App ins Restaurant Pincho Nation

Mit Pincho Nation ist ein schwedisches Erfolgskonzept in Deutschland angekommen.

© Bernhard Steinmann

Irgendwie hat man den Eindruck, dass ohne Smartphones ein Leben kaum noch denkbar erscheint. Viel, vielleicht zuviel Raum, nehmen diese kleinen, vielseitigen Dinger in unserem Leben bereits ein. Warum soll man diese Tatsache nicht nutzen, dachte sich wohl Magnus Larsson und setzte die Idee mit einem App-Restaurant gekonnt um. Man sitzt im Restaurant, sucht in der App von Pincho Nation nach Essen und Getränken, bestellt, holt sich seine ausgewählten Speisen an der Essensausgabe ab und bezahlt am Ende ebenfalls per Smartphone. Macht Spass und spart Personal.

Herrreiiiinspaziert (© Bernhard Steinmann)

Das erste Restaurant eröffnete Larsson 2012 gemeinsam mit Fredrik Mattson, Johannes Rävsby und Jessica Larsson in Göteborg, 2017 wurde er in seiner Heimat als ‚Unternehmer des Jahres‘ ausgezeichnet. Mittlerweile gibt es 65 Franchise-Filialen in Schweden und jeweils eine in Dänemark, Finnland und Norwegen. In 2019 kommen weitere Restaurants hinzu – auch in England und in Deutschland, nun also auch hier in Berlin.

© Bernhard Steinmann

Das Ambiente gleicht einer Zirkuswelt aus den 20er Jahren. Gerade in Berlin hat man das sehr gerne. Begrüßt wird man hier vom Direktor persönlich, der neben Popcorn eine kurze Einführung über die Besonderheiten des Hauses bietet.

Hähnchen mit Mango (© Bernhard Steinmann)

Die namensgebenden Pinchos sind Köstlichkeiten aus beliebten Länderküchen. Vom Cheeseburger oder Fish & Chips, über Meeresfrüchte-Risotto bis zum koreanischem BBQ oder Kebab wird alles zum Teilen, Naschen oder Kombinieren auf kleinen Tellern angerichtet.

Bei einem Pressetermin im Restaurant hatte ich das Vergnügen mit dem Betriebsleiter Michael Amelung ein Gespräch zu führen. Natürlich wollte ich etwas mehr über das Konzept wissen. Michael Amelung nannte das Konzept Spaßgastronomie. Der Gast soll ein neues Gastronomiekonzept erleben. Die Bestellung per App und die Abholung von Speisen und Getränken an der Bar und vor der Küche dient der Interaktion.

Dabei hat man nicht nur junges Publikum im Blick, wie man vielleicht vermuten könnte. Vielmehr  macht man sich die Tatsache zu nutze, dass auch etwas ältere Herrschaften auf der Suche nach etwas Neuem, nach individuellen Konzepten sind. 

Was wechselnde Speisekarten betrifft, erklärte Herr Amelung, dass die 25 Gerichte vorgegeben sind, was dem Franchising geschuldet ist. Man wird allerdings den Berliner Markt im Blick behalten und regionale und nationale Gerichte hinzugeben.

Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß und was noch wichtiger ist, die angebotenen Speisen sind handwerklich gut gemacht und geschmacklich durchaus gelungen. Kleinere aromatische Unebenheiten, wenn ich es mal so ausdrücken darf, verschwinden hinter gekonnt eingesetzten Schärfenoten. 

Also, mal selbst ausprobieren und App ins Restaurant.
Meinekestraße 22, 10719 Berlin
https://pinchonation.de/home

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Die namensgebenden Pinchos sind Köstlichkeiten aus beliebten Länderküchen. Vom Cheeseburger oder Fish & Chips, über Meeresfrüchte-Risotto bis zum koreanischem BBQ oder Kebab wird alles zum Teilen, Naschen oder Kombinieren auf kleinen Tellern angerichtet

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