Die kulinarischen Vorlieben von Angela Merkel und Peer Steinbrück

Es muss nicht immer Pinot Grigio sein, wenn Peer Steinbrück nach Feierabend etwas trinken geht. Ein ordentlicher Gin Tonic tut es auch – aber bitte „im richtigen Mischungsverhältnis“, also 50-50, berichtet DER FEINSCHMECKER in seiner aktuellen Ausgabe. Politikexpertin Evelyn Roll von der „Süddeutschen Zeitung“ hat für das Gourmetmagazin aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG die kulinarischen Vorlieben von Kanzlerin und Kandidat unter die Lupe genommen.

So erfuhr sie, dass Angela Merkel nach der Eurorettung erst mal eine Linsensuppe löffelte. Längst hat sich der Koch im Kanzleramt auf Merkels Geschmack eingestellt. Auf die Speisenkarte schreibt er deshalb Bratkartoffeln, Teltower Rübchen oder manchmal einfach nur eine Brühe. Und was die Kanzlerin gern isst, das kocht und backt sie auch selbst: Klopse, Rouladen, Pflaumenkuchen.

Peer Steinbrück, pannengeplagter SPD-Kandidat, hat schlechte Erfahrungen mit Aussagen zum Essen und Trinken gemacht – und gab sich schweigsamer. Wegen des Wahlkampfs hat er ohnehin kaum Zeit für ein Essen, es muss dann auch schon mal „ein Zigarillo gegen den kleinen Hunger“ ausreichen, schreibt Roll. Mit Wein kennt er sich hingegen besser aus – egal ob Sauvignon Blanc, Sancerre, oder Chardonnay: Steinbrück trinkt gern ein Glas Weißwein, solange er gut gekühlt ist.

Die September-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER ist jetzt
am Kiosk erhältlich und kostet 9,95 Euro.

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