Gegen Online Betrüger

Verbraucherzentralen und Computerbild rufen auf

Monat für Monat zocken neue Geschäftemacher auch brandenburgische Internetnutzer mit scheinbaren Gratisangeboten ab, bei denen Kosten versteckt oder gar nicht angegeben werden. Deshalb ruft die Verbraucherzentrale Brandenburg Betroffene auf, mit der Meldung unseriöser Internetadressen eine bundesweite Aktion mit der Zeitschrift Computerbild zu unterstützen. Dazu lädt man sich am besten die Schutzsoftware http://www.computerbild.de/internet-abzocke herunter, die bereits gemeldete Abzockseiten sperrt und einen Button für eigene Meldungen bietet. Wer das zu kompliziert findet, kann solche Seiten auch den Verbraucherberatern in jeder Beratungsstelle mitteilen.

Zwar gehen die Verbraucherschützer auch rechtlich gegen unseriöse Unternehmen vor, aber dann ist immer schon Schaden entstanden. So hatte sich eine Brandenburgerin vor einiger Zeit ein kostenloses E-Mail-Postfach eingerichtet. Nach einigen Wochen erhielt sie plötzlich eine Rechnung, dann kamen Mahnungen und nun ein einschüchterndes Schreiben von einem Inkassobüro: Angeblich habe sie sich bei der Anmeldung für das kostenlose Postfach gleichzeitig in einen kostenpflichtigen Online-Club eingetragen, der nach drei Gratismonaten in ein Vertragsverhältnis von mindestens einem Jahr übergeht. Sich in solchen Fällen gegen Inkassobüros und Anwälte zu wehren, verlangt mühselige Auseinandersetzungen und starke Nerven – und viele resignieren und zahlen. Und wer einmal gezahlt hat, dessen Geld ist in der Regel verloren.

Die Verbraucherzentralen fordern deshalb, dass kostenpflichtige Internetseiten zum Beispiel durch einen ausdrücklichen Abfragebutton klar gekennzeichnet werden müssen. Außerdem sollte Anwälten, die sich für Mahnschreiben der Abzocker missbrauchen lassen, die Zulassung entzogen werden. Banken müssten einschlägig bekannten Anbietern ein Konto verweigern. Bis dahin soll die von Computerbild entwickelte Software „Abzock-Schutz“ eine Soforthilfe leisten – und das funktioniert nur, wenn Verbraucherschützer, Nutzer und andere Akteure die Liste aktualisieren.

Individuellen Rat erhalten Betroffene
# in den Verbraucherberatungsstellen –
Terminvereinbarung unter 01805 / 00 40 49 jeden Mo bis Fr von 9 bis 16 Uhr (14 Ct/min a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend) – sowie
# am Beratungstelefon unter 09001 / 775 770 jeden Mo bis Fr von 9 bis 18 Uhr (1 €/min a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend).

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

DB: Auf kurzen Strecken ab 19 Euro reisen

Vom 1. Oktober bis zum 30. November neue Aktion im Rahmen des
Dauer-Spezial – Seit Einführung rund 10 Millionen Dauer-Spezial verkauft

Herbstzeit ist bei der Bahn Sparzeit: Jetzt preiswert Reisen bis 250 Kilometer im ICE oder Intercity bereits ab 19 Euro, beispielsweise für Fahrten von Berlin nach Dresden oder von Frankfurt nach Würzburg. Dieser Preis gilt beim Kauf im Internet über www.bahn.de und an den DB Automaten. Mit persönlicher Beratung in DB Reisezentren, DB Agenturen oder telefonisch beim DB Reise-Service über die Rufnummer
11 8 61* kostet das Ticket fünf Euro mehr.

Der neue Spezialpreis gilt nur für kurze Zeit. Es wird vom 1. Oktober bis zum 27. November verkauft und kann für Fahrten ab dem 4. Oktober genutzt werden. Die Fahrkarten sind an einen festen Zug gebunden, müssen spätestens drei Tage vor dem Reisetag gebucht werden und sind erhältlich, solange der Vorrat reicht. In geringer ausgelasteten Zügen sind mehr Tickets verfügbar als beispielsweise zu den Hauptreisezeiten am Freitag oder am Sonntag.
Seit der Einführung des Dauer-Spezial-Angebotes im Sommer 2007 sind knapp zehn Millionen Tickets verkauft worden, davon über die Hälfte in der günstigsten Preisstufe zu 29 Euro.

* 1,80 Euro/Min. bei sekundengenauer Abrechnung aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk ggf. abweichend. Ab Weiterleitung zum DB Reise-Service 39 Cent/Min. aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk ggf. abweichend.