App in die Küche

Smart Kitchen-Trend hält an

Weltneuheit: Apparatebau stellt auf der IFA Berlin im September 2016 mit elevel elektromechanisch verstellbaren Gitterrost für Backöfen vor – steuerbar beispielsweise per Smartphone-App / Immer mehr Aussteller im Bereich Smart-Home / Intelligente Haushaltsgeräte als Milliardenmarkt

Dinner-Party zu Hause mit Freunden, Lachs oder Schweinsbraten garen im Backofen und sollen noch schön knusprig werden: Backofentür auf, mit Topflappen das Blech vorsichtig herausnehmen und auf eine höhere Schiene schieben – doch dann: Die Schale rutscht, gefolgt von dem Versuch es auszubalancieren, der Topflappen lässt sich nicht mehr richtig greifen und schon sind die Finger ordentlich verbrannt. Damit die Knusperkruste künftig immer wie im Profikochbuch gelingt, hat das Unternehmen Apparatebau den Gitterrost elevel für Backöfen entwickelt. Die Idee: Der Gitterrost lässt sich bequem per Smartphone-Touch steuern. Hobby- und Profiköche können so einfacher, sicherer und auf den Punkt garen und grillen.

„Mit elevel haben wir eine praktische und einfache Lösung gefunden, um den Garvorgang abzurunden und das Kochen zu erleichtern“, sagt Andreas Reichel, Geschäftsführer bei Apparatebau. Die Bedienung ist unkompliziert: Einfach die zugehörige elevel-App auf dem Smartphone oder Tablet installieren und per Touchfunktion am Backofen die gewünschte Höhe des Gitterrostes einstellen – schon fährt der Ofenrost in die bevorzugte Position.

Die elevel-Lösung lässt sich zudem mit dem ebenfalls im Hause Apparatebau entwickelten eHinge-Scharnier verbinden, das die Ofentür durch Berühren eines Sensors automatisch öffnet und schließt. „In Kombination mit einem speziellen Backprogramm öffnet die Ofentür mit eHinge-Scharnier nach dem Garen sogar automatisch in einem definierten Neigungswinkel. So kann das Gargut optimal abkühlen.“

Die Zahl der Aussteller der IFA 2016 im Bereich Smart Home zeigt, dass der Trend zu sogenannten App-Based Produkten in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. In diesem Jahr präsentieren über 200 Aussteller die neuesten Smart Home-Lösungen auf der Internationalen Funkausstellung. Zudem ist der Umsatz mit intelligenten Haushaltsgeräten seit 2011 weltweit um das Vierfache auf insgesamt mehr als 15 Mrd. US-Dollar gestiegen. Der Boom steht dabei noch ganz am Anfang. So prognostizieren Experten bis 2019 allein in Westeuropa einen Umsatz von mehr als 17 Mrd. Dollar.

„Die wachsende Nachfrage dieser Produkte zeigt, dass Menschen innovative Hilfen gerne in ihren Alltag integrieren und nutzen wollen“, erklärt Reichel. Auch Apparatebau gehört vom 2. bis 7. September 2016 zu den Austellern der Internationalen Funkausstellung in Berlin. In der Halle 8.1 (Stand 103) stellt das Unternehmen erstmals den elevel-Backofen und weitere Innovationen aus dem Bereich der Kinematikkomponenten vor.

www.apparatebau.it/

Christian Hümbs

Chefpatissier Christian Hümbs bringt den Frühling auf die Teller: Mit seiner Kreation aus frischen asiatischen Zitrusaromen, knusprigem Sesam-Crumble und in Litschi-Saft eingekochten Tapiokaperlen wird einfaches Eis zur modernen Patisseriekunst. Worauf es bei der Eiszubereitung ankommt und was für Vorteile ein temperaturgesteuertes Induktionskochfeld hat, verrät Hümbs im Interview. Exklusiv für Panasonic entwickelte der mehrfache Patissier des Jahres asiatisch inspirierte Rezepte, die speziell auf die technischen Innovationen der neuen Kücheneinbaulinie abgestimmt sind.

Eine grundlegende Frage zu Beginn: Was macht für Sie ein perfektes Eis aus?
„In erster Linie natürlich ein toller und intensiver Geschmack, der aber auf jeden Fall mit einer harmonischen Konsistenz einhergehen sollte. Eis muss einfach zart und cremig sein, es darf nicht zu hart und nicht zu flüssig sein und sollte einen angenehmen Schmelz haben. Fehlt die Geschmeidigkeit, liegt das entweder an einem Fehler im Rezept oder im Zubereitungsablauf. Der Zuckeranteil ist dabei sehr wichtig, da hilft auch kein Süßstoff als Ersatz.“

Ein gutes Eis ist erfrischend und kalt. Warum muss man bei der Zubereitung trotzdem auf Wärme und die korrekte Temperatur achten?
„Auch wenn Eis letztendlich kalt gegessen wird, muss es bei der Zubereitung erst einmal erwärmt werden. Dazu erhitzt man die Basismasse aus Sahne und Eigelb idealerweise auf 85 Grad Celsius. Dieser Schritt ist ganz wichtig, da zum einen Bakterien, die möglicherweise im Ei enthalten sind, abgetötet werden und zum anderen die Masse abgebunden und dadurch cremiger wird. In der Fachsprache nennt man diesen Vorgang „zur Rose abziehen“. Der große Vorteil des temperaturgesteuerten Induktionskochfelds von Panasonic besteht darin, dass man 85 Grad Celsius ganz einfach und präzise einstellen kann und dadurch vollkommene Sicherheit erhält. Das Ei kann nicht gerinnen, da die Masse nie über die gewünschte Temperatur hinaus erhitzt wird. Bei einem herkömmlichen Wasserbad bleibt die Temperatur dagegen nicht konstant, da mal mehr und mal weniger Hitze herrscht und auch der Wärmeverlust nicht kalkulierbar ist. Ein extra Wasserbad ist bei der Zubereitung mit dem integrierten Genius Sensor nicht mehr nötig, da die Temperatur gleichmäßig bei 85 Grad Celsius gehalten wird.“

Für dieses Rezept werden ganz unterschiedliche Küchengeräte verwendet: das temperaturgesteuerte Induktionskochfeld, ein Backofen, eine Küchen- und eine Eismaschine. Inwieweit sind moderne Küchengeräte heute unverzichtbar?
„In meinem Job sind Hochleistungsgeräte natürlich sowieso unersetzlich. Trotzdem rate ich auch privat dazu, Wert auf Qualität zu legen und langfristig zu planen. Technische Zusatzgeräte wie eine Eismaschine oder eine teure Küchenmaschine sind sicherlich kein Muss, aber wenn es um die Basics wie Kochfeld, Backofen oder Kühlschrank geht, sollte man auf jeden Fall hochwertige und zukunftsweisende Geräte wählen. Wenn mein Fokus auf guter Ernährung liegt und ich eine Leidenschaft fürs Kochen und Backen habe, warum an den elementaren Werkzeugen sparen? Mit multifunktionalen Geräten wie beispielsweise dem 3-in-1-Backofen von Panasonic bekomme ich außerdem gleich drei Geräte in einem. Das bringt viele neue Möglichkeiten, spart Platz und erweitert das eigene Kochspektrum. Ich kann absolut verstehen, dass man nicht jedes Küchengerät haben muss, finde es aber sinnvoll, gerade bei grundlegenden Käufen, langfristig zu denken und auf Qualität und Technik zu achten.“

Und noch ein Tipp für alle Eisliebhaber zum Abschluss?
„Sahne ist die Grundlage jeder guten Eiscreme. Der Fettgehalt sollte mindestens bei 35 Prozent liegen, denn je höher der Fettanteil, desto weniger Wasser ist anschließend im fertigen Eis enthalten. Nur so entsteht ein schöner Schmelz, den man mit Milch oder Light-Varianten nicht hinbekommt.“

Das Rezept für Christian Hümbs‘ Kalamansi-Eis mit Litschi-Tapioka und Sesam-Crumble gibt es unter
http://www.panasonic.com/de/consumer/kueche-haushalt/einbaugeraete/tipps-aktionen/japanische-kochkunst-und-rezepte/asiatisch-backen-mit-christian-huembs.html

Weitere Tipps und Tricks gibt Christian Hümbs im Video unter https://youtu.be/UMKTCAkZgjg

Christian Hümbs, mehrfacher Patissier des Jahres und Chefpatissier im Hamburger Zwei-Sterne-Restaurant Haerlin, ist bekennender Schokoholic und deutschlandweit einer der fachkundigsten Experten, wenn es um trendige Desserts und Gebäck geht. Aus diesem Grund entwickelte Hümbs exklusiv für Panasonic eine fünfteilige Rezeptserie, die er gezielt auf dessen neue, innovative Kücheneinbaugeräte abstimmte. Allen voran das Induktionskochfeld mit integriertem Genius Sensor, das eine genaue Temperatureinstellung in Fünf-Grad-Schritten ermöglicht.

Präzision spielt in der Patisserie eine wichtige Rolle. Temperatur, Zeit und Zutaten müssen stimmen. Eine intelligente, technische Unterstützung durch innovative Geräte bietet spannende Möglichkeiten, kreativ zu werden. Als japanischer Hersteller legt Panasonic großen Wert auf Tradition und Herkunft. Christian Hümbs ließ sich bei seinen Rezepten deshalb vor allem von asiatischen Aromen und Zutaten inspirieren. Der technische Fortschritt trägt so zur Optimierung und Neuinterpretation bekannter Klassiker bei. Durch die präzise Temperaturregulierung und automatische Kontrolle vereinfacht das Induktionskochfeld mit Genius Sensor viele Prozesse, nicht nur für einen Profi wie Christian Hümbs, und sorgt für exakte Ergebnisse.

Topinambur von Tim Raue

Topinambur von Tim Raue, zubereitet im Twelix- Artisan-Backofen von KitchenAid

Zwei-Sterne-Koch Tim Raue hat Rezepte für die Großgeräte des amerikanischen Premiumküchengeräteherstellers KitchenAid entwickelt. Seit 2012 wurde sein Restaurant Tim Raue vom Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet, 2015 eröffnete Raue bereits sein viertes Restaurant. Seine Küche ist puristisch asiatisch und zeichnet sich durch die Verwendung bewusst weniger Produkte aus.

Zutaten (für 4 Personen)

800 g Topinambur, gleich groß geviertelt 1 rote Thaichili, feinst gehackt
6 EL geklärte Butter
6 EL Ahornsirup

4 EL schwarzer Pfeffer, grob zerstoßen 2 TL Fleur de sel

200 ml Geflügelfond
100 ml Sahne
2 EL thailändische Fischsoße 2 EL Tabasco rot
1 EL Knoblauch, fein gehackt Fleur de sel
Stärke

40 g kalte Butter in Stückchen 4 EL Haselnüsse, gehackt
4 EL Rosinen, gehackt

Zubereitung

Chili, geklärte Butter, Ahornsirup, Salz und Pfeffer vermengen, die Topinamburviertel damit marinieren. Im Anschluss in Alufolie einpacken und im KitchenAid-Backofen bei 180 Grad Celsius für 30 Minuten garen.

Tim Raue bringt Geflügelfond, Sahne, Fischsoße, Tabasco und Knoblauch in einem Topf zum Kochen. Er schmeckt es mit Fleur de sel ab und bindet es mit Stärke leicht ab.

Die kalte Butter, Haselnüsse und Rosinen in die Soße rühren.

Den Topinambur platziert Tim Raue am liebsten in einem tiefen Teller und nappiert es mit der Soße.

Weitere Informationen unter: www.KitchenAid.de

Weitere Rezepte von Tim Raue:
http://www.gourmet-report.de/artikel/346533/Zitronenhuhn/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346532/Topinambur/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346531/Kabeljau/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346530/Dim-Sum-Teig/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346529/Lamm-Buletten/

Zitronenhuhn mit Zitronen-Mayonnaise von Tim Raue

Zitronenhuhn mit Zitronen-Mayonnaise von Tim Raue, zubereitet im Twelix-Artisan-Backofen von KitchenAid

Zwei-Sterne-Koch Tim Raue hat Rezepte für die Großgeräte des amerikanischen Premiumküchengeräteherstellers KitchenAid entwickelt. Seit 2012 wurde sein Restaurant Tim Raue vom Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet, 2015 eröffnete Raue bereits sein viertes Restaurant. Seine Küche ist puristisch asiatisch und zeichnet sich durch die Verwendung bewusst weniger Produkte aus.

Zutaten (für 2 Personen)

1 Huhn, circa 1,4 kg
1 Zitrone, in Scheiben geschnitten 1⁄2 Salzzitrone, fein gehackt
6 EL geklärte Butter
6 Zitronenblätter
4 EL Zitronengras, feinst gehackt 1 grüne Thaichili, feinst gehackt
2 kg grobes Meersalz
4 Eiweiß

Zubereitung

Tim Raue hebt die Haut des Huhns vom Fleisch bzw. Korpus an, um die nachstehende Masse dazwischen füllen zu können. Er vermengt die Butter, das Zitronengras, die salzige Zitrone und das grüne Chili und gibt die Masse zwischen die Haut und das Fleisch der Brust und der Keulen. Das Huhn belegt er von außen mit Zitronenscheiben, die Innereien des Huhns werden entfernt und das Huhn gründlich auswaschen, bevor Tim Raue die Zitronenblätter hineingibt.

Der Zwei-Sterne-Koch vermengt Eiweiß und Meersalz und bedeckt das Huhn damit. Anschließend empfiehlt er, es im Twelix-Artisan-Backofen bei 180 Grad Celsius für

30 Minuten zu backen. Danach stellt er die Temperatur auf 120 Grad Celsius und lässt es für weitere 15 Minuten backen.

Nach Ende des Backvorgangs schlägt Raue das Huhn aus der Kruste, tranchiert die Brust und die Keulen, und entfernt die Haut und die Zitronenbestandteile. Das Zitronenhuhn serviert er am liebsten mit der folgenden Zitronen-Mayonnaise.

Zitronen-Mayonnaise

Zutaten

4 Eigelbe
2 EL Honigsenf
2 EL Zitronengras, feinst geschnitten 4 EL Eisenkraut, feinst geschnitten Saft von 1⁄2 Zitrone
1 EL Tabasco grün
200 ml Zitronenöl
Rohrzucker

Zubereitung

Tim Raue gibt alle Zutaten bis auf das Öl in den KitchenAid-Kessel und verrührt sie auf Stufe 4 für 30 Sekunden. Danach stellt er auf Stufe 2 und lässt das Zitronenöl langsam und kontinuierlich einlaufen. Abschließend schmeckt er die Mayonnaise mit Fleur de sel und braunem Rohrzucker ab.

Weitere Informationen unter: www.KitchenAid.de

 Weitere Rezepte von Tim Raue:
http://www.gourmet-report.de/artikel/346533/Zitronenhuhn/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346532/Topinambur/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346531/Kabeljau/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346530/Dim-Sum-Teig/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346529/Lamm-Buletten/

Mythos Mikrowelle

Aufwärmer oder Alleskönner?

Als Gerät, das meistens nur dem Zweck der Essenserwärmung dient, fristet die Mikrowelle ein tristes Dasein. Der aktuelle Trend zeigt aber, dass das Potential der Geräte damit oftmals verkannt wird. Burkhard Mölleken, Sales & Marketing Manager von KitchenAid MDA beantwortet Fragen zum Mythos Mikrowelle und verrät persönliche Tipps.

1) Mikrowellen werden in vielen Haushalten nur zum Erwärmen und Auftauen von Speisen benutzt. Aktuell bringen aber immer mehr Hersteller Kombigeräte aus Backofen, Mikrowelle und Dampfgarer auf den Markt. Über welches Potential verfügen diese Geräte?
Die größten Vorteile liegen hier ganz eindeutig bei den Punkten Zeitersparnis und Raumgewinn in der Küche. Wem es an Platz für eine separate Mikrowelle mangelt oder wer sie selten verwendet, für den sind Kombigeräte eine echte Alternative, da sie mehrere Funktionen vereinen und nicht gleich zwei oder drei Nischen besetzen. Außerdem lässt sich durch die integrierte Mikrowellenfunktion generell sehr viel Zeit beim Kochen sparen. Bei KitchenAid ermöglichen wir mit der Crisp-Technologie sogar einen um 75 Prozent reduzierten Zeitaufwand im Vergleich zum Kochen auf der Herdplatte oder im Backofen. Bei dieser Technologie wird die Mikrowelle mit zwei weiteren Wärmequellen kombiniert: einem Grill und einer patentierten Crisp-Platte. Die Platte dient als eine Art Bratpfanne, während der Grill die Nahrungsmittel schnell und gleichmäßig bräunt. Pommes Frites können zubereitet werden, ohne zusätzliches Fett oder Öl verwenden zu müssen. Sogar Hähnchenschenkel mit Kartoffelspalten gelingen so problemlos in der Mikrowelle – von allen Seiten perfekt gebräunt und auf den Punkt genau gegart.

2) Ob Vitaminverlust oder ausgetrocknete Speisen, Mikrowellen haben häufig einen schlechten Ruf. Ist diese Kritik noch aktuell?
Hier ist es sehr wichtig, auf die technologischen Features und die Leistung der Geräte zu achten. Beim Mikrowellen-Kombi-Backofen von KitchenAid kann zum Beispiel der gesamte Garprozess im Innenraum überwacht werden. Mittels der Sensoren werden dann die Gardauer und die Leistung automatisch auf den Feuchtigkeitsgehalt und die Temperatur des zu garenden Gerichts eingestellt, optimale Ergebnisse sind damit garantiert. Für viele Lebensmittel gilt sogar, dass sie in der Mikrowelle schnell und äußerst schonend zubereitet werden können, wie etwa Kartoffeln: im Normalfall benötigen sie 20 Minuten auf dem Kochfeld, in der Mikrowelle garen 400 Gramm Kartoffeln aber in nur 7 Minuten, und das sogar fast ganz ohne Wasser.

3) Mit dem passenden Zubehör lassen sich Mikrowellen auch als Dampfgarer verwenden. Steht diese gesunde Garmethode eigentlich nicht im Widerspruch zur Zubereitung in der Mikrowelle?
Viele Mikrowellenkombinationen bieten fast dieselben Leistungen wie ein professioneller Backofen. Auch die KitchenAid-Kombigeräte sind im Kern eine Mikrowelle mit Backofenfunktionen, die durch ihre Vielseitigkeit überraschen und neben klassischen Funktionen wie schnelles Vorheizen, Heißluft oder Grill auch über Dampfsensoren verfügen. Dank der ProSteam-Technologie bleiben wichtige Vitamine und Nährstoffe sowie Konsistenz, Farbe und Aroma der Speisen erhalten. Durch ein spezielles Zubehörteil zum Dampfgaren und den Einsatz der niedrigsten Mikrowellenstufe wird vorwiegend das Wasser im Dampfgarbehälter erhitzt. Somit wird das Gargut schonend durch den aufsteigendem Dampf gegart. Diese kontrollierte Dampfgarfunktion eröffnet unseren Kunden eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Zubereitung gesunder Speisen wie etwa Fisch in der Mikrowelle.

Weitere Informationen unter www.KitchenAid.de

Garmethoden der Kartoffel

Eine Kartoffel, vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten

Die Kartoffel ist ein echter Alleskönner, der sich auf verschiedenste Arten zubereiten lässt. Kein Wunder, dass sie in der Sterneküche ebenso beliebt ist wie bei Kocheinsteigern. Ein Überblick über die grundlegenden Zubereitungsarten.

1. Kochen
Die wohl bekannteste Zubereitungsmethode ist das Kochen. Mit nur wenigen Hilfsmitteln lassen sich so etwa Salz- und Pellkartoffeln oder gekochte Kartoffeln als Basis für Kartoffelsalate und -suppen herstellen. Hierfür die geschälten und gründlich gewaschenen Kartoffeln in gleichgroße Stücke (nicht dicker als 3 cm) schneiden und in reichlich Salzwasser geben. Wie lange Kartoffeln kochen müssen, hängt von der Sorte ab. Allgemein reichen 20 Minuten ab dem Siedezeitpunkt des Wassers aus. Sicherheit verschafft hier neben der Erfahrung aber nur die Garprobe: Stechen Sie mit einem spitzen Messer in die dickste Knolle. Wenn sich das Messer ganz leicht herausziehen lässt, ist die Kartoffel gar.

Der höchste Nährstoffgehalt bleibt beim Kochen erhalten, wenn die Kartoffeln ungeschält aber gut gewaschen und unzerkleinert gekocht und als Pellkartoffeln gegessen werden.

2. Braten
Sowohl rohe als auch bereits gekochte Kartoffeln können gebraten und so zum Beispiel zu Reibekuchen, Rösti oder Bratkartoffeln verarbeitet werden. Eine beschichtete Pfanne und nur wenig Öl sorgen dabei für einen niedrigen Fettgehalt: Das Öl erhitzen und die festkochenden Kartoffelscheiben oder -Würfel zugeben und die Pfanne mit dem Deckel verschließen. Nach ca. 5 Minuten können die Kartoffeln das erste Mal gewendet werden. Den Vorgang wiederholen bis die Kartoffeln von allen Seiten gleichmäßig und nach persönlichem Geschmack gebräunt sind.

3. Im Backofen
Die Zubereitung im Backofen ist häufig weniger aufwendig und ermöglicht – wie das Kochen – viele fettarme Gerichte. Neben Aufläufen und Gratins sind Ofenkartoffeln, die „Baked Potato“ oder auch Kartoffelspalten typische Kartoffelgerichte aus dem Backofen. Für die Kartoffelspalten gewaschene, festkochende Kartoffeln vierteln und leicht mit Olivenöl einstreichen. Alles auf das Backblech geben und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius kross backen.

4. Stampfen
Neben dem klassischen Püree lassen sich aus gestampften Kartoffeln auch beispielsweise Gnocchi, Knödel oder Kartoffelplätzchen herstellen. Zum Stampfen kann entweder eine Kartoffelpresse oder ein Kartoffelstampfer verwendet werden. Die mehligkochenden Kartoffeln hierfür erst einmal im Salzwasser wie oben beschrieben garen.

5. Frittieren
Pommes frites sind ein echter Klassiker, eine Alternative sind – speziell für festliche Anlässe – Kroketten. Auch Kartoffelchips zählen zu den frittierten Kartoffelprodukten, wenngleich heute auch im Ofen gebackene und damit wesentlich fettärmere Varianten erhältlich sind. Zum Frittieren werden die mehligkochenden Kartoffeln in über 100 Grad Celsius heißem Fett schwimmend ausgebacken.

Prinzipiell lässt sich die Schale von Kartoffeln mitverzehren. Allerdings sollte dann darauf geachtet werden, Frühkartoffeln zu verwenden. Sie wird in Deutschland im März gepflanzt und ab Ende Mai, Anfang Juni geerntet. Erhältlich sind sie dann bis Anfang August.

Tipp: Zubereiten lässt sich die Frühkartoffel zum Beispiel mit Kräuterquark. Hierzu die Kartoffel gründlich waschen, samt Schale kochen und dann – als Pellkartoffel oder mitsamt ihrer dünnen Schale – genießen. Für den Quark einfach Speisequark und Sauerrahm nach Belieben mit klein geschnittenen Zwiebeln und frisch gehackten Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch oder Sellerie sowie Salz und Pfeffer verrühren.

All-Clad-Grillpfannen

Pfannen, Töpfe, Sauteusen, für seine Präzisionswerkzeuge wird der Ultrapremium-Kochgeschirrhersteller All-Clad auf der ganzen Welt geschätzt. Mit zwei neuen Grillpfannen aus der Stainless-Serie erzielen Profis und Hobbyköche ab sofort auch hier perfekte Ergebnisse. Steak, Fisch, Gemüse und Co. werden nicht nur gleichmäßig gegart, sondern erhalten je nach Modell auch attraktive Grillstreifen.

„Bei einem klassischen Grill ist es manchmal Glückssache, ob zarte Produkte auch zart bleiben“, so George Henrici von All-Clad. „Mit den neuen Stainless-Grillpfannen muss man sich nicht auf sein Schicksal verlassen, denn alle Bedingungen für perfekt gegartes Bratgut sind gegeben“, so der Marketing und Sales Manager. Durch den mehrschichtigen Aufbau verteilt sich die Hitze optimal, und die Kochoberfläche lässt beim Braten nichts anhängen. Die unbeschichtete Pfanne verleiht Lebensmitteln die typischen Grillstreifen, in der beschichteten Variante werden empfindliche Lebensmittel schonend gegart. Dank der viereckigen Form der Grillpfannen finden bequem mehrere Portionen nebeneinander Platz. Sie sind für sämtliche Herdarten inklusive Induktion geeignet und können auch für das Garen im Backofen verwendet werden, die antihaftbeschichtete Pfanne verträgt Temperaturen von bis zu 260 Grad.

Wie alle All-Clad-Produkte werden auch die Grillpfannen im sogenannten Roll-Bonding-Verfahren hergestellt, bei dem verschiedene Metall- und Legierungsschichten zu einer untrennbaren Einheit verbunden werden. Der schonende Prozess des Hydroformens gibt den Produkten ihre finale Struktur, wobei die Materialstärke auch in den Biegezonen erhalten bleibt. Abschließend wird jedes einzelne Stück von Hand poliert. Die Kochoberfläche ermöglicht eine problemlose Reinigung in der Spülmaschine, und wie auf seine anderen Produkte gewährt All-Clad auch auf die Grillpfannen eine lebenslange Garantie.

www.all-clad.de

Ferienhaus für Hobbyköche

Die neuen „Culinarium“-Bauernhäuser bieten auf 184 Quadratmetern allen Kochkomfort und Luxus für bis zu zwölf ambitionierte Freizeit-Köche – Die geräumige Küche mit Kücheninsel und -bar ist mit hochwertigen Geräten ausgestattet – Hof van Saksen in der niederländischen Provinz Drenthe

Neue Ferienhäuser für Hobby-Köche ergänzen das bisherige Angebot des Ferienhausanbieters Landal GreenParks im exklusiven Resort . Das Resort umfasst neben 600 luxuriösen, reetgedeckten Bauernhäusern fünf Restaurants, ein Schwimmbad sowie ein Spa & Wellnesszentrum.

Die neuen „Culinarium“-Bauernhäuser bieten auf 184 Quadratmetern allen Kochkomfort und Luxus für bis zu zwölf ambitionierte Freizeit-Köche. Die geräumige Küche mit Kücheninsel und -bar ist mit hochwertigen Geräten ausgestattet. Dazu gehören neben einem regulären Backofen ein Dampf-Backofen, eine Teppan Yaki-Kochplatte für die Speisenzubereitung direkt am Tisch und ein Gasherd mit fünf Brennern. Sogar das Geschirr kann wie in einer Profiküche in einer Wärmeschublade temperiert werden.

Wer nicht selber an den Töpfen stehen möchte, kann auf die Unterstützung eines Profis zurückgreifen und einen professionellen Koch anheuern, der für den engsten Freundeskreis eine Leckerei zaubert. Private Kochworkshops oder individuelle Weinproben runden das Angebot ab.

Hof van Saksen, Veldweg 22-24, 9449 PW Nooitgedacht, Tel.:+31 (0)900 1971

www.landal.de

Twelix-Artisan-Ofen

Einfach gesund kochen: der neue Twelix-Artisan-Ofen von KitchenAid
Fisch, Fleisch und Gemüse schonend zubereiten, damit keine Nährstoffe und Vitamine verloren gehen, ist für viele Menschen immer wichtiger. In privaten Küchen wird daher vermehrt auf Multifunktionsgeräte mit Dampfgaroption gesetzt. Der Twelix-Artisan-Ofen von KitchenAid rundet diese Entwicklung ab und bietet die Möglichkeit, mit purem oder unterstützendem Dampf einfach und gesund im Backofen zu kochen. Angelehnt an die Artisan-Küchenmaschine funktioniert auch der Ofen nach dem Baukastenprinzip: Für perfekte Ergebnisse können Zubehörteile addiert oder weggelassen werden.
Frankfurt, Oktober 2013. Saftiger Braten, knuspriges Gebäck und duftende Bratäpfel lassen die Wintermonate zur gemütlichsten Zeit des Jahres werden. Pünktlich zum Jahresausklang bringt KitchenAid mit dem neuen Twelix-Artisan-Ofen wieder ein Stück Zukunft in private Küchen. Dank neuem Zubehör kann man mit dem Backofen jetzt auch Dampfgaren oder eine Kombination aus Heißluft und unterstützendem Dampf nutzen. Mit einem flexibel einsetzbaren Behälter wird der Backofen zum Dampfgarer. „Einfach die gewünschten Zutaten in die Vorrichtung geben, in den Garraum einschieben, und der Ofen schafft perfekte Bedingungen. Vitamine und Nährstoffe bleiben bei dieser schonenden Technik erhalten, da unter 100 Grad Celsius gegart wird“, erklärt Burkhard Mölleken, Sales & Marketing Manager für KitchenAid Großgeräte. KitchenAid plant neben der Dampfwanne auch weiteres Zubehör, das den Backofen schnell und unkompliziert in eine hauseigene Pizzeria oder Kaffeerösterei verwandeln soll.

„KitchenAid ist es ein Anliegen, funktionsoptimierte Geräte anzubieten“, betont Burkhard Mölleken. Wie der klassische Twelix-Ofen verfügt auch das neueste Produkt deshalb über die klassische Ober- und Unterhitze, die daraus erweiterte Umluft und die Twelix-Heißluft. „Vier vorprogrammierte Funktionen schaffen verschiedene Kombinationen aus Dampf und Heißluft, je nachdem welches Gericht zubereitet werden soll. Die Verbindung aus Dampfbehälter und Glasdeckel bietet ideale Voraussetzungen für das reine Dampfgaren“, so Mölleken.

Wie alle Twelix-Backöfen muss man auch den Twelix-Artisan-Ofen nicht vorheizen. Die zwei Teile des in der Ofenrückwand integrierten Ringheizkörpers können unabhängig voneinander geregelt werden. So ist eine deutlich bessere Wärmeverteilung und Luftzirkulation gegenüber herkömmlichen Backöfen möglich. Öfen aus dem Hause KitchenAid verfügen nicht nur über Easy-to-Clean Oberflächen, sondern auch über eine Pyrolyse-Funktion zur Selbstreinigung sowie ein Cool-Door-System. Das mitgelieferte Garthermometer komplettiert die hochwertige Grundausstattung.

In Zusammenarbeit mit einem italienischen Zwei-Sterne-Koch wurde eigens für den Twelix-Artisan-Ofen ein digitales Kochbuch entwickelt. Es bietet 25 abwechslungsreiche Rezepte und Videoanleitungen, die auf die vielfältigen Funktionen des Ofens abgestimmt sind. Der Twelix-Artisan-Ofen ist ab November über ausgewählte Fachhändler erhältlich.

Rezept von Cornelia Poletto

Schweinische Rouladen mit Birnen-Bohnen-Specksalat

Zutaten für 4 Personen:
500 g grüne Bohnen oder verschiedene Bohnensorten (grüne Bohnen, Schneidebohnen, Wachsbohnen)
8 dünne Schweineschnitzel
8 dünne Scheiben Lardo di Colonnata (ital. fetter Speck, oder je 4 Scheiben Lardo und Pancetta)
8 Scheiben Tiroler Speck
3 rote Zwiebeln
1 EL Schweineschmalz
2 TL Dijonsenf
250 ml Cidre Poiré (Birnen-Cidre) oder trockener Cidre (Apfelwein)
4 EL Rapsöl oder Traubenkernöl
2 Birnen
2-3 EL Apfelessig
2 EL kalte Butter (nach Belieben)
Fleur de sel
Meersalz
einige Zweige Bohnenkraut
einige Zweige Majoran
Pfeffer aus der Mühle

1. Die Bohnen putzen und in kräftig gesalzenem, kochenden Wasser 10-15 Minuten bissfest garen. Bei Verwendung verschiedener Bohnensorten zuerst die Schneidebohnen ins kochende Wasser geben, grüne und Wachsbohnen etwa 2 Minuten später hinzufügen). Bohnen abgießen, in eiskaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

2. Die Schnitzel eventuell mit einem Plattiereisen oder Stieltopf zwischen Gefriebeuteln noch etwas flacher klopfen. Jeweils mit einer Scheibe Lardo belegen (oder 4 Schnitzel mit Lardo und 4 Schnitzel mit Pancetta belegen).

3. Den Tiroler Speck in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen. Eine Zwiebel beiseite legen, den Rest fein würfeln. In einer Pfanne 1 TL Schmalz erhitzen. Die Hälfte der Speckstreifen darin anbraten.
Die Zwiebelwürfel hinzufügen und glasig andünsten. Majoranblättchen abzupfen, zugeben und kurz mitdünsten. Zwiebelmischung in eine Schüssel geben, den Senf unterrühren, die Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Schnitzeln verteilen. Aufrollen und mit Holzspießchen zustecken.

4. Den Backofen auf 140 °C vorheizen. Das restliche Schmalz in einer backofenfesten Pfanne erhitzen. Die Schnitzelröllchen darin ringsherum schön braun anbraten. Mit Cidre ablöschen, etwas einkochen lassen. Zugedeckt in den Backofen stellen und etwa 15 Minuten garen.

5. Die restlichen Speckstreifen in 1 EL Öl anbraten. Die restliche Zwiebel halbieren und quer in dünne Scheiben schneiden. Zum Speck geben und glasig andünsten.

6. Die Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Salzen und pfeffern. Bohnenkrautblättchen abzupfen und zugeben. Die Birnen schälen und in Spalten schneiden, dabei das Kerngehäuse entfernen. Birnen und Speckmischung zu den Bohnen heben. 2 EL Essig und das restliche Öl unterheben. Salat mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schweinefleisch-Röllchen schräg halbieren, mit Fleur de sel und Pfeffer würzen und mit dem Birnen-Bohnen-Specksalat anrichten. Soße nach Belieben noch etwas einkochen lassen, mit kalter Butter binden und darüber träufeln.

Tipps:
Durch die Zugabe von etwas Speisenatron zum Bohnen-Kochwasser bleiben die Bohnen besonders schön grün.
Birnen- oder Apfelstücke werden nicht braun, wenn man sie nach dem Schneiden in Zitronenwasser legt.