Immer mehr Deutsche lassen sich coachen

Die Deutschen suchen sich immer öfter professionelle Coachs, die ihnen helfen, strukturierter durch den Alltag zu kommen, Probleme zu lösen oder selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Über diesen aktuellen Trend berichtet die neue WOMAN (Erscheinungstermin 28. Juni 2005).
Der eigene Coach – das kann die Supernanny für die Kindererziehung sein, der Berater für die Karriere oder der persönliche Sporttrainer. Sie alle bieten private Lebenshilfe.

„Den meisten Frauen, die zu mir kommen, fehlt die Selbstsicherheit“, sagt Job-Coach Ute Zander in WOMAN. Während eines Personal Coachings wird offen in alle Richtungen gedacht. „Spinnen ist erlaubt und sogar erwünscht“, so Ute Zander. Als neutraler Beobachter gibt der Coach Hilfe zur Selbsthilfe. Anders als Freunde oder Familie, die einen im Zweifel doch wieder in die alte Schublade stecken, hat er die nötige Distanz.

Coaching boomt auch vor dem Hintergrund, dass Deutschlands Frauen davon träumen, die ausgetretenen Pfade zu verlassen. WOMAN berichtet über die Ergebnisse einer neuen Studie, nach der sich 39 Prozent aller Frauen wünschen, ihre Berufsziele selbstsicherer zu verfolgen. 36 Prozent wollen einfach mal nein sagen, wenn Kollegen oder Vorgesetzte wieder zu viel verlangen.

58 Prozent wünschen sich, aktiver auf Leute zugehen zu können, mehr als ein Drittel will sich am liebsten nicht mehr dem Erwartungsdruck von Familie und Freunden beugen. Die Hälfte der Frauen möchte mehr Sport machen, 39 Prozent die lang geplante Diät in Angriff nehmen. Und 34 Prozent würden sich gern einen komplett anderen Kleidungsstil zulegen.

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