Diäten-Alarm in Deutschland

48 Prozent wollen vor Urlaub abnehmen

In der Politik ist die Diätenerhöhung erstmal vom Tisch – jetzt aber geht der Diäten-Alarm richtig los! Denn laut einer internationalen Umfrage von lastminute.de mit über 1.000 Teilnehmern aus Deutschland, wollen 48 Prozent der Deutschen vor dem Urlaub abnehmen – 79 Prozent davon bis zu 2,5 Kilo, 21 Prozent sogar bis zu 5 Kilo. Die Gründe: 44 Prozent wollen sich im Bikini oder in der Badehose einfach besser fühlen, 23 Prozent im Urlaub das Essen genießen und deshalb vorher ein bisschen abspecken. Und 27 Prozent wollen ohnehin abnehmen. Weniger als 1 Prozent nimmt vor dem Urlaub ab, um zu vermeiden, dass der Partner anderen Frauen oder Männern hinterherschaut. Um die überflüssigen Pfunde loszuwerden, versuchen es 50 Prozent mit Sport, 47 Prozent mit besserer Ernährung und 3 Prozent setzen auf Nulldiät.

Jojo-Urlauber: Vorher abnehmen – um dann wieder zuzunehmen

Fast 50 Prozent kämpfen also vor dem Urlaub mit überflüssigen Pfunden – aber: 53 Prozent geben auch an, dass sie während des Urlaubs wieder bis zu 2,5 Kilo zunehmen. Folglich ist es keine Überraschung, dass Deutsche in der Umfrage im internationalen Vergleich nach Amerikanern und Russen als die gierigste Nationalität am Buffet gesehen werden.

Der internationale Eitelkeits-Index
Das Klischee des unattraktiven deutschen Urlaubers wird jedes Jahr regelmäßig von Umfragen bestätigt. Doch sind sie sich dessen längst bewusst, denn 56 Prozent geben an, dass sie sich Sorgen um ihr Aussehen im Urlaub machen. Andere Nationalitäten sind jedoch sehr viel eitler: Urlauber aus Großbritannien (93 Prozent) machen sich am meisten Sorgen um ihr Aussehen am Strand, gefolgt von Frankreich (88 Prozent), Spanien (86 Prozent), USA (76 Prozent) und Italien (69 Prozent). Entsprechend sind die Unterschiede bei der Frage „Würden Sie soweit gehen und eine Schönheits-OP machen lassen, um am Strand besser auszusehen?“. Die Deutschen bejahen dies mit 2 Prozent – in den anderen befragten Ländern ist die Bereitwilligkeit höher: in den USA 5 Prozent, Frankreich 6 Prozent, Italien, 12 Prozent, Spanien 13 Prozent und Großbritannien ganze 17 Prozent.

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