Felix Mielke, Anton Gschwendtner und Fabian Günzel

Der Trend in der Spitzengastronomie ist eindeutig: Jung, talentiert, top ausgebildet, kreativ und zugleich erfolgreich – immer mehr der besten Küchen werden aktuell von einer neuen Generation an Nachwuchstalenten geführt. Diese Verjüngungskur hat auch in den Sofitel Hotels & Resorts in Deutschland und Österreich Einzug gehalten; nicht nur in der Küche, sondern auch im Weinkeller. Wir stellen Ihnen eine Auswahl der interessantesten „jungen Wilden“ der Sofitels vor.

Wir beginnen unsere Rundreise in der österreichischen Hauptstadt Wien. Im Dachrestaurant DAS LOFT im 18. Stock des Sofitel Vienna Stephansdom hat im Mai 2015 der 30-jährige Fabian Günzel die Küchenleitung übernommen – und das mit Erfolg, wie nicht nur die steigende Anzahl an Gästen, sondern auch zahlreiche Awards bestätigen. Günzel wurde vom österreichischen Gault Millau und kürzlich von Rolling Pin zum Aufsteiger des Jahres 2016 gekürt. Günzels Küchenphilosophie im Loft steht ganz im Zeichen des kosmopolitischen Stils und lädt zu einer geschmacklichen Reise über die Kontinente ein. Die Gerichte sind international und innovativ, ohne die regionalen Wurzeln zu vergessen. Das Restaurantkonzept des „Sharing“ richtet sich an alle, die kulinarisch Abwechslung bevorzugen: Die Speisen werden mittig am Tisch platziert und es wird munter probiert und geteilt.

Für die passenden Weine sorgt im Sofitel Vienna Stephansdom der 36-jährige Sommelier Steve Breitzke, der, ebenso wie Küchenchef Günzel, aus Deutschland kommt. Neben den österreichischen Weinen, die in „seinem“ vier Meter hohen Weinkeller einen prominenten Platz einnehmen, sind vor allem Burgunder- und Bordeaux-Weine gut vertreten. Bei der Auswahl der Weine ist es Breitzke besonders wichtig, die passende Begleitung zu jedem Essen zu finden und Weinliebhabern ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis zu vermitteln. Seine Ausbildung führte ihn durch einige der besten Häuser Europas, unter anderem das Restaurant Dieter Müller in Bergisch Gladbach oder das Palais Coburg in Wien, bevor er im Mai 2011 im DAS LOFT begann.

Wir überqueren die Alpen und legen unseren nächsten Zwischenstopp in der bayerischen Landeshauptstadt München ein. Hier ist seit April 2015 der 31-jährige Anton Gschwendtner Chef de Cuisine im Restaurant DÉLICE La Brasserie im Sofitel Munich Bayerpost. Gschwendtner bereichert mit zeitgenössischer, französischer Küche seine Gäste. Zudem setzte er mit den Events der Kulinarikserie LINK über München hinaus neue Maßstäbe. Mittlerweile sind vier zwei bis drei Sterneköche aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden seinem Ruf gefolgt und haben gemeinsam mit Gschwendtner eine Woche lang für die Gäste des Sofitel Munich Bayerpost ein Sechs-Gänge-Menü kreiert. Zu den Teilnehmern zählte unter anderem Paul Bocuse Nachfolger Christophe Muller aus dem L’Auberge du Pont de Collonges bei Lyon. Seit April 2015 sorgt Markus Hirschler im DÉLICE La Brasserie für die Weinauswahl. Der 25-jährige Österreicher beschreibt seine Weinkarte selbst als „jung, freaky und fordernd.“

Wer exakt 581 Kilometer weiter nördlich im Sofitel Berlin Kurfürstendamm cooles, nördliches Understatement erwartet, wird sich wundern. Denn hier sorgt der erst 24-jährige Marcel Saavedra Polan mit seinen chilenischen Wurzeln als Sommelier für feuriges Temperament im Gourmetrestaurant Le Faubourg. Wein-Enthusiasten ist er bereits aus seiner Zeit im Sternerestaurant First Floor ein Begriff, wo er mit dem berühmten Chef-Sommelier Gunnar Tietz zusammengearbeitet hat. Das 2014 im Sofitel Berlin Kürfürstendamm eröffnete Le Faubourg zählt zu den spannendsten Newcomern der Berliner Restaurantszene. Hier verbindet Küchenchef Felix Mielke klassische französische Küche mit modernen regionalen Einflüssen. Der 31-jährige Chef de Cuisine verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Gourmetszene seiner Heimatstadt. Seine Ausbildung genoss er im Savoy Hotel Berlin, bevor er sechs Jahre im The Ritz Carlton Berlin arbeitete; dort als Chef Tournant. Bereits im Oktober 2011 begann er als Souschef in der Brasserie Le Faubourg, bevor er Anfang 2014 zum Küchenchef aufstieg.

CHRISTIAN BAU

Vom 9. bis 15. Mai 2016 schlagen im Münchner Luxushotel Sofitel Munich Bayerpost die Feinschmeckerherzen wieder höher, denn dann findet die Kulinarikserie „LINK“ ihre Fortsetzung – und feiert zugleich eine Premiere. Zum ersten Mal wird Küchenchef Anton Gschwendtner mit einem Sternekoch aus Deutschland gemeinsam für kulinarischen Hochgenuss sorgen. Niemand Geringeres als Christian Bau, jüngster deutscher, mit drei Michelin-Sternen prämierter Küchenchef, wird mit Gschwendtner im Restaurant DÉLICE La Brasserie ein Sechs-Gänge-Menü für die Gäste zaubern.
 
Bau ist seit 1998 Küchenchef des mit internationalen Preisen ausgezeichneten Gourmetrestaurants Victor’s Fine Dining by Christian Bau und verteidigt seit 2005 erfolgreich seine drei Michelin-Sterne. Nun bringt er seinen „BauStil“, inspiriert unter anderem aus der japanischen Hochküche, nach München.
 
Er folgt damit auf den holländischen Sternekoch Erik van Loo sowie auf Emmanuel Renaut und Bocuse-Nachfolger Christophe Muller aus Frankreich, die im Rahmen der Kulinarikserie im Sofitel Munich Bayerpost gastierten.
 
„Wir sind sehr stolz darauf, mit Christian Bau nicht nur einen der besten Küchenchefs Deutschlands, sondern zugleich auch einen der wichtigsten kulinarischen Impulsgeber in diesem Land für LINK gewonnen zu haben. Bau hat ein ganz einfaches Motto, er möchte mit seiner Arbeit Menschen glücklich machen. Es ist uns eine Ehre, dass er mit seiner Menükreation für eine Woche nun unsere Gäste verwöhnt“, so Katja Herrmann, Hotel Manager im Sofitel Munich Bayerpost.
 
Kulinarikbegeisterte können vom 9. bis 15. Mai mittags à la Carte aus den sechs Gängen wählen, die in enger Zusammenarbeit von Gschwendtner und Bau kreiert wurden. Dabei werden der dritte Gang, Carabinero, sowie das Amuse Bouche und das Petit Four exklusiv von Anton Gschwendtner zubereitet. Abends wird das Sechs-Gänge-Menü für € 129 angeboten. Markus Hirschler, Sommelier im DÉLICE La Brasserie, sorgt für die passende Weinbegleitung.
 
Das Menü im Überblick:
HAMACHI | BERGAMOTTE | HIJIKI | DAIKON

GRÜNER SPARGEL | ROTER SUMAK | YUZU | JAPANISCHE HOLLANDAISE

CARABINERO | ERBSE | KNUSPRIGE HÜHNERHAUT | CHIMICHURRI

STEINBUTT | KOHLRABI | SCHNITTLAUCH | DASHI (-BUTTER)

US-PRIME-BEEF | ERDARTISCHOKE | WAKAMÉ | TRÜFFEL

`WHITE RUSSIAN´ | DER COCKTAILKLASSIKER ALS DESSERT INTERPRETIERT

 
Tischreservierungen werden erbeten unter der Angabe „LINK“ per Email info@delice-la-brasserie.com, telefonisch unter +49 (0) 89 59948 – 2962 oder online auf www.delice-la-brasserie.de/reservations/.

Erik van Loo

Vom 1. bis zum 7. Februar 2016 ist es wieder so weit: Die Kulinarikserie „LINK“, mittlerweile als eines der Top-Events der Münchner Gourmet-Szene etabliert, feiert im Sofitel Munich Bayerpost ihre Fortsetzung. Dieses Mal zaubert im Restaurant DÉLICE La Brasserie Erik van Loo, mit zwei Michelin-Sternen prämierter Patron Cuisinier des Restaurants Parkheuvel in Rotterdam, gemeinsam mit Chef de Cuisine Anton Gschwendtner ein Sechs-Gänge-Menü für die Gäste.

Van Loo ist bereits seit 2006 Besitzer des Restaurants Parkheuvel, das er vom berühmten holländischen Drei-Michelin-Sterne Chef Cees Helder übernommen hat. Der viel gereiste Autor mehrerer Bücher ist Mitglied der „Gilde niederländischer Meisterköche“ und bekannt für seine herausragenden Gerichte, die sich durch Qualität und Schlichtheit mit einem spielerischen Twist auszeichnen.

Der holländische Sternekoch folgt mit seinem Gastauftritt im Sofitel Munich Bayerpost unmittelbar auf Emmanuel Renaut und Bocuse-Nachfolger Christophe Muller aus Frankreich, die im Rahmen von „LINK“ eine Woche lang in München gastierten. Bereits vom 9. bis 15. Mai 2016 steht mit Christian Bau der nächste Gaststar für „LINK“ bereit. Bau kocht bereits seit über zehn Jahren in Deutschland auf Drei-Sterne-Niveau.

Katja Herrmann, Hotel Manager im Sofitel Munich Bayerpost, freut sich sehr auf van Loo: „Erik ist ein wahrer Meister seines Fachs, der seine Gäste nicht nur mit seinen Gerichten, sondern auch mit seinem Credo, ‚Geschmack ist Erinnerung‘, überzeugt. Unseren Gästen ein einzigartiges Geschmackserlebnis zu bieten, das lange im Gedächtnis bleibt – nichts weniger wollen Anton Gschwendtner und sein Team im DÉLICE La Brasserie erreichen.“

Vom 1. bis 7. Februar 2016 können Feinschmecker mittags à la Carte aus den sechs Gängen wählen, die in enger Zusammenarbeit von Gschwendtner und van Loo kreiert wurden. Neben dem Amuse Bouche und dem Petit Four wird der dritte Gang exklusiv von Anton Gschwendtner zubereitet. Abends wird das Sechs-Gänge-Menü für € 129 angeboten. Markus Hirschler, Sommelier im DÉLICE La Brasserie, sorgt für die passende Weinbegleitung.

Das Menü im Überblick:
Europäischer Hummer | Brioche | Wachtelei | Imperial Kaviar

Schwarzfederhuhn und Kaisergranat | Ravioli vom Schwarzfederhuhn aus der Bresse | Kaisergranat

Bayerischer Donau Lachs 46°C | Fermentierter Rotkohl | Piemonteser Haselnuss | Schalotte

Steinbutt | Kalbsbäckchen | Sellerie | Zimt Sauce

Rehrücken | Mandel-Pistazienkruste | Hausgemachte Blutwurst

Blutorange | Omas Kuchen | gezuckerter Fenchel | Zitronengras Eis | Champagner Sabayon

Tischreservierungen werden erbeten unter der Angabe „LINK“ per Email info@delice-la-brasserie.com, telefonisch unter +49 (0) 89 59948 – 2962 oder online auf http://www.delice-la-brasserie.de/reservations/

Michael Kammermeier

An den 8. Oktober werden sich die Kinder der Anton-Gruner-Schule in der Lehrstraße 10 in Wiesbaden wohl noch lange erinnern: Michael Kammermeier (37), Küchenchef im Sterne-Restaurant „ENTE“ in Wiesbaden, hat für sie im Rahmen der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ leckere und gesunde Pausenbrote geschmiert. Gemeinsam mit seinen 38 kleinen Helfern aus der Schule kreierte der Starkoch viele bunte Pausenbrote. Die Kinder hatten nicht nur viel Spaß beim Belegen ihrer Lieblingsbrote, sie lernten obendrein noch, dass das Pausenbrot eine wichtige Mahlzeit im Schulalltag ist. In diesem Jahr beteiligen sich 350 Schulen mit über 100.000 Schülern an der bundesweiten Kampagne „Gesundes Pausenbrot“ von Kerrygold.

Der Sternekoch zeigte den Grundschülern, dass ein gesundes Pausenbrot nicht nur lecker, sondern auch kinderleicht zu machen ist. „Wir haben die Pflicht unseren Kindern zu zeigen, was richtiges Essen bedeutet“, sagt Michael Kammermeier. Bei einem gesunden Pausenbrot kommt es vor allem auf das Brot selbst an. Ein gutes Brot enthält viele Nährstoffe wie zum Beispiel Mineral- und Ballaststoffe, welche sich vor allem in Roggenmischbroten oder Vollkornbroten befinden. Beispielsweise kann ein gesundes Pausenbrot mit Butter, Käse- oder Wurstprodukten und Gemüsestreifen belegt werden. Dazu kommt noch etwas Obst in die Brotdose – fertig ist das gesunde Frühstück. Lehrerin Annegret Kilian hat den Tag organisiert und zieht ein erfreuliches Fazit: „Die Teilnahme an der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ ist wichtig, um den Kindern gesunde Ernährung wieder ein Stück näher zu bringen. Dieses Thema ist ein fester Bestandteil des Sachunterrichts sowie des Schulalltags in der Anton-Gruner-Schule. Ein guter Start in den Tag mit einem gesunden Pausenbrot ist äußerst wichtig, da es die Kinder beispielsweise bei ihrer Konzentration unterstützt“, sagt Annegret Kilian.

Das Ziel der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ von Kerrygold ist es, gesunde Ernährung in Schulen wieder in den Fokus zu rücken. Denn laut einer Untersuchung der Universität Bielefeld startet jedes dritte Kind ohne Frühstück in seinen Tag. Kinder brauchen viel Energie um im Schulalltag konzentriert und leistungsfähig zu sein. Diese Energie lässt sich am besten aus gesunden Lebensmitteln gewinnen.

Ein gesundes Pausenbrot eignet sich deshalb hervorragend als Energielieferant für kleine Abc-Schützen. Deshalb engagiert sich Kerrygold schon seit Jahren mit der Kampagne „Gesundes Pausenbrot“ für eine gesunde Ernährung in der Schule. In diesem Jahr beteiligen sich 350 Schulen mit über 100.000 Schülern an der Initiative. Einzelne Schulaktionen werden dabei von prominenten Köchen regional unterstützt.

www.gesundespausenbrot.de

Wien trifft Berlin

Pop-Up Cooking in „Die Küche Wien” startet in neue Saison

Metropolen-Hopping für Hendrik Otto: Mit dem Zwei-Sternekoch startet das Pop-Up Cooking in „Die Küche Wien“ am 21. September in die neue Saison. Zuhause ist Hendrik Otto am Herd des Lorenz Adlon Esszimmers – laut der Gerolsteiner Bestenliste das beste Restaurant Berlins – und wird neben Tim Raue als einer der heißesten Anwärter für den ersten dritten Stern in der deutschen Hauptstadt gehandelt.

Die Küchenparty in „Die Küche Wien“ steht ganz im Zeichen kulinarischer Trends und internationaler Küche – das Menü gestalten Executive Chef Anton Pozeg und Gastkoch Hendrik Otto gemeinsam. Hendrik Otto wird unter anderem Rehbolognese, seine besondere Spezialität, sowie Carabinero-Carpaccio und Rotbarbe servieren. Aus der Küche Anton Pozegs erwartet die Gäste beispielsweise Parmesan-Fagottini, Jakobsmuschel und Burrata. Das gesamte Menü wird als Flying Buffet serviert – ein DJ sorgt zudem mit Loungemusik für die passende Atmosphäre. Zum Einsatz kommt auch das offene Konzept des Restaurants, denn die Köche bereiten einzelne Gänge an den Chef’s Tables vor und stehen somit in direktem Austausch mit ihren Gästen.

Mit dieser hochkarätigen Besetzung startet das Pop-Up Cooking nicht nur in den Herbst – sondern geht auch in die Verlängerung, denn die Veranstaltungsreihe wird bereits im zweiten Jahr fortgesetzt. Nach den Events mit dem Sra Bua by Juan Amador und dem Sra Bua by Tim Raue erhält die Küchenparty nun ein neues Motto: Inspiriert von Sinnenseindrücken, alten Rezepten und Spezialitäten von Familie und Freunden, kreiert der Zwei-Sternekoch Hendrik Otto Neuinterpretationen bekannter Küchenklassiker. Eine wichtige Gemeinsamkeit mit „Die Küche Wien“: der Fokus auf regionaler Herkunft und höchster Qualität der verarbeiteten Produkte.

Das Pop-up Cooking findet am 21. September ab 18.30 Uhr im Restaurant “Die Küche Wien” statt und kostet 86 Euro pro Person. Im Preis inkludiert ist das Flying Buffet sowie die Getränke. Anmeldungen zur Küchenparty werden unter diekueche.vienna@kempinski.com sowie telefonisch unter 0043 1 236 1000 8080 entgegengenommen.

Frederic Anton

Der heutige Abend führt den Berliner Foodjournalisten Bernhard Steinmann durch zähen und stockenden Verkehr in den „Wald von Boulogne“.
Wir befinden uns im Westen von Paris, in einem der größten Stadtparks (ca. 8,5 km² ) der Welt.

Einen schlechten Ruf hatte der Bois de Boulogne eigentlich immer. Duellierten sich dort früher französische Edelmänner so sind es heute Teile des Straßenstriches, die den schlechten Ruf aufrecht erhalten.

Unser Taxi quält sich mit dem langsam der Verzweiflung anheimfallenden Fahrer dem 1856 errichteten Pré Catelan entgegen. Als Luxus-Casino und Restaurant im Stil des Second Empire erbaut, wurde das Restaurant „Le Pré Catelan“ 1976 vom Konditor und Chocolatier Gaston Lenôtre übernommen.

Das Restaurant wirkt im ersten Moment mit seinen schweren Teppichen und Marmorsäulen wie ein erdrückender Gourmettempel. Der herzliche Empfang entspannt die Gäste und schnell fühlt man sich wohl und gut aufgehoben.
Überhaupt ist die Atmosphäre durchweg angenehm. Der Hinweis, dass ich gerne die Speisen fotografiere, wird freudig aufgenommen.
Das kann sich so mach verkrampfter Restaurantleiter oder kleinmütiger Küchenchef in Deutschland gerne zu eigen machen.

Küchenchef des Le Pré Catelan ist Frédéric Anton, einer der wohl besten Köche in Frankreich, ja sogar in Europa. Seit 2007 wird das Restaurant jährlich mit drei Michelinsternen ausgezeichnet.
Anton arbeitete mit Spitzenköchen wie Robert Bardot und Gerard Boyer und von 1988 bis 1996 bei Joël Robuchon im Pariser Restaurant Jamin.
Seinen Stil ordne ich der Autorenküche zu. Seine Gerichte sind unkompliziert jedoch feinsinnig. Die atemberaubende Aromenvielfalt möchte ich fast wuchtig nennen.
Die Geschmacksbilder sind nahezu vollkommen.

Übrigens: Die „Damenkarte“ ist in Paris wieder im Kommen.
Madame nimmt es klaglos hin.

Das Menü startet mit
Le Crabe
Parfumé au Curry, Crème légère, Caviar de France, Soupe au fenouil.
Der Duft von Curry verzaubert.
Ein leichtes, schaumiges, samtiges, aromatisches Vergnügen.
Die Crème légère befindet sich in noch fast gefrorenem Zustand auf dem Löffel und wird eingerührt.
Fast vergisst man die kleinen Krabben.

Gleichzeitig wird Caviar de France serviert, mit fantastischem Krabbenfleisch in sahnigem Gewand.
Ein ganz besonderes Vergnügen.

La Langoustine
Die Langustine ist unter einem hauchdünnem Gelée verborgen und steckt in einem Ravioli. Der Schaum entpuppt sich als Foie Gras-Espuma.
Das Geschmacksbild ist überaus ausgewogen und stark.
Das essbare Blattgold finde ich dagegen überflüssig doch aus der Hochküche wohl derzeit nicht zu vertreiben.

Le Cabillaud
Der perfekt gegarte Kabeljau lässt keine Wünsche offen.
Die beigegebenen Meeresalgen suchen mit kräftigem Aroma das Zusammenspiel mit den zarten Säurenoten der Zitrusfrucht.
Die cremige und milde Buttersauce vervollständigt das Ensemble.
Damit auch das Auge genießen kann, wird mit Holunderblüten dekoriert.

Kalbsbries und Morcheln
Das Kalbsbries aus dem Backofen verwöhnt mit wunderbarer Konsistenz und schönen Röstaromen.
Auf einem zweiten Teller finden wir Morilles à la Crème.
Sind die erdigen Morcheln schon ein Hochgenuss, so wird das Ganze durch die Cremesauce nahezu vollkommen.

Frédéric Anton lässt die Hauptkomponeten in diesem Gericht fast alleine. Ist es beim Bries der perfekte Garpunkt, so ist es bei den Morcheln der sanft-würzige Ausbau der Cremesauce, der verzaubert.

Nach dem Käse wenden wir uns den Desserts zu.

Zitrone.
Zwei Texturen dominieren das Dessert.
Ein knackiges Schaumgebäck mit einem äußerst schmackhaftem Zitrone-Basilikumsorbet.
Es hätte mich nicht gewundert an dieser Stelle Zeuge stehender Ovationen zu werden.

Le Paris-Brest
Ein französischer Süßspeisenklassiker. Inspiriert von einem Fahrradrennen (Paris-Brest) wurde etwa 1910 die Süßspeise kreiert.

Le Paris-Brest ist ein Signature Dish der Pâtissière Christelle Brua.
Chris Brua, eine überaus erfolgreiche und hochdekorierte Pâtissière, kam von Jean-Georges Klein 2003 zu Frédéric Anton.
Ihre Kreationen sind alle in der Lage, das hohe Niveau Antonscher Kreativität und Schaffenskraft zu halten.

Brua interpretiert den Klassiker völlig neu. Ein Pralinée mit Crème légère wird kombiniert mit geschmortem Rharbarber und Schokolade. Die Optik erinnert an einen Windbeutel. Erneut bewundern wir ein zartes Säurespiel und leicht nussige Töne.
Ein echtes High-End-Gebäck.

Wein und Service
Billecart Salmon Brut, Champagne, France
2009 Chablis 1er Cru Forest Dauvissat

Immer wieder bin von französischen Servicemitarbeitern überrascht.
Freundlich, kompetent, zuvorkommend, überaus höflich und charmant.
Mit anderen Worten: Dem Stil des Hauses angemessen.

Für das große Menü werden stattliche 280 € aufgerufen.

FAZIT
Die Leidenschaft Frédéric Antons, beste Produkte in modernen Kompositionen zu präsentieren, wird auf jedem Teller sichtbar.

Die Gerichte sind grandios kombiniert, die Einzelteile harmonisch aufeinander abgestimmt.
Ein Feuerwerk von Aromen, ein Muss für jeden Gourmet.

Die Fotos zum Bericht gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Anton Gschwendtner

Anton Gschwendtner, 30, ist neuer Chef de Cuisine des Restaurants DÉLICE La Brasserie im Sofitel Munich Bayerpost. Damit ergänzt Gschwendtner das Team von Küchendirektor Andreas Donnerbauer, der seit November 2013 für das komplette Küchenteam und das gastronomische Angebot des Fünf-Sterne-Hotels im Herzen Münchens verantwortlich zeichnet. „Wir freuen uns sehr, mit Anton Gschwendtner einen kreativen und talentierten Jungkoch für uns gewinnen zu können. Anton wird mit dem erstklassigen Team unsere Gäste überzeugen und die zeitgenössische, französische Küche der DÉLICE La Brasserie mit seiner eigenen Handschrift bereichern und weiterentwickeln“, so Robert-Jan Woltering, General Manager Sofitel Munich Bayerpost und Area General Manager Sofitel Deutschland.

Erste Küchenerfahrung sammelte Anton Gschwendtner, im Anschluss an seine Ausbildung im Forsthaus am See in Possenhofen, im Hotel Bareiss in Baiersbronn und im italienischen Restaurant Aquarello in München. Seine Berufung führte ihn dann zu Johann Lafer ins Restaurant Le Val d’Or, zu den legendären Petermans Kunststuben in die Schweiz und zuletzt als Sous Chef in das Restaurant Atelier Garden in München. Seine Fachkenntnisse erweitert der junge Koch stetig, wie etwa bei einer vierwöchigen Stage bei den Sterneköchen Harald Wohlfahrt und Christian Jürgens sowie mit seiner erfolgreich abgelegten Prüfung als Küchenmeister 2011. Der junge Koch bezeichnet seinen Stil selbst als kreativ, aber klassisch.

Mit der Berufung Anton Gschwendtners wird auch das Restaurantkonzept der DÉLICE La Brasserie erneuert: Eine große Rolle werden vor allem regionale und nachhaltige Zutaten von bester Qualität spielen, um dem Gast ein modernes, aber schnörkelloses Geschmackserlebnis à la francais zu präsentieren. Auf eine klassische Einteilung der Karte wurde absichtlich verzichtet, um so eine individuelle Menüzusammenstellung zu ermöglichen. Zudem werden ab sofort „DÉLICE Klassiker“ eingeführt, wie beispielsweise das Dry Aged Beef, das im hoteleigenen Fleischreifeschrank seinen intensiven Geschmack erhält. Wer zum Lunch oder Dinner lieber leichtere Gerichte bevorzugt, wählt aus dem „De-Light Menü“: Getreu dem Motto „maximaler Genuss mit minimalen Kalorien“ werden kalorienarme Gerichte mit neuartiger Technik zubereitet. Das De-Light-Konzept wurde im belebenden Klima der französischen Atlantikküste von den Ernährungs- und Wellness-Experten des Sofitel Quiberon Thalassa Sea & Spa entwickelt. Mit innovativen Zubereitungsmethoden und kompromissloser Leidenschaft für erlesene Aromen und Texturen entstanden kalorienarme Rezeptideen, die sowohl Gaumenfreuden bereiten als auch den Geist beleben.

Die DÉLICE La Brasserie ist täglich von 11:00 bis 23:00 Uhr geöffnet und kombiniert lässige Eleganz mit französischer Leichtigkeit. Das stilvolle, urbane Design, die offene Showküche und
die hohen Räume bilden das perfekte Ambiente für den modernen und klaren Kochstil von Anton Gschwendtner.

Anton Pozeg, Wien

Wechsel an der kulinarischen Spitze: Anton Pozeg wird neuer Executive Chef im Palais Hansen Kempinski. Ab April übernimmt er die Position des Küchenchefs im Restaurant „Edvard“, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern und 16 Gault- Millau-Punkten, sowie die Leitung über die gesamte Gastronomie des Hauses. Er folgt auf Philipp Vogel, der seit der Voreröffnungsphase für die erfolgreiche Positionierung der kulinarischen Einrichtungen verantwortlich war, und nun im Rahmen einer kreativen Auszeit auf Reisen gehen wird.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Anton Pozeg als Executive Chef gewinnen konnten“, so Markus Lück, Generaldirektor des Palais Hansen Kempinski. „Philipp Vogel hat in den letzten zweieinhalb Jahren Großartiges geleistet und unsere Gastronomie sehr erfolgreich etabliert. Während dieser Zeit war Anton Pozeg bereits seine rechte Hand und hat die Konzeptentwicklung und Eröffnung unserer Restaurants mitbegleitet. Er kennt die Mitarbeiter und das Haus und vor allem – er ist ein hervorragender Koch, der dem ‚Edvard‘ seine eigene Handschrift geben wird.“

Auf der Speisekarte des Fine-Dining Restaurants treffen zukünftig bewährte Spezialitäten des „Edvard“ auf neue, mediterrane Einflüsse. Das Grundkonzept bleibt dabei weiterhin erhalten: Gäste erwarten saisonale Gerichte und eine Küche, die mit wenigen einzelnen Komponenten auskommt. Aus jeder Zutat wird der bestmögliche Geschmack herausgearbeitet und das Produkt in den Mittelpunkt gestellt. Dabei legt Anton Pozeg großen Wert auf die regionale Herkunft und wählt sämtliche Zutaten sorgfältig aus.

Seine Liebe für die italienische Kochkunst entdeckte Anton Pozeg bei Mentor Mario Gamba, Restaurant Aquarello in München, für den er insgesamt vier Jahre tätig war und der ihn entscheidend prägte. Seine Neugier wurde geweckt: Noch heute will er immer wieder Neues entdecken und ausprobieren. Für ihn ist eine harmonische Komposition besonders wichtig:
Jedes Gericht und Menü muss in sich stimmig sein und alle Komponenten zu einem Gesamtwerk verbinden. Im Vordergrund steht stets der Gast, der sich ganz dem Genuss widmen soll.

Seinen Werdegang begann der gebürtige Münchner mit seiner Ausbildung im Restaurant Weichandhof in seiner Heimatstadt. Es schloss sich eine Tätigkeit im Hotel Bayerischer Hof in München an, bevor er zu Kempinski wechselte. Während seiner Zeit im Hotel Atlantic in Hamburg arbeitete er erstmals mit Sven Büttner, heutiger Executive Chef im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski. Es folgte die Zeit mit Mentor und Sternekoch Mario Gamba im Restaurant Aquarello, die ihn entscheidend prägte und noch heute seine kulinarische Linie beeinflusst. Zunächst als Demi Chef de Partie, später als Souschef, blieb er insgesamt vier Jahre und kehrte dann zurück zu Kempinski: Im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski verbrachte er als Executive Sous Chef zwei Jahre, bevor er dann ins Palais Hansen Kempinski Wien wechselte.

www.kempinski.com/vienna

Davidoff Tour Gastronomique 2015

Zeit als Genuss. Stunden, Minuten, Sekunden sind bloße Maßeinheiten. Es ist an uns, ihr Inhalte zu geben: «Time Beautifully Filled». Inspiriert von Zino Davidoffs Pioniergeist hat es sich die «Davidoff Tour Gastronomique 2015» zum Ziel gesetzt, unvergessliche und anspruchsvolle Momente zu schaffen. Zum achten Mal geht Davidoff mit seinen Gästen auf eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise durch Deutschland. Hauptpartner der Tour ist auch im nächsten Jahr wieder Jaguar Land Rover Deutschland. Herausragender Stil, Qualität und Know-How sowie Freude am Genuss verbinden Davidoff und den britischen Premiumhersteller, der die Gäste auch wieder bei der kommenden Auflage der Genusstour stilvoll zu den Veranstaltungsorten bringen wird.  

Gipfeltreffen – Sterneküche trifft auf Natur und Kultur am 9. und 10. Mai 2015
Vor allem experimentierfreudige Cigarrenliebhaber werden die erste Station der «Davidoff Tour Gastronomique» unter dem Motto «Erleben, Erkunden, Entdecken» genießen: Schloß Elmau liegt in  der bayerischen Alpenwelt Karvendel. Das Schloss wurde 1916 als kulturelle Begegnungsstätte erbaut. Heute befinden sich in dem geschichtsträchtigen Haus einer der weltbesten Spas. Es gehört zu den Ferienhotels der Hotelallianz «The Leading Hotels of the World». Im Juni 2015 wird es die mächtigsten Politiker der Welt beim G7 Gipfel beherbergen. Vom 9. auf den 10. Mai lädt der von Sternen ausgezeichnete, international erfahrene kulinarische Direktor Mario Corti gemeinsam mit seinem Küchenchef Mario Paecke zur «Davidoff Tour Gastronomique» in das Luxury Spa & Cultural Hideaway ein. Neben der deutsch-französischen Hochküche mit frischen, saisonalen Produkten werden die Gäste musikalisch eingestimmt von einem der berühmtesten Jazzmusiker Europas, Nils Landren. Elena Uhlig wird zum Dinner aus „Loriot“  lesen und am nächsten Tag gemeinsam mit Mario Corti die Fischereikundigen in hauseigenen Gewässern zum Fliegenfischen auffordern. Kollege Stephan Luca bittet zum sportlichen Gegenprogramm: Klettern, abseilen und jede Menge Herausforderungen entlang des Ferchenbachs gilt es zu bewältigen. Wer den Sonntag lieber sportlich angeht, dem bieten der mehrfache Meister im Bogenschießen, Christian Kufer, und Komponist Harold Faltermeyer die Gelegenheit einen 3D-Tierbildparcour im freien Gelände ins Visier zu nehmen. Willkommen zum «Davidoff Tour Gastronomique» – Gipfel 2015. 

Kunst verbindet – Essen auch – am 6. Juni
Parallel zu ihrer Rolle als globaler Associate Partner der Art Basel Basel engagiert sich Oettinger Davidoff AG durch ihre Art Initiative für die Förderung zeitgenössischer Kunst. Das führt die «Davidoff Tour Gastronomique» seit 2012 auf neue Pfade. Unter anderem in die Galerie «EIGEN + ART» in Leipzig, die Deutschlands erfolgreichstem Galeristen, Gerd Harry Lybke, gehört. In den 80ern stellte dieser in seinem Hinterhof die «Neuen Unkonkreten» aus, die Werke von Studenten der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst. Ehemals verboten und bespitzelt ist «Art from Leipzig» heute eine der Gefragtesten der internationalen Kunstszene. Lybkes Künstler Neo Rauch, den er Mitte der 80er Jahre entdeckte, gehört zu den hochdotiertesten weltweit. Neben seiner Galerie in Berlin präsentiert er Leipziger Ateliers und die Leipziger Galerie. Harry Lybke ist immer offen, wenn es um Genuss geht, denn Kunst verbindet, Musik und Essen auch. Umso mehr freut er sich, in der Ausstellung seiner Dresdner Künstlerin Ricarda Roggan Suzanne von Borsody zu empfangen. Suzanne von Borsody malt, illustriert und fotografiert. Ihr Bühnenprogramm über das Leben der berühmten mexikanischen Malerin Frida Kahlo ist legendär. In Zusammenklang mit der Musik des TRIO AZUL, deren Musiker zur Stammbesetzung der populären lateinamerikanischen Band GRUPO SAL gehören, wird sie mit ihrer unverwechselbaren Stimme Auszüge aus diesem Programm in Gedichten, Briefen und Tagebucheintragungen während des Kunstdinners von Detlef Schlegel vortragen. Seit 13 Jahren macht Leipzigs erster Sternekoch seinem Stern alle Ehre. Sein «Stadtpfeiffer» steht im Gewandhaus, das international mit seinem berühmten Orchester in der Welt der Musik den Ton angibt. Nach Stationen in der Traube-Tonbach, dem Brenner’s Park oder dem Gstaader Chesery fühlt sich Schlegel sowohl der regionalen wie der internationalen Küche verpflichtet. Er ist ein Grenzgänger, der sich über eingefahrene Traditionen hinwegsetzt, es geht ihm immer um die gelungene Kombination. Und die findet er ganz sicher in der Galerie «EIGEN + ART» in der Verbindung von Kunst, Schauspiel, Musik und kompromissloser Qualität seiner Produkte mit den exzellenten Davidoff «Timeless Classics» Cigarren: Zutaten, die die Zeit wahrlich schön und genussvoll erfüllen – «Time Beautifully Filled ». 

Das gewisse Etwas – Genießen und Erleben mit allen Sinnen am 11. Juli
Im Essen sieht Deutschlands berühmtester Caterer Kofler&Kompanie ein Statement für Lebensgefühl, Haltung und Stil. Als kulinarischer Wegweiser und einer der führenden Anbieter von Premium-Cateringdienstleistungen betreibt das Unternehmen exklusive Eventlocations, Restaurants, Cafés und Airport Lounges seit 14 Jahren. Die Wurzeln des Caterers Kofler reichen bis ins Jahr 1823 zurück. Mit überraschenden Konzepten lädt der Premium–Caterer immer wieder zu neuen Abenteuern ein. Zuletzt bei der Fußball WM, wo KP Kofler in Brasilien über 200.000 Gäste mit seinem Team weltmeisterlich versorgte. Was bei anderen nur exklusive Eventlocations sind, werden bei Kofler «Places to be». So auch die PARDO BAR, gestaltet von dem kubanischen Künstler Jorge Pardo im K21 Ständehaus, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Als Gastkoch wird Ali Güngörmüs seine Kunst zelebrieren. Der erste und bisher einzige in der Türkei geborene Koch mit einem Michelin-Stern. Die Energie des Mannes, der in Anatolien geboren wurde und seine Jugend in München verbrachte, ist für alle spürbar: nach Stationen «Im Lenbach», «Im Glockenbach» und «Im Tandris» machte er sich selbstständig und eröffnete zunächst in Hamburg das „Le Canard“  und im Oktober 2014 das «PAGEOU» in München.2006 bekam er seinen Michelin-Stern und 16 Punkte im GaultMillau, der ihn schon zwei Jahre zuvor als Entdeckung des Jahres gefeiert hatte. Das Glück ist mit dem Tüchtigen, das beweist sich der sympathische Moderator und Juror aus den ZDF-Sendungen «Die Küchenschlacht» und «Topfgeldjäger» jeden Tag. Seine Küche ist mal mediterran, mal orientalisch, leicht und sinnlich. Ganz wie die erstklassige Lounge-Musik, mit der Ariane Roth, Tochter der Entertainmentlegende Ron Williams, die «Davidoff Tour Gastronomique» Gäste in der PARDO BAR unterhält. Am Nachmittag werden die Aficionados von Carlos Andrés, Davidoff Director Training und dem Team des Davidoff Stores Düsseldorf rund um die Must knows der Cigarre geführt. Nach Cigar Tasting und Dinner schafft Ariane Roth mit einem Repertoire an ausgewählten Pop- und Jazzsongs sowie Eigenkompositionen gemeinsam mit Ali Güngörmüs und Kofler&Kompanie eine einzigartige Atmosphäre als AZA’S LOUNGE, begleitet vom Pianisten Michael Ruff und dem jungen Ausnahmesaxophonisten Max Merseny.

Adel verpflichtet – auch in der Küche am 24. Oktober
Das Fünf-Sterne-Hotel Heiligendamm beherbergte 2007 bereits den G8-Gipfel. Staats- und Regierun
gschefs genossen dieses erste deutsche Seebad. Zwischen 1793 und 1870  entwickelte es sich zu einer der besten Adressen des gesellschaftlichen Lebens in Europa. Bis zur Eröffnung des Grand Hotel Heiligendamm 2003 hat das schönste Seebad Deutschlands mit der ältesten Pferderennbahn Geschichte geschrieben. Das heutige Luxushotel, das zur Gruppe der «Leading Hotels of the World» gehört, beherbergt unter anderem das Sternerestaurant Friedrich Franz, dessen Küchenchef Ronny Siewert seit Jahren den Titel «Bester Koch des Landes Mecklenburg Vorpommern» trägt. Seine 18 GaultMillau Punkte basieren unter anderem auf seinem Streben nach Perfektion, aus jedem Produkt das Maximum an Geschmack zu extrahieren. Die Leidenschaft für das Kochen entdeckte der Sachsen-Anhalter schon sehr früh in der Küche seines Vaters. Seine Wurzeln liegen in der klassisch französischen Küche, sie ist bodenständig und dennoch sehr intensiv im Geschmack. Für die «Davidoff Tour Gastronomique» hält er sich an die Tradition des Seebades und holt sich prominente Unterstützung aus Großbritannien: Anton Mosimann. Dieser hat fünf amerikanische Präsidenten, fünf britische Premierminister und alle Mitglieder der britischen Königsfamilie bekocht sowie das Hochzeitsmenü seiner Königlichen Hoheit Prinz William und Herzogin Catherine Middleton zubereitet. Zwei Michelin Sterne bekam er als Küchenchef des berühmten Dorchester, eine Premiere für ein Hotel-Restaurant außerhalb Frankreichs. Der geborene Schweizer entwickelte die «Cuisine Naturelle», eine neue Art des Kochens ohne Fette und Alkohol. Das brachte ihm zwei Kochserien im britischen Fernsehen ein und machte ihn auf einen Schlag weltberühmt. Sein privater Diningclub «Belfry» befindet sich in einer ehemaligen Kirche an einer der besten Adressen Londons. Wer dort essen will, muss Mitglied sein. Adel verpflichtet, auch in der Küche. Und so freut sich Anton Mosimann nach einer musikalischen Einführung seinen Kollegen Ronny Siewert beim ausgefallenen, herbstlichen Menü im Grand Hotel Heiligendamm zu unterstützen. Nach dem Dinner können die Gäste eine edle Davidoff Winston Churchill Cigarre, die im Frühling 2015 neu lanciert wird, in der exklusivsten Davidoff Lounge Deutschlands genießen. Cigarren Anekdoten und Kuriositäten im Gespräch mit Randolph Churchill und Anton Mosimann werden den Abend genussvoll abrunden – ganz im Stil einer gepflegten britischen Gentlemen‘s Night. Einen besonderen Beitrag zum gediegenen britischen Flair leisten die Fahrzeuge von Jaguar Land Rover, die die Gäste auch bei der achten «Davidoff Tour Gastronomique» zu den Veranstaltungsorten bringen und vor Ort präsent sind.

Termine der «Davidoff Tour Gastronomique» 2015

9./10. Mai 2015    Mario Corti & Elena Uhlig, Stephan Luca und Harold Faltermeyer
    Schloss Elmau, Elmau

6. Juni 2015    Detlef Schlegel & Suzanne von Borsody & TRIO AZUL
    Galerie «EIGEN + ART», Leipzig

11. Juli 2015    Ali Güngörmüs & Kofler&Kompanie & Ariane Roth alias AZA’S LOUNGE
    PARDO BAR  im K21 Ständehaus, Düsseldorf

24. Oktober 2015    Ronny Siewert & Anton Mosimann & Randolph Churchill
     Grand Hotel Heiligendamm, Heiligendamm

Die «Davidoff Tour Gastronomique» 2015 bietet die Erlebnisreihe für Genießer mit Spitzengastronomie, prominenten Gastgebern und edlen Cigarren im Kreise Gleichgesinnter ab EUR 220 pro Person und Termin an. Die Teilnahme ist unter gourmetdeutschland@davidoff.com oder +49 5223 163 220 buchbar.

Anton Schmaus

Drei hohe kulinarische Auszeichnungen für Storstad in Regensburg – Anton Schmaus Aufsteiger des Jahres im Gault&Millau

Gerade mal sechs Monate ist es her, dass Anton Schmaus (33) sein wegweisendes Restaurant Storstad im Zentrum von Regensburg im fünften Stock des geschichtsträchtigen Goliath-Hauses eröffnet hat. Die Bilanz der ersten Wochen kann sich sehen lassen: Auf Anhieb holt er gemeinsam mit seinem jungen Team den Michelin-Stern zurück. Der Gault&Millau bewertet das Storstad mit 17 Punkten und verleiht Anton Schmaus den Titel „Aufsteiger des Jahres“. Von der Redaktion des Großen Restaurant & Hotel Guides, besser bekannt als Bertelsmann, wird das Storstad zum „Restaurant des Jahres 2015“ gewählt.

„Ich bin überglücklich und als Jungunternehmer freue ich mich über diese Auszeichnungen gleich im ersten Jahr, vor allem natürlich für meine ganze Crew, die für dieses neue, etwas andere Restaurantprojekt von Anfang an meine eigene Begeisterung geteilt hat. Das ist nicht selbstverständlich, weil wir hier schon neue Pfade beschreiten“, sagt Anton Schmaus. „Dass wir mit unserem Konzept eine gute Richtung eingeschlagen haben, zeigt auch das tolle Feedback, das wir von unseren Gästen bekommen. Es bestätigt meine These, dass es der richtige Weg für die Gastronomie ist, bewusst Schwellen abzubauen. Storstad heißt auf Schwedisch Großstadt, und es ist genau die offene, großstädtische Denkweise, die Konventionen prüft und verwirft, auch mal provoziert und verschiedenste Kulturen einfließen lässt. Großstadt ist das, was im Kopf passiert. Ich möchte in diesem Restaurant eine zeitgemäße, unangestrengte Küche, wie ich sie selbst liebe. Deshalb finde ich es großartig, dass auch die Restaurantkritiker den Trend zum „casual fine dining“ mehr und mehr begrüßen. Auf höchstem Niveau, ganz ohne Krawattenzwang. Einfach wunderbar.“

Als Handwerker und leidenschaftlicher Koch freut sich Anton Schmaus zudem über die positive Kritik an seiner Küchenleistung aus der Feder des Gault&Millau. „Weil er frei von Effekthascherei demonstriert, dass zeitgemäße Küche kein Chichi braucht, sondern Mut zu starken Aromen“, so der Standpunkt der Kritiker. „Unverkünstelt, mutig gewürzt“ – den Gault&Millau-Kritikern gefällt es, dass Anton Schmaus sich an der modernen skandinavischen Küche orientiert, aber intensiv mit asiatischen Aromen und Kochtechniken flirtet und jedem Teller eine ganz klare aromatische Aussage mitgibt. Für Gerichte wie „das Schwarzfederhuhn mit Thai-Basilikum, Quitte, Steckrübe, Kichererbsen und geschäumter Sauce mit intensiver Curry-Schärfe“ oder „das Iberico-Schwein mit einem spannenden Würzkosmos aus Kürbis, Kardamom und Kokos“ erhält er 17 von 20 möglichen Punkten.

www.storstad.de