Manfred Heissig

Manfred Heissig hat zusammen mit seiner Frau Ilka und Axel Seip ein Tagescafé und Vinery in Seeshaupt eröffnet – Das Cafe Lesart ist auch eine Buchhandlung

Manfred Heissig schreibt dem Gourmet Report:
Zusammen mit meiner Frau Ilka und unserem Partner Axel Seip haben wir ein Tagescafé und Vinery eröffnet.
Es gibt ausgezeichneten Kaffee, handgefertigte Kuchen und Gebäck, tolle Weine und ausgefallene Leckereien.
Selbstverständlich ist das gerade zur Weihnachtszeit eine optimale Präsentquelle und da wir auch eine Buchhandlung betreiben, bleiben kaum Wünsche offen.

Unsere Öffnungszeiten sind zunächst
Di-Fr: 9:30 – 13:00 Uhr und 14:30 – 18:00 Uhr
Sa: 9:30 – 13:00 Uhr

Die Öffnungszeiten, werden wir der Frequenz ab Januar anpassen.

Wir freuen uns über Euren Besuch und verbleiben mit herzlichen Grüßen.
Ilka und Manfred Heissig

Cafe Lesart
Penzbergerstr.12
82402 Seeshaupt
Tel:0179-3947999

Viel Erfolg, Manfred!
Manfred Heissig arbeitet wie viele Profiköche mit CHROMA Kochmesser

Nicht nur neues Design bei der AHGZ

Neuerungen bei Inhalt, Struktur und Design

Die Allgemeine Hotel– und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) hat mit der Ausgabe 43 Inhalte, Struktur und Design optimiert. So hat der der Fachtitel aus dem Stuttgarter Matthaes Verlag (Deutscher Fachverlag) gemeinsam mit der renommierten Treugast Solutions Group den „Hoteltest“ ins Leben gerufen: Einmal im Monat wird ein Hotel genau unter die Lupe genommen, ein ausführlicher „Mystery Check“ liegt der Bewertung zugrunde.

Insgesamt wird die Zeitung kompakter und übersichtlicher. „Die Berufs- und die Lebenswelt unserer Leser ändern sich kontinuierlich. Um ‚ganz nah dran’ an unserer Zielgruppe zu bleiben, müssen wir unsere Zeitung diesen Entwicklungen immer wieder anpassen. Nach dem großen Relaunch vor sechs Jahren haben wir auf der Grundlage dieses Konzepts an mehreren Stellschrauben gedreht und die Zeitung als Zeitung für Wirtschaft weiterentwickelt“, erklärt Chefredakteur Dr. Hendrik Markgraf dem Gourmet Report den Relaunch.

www.ahgz.de

Kochbuch: Lagerküche

Neuerscheinung im Verlag J. Neumann-Neudamm: Lagerküche

Kochen mit Lagerfeueratmosphäre

Kochen auf offenem Feuer? Das ist sogar für viele Hobbyköche eine Herausforderung. Mit „Lagerküche. Mittelalterlich kochen auf offenem Feuer“ (Verlag J. Neumann-Neudamm, erscheint im November) von Tatjana Junker steht dem Kochvergnügen unter freiem Himmel jedoch nichts mehr im Wege.

Als Betreiberin eines Cateringservices, der sich auf historische Köstlichkeiten spezialisiert hat, liefert die Autorin zahlreiche Rezepte, die ihre „Feuerprobe“ im wahrsten Sinne des Wortes bereits bestanden haben. Von Fleisch- und Fischgerichten über Gemüse, Suppen und Beilagen bis hin zu ausgefallenen Nachspeisen wie Kräuterpudding – Tatjana Junker zeigt, wie leicht ein komplettes Menü auf offenem Feuer zubereitet werden kann. Die Mahlzeiten basieren auf überlieferten Rezepten der deutschen und englischen Küche des 15. und 16. Jahrhunderts und machen es möglich, Geschichte auch mit den Geschmacksnerven zu erleben. Das Nachkochen der Gerichte ist dabei nicht nur etwas für Lagerprofis. Auch Einsteiger in die Welt des mittelalterlichen Kochens erhalten viele praktische Hinweise und Hilfestellungen. Ob für den kleine Kreis oder große Gruppen, alle Rezepte lassen sich leicht an die gewünschte Personenzahl anpassen.

Neben den schmackhaften Rezepten wartet das Buch mit Wissenswertem über Zutaten, Werkzeuge und Zubereitungsmethoden vergangener Zeiten auf. Auch der Bau der Feuerstelle selbst sowie das Feuermachen unter historischen Gegebenheiten kommen nicht zu kurz.

Mit „Lagerküche“ überzeugt Tatjana Junker nicht nur Mittelalterfreunde von der Vielfältigkeit und der Geschmacksintensität damaliger Gaumenfreuden.

Tatjana Junker:
Lagerküche
Mittelalterlich kochen auf offenem Feuer
Verlag J. Neumann-Neudamm
Hardcover
123 Seiten mit farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-8777-1301-7

NextHotelLab öffnet seine Pforten

NextHotelLab öffnet seine Pforten

Erster Teil des Hotels der Zukunft ist eröffnet. Die Forschungsarbeit von Fraunhofer kann beginnen.

Im dritten Stock des Forschungsbaus der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Duisburger Unigelände, dem inHaus2, kann der Besucher auf 600 Quadratmetern ab sofort einen Blick in das Hotel der Zukunft werfen. Zwei der vier geplanten Musterräume, der so genannten „Labs“, sind eröffnet. Sie zeigen Zimmer, wie man sie in Zukunft bei seinen Hotelaufenthalten vorfinden könnte. Jedes Lab steht unter einem anderen Motto: Der Einfluss von Design und Service wird künftig im FutureHotel Showcase geprüft. Das FlexibleLab demonstriert, wie sich Hotelzimmer an die Bedürfnisse von unterschiedlichen Zielgruppen anpassen lassen.

Anfang kommenden Jahres werden zwei weitere Labs folgen. Im MediaLab wird dann getestet, welche Technik zukünftig bei der Gestaltung von Hotelzimmern Sinn macht. Im WellcomLab werden alle Sinne des Gastes angesprochen und die jeweilige Auswirkung auf das Behaglichkeitsempfinden erforscht.

Wie kommt der Drink aufs Zimmer?

Innovative Servicekonzepte, das Design mit neuen Materialien, der Einsatz neuer Technologien und das Wohlbefinden des Gastes stehen im Mittelpunkt des FutureHotel Showcase. Das ca. 38 qm große Zimmer erscheint im ungewöhnlichen, futuristischen Design: Keine geraden Wände, Ecken und Kanten, sondern runde Formen und weiche Linien bestimmen dabei die Gestaltung des Raumes. Diese Formen wirken sich – wie wissenschaftliche Studien ergeben haben – positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Er fühlt sich aufgehoben und umfangen.

Die Anordnung der Möbel im Rauminneren orientiert sich an einer Spirale. Ganz ungewöhnlich: Im Inneren des Raumes bilden Relaxzone, Dusche und Kleiderschrank einen eigenen Komplex.

Im FutureHotel Showcase erwarten den Gast nicht nur das ungewöhnliche Design, sondern Serviceroboter, die den Aufenthalt komfortabler gestalten sollen. Als erster Roboter wird die rollende Minibar realisiert: Über die Fernbedienung des TV-Gerätes sendet der Gast seine Bestellung an den Zimmerservice. Kurze Zeit später steht das georderte Getränk dank eines führerlosen Transportsystems vor der Tür. Für einen unfallfreien Service sorgen Bewegungssensoren.

Wie wird aus dem Einzel- ein Familienzimmer?

Das FlexibleLab wendet sich vor allem an Hotelplaner und –entwickler. In den zwei jeweils ca .33 qm großen Räumen wird getestet, wie sich Räume bedarfsorientiert an die Erwartungen wechselnder Zielgruppen anpassen lassen. Nicht ein spezieller Raum für jeden Gast, sondern ein variabler Raum für alle lautet die Devise. Durch verschiebbare Trennwände wird so etwa aus zwei Einzelzimmern eine Familiensuite oder ein kleiner Tagungsraum für geschäftliche Besprechungen. Selbst Tische und Betten sind so gestaltet, dass sie sich flexibel an verschiedene Bedürfnisse anpassen lassen. Auch das Bad, das aus hochwertigen Modulen wie Whirlpool, Duschkabine, Bidet und großzügigem Waschtisch besteht, lässt sich dann zielgruppengerecht zu einer Badelandschaft kombinieren. Hier wird begrenzter Raum maximal ausgenutzt: Per Knopfdruck erscheinen immer nur die Badmöbel, die man gerade braucht. Auf Knopfdruck kann so z.B. ein Damen-WC mit einem Herren-WC oder einem Bidet ausgetauscht werden, die Duschkabine weicht dem Waschtisch. Das nicht mehr genutzte Modul verschwindet einfach in der Wand.

Welche Farbe hat das Wohlgefühl?

Im ca. 18 qm großen WellcomLab (= Wellness + Comfort) sollen alle Sinne des Gastes angesprochen werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Faktoren Farbe, Akustik, Raumklima und Temperatur auf das Wohlbefinden des Gastes wirken. Die Räume können hier mit Hilfe von Projektionsflächen in unterschiedliche Farben getaucht werden. Mittels eines USB-Sticks können sogar persönliche Bildmotive des Gastes an die Wände projiziert werden. Aus einem anonymen Hotelraum wird so ein individuell gestaltetes Gästezimmer.

Auch die Akustik lässt sich nach Wunsch gestalten. Über eine so genannte Akustikdecke kann der Raum in einen bestimmten Klang getaucht werden. Schalldämpfende Wandbeläge sorgen zudem für eine Schalldichte, die sich positiv auf die Stimmung auswirken kann.

Wie klingt das Bad?

Im ca. 18 qm großen MediaLab wird sich alles um das Thema Technik drehen. Vom Bett aus, das in der Mitte des Raumes platziert ist, hat der Gast den Blick auf drei Leinwände, die im Halbkreis um ihn herum an den Wänden platziert sind. Die Leinwände können beliebig gemeinsam oder auch unabhängig voneinander genutzt werden für das Abspielen von Filmen, die Wiedergabe von Stimmungsbildern oder auch als PC-Bildschirm.

Ohne großes Verbiegen ermöglicht im Bad der Einsatz einer Kamera den Blick auf den eigenen Rücken. Auf Knopfdruck wird einfach eine Rückansicht eingeblendet. Eine verstärkte Zoomfunktion macht den Spiegel zudem zum Kosmetikspiegel, sobald der Gast sich ihm mit dem Gesicht nähert.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Akustiktechnik im Bad. Muss ein Bad zwingend nach Bad klingen oder ist es möglich, durch integrierte Lautsprecher in den Wänden und der Badewanne sowie durch absorbierende Materialien eine schallarme, wohnliche Akustik herzustellen?

Forschungsstart im Winter

Künftig werden die Labs von Testpersonen unter der Leitung von Fraunhofer auf Herz und Nieren geprüft. Anhand der Testergebnisse werden die Räume dann einer Optimierung unterzogen, die in der zweiten Phase des Projekts umgesetzt wird. Interessierte können sich wenden an Vanessa Borkmann, Tel. 0711 970-54 86, vanessa.borkmann@iao.fraunhofer.de

Namhafte Partner im inHaus2

Geplant und umgesetzt wird das NextHotelLab von einem Konsortium bestehend aus neun Fraunhofer Instituten unter der Leitung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Unterstützt wird das Projekt vom Bund, dem Land NRW, der EU und den beteiligten Wirtschaftspartnern: Neben dem Anwendungspartner Lindner, der sich konzeptionell mit einbringt, sind über 50 weitere namhafte Wirtschaftsunternehmen u.a. aus der Bau- und IT-Branche Teil des Projekts. Dazu gehören u.a. Henkel, Hochtief, Schindler und T-Systems.

www.lindner.de

www.inhaus-zentrum.de

Neues aus dem Hotel-Labor

Neues aus dem Hotel-Labor

Der Rohbau des „NextHotelLab“ ist fertig. Jetzt arbeiten Forscher des Fraunhofer Instituts zusammen mit Verantwortlichen der Lindner Hotels AG an seinem Innenleben.

Stabübergabe im dreistöckigen Forschungsbau auf dem Gelände des inHaus-Innovationszentrums der Fraunhofer-Gesellschaft in Duisburg. Auf der Baustelle haben die Maurer und Zimmerleute ihre Arbeiten abgeschlossen. Jetzt übernehmen die Forscher der Fraunhofer Gesellschaft zusammen mit den Experten der Lindner Hotels AG die Ägide. Auf ca. 800 Quadratmetern gestalten sie die vier Musterräume – im Forscherjargon „Labs“ – des „NextHotelLab“.
Jedes Lab steht unter einem anderen Forschungsmotto: Um den Einfluss von Gestaltung und Service dreht sich das so genannte FutureHotel Showcase. Welche Medientechnik zukünftig bei der Gestaltung von Hotelzimmern Sinn macht, testet das MediaLab. Im WellComLab werden alle Sinne des Gastes angesprochen und im FlexibleLab testen die Forscher, wie sich Hotelzimmer an die Bedürfnisse von unterschiedlichen Nutzungsszenarien anpassen lassen. Realisiert werden zur Eröffnung im November zunächst das FutureHotel Showcase und das FlexibleLab.

Wie kommt der Drink aufs Zimmer?
Gestaltung mit neuen Technologien und Materialien, das Wohlbefinden des Gastes und innovative Servicekonzepte der Zukunft stehen im Mittelpunkt des FutureHotel Showcase. Das 38 qm große Zimmer erscheint im ungewöhnlichen, futuristischen Design: Keine geraden Wände, Ecken und Kanten, sondern runde Formen und weiche Linien bestimmen dabei die Gestaltung des Raumes. Diese Formen wirken sich – wie wissenschaftliche Studien ergeben haben, positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Er fühlt sich aufgehoben und umfangen.
Die Anordnung der Möbel im Rauminneren orientiert sich an einer Spirale. Ganz ungewöhnlich: Im Inneren des Raumes bilden Relaxzone, Dusche und Kleiderschrank einen eigenen Komplex.

Im FutureHotel Showcase erwarten den Gast nicht nur das ungewöhnliche Design, sondern Serviceroboter, die den Aufenthalt komfortabler gestalten sollen. Als erster Roboter wird die rollende Minibar realisiert: Über die Fernbedienung des TV-Gerätes sendet der Gast seine Bestellung an den Zimmerservice. Kurze Zeit später steht das georderte Getränk dank eines führerlosen Transportsystems vor der Tür. Für einen unfallfreien Service sorgen Bewegungssensoren.

Wie wird aus dem Einzel- ein Familienzimmer?
Das FlexibleLab wendet sich vor allem an Hotelplaner und –entwickler. In den zwei jeweils 33 qm großen Räumen wird getestet, wie sich Räume bedarfsorientiert an die Erwartungen wechselnder Zielgruppen anpassen lassen. Nicht ein spezieller Raum für jeden Gast, sondern ein variabler Raum für alle lautet die Devise. Durch verschiebbare Trennwände wird so etwa aus zwei Einzelzimmern eine Familiensuite oder ein kleiner Tagungsraum für geschäftliche Besprechungen. Selbst Tische und Betten sind so gestaltet, dass sie sich flexibel an verschiedene Bedürfnisse anpassen lassen. Auch das Bad, das aus hochwertigen Modulen wie Whirlpool, Duschkabine, Bidet und großzügigem Waschtisch besteht, lässt sich dann zielgruppengerecht zu einer Badelandschaft kombinieren. Hier wird begrenzter Raum maximal ausgenutzt: Per Knopfdruck erscheinen immer nur die Badmöbel, die man gerade braucht. Auf Knopfdruck kann so z.B. ein Damen-WC mit einem Herren-WC oder einem Bidet ausgetauscht werden, die Duschkabine weicht dem Waschtisch. Das nicht mehr genutzte Modul verschwindet einfach in der Wand.

Erste Testläufe im Winter
Die Fertigstellung des NextHotelLabs ist zur Eröffnung des inHaus2 im November dieses Jahres geplant. Danach können die Labs von Testpersonen auf Herz und Nieren geprüft werden. Ihr Feedback fließt in die Optimierung der Zimmer ein, die in der zweiten Phase des Projekts umgesetzt wird.

Namhafte Partner im „inHaus2“
Geplant und umgesetzt wird das NextHotelLab von einem Konsortium bestehend aus neun Fraunhofer Instituten unter der Leitung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Unterstützt wird das Projekt vom Bund, dem Land NRW, der EU und den beteiligten Wirtschaftspartnern: Neben dem Anwendungspartner Lindner, der sich konzeptionell miteinbringt, sind über 50 weitere namhafte Wirtschaftsunternehmen u.a. aus der Bau- und IT-Branche Teil des Projekts. Dazu gehören u.a. Henkel, Hochtief, Osram, BASF, Xella, Schindler, DORMA, Villeroy&Boch und T-Systems.