gereiften Parmesan am besten ein opulenter Barrique-Champagner, etwa von Jacques Selosse, passt.

Wie essen Sie Parmesan am liebsten?
Zu Pasta liebe ich Parmesan in Spänen. Ich nasche aber auch ab und an gerne ein Stück Parmesan als Snack zwischendurch.

Weinmesse: "Wein am Main"

Im verflixten siebten Jahr bleibt bei der „Wein am Main“ (fast) alles beim Alten. Das Konzept der erfolgreichen internationalen Weinmesse, die am 21. und 22. April in der Mainmetropole stattfindet, hat sich bewährt. Der Faktor Neugier ist immer noch mit im Spiel – bei den Ausstellern und bei den Gästen. Immer wieder schafft es Veranstalter Erik Kohler, WMS – Weinevents & Marketing Services GmbH, den Weinfreunden in Rhein-Main ein spannendes Wochenende rund ums Thema Wein zu servieren.

Ein Wiedersehen gibt es am Messe-Samstag mit Weinguru Stuart Pigott, der zum Auftakt der Messe um 14.00 Uhr über den Weinjahrgang 2011 sprechen wird: „Jung, frisch, sexy“ – genauso wie die Wein am Main, die erstmals in ihrer Geschichte den Standort wechseln muss. Vom Bockenheimer Depot zieht sie ins denkmalgeschützte Casinogebäude auf dem Campus Westend und bleibt damit im Herzen Frankfurts.

Mehr als 50 Winzer und Weinfachhändler freuen sich auf die Begegnung mit den Frankfurtern und den Weinnasen aus der Region. Mit vielen hundert verschiedenen Weinen sorgen sie für einen facettenreichen Verkostungs-Parcours.

Ebenfalls mit im (Wein) Boot ist Dr. Rolf Klein. Diesmal hat er sechs ebenso unterhaltsame wie lehrreiche Weinworkshops zusammen gestellt. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis mit enthalten. Am Samstag um 16.00 Uhr geht es um Rote im Exil und um 18.00 Uhr König Riesling. Beim Verkosten der königlichen Rebsorte ist der Fokus auf das Thema Jahrgänge gesetzt.

Mit vier neuen, frischen Themen geht es am Sonntag ab 12.30 Uhr weiter. Unter dem Titel „Die aus der Reihe tanzen“ versammelt Klein Nischenweine, die nicht jeder kennt. Mit heraus ragenden Chardonnays

tritt Klein um 14.15 Uhr den Beweis an, dass „A b C“ oder „anything but Chardonnay“ einfach zu kurz gedacht ist. Ab 15.30 Uhr kommen „Spontis“ oder spontan vergorene Weine ins Glas. „Vom Holz geküsst“ heißt es zum guten Schluss um 17.00 Uhr, denn Barrique ist nicht gleich Barrique.

www.WeinamMain.de

Weitere Informationen:
„Wein am Main“
Weinmesse für Genießer im Casinogebäude auf dem Campus Westend
21. und 22. April
Öffnungszeiten
Samstag, 21. April: 12 – 20 Uhr
Sonntag, 22. April: 12 – 18 Uhr
Ort: Casinogebäude auf dem Campus Westend, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt/Main
Eintrittspreis: Tagesticket EUR 12,00 pro Person, 2-Tages-Ticket EUR 20,-
Seminare im Preis enthalten

WineStyle kommt wieder nach Hamburg

Internationale Weinmesse bereits zum fünften Mal in den Deichtorhallen.

Es ist fast schon ein coming home. Bereits zum fünften Mal dreht sich im Februar alles um eines der genussvollsten Themen unserer Zeit: den Wein. Vom 17. bis 19. Februar treffen sich Hamburgs Weinfreunde in den Hamburger Deichtorhallen. Wochen im Voraus werden Verabredungen getroffen. Im Februar 2011 kamen an drei Tagen fünftausend Besucher, um den neuen Jahrgang kennenzulernen. Wenigstens einmal im Jahr muss es sein: Das Wiedersehen mit dem Lieblingswinzer, das Schlendern von Stand zu Stand, probieren, diskutieren und sich treiben lassen. Schöpfen aus der Fülle. Auch beim begleitenden, kostenfreien Seminarprogramm.

Das Seminar-Programm steht auch diesmal wieder unter der Leitung von Dr. Rolf Klein. Der Weinexperte, der seit November in Speyer mit dem „Weinstudio Pfalz“ punktet, reißt sich los und kommt nach Hamburg. Seine etwas anderen Weinlektionen starten am Freitag, den 17.2. um 15.00 Uhr. Von Rot geht es um 17.00 Uhr nach Weiß. Nach Bordeaux und Pinot Noir werden Rieslinge eingeschenkt. Jung und Alt treffen sich auf der Zunge, Vergleiche werden angestellt, Terroir kommt auf den Tisch und ins Glas. Das reicht zum Messestart, denn Weingenuss braucht Zeit, und die sollte man in jedem Fall mitbringen.

Mit vier neuen, frischen Themen geht es am Samstag ab 13.00 Uhr weiter. Unter dem Titel „Die aus der Reihe tanzen“ versammelt Klein Nischenweine, die nicht jeder kennt. Um 15.00 Uhr macht er die Bühne frei für den Griechenland-Experten Ralph Urban. Urban stellt Rebsorten, Winzer und Stilrichtungen aus der Heimat des Dionysos vor.

Dann übernimmt Rolf Klein um 17.00 Uhr wieder das Ruder. Mit heraus ragenden Chardonnays tritt er den Beweis an, dass „A b C“ oder „anything but Chardonnay“ einfach zu kurz gedacht ist. Wahre Perlen gilt es zu entdecken. Fortsetzung folgt am Sonntag, 19. Februar. Ab 14.00 Uhr kommen „Spontis“ oder spontan vergorene Weine ins Glas. „Vom Holz geküsst“ heißt es um 15.00 Uhr, denn Barrique ist nicht gleich Barrique. Mit „Elfer raus“ steht der neue Jahrgang im Mittelpunkt eines weiteren Seminars, das Jungweine und Fassproben bereit hält. Kleins Weinlektionen finden um 17.00 Uhr ihren Abschluss. Früh genug für einen letzten Rundgang, bevor die Messe um 18 Uhr schließt.

Neben Fachhändlern haben sich rund 120 Winzer angemeldet, um ihren Hamburger Kunden persönlich das Ergebnis einer vielversprechenden Ernte vorzustellen. „Ohne ein großes Vorzelt, in dem die ganze Garderobe untergebracht ist, kommen wir nicht mehr aus“ sagt Veranstalter Erik Kohler. „Außerdem brauchen wir Platz für die Preise der Tombola, deren Erlös – in 2011 immerhin 6.000 € – dieses Mal der Hamburger Sternenbrücke zugute kommen soll.“ Nicht nur beim sozialen Engagement arbeitet Kohler gerne mit lokalen Partnern: Um den Hunger der Weingenießer aus dem hohen Norden zu stillen, bezieht er schon seit Jahren das Hamburger Frischeparadies mit ein. Wenn es ums Genießen geht, dann ist Kohler immer hellwach. In Hamburg tut er kaum ein Auge zu, denn sein Herz schlägt für die weinbegeisterten Nordlichter. Und die freuen sich heute schon auf sein coming home.

„WineStyle“
Weinmesse für Genießer in den Deichtorhallen
17. Februar bis 19 Februar 2012

Öffnungszeiten
Freitag,17. Februar: 14 – 20 Uhr
Samstag, 18. Februar: 12 – 19 Uhr
Sonntag, 19.Februar: 12 – 18 Uhr

Ort: Deichtorhallen, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg
Eintrittspreis: EUR 15,00 pro Person, Seminare im Preis enthalten

Weitere Informationen:
www.WineStyle.de

Rotweinparty "Barrique on Tour" rockte das Capitol

22 Rotweinspezialisten mit ihren Weinen in Mannheim

Der Auftakt zum 4. Adventswochenende war in Mannheim dieses Jahr ein außergewöhnlicher. Eher mit einem Paukenschlag, als besinnlich präsentierten 22 Winzer des jüngst neu aufgestellten Barrique Forum Pfalz ihre GROSSEN WEINE im Capitol in Mannheim. Eine neue Qualitätsphilosophie, ein neuer Look und natürlich die neue Kollektion der GROSSEN WEINE – 27 an der Zahl, darunter der Gewinner des Deutschen Rotweinpreises 2011 – waren der Anlass für diesen aufsehenerregenden Weinevent.

Rund 300 Gäste konnten sich von 19 bis 21 Uhr von den Qualitäten großer Rotweine überzeugen. Genauso anspruchsvoll wie die Weine war auch die Auswahl der Künstler, die diesen Abend musikalisch begleiteten. Kein Mainstream, sondern authentische, handgemachte Musik kam von The Great Bertholinis und DJ Mahmut. Sie heizten den Partygästen bis tief in die Nacht mit ihren Gypsy-Pop-Sounds ein. Es wurde getanzt. Bis weit nach Mitternacht. Dazu gab es eigens ausgesuchte Partyweine. Natürlich in Rot.

Die Kombination aus lockerer Weinpräsentation und Partystimmung in der Rhein-Neckar-Metropole zeigte sich an diesem Abend als Glücksgriff. „Viele Gäste kamen zum „After-Work“-Tasten ins Capitol und blieben auch anschließend noch, um in lockerer Atmosphäre mit den Winzern zu plaudern, zu tanzen oder einfach nur den Rotwein zu genießen“, so Klaus Briegel, der als Vorsitzender diesen Event mit ins Leben gerufen hatte.

Für die Zukunft planen die Winzer des Barrique Forum Pfalz weitere Barrique on Tour Termine in ganz Deutschland. Top-Rotweine in die urbanen Gefilde Deutschlands zu bringen ist ab sofort die Mission.

Die nächste Gelegenheit die GROSSEN WEINE zu verkosten bietet sich auf der ProWein 2012 in Düsseldorf. Vom 4. bis 6. März sind die Winzer des Barrique Forum Pfalz mit einem Gemeinschaftsstand in der Halle 5 präsent (Stand-Nr.: H139).

"Bester Rotwein"

Der Stettener Weinmacher Hans Haidle steht erneut auf dem Siegertreppchen: Sein zehn Jahre alter Lemberger trocken aus dem Barrique wurde jetzt bundesweit als „Bester Rotwein“ dieses Jahrgangs ausgezeichnet. Dies ist im neuen „Eichelmann“ nachzulesen, der neben dem Gault Millau zu den beiden anerkannten Weinführern der Republik zählt.

Das jährlich erscheinende unabhängige Standardwerk, so Autor Gerhard Eichelmann bei der Feierstunde in Mainz, hat 915 Weingüter und 9507 Weine unter die Lupe genommen. Dabei habe man die Suche nach großen Weinen des Jahrgangs 2001 konsequent ausgeweitet. Die Preisträger werden in Klassen (Sorten) eingeteilt und zunächst einzeln bewertet. Aus mehreren Einzelsiegern (darunter auch Haidle) wird dann der über allen stehenden beste Klassiker ermittelt. Bei dieser Kür sei sich die hochrangige Jury nach der Blindverkostung sofort einig gewesen, berichtete Gerhard Eichelmann in seiner Laudatio: „Es ist der jugendlich-saftige Lemberger von Hans Haidle.“ Der Wengerter aus dem Remstal präsentiere Jahr für Jahr hochklassige Kollektionen: „Noch nie hat uns ein Haidle-Wein enttäuscht.“

Bester Weinhändler 2011

Anbieter überzeugen durch sehr kompetente Beratung –
Testsieger ist Barrique

Welcher Wein eignet sich für ein leichtes
Fischgericht? Was ist der Unterschied zwischen einem Prädikats- und
Tafelwein? Und woran erkennt man die Qualität eines Tropfens? Hier ist der
Rat des Fachhändlers gefragt. Welcher Weinhändler die beste Beratung,
einen guten Service und eine vielfältiges Auswahl bietet, hat nun das
Deutsche Institut für Service-Qualität untersucht. Sieben überregionale
Weinhandels-Filialisten wurden im Rahmen von 70 verdeckten Testbesuchen
geprüft.

Ergebnis: Die Servicequalität der Branche ist gut bis sehr gut. Überzeugen
konnte vor allem die hohe Beratungskompetenz und Motivation der Experten.
Das Personal nahm sich viel Zeit für den Kunden, erfragte die Bedürfnisse
umfassend und empfahl mehrere Weine, aus denen der Kunde wählen
konnte. „Als Schwachpunkt fiel aber auf, dass sich ein Drittel der Mitarbeiter
nicht nach der Preisvorstellung des Kunden erkundigte“, erläutert Bianca
Möller, Geschäftsführerin des Instituts.

In neun von zehn Filialen konnten die Weine gleich kostenlos vor Ort probiert
werden. Und das in einem einladenden Ambiente: Die Räumlichkeiten waren
sauber und ansprechend, das umfangreiche Weinsortiment meistens
übersichtlich präsentiert und deutlich mit Preisen gekennzeichnet.
Zusatzartikel wie Weingläser oder Karaffen und Veranstaltungen, etwa
Weinseminare und Themenabende, rundeten das Angebot ab. Allerdings bot
nur jeder zweite Fachhändler einen kostenlosen Lieferservice ab einer
bestimmten Bestellmenge an. Auch die Öffnungszeiten waren nicht besonders
kundenfreundlich. „Mit durchschnittlich siebeneinhalb Stunden pro Tag hatten
die Filialen nur rund halb so lang geöffnet wie gewöhnliche Supermärkte“,
kommentiert Serviceexpertin Möller.

Testsieger und damit „Bester Weinhändler 2011“ wurde Barrique. Die
Mitarbeiter berieten die Kunden individuell und reagierten professionell auf
Beschwerden. Zudem waren die Öffnungszeiten hier am längsten. Mövenpick
Weinkeller auf Rang zwei überzeugte vor allem durch sein umfangreiches
Angebot an verschiedenen Weinsorten aus zahlreichen Regionen. Beim
Drittplatzierten Vino-Weinmärkte nahm sich das Personal viel Zeit für den
Kunden und zeigte die größte Hilfsbereitschaft.

Das Hamburger Institut untersuchte sieben überregional agierende
Weinhändler mit mindestens neun Filialen in Deutschland. Alle getesteten
Unternehmen boten eine persönliche Weinberatung und ein umfangreiches
Sortiment an nationalen und internationalen Weinen. In 38 verschiedenen
deutschen Städten führten anonyme Tester je zehn verdeckte Besuche pro
Unternehmen durch. Im Fokus der Untersuchung stand die
Beratungskompetenz der Fachhändler.

Sauberkeit und Gestaltung der Räumlichkeiten sowie die Warte- und
Öffnungszeiten analysiert.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität verfolgt das Ziel, die Servicequalität
in Deutschland zu verbessern. Das Institut prüft unabhängig anhand von
mehrdimensionalen Analysen die Dienstleistungsqualität von Unternehmen
und Branchen. Dem Verbraucher liefert das Institut bedeutende Anhaltspunkte
für seine Kaufentscheidungen. Unternehmen gewinnen wertvolle
Informationen für das eigene Qualitätsmanagement.

(Deutsches Institut für Service-Qualität)

Ergebnisse der Bundesweinprämierung

Rund 4.700 Weine und Sekte von Experten getestet – Sonderpreis „Beste Collectionen“ und „Bestes Riesling-Sortiment“

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Weine und Sekte bekannt gegeben, die in der DLG-Bundesweinprämierung 2011 ausgezeichnet wurden. In drei Prüfrunden zur führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weinerzeuger testete die DLG rund 4.700 Weine und Sekte von rund 350 teilnehmenden Winzerbetrieben aus allen 13 deutschen Anbauregionen. In diesem Jahr vergaben die Weinexperten des DLG-Testzentrums Lebensmittel 62 Gold Extra-, 1.107 Gold-, 1.710 Silber- und 938 Bronze-Medaillen. Alle Testergebnisse sind im Internet unter „www.wein.de > Bundesweinprämierung“ veröffentlicht. Die Verleihung der Bundesehrenpreise mit Bekanntgabe des DLG-Winzers des Jahres findet am 20. Oktober in Berlin statt.

In der diesjährigen DLG-Bundesweinprämierung standen die Weine des Jahrgangs 2010 im Mittelpunkt. Nur auf etwa sieben Millionen Hektoliter belief sich die Erntemenge dieses Jahrgangs, die kleinste Ernte seit 25 Jahren. Gründe dafür waren der geringe Fruchtansatz, hervorgerufen durch sehr kühle Temperaturen während der Rebblüte, sowie eine erhöhte Auslese durch den Winzer, um gesunde Trauben zu erhalten. Spät reifende Rebsorten wie Riesling, Silvaner oder die Burgundersorten konnten von einem sonnenreichen Oktober profitieren. Die 2010er Weine fallen insgesamt gesehen schlanker aus als der Vorgängerjahrgang. Die Weißweine zeichnet eine typisch frische Frucht und belebende Spritzigkeit aus. Verbraucher dürfen sich auch auf edelsüße Spezialitäten freuen. Es wurden Trockenbeerenauslesen mit Rekordmostgewichten von über 250 Grad Oechsle gelesen. „Auch wenn sich die Meinungen über die Qualität des 2010er Jahrgangs unterscheiden, so konnten die getesteten Weine in der Bundesweinprämierung mit einer guten Prämierungsquote überzeugen. Hier zeigt sich wieder einmal, dass das fachliche Können der Winzer entscheidend dazu beiträgt, um angesichts eines schwierigen Jahrgangs hervorragende Weine zu erzielen“, so Prof. Dr. Rainer Jung (Fachhochschule Geisenheim), Prüfbevollmächtigter der DLG-Bundesweinprämierung.

Die 50 besten Weine und die zwölf besten Sekte

Mit 22 Auszeichnungen stellt Baden in diesem Jahr die meisten Weine und Sekte, die mit dem „Goldenen DLG-Preis extra“ prämiert wurden. Es folgen Württemberg (13), die Pfalz (10) und Rheinhessen mit sieben „Goldenen DLG-Preisen extra“. Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 1.044 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (731), Württemberg (695) sowie Rheinhessen (584).

Beste Collectionen 2011

Im Rahmen der Bundesweinprämierung werden jedes Jahr die besten Kollektionen in den Kategorien „Weißwein trocken“, „Weißwein fruchtig“, „Rotwein trocken“, „Barrique trocken“ und „Edelsüß“ ermittelt und ausgezeichnet. Die Preisträger für die „Besten Collectionen 2011“ sind:

Beste Collection „Weißwein trocken“
Weingut Anselmann Erben, Edesheim (Pfalz)
Beste Collection „Weißwein fruchtig“
Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
Beste Collection „Rotwein trocken“
Weingut Georg Müller Stiftung, Hattenheim (Rheingau)
Beste Collection „Barrique trocken“
Affentaler Winzergenossenschaft eG, Bühl (Baden)
Beste Collection „Edelsüß“
Durbacher Winzergenossenschaft eG, Durbach (Baden)

Bestes Riesling-Sortiment
Zum 13. Mal wurde in diesem Jahr der „ProRiesling“-Ehrenpreis des Vereins „ProRiesling“ verliehen. Er geht an das beste Riesling-Sortiment der Bundesweinprämierung 2011:
Weingut Sonnenhof, Vaihingen-Gündelbach (Württemberg)

Bodega La Escalera kocht um den Rioja Gourmet Cup 2009

Bodega La Escalera kocht vom 19. September 2009 bis 03. Oktober 2009 um den Rioja Gourmet Cup 2009

Bienvenidos zum spanischen Herbst im Bochumer Stadtpark! Zum zweiten Mal in Folge begrüßt die Bodega La Escalera, in der bekannten Gastronomie im Stadtpark Bochum beheimatet, Freunde der spanischen Küche zum Rioja Gourmet Cup Menü 2009.

Der Rioja Gourmet Cup ist eine Initiative der Agentur KOOB PR aus Mühlheim, Herausgeber des Magazin Rioja Welt ( siehe auch www.rioja-welt.de ). Die Idee ein 3-Gänge Menü mit korrespondierenden Weinen aus dem Rioja zu kreieren stößt bei den Restaurants auf regen Zuspruch, denn neben der bundesweiten Präsenz sind es die Restaurantgäste selbst, die als Jury den Sieger küren. Im Jahr 2007 ging der Rioja Gourmet Cup erstmalig mit 9 Restaurants an den Start. 25 Restaurants kochten in 2008 um die Gunst der Gäste und in diesem Jahr hat der Gast die Möglichkeit aus 43 Restaurants in der gesamten Bundesrepublik zu wählen.

Die Bodega La Escalera geht in diesem Jahr mit ausgewählten Speisenkombinationen an den Start: So gibt es zur Vorspeise einen Salat von Süßkartoffeln, Miesmuscheln und gebratenem Kaninchenrücken zu welchem ein, im Barrique gereifter Rosé mit kräftigen Strukturen gereicht wird. Im Hauptgang genießt man zum Ragout von Stubenküken und Scampi mit Tomaten-Chorizo-Ravioli einen vollmundigen 2007er Vendimia Seleccionade, dessen Tannine trotz Barrique-Reifung angenehm ausgewogen sind. Zum krönenden Abschluss gibt es im Glas wie auch auf dem Teller ein leichtes Säurespiel: Gereicht wird ein karamellisierter Grießpudding mit Melone und Limonen-Mango-Mojo sowie ein 2007er Viña Albina dessen fruchtige Vanillenote das Menü perfekt abrundet. Selbstverständlich stammen alle Weine aus dem Rioja.

Das Rioja Gourmet Cup Menü ist vom 19. September bis zum 3. Oktober 2009 mittags und abends in der Bodega La Escalera zu genießen. Unter der Rufnummer 0234 507090 kann man schon heute eine Tischreservierung vornehmen. Weitere Informationen auch unter www.stadtpark-gastronomie.de .

Lesen sie auch unseren Artikel über die Rioja Gourmet Cup : http://www.gourmet-report.de/artikel/31078/Rioja-Gourmet-Cup.html

Norbert Barth & Yann Louis Brachet

Kulinarisches Frühlingserwachen in Hanau

Junges Gemüse und junge Weine beim Winemaker Menü im fresh

Getreu dem Motto „Junges Gemüse, junge Weine“ erhalten Genießer am 15.Mai 2009 in Hanau Gelegenheit, im fresh Restaurant & Bistro eine Auswahl der jüngsten Weinkollektion von Norbert Barth kennenzulernen .
Für das junge Gemüse sorgt die frische Frühlingsküche des fresh in Form eines 4-Gänge-Menüs. Liebhaber ausgefallener Köstlichkeiten aus Küche und Kelter dürfen gespannt sein auf eine harmonisch abgestimmte Wein-Speisen-Kombination. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung auf der Sommerterrasse statt.

Der Rheingauer VDP-Winzer Norbert Barth, der für seine winzerischen Fähigkeiten erst kürzlich die dritte Traube im Hotel– und Restaurantguide Gault Millau erhalten hat, versorgt die Gäste an diesem Abend persönlich mit anregenden Erläuterungen rund um seine jüngsten Weine. Unter seinen Rebspezialitäten befindet sich beispielsweise der im Barrique ausgebaute Riesling Singularis, der vom Gault Millau hoch gelobt wurde.

Das Menü zaubert fresh-Küchenchef Yann Louis Brachet, der bereits im berühmten L´Amandier in Antony nahe Paris auf Sterne-Niveau kochte.
Als Purist und Perfektionist in der Küche, legt der selbst ernannte „Küchen-Handwerker“ größten Wert auf frische saisonale und hochwertige Produkte, ohne aufwändige Tellergemälde und Effekthascherei.

Zum Empfang:
Exklusives Fingerfood mit dem Weißburgunder Sekt: BARTH Pinot blanc – brut

Menüfolge:
Mesclun Salat mit frischen Wiesenkräutern, jungem Gemüse und gebackenem Crouton mit Quark der Normandie
2008 BARTH Blanc de noir – trocken
Spätburgunder – weiß gekeltert

Duo von Thunfisch und Gamba auf Tomaten-Zucchini-Confit mit Ingwer
2007 BARTH Singularis Riesling – Barrique

Perlhuhnbrust auf buntem Frühlingsgemüse mit Kartoffeln und Spargelschaum
2008 BARTH Classic Riesling

Rhabarber Tarte mit marinierten Erdbeeren
2005 Auslese Riesling „Hattenheimer Schützenhaus“

Daten im Überblick:
Zeit: Freitag, 15.05.2009, verbindlicher Beginn 19:00 Uhr
Ort: fresh Restaurant & Catering, Ludwigstr. 71, 63456 Hanau/Steinheim
Preis: 69,00 Euro
Leistung: Menü mit Weinpaket

Aufgrund der begrenzten Platzauswahl wird um Reservierung unter der Telefonnummer 06181 / 9 88 81 38 gebeten.