Salz

Ein höherer Salzkonsum führt noch nicht automatisch zu einem Herzinfarkt oder Hirnschlag. Eine Vergleichsstudie mit 18 Ländern belegt, dass Salz zwar den Blutdruck erhöht, nicht aber zwingend das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Die Kardiologie am Inselspital hat die Ergebnisse für «The Lancet» eingeordnet.

Wer viel Salz isst, erhöht früher oder später seinen Blutdruck. Das ist seit mehr als einem Jahrhundert bekannt und durch zahlreiche wissenschafliche Publikationen untermauert. Ärztinnen und Ärzte warnen daher vor einem exzessiven Salzkonsum und die Weltgesundheitsorganisation, European Society of Cardiology and American Heart Association empfehlen eine drastische Reduktion der Salzzufuhr für die Gesamtbevölkerung. Dass dadurch das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse automatisch gesenkt wird, konnte aber bislang keine Studie belegen.

Salzauswahl auf der Europa2

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Volkskrankheit Bluthochdruck – Weniger Salz hilft

BfR empfiehlt Senkung des Salzgehaltes von verarbeiteten Lebensmitteln als Maßnahme gegen Bluthochdruck.

Was wäre die Suppe ohne das Salz? Der Zusatz von Salz bei der Verarbeitung von Lebensmitteln hat vielfachen Nutzen: Salz kann sowohl die Haltbarkeit als auch den Geschmack verbessern, es ist außerdem an vielen elementaren Stoffwechselprozessen in unserem Körper beteiligt. Aber ein Zuviel des Guten schädigt die Gesundheit. Ein hoher Salzkonsum kann den Blutdruck in die Höhe treiben und begünstigt Herz-Kreislauferkrankungen. Durch eine geringere Salzaufnahme kann der Blutdruck bei vielen Personen gesenkt werden. Nach einer gemeinsamen Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), des Max Rubner-Instituts (MRI) und des Robert Koch-Instituts (RKI) nimmt die Mehrheit der deutschen Bevölkerung zu viel Salz auf. Ausschlaggebend ist jedoch nicht der Griff zum Salzstreuer. Es sind vor all em Brot, Milchprodukte (z.B. Käse), Fleisch- und Wurstwaren. Diesen Lebensmitteln wird nicht nur Salz bei der Herstellung zugesetzt, sie werden außerdem viel verzehrt. Vor dem Hintergrund, dass fast die Hälfte der deutschen Erwachsenen (44 % Frauen, 51 % Männer) einen erhöhten Blutdruck haben, empfiehlt das BfR den Salzgehalt in verarbeiteten Lebensmitteln zu reduzieren.

Die durchschnittliche Salzaufnahme der deutschen Bevölkerung ist zu hoch. Besonders junge Männer, Kinder und Jugendliche verzehren zu viel Salz. Da es einen Zusammenhang zwischen hohem Salzkonsum und Bluthochdruck gibt, empfehlen MRI, RKI und BfR die Salzaufnahme in der Bevölkerung zu verringern. Eine salzreduzierte Ernährung ist aber nicht einfach umzusetzen, da Salz in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln vorkommt.

Zu den Lebensmitteln, über die besonders viel Salz aufgenommen wird, gehören Brot, Milchprodukte (z.B. Käse) sowie Fleisch- und Wurstwaren. Innerhalb dieser Lebensmittelgruppen gibt es jedoch Unterschiede. Produkte, bei denen Salz zur Konservierung verwendet wird, wie beispielsweise Salami, weisen besonders hohe Salzgehalte auf. Hartkäse ist salzreicher als Frischkäse. Auch Knabbereien oder Soßen enthalten oft viel Salz. Da diese Lebensmittel jedoch deutlich seltener bzw. in geringeren Mengen als die oben genannten Nahrungsmittel verzehrt werden, tragen sie nur einen geringen Teil zur gesamten Salzaufnahme bei.

Eine Empfehlung an die Verbraucher, verarbeitete Lebensmittel in geringerem Maße zu verzehren, ist schwer realisierbar, da sie in Deutschland einen festen Bestandteil der Ernährung ausmachen. Deshalb empfiehlt das BfR den Salzgehalt in verarbeiteten Lebensmitteln zu verringern. Verbraucher sollten außerdem Salz im Haushalt generell nur mäßig verwenden, um zusätzliche Salzeinträge zu vermeiden. Eine Anpassung an den milderen Salzgeschmack kann durch eine schrittweise Reduktion erfolgen. So können Gaumen und Zunge an den abgeschwächten Geschmack gewöhnt werden.

Die blutdrucksenkende Wirkung einer salzreduzierten Ernährung kann durch körperliche Aktivität, Gewichtsreduktion, gemüse- und obstreiche Kost und das Meiden von Alkohol unterstützt werden.

Salz oder nicht Salz: Bei Nierenerkrankten eine wichtige Frage

Einschränkungen der Nierenfunktion gehen in der Regel mit einem erhöhten Blutdruck einher. Doch die hieraus abgeleitete Empfehlung zum sparsamen Salzkonsum ist nicht bei jedem Patienten sinnvoll und teilweise sogar kontraproduktiv.

Der Blutdruck hängt im Wesentlichen von einem ausgeglichenen Verhältnis von Wasser und Salz im Körper ab. Verschiebungen des Gleichgewichts regulieren die gesunden Nieren durch gezielte Ausscheidung oder Rückgewinnung dieser beiden Stoffe. Nimmt die Ausscheidungsfähigkeit und damit die regulierende Funktion der lebensnotwendigen Organe ab, kann der Blutdruck auf bedenkliche Werte steigen. Patienten mit einem chronischen Nierenversagen und ödematösen Wasseransammlungen in den Geweben erhalten daher häufig die Empfehlung, sparsam mit ihrem Salzkonsum umzugehen. Doch nicht bei jedem Patienten ist dieser Rat angebracht und kann in manchen Fällen einer erfolgreichen Therapie sogar im Wege stehen.

Gerade in den Anfangsstadien der Erkrankung, in denen noch keine Nierenersatztherapie notwendig ist, und bei einer sogenannten Salzverlustniere, erhalten viele Patienten diuretisch wirksame Medikamente in hoher Dosierung. Hierbei verliert der Körper gleichzeitig wichtiges Natrium und der Blutspiegel des Mineralstoffs sinkt. In der Folge geht die Harnausscheidung weiter zurück, die Ödembildung verstärkt sich und der Blutdruck steigt an. Um die Flüssigkeitsausscheidung wieder anzukurbeln, muss dem Körper in solchen Fällen Natrium in Form von Kochsalz zugeführt werden. Eine salzarme Ernährung zur Bekämpfung von Ödemen und Bluthochdruck ist in diesem Fall folglich kontraproduktiv.

Unter Dialysetherapie trägt eine ausgeglichene Salz- und Wasserzufuhr entscheidend zur Verträglichkeit der Behandlung bei. Trinkt der Patient viel, nimmt aber nur wenig Salz zu sich, kommt es während der Blutwäsche zu einem starken Anstieg des Natriumspiegels im Blut. Nach Ende der Dialyse stellt sich ein kaum unterdrückbares Durstgefühl ein, was dem niereninsuffizienten Patienten schwer zu schaffen macht, soll er doch nur wenig trinken. Ist die Salzzufuhr für seine Trinkmenge hingegen zu hoch, treten nach der Dialyse heftige Kopfschmerzen auf. Der Blutdruck kann auf kritische Werte steigen und Hirnödeme können zerebrale Krämpfe auslösen. Welche Salzmenge für den Patienten sinnvoll und verträglich ist, hängt individuell von seiner aktuellen klinischen Situation ab und ist nicht pauschal festlegbar. In vielen Fällen entwickeln Dialysepatienten mit der Zeit selbst ein Gefühl, welche Menge Salz und Wasser für sie das richtige Maß ist.

Ausführliche Informationen zu den Besonderheiten der Ernährungstherapie in den verschiedenen Phasen des chronischen Nierenversagens sowie hilfreiche Beratungsprotokolle und Tabellen sind als Fachkompendium im Medienshop unter www.fet-ev.eu erhältlich.

Bluthochdruck: Statt Salzreduktion lieber eine Kartoffel mehr?

Anstatt mit Salz sparsamer umzugehen, sollten Menschen mit einem hohen Blutdruck lieber öfter zu kaliumreichen Gemüse- und Obstsorten greifen, schlussfolgern amerikanische Wissenschaftler in ihrer aktuellen Analyse.

Aktuell liefert eine neue Studienbewertung der renommierten Cochrane Collaboration wieder neuen Auftrieb für die seit Jahren anhaltende Diskussion zum Einfluss von Kochsalz auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese bewertet regelmäßig die Beweiskraft wissenschaftlicher Studien und kommt in diesem Falle zu dem Ergebnis, dass wir eigentlich „nichts Genaues wissen“. Zwar konnte in einigen Studien ein sparsamer Salzkonsum eine Blutdrucksenkung erzielen. Die Gesamtbetrachtung des weltweit vorhandenen Studienmaterials belegt allerdings keinen deutlichen Nutzen für die Allgemeinbevölkerung (1).

Dass sich Wissenschaftler beim Thema Bluthochdruck in ihren Betrachtungen wohl zu sehr auf das Natrium im Kochsalz versteifen, bestätigt nun abermals eine Analyse aus den USA. Dieser lagen die Daten von über 12.000 Amerikanern zugrunde, die über einen Zeitraum von knapp 15 Jahren begleitet wurden. Eine hohe Natriumaufnahme war zwar tatsächlich mit mehr Todesfällen infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden, allerdings nur dann, wenn die Kaliumzufuhr gering war. Unter einer höheren Aufnahme waren entsprechend weniger Todesfälle zu verzeichnen (2). Kalium ist im Körper ein Gegenspieler des Natriums und eng mit diesem an der Regulation des Blutdrucks beteiligt. Es fördert die Natriumausscheidung über die Nieren und senkt so dessen Blutspiegel. Ein Ungleichgewicht beider Mineralstoffe bringt diese Regulation durcheinander, der Blutdruck erhöht sich und ebnet den Weg für Schäden an den Blutgefäßen und dem Herzen.

Für den Alltag bedeutet dies, anstelle von verarbeiteten Lebensmitteln öfters zu frischem Gemüse und Obst zu greifen. Ein Großteil des aufgenommenen Natriumchlorids kommt nicht etwa aus dem Salzstreuer, sondern versteckt sich in Wurstwaren, Konserven, Fertig- und Tütengerichten. Gute Kaliumlieferanten sind hingegen Gemüse wie Avocado, Spinat, Möhren, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sowie Obst wie Beeren, Steinobst und Banane. Wer folglich überwiegend unverarbeitete und pflanzliche Lebensmittel bevorzugt, braucht beim Salzen nicht zu sparen. Lediglich Menschen mit schwindender Nierenfunktion müssen mit Kalium, trotz eventuell bestehenden Bluthochdrucks, vorsichtig sein. Hier kann aufgrund der mangelnden Ausscheidung eine hohe Aufnahme schnell zu einer gefährlichen Überdosierung führen.

Quellen:
1) Taylor RS et al.: Reduced dietary salt for the prevention of cardiovascular disease. Cochrane Database Syst Rev; 7:CD009217: 2011
2) Yang Q et al.: Sodium and Potassium Intake and Mortality Among US Adults: Prospective Data From the Third National Health and Nutrition Examination Survey. Arch Intern Med; 171(13): 1183-1191: 2011

Studie: Schokolade gut gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Langzeitstudie bestätigt: Schokolade kann das Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken

Der tägliche Verzehr von einem kleinen Stück
Schokolade kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken,
insbesondere für Schlaganfall. Dabei ist der Effekt zum Teil auf eine
blutdrucksenkende Wirkung der Schokolade zurückzuführen. Zu diesem
Ergebnis kam ein Forscherteam vom Deutschen Institut für
Ernährungsforschung (DIfE), nachdem es die Daten einer großen
Langzeitstudie* mit circa 20.000 Teilnehmern ausgewertet hatte. Die
Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift
European Heart Journal (Buijsse et al., 2010; Chocolate consumption in
relation to blood pressure and risk of cardiovascular disease in German
adults, DOI 10.1093/eurheartj/ehq068).

Der in dunkler Schokolade enthaltene Kakao enthält viele Flavanole, die
sich günstig auf die Elastizität der Blutgefäße und den Blutdruck
auswirken. Dies haben in den letzten Jahren verschiedene klinische
Kurzzeitstudien belegen können. Ergebnisse aus Langzeitstudien gab es
aber kaum. Ein Grund für die DIfE-Forscher, den Sachverhalt mit Hilfe
der Potsdamer EPIC*-Studiendaten zu überprüfen und mit dem Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung zu bringen.

In der aktuellen Studie erlitten während der durchschnittlichen
Nachbeobachtungszeit von etwa acht Jahren 166 Studienteilnehmer einen
Herzinfarkt – 136 Personen erkrankten an einem Schlaganfall. Aus den
in den Jahren 1994 bis 1998 erhobenen EPIC-Basisdaten ermittelten die
Forscher die Zusammenhänge zwischen dem Schokoladenverzehr, dem
Blutdruck und dem Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wie die Studie zeigt, haben Personen, die im Schnitt etwa sieben Gramm
kakaohaltiger Schokolade pro Tag verzehren, im Vergleich zu Personen,
die nur wenig Schokolade essen, ein um fast 40 Prozent verringertes
Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei sank das
Schlaganfallrisiko um fast die Hälfte – das Herzinfarktrisiko
verminderte sich um 27 Prozent.

„Schokolade ist für ihren blutdrucksenkenden Effekt bekannt. Da ein
hoher Blutdruck für Schlaganfälle ein stärkerer Risikofaktor ist als für
Herzinfarkte, haben wir erwartetet, dass der Schokoladenverzehr auch
stärker mit einem verminderten Schlaganfallrisiko verbunden ist.
Genau dies haben wir in den Studiendaten gesehen“, sagt Brian Buijsse,
Erstautor der Studie.

In der aktuellen Studie hatten die Personen mit dem höchsten
Schokoladenverzehr einen geringeren Blutdruck als die Personen mit dem
geringsten Schokoladenverzehr. Allerdings war der Blutdruckunterschied
weniger stark ausgeprägt als in anderen Studien. Ein Grund für die
relativ geringe Blutdrucksenkung könne die Vorliebe der meisten
Studienteilnehmer für Vollmilchschokolade sein, mutmaßt Buijsse. Denn
Vollmilchschokolade hat einen geringeren Kakaoanteil als
Bitterschokolade und somit auch einen geringeren Anteil an
blutdrucksenkenden Flavanolen.

Heiner Boeing, Studienleiter der Potsdamer EPIC-Studie, merkt an, dass
die neuen Studienergebnisse keinen Freibrief für einen ungehemmten
Schokoladenverzehr erteilen. Schokolade in großen Mengen konsumiert
macht dick und ist damit ungesund. Geringe Mengen Schokolade können
dagegen die kardiovaskuläre Gesundheit verbessern. Dabei sind
insbesondere Schokoladen mit einem hohen Kakaoanteil zu empfehlen, der
eigentlichen Wirksubstanz.

Hintergrundinformation:
Die *Potsdamer EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and
Nutrition)-Studie ist Teil der Gesamt-EPIC-Studie. Die EPIC-Studie ist
eine prospektive Studie, die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und
anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der
EPIC-Studie sind 23 administrative Zentren in zehn europäischen Ländern
mit insgesamt 519.000 Studienteilnehmern beteiligt.

Bei der Auswertung einer prospektiven Studie ist es wichtig, dass die
Teilnehmer/innen zu Beginn der Studie noch nicht an der zu
untersuchenden Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für eine bestimmte
Erkrankung lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen, wodurch eine
Verfälschung der Daten durch die Erkrankung weitestgehend verhindert
werden kann – ein entscheidender Vorteil gegenüber retrospektiven
Studien.

Erstautor Brian Buijsse hatte bereits vor vier Jahren durch die
Auswertung einer niederländischen Bevölkerungsstudie gezeigt, dass
Personen, die im Durchschnitt täglich vier Gramm Kakao verzehren, nicht
nur einen niedrigeren Blutdruck, sondern auch ein vermindertes Risiko
haben, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Vier Gramm Kakao ist
eine Menge, die mit zehn Gramm Bitterschokolade vergleichbar ist. In der
niederländischen Studie wertete Buijsse zusammen mit seinen Kollegen die
medizinischen Daten von 470 Männern aus, die in einem
Beobachtungszeitraum von 15 Jahren erhoben worden waren. Lit.: Arch
Intern Med. 2006 Feb 27;166(4):411-7. Cocoa intake, blood pressure, and
cardiovascular mortality: the Zutphen Elderly Study. Buijsse B, Feskens
EJ, Kok FJ, Kromhout D.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erforscht die Ursachen
ernährungsbedingter Erkrankungen, um neue Strategien für Prävention,
Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln.
Forschungsschwerpunkte sind dabei Adipositas (Fettsucht), Diabetes und
Krebs.

Weniger Kochsalz und mehr Kalium senken den Blutdruck

Weniger Kochsalz und mehr Kalium senken den Blutdruck

Die Einschränkung des Kochsalzkonsums kann den Blutdruck senken. Etwa die Hälfte der Menschen mit hohem Blutdruck ist kochsalzsensitiv, reagiert also mit einer Blutdrucksteigerung auf eine zu hohe Zufuhr von Kochsalz. Dies ist unter anderem genetisch bedingt. Die betroffenen Menschen sollten maximal 5 Gramm Kochsalz pro Tag zu sich nehmen. Das senkt den Blutdruck um bis zu 4 mmHg, zudem wirken auch die blutdrucksenkenden Medikamente besser. Nicht empfohlen wird ein Salzverzicht dagegen bei Untergewichtigen und Schwangeren.

Viele oft verzehrte Nahrungsmittel enthalten aber nicht nur zu viel Kochsalz, sondern auch zu wenig Kalium. Eine gesteigerte Kaliumzufuhr schwächt die Salzempfindlichkeit ab und kann ebenfalls helfen, den Blutdruck zu senken: „Den Salzverbrauch stark einzuschränken, fällt vielen Menschen schwer. Eine vergleichbare Blutdrucksenkung lässt sich auch erreichen, wenn man eine etwas verringerte Salzzufuhr mit kaliumreicher Kost kombiniert“, so Apotheker Dr. Eric Martin bei der Pharmacon, einer internationalen Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer. Praktisch bedeutet das, mehr Obst und Gemüse zu essen und weniger Fertigkost. Ein wünschenswerter Nebeneffekt: Kaliumreiche Kost ist auch kalorienarm. Bundesweit haben sich mehr als 2000 Apotheker auf Ernährungsberatung spezialisiert.

Lebensmittel, die viel Kochsalz enthalten, sind zum Beispiel Mettwurst, Salami, Räucherschinken oder Matjeshering. Auch die meisten industriellen Lebensmittel wie Ketchup, Tiefkühlpizza oder Kartoffelchips enthalten sehr viel Kochsalz. Diese Lebensmittel sollten deshalb nur in kleinen Mengen gegessen werden. Auch der Salzstreuer sollte vom Tisch verbannt werden, stattdessen lieber mit Kräutern würzen.

Niedriger Blutdruck

Eine „Krankheit“, die gesund hält – Warum niedriger Blutdruck nur
selten behandelt werden muss

Niedriger Blutdruck gilt unter Kardiologen
nicht mehr als Krankheit – und doch kann er ziemlich anstrengend
sein: Schwindel, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Schwarzwerden
vor Augen, morgens fühlt sich der Kopf oft wie in Watte gepackt an.
Und das soll normal sein? Natürlich nicht. Aber wer es lernt, sich
auf das Leben mit einem oberen („systolischen“) Blutdruckwert unter
100mmHg gut einzustellen, der muss Herzinfarkt und Schlaganfall
weniger fürchten, denn es schont die Gefäße. Menschen mit niedrigem
Blutdruck sollen immer ausreichend trinken, um das Blutvolumen hoch
zu halten und sich viel bewegen, rät Prof. Wolfram Delius aus München
in der „Apotheken Umschau“. Ausdauersport, Wechselduschen und
Bürstenmassagen trainieren die Gefäße, sich Belastungen besser
anzupassen. Dann passiert es zum Beispiel beim Aufstehen auch
seltener, dass das Blut in Bauch und Beinen versackt und der Kopf
unterversorgt ist. Niedriger Blutdruck ist meistens das Problem
junger Menschen. Gerade sie können die Anregung, aktiv dagegen zu
halten, gut umsetzen und die positiven Seiten der Krankheit, die
keine ist, nutzen. Haben Ältere niedrige Blutdruckwerte, hängen diese
meistens mit einer anderen Krankheit, zum Beispiel Diabetes, zusammen
oder sind Nebenwirkung einer Medikamenteneinnahme. In diesen Fällen
ist die Therapie der Grunderkrankung oder das Anpassen der Medikation
erforderlich.

Weihnachtsgewürze sind nicht nur lecker, sie haben auch Heilwirkung

Weihnachtsgewürze sind nicht nur lecker, sie haben auch Heilwirkung

Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik erklärt, wie
sich der Weihnachtsmann vor dem Zunehmen schützt

Fröhliches „Fett- und Weihnachtsspecktakel“ muss
nicht sein. Für viele Menschen bedeutet die Advents- und Weihnachtszeit
einen Angriff auf ihre Figur. Die Experten des Deutschen Kompetenzzentrum
Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. (DKGD) haben herausgefunden, dass bei
Weitem nicht alle weihnachtlichen Speisen zu B(a)uche schlagen. Wer hingegen
in der Weihnachtszeit nur an Gänsebraten, Marzipankartoffeln, Glühwein und
Stollen denkt, muss tatsächlich befürchten, dass das Kleid oder der Anzug zu
eng wird, denn dies sind echte Kalorienbomben. Auch wenn Marzipan
gesundheitsförderliche Mandeln enthält, bekommt man von der Kombination aus
Zucker und Fett im Marzipan keine Figur zum Anbeißen, wie der
Medizinjournalist und erster Vorsitzende des DKGD Sven-David Müller
informiert. Das DKGD setzt sich für eine ganzheitliche, wissenschaftlich
begründete Gesundheitsförderung ein. Für die Gewichtsoptimierung bedeutet
das, dass zur Ernährungsumstellung auch Entspannung, mehr Alltagsaktivität
und Sport kommen müssen, um dauerhaft ein gesundes Gewicht zu halten.

Weihnachtskaffee – schmeckt und senkt den Blutdruck
Die Weihnachtszeit ist auch die Saison der Gewürze, und die sind
nachweislich gesund. Einige Gewürze nutzt die Medizin sogar als Heil- oder
Arzneimittel. Dazu gehören Zimt, Vanille, Anis und Ingwer. Zimt ist in der
Lage, den Blutzuckerspiegel zu optimieren und die Blutfette zu senken. Daher
sind Weihnachtstee oder Bratapfel mit Zimt auch eine Wohltat für den
Stoffwechsel. Ein wunderbares Aroma verströmt beispielsweise der
DKGD-Weihnachtskaffee: Wer auf das Kaffeemehl eine Messerspitze Zimt oder
Kakao gibt, kann den herrlichen Geruch wahrnehmen, der während des
Kochvorganges entsteht. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass
Kakao den Blutdruck senken kann. Eine Prise Salz auf das Kaffeemehl gestreut
hebt den Kaffeegeschmack entscheidend, informiert Diätexperte Müller.

Weihnachtsgewürze und ihre Heilwirkung von A bis Z

Anis: gegen Blähungen und Husten, beruhigt den Magen-Darm-Trakt
Ingwer: gegen Übelkeit,
Kardamom: verdauungsfördernd, Aphrodisiakum
Koriander: fördert den Appetit, krampflösend
Muskatnuss: gegen Blähungen, im Übermaß ist Muskat gefährlich
(halluzinogenes Rauschmittel)
Nelken: gegen Zahnschmerzen und Mundgeruch, appetitanregend
Piment: gegen Blähungen und Koliken
Safran: gegen Kopfschmerzen und Depressionen
Sternanis: gegen Blähungen und Mundgeruch
Vanille: beruhigt die Nerven, wirkt gegen Süß- und Schokoladenhunger,
aphrodisierend
Zimt: optimiert den Blutzuckerspiegel und senkt die Blutfette

Beschenken Sie sich nicht mit Hüftgold
Besonders lecker und gesund sind jetzt Zitrusfrüchte. Sie enthalten
abwehrstärkendes Vitamin C und blutdrucksenkendes Kalium. Die Faserstoffe
von Orange und Co machen dauerhaft satt, und das Aroma der Früchte ist in
der Winterzeit besonders angenehm. Wissenschaftler sind davon überzeugt,
dass Grapefruit und andere bittere Zitrusfrüchte beim Abnehmen helfen können
und den Zuckerstoffwechsel optimieren. Aber auch der gute deutsche Apfel ist
nicht ohne, denn der enthaltene Ballaststoff Pektin wirkt wie ein Heilmittel
auf Stoffwechsel und Verdauung. Pektin gehört zu den gesündesten
Ballaststoffen überhaupt und ist in der Lage zu sättigen, den
Blutzuckeranstieg nach der Kohlenhydrataufnahme zu vermindern, Verstopfung
vorzubeugen, den Cholesterinspiegel zu senken und sogar die Abwehrkräfte zu
stärken. Der wasserlösliche Ballaststoff Pektin ist wie Guar oder
Oligofruktose in der Lage, die Darmflora zu fördern, deren Mikroorganismen
den bedeutendsten Bestandteil der menschlichen Krankheitsabwehr darstellen.
Besonders gut ist Apfel mit Zimt, und das gilt nicht nur für Diabetiker,
sondern auch für alle Menschen, die Herz und Gefäße schützen möchten, betont
Sven-David Müller. Wer entspannt durch die Weihnachtszeit geht, tut auch
etwas für seine Figur, denn Stress macht dick und Entspannung hilft beim
Abnehmen, betont die dritte Vorsitzende des DKGD Almut Carlitscheck, die als
Entspannungspädagogin Übergewichtigen rät, die Effekte des Autogenen
Trainings zur Gewichtsreduktion zu nutzen.

Schlank an Weihnachten
Eine normale Portion Gänsebraten mit Rotkohl (mit reichlich Schmalz) und
Kroketten sowie als Nachtisch Fürst Pückler Eis schlägt mit 1500 bis 2000
Kilokalorien zu Buche. Dazu kommen noch die Kalorien der Getränke, Sekt oder
Rotwein. Damit droht dann wirklich ein „Weihnachtsspecktakel“. Aber im Sinne
der Gesundheit und des Bauchumfangs muss niemand Advents-Gürkchen,
Weihnachts-Möhrchen oder Heiligabend-Tomaten mümmeln und kann trotzdem das
Weihnachtsmenü kalorisch entschärfen. Ein alternatives, leckeres Menü, das
dem Weihnachtsspeck entgegenwirkt und „nur“ 780 Kilokalorien enthält:

1 Tasse Minestrone (35 kcal)
200 g Putenbrust gegrillt (213 kcal)
200 g Broccoli (46 kcal)
200 g Petersilien-Sesam-Pellkartoffeln (150 kcal)
1 großer Bratapfel mit Mandel-Rosinen-Zimt-Füllung (195 kcal)
1 Glas Weißwein (144 kcal)

Diätfrei abnehmen mit Nüssen
Bei den Süßigkeiten gibt es viele Möglichkeiten, Kalorien einzusparen und
trotzdem weihnachtlich zu schlemmen: Zimtsterne, Dominosteine und
Spekulatius sind kalorienreicher als die praktisch fettfreien Printen. Auch
Lebkuchen ist kalorisch betrachtet dem Stollen, der eine echte Kalorienbombe
darstellt, vorzuziehen. Außerdem enthält Lebkuchen mehr Gewürze, die die
Gesundheit fördern. Typisch für die Weihnachtszeit sind auch Nüsse und
Mandeln. Es ist ein echtes Ernährungsmärchen, dass Nüsse und Mandeln zu
Übergewicht führen, analysieren die Experten des DKGD. Menschen, die täglich
eine Handvoll Nüsse oder Mandeln genießen, tragen nicht zur
Übergewichtsentstehung bei, sondern nehmen sogar leichter ab. Nüsse und
Mandeln können aus diätetischer Sicht noch mehr erreichen, denn sie fördern
die Gesundheit. Mandeln, Erdnüsse (eigentlich eine Hülsenfrucht und keine
Nuss) sowie Walnüsse beugen Diabetes vor. Aber in der Walnuss steckt noch
mehr: Durch die Omega-3-Fettsäuren in der Walnuss fördert sie die
Leistungsfähigkeit des Gehirns. Außerdem sind Walnüsse reich an der
Aminosäure Arginin, die den Blutdruck senkt. Zudem senken Nüsse und Mandeln
das Herzinfarktrisiko, und Cashews beugen Gallensteinen vor. Wer also jeden
Tag ein paar Nüsse isst, beugt vielen Krankheiten vor und optimiert sogar
die Figur.

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – dann steht die Waage vor der
Tür?
Die Adventszeit, das Nikolausfest, der Heilige Abend und die
Weihnachtsfeiertage sowie das kalte Silvesterbüfett wachsen sich statistisch
gesehen nicht zum „Specktakel“ aus, erläutert Müller. Wissenschaftlich
betrachtet ist die Weihnachtszeit für die Figur weit weniger gefährlich als
der Rest des Jahres: Die Menschen nehmen nicht zwischen Weihnachten und
Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten zu, interpretiert
Sven-David Müller das Ergebnis einer Studie, die beweist, dass die
durchschnittliche Gewichtszunahme in der Weihnachtszeit nur 370 Gramm
beträgt. Wer über Weihnachten aber doch mehr zugenommen hat, kann mit dem
vom DKGD empfohlenen Online-Programm Slimcoach ( www.slimcoach.de ) leicht
abnehmen. Über die Internetseite des Vereins www.dkgd.de können verschiedene
Broschüren zur Gewichtsoptimierung kostenlos abgerufen werden. Das DKGD
empfiehlt Übergewichtigen das „Abnehmkochbuch“, das im Horn Verlag
erschienen ist, als Programm einer gesunden ganzheitlichen
Gewichtsoptimierung.

In der imedo-Gesundheitscommunity können Sie sich mit anderen Menschen
austauschen. Diskutieren Sie zum Beispiel mit in der Gruppe „Essen, aber was
und wie?“
( www.imedo.de/group/overview/index/432-essen-aber-was-und-wie )

Erfahren Sie mehr zu gesundheitlichen Risiken durch Plätzchen und Lebkuchen
in den imedo-Gesundheitsnews: Acrylamid-Gehalt im Weihnachtsgebäck
( www.gesundheitsnews.imedo.de/news/107354-weniger-acrylamid-im-weihnachtsgeback )

Den Blutdruck durch Ernährungsumstellung senken

Den Blutdruck durch Ernährungsumstellung senken

Sven-David Müller bringt „Ernährungsratgeber Bluthochdruck“ heraus

Zu den blutdrucksenkenden Nahrungsinhaltsstoffen gehören Omega-3-Fettsäuren, die Aminosäure Arginin sowie die Mineralstoffe Magnesium und Kalium, informiert Diätexperte Sven-David Müller in seinem neuen „Ernährungsratgeber Bluthochdruck“. Bluthochdruck, den Mediziner als Hypertonie bezeichnen, ist die häufigste chronische Erkrankung in den westlichen Industrieländern. Normalerweise liegt der Blutdruck unterhalb von 120 zu 80 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule). Etwa eine Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist von Bluthochdruck betroffen, macht Diätexperte Sven-David Müller deutlich. Der Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer unter unbehandeltem erhöhtem Blutdruck leidet, hat ein extremes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, warnt der Berliner Diätexperte.

Die richtige Ernährung bei Bluthochdruck Die Diätexperten Sven-David Müller und Christiane Weißenberger bieten in ihrem jetzt erschienenen „Ernährungsratgeber Bluthochdruck“ einen theoretischen Einblick in die Erkrankung, zeigen die richtige Ernährung auf und präsentieren viele kreative Rezepte, die den Blutdruck senken. Um den Blutdruck zu senken, ist es erforderlich, die Ernährung umzustellen.

Omega-3-Fettsäuren aus Makrele und Lachs sowie Magnesium und Kalium aus Frischobst, Tomatensaft und Gemüse senken den Blutdruck effektiv.

Demgegenüber führen alkoholische Getränke, gesättigte Fettsäuren sowie ein Kalorienüberschuss zur Erhöhung des Blutdrucks. Es ist in wissenschaftlichen Studien bewiesen, dass Übergewichtige mit einer Gewichtsreduktion auch den Blutdruck senken. Teilweise macht die Gewichtsabnahme sogar eine medikamentöse Therapie überflüssig, betont Diätexperte Sven-David Müller.

Moderne Ernährungsmärchen: Salz erhöht den Blutdruck Von der Einsparung von Salz profitieren Hypertoniker nicht, denn Salz erhöht den Blutdruck praktisch nicht. Studien beweisen das. Lediglich Diabetiker sollten, wenn sie unter erhöhtem Blutdruck leiden, sparsam salzen. Eine spezielle salzarme Kost ist aber bei Bluthochdruck grundsätzlich nicht erforderlich, so Diätexperte Sven-David Müller. Dass Salz den Blutdruck erhöht und eine salzarme Kost den Blutdruck deutlich senkt, ist ein modernes Ernährungsmärchen. Der Effekt einer Salz-Einschränkung auf den Blutdruck ist minimal, und bei manchen Hypertonikern kommt es unter salzarmer Kost sogar zur Blutdruckerhöhung.

Wer seinen Körper nicht mit Salz überlasten möchte, sollte auf Fast Food, Fertigprodukte und das kräftige Nachsalzen bei Tisch verzichten, empfiehlt Diätexperte Sven-David Müller.

„Ernährungsratgeber Bluthochdruck“

Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, benötigen eine angepasste Ernährung und können dadurch sogar Medikamente einsparen. Der „Ernährungsratgeber Bluthochdruck“ enthält 60 Rezepte, die nach Kalorien, Nährstoffen, Natrium, Kalium und Magnesium von den Diätexperten Sven-David Müller und Christiane Weißenberger berechnet sind. Der „Ernährungsratgeber Bluthochdruck“ liefert auf 132 Seiten aber auch viele Tipps für das tägliche Leben und enthält beispielhafte Ernährungspläne für eine blutdrucksenkende Ernährung.

Diätexperten Müller und Weißenberger bringen „Ernährungsratgeber Bluthochdruck“ heraus Das neue Buch „Ernährungsratgeber Bluthochdruck“ haben die bekannten Diätexperten Sven-David Müller und Christiane Weißenberger verfasst. Die Rezepte haben die Diätexperten in der Lehrküche entwickelt und ausprobiert. Die Diätexperten arbeiten seit mehr als zehn Jahren zusammen und haben mehr als zwanzig Ernährungsratgeber herausgegeben. Diätexperte Sven-David Müller ist staatlich anerkannter Diätassistent und Diabetesberater und hat nutritive Medizin studiert. Er lebt in Berlin und ist bei einem Internet-Gesundheitsportal beschäftigt. Daneben ist er freiberuflich als Gesundheitspublizist und Medizinjournalist tätig.

Sven-David Müller ist Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. Christiane Weißenberger ist ebenfalls staatlich anerkannte Diätassistentin und hat sich zur Diabetesassistentin weitergebildet. Sie lebt in Werneck und ist auf die Beratung und Schulung von Patienten spezialisiert, die unter Stoffwechselerkrankungen leiden.

Informationen zu Bluthochdruck beim Internet-Gesundheitsportal imedo:

www.imedo.de/…

Entspannung senkt den Blutdruck:

www.svendavidmueller.de/…

„Abnehmen mit der Müller-Diät“ senkt den Blutdruck:

www.muellerdiaet.de/…

Bibliografische Daten zum Ernährungsratgeber Bluthochdruck Ernährungsratgeber Bluthochdruck, Schlütersche Verlagsgesellschaft, Sven-David Müller / Christiane Weißenberger, 12,90 Euro, ISBN 978-3-899993-574-5

Nüsse – Gesunder Genuss oder fette Sünde

VOX, Samstag, 31.10., 10:25 – 11:15 Uhr

Nüsse munden herrlich, sind aber Kalorienbomben. Presst man sie kalt, fließt reichlich Öl aus ihnen. Zwar sind Nüsse für Herz und Blutdruck förderlich, trotzdem soll man sie vorsichtig genießen. Mandelbaumbesitzer in Spanien oder Haselnussbauern im Piemont stehen zwischen Qualität und Preis in der stetig wachsenden internationalen Produktion. Derweil sind Nüsse hierzulande ein beliebter Snack und im ganzen Mittelmeerraum eine leckere Zutat für traditionelle Wintergebäcke. Auch immer mehr Köche kreieren Rezepte mit ihnen. Die Nusshändler und Nussverarbeiter probieren neue Geschmacksrichtungen und rösten Erdnüsse oder Pistazien mundgerecht.

In NZZ Swiss made: Ragusa. Aus der Not wird ein Erfolg. Der Schokoriegel mit Haselnüssen.