DGE verleiht Journalisten-Preise 2015

Für hervorragende Beiträge und Arbeiten im Bereich der
Ernährungsaufklärung zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Ernährung
e. V. (DGE) in diesem Jahr sechs Journalisten aus, deren Arbeiten aus
über 100 Beiträgen ausgewählt wurden. Dagmar von Cramm überreichte die
mit insgesamt 10 000 EUR dotierten Preise in Hamburg.

In der Kategorie Tages- und Wochenzeitungen erhielten Elisalex Henckel von
Donnersmarck und Ulli Kulke den Preis für ihren Beitrag „In Zukunft
Grillen“, erschienen in der Welt am Sonntag. Die Autoren greifen darin
die Frage nach der Nahrungssicherung der Weltbevölkerung auf. Sie
thematisieren grüne Gentechnik, Biolandbau und Präzisionslandwirtschaft
und stellen Szenarien vor, ob Insekten oder trinkbare Supermahlzeiten und
Kekse aus Grillenmehl zukunftsweisend sind. Der Beitrag wirft einen
kritischen Blick auf die verschiedenen Entwicklungen und Trends in
Deutschland und den USA. Den Autoren ist damit eine sehr interessante
Reportage zu einem zukunftsweisenden Thema gelungen, die das Lesen zu einem
Erlebnis macht.

Im Bereich Publikumszeitschriften zeichnete die Jury die Fit for
Fun-Redakteurin Dörte Wilke für ihren Beitrag „Dick sein? Muss nicht
sein!“ aus. Zielgruppenorientiert und gut verständlich gibt der Artikel
eine kompakte Übersicht und erläutert, welchen Einfluss unsere Gene,
unsere Darmflora oder Schlafmangel auf das Körpergewicht haben. Eine
Zeitleiste veranschaulicht mögliche Einflussfaktoren, die in den ersten 35
Lebensjahren zur Bildung von Übergewicht beitragen können. Mit 5
Sofortmaßnahmen gegen die Pfunde bietet die Autorin dem Leser einfache
Regeln, wie er eine Gewichtsreduktion angehen kann.

Brigitte Osterath bekam den Preis in der Kategorie Hörfunk für ihren
Beitrag „Lebensmittelzusatzstoffe sind besser als ihr Ruf“ in WDR 5
Leonardo – Wissenschaft und mehr. Das gelungene und sachlich fundierte
Feature greift mit Zusatzstoffen ein kontrovers diskutiertes Thema auf.
Negative Wirkungen einzelner Zusatzstoffe, u. a. Aspartam, Glutamat oder
Chinolingelb lassen sich wissenschaftlich häufig nicht nachweisen.
Trotzdem reagieren Verbraucher sensibel darauf und beeinflussen mit ihrem
Verhalten den Markt. Letztendlich spielen, so die Autorin, weniger die
Zusatzstoffe eine Rolle für die Gesunderhaltung als vielmehr unsere
Lebensmittelauswahl und unser Ernährungsverhalten.

Im Bereich Fernsehen erhielt Beate Greindl für „Das Geschäft mit den
Nahrungsergänzungsmitteln“, in der Sendereihe Kontrovers des Bayerischen
Fernsehen, eine Auszeichnung. Sie beschreibt an einem Produktbeispiel zu
Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) sehr anschaulich, mit welchen
Vermarktungsstrategien Käufer geworben werden, und dass trotz unseriöser
Heilversprechen der Markt boomt. Die informative, kritische und
appellierende Reportage erläutert, dass die oft hoch dosierten NEM nicht
nur positive Wirkungen haben. Besonders Beratungen, die allzu schnell
bestimmte NEM zum Verkauf bewerben, sollen Verbraucher kritisch
hinterfragen.

In der Rubrik Internet hat die Jury Anja Tanas prämiert. Die
abwechslungsreiche Multimedia-Reportage „Esstrend vegan: Zwischen Kult,
Kritik und Vorurteilen“ in der WDR Servicezeit Ratgeber erläutert
informativ und sehr praxisorientiert verschiedene Facetten veganer
Ernährung. Was ist beim Einkauf zu beachten, welche Label gibt es für
vegetarische und vegane Lebensmittel und wie sind vegane Fleisch- und
Käseimitate zu bewerten? Der Leser erhält praktische Tipps, u. a.
Rezepte und einen Speisenplan, um sich eine Woche lang vegan zu ernähren.
Gleichzeitig stellt Tanas die möglichen Vorteile einer solchen Ernährung
auf die Gesundheit und auf das Ökosystem heraus.

Mit dem Journalisten-Preis wurden bereits zum 26. Mal herausragende
journalistische Arbeiten zu aktuellen Ernährungsthemen ausgezeichnet. Auch
für 2016 ist in den fünf Medienkategorien ein Preis ausgeschrieben.
Informationen gibt es unter www.dge.de, Rubrik Presse, Einsendeschluss ist
am 1. Februar 2016.

Veganes Kochbuch für Gourmets

Veganes Essen ist eine Frage des Genusses, nicht der Ideologie. Unter diesem Motto hat Ursel Kiefer auf 324 Seiten ihr Kochbuch „ab und zu vegan-4-you“ mit 135 Rezepten und Fotos zusammengestellt. Dass vegane Ernährung die Gesundheit fördert und zugleich dem Tier- sowie dem Umweltschutz dient, sind willkommene Nebeneffekte. Diese treten auch dann ein, wenn man nur „ab und zu“ auf tierische Produkte verzichtet. „Wenn es schmeckt, wird man es ganz von allein öfter tun“, ist die Autorin überzeugt. Sie plädiert für einen undogmatischen und genießerischen Umgang mit dem veganen Alltag.

Um den höchstmöglichen Genussfaktor zu erreichen, hat Ursel Kiefer einen Großteil der Rezepte vom Küchenchef Ralf Hiener (Essbare Landschaften, Raskolnikoff, Dresden) prüfen und nachkochen lassen. „Dabei wurde ich vom Vegan-Skeptiker zu einem großen Fan veganer Kochkunst“, betont der Gastronomie-Profi. In der Einleitung schildert die Autorin, wie sie selbst zum veganen Essen und Kochen fand. In dieser sehr persönlichen Geschichte spielen die Aspekte Tierschutz und Gesundheit eine große Rolle. Deshalb packt sie auch das heikle Thema Mangelerscheinungen durch vegane Ernährung bei den Hörnern: In einem Interview mit der Ernährungsexpertin Prof. Dr. Michaela Döll erfährt der Leser, wie ein Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen vermieden werden kann – was übrigens auch für Fleischesser interessant ist. Im einleitenden Kapitel „Lebensmittelkunde“ werden zudem wichtige Zutaten der veganen Küche ausführlich vorgestellt.

Doch das wichtigste sind natürlich die Rezepte: Vom Brotaufstrich bis „Vegan international“ reicht die breite Palette der Gerichte, die so appetitlich wie übersichtlich präsentiert werden. Suppen, Pasta und Aufläufe gehören ebenso zu den liebevoll zusammengestellten Kreationen wie Soßen, Gemüse und Salate. Anregungen für die schnelle Küche, Grundrezepte für vielfältigen Einsatz und aufwendige Hauptgerichte finden sich in dem von der Autorin selbst gestalteten Buch.

Dogmatismus aller Art lehnt sie ab und setzt auf die sanfte Überzeugungskraft leckerer Rezepte und fundierter Argumente: „Ich denke, dass man mit Schwarzweißdenken nicht weiterkommt, und dass jeder für sich selbst entscheiden soll. Ich möchte lieber zur Diskussion stellen, was passieren würde, wenn sich der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland von 87 Kilogramm Fleisch auf 50 Kilogramm oder auf noch weniger reduzierte. Und wenn die Menschen auch Fisch, Käse und Milch bewusster einkaufen, sich vielleicht nur noch jeden zweiten Sonntag ein Ei genehmigen und so den jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 217 Eiern halbieren würde.“ Mit den feinen Rezepten ihres Kochbuchs wird solches Umdenken auch für ausgesprochene Eierspeisen- und Fleischliebhaber zu einer leichten Übung.

Ursel Kiefer ist gelernte Schriftsetzerin und Fotografin und hat viele Jahre in den Bereichen Marketing und Vertrieb in mittelständischen Unternehmen gearbeitet. Sie war ehrenamtlich bei der Anonymen Telefonseelsorge tätig und hat dort als Kotrainerin bei der Ausbildung neuer Mitarbeiter gewirkt. Als ausgebildete Heilpraktikerin und Transaktionsanalytikerin (Praxiskompetenz) betreibt sie heute eine Praxis für Psychotherapie und Coaching in Wehr nahe der Schweizer Grenze.

Das Buch
Ursel Kiefer
ab und zu vegan-4-you
Vrösche-Verlag, Wehr, 2014
ISBN 978-3-00-045090-7 (Bestellink)
Format: 165 x 245 x 30 mm
23 Euro

Die Rezepte
können auch auf Karten einzeln bestellt werden: http://vegan-4-you.com

Andrea Schmoll: Kulturerbe Kochkunst

Baden-Badener Autorin Andrea Schmoll stellt als erste Einzelperson den Antrag auf Aufnahme der Gastrosophie in die Liste des Immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO

„Das Thema verlangt danach, dass eine Einzelperson diesen Antrag stellt“, erklärt die Baden-Badener Autorin Andrea Schmoll ihre Entscheidung. Die Bewerbungsfrist für Vorschläge für die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Immateriellen Weltkulturerbes ist gerade angelaufen und schon hat sie einen Antrag beim dafür zuständigen baden-württembergischen Kultusministerium gestellt. Geht es nach ihr, soll die Gastrosophie fortan Immaterielles Kulturerbe der Menschheit sein. „Darunter versteht man wörtlich übersetzt die Weisheit des Magens, jedoch ist damit vor allem gemeint, dass über die Kultur des Küche, der Tafel, des Essens und des Trinkens gesprochen und geschrieben wird. Auf diese Weise leben jahrhundertealte Traditionen in der Gegenwart fort. Wenn wir darüber reden und schreiben, bewahren wir sie vor dem Vergessen. Vor allem aber, halten wir damit die Bedeutung von Küche und Tafel für unser Leben wach, indem wir ihre Geschichte kennen und die Veränderungen feststellen.“

Denn Essen und Trinken bestimmen den Alltag aller Menschen, ob Kind oder Greis, König oder Obdachloser und bezeugen in ihrem Wandel die Kulturgeschichte einer Gesellschaft, niedergelegt in der „Bibliotheca Gastronomica“. Ihre Bände bilden die Basis der Gastrosophie, die jedoch nicht in das trockene Brot der Erkenntnis beißt, sondern vom Redefluss kultiviert wird. Nicht zuletzt, erinnert Andrea Schmoll, „kommt keine Kunstform ohne das Thema Essen und Trinken aus.“ Auch deshalb ist für sie das Gespräch darüber buchstäblich grenzüberschreitend, weil interdisziplinär zwischen Experten und Genießern. Dem kommt Andrea Schmoll als Autorin von Hörbüchern zum Thema und Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Gastrosophie mit ihren Gesprächsausstellungen nach, in denen sie unter anderem den Dialog mit dem Koch der Queen, Anton Mosimann (OBE) sucht. „Gastrosophie braucht die Stimme, die sich ihren Themen annimmt und sie im Wort, aber auch im Text weiterträgt und damit für eine lebendige Tradition der Koch- und Tafelkultur sorgt, wobei die Betonung für den Gastrosophen immer auf „Kultur“ liegt“, so Andrea Schmoll. Daher kann nur eine Einzelperson, eine Stimme diesen Antrag stellen. Denn der Gastrosophie geht es um Kommunikation und diese ist, betont Andrea Schmoll ein „Lebensmittel mit unbegrenzter Haltbarkeit“.

Andrea Schmoll
Kulturerbe Kochkunst
Kulturgeschichte zum Einverleiben
2 CDs, 133 Min., € 16,99
978-3-86974-135-2

Gardasee 2013 / 2014

Kulinarische Entdeckungen am Gardasee 2013 / 2014
Die neue Ausgabe des Restaurant- und Genussführers ist da! Über 100 Restaurant- und Genusstipps mit wertvollen Hintergrundinformationen – Tolle Einkaufsadressen für Olivenöl, Käse, Wein & Co. – Kulinariktrends im Fokus: Bio-Wein, Gardaseefisch und die neue Bierkultur

Welche Trattoria zaubert die sagenhaftesten Antipasti-Kreationen am Südufer, welche Lokale verführen mit herrlichem Gardaseefisch und wo kriegt man feinsten Bio- Bardolino direkt ab Hof? Die Antworten darauf – und noch viele mehr – gibt es in den „Kulinarischen Entdeckungen am Gardasee 2013 / 2014“. Der beliebte Genussführer, herausgegeben von gardasee.de, ist jetzt zum vierten Mal erschienen und präsentiert sich wieder randvoll mit tollen Adressen und Tipps für Gardasee-Genießer. „Die Kulinarischen Entdeckungen sind diesmal besonders spannend und enthalten mehr Hintergrundinformationen denn je. Wie immer bieten wir sorgfältig ausgewählte Genuss-Adressen für jeden Anspruch und jede Preisklasse, doch die Leser dürfen sich diesmal auf viele weitere Lektüre-Leckerbissen wie Interviews mit Produzenten und Specials zu Trendthemen freuen“, sagt Herausgeber Hubert Kiebler.

Autorin Heike Hoffmann
Für die aktuelle Ausgabe hat Hubert Kiebler die Genuss-Expertin und Kulinarik-Autorin Heike Hoffmann an Bord geholt. Die promovierte Historikerin lebt am Ammersee, wo sie mit der „Dispensa Verde“ ein kleines Unternehmen für kulinarische Events und italienische Spezialitäten betreibt. Seit 20 Jahren pendelt Heike Hoffmann, die auch als Bildungsreferentin im europäischen Bereich tätig ist, regelmäßig zwischen Deutschland und ihrer Wahlheimat San Benedetto am südlichen Gardasee. Dort hat sie ihre Leidenschaft längst zum Beruf gemacht: Erstklassige Produzenten und Gastronomiebetriebe aufzuspüren und über sie zu schreiben.

100 tolle Restauranttipps. Plus: Die besten Einkaufsadressen
Für die aktuelle Ausgabe hat sich Heike Hoffmann mit viel Herzblut über 100 mal auf kulinarische Entdeckungstour begeben, unermüdlich getestet, hinter die Kulissen geblickt und den Küchenchefs wertvolle Geheimnisse entlockt. Wie immer finden Genießer sorgfältig recherchierte und ausgewählte Lokale der drei Gardasee-Regionen Veneto, Lombardei und Trentino. Das Spektrum reicht von der einfachen Trattoria, über die Osteria mit lauschigem Innenhof bis hin zum edlen Ristorante mit Seeblick. Besonderes Highlight: Zu jeder Restaurantbeschreibung gibt es diesmal maßgeschneiderte, kompakte Insidertipps, wie etwa Einkaufsadressen der Wirte oder Aperitivobars in der Nähe. So beginnt für den interessierten Leser eine kulinarische Schatzsuche, denn jeder Tipp öffnet eine Tür zu vielen neuen Genusswelten.
Wer im Urlaub gerne selber kocht oder seine Vorratskammer mit Gardaseespezialitäten aufstocken möchte, findet in den Kulinarischen Entdeckungen zahlreiche Einkaufsadressen für Wein, Olivenöl, Spezialitäten, Fisch und Bier vom Gardasee. Dabei lernt der Leser traumhafte Plätze am See und im Hinterland kennen, denn viele der Schlemmer-Adressen befinden sich an einzigartigen Orten, die dem Ruf des Gardasees als eine der faszinierendsten Urlaubsregionen Italiens mehr als gerecht werden.

So schmeckt der Gardasee: Tolle Rezepte zum Nachkochen & mehr
Heike Hoffmann, selbst leidenschaftliche Köchin, hat es nicht bei einfachen Restaurantbeschreibungen belassen, sondern den Genussführer mit Rezepten renommierter Gastronomiebetriebe und spannenden Informationen gespickt. Die Rezepte wurden sorgfältig ausgewählt und reichen von „Pane e Coperto“ bis „Dolce“. „Die Gerichte sind einfach, gut und authentisch und machen die Sapori des Gardasees für den Leser auf besondere Weise erlebbar“, sagt die Autorin. Spannende Interviews, kulinarische Trends wie Bio-Wein und die neue Bierkultur am Gardasee sowie das Come-Back des Gardaseefisches werden von der Autorin ebenso thematisiert wie die Klassiker Amarone, Custoza, Casaliva-Öl & Co.

Moderner Look, kompaktes Design
Wie in den Jahren zuvor ist der Gardasee-Genussguide optisch besonders hochwertig gestaltet und macht mit tollen Stimmungsbildern und spannenden Inhalten Lust auf kulinarische Entdeckungen. Praktische Übersichtskarten mit Verortung der Genussadressen, die kompakte, farblich abgestimmte Gliederung sowie ein Sprachführer am Buchende garantieren: Mit diesem Genussführer im Reisegepäck sind Gardasee-Urlauber kulinarisch eindeutig auf der Überholspur!

Kulinarische Entdeckungen am Gardasee 2013 / 2014
Empfehlenswerte Ristoranti, Osterie und Trattorie.
100 Genussadressen – Wein, Olivenöl, Spezialitäten
Autorin: Heike Hoffmann
296 Seiten
Bestellink: ISBN 978-3-00-041797-9 ; € 17,80
Eine Veröffentlichung von www.gardasee.de

Kochen ohne Tiere

Vegane Gerichte zum Staunen – Der Kochbuchtipp für un-überzeugte Fleischgenießer

Eine Mousse au Chocolat ganz ohne Sahne und Milch? Bolognese aus Karotten und Walnüssen ohne Hackfleisch? „Kochen ohne Tiere“ macht’s möglich. Wie abwechslungsreich lecker vegane Küche ist, zeigt jetzt das neue Kochbuch „Kochen ohne Tiere“ (Christian Verlag). Die vegane Autorin Katharina Bretsch verführt darin Augen und Gaumen zu den feinsten Gerichten – völlig frei von tierischen Zutaten.
Jedes Rezept ist von der Grafikdesignerin außergewöhnlich humorvoll mit sensorischen Anekdoten illustriert. So entstanden Brownies mit Vanillecreme ursprünglich durch einen Zubereitungsfehler. Gleich mit auf der Rezeptseite: Die lustvoll-eigenwillige Zeichnung ebenjener verantwortlichen amerikanischen Hausfrau. Mit Gerichten wie Conchiglioni mit Kartoffel-Walnuss-Bolognese oder Quinoa-Salat mit Mango und Karotten zeigt die Autorin, wie spannend Küche ganz ohne tierische Produkte ist. Ein Buch für Veganer, aber auch für Ernährungsbewusste, die Neues ausprobieren wollen.

Die Neuerscheinung ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Der Preis beträgt 29,95 Euro. ISBN: 978-3-86244-180-8 (Portofrei Bestellink).

Marktfrisch – Das Kochbuch

Frisch, regional & saisonal: Ihre Frische-Küche zu Hause!
Seit Jahrtausenden treffen sich die Menschen auf Märkten, um Waren und Informationen zu tauschen, dringend Benötigtes einzukaufen, Neues kennenzulernen und sich von den vielfältigen Angeboten und Düften inspirieren zu lassen.

Marktfrisch – Das Kochbuch präsentiert rund 100 einfache, bewährte und leckere Rezepte, die die Lust wecken, Fülle, Vielfalt und Marktfrische an den eigenen Herd zu holen. Nicola Böhme, Kolumnistin des Wiesbadener Kurier, porträtiert 22 nach Jahreszeiten sortierte Marktprodukte: frische Kräuter, Pilze, Eier, Fleisch sowie zahlreiche Obst- und Gemüsesorten. Die Produktporträts und Rezepte werden durch hilfreiche Tipps, Tricks und Anekdoten der hiesigen Marktbeschicker ergänzt.

Mit dem Wochenmarkt durchs Jahr: in den vier Kapiteln Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter werden die saisonal erhältlichen Produkte vorgestellt wie z. B. Spargel, Sommergemüse, Rüben und Wintersalate. Am Ende jeden Kapitels wird die Frage „Was hat sonst noch Saison?“ ausführlich erläutert.

Mit diesem Buch schlendern Sie gedanklich an den bunten Ständen Ihres Wochenmarktes vorbei und entdecken feine Spezialitäten, neue und beliebte Lebensmittel für Ihre Frische-Küche zu Hause!

Markfrisch erscheint in der Erfolgsreihe Hausgemacht aus dem Tre Torri Verlag. Vielfach erprobte und nachkochbare Rezepte, liebevolle Gestaltung und anspruchsvolle Foodfotografie erklären den großen Zuspruch der Reihe, in der schon die Tre Torri-Klassiker Kräuterküche, Backen und Konfitüre, Marmelade & Gelee erschienen sind. Hausgemacht steht für das Besondere, Handgemachte: Für jeden umsetzbar und doch immer einzigartig.

Die Autorin:
Nicola Böhme wurde 1966 in Hamburg geboren und ist in Wiesbaden aufgewachsen, wo sie heute noch mit Ihrem Ehemann lebt. Nach dem Studium der Germanistik, Politik und Psychologie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt, volontierte sie beim Wiesbadener Kurier. Seit 1990 ist sie dort Redakteurin. Als begeisterte Marktgängerin und leidenschaftliche Hobby-Köchin schreibt sie im Lokalteil der Zeitung seit September 2007 eine wöchentliche Markt-Kolumne, die Grundlage dieses Buches ist.

Titel:
Marktfrisch – Das Kochbuch
Die besten Rezepte vom Wochenmarkt
ISBN: 978-3-941641-65-5 ( portofrei bestellen)

Dokumentation „Diätlügen – Was hilft wirklich?“

80 Prozent der Deutschen haben mindestens einen Diätversuch hinter sich. Trotzdem ist jeder zweite Deutsche übergewichtig. In der großen Samstags-Dokumentation „Diätlügen – Was hilft wirklich?“ (am 14.4. um 20:15 Uhr bei VOX) stellt SPIEGEL TV die bekanntesten Diäten auf den Prüfstand. In der vierstündigen Dokumentation kommen Mediziner und Ernährungswissenschaftler zu Wort und erklären, was wirklich hilft und welche Fehler man vermeiden sollte. Von ihren persönlichen Erfahrungen mit Diäten berichten u.a. „Moppel-Ich“-Verfasserin Susanne Fröhlich, Bestseller-Autorin Ildiko von Kürthy und Schauspielerin Christine Neubauer.

„Man kann sich gegen sein genetisch festgelegtes Gewicht nicht wehren“, meint Mediziner Dr. Gunter Frank. Außerdem behauptet er: „Nach der zehnten Diät nimmt man nicht mal mehr ab.“ Die berühmte englische Psychologin Susie Orbach, die bereits die Essstörungen von Prinzessin Di therapierte, macht die Diät-Industrie sogar für unser Übergewicht verantwortlich: „Statt draufzuschreiben, dass Diätprodukte einem ein ganz neues, besseres Lebensgefühl geben werden, sollten die Hersteller lieber schreiben: Die Fehlerquote liegt bei 95 Prozent“, erklärt sie. Auch Schauspielerin Christine Neubauer ist sich sicher, dass ihre Gewichtsprobleme erst durch Diäten hervorgerufen wurden. Ihre Diät-Karriere begann, nachdem sie in ihrer ersten großen Rolle umbesetzt wurde, weil sie nicht in das Kostüm passte. „Eigentlich war mein Körper mit 16 perfekt, aber ich fühlte mich zu dick. Und die Diäten haben meinen Stoffwechsel zerstört“, sagt sie heute. Auch Autorin Susanne Fröhlich bedauert sehr, dass viele Menschen inzwischen kein natürliches Verhältnis mehr zum Essen haben. „Man sieht am Buffet ja kein Stück Weißbrot mehr liegen, sondern das Böse schlechthin“, meint sie.

Führen Diäten tatsächlich nicht zum gewünschten Erfolg?
Musikmanagerin Uli Schreiber aus Hamburg macht den Selbstversuch: Was bringt die Kohlsuppendiät und wie kann man schlank im Schlaf werden? Und was ist mit dem neuen Diät-Programm „metabolic balance“ von Dr. Wolf Funfack? SPIEGEL TV nimmt das Abnehmprogramm aus Isen bei München unter die Lupe. Was dabei herauskommt und wie man es schafft, dauerhaft schlank zu bleiben, zeigt VOX am 14. April um 20:15 Uhr in der großen Samstags-Dokumentation „Diät-Lügen – Was hilft wirklich?“.

"Nach der zehnten Diät nimmt man nicht mal mehr ab!"

Jede fünfte Frau in Deutschland steigt täglich auf die Waage, jede zehnte lebt dauerhaft nach Diätregeln.* Schlank im Schlaf, Trennkost oder FdH – Diätprogramme gibt es viele und rund 80 Prozent der Deutschen haben schon mindestens eine Diät hinter sich. Trotzdem ist jeder zweite Deutsche übergewichtig. Was bringen Diäten also wirklich? In der großen Samstags-Dokumentation „Diätlügen – Was hilft wirklich?“ (am 14.4. um 20:15 Uhr bei VOX) geht SPIEGEL TV dieser Frage nach und stellt die bekanntesten Diäten auf den Prüfstand. Mediziner und Ernährungswissenschaftler erklären in der vierstündigen Dokumentation, was beim Abnehmen wirklich hilft und welche Fehler man vermeiden sollte. Von ihren persönlichen Erfahrungen mit Diäten berichten u.a. „Moppel-Ich“-Verfasserin Susanne Fröhlich, Bestseller-Autorin Ildikó von Kürthy und Schauspielerin Christine Neubauer.

„Man kann sich gegen sein genetisch festgelegtes Gewicht nicht wehren“, meint Mediziner Dr. Gunter Frank. Außerdem behauptet er: „Nach der zehnten Diät nimmt man nicht mal mehr ab.“ Die berühmte englische Psychologin Susie Orbach hat bereits die Essstörungen von Prinzessin Di therapiert. Sie macht die Diät-Industrie sogar für unser Übergewicht verantwortlich: „Statt draufzuschreiben, dass Diätprodukte einem ein ganz neues, besseres Lebensgefühl geben werden, sollten die Hersteller lieber schreiben: Die Fehlerquote liegt bei 95 Prozent“, erklärt sie. Das bestätigt auch Susanne Fröhlich: „Natürlich ist es ein Trick der Industrie. Man weiß ja, dass viele der Joghurt- oder Quarkspeisen oder Puddings einfach so mit Luft aufgepumpt sind. Da ist einfach weniger drin und oft ist es in der Kalorienzahl kein großer Unterschied.“

Die Autorin hat bereits zahlreiche Diätversuche hinter sich. „Ich habe einen Großteil meines Lebens mit Diäten verbracht, immer unterbrochen von essen, schön essen, viel essen, Diät.“ Doch vor einiger Zeit beschloss die 49-Jährige, ihre Diätkarriere zu beenden: „Ich habe gemerkt, dass das dauerhaft zu gar nichts führt. Natürlich habe ich auch mal abgenommen, aber im Endeffekt habe ich alles immer wieder zugenommen und irgendwann habe ich gedacht: ,Warum mache ich das eigentlich?‘ Das versaut einem doch letztlich das Leben.“ Seitdem hat die Autorin ihr Essverhalten grundlegend umgestellt. „Ich habe beschlossen, vielleicht mal ein normaleres Verhältnis zum Essen zu bekommen und Essen nicht als eine Form Feind zu sehen. Man wird ja geradezu phobisch, wenn man ständig Diäten macht. Man sieht eine Scheibe Weißbrot und man sieht keine Scheibe Weißbrot, sondern es ist das Böse an sich.“

Auch für Autorin Ildikó von Kürthy ist eine lebenslange Diät undenkbar. „Dieses Gemäßigte ist auf Dauer so wahnsinnig langweilig. Deswegen bevorzuge ich für mich tatsächlich eine Mischung aus Völlerei und Abstinenz“, erklärt sie. Komplett auf Diäten verzichten kann sie aber auch nicht. „Ich brauche verpönte Radikalkuren. Ich bin sowieso ein radikaler Mensch, nichts an mir ist gemäßigt. Auch nicht mein Essverhalten.“ Einen ständigen Kampf gegen überflüssige Pfunde kämpfte bis vor kurzem außerdem Schauspielerin Christine Neubauer. Sie ist sich sicher, dass ihre Gewichtsprobleme erst durch Diäten hervorgerufen wurden. „Ich habe gedacht, ich bin zu dick. Im Nachhinein betrachtet habe ich einen idealen Körper gehabt, den ich mir dann ruiniert habe.“

Führen Diäten tatsächlich nicht zum gewünschten Erfolg? Musikmanagerin Uli Schreiber aus Hamburg macht den Selbstversuch: Was bringt die Kohlsuppendiät und wie kann man schlank im Schlaf werden? Und was ist mit dem Diät-Programm „metabolic balance“ von Dr. Wolf Funfack? SPIEGEL TV nimmt das Abnehmprogramm aus Isen bei München unter die Lupe. Was dabei herauskommt und wie man es schafft, dauerhaft schlank zu bleiben, zeigt VOX am 14. April um 20:15 Uhr in der großen Samstags-Dokumentation „Diät-Lügen – Was hilft wirklich?“.

Buch: „Alte Gemüse – neuer Geschmack“

Spinat wächst an einem Baum. Erbsen sind blau. Tomaten haben eine längliche Form? Alte Gemüsesorten stellen unser Wissen und unsere Speisepläne auf den Kopf. Die ungewöhnlichen Farben und Formen sind ein echter Hingucker auf jedem Teller, der unbekannte Geschmack überrascht.

Rauke, Pastinaken oder Mangold haben die Spitzengastronomie längst erobert und halten jetzt wieder Einzug in die Gemüsegärten. Die oft regionaltypischen Sorten sind für den vorhandenen Boden, das regionale Klima und die lokale Wasserversorgung optimal geeignet. Die Pflanzen sind im Vergleich zu importiertem Gemüse weniger anfällig für Krankheiten, garantieren hohe Erträge und einen intensiven Geschmack.

Der Titel „Alte Gemüse – neuer Geschmack“ (BLV Buchverlag) beleuchtet zunächst die Entwicklung und Geschichte der historischen Nutzpflanzen. Grundlegende Tipps zu Anbau, Ernte und Lagerung von Gemüse helfen auch Hobbygärtnern mit wenig Erfahrung bei der praktischen Umsetzung. Die Portraits der rund 60 historischen Sorten enthalten Informationen rund um die typischen Eigenschaften, den Anbau und die Verwendungsmöglichkeiten in der Küche mit zusätzlichen Rezeptideen zum Nachkochen.

Die Autorin Bärbel Steinberger studierte Gartenbau an der Fachhochschule Weihenstephan und arbeitet seit über 15 Jahren als selbstständige Gartenplanerin, Referentin und Autorin. Die Fotos stammen von Katrin Schumann, die als studierte Gartenbauwissenschaftlerin ihr Hintergrundwissen mit fotografischem Können kombiniert.

Bärbel Steinberger, Katrin Schumann: Alte Gemüse – neuer Geschmack!
Bestellink- ISBN: 9-78-383540-822-7

Nach Hotel Mama kommt Dosenfutter

Nach Hotel Mama kommt Dosenfutter, ist ein neues Kochbuch für all die jungen Leute die das Nest verlassen und ihre erste eigene Wohnung beziehen.

„Hotel Mama“ ist nun geschlossen und der Stress beginnt. Mit diesem Buch wird die Erstversorgung kein Problem. Hier gibt es nicht nur Rezepte, Sie finden auch Erklärungen zu Küchengeräten und Hilfsmittel, außerdem gibt es eine Einkaufsliste mit den ersten wichtigen Dingen die man im Haus haben sollte. Es gibt keine aufwendigen Rezepturen, dieses Kochbuch zeigt wie man aus Dosenfutter schnell ein leckeres Essen machen kann.
In diesem Jahr wird es Kochkurse mit diesem Buch geben. Die Autorin wird diese Kurse leiten.

Nach Hotel Mama kommt Dosenfutter
von Marion Wittrowski
Bestellink:
ISBN:13- 9-78-384235-234-6