Kinder und Jugendliche konsumieren zu viel Salz

Kinder und Jugendliche konsumieren zu viel Salz

Bluthochdruck und daraus resultierende Herz-Kreislauf-Krankheiten
werden begünstigt

Kinder und Jugendliche konsumieren zu viele kochsalzreiche
Lebensmittel. Bereits bei Kleinkindern ist die Zufuhr hoch.
Dadurch gewöhnen sie sich schon früh daran, viel Salz zu
verzehren. Dies erhöht das Risiko, einen erhöhten Blutdruck zu
bekommen. Auf dieses Ergebnis aus dem Ernährungsbericht 2008
weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
anlässlich des Welthypertonietages am 17. Mai hin. Der Aktionstag
betont in diesem Jahr den Zusammenhang zwischen Salzkonsum und
Bluthochdruck.

Bluthochdruck entsteht – sofern er nicht durch eine andere
Grundkrankheit bedingt ist – durch das Zusammenwirken von
Erbanlagen, Alter, Geschlecht und Ernährungs- und
Lebensgewohnheiten. Auch Personen mit erblicher Veranlagung
können ihren Blutdruck senken, wenn sie Übergewicht, hohen
Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Stress sowie bei
Salzsensitivität einen hohen Kochsalzkonsum vermeiden.

Um das Risiko für Bluthochdruck und Folgekrankheiten zu senken,
sollte vom Kindesalter an wenig Salz verzehrt werden. Die DGE rät
Jugendlichen und Erwachsenen, insgesamt nicht mehr als 6 g
Kochsalz pro Tag aufzunehmen. Lebensmittel mit geringem
Kochsalzgehalt und wichtig für eine dem Bluthochdruck vorbeugende
Ernährung sind Gemüse, Obst, Quark, Joghurt und frischer Fisch.
Werden Speisen selbst zubereitet, sollte sparsam mit
fluoridiertem Jodsalz und abwechslungsreich mit Kräutern und
Gewürzen abgeschmeckt werden. Viel Kochsalz steckt in
verarbeiteten Lebensmitteln wie Fertiggerichten und -soßen,
pikanten Snacks, Käse, Wurst und Brot.

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