Besessen vom gesunden Essen – Orthorexie

Eigentlich eine gute Idee: bewusst gesund
essen. Aber viele übertreiben dabei derart, dass ein neuer
Krankheitsbegriff geprägt wurde: Orthorexie. Neben Magersucht,
Ess-Brech-Sucht und Binge-Eating (Fressanfälle) müssen
Ernährungsmediziner sich jetzt mit Menschen beschäftigen, die aus
Angst, etwas Ungesundes zu essen, unter- und mangelernährt sind,
berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Wie viele
Menschen betroffen sind, lässt sich schwer sagen. Viele sind lange
stolz auf ihre Essdisziplin – dient sie vermeintlich doch nur ihrer
Gesundheit.

Experten aber warnen: Die Fixierung auf immer weniger als
gesund akzeptierte Lebensmittel kann im Wahn enden: Der amerikanische
Autor Steven Bratman, Mediziner und Biobauer, der den Begriff
Orthorexie geprägt hat, war selbst betroffen. Zum Schluss aß er
teilweise nur noch Obst aus dem eigenen Garten – maximal eine
Viertelstunde vor dem Verzehr geerntet.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 4/2006 B liegt in den
meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.

TV-Serien gratis und legal im Netz

Der Disney-Konzern will erfolgreiche amerikanische Fernsehserien wie „Desperate Housewives“, „Lost“ oder „Alias“ kostenlos im Web zeigen. Die Folgen sollen aber mit Werbung ausgeliefert werden.
Disney will TV-Serien seines Senders ABC künftig umsonst im Internet zeigen. Der zwei Monate dauernde Test des Angebots soll im Mai beginnen und zunächst die erfolgreichen Reihen „Lost“, „Desperate Housewives“, „Alias“ und „Commander in Chief“ umfassen. Die Folgen sollen jeweils einen Tag, nachdem sie regulär im Fernsehen liefen, im Web stehen.

Ein Archiv soll es dabei möglich machen, auch auf alte Folgen zuzugreifen und so komplette Staffeln anzusehen. Die Sendungen werden dabei von Werbeclips unterbrochen. Der Anwender soll innerhalb der Folgen vor- und zurückspringen können, allerdings soll es technisch nicht möglich sein, die Werbung zu umgehen.

www.abc.go.com/primetime/desperate/

Jüdische Küche ohne Seele

Restaurant- Tip

Eigentlich wäre es der am besten geeignete Platz für ein israelisches Restaurant. Direkt neben der schönen Synagoge an der Oranienburger Straße. Allerdings liegt es damit auch mitten auf der lauten Touristenmeile in Mitte und wirkt ein wenig verloren und deplaziert.

Der Vorgänger, das Restaurant „Oren“, mußte schon vor einiger Zeit Insolvenz anmelden. Das Restaurant war authentisch, mit Patina. Wenn der Laden voll war, ging es hoch her, so konnte man jüdisches Leben in Berlin erleben.

Jetzt heißt das Restaurant „Kadima“ (Vorwärts). Es ist heller, die Atmosphäre aber auch etwas klinischer und steriler. Das „Kadima“ ist das erste jüdisch-russische Restaurant in der Stadt. Moderne Schlichtheit mit eleganten und bequemen Stühlen, ein wenig Kaffeehaus mit großem Bartresen. Die Überwachungskameras bringen allerdings die Sicherheitslage an der Synagoge in Erinnerung.

Die Borschtsch-Suppe mit Roter Bete und saurer Sahne (4 Euro) ist ein schöner Start, der in Honig und Wodka gebeizte Lachs auf den frischen Blättern von Roter Bete und Blutorangen-Scheiben (10 Euro) eine gelungene Vorspeise, einfach und gesund.

Der gebratene Zander auf Balsamico-Berglinsen und Kartoffel-Zuchini-Rösti (14 Euro) ist aromatisch mit feiner Säure, die Holischkes (Kohlrouladen) vom Lamm (18 Euro), geschmort im Wirsingmantel mit tunesischem Couscous – versteckt in einer kleinen Paprikaschote -, sind ein aufwendiger und schmackhafter Gang. Etwas teuer geraten sind die selbstgemachten Nudeln mit Wirsingkohl und roten Zwiebeln (14 Euro), hier hat es jemand auf amerikanische Touristen abgesehen. Ansonsten überzeugen die Hauptgänge auch durch schöne Optik und große Portionen.

Ich hätte sie mir allerdings noch mehr typisch jüdisch gewünscht, auch mit mehr Orient und mit mehr russischen Elementen, die etwas zu kurz kommen.

Der Service müht sich redlich, das Gefühl für jüdische Gastfreundschaft oder die Freude am Mahl kommen jedoch nicht auf.

Für mich ist das neue „Kadima“ ein Restaurant ohne Seele.

-Kadima, Oranienburger Straße 28, Tel: 27 59 42 51
www.kadima-restaurant.com
Öffnungszeiten: tägl. 10-2 Uhr

Fazit: Gediegene jüdisch-russische Küche. Auf Vorbestellung wird auch koscher gekocht. Der Charme des alten „Oren“ ist leider verschwunden. Nikolas Rechenberg
( www.wams.de/z/plog/blog.php/nikos_weinwelten )

Westins Swing & Dine an den Adventssamstagen im Westin Grand

An allen vier Adventssamstagen um 19 Uhr wartet
das Westin Grand Berlin mit einer neuen Veranstaltung auf: Andrej Hermlins
SWING DANCE ORCHESTRA spielt die legendären Melodien der dreißiger Jahre im
Foyer des Westin Grand und lädt zum Tanz ein. Aus der Küche von Markus
Herbicht werden in einem Vier-Gänge-Menü winterliche Köstlichkeiten wie
gebratener Winterzander aus dem Kölpingsee mit Kaviarschaum und geschmorte
Brust von der Brandenburger Landente an Kartoffel-Lauch-Torte serviert.
Zwischen den Gängen „darf“ getanzt werden. Preis pro Person 59,00 Euro.
Reservierung unter 030 20 27 36 22 oder direkt im Westin Grand Berlin,
Friedrichstraße 158-164, 10117 Berlin-Mitte.

Swing – die wunderbare amerikanische Musik der dreißiger Jahre – erlebt in
diesen Tagen eine bemerkenswerte Renaissance. Das Revival des Swing als Tanz
– und Popmusik begann vor einigen Jahren in den USA. Unter der Leitung des “
Swing King “ Andrej Hermlin hat sich das 1987 gegründete SWING DANCE
ORCHESTRA inzwischen zur bedeutendsten und erfolgreichsten Swingband
Deutschlands entwickelt.
Alles an diesem neuen SWING DANCE ORCHESTRA ist authentisch: der Sound, die
Arrangements, die Mikrophone und Pulte, die Instrumente und die Garderobe.
Das Orchester verfügt über ein breitgefächertes Repertoire, darunter viele
bekannte, aber auch seltene amerikanische Originalarrangements aus den
dreißiger Jahren. Es sind Melodien der Orchester von Benny Goodman, Artie
Shaw, Jimmy und Tommy Dorsey, Duke Ellington, Cab Calloway, Glenn Miller und
vieler anderer Stars der Swingära.

Direktflug Köln – New York

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Continental Airlines nimmt ab 11. Mai
2006 eine Linienverbindung zwischen Köln Bonn Airport und New York/Newark
auf. Die sechstgrößte Airline der Welt wird die Strecke täglich nonstop mit
einer Boeing 757-200 bedienen. Das Flugzeug bietet 172 Passagieren Platz,
156 in der Economy Class, 16 in der BusinessFirst Class. Continental
Airlines ist der einzige amerikanische Netz-Carrier, der im 2. und 3.
Quartal dieses Jahres Gewinne ausweist.

„Wir feuen uns sehr, Köln in unser wachsendes europäisches Streckennetz
aufnehmen zu können und Reisenden ab Köln die Annehmlichkeiten einer nonstop
Transatlantik-Verbindung bieten zu können“, sagt Jim Summerford, Continental
Airlines Vice President Europe, Middle East & India. „Wir glauben unser
einzigartiges Konzept wird sich hier als genauso erfolgreich erweisen, wie
schon in anderen Städten Europas – ein preisgekrönter nonstop Service zu New
Yorks bestem Gateway und dem einzigen großen Drehkreuz, mit zahlreichen und
schnellen Verbindungen zu Zielen in den USA, Kanada, Lateinamerika und der
Karibik.“

„Wir haben lange am Aufbau einer solchen Verbindung gearbeitet und freuen
uns außerordentlich, dass wir eine der renommiertesten und besten Airlines
weltweit als Partner gewinnen konnten. Continental Airlines ist nicht
umsonst zur ‚OAG Fluggesellschaft 2004 & 2005‘ gewählt worden“, sagt Michael
Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln Bonn GmbH.
„Diese neue Verbindung besitzt für unseren Flughafen eine historische
Dimension, denn es ist die erste Linienverbindung in die USA seit über 15
Jahren.“

Flug CO 111 verlässt Köln Bonn täglich um 10.35 Uhr und erreicht New
York/Newark am selben Tag um 13.20 Uhr. Der Rückflug CO 110 startet um 18.45
Uhr und landet am nächsten Morgen um 8.10 Uhr in Köln Bonn. Die Flugzeit
nach New York beträgt etwa 8 Stunden und 45 Minuten, der Rückflug kommt mit
etwa 7 Stunden und 25 Minuten aus.

Für die Flugreisenden aus Köln Bonn eröffnet sich über die New
York-Verbindung ein völlig neuer Kosmos an Destinationen. Continental
Airlines betreibt in Newark ein Drehkreuz mit Anschlussflügen zu 170 Zielen
in den USA, Kanada, Lateinamerika und der Karibik. Beim Umsteigen ist in
fast allen Fällen ein Wechsel des Terminals nicht erforderlich.

Das Zentrum
Manhattans liegt nur 25 Kilometer vom Flughafen Newark Liberty International
entfernt und ist mit dem Zug in weniger als 30 Minuten erreichbar. Der
Wirtschaftsstandort Köln/Bonn erfährt durch die tägliche Verbindung eine
erhebliche Stärkung.

Reisende aus den USA finden in Köln Bonn ein dichtes europäisches
Streckennetz zum Umsteigen vor. Köln Bonn hat mehr als 20 Destinationen im
Programm, die von keinem anderen Flughafen in Nordrhein-Westfalen direkt
erreichbar sind, beispielsweise Palermo, Rijeka, Klagenfurt, Pisa oder
Marseille.

Auf eine weitere Belebung wird sich auch das Incoming-Geschäft in der Region
freuen können. US-amerikanische Gäste zeigten bereits im letzten Jahr großes
Interesse an Reisen in die Region. Allein in Köln stieg ihre Zahl um fast 30
Prozent. Nicht zuletzt entsteht nun auch eine Luftbrücke zwischen den
UN-Städten New York und Bonn.

Continental Airlines ist Mitglied in der SkyTeam-Allianz und hat zusammen
mit Continental Express und Continental Connection weltweit mehr als 3.000
tägliche Abflüge. Continental Airlines bedient weltweit mehr Ziele als jede
andere Fluggesellschaft und befördert rund 60 Millionen Passagiere pro Jahr.
Continental Airlines hat mehr als 42.000 Mitarbeiter und unterhält
Drehkreuze in New York, Houston, Cleveland und Guam.

Fruchtzucker macht fett!

Getränke mit Fruchtzucker, also Säfte oder Schorlen, machen dicker als Getränke mit herkömmlichem Zucker. Das fanden amerikanische Forscher nun in Experimenten mit Mäusen heraus. Die Fruktose scheint die Hormone zu beeinflussen, die die Nahrungsaufnahme steuern.
„Unsere Studie weist nach, wie der Aufbau von Körperfett im direkten Zusammenhang mit dem Konsum von Fruchtsaftgetränken steht“, erklärte Matthias Tschöp von der University of Cincinnati.

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Deutsche lieben es italienisch auf dem Teller

Die Deutschen reisen nicht nur gern, sie mögen auch Gerichte aus aller Welt: So liebt jeder dritte Bundesbürger (36 Prozent) die italienische Küche. 17 Prozent bevorzugen asiatische Kost und jeder Zehnte speist gerne französisch. Aber auch die amerikanische, griechische, spanische, indische, arabische und mexikanische Küche sind den Deutschen nicht fremd. Pro Monat gibt ein knappes Drittel (29 Prozent) der Bundesbürger zwischen 100 und 150 Euro für internationale Küche aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Hamburger GEWIS (Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung) im Auftrag von Wal-Mart Germany.
Der sture deutsche Urlauber, der auf seinem panierten Schnitzel oder Sauerbraten besteht, gehört der Vergangenheit an. Nur vier Prozent mögen laut Umfrage kein Essen aus anderen Ländern. Als Hauptmotivation für den Verzehr internationaler Gerichte geben die Befragten an: „Weil es einfach lecker ist.“ Ihre Vorliebe für das Essen eines bestimmten Landes begründen sie vor allem mit Abwechslungsreichtum und dem Zusatz „enthält meine Lieblingszutaten“. Eine große Mehrheit (86 Prozent) lehnt es wohl auch deshalb ab, beim Kochen die Zutaten unterschiedlicher internationaler Küchen miteinander zu verbinden.

Auf den Geschmack gekommen sind die meisten Liebhaber ausländischer Küche durch Freunde und Bekannte (44 Prozent). An zweiter Stelle steht mit 32 Prozent der Urlaub. Eine knappe Mehrheit lässt sich am liebsten bekochen: 37 Prozent besuchen Restaurants, 18 Prozent bestellen einen Lieferservice oder gehen in einen Imbiss. Wer selbst kocht, kauft seine Zutaten im Supermarkt mit einer entsprechenden Auswahl (74 Prozent). Nur 15 Prozent suchen einen speziellen Shop auf, und lediglich 8 Prozent bringen sich zum Beispiel Gewürze und andere Zutaten aus dem Ausland mit.

Wal-Mart Germany bietet seinen Kunden eine reichhaltige Internationale-Food-Auswahl. Ganz oben auf der Liste stehen Zutaten für die asiatische Küche wie Kokosmilch, getrocknete Pilze, Keimlinge usw. Und natürlich bietet der amerikanische Lebensmittelhändler den Verbrauchern auch ein großes Spezialitäten-Sortiment aus seiner Heimat an. Darunter befinden sich neben Feinkostartikeln auch Brotaufstriche sowie Süßwaren und Salzgebäck. Ebenso im Programm: rund zwei Dutzend amerikanische Weine.

Von GEWIS befragt wurden 1.047 Frauen und Männer zwischen 16 und 65 Jahren. Zusätzliche Hinweise finden Sie im Internet unter www.walmartgermany.de.