Die aktuelle Studie Reiseportale

Der Preisvergleich von Reisen im Netz lohnt sich. Vor allem, wer sich nicht auf ein bestimmtes Hotel sondern nur auf eine Hotelkategorie festlegt, kann sparen. So das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv. Die Marktforscher prüften nicht nur die Konditionen von 19 Reisevermittlern und zehn Reiseveranstaltern, sondern auch die Transparenz des Buchungsprozesses im Internet und den Kundenservice bei Anfragen.

Insgesamt fiel die Servicebilanz der Reiseportale befriedigend aus. Größtes Manko war die Transparenz bei der Online-Buchung. Bei zwei Drittel der Reiseportale gab es eine bereits aktivierte Reiseversicherung, die automatisch hinzugebucht wurde, wenn der Kunde diese nicht löschte. „Ein Teil der Anbieter wies außerdem den Preis in der Buchungsmaske nicht aufgeschlüsselt pro Person aus. Damit ist die Zusammensetzung des Gesamtpreises vor allem für Familien mit Kindern nicht nachvollziehbar“, erklärt Bianca Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts.

Am Telefon beantworteten die Mitarbeiter die Kundenanfragen zwar kompetent, jedoch mussten die Anrufer im Durchschnitt über 42 Sekunden auf einen Ansprechpartner warten. Auch wer sich per E-Mail an ein Reiseportal richtet, braucht Geduld. 59 der 260 Anfragen wurden gar nicht innerhalb des Testzeitraums beantwortet. Punkten konnte die Branche dagegen bei der Datensicherheit im Internet: Alle Reiseportale sicherten persönliche Daten und Zahlungsdetails mit einer verschlüsselten Übertragung ab.

Die Konditionenanalyse zeigte, dass sich ein intensiver Preisvergleich lohnt. Die Auswertung der Preise von zehn Reisen bei Reiseveranstaltern, die auf Basis von identischen Hotelkategorien vorgenommen wurde, deckte ein Ersparnispotenzial von bis zu 40 Prozent auf. Die Konditionenanalyse bei Reisevermittlern wurde hingegen bei jeder Modellreise anhand des jeweils identischen Hotels – und nicht nur der Kategorie – durchgeführt. Die preisliche Differenz fiel daher deutlich geringer aus – trotzdem waren Einsparungen von bis zu zwölf Prozent möglich.

Testsieger bei den Reisevermittlern wurde Travelscout24.de. Das Unternehmen zeigte die höchste Servicequalität unter allen getesteten Reiseportalen. Expedia platzierte sich auf Rang zwei und punktete mit den besten Konditionen unter den Vermittlern. Auf dem dritten Platz lag Weg.de. Testsieger unter den Reiseveranstaltern wurde ITS-Reisen.de. Das Unternehmen verfügte über die besten Konditionen der Veranstalter und bot einen guten Kundenservice. Alltours.de erreichte bei den Veranstaltern den zweiten Rang vor Tui.com.

ERÖFFNUNGSANGEBOT IM SWISSÔTEL RESORT PHUKET

Mit einem Portfolio von 29 Häusern in 27 spannenden Destinationen, begrüsst Swissôtel Hotels & Resorts sein neuestes Mitglied in der Familie, das Swissôtel Resort Phuket und bietet Gästen ab sofort bis zum 30. Juni 2012 ein exklusives Eröffnungsangebot an. Bei einem Mindestaufenthalt von 2 Nächten erhalten Reisende 25% auf ihre Übernachtung mit Frühstück.

Eine Suite mit einem Schlafzimmer ist ab 3.487 THB buchbar und beinhaltet ausserdem je nach Verfügbarkeit einen kostenfreien Late-check-out bis 16.00 Uhr.
Für Anfragen und Reservierungen steht die nachfolgende E-Mail zur Verfügung: phuket@swissotel.com oder die Website: www.swissotel.com/Phuket

Schlemmerschule Eventküche

Die Schlemmerschule Eventküche im Hamburger Komponistenviertel (Mozartstraße 32, 212083 Hamburg) ist eröffnet und 100 qm Eventfläche mit Barbereich, Küchen- und Essbereich freuen sich auf Ihre Anfragen. Noch sind viele Termine auch in der Vorweihnachtszeit frei. Ausstattung für 20 Personen vorhanden, je nach Veranstaltung kann problemlos für größere Gruppen Personen aufgestockt werden.
Bilder und weitere Infos unter: www.schlemmerschule.de

Schlemmerschule Eventküche
Mozartstraße 32
22083 Hamburg
040-85 18 78 58
www.schlemmerfee.de
www.schlemmerschule.de
Die Schule für Genuss und Lebensart. Mehr als nur Kochkurse!

www.schlemmerolive.de – Der Shop für Premium Olivenöle

BARZONE 4.0 – Neuer Ausstellerrekord

Bislang 15 Prozent Zuwachs – größte Champagnerbar – individuelles Ausstellerprofil – Begleitprogramm ist abrufbar

Die Gastronomiemesse BARZONE, die am 24. und 25. Mai 2011 zum vierten Mal in Berlin stattfindet, verzeichnet knapp vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn einen neuen Ausstellerrekord. Schon jetzt liegt die Zahl der teilnehmenden Unternehmen 15 Prozent über Vorjahresniveau und noch immer kommen täglich Anfragen.

In den letzten Wochen vor der BARZONE 2011 geht es noch einmal richtig zur Sache: Die Ausstellermarke des Vorjahres ist längst überschritten, die Discovery-Area, in der sich interessante Newcomer vorstellen dürfen, ist ausgebucht und noch immer erreichen zahlreiche Anfragen die Veranstalter. Bereits jetzt ist die Liste der ausstellenden Partner bemerkenswert. 85 Top-Aussteller präsentieren mehr als 150 Gastronomiemarken, mehr als 150 gekrönte Weine und Spirituosen aus den Wettbewerben MUNDUS VINI und ISW können vor Ort verkostet werden. Ein Highlight ist unter anderem die größte Champagnerbar, die jemals auf einer Gastronomiemesse in Szene gesetzt wurde. Experte Sascha Speicher, stellvertretender Chefredakteur der Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT, präsentiert 80 verschiedene Champagner – darunter namhafte Markenchampagner aber auch interessante Neuentdeckungen.

Die BARZONE – Bar- and Restaurant Business Show zeigt in diesem Jahr deutlich ihr individuelles Ausstellerprofil: Neben den zahlreichen Getränkeanbietern, die zum Kernangebot der Gastronomie gehören, engagieren sich besonders viele Technik- und Serviceanbieter mit neuen Software-Lösungen und Management-Tools. In Berlin erwartet man die innovativen Entscheidungsträger der Branche, und das veranlasst auch viele Nischenanbieter, sich erstmals auf der BARZONE der Profi-Gastronomie zu präsentieren.

„Unser Investment in ein zielgruppenspezifisches Informations- und Weiterbildungsprogramm zahlt sich aus und prägt inzwischen auch das Ausstellerportfolio“, so Christoph Meininger, Initiator der BARZONE.

Der hochinteressante Mix aus innovativen Produkten und Dienstleistungen wird tausende von Gastronomieprofis aus ganz Deutschland nach Berlin locken. Daneben wird dem Austausch zwischen Gastronomie und GFGH (Getränkefachgroßhandel) erstmals ein eigener Programmblock mit zwei themenspezifischen Vorträgen und einer spannenden Diskussionsrunde gewidmet. Das komplette Begleitprogramm wird in der kommenden FIZZZ, dem Magazin für die Szenengastronomie veröffentlicht .

BARZONE 2011
Termin: 24. + 25. Mai 2011
Ort: STATION-Berlin
Luckenwalder Straße 4-6
10963 Berlin (Kreuzberg)
Öffnungszeiten:
Täglich 11 bis 19 Uhr

Interview mit Björn Freitag

Der Vorkoster im WDR Fernsehen: Neue Staffel ab 11. April 2011

Herr Freitag, was reizt Sie an der Rolle des „Vorkosters“?
Björn Freitag: Dass ich dabei Dinge erfahre, die ich immer schon wissen wollte. Und natürlich selbst zu recherchieren und nachzuhaken.

Was soll der Zuschauer aus der Sendung mitnehmen?
B.F.: Ich möchte damit das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und den Respekt vor Lebensmitteln anregen. Und ich würde mir wünschen, dass sich die Zuschauerinnen und Zuschauer in Zukunft von der Lebensmittelindustrie nicht mehr alles gefallen lassen.

Welches Erlebnis bei den Dreharbeiten hat Sie besonders beeindruckt oder gar erschüttert?
B.F.: Das kann ich doch noch nicht verraten…

Haben Sie als Sternekoch aus einer dieser Erfahrungen Konsequenzen gezogen?
B.F.: Da ich mich als Sternekoch weniger in Supermärkten aufhalte und meine Produkte aus anderen Quellen beziehe, bin ich davon weniger betroffen.

Haben Sie mit Ihren Nachforschungen bei der Lebensmittelindustrie etwas Konkretes bewirken können? Lassen sich die Hersteller von kritischen Fragen beeindrucken?
B.F.: Bei den meisten Anfragen bekommt man leider nur vorgedruckte PR-Texte von der Industrie. In vielen Dingen muss man aber auch ehrlich sagen, dass die Lebensmittelindustrie von den Mängeln durchaus weiß und daran arbeitet.

Die Themen der neuen Staffel Der Vorkoster –
jeweils montags von 20.15 bis 21.00 Uhr im WDR Fernsehen:

11 April 2011, Folge 1: Tomaten
18. April 2011, Folge 2: Geflügel
2. Mai 2011, Folge 3: Kartoffeln
9. Mai 2011, Folge 4: Wurst
16. Mai 2011, Folge 5: Milch
23. Mai 2011, Folge 6: Schokolade

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Björn Freitag mit den CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche Testsieger Messern

5 goldene Regeln

Worauf man beim Buchen des Ferienhaus-Urlaubs achten sollte

Ferienhaus-Urlaub wird überwiegend online gebucht. Wer dabei bestimmte Punkte beachtet, hat beste Chancen, dass die Reise zum gewählten Feriendomizil eine unvergesslich schöne Auszeit vom Alltag wird. Miro Morczinek, Vorsitzender der Geschäftsleitung HomeAway FeWo-direkt, Deutschlands Nr. 1 in der Online-Ferienhausvermietung, gibt fünf Tipps für die Buchung von privaten Feriendomizilen:

1.) Frühzeitig und bei mehreren Urlaubswohnungen gleichzeitig wegen Preis und Verfügbarkeit anfragen

Dies gilt insbesondere, wenn Urlauber auf ein bestimmtes Ziel festgelegt sind. So haben sie mehrere Optionen offen und können die einzelnen Angebote konkret vergleichen.

2.) Kommentare anderer Reisender lesen

Waren diese mit dem Aufenthalt zufrieden? Haben sie spezielle Tipps, für wen die Ferienwohnung besonders geeignet ist? Die Erfahrungen früherer Gäste, die man meist auf dem Online-Portal selbst oder auch auf anderen Websites finden kann, können eine gute Informationsquelle sein.

3.) Auf die Seriosität des Vermieters achten

Positive Urlauberbewertungen sind ein guter Indikator. Darüber hinaus sollten Vermieter die Anfragen schnell und kompetent beantworten (innerhalb von 24 bis 48 Stunden). Die Anzahlung für den Urlaub sollte 50 Prozent des kompletten Mietpreises nicht übersteigen. Auch auf das Bezahlsystem sollte man achten: Ideal sind normale Banküberweisungen.

4.) Alle wesentlichen Punkte schriftlich festhalten

Der Vermieter sollte eine schriftliche Vereinbarung schicken, die Ankunfts- und Abfahrtsdaten, Zahlungsfristen, Haustierbedingungen sowie Storno- und Rückerstattungsrichtlinien enthält.

5.) Absicherung gegen alle Eventualitäten

Wer sich ganz sorglos auf seinen gebuchten Ferienhaus-Urlaub freuen will, sollte eine spezielle Versicherung abschließen, die Leistungs- und Betrugs-Schutz für den Fall bietet, dass das Objekt nicht der Beschreibung entspricht oder ein Scheinangebot ist.

Servicestudie Reisebüros 2011

Freundliche Beratung, aber selten passende
Reiseempfehlungen – Thomas Cook wird Testsieger

Hochkonjunktur im Reisebüro: Viele Deutsche wollen
dem kalten Winter entfliehen oder planen jetzt nach dem Weihnachtstrubel den
großen Sommerurlaub. Doch in welchem Reisebüro erhalten die Kunden
passende Empfehlungen und interessante Tipps? Wer kennt sich auch bei
exotischen Reisezielen gut aus? Das Deutsche Institut für Service-Qualität
machte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv den großen Servicetest.
Der Schwerpunkt lag auf der Beratung vor Ort: 140 verdeckte Filialbesuche
wurden bei 14 großen Markenanbietern durchgeführt. An Freundlichkeit und
Hilfsbereitschaft mangelte es den Mitarbeitern nicht. Die Kompetenz der
Beratung war jedoch nur befriedigend, die Güte der Empfehlungen sogar nur
ausreichend. „Entweder wurden Kundenbedürfnisse nicht gut genug analysiert,
Vor- und Nachteile von Reisebestandteilen nicht erklärt oder keine verschiedenen
Alternativen aufgezeigt“, bemängelt Bianca Möller, Geschäftsführerin
des Instituts. Am besten waren die Mitarbeiter mit dem Thema Familienreise
vertraut und berieten hierzu am glaubwürdigsten. Größere Schwierigkeiten
zeigten sich bei Fragen nach einer Individualreise durch Afrika oder einer
behindertengerechten Kreuzfahrt. „Es fiel auf, dass die Berater vergleichsweise
wenig Wissen über exotischere Länder besaßen und sich auch beim Thema
Kreuzfahrt oft erst einlesen oder bei Kollegen nachfragen mussten“, berichtet
Möller.

Eine deutliche Verbesserung zur Servicestudie 2009 gab es bei der telefonischen
Kontaktqualität, die dieses Mal mit „gut“ bewertet wurde. Die Mitarbeiter beantworteten
Anfragen am Telefon korrekt, strukturiert und vollständig. Ganz im
Gegensatz zu Anfragen, die die Testkunden per E-Mail verschickten. 30 Prozent
der Mails wurden gar nicht beantwortet, 40 Prozent der eingegangenen Antworten
waren nicht vollständig. Für den Service per E-Mail bekam die Branche nur die
Note ausreichend.

Der Touristikspezialist Thomas Cook wurde Gesamtsieger der Studie mit der
kompetentesten Beratung vor Ort sowie einer schnellen E-Mail-Bearbeitung.
Hapag Llyod Reisebüro auf dem zweiten Platz punktete durch passgenaue
Reiseempfehlungen und freundliche Mitarbeiter. Drittplatzierter First Reisebüro
überzeugte mit dem besten telefonischen Kundenservice und der individuellen
Bearbeitung von Kundenanfragen.

Der Service der 14 Reisebüroketten wurde anhand von jeweils zehn
verdeckten Besuchen in den Filialen, je zehn Anfragen per Telefon und je
zehn E-Mails analysiert. Somit bewertete das Institut insgesamt mehr als
400 Interessentenkontakte.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität verfolgt das Ziel, die Servicequalität
in Deutschland zu verbessern. Das Institut prüft unabhängig anhand von
mehrdimensionalen Analysen die Dienstleistungsqualität von Unternehmen
und Branchen. Dem Verbraucher liefert das Institut bedeutende Anhaltspunkte
für seine Kaufentscheidungen. Unternehmen gewinnen wertvolle
Informationen für das eigene Qualitätsmanagement.
Quelle:
Deutsches Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv.

Fanta wird 70

Ein Welthit „made in Germany“

1940 erblickte Fanta das Licht der Welt – in Essen.
Ein Getränk, eigentlich aus der Not geboren: Knappe Rohstoffe in Deutschland während des zweiten Weltkrieges beeinträchtigten auch die Produktion der schon damals in Deutschland etablierten Coca-Cola. Darum entwickelten findige Mitarbeiter zunächst aus Molke und Apfelfruchtfleisch ein neues Getränk: Fanta war geboren.

1955 startete die Limonade, nunmehr mit neuer Orangenrezeptur, ihren Siegeszug außerhalb Deutschlands: zuerst in Italien, dann in Australien und den USA. Heute, an ihrem 70. Geburtstag, gibt es Fanta in mehr als 200 Ländern weltweit und – abhängig von den jeweiligen nationalen Vorlieben – in mehr als 70 Geschmacksrichtungen. Und seit 2009 erfrischt Fanta dank einer leicht veränderten Rezeptur ganz ohne künstliche Farbstoffe und Aromen.

Legendäre Fanta Sorte kommt wieder – den Fans zuliebe

Coca-Cola bringt im Frühjahr 2011 einen Fanta Klassiker zurück auf den deutschen Markt.

Worum es sich handelt, wird noch nicht verraten. „Es sind über Jahre hinweg regelmäßig Anfragen nach dem Getränk bei uns eingegangen – im Internet sind sogar Fangruppen entstanden“, berichtet Claudia Wurm, Managerin Consumer Care der Coca-Cola GmbH. „Manchmal geht es auch wildromantisch zu: Ein junger Herr hatte versprochen, seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen, sobald diese Fanta Sorte wieder erhältlich ist.“ Bald dürfen die Hochzeitsglocken läuten: Die Produkt-Wiedereinführung ist beschlossene Sache.

Kampf der Köche

Vier Pilotfogen vom Kampf der Köche werden auf kabeleins ausgestrahlt: Zwei Köche treten in einer Challenge gegeneinander an und bekochen die Stammgäste – jeden Tag in einem anderen Restaurant.

Mo, 29.03. – Mi, 30.03 ab 19:40 Uhr
Do, 01.04 ab 19:30 Uhr

Für eine Staffel sucht Tower Productions nach kompetenten Köchen sowie Restaurants. Anfragen und Bewerbungen an Christine Stock

Christine.Stock@towerproductions.de

Große Preisunterschiede beim Ticketkauf im Internet

Im COMPUTERBILD-Test: sieben Ticketverkaufsstellen im Internet – Große Preisunterschiede – Ticketbörsen mit AGB-Mängeln – Schwächen beim Service

Ob Theaterkarten oder Tickets für Konzerte und Sportevents – jeder vierte Bundesbürger hat bereits Eintrittskarten im Internet gekauft. Mittlerweile tummeln sich viele unterschiedliche Ticketanbieter im Netz. Doch aufgepasst: Ein großes Angebot und faire Preise sind nicht garantiert. Die Preisunterschiede sind teils riesig, ein Vergleich vor dem Kauf ist ratsam. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 7/2010, seit Samstag im Handel erhältlich). Die Redaktion hat die Preise in sieben Online-Ticketverkaufsstellen überprüft sowie die Bestellvorgänge und den Kundenservice mit Testkäufen unter die Lupe genommen.

Es gibt zwei hauptsächliche Quellen für Eintrittskarten jeglicher Art: Ticketshops und Ticketbörsen. Die Shops übernehmen wie örtliche Ticketläden den Vorverkauf für die Veranstalter. Dabei lässt sich meist wenig sparen, denn die Kartenpreise sind oft vom Veranstalter vorgegeben. Spielraum haben die Anbieter meist nur bei den Vorverkaufs- und Bearbeitungsgebühren. Gesamt-Testsieger Eventim bot Karten immerhin knapp 12 Prozent billiger an als alle getesteten Shops und Börsen im Durchschnitt.

In Ticketbörsen handeln dagegen Privatpersonen untereinander. Die Verkäufer legen die Preise selbst fest, die Börsen sind nur Vermittler. Nur in Ausnahmefällen gibt’s hier Schnäppchen – wenn nämlich die Verkäufer den Preis senken, aus Angst, auf den Karten sitzen zu bleiben. In der Regel aber sind die Börsen deutlich teurer als die Ticketshops. So kostete beispielsweise die günstigste Karte für den Musical-Klassiker Starlight-Express in einem Shop 47,90 Euro, in einer Börse aber zur selben Zeit 128,45 Euro. Ein Grund für die hohen Preise sind die Vermittlungsgebühren. Denn die Ticketbörse kassiert bei jedem Geschäft eine Provision von mehr als 17 Prozent. Ärgerlich: Dies erfährt der Käufer zudem erst während des Bestellprozesses. Die beiden Ticketbörsen Seatwave und Viagogo offenbarten außerdem gravierende Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). In der Summe führten diese Schwächen in beiden Fällen zur Abwertung der Gesamtnote auf „mangelhaft“.

Im COMPUTERBILD-Test hatte der Ticketshop Eventim http://www.gourmet-report.de/goto/eventim (Note: gut) dank günstiger Preise, niedriger Versandkosten, guter AGBs und eines umfangreichen Angebots die Nase vorn. Von 60 ausgewählten Veranstaltungen aus dem Test-Warenkorb waren 47 buchbar. Dagegen hatte Ticketonline (Note: ausreichend) lediglich Karten für sechs von 60 Veranstaltungen im Angebot. Hekticket hatte zwar die günstigsten Preise, bei der Anmeldung wurden aber die persönlichen Daten der Nutzer unverschlüsselt übertragen. Das führte zu einer Abwertung der Gesamtnote auf „mangelhaft“.

Den Kundenservice der Ticketshops hat COMPUTERBILD zusammen mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität getestet. Auch in diesem wichtigen Testpunkt patzten einige Anbieter. Eventim hatte zwar den besten Internetauftritt und einen guten Telefonservice – E-Mail-Anfragen blieben aber meistens unbeantwortet. Und bei telefonischen Anfragen an Getgo (Note: befriedigend), Hekticket und Seatwave landeten die Tester häufig in endlosen Warteschleifen.

Mehr Tests unter www.computerbild.de/tests

http://www.gourmet-report.de/goto/eventim