Die Restaurant Week Deutschland startet in ihre bislang größte Ausgabe. Vom 28. Oktober bis 22. November 2026 findet das Festival erstmals zeitgleich in Berlin, München und Hamburg statt – und öffnet sich zum ersten Mal auch für die gehobene Küche mit Restaurants, die vom Michelin Deutschland empfohlen werden.

Restaurant Week
Von der Premiere zur Expansion
Nach der erfolgreichen Deutschland-Premiere im Vorjahr, die im November 2025 zunächst in Berlin und München stattfand, folgt nun der nächste Schritt. Die Zahlen der Frühjahrsausgabe 2026 belegen das Potenzial: Allein in Berlin fanden 5.000 neue Gäste den Weg in teilnehmende Restaurants, viele davon zum ersten Mal.
Die Restaurant Week blickt auf eine über zehnjährige Geschichte in Polen zurück, wo das Festival inzwischen mehr als 200.000 Gäste pro Ausgabe anzieht. In Tschechien ist das Format längst etabliert. Der deutsche Markt stellt nun den nächsten Expansionsschritt dar. Das erklärte Ziel: binnen zwei Jahren in allen großen Städten des Landes präsent zu sein.
Drei Städte, eine neue Premium-Kategorie
Die Herbstausgabe 2026 ist in zweierlei Hinsicht ein Wendepunkt. Zum ersten Mal tritt das Festival gleichzeitig in Berlin, München und Hamburg an. Und zum ersten Mal öffnet sich die Restaurant Week für die gehobene Küche: Mit dabei sind erstmals von Guide Michelin empfohlene Restaurants wie Irma La Douce, Bonvivant und Merold – jeweils zum eigenen Festivalpreis.
Das Bonvivant Cocktail Bistro in Berlin steht seit 2025 für vegane Sterneküche. Küchenchef Nikodemus Berger entwickelte das Abendkonzept konsequent in Richtung pflanzlicher Fine Dining, ohne dabei auf komplexe Aromen und Texturen zu verzichten. Merold in Berlin-Neukölln, geführt von Jonas Merold, setzt auf regionale Zutaten, Fermentation und eine entspannte Atmosphäre bei gehobener Küche. Das Irma La Douce komplettiert die Riege der Michelin-empfohlenen Häuser.
Neben den Premium-Adressen sind wieder etablierte Häuser wie Zum Heiligen Teufel, BRLO Brwhouse, MANI und Nah & Fern dabei, ergänzt durch Neuzugänge wie The Dawn und Fa:Me.
Das Nah & Fern in der Schönhauser Allee steht exemplarisch für die Bandbreite des Festivals. Das Restaurant verbindet deutsche Klassiker mit vietnamesischer Aromatik: Königsberger Klopse mit Limette, Kaffir und Sriracha, Rindertatar mit Soja-Eigelb-Creme und Reispapierchip. Lisa Hilliger und Maikel Gööck führen das Haus, in dem die vietnamesische Küche der Mutter und die deutsche des Vaters zusammenfinden.
Das Prinzip: Fester Preis, kuratiertes Menü, keine Überraschungen
Die Idee hinter der Restaurant Week ist so einfach wie wirksam. Jedes teilnehmende Restaurant komponiert für die Festivalzeit ein eigenes Drei-Gänge-Menü zum Festpreis, inklusive eines Aperitivo von Martini – wahlweise auch alkoholfrei. Reserviert wird ausschließlich über restaurant-week.de in sechs täglichen 90-Minuten-Slots.
Wer eine Buchung vornimmt, wählt Datum, Uhrzeit und Menü im Voraus. Das Restaurant weiß dadurch schon am Vortag genau, wie viele Gäste kommen und was auf den Tisch soll. Ein Nebeneffekt, der zunehmend selbst zum Argument wird: weniger Unsicherheit in der Küche, weniger Lebensmittelverschwendung, ein reibungsloserer Service.
Susanna Pommer, City Partner Berlin bei der Restaurant Week, bringt die Philosophie auf den Punkt: „Berlin hat eine außergewöhnliche Restaurantszene, aber ein neues Lokal auszuprobieren, gerade im gehobenen Segment, fühlt sich manchmal an wie eine größere Entscheidung, als es sein müsste. Wir nehmen den Gästen diese Unsicherheit ab: Sie wissen, was sie erwartet, und was es kostet. Dass wir in dieser Ausgabe erstmals auch mehrere Guide-Michelin-empfohlene Häuser dabei haben, zeigt: Das Prinzip funktioniert über alle Preisklassen hinweg. Für die Restaurants wiederum ist es die Chance, genau die Gäste kennenzulernen, die sonst nie den Weg zu ihnen gefunden hätten – und viele von ihnen kehren zurück.“
Warum das Format in der aktuellen Lage funktioniert
Die deutsche Gastronomie spürt seit Monaten sinkende Gästezahlen, während die Ausgaben für einen Restaurantbesuch gestiegen sind. Viele Menschen gehen seltener essen – nicht aus mangelnder Lust, sondern weil die Entscheidung für ein unbekanntes Restaurant zum Risiko geworden ist.
Genau hier setzt die Restaurant Week an. Rund drei von vier Festivalgästen betreten das jeweilige Restaurant zum allerersten Mal. Zwei von drei überlegen bereits, wiederzukommen. Es ist, kurz gesagt, ziemlich genau das, was sich jede Küche von einem Abend wünscht: neue Gesichter, die zu Stammgästen werden.
Reservierungen und Termine
Reservierungen sind ab dem 1. Oktober 2026 für Inhaber einer VISA-Karte geöffnet, ab dem 5. Oktober für alle. Die beliebtesten Restaurants und Zeitfenster sind erfahrungsgemäß zuerst vergeben.
Weitere Informationen und Buchung unter: restaurant-week.de
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Zusammenfassung
Zum ersten Mal tritt die Restaurant Week gleichzeitig in Berlin, München und Hamburg an, Mit dabei sind erstmals von Guide Michelin empfohlene Restaurants wie Irma La Douce, Bonvivant und Merold

