Cuciniale

Kücheninnovationspreis 2014 für Cuciniale: Mit App und Sensor immer auf Profiniveau kochen

Innovativ, funktionell und einzigartig – solche Produkte zeichnet die unabhängige Initiative Life Care am 8. Februar 2014 wieder auf der Ambiente in Frankfurt mit dem Kücheninnovationspreis aus. Erstmals geehrt wird das junge High-Tech-Unternehmen Cuciniale: Sein intelligenter Gourmetpilot mit passendem Sensor, mit dem auch Hobbyköche zu Hause konstant professionelle Ergebnisse erzielen, erhält den Preis für Kücheninnovation im Bereich Zubehör.

„Im Gourmetpilot steckt das Ergebnis jahrelanger Forschungen und das geballte Know-how von Profiköchen. Wir freuen uns sehr über den Kücheninnovationspreis, denn die Auszeichnung zeigt, dass unser Produkt auch beim Verbraucher gut ankommt“, so Gründer Holger Henke. Auf der größten Konsumgütermesse der Welt präsentiert sich Cuciniale im Foyer der Hallen 5.1./6.1. Neben der Auszeichnung am 8. Februar von 11.30 bis 14.30 Uhr finden an vier Tagen jeweils vierzigminütige Kochshows auf der Showbühne statt.

Die Auszeichnung Kücheninnovationspreis ist in der Branche sehr begehrt: „Die Siegerprodukte stehen für herausragende Funktionalität, Produktnutzen, Innovation, Design und Nachhaltigkeit“, so Harald Schultes, Geschäftsführer der Initiative Life Care. Die Nominierung für den Preis erfolgt im Rahmen eines ersten Prüfverfahrens durch eine Expertenjury, im Anschluss entscheiden Verbraucher in einer repräsentativen Befragung, welche Produkte zur Kücheninnovation des Jahres gekürt werden.

Und so funktioniert Cuciniale: Neben dem hochpräzisen Gourmetsensor mit sechs Messpunkten benötigt man nur ein Ipad oder Iphone und den Gourmetpiloten, die kostenfreie App. Hier gibt der Benutzer für alle Lebensmittel und Zubereitungsarten sein Wunschergebnis ein – z.B. für Steaks rare, medium, well done, gebräunt oder ohne Röstaromen –, und schon kann es losgehen. Anfangs wird der Gourmetsensor in die Pfanne oder den Topf gegeben, um zu ermitteln, wann das Kochgeschirr heiß genug ist. Je nach Modell bleibt der Sensor die ganze Zeit im Topf oder wird nur kurz in das Bratgut gesteckt. Alle Informationen leitet der Sensor an die App weiter, über die der Koch sekundengenaue Anweisungen zur optimalen Leistungsstufe und Gardauer bekommt. Diese Anweisungen sind immer an Menge, Gewicht, Größe, Zusammensetzung des Lebensmittels (Eiweiß, Fett, Wasser) und an das jeweilige Kochfeld und Kochgeschirr angepasst, die während des Garens automatisch ermittelt werden. Ergebnisse auf Profiniveau sind so immer garantiert.

Cuciniale ist in allen Musterhausküchen-Fachgeschäften und demnächst in vielen weiteren Warenhäusern sowie über www.cuciniale.com erhältlich. Der UVP für den Gourmetsensor beträgt 279,99 Euro, der Gourmetpilot kann über den Apple-Store kostenlos geladen werden.

Cuciniale-Kochshows finden am 7. Februar von 16 bis 16.40 Uhr, am 9. Februar von 14 bis 14.40 Uhr, am 10. Februar von 12 bis 12.40 Uhr und am 11. Februar von 11 bis 11.40 Uhr auf der Kücheninnovationsbühne im Foyer der Hallen 5.1./6.1 auf der Ambiente statt.

www.cuciniale.com.

Cuciniale

Mit Cuciniale immer auf Profiniveau kochen

Rare, medium oder well done? Das Wunschergebnis beim Steakbraten zu erzielen, ist heikel und oft selbst für erfahrene Köche nicht ganz leicht. Auch ein optimales Garergebnis bei Fisch, Geflügel oder Risotto ist für Hausfrauen und Hobbyköche nicht selbstverständlich. Mit dem neuen Gourmetpilot, einer App von Cuciniale, ändert sich das radikal, denn in Kombination mit dem Gourmetsensor gelingt das punktgenaue Kochen am heimischen Herd immer. Exakte, interaktive Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Zubereitung von Fisch, Fleisch, Gemüse oder Beilagen sorgen für ausnahmslose Perfektion auf Profiniveau.

„Revolutionär, völlig unkompliziert und deshalb einfach zauberhaft“, so beschreibt Holger Henke, Geschäftsführer der Cuciniale GmbH, seine Kochrevolution. „Im Gourmetpilot steckt das Ergebnis jahrelanger Forschungen und das geballte Know-how von Profiköchen. Für alle Lebensmittel und Zubereitungsarten muss der Anwender nur noch sein Wunschergebnis in sein Smartphone oder Tablet eingeben. Im Zusammenspiel mit dem Gourmetsensor erhält der Anwender Hinweise zur Einstellung der optimalen Leistungsstufe und Gardauer, so dass jeder seine Speisen auf Profiniveau kochen kann.“ Der Cuciniale Gourmetsensor ist kein Standard-Kerntemperaturfühler, wie man ihn aus Backöfen kennt. Es ist vielmehr ein hochpräziser Sensor mit sechs Messpunkten. Philipp Ochtendung, Entwicklungsleiter bei Cuciniale und selbst Profikoch, der auf Drei-Sterne-Niveau gekocht hat, erläutert: „Jedes Lebensmittel als Naturprodukt ist unterschiedlich. Ein sehr erfahrender Koch passt seine Zubereitungsweise entsprechend an. Basierend auf unserem Know-how haben wir den Gourmetpiloten so entwickelt, dass die Anweisungen immer individuell an Gewicht, Größe, Menge, Ausgangstemperatur und innere Zusammensetzung des Lebensmittels angepasst werden. Die dazu notwendigen Parameter werden während des Garens mit dem Gourmetsensor ermittelt. Damit ermöglicht Cuciniale konstant hohe Ergebnisse auf Profiniveau“.

Zum Cuciniale-Kochen benötigt man neben dem Gourmetsensor ein Ipad oder Iphone sowie die dazugehörige kostenfreie App, den Gourmetpiloten. „Sobald die App auf dem Gerät installiert ist, sind es nur noch wenige Klicks, um mit Gelinggarantie zu kochen“, so Prof. Dr. Tobias Flämig-Vetter, der Hard- und Softwareexperte im Entwicklerteam. Nur beim ersten Start benötigt die App ein paar allgemeine Infos zum Herd, damit die Software dem Koch die richtigen Anweisungen geben kann“, ergänzt Prof. Dr. Michael Greiner, der sich auf intelligente Kochprozesse spezialisiert hat und ebenfalls an der Entwicklung des Gourmetpiloten beteiligt war.

Und so einfach geht es: Im Gourmetpilot das Lebensmittel – Fleisch, Gemüse, Reis oder Nudeln – und die passende Zubereitungsmethode auswählen. Bei Rindfleisch kann man sich beispielsweise zwischen Schmoren, Kurzbraten oder Kochen entscheiden. Im nächsten Schritt werden Gar- und Bräunungsgrad nach den individuellen Bedürfnissen spezifiziert, und schon kann es losgehen: Der Gourmetsensor wird zu Beginn in die Pfanne oder den Kochtopf gegeben, um zu ermitteln, wann das Kochgeschirr heiß genug ist. So ist auch sichergestellt, dass dass das Öl nicht verbrennt. Bei Topfgerichten bleibt der Sensor die ganze Zeit im Topf, bei Fleisch wird er hingegen nach dem ersten Wenden an der dicksten Stelle kurz hineingesteckt. Die ermittelten Informationen leitet der Sensor an die App, die dem Koch sekundengenaue Anweisungen gibt, wann die Lebensmittel fortan gewendet, gerührt oder weitere Zutaten hinzugegeben werden sollen. Ergebnisse auf Profiniveau sind so immer garantiert.

Damit der Gourmetsensor den Anforderungen des Alltags gewachsen ist, wurden für das Gehäuse hochtemperaturstabiler, glasfaserverstärkter Kunststoff und Silikon verwendet – beides Materialien, die für direkten Lebensmittelkontakt besonders geeignet und entsprechend zugelassen sind. Der Sensor wird in Deutschland produziert. Für den Backofen oder Gasherde ist der Sensor bisher noch nicht geeignet.

Wie sehr das Gerät die Erwartungen der Nutzer erfüllt, zeigt auch eine aktuelle Marktforschungsstudie von Prof. Dr. Erika Graf, Fachhochschule Frankfurt. 96 Prozent der Tester bewerteten die Garqualität eines Steaks, das mit Cuciniale zubereitet wurde, gleich oder sogar besser als in einem sehr guten Restaurant, 72 Prozent würden das Produkt direkt ihren Freunden empfehlen. „Wir freuen uns über die positive Resonanz im Rahmen der Studie, zeigt sie doch, dass unser Produkt seine Versprechen hält“, so Holger Henke gegenüber Gourmet Report.

Ab Ende Oktober ist Cuciniale in allen Musterhausküchen- und REDDY-Fachgeschäften und über www.cuciniale.com erhältlich. Der UVP für den Gourmetsensor beträgt 279,99 Euro, der Gourmetpilot kann über den Apple-Store kostenlos geladen werden.

Die besten Rezepte aus der test-Küche

Buch „Sehr gut Kochen“: Die besten Rezepte aus der test-Küche

. Nach dem Baukastenprinzip entstehen so raffinierte Menüs, leichte Snacks oder neue Lieblingsessen für die ganze Familie.

Sehr gut zu kochen ist einfach. Variantenreich, kreativ, mit unbekannten Gewürzen und Zutaten kann man sich und seine Gäste überraschen. Für die vielfach erprobten Rezepte gibt es klare Anweisungen, damit sie sicher gelingen. Doch sie können auch als Anregung verstanden werden, um etwas Neues auszuprobieren.

Das Buch „Sehr gut Kochen“ hat 228 Seiten und ist für 19,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/shop, bzw. frachtfrei hier: ISBN: 978-3-868510-11-9

Das Kochbuch als Nationengründer

Artusis Grundlegende Verbindung von Wissenschaft und Kunst, Kochen und alkoholischem Genuss

Wie kann man einen aus Regionen bestehenden Bund zu einer Nation fördern. Heerscharen von Philosophen waren der Ansicht, dass man den Naturzustand, in dem der Mensch dem Menschen ein Wolf war, zugunsten einer freiwilligen Unterwerfung unter einen staatlichen Souverän aufgehoben hat.

Das dieser Akt viel weniger einer der Unterwerfung, als einer des Mahls war, kann man anhand eines viel beachteten Kochbuches für Italien nachzeichnen.

1891, im Geburtsjahr von Max Ernst, Johann Heinrich Suhrkamp und Antonio Gramsci unternimmt ein bis dato erfolgloser Literat und hauptberuflicher Bankier ein gewagtes Unterfangen. Er sammelte aus allen Teilen Italiens Rezepte und tat sich mit zwei Köchen zusammen: Marietta Sabatini aus der Toskana, sowie Francesco Ruffilli aus der Romagna, beide Meister am Herd, wenn auch keine Küchenprofis, denn Artusi misstraute diesen Magiern der Küche, ihm war es daran gelegen, die traditionellen Rezepte zu versammeln und sie mit Erzählungen zu verknüpfen.

Der Hobby-Schriftsteller, der bis zu diesem Zeitpunkt zwei wenig beachtete Monographien verfasste, wurde durch seine geistreiche Rezeptsammlung berühmt. Er unternahm das Wagnis, sein Buch auf eigene Kosten drucken zu lassen und vertrieb es im seinerzeit äußerst innovativen Versandhandel. Dies mit einem solchen Erfolg, dass er 1909 schon die dreizehnte Auflage vornehmen konnte. Die ursprünglich versammelten 475 Rezepte wuchsen auf fast 800 an. In Italien wurde es zu einem festen Ritual, der Tochter zur Verlobung einen Artusi zu schenken, um ihr das Rüstzeug für eine gute Küche mit an die Hand zu geben.

Artusi versteht es dabei einen Küchenstandard festzulegen, gerade, da er sich nicht nur auf Essbares beschränkt. Sein Buch enthält neben Anweisungen für einen guten Espresso selbstredend auch ausgesuchte Rezepte für Orangen- und Vanillelikör, oder für den auch hier mittlerweile bekannten Zitronenlikör. Falls sie einmal den Anislikör probieren wollen, den Marlon Brando als Vito Corleone im ersten Teil des Paten ausschenkt, dann werden sie hier auf das passende Rezept stoßen.

Der Artusi ist verblüffender Weise auch heute noch zeitgemäß, da er bei der Auswahl der Gerichte sowohl darauf achtet, ihren eigenen Charakter herauszuarbeiten und ihre Entwicklungsgeschichte poetisch zu beleuchten. Die Ausgabe des Kosmos Verlages verzeichnet nicht nur die Erzählungen Artusis, sondern liefert auch die Rezepte in aktualisierter, fein abgestimmter Definition. So vereinigt sich hier Kochhistorie, praktische Anweisung, Poesie und die Liebe zu guten Produkten in ein aktuelles Werk, dem man mit Freude Beachtung schenken kann.

Pellegrino Artusi: Die klassische Kochkunst Italiens. Von der Wissenschaft des Kochens und der Kunst des Genießens.
Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2005 ISBN-13: 978-3-440-10505-4 ISBN-10: 3-440-10505-9(mer/Gastrosophie)