Lena Endesfelder

Die neue Deutsche Weinkönigin heißt Lena Endesfelder und kommt von der Mosel! Als neue Deutsche Weinprinzessinnen komplettieren Mara Walz aus Württemberg und Christina Schneider aus Franken das Trio der Deutschen Weinmajestäten 2016/2017.

Strahlend und unter lautstarkem Jubel nahm Lena Endesfelder aus Mehring die Krone und zahlreiche Glückwünsche entgegen. Überzeugend und kompetent präsentierte sich die 23jährige Winzerin bereits im Vorentscheid, charmant und schlagfertig war ihr Auftreten im äußerst spannenden Finale. Damit überzeugte sie die Fachjury und gewann die Sympathien der rund 1.300 Zuschauer in der Mainzer Rheingoldhalle. Im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) wird Lena Endesfelder nun als 68. Deutsche Weinkönigin ein Jahr lang auf über 200 Terminen im In- und Ausland als Botschafterin für den deutschen Wein unterwegs sein.

„Ich bin einfach nur überglücklich“, jubelte die frisch gekürte Weinkönigin unmittelbar nach der Wahl. „Ich genieße den Moment und freue mich auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr im Dienst der deutschen Weinwirtschaft“, sagte Lena Endesfelder, die das Studium Bachelor of Science Weinbau und Oenologie in Geisenheim bereits erfolgreich abgeschlossen hat und seither gemeinsam mit Mutter und Schwester das eigene Weingut in Mehring bewirtschaftet.

Mit ihren ausgesprochen guten weinsensorischen, rhetorischen und kommunikativen Fähigkeiten setzte sich die Kandidatin von der Mosel in mehreren Spielrunden gegen ihre fünf Mitbewerberinnen durch. Vor laufenden Kameras mussten sie beispielsweise in einer verdeckten Weinprobe die Rebsorte erkennen und dem richtigen Anbaugebiet zuordnen. In der Raterunde „Was bin ich“ galt es, mit geschickten Fragen weinbezogene Berufe herauszufinden und bei „Dingsda“ die richtigen Weinbegriffe zu erkennen, die von Kindern beschrieben wurden. Lena Endesfelder blieb dabei sehr locker, punktete mit ihrer souveränen Art und Kompetenz. Auch ihre einminütige Rede zum Thema „Weinvermarktung in China – vier Helfer für das DWI“, in die sie spontan die vier Persönlichkeiten Sepp Blatter, Papst Benedikt, David. Cameron und Stefan Raab einbauen musste, gelang ihr ganz hervorragend. Fröhlich und humorvoll hat Lena ihre letzte Aufgabe gelöst, in der Sie einen Brief an sich selbst schreiben und dem Publikum vortragen musste.

Nach sieben Jahren geht die höchste deutsche Weinkrone damit wieder an die Mosel, und Lena Endesfelder darf sich auf einen rauschenden Empfang in ihrem Heimatort Mehring freuen.

Freudig schaut auch die Württembergerin Mara Walz auf das vor ihr liegende Amtsjahr als Deutsche Weinprinzessin. Die 23jährige hat ihr Duales Studium für Weinbau & Oenologie in Neustadt bereits abgeschlossen und wird nun statt im elterlichen Weingut vor allem „am modernen Bild des Weinlands Deutschland“ arbeiten.

Glücklich zeigte sich zudem Christina Schneider aus Franken nach ihrer Krönung. „Ich kann noch gar nicht glauben, was hier gerade passiert“, sagte die 22jährige, die nach ihrem Bachelor der Psychologie den Master-Abschluss der Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg anstrebt. Dies wird sie nun sicher gerne ein Jahr zurückstellen, um sich als Deutsche Weinprinzessin in den Dienst der Weine aus den 13 Anbaugebieten zu stellen.

Bachelor und Master für die Kaffeebranche

Kaffee-Institut Goran Huber setzt neue Maßstäbe

Goran Huber, international angesehener Inhaber und Leiter des Kaffee-Instituts Innsbruck, präsentiert bislang weltweit einzigartiges Ausbildungskonzept, den Barista Coffee Master.

Das neue Schulungsangebot für Barista, Führungskräfte und Ausbildner aus der Kaffeebranche und Gastronomie ist weit umfangreicher als alle bisher am Markt angebotenen Seminare. Es stellt zudem sehr hohe Ansprüche an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die 15-tägige Ausbildung zum Barista Coffee Master beinhaltet sowohl den Barista Advanced Bachelor Lehrgang als auch die fünf Seminar-Bausteine Green Coffee, Roasting, Brewing, Sensorik und Management. An zwei aufeinanderfolgenden Prüfungstagen müssen die Seminarteilnehmer, neben einem praktischen Teil insgesamt 180 Fachfragen in 180 Minuten beantworten.

Der Barista Coffee Master richtet sich an Beschäftigte in der Kaffeebranche, die bereits Erfahrung mitbringen und den nächsten Schritt machen möchten. Fundiertes Fachwissen ist hierfür eine wichtige Voraussetzung. Daher müssen die Teilnehmer als Eingangsvoraussetzung ihre Fachkompetenz mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung vom Barista Advanced Bachelor Seminar belegen.

Mit dem Seminar leistet Goran Huber einen wichtigen Beitrag zum Qualitätsnachweis und Können für Beschäftigte in der Kaffeebranche. Mit dem Zertifikat zum Barista Coffee Master können nicht nur die Teilnehmer belegen, dass Sie über die entsprechende Praxis verfügen und fundiertes Wissen besitzen sondern auch Arbeitgeber erhalten damit ein qualitatives Beurteilungsinstrument von Bewerbern.

Die Seminare sind sehr praxisorientiert und decken das gesamte Wissensspektrum über Kaffee ab – vom Rohkaffee über die Sensorik, das Rösten, die Zubereitung bis zum Shop.

Um auch die Seminare selbst qualitativ hoch zu halten, sind jeweils nur vier Teilnehmer je Barista Coffee Master Seminar zugelassen. So kann sich Goran Huber, der alle Seminare persönlich leitet, individuell auf die einzelnen Teilnehmer einstellen.

Termine und Bewerbungsmöglichkeit unter www.kaffee-Institut.at .

airberlin bietet attraktives Trainee-Programm

Im Rahmen einer Ausweitung des Nachwuchskräfteprogramms bietet die airberlin group interessierten Absolventen ingenieurs- und wirtschaftswissenschaftlicher sowie luftfahrttechnischer Studiengänge (Bachelor, Master oder Diplom) ein 18-monatiges Trainee-Programm.

Zum 1. Oktober 2011 sucht die airberlin technik GmbH, der luftfahrttechnische Betrieb der airberlin group, Trainees an den Standorten in Berlin und Düsseldorf.

Während des Programms lernen die Trainees alle Bereiche der airberlin technik kennen und arbeiten aktiv in den Segmenten Production, Engineering & Planning, Business Development und Controlling mit. Das Programm beinhaltet zudem die eigenverantwortliche Leitung von Projekten im Umfeld der Flugzeuginstandhaltung und -wartung. Dabei ist der Einblick in die Prozesse und Strukturen der airberlin und der airberlin technik ebenso garantiert wie die Teilnahme an einem attraktiven Ausbildungs- und Förderprogramm. Jeder Trainee wird persönlich durch einen Mentor betreut. Der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit anderen Trainees und Führungskräften wird durch die airberlin technik gefördert.

Bewerbungen können ab sofort per E-Mail an jobs-technik@airberlin.com geschickt werden. Weitere Informationen zu den Anforderungen finden Interessierte auf der Internetseite airberlin-technik.com und dort unter Jobs.

www.gourmet-report.de/goto/air-berlin

Witzigmann wird 70

Witzigmanns schönstes Geburtstagsgeschenk: Der vom „Jahrhundertkoch“ 2007 gestartete Studiengang „Food Management“ entlässt 50 erfolgreiche Bachelor-Absolventen in den Beruf
Jetzt schiebt Eckart Witzigmann auch einen Master-Studiengang an
Der “Jahrhundertkoch” wird am 4. Juli 70 Jahre alt

Wenn am 4. Juli die Welt der Kulinaristik den 70. Geburtstag des bis heute im deutschen Sprachraum unübertroffenen „Jahrhundertkochs“ Eckart Witzigmann würdigt, sollte auch an einen Aspekt erinnert werden, der in den letzten fünf Jahren für ihn ganz vorne an stand: Mitzuhelfen, dass Nachwuchskräfte aus der Gastronomie eine Ausbildung erhalten, die sie befähigt, mit umfassendem Wissen um die Produkte erfolgreich ihren Weg zu gehen. So wie rund 50 Studierenden des Studiengangs Food Management an der Dualen Hochschule in Bad Mergentheim, die genau am 4. Juli ihr letztes Studiensemester erfolgreich abschließen – ein Studiengang, für den Eckart Witzigmann vor vier Jahren den Startschuss gab und den er immer wieder begleitet hat. „Wenn es das zu meiner Zeit schon gegeben hätte, dann hätte ich Food Management studiert“, sagt er heute.

Man nimmt es ihm ab, denn für Witzigmann stand die Qualität des Produkts immer im Vordergrund. Mit seinem Credo „Das Produkt ist der Star“ suchte er den Weg abseits des Starrummels der Köche, hin zum ursprünglichen Geschmack und der unverfälschten Qualität des Lebensmittels. Wer wirkt an der Produktqualität mit? Es ist nicht nur die Gastronomie, sondern auch die Produzenten und der Handel. Diese Perspektive des „Farrn-to-Fork-Prozesses“ greift der im Oktober 2007 gestartete Studiengang auf. Er vermittelt künftigen Mitarbeitenden der dualen Partner, Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft aus ganz Europa, die Kenntnisse, wie gute Produkte entstehen und erfolgreich vermarktet werden können. Die Absolventen, die ja bereits aus dem Berufsalltag kommen, haben beste Beschäftigungschancen als Filial- oder Restaurantleiter, Mitarbeiter im Einkauf, Vertrieb, Marketing, Veranstaltungsorganisation und Geschäftsleitungsassistenz. Durch ihre Berufserfahrung, die sie während der Praxisphasen des Studiums bereits gewonnen haben, sind die Absolventen gesuchte Bewerber.

Witzigmann hat den Studiengang mit aus der Taufe gehoben. Doch das genügt ihm nicht: Nun reift schon ein zweites Kind heran: Der Master-Studiengang Food Management. Er ist ein Kooperationsprojekt des eigens gegründeten „Instituts für nachhaltige Lebensmittelkultur“ und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, zu der der Campus Bad Mergentheim gehört. Mit dabei ist auch die Gastronomische Akademie Deutschland (GAD). Der Studiengang soll am 1. Oktober 2012 beginnen. Die Zielsetzung bleibt die gleiche, wie beim Bachelor-Studiengang, nur werden die Ausbildungsthemen und Forschungsinhalte auf Master-Niveau anspruchsvoller. Mit dem Master-Studium reflektieren die Studierenden ihre bestehenden oder künftigen Fach- und Führungsaufgaben. Gemäß dem Konzept der Dualen Hochschule Baden-Württemberg werden die Studieninhalte direkt und konstruktiv mit Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft abgestimmt. Dabei stehen sowohl innovative Impulse für die Unternehmen als auch die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen im Mittelpunkt. Interessierte Firmen oder Bewerber können unter fm@dhbw-mosbach.de weitere Informationen abfragen. Wesentliche Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss mit anschließend mindestens zwei Jahren Berufserfahrung.

Dass Witzigmann ein Visionär der guten Ernährung ist, belegen die aktuellen Probleme mit der Unbedenklichkeit von Lebensmitteln. Wer Respekt von der Kreatur hat und ein Topprodukt sucht, wird sicher kein Huhn produzieren, dass mit Altöl gefüttert wird, oder nach Bioprodukten fragen, die 20.000 Reisekilometer hinter sich haben, um günstiger zu sein als regionale Erzeugnisse vom Hof in der Nachbarschaft. In diesem Punkt sind Eckart Witzigmann und sein Freund Carlo Petrini, der Siow-Food-Gründer, einer Meinung: Letztlich bestimmt der Verbraucher durch seine Konsumentscheidung beim Essen und Trinken, was produziert wird. Wer wirkt also an der Produktqualität mit? Jeder von uns. Jeder, der sich entscheidet, jetzt genau dieses Produkt zu essen. Im Mai 2012 treffen sich die beiden Pioniere nachhaltiger Lebensmittelkultur in Brüssel, um europaweit Politik und Gesellschaft für die Befähigung zu bewussten Entscheidungen beim Essen und Trinken zu sensibilisieren.

Gourmet Report gratuliert dem „Chef“ herzlichst zum Geburtstag!

Schlüsselfaktoren in der Sterne-Gastronomie

Schlüsselfaktoren in der Sterne-Gastronomie

Warum wählen Menschen ein bestimmtes Restaurant? Im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit an der Hochschule Heilbronn untersuchte Studentin Annika Kruse die Schlüsselfaktoren, die bei der Auswahl eines Michelin-Sterne-Restaurants eine Rolle spielen und ermittelte bemerkenswerte Ergebnisse.

Service, Freundlichkeit, Qualität… insgesamt 29 verschiedene Kriterien, die die Teilnehmer nach ihrer Wichtigkeit beurteilten, wurden ermittelt. Bewertet wurden: das Restaurant selbst, das Angebot an Speisen- und Getränke sowie der Service. 340 Teilnehmer wurden in den Städten Köln und Düsseldorf befragt, auch eine Online-Teilnahme (der Gourmet-Report berichtete) war möglich.

Demnach sind die „Freundlichkeit des Services“, die „Qualität des Essens“ und die „Sauberkeit“ die wichtigsten drei Faktoren, die bei der Auswahl eines Michelin-Sterne-Restaurants von Bedeutung sind. Am wenigsten berücksichtigt werden „Bewertung in Restaurantführern“, ein „umfassender Internetauftritt“ sowie das „Angebot an vegetarischen Speisen“. Hingegen war die Empfehlung von Freunden für 49 % der Befragten wichtig, deren Urteil sie bei der Auswahl eines Restaurants vertrauten.

Die Teilnehmer wurden darüber hinaus zu ihren Präferenzen hinsichtlich eines Restaurant-Führers befragt. Fast die Hälfte derer (45 %), die einen Restaurant-Führer für wichtig erachten, nutzen den Guide Michelin, gefolgt vom Gault Millau (20 %) und dem Varta Führer (13%).

Hinsichtlich der Frage nach der Häufigkeit eines Besuchs in einem Sterne-Restaurant antworteten 38 % der Befragten, sie besuchen ein solches Restaurant weniger als einmal im Jahr. Nur 11 % dinieren einmal oder öfter pro Monat in einem Sterne-Restaurant. Als Anlass ihres Besuchs geben 60% der Befragten an, sie besuchen das Restaurant in ihrer Freizeit und nicht anlässlich eines Geschäftsbesuches. Das lässt darauf schließen, dass der Besuch eines Michelin-Sterne-Restaurants als ein luxuriöser Genuss gilt, der nicht Teil des täglichen Lebens ist. Dabei weist die Bewertung innerhalb der Gruppe hinsichtlich der meisten Aspekte keine enormen Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersklassen oder den Geschlechtern auf, d.h. die Gruppe der Gourmets ist relativ homogen.

www.hs-heilbronn.de

Die besten Rsetaurants in Deutschland findet man in der HAIKU Listung, die Gewichtung von den 4 wichtigsten Führern:
www.haiku-liste.de

Johnson & Wales Stipendium

Jetzt für das Stipendium bewerben – Bachelor of Culinary Arts werden – Daniel Schöfisch berichtet als jetziger Stipendiat aus den USA

Daniel Schöfisch ist zur Zeit in Rhode Island als Stipendiat an der renommierten Johnson & Wales University in Rhode Island mit dem Ziel des Diploms „Bachelor of Culinary Arts“. Gut vorbereitet durch seine Zeit als Saucier im „The Mara Lago Club“ in Palm Beach, Florida, begann er sein Studium im vergangen August. Daniel Schöfisch war Mitglied der Jugendnationalmannschaft unter dem kürzlich verstorbenen Frank Ottersbach.

Das durch die „Initiative Johnson & Wales“ ins Leben gerufene Stipendium richtet sich an Köchinnen und Köche. Sie haben die Möglichkeit, sich auch ohne Hochschulreife, aber mit ihrem erlernten Beruf an der international renommierten Johnson & Wales University in den USA zu bewerben. Die „Initiative Johnson & Wales“ wird finanziell von Friedr. Dick, Deizisau, und REWE-Großverbraucher-Service, Mainz, getragen. Die Sponsoren übernehmen die in den USA üblichen Studiengebühren und gewähren darüber hinaus weitere Zuschüsse für Lernmittel etc.

Weitere Informationen zur „Initiative Johnson & Wales“ und Bewerbungsunterlagen können angefordert werden bei:

Friedr. Dick GmbH & Co. KG
Kennwort „Johnson & Wales“
E-Mail: jwu@dick.de
Homepage: www.dick.de

Hier nun Daniel Schöfisch, (fast) live aus den USA:
Mein erstes Trimester an der Johnson & Wales University endete vor zwei Wochen. Jetzt bin ich schon wieder seit dem 28. August in den Staaten genauer gesagt in einer kleinen Stadt Namens Providence (Hauptstadt des kleinsten US Staates, Rhode Island).Es hat mich einige Wochen gekostet mich wieder an die Schulbank zu gewöhnen.
Meine größten Schwierigkeiten waren eigentlich seitenlange Hausaufgaben und Präsentationen. Ansonsten hat mir meine Erfahrung aus Florida wirklich weitergeholfen, das betrifft die Sprache und das System hier. Ich war sehr gut darauf vorbereitet hier nicht die besten Köche zu treffen sowie auf teilweise sehr unterschiedliche Kochmethoden! Dafür sind die Lehrmethoden ausgezeichnet, der Unterricht ist gut strukturiert und man wird bestens von den Lehrern unterstützt.

Ich belegte in meinen ersten 3 Monaten 7 Fächer, die ich auch alle mit einem A (unserer „1“) abschließen konnte. Das wohl interessanteste Fach war Personalized Nutrition Management. Dort haben wir gesunde Ernährungslehre behandelt und Ernährungspläne erstellt, die diversen Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten, Fettleibigkeit etc. vorbeugen sollen.
Außerdem mussten wir eigene Ernährungsanalysen anhand von Tabellen erstellen, die alle wichtigen Inhaltsstoffe von Lebensmitteln aufzeigen. Deswegen bin ich jetzt auch auf meiner 2100 Kcal Diät, die sich auch auszahlt!

Da man als Student ja nicht gerade sehr viel Geld zur Verfügung hat, arbeite ich neben dem Studium als Teaching Assistent im Department of Culinary Events.
Meine Aufgabenbereich ist recht vielseitig, ich vertrete manchmal erkrankte Lehrer oder ich gebe Kurse in Schnitttechniken, helfe dabei Hausfrauen und anderen „Zivilisten“ das Kochen etwas näher zu bringen und plane die Durchführung von Events, wie z.B. das Gastkochen von VKD Präsident Wohlfeil. In naher Zukunft werde ich wahrscheinlich auch noch in einigen Klassen Tellerdekoration und Anrichteweise präsentieren.

Das gute an dem Job ist außerdem, dass ich sehr eng mit den Lehrern zusammenarbeite und dadurch auch etwas mehr lernen kann.
Im Rahmen dieses Jobs habe ich auch die Gelegenheit bekommen ein Catering für einen Club der Deutschen zu kochen. Eine, sagen wir mal, „neue Erfahrung“. Hierbei wurden mir die Unterschiede der Deutschen Kultur und dem Verständnis der Deutschen Kultur wieder mal bewusst. Die Mitglieder des Clubs hatten zumeist nur deutsche Vorfahren und für sie ist Deutschland nun mal Bayern. Also waren viele von ihnen mit Bayerischen Trachten gekleidet und spielten Hits wie, „In München steht ein Hofbräuhaus“. Für unseren Kartoffelsalat, Rotkohl, Bratwürste und Sauerkraut wurden wir ausgiebig gefeiert.

Dann wurde uns natürlich das für viele Amerikaner „beste“ deutsche Exportbier angeboten, „St. Pauli Girl“. Das witzige an diesem Bier wird jedem Deutschen sofort ins Auge stechen: der Name St. Pauli Girl, verbunden mit dem Bild einer Oktoberfestkellnerin auf dem Etikett!

Meine Wohnung ist soweit auch ganz schön für eine StudentenWG. Und damit ich auch kein Heimweh bekomme bin ich direkt mal mit zwei Türken aus Istanbul zusammengezogen. Fast wie Berlin hier! Und ein weiterer großer Vorteil an der Uni ist, dass ich hier bestens versorgt werde mit guten Produkten und Essen. Das Brot zum Beispiel ist wahrscheinlich das beste, das man von hier bis NYC bekommen kann.

Apropos NYC, am 12.November sind wir erfolgreich von der New York Food Show zurückgekehrt, mit 8 Goldmedaillen und 3 Sonderauszeichnungen.Ich erhielt zusammen mit meinem deutschen Kollegen Axel Kammerl eine Goldmedaille und den Preis für das beste Exponat in unserer Kategorie für unsere Hors-d`oeuvre. Im Großen und Ganzen war es eine recht erfolgreiche und interessante Zeit hier. Am Montag hat mein Wintertrimester begonnen, ich belege nun 5 ausschließlich akademische Klassen. Das bedeutet nur Theorie für drei Monate. Wahrscheinlich werde ich die Möglichkeit bekommen, im nächsten Oktober bei der IKA in Erfurt mit der Universität auszustellen. Daniel Schöfisch

Schneesicherer Winterurlaub in Oregon, USA

Ob der kommende Winter mild wird wie der letzte oder eher streng, ist eine
Frage, die sich für Oregon im Nordwesten der USA nicht stellt: Hier hat man
nicht nur in jedem Winter feinsten Pulverschnee, sondern zudem die längste
Skisaison Nordamerikas mit 12 bis 15 Metern Schneehöhe im Gebiet Timberline,
dramatischen Abfahrten über fast 1.600 Meter und einer dauerhaften
Schneedecke im Winter in der Westhälfte des Staates. Wer einen Winterurlaub
plant, sollte deshalb auf Nummer sicher gehen: mit Nonstopflügen der
Lufthansa aus Deutschland und einer kurzen Autofahrt sind diese idealen
Wintersportverhältnisse erstaunlich bequem – und vor allem staufrei – zu
erreichen. Günstige Unterkünfte können Wintersportler in einigen Skigebieten
über Meier’s Weltreisen bereits ab 37 Euro pro Nacht und Person im
Doppelzimmer buchen.

Neben diesen Idealbedingungen ist Wintersport in Oregon auch noch ein recht
preisgünstiges Vergnügen: Tagespässe für den Skilift kosten in manchen
Gegenden weniger als 25 Euro für einen Erwachsenen, in einigen der kleinen
Skigebiete sind sie sogar noch günstiger. Und man trägt hier allen
Spielarten des weißen Vergnügens Rechnung: vom klassischen alpinen und
nordischen Skisport über das vor allem bei der Jugend populäre Snowboarding
bis hin zum Rodeln und „Tubing“ (in Gummireifen) für die jüngsten Gäste.
Dazu gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, die Schneelandschaften zu
erkunden: auf Schneeschuhen, mit Hundeschlitten, in der Pferdekutsche, mit
dem Schneemobil und vieles mehr. Die fünf großen Wintersportgebiete des
Bundesstaates – im Westen der Mount Hood, die Zentralkaskaden und das
Siskiyou-Gebirge, im Osten die beiden Gebirgszüge Blue/Wallowa Mountains und
Warner/Steens Mountains – werden allen Wünschen und Ansprüchen gerecht.

Mount Hood

Als höchster Berg Oregons ist der 3.426 Meter hohe Mount Hood schon von
weitem zu sehen. Durch seine Lage unweit der Großstadt Portland (rund 75
Kilometer südöstlich) ist er unter den Gipfeln des Kaskadengebirges
wahrscheinlich der am leichtesten erreichbare. Der Vulkan, dessen letzter
großer Ausbruch nicht einmal 150 Jahre zurückliegt, ist heute vor allem eine
beliebte Touristenattraktion. Ein Großteil der Bergspitze ist von Gletschern
und Schneefeldern bedeckt, die rund 350 Millionen Kubikmeter Eis enthalten.
Insgesamt gibt es am Mount Hood vier Skigebiete.

Im Gebiet Timberline herrschen an 345 Tagen im Jahr Wintersportbedingungen,
und auf 32 Pisten, die sich über rund tausend Höhenmeter verteilen, kann man
auf über 400 Hektar nach Herzenslust zu Tale wedeln. Die Timberline Lodge
( www.TimberlineLodge.com ) wurde während der Wirtschaftskrise in 1930er
Jahren auf der Höhe der Baumgrenze („timberline“) bei rund 1.800 Metern am
Südhang des Mount Hood errichtet. Die originelle Architektur, die weitgehend
handgefertigte Einrichtung und die einzigartige Lage machten die Lodge schon
immer zu etwas Besonderem, und durch Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen
Kings The Shining wurde sie über Nacht sogar weltberühmt. Heutzutage sind
die Zimmer zeitgemäß ausgestattet und kosten ab 99 USD (ca. 70 Euro) pro
Nacht.

In der Mount Hood Skibowl ( www.Skibowl.com ), die noch näher bei Portland
liegt (ca. 84 Kilometer), finden vor allem erfahrene Skiläufer
anspruchsvolles Terrain zu erschwinglichen Preisen. Mit ganzen 34
flutlichtbeleuchteten Abfahrten ist die Skibowl das größte Nachtskigebiet
der USA. Außerdem lockt hier der „Skibowl Snow Tubing and Adventure Park“
mit einem Expresslift, der in unter fünf Minuten 250 Höhenmeter schafft –
fast so schnell wie die Abfahrt. Und auch nach dem Skifahren oder
Snowboarding kommt im Abenteuerpark garantiert keine Langeweile auf, denn
hier gibt es Kletterwände, Minigolf, Bungee Jumping und vieles mehr – und
das an allen Wochentagen.

Mount Hood Meadows ( www.SkiHood.com ) erreicht man über die Staatsstraße 35.
Hier gibt es auf einem Pistengelände von 870 Hektar Fläche elf Lifte,
darunter fünf Hochgeschwindigkeitsviersitzer. Besonders geübte Skifahrer
lieben den Heather Canyon mit seinem herrlichen Pulverschnee und seinen
aufregenden Steilhängen, aber man findet auch flacheres Terrain für eher
beschauliche Abfahrten, bei denen man die Landschaft im Vorbeigleiten
genießen kann. Freistilskifahrer können bei der Fahrt mit dem „Vista
Express“ drei Gebiete in einer einzigen Abfahrt kombinieren: Vista Park,
City Park und die über fünf Meter hohe SuperPipe, die bereits zu Beginn der
Saison bei niedriger Schneedecke genutzt werden kann.

Etwas abseits der großen Wintersportgebiete liegt Cooper Spur
( www.CooperSpur.com ), knapp 40 Kilometer südlich von Hood River am Nordhang
des Berges. Der weitaus größte Teil des Geländes ist für Anfänger und
mittelmäßig geübte Skifahrer geeignet und damit ideal zum Lernen. Aus diesem
Grunde gibt es hier auch zahlreiche Skischulen für groß und klein. Insgesamt
ist das Gelände 20 Hektar groß und besitzt zehn Abfahrten für Skier und zwei
für das beliebte „Tubing“, die ebenfalls mit Liften bedient werden.

Wintersport-Enthusiasten, die die Skigebiete am Mount Hood besuchen möchten,
können über Meier’s Weltreisen günstige Übernachtungen im Best Western Hood
River buchen. Hier schlafen Gäste vom 1. Januar bis zum 31. März 2008
bereits ab 37 Euro pro Person im Doppelzimmer. Das Hotel liegt direkt am
Ufer des Columbia Rivers, etwa 45 Autominuten vom Mount Hood entfernt.
Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter
www.meiers-weltreisen.de unter dem Link „Nordamerika“.

Mount Bachelor

Das Gebiet am 2.763 Meter hohen Mount Bachelor ( www.MtBachelor.com ) wird
verlässlich in jedem Winter mit Pulverschnee eingedeckt und verfügt sogar
über eine Abfahrt mit knapp 1.000 Metern Höhenunterschied. Die
Wintersportsaison reicht hier üblicherweise von Mitte November bis in den
Juni, und im Durchschnitt fallen hier jährlich um die 9 Meter trockener
Pulverschnee, von denen rund 5 Meter liegen bleiben. Das 1.490 Hektar große
Areal mit seinen über siebzig bis zu 2,5 Kilometer langen Pisten in vier
Schwierigkeitsgraden verfügt über ein Dutzend Schlepp- und Sessellifte, die
bereits dreimal in Folge vom Ski Magazine zum besten Liftsystem der USA
gewählt wurden. Langläufern stehen dazu insgesamt mehr als 55 Kilometer
Loipen zur Verfügung.

Als einer der vielen Höhepunkte der Wintersaison treffen sich am Mount
Bachelor Anfang Januar auch die besten Schlittenhunde der Erde mit ihren
Mushern zur Weltmeisterschaft. Das Championat besteht aus einem zweitägigen
Mittelstreckenrennen und einem fünftägigen Langstreckenrennen rund um den
Berg. Start und Ziel ist der Mount Bachelor selbst, Etappenziele liegen in
Bend, Sisters, Prineville und La Pine. Das Zuschauen ist kostenlos – und
Gäste, die die Teilnehmer anfeuern, sind jederzeit willkommen. Aber es muss
ja nicht unbedingt ein Rennen sein: Wer einfach nur einmal einen gemütlichen
Ausflug im Hundeschlitten erleben möchte, kann an jedem Wintertag von der
Sunrise Lodge am Mount Bachelor aus eine Fahrt durch den Deschutes National
Forest unternehmen ( www.SledDogRides.com ).

Hoodoo und andere Wintersportgebiete

Es gibt in Oregon auch einige weniger bekannte Wintersportgebiete. Die
Einrichtungen der im folgenden Abschnitt genannten Regionen sind daher nicht
an allen Wochentagen in Betrieb, aber dafür muss man auch nie in langen
Schlangen am Lift anstehen. Zudem gibt es auch für die „liftfreien“ Tage
überall zahlreiche Angebote zum winterlichen Zeitvertreib – vom
Schneeschuhwandern bis zum Skilanglauf.

Eines der bestgehüteten Geheimnisse Zentraloregons ist das Skigebiet Hoodoo
( <www.Hoodoo.com ) am Highway 20, rund 30 Kilometer westlich der Stadt
Sisters. In den letzten Jahren wurden hier neue Viersitzerlifte aufgebaut.
Außerdem wurde eine neue Lodge mit über 5.000 Quadratmeter Fläche errichtet.
Unter den „Tubern“ ist der „Hoodoo Autobahn Tubing Park“ besonders beliebt:
mit knapp 250 Metern ist es die längste derartige Strecke in Oregon.

Der Willamette Pass ( www.WillamettePass.com ), gut 100 Kilometer südöstlich
von Eugene, bietet einerseits Skivergnügen für jedermann, andererseits aber
auch acht besonders schwierige Abfahrten für sehr erfahrene und geübte
Skiläufer. Selbst nachts kann man sich hier noch auf der Piste vergnügen.
Insgesamt gibt es 29 Abfahrten bei knapp 500 Metern Höhenunterschied und
unter anderem den einzigen sechssitzigen Sessellift in Oregon. Für
Wintersportfreunde mit Kindern steht ein eigenes „Activity Center“ zur
Verfügung.

Das über 80 Hektar große Wintersportgebiet am Mount Ashland
( www.MtAshland.com ), dem höchsten Berg im Siskiyou-Gebirge im Süden Oregons,
liegt nur rund 30 Autominuten von Ashland entfernt. Bei der Abfahrt vom
2.296 Meter hohen Mount Ashland geht es 350 Meter in die Tiefe. Mit den vier
Sesselliften erreicht man insgesamt 23 Abfahrten, die zum Teil so schwierig
sind, dass die Einheimischen stolz behaupten, wer den Mount Ashland einmal
bewältigt habe, könne überall Ski fahren.

Sogar in der Hochwüste des mittleren Südens findet man in Oregon
Möglichkeiten zu Wintersport: Der Warner Canyon am Highway 140, nördlich von
Lakeview, ist ein echter Geheimtip, denn selbst bei Höchstbetrieb trifft man
hier vielleicht einmal hundert andere Sportsfreunde.

Im Nordosten von Oregon wartet das 445 ha große Gebiet von Anthony Lakes
( www.AnthonyLakes.com ) in den Blue Mountains (bei North Powder) mit
leichtem, trockenem Schnee und der höchsten Talstationshöhe im ganzen Staat.
Für 190 USD (rund 135 euro) am Tag können sich Ski- oder Snowboardfahrer mit
einem komfortablen und beheizten „Snow Cat“ in den unberührten Pulverschnee
an drei verschiedenen Berghängen fahren lassen. Außerdem besitzt Anthony
Lakes das zweitgrößte Langlaufgebiet des Staates mit über 37 Kilometern
gespurter Loipen.

Kulinaristik-Studium beginnt im Oktober

Die Deutsche Akademie für Kulinaristik mit Sitz in Bad Mergentheim hat mit der Berufsakademie Mosbach einen Kooperationsvertrag unterschrieben, der die Unterstützung des Bachelor-Studiengangs “Food Management und Kulinaristik” sichert, der im Oktober 2007 in der Außenstelle der Berufsakademie Mosbach beginnt. Die beiden Institutionen wollen in ihrem Engagement für Wissenschaft und Praxis vernetzende Bildungsangebote kooperieren und insbesondere bei der inhaltlichen Konzeption der kulturwissenschaftlichen Anteile des Bachelor-Studiengangs zusammen arbeiten. Die Berufsakademie begrüßt es in diesem Vertrag, wenn Dozenten der Deutschen Akademie für Kulinaristik Unterrichtsanteile übernehmen.

Die Deutsche Akademie für Kulinaristik hat sich zur Leitaufgabe gesetzt, die Kooperation zwischen Wissenschaft, Lebensmittelwirtschaft, verhaltens- und kulturbezogenen Bildungsbereichen, der internationalen Kulturarbeit und dem Gastgewerbe zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Deutsche Akademie für die Implementierung interdisziplinärer akademischer Ausbildungsangebote im Bereich der Esskultur ein. Die Berufsakademie Bad Mergentheim soll künftig als alleinige Anbieterin des Bachelor-Studienganges, die Deutsche Akademie für Kulinaristik als Beraterin für die inhaltliche Konzeption des Profilfaches Kulturwissenschaft des Essens und Trinkens innerhalb des Bachelor Studienganges kenntlich gemacht werden. Es wird die Möglichkeit offen gehalten, der Gesellschaft kulturwissenschaftliche Inhalte über den engeren Bereich des genannten Studiengangs hinaus zugänglich zu machen. So ist an die Planung und Durchführung gemeinsamer Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen gedacht.

Die Unterzeichnung des Vertrages fand am Rand der Messe “Slow Food 2007” in Stuttgart statt. Für die Berufsakademie Mosbach nahmen daran Professor Dr. Nicole Graf und Professor Dr. Sabine Woydt, für die Deutsche Akademie für Kulinaristik Dr. Ursula Hudson, Dr. Gunther Hirschfelder und Otto Geisel teil.