Beckenbergbaude, Oberlausitz

„Essen ist ein Stück Lebensfreude“ – diese kurze Aussage ist für André Meyer mehr als nur eine Feststellung, sondern seine Philosophie. Seit 2001 betreibt der Oberlausitzer den alt-bekannten Berggasthof Beckenbergbaude in der Gemeinde Kottmar. Sein Ziel: Den Gästen die Freude im Alltag schenken und die Möglichkeit geben, den Alltag hinter sich zu lassen und das genussvolle Leben zu kosten.

„Es war schon immer mein Traum, ein Restaurant selbst zu betreiben. Nachdem ich im Jahr 2001 meinen Ausbilderschein gemacht hatte, bot sich die Möglichkeit, die Beckenbergbaude zu pachten. Diese Chance habe ich am Schopf gepackt. Später haben wir das gesamte Anwesen dann gekauft“, sagt André Meyer, der das Lokal gemeinsam mit seiner Mutter und insgesamt vier Mitarbeitern betreibt. Bei größeren Veranstaltungen greifen im Familienbetrieb auch die beiden Brüder unter die Arme.

Seine gesamte Ausrichtung hat André Meyer unter das Schlagwort der Nachhaltigkeit gestellt. „Schon als junger Mensch habe ich mich für den Artenschutz und die Vielfalt engagiert. Es ist meine persönliche Überzeugung, die ich unbedingt auch in meinem Lokal umsetzen wollte“, sagt Meyer, dessen Baude seit 2013 auch bio-zertifiziert ist.

So wundert es kaum, dass die Karte jede Menge Köstlichkeiten der Region offeriert. Die Produkte stammen dabei aus ökologischen Betrieben sowie von regionalen Erzeugern und Produzenten. Säfte von der Lausitzer Streuobstwiese gehören neben dem schwarzen Bier aus Eibau, Weinen aus ökologischem oder sächsischem Anbau sowie fair gehandelten Kaffee-, Tee- oder Kakaospezialitäten zum Portfolio. Das Rindfleisch bezieht die Beckenbergbaude vom Ökohof in Mittelherwigsdorf sowie von einem Bauernhof aus Spitzkunnersdorf, den Fisch aus dem Lausitzer Seenland. „Lachs wird man beispielsweise nicht auf unserer Karte finden. Vielmehr setzen wir auf die Zucht der Region, die Wels und Buntbarsch hervorbringt“, sagt Meyer, der auf den persönlichen Kontakt und die Geschichten hinter den Gerichten setzt.

Auch der Begriff „saisonal“ bekommt in der Beckenbergbaude eine vollkommene Bedeutung, kommen doch auf die Karte tatsächlich nur Lebensmittel, die wirklich Saison haben. „Die Gurke schafft es erst auf den Teller, wenn der Gärtner sie bei uns im Angebot hat. Im Winter füllen beispielsweise Krautsalate ihre Lücke.“ Kreativität ist gefragt – auch bei der Interpretation klassischer Gerichte aus der Oberlausitz, wie etwa der beliebten Kartoffelklöße, der sogenannten Stupperle. Im Rahmen des Angebots „Genussreise Oberlausitz“ tauscht sich Chefkoch André Meyer auch mit anderen Gastronomen der Region aus und bringt, jeweils unter einem bestimmten Thema, traditionelle wie moderne Gerichte auf die Karten.

Doch die in 408 Metern Höhe gelegene Baude ist nicht nur ein kulinarisches Ausflugsziel: Wanderern und Radfahrern, die etwa auf dem Spreeradweg unterwegs sind, machen Rast oder bleiben gern auch über Nacht. Denn die Beckenbergbaude bietet vier Gästezimmer, deren Betten natürlich aus ökologischem Holz geschaffen wurden. Apropos Holz: Jährlich im Mai kommen traditionell über 30 Kettensägenschnitzer aus aller Welt auf dem Gelände der Baude zusammen, um neue Holzfiguren zu schaffen und mit Jung und Alt ein buntes Fest zu feiern.

www.beckenbergbaude.de

Klaus Breinig

Wenn die neueste Küchentechnologie aus Japan auf deutsche Kochgewohnheiten trifft, ist es gut, einen Fachmann für beide Bereiche zu haben. Show- und TV-Koch Klaus Breinig ist nicht nur Experte in Sachen Food und deutscher Traditionsküche, sondern auch Profi, wenn es um Küchengeräte und deren praktischen Nutzen geht. Mit seiner Erfahrung unterstützt er Panasonic ab sofort darin, die innovativen Funktionen der Kücheneinbaugeräte-Linie erfahrbar und nachvollziehbar zu machen und deren einfachen und optimalen Einsatz im normalen Kochalltag in den Vordergrund zu stellen.

Das Hauptziel der meisten technischen Neuerungen ist es, das Leben zu erleichtern und dadurch wertvolle Zeit zu sparen. Dennoch nutzen etliche Verbraucher die Möglichkeiten innovativer Funktionen häufig nicht vollkommen aus. „Seit dem Verkaufsstart unserer Kücheneinbau-Serie im August 2015 haben wir verschiedene Erfahrungen gemacht“, erklärt Ulf Triebener, Vertriebsleiter für Kücheneinbaugeräte bei Panasonic. „Einige Kunden haben die einzelnen Funktionen sehr gut in ihren Alltag integriert, andere kochen trotz innovativer Technik weiterhin wie mit einem herkömmlichen Backofen oder Kochfeld und verpassen dadurch viele Chancen.“
Unterstützung soll deshalb ab sofort Klaus Breinig bieten. Der gelernte Koch kann dank seiner jahrelangen Beraterfunktion in diesem Bereich und als Inhaber einer Kochschule viele praktische und alltagsorientierte Tipps geben. „Ich möchte allen Hobbyköchen vor allem die Einfachheit der Technik aufzeigen und ihnen damit mehr Sicherheit für zu Hause geben, denn mit präzisen Geräten wird Kochen zur Leidenschaft“, sagt Klaus Breinig. Insbesondere die Vorteile des Induktionskochfeldes mit integriertem Genius Sensor, das durch seine gradgenaue Temperatureinstellung und automatische Kontrolle Anbrennen oder Übergaren verhindert, und die Funktionskombinationen des 3-in-1-Kompaktbackofens, der dank eines vollwertigen Dampfgarers, Backofens und einer Mikrowelle schonende und dennoch zeitsparende Zubereitungsprozesse ermöglicht, sollen durch spezielle Rezepte, Cooking-Events und praktische Tipps und Tricks anschaulich und erlebbar gemacht werden. „Panasonic ist es wichtig, die Innovationen der Geräte für diejenigen verständlich und zugänglich zu machen, die täglich für ihre Familien in der Küche stehen, denn Kochen verbindet für uns Leidenschaft mit Präzision“, so Ulf Triebener.

Wie sich die technischen Möglichkeiten auf den normalen Kochalltag herunterbrechen lassen, zeigt Klaus Breinig mit einem einfachen Beispiel: „Nehmen wir ein traditionelles Gericht wie den Schweinebraten. In einem herkömmlichen Ofen rechnet man bei der Zubereitung pro Kilogramm Fleisch etwa 50 Minuten. Nutzt man jedoch die drei Funktionen des Panasonic 3-in-1-Kompaktbackofens, kann man schon in der Hälfte der Zeit einen saftigen Schweinebraten genießen. Einfach Mikrowelle und Dampfgarer zuschalten, durch die Kombination aus Heißluft und Feuchtigkeit bleibt der Braten super saftig. Wenn man zum Schluss noch einmal kurz die Grillfunktion aktiviert, hat man in kürzester Zeit eine knusprige Kruste und zartes Fleisch.“ Solche einfachen Hilfestellungen sind es, die Breinig den Verbrauchern in Zukunft mitgibt. Von der klassischen Sauce Hollandaise über Milchreis bis hin zur optimalen Zubereitung von Fisch gibt es viele praktische und schnelle Wege, die Technik im Alltag sinnvoll zu nutzen. „Durch die präzise, gradgenaue Temperatureinstellung und automatische Kontrolle des Induktionskochfelds kann zum Beispiel bei der Zubereitung einer Bachforelle nichts mehr schiefgehen. Einfach Pfanne auf den Herd geben, die Temperatur auf 75 Grad einstellen und den Fisch in Butter langsam ziehen lassen“, berichtet Breinig.

Spannend ist die Partnerschaft auch durch die Verbindung von östlicher Philosophie und westlicher Bodenständigkeit. Während Panasonic mit seiner japanischen Herkunft für neueste Technologie, puristisches Design und zukunftsorientiertes Denken steht, repräsentiert Klaus Breinig typisch deutsche, ehrliche Traditionsküche. „Ich bin ein sehr geerdeter Typ und schätze es, aus guten Grundprodukten das Maximum herauszuholen“, beschreibt Breinig sich und seinen Kochstil. Mit dieser Philosophie steht er der japanischen Küche sehr nah, in der der Respekt vor dem einzelnen Produkt großgeschrieben wird und Köche mit viel Sorgfalt und Bedacht mit den Rohstoffen umgehen. Unter anderen wird Breinig deutschlandweit in verschiedenen Kochstudios unterwegs sein und in seiner Kochschule in Edertal bei Kassel Kursteilnehmern und Interessierten die Möglichkeiten der Geräte veranschaulichen.

Dagmar von Cramm Magazin erscheint heute

DoldeMedien Verlag launcht neues Magazin: „eathealthy – der praktische Ernährungsratgeber“ – Chefredakteurin ist Dagmar von Cramm

Praktische Tipps von Experten sowie jede Menge raffinierte Rezepte für den Alltag, dafür steht das in der Form bislang einzigartige Konzept von „eathealthy“. Das neue Magazin aus dem DoldeMedien Verlag erscheint erstmals am 23. September 2014.

„eathealthy“ verbindet genussvolles Essen mit einer gesundheitsbewussten Lebensweise und richtet sich an eine vornehmlich weibliche Zielgruppe. „eathealthy“, der praktische Ernährungsratgeber, bietet dem Leser leicht anwendbare Hilfestellung, wie man alltagstauglich, saisonal, gesund und mit Spaß kocht. Alle Rezepte sind von Ernährungswissenschaftlern nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entwickelt und geprüft. Das neue Magazin im Pocket-Format erscheint zunächst zehnmal pro Jahr in einer Auflage von 100.000 Exemplaren.

Den Launch begleitet die renommierte Kommunikationsagentur pilot Stuttgart. „Der DoldeMedien Verlag ist ein sehr erfolgreicher Special-Interest Anbieter, der mit ‚eathealthy‘ ein völlig neuartiges und in der Form einzigartiges Konzept entwickelt – umso spannender ist es für uns gewesen, die Launch-Kampagne für ein ganz neues Produkt zu planen“, so Oliver Roth, Geschäftsführer von pilot Stuttgart. „Das Thema gesunde und trotzdem genussvolle Ernährung ist derzeit sehr aktuell, ‚eathealthy‘ trifft mit seiner Ausrichtung also absolut den Nerv der Zeit.“

Chefredakteurin von „eathealthy“ ist die Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm, die bekannteste Food-Journalistinnen Deutschlands. Ihre Fachbücher erreichten bisher eine Auflage von etwa vier Millionen und sie ist ein gefragter Gast in vielen TV-Sendungen zum Thema Ernährung. In Zusammenarbeit mit der Marketing- und Food-Spezialistin Adriana Williams, die bei DoldeMedien den neuen Objektbereich rund um „eathealthy“ verantwortet, leitet Dagmar von Cramm ein Team kompetenter Ernährungswissenschaftler. Das Team recherchiert zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, entwickelt und testet Rezepte in der redaktionseigenen Versuchsküche, und führt Produkt-Checks durch.

Roland Hradek, Geschäftsführer DoldeMedien Verlag: „Das Bewusstsein für gute, gesunde und gleichzeitig genussvolle Ernährung wächst in Deutschland stark, und das ist wichtig für die Gesellschaft. Doch wie schaffe ich das im Alltag, welche Fehler gilt es zu vermeiden und worauf sollte ich beim Einkaufen achten? Die Antworten darauf liefert ‚eathealthy‘ und gibt unseren Lesern einen praktischen Ratgeber für jeden Tag. Mit diesem neuen, innovativen Food-Magazin folgen wir ganz konsequent unserer Verlagsstrategie, mit Print- und digitalen Medien durch weitere Diversifikation in neue Themenbereiche dynamisch zu wachsen. Diesem Weg werden wir auch weiterhin durch Neugründungen, Zukäufe und Beteiligungen folgen.“

http://dagmarvoncramm.de/de/startseite/
www.facebook.com/dagmarvoncramm

Food Trends 2015

Lust auf gesund, neu und hausgemacht

Der moderne Verbraucher hat Spaß am Kochen und an einer gesunden, wohlschmeckenden Küche. Er schätzt neue Lebensmittelkombinationen, aber auch Großmutters Wissen wie das Einkochen von Marmelade. Das zeigt der Food Report 2015, der vier verschiedene Entwicklungen im Lebensmittelbereich unterscheidet. Die vier Trends Hybrid Food, Soft Health, Food Pairing und Do it yourself prägen die Esskultur und verändern bereits heute Alltag und Angebot, erklärt die Autorin Hanni Rützler.

Der Trend Hybrid Food umschreibt das Mixen, Mischen und Kreuzen von Lebensmitteln. Küchentraditionen der ganzen Welt werden zusammengeführt. Alles ist erlaubt: Obst darf mit Gemüse kombiniert werden, Fisch mit Fleisch, Süßes mit Salzigem, Warmes mit Kaltem, asiatische Gewürze mit europäischen Spezialitäten. Das bringt auch neue Markenprodukte hervor wie den Cronut, eine Mischung aus Croissant und Donut. Außerdem verschwimmen die Grenzen zwischen Restaurant und Supermarkt, das Shoppingerlebnis wird mit Essen und Kochkursen verbunden.

Das Verständnis für gesunde Ernährung hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt: Essen soll gesund sein, aber vor allem auch schmecken (Soft Health). Es werden nicht einzelne „ungesunde“ Produkte verboten, sondern der Fokus liegt laut Rützler auf einem ausgewogenen Speiseplan mit viel Obst, Gemüse und Getreideprodukten. Der Boom der veganen und vegetarischen Küche ist Ausdruck dieser Entwicklung, durch die teilweise ganz neue Produkte entstehen. Ein Beispiel ist Valess, ein Fleischersatzprodukt aus Milch und Pflanzenfaserstoffen.

Die Paarung von unterschiedlichen Lebensmitteln und Aromen (Food Pairing) beruht auf wissenschaftlichen Geschmacksanalysen. Ein Ergebnis: Je mehr Übereinstimmung bei den Schlüsselaromen, desto besser passen Lebensmittel in Speisen zueinander. Eine ideale Kombination sei zum Beispiel ein bittersüßes Dessert aus Sauerampfer, Pistazie, Grüner Tee und Basilikum.

Obst und Gemüse im eigenen Garten anbauen, Brot backen und Marmelade einkochen – immer mehr Menschen legen Wert auf Hausgemachtes. Verbraucher wünschen sich Geschmackserlebnisse frei von Zusatzstoffen und künstlichen Aromen, haben Spaß an der eigenen Lebensmittelherstellung und sehen sie als Ausgleich zum Alltag. Zudem sei der Do it yourself-Trend ein Ausdruck des Vertrauensverlusts gegenüber der Lebensmittelindustrie und des Wunsches nach einer unabhängigen Nahrungsmittelversorgung.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.zukunftsinstitut.de/foodreport2015

ECKART 2014

Die BMW Group und der Internationale Eckart Witzigmann Preis setzen ihr gemeinsames Engagement im dritten Jahr fort. Im Oktober erfolgt die Verleihung des ECKART 2014 in den Kategorien „Große Kochkunst“, „Innovation“ und „Lebenskultur“. Außerdem wird wieder der im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Förderpreis für „Kreative Verantwortung und Genuss“ vergeben. Die Verleihung und das anschließende Gala-Diner finden im BMW Museum statt. Auch auf inhaltlicher Ebene wird die Kooperation weiter ausgebaut. Nach gemeinsam veranstalteten Symposien zur Gemeinschaftsverpflegung 2012 und zum Thema Streetfood 2013 soll in diesem Jahr erläutert werden, wie ein konkreter Know-how-Transfer von der Spitzenküche in die Betriebsgastronomie funktionieren kann.

„Hochwertige Lebensmittel“, so Eckart Witzigmann, Jahrhundert-Koch und Namensgeber des internationalen Preises ECKART, „sind die Basis für eine gute Küche. So selbstverständlich dies erscheinen mag, die Umsetzung in der Praxis erweist sich immer wieder als Herausforderung – in der Spitzengastronomie und im Alltag. Zukünftig möchte ich unsere Preisträgerinnen und Preisträger noch mehr dazu gewinnen, innovative und zukunftsweisende Erkenntnisse der Koch-, Ernährungs- und Lebenskultur auch der Allgemeinheit bekannt und bewusst zu machen.“

Methoden der Spitzengastronomie lassen sich in der Tat selten eins zu eins in den Alltag, etwa in die Betriebsgastronomie, übertragen. Während Spitzenköche pro Abend maximal einige Hundert Teller zubereiten, gehen in der Betriebsgastronomie täglich Tausende von Portionen über den Tresen. „Die Betriebsgastronomie“, so Martin Straubinger, Leiter der BMW Group Betriebsgastronomie, „arbeitet unter völlig anderen Bedingungen als etwa die Sterneküche. Aber in den letzten beiden Jahren haben wir gelernt, dass es eine Reihe von Erkenntnissen gibt, die sich übertragen lassen. In der BMW Betriebsgastronomie legen wir großen Wert darauf, den Mitarbeitern jeden Tag ein ausgewogenes Angebot an frisch zubereiteten Speisen anzubieten. Dafür verwenden wir regionale, qualitativ hochwertige Zutaten von langjährigen Lieferanten. So beziehen wir zum Beispiel Wurstwaren und Kartoffeln aus Oberbayern sowie Obst und einige weiteren Gemüsesorten aus Niederbayern.“

Bei einem global agierenden Unternehmen wie der BMW Group gibt es zudem zahlreiche regionale und kulturelle Besonderheiten, die an den jeweiligen Standorten auch in der Küche zu berücksichtigen sind. Ein Ansatzpunkt für den Know-how-Transfer sind etwa neue, bisher in der Betriebsgastronomie wenig bekannte regionale Zutaten, wie sie zum Beispiel der letztjährige Träger des Preises für „Kreative Verantwortung und Genuss“, der brasilianische Spitzenkoch Alex Atala, in seiner Küche nutzt. So könnten solche Erkenntnisse beispielsweise die Betriebsgastronomie des im Bau befindlichen neuen BMW Werkes in Brasilien bereichern.

Der Internationale Eckart Witzigmann Preis ist eine der bedeutendsten Ehrungen für herausragende Verdienste um Kochkunst und Esskultur: Mit dem ECKART würdigt Eckart Witzigmann, als „Koch des Jahrhunderts“ geehrt, seit dem Jahr 2004 einzigartige Leistungen der Kochkunst und das besondere Engagement in dem facettenreichen Themenkreis der Lebenskultur. In Partnerschaft mit der BMW Group vergibt die Witzigmann Academy jährlich die Preise in den Kategorien „Große Kochkunst“, „Innovation“ und „Lebenskultur“. Seit dem Jahr 2013 gibt es zudem einen ECKART für „Kreative Verantwortung und Genuss“, dotiert von der BMW Group mit 10.000 Euro, hinzu.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Daniel Boulud (New York City), HRH Prince Charles of Wales (Highgrove), Elena Arzak (San Sebastian), Anne-Sophie Pic (Valence), Harald Wohlfahrt (Tonbach), Dieter Kosslick (Berlin), Ferran Adrià (Barcelona), Marc Haeberlin (Illhaeusern), Joël Robuchon (Paris) u.v.a.

Familienwerte

Aktuelle forsa-Studie zeigt: Familienrituale stehen bei Deutschen hoch im Kurs

Wir leben in einer Zeit der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Umso wichtiger werden Rollenbilder, die uns Orientierung bieten. Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Coca-Cola Happiness Instituts* ergab: Die Familie mit ihren Werten und Traditionen gibt vielen Deutschen auf ihrem Weg durchs Leben eine Richtung vor.

Eine besonders wichtige Tradition ist den Deutschen das gemeinsame Essen. Zwar bleibt im Alltag selten ausreichend Zeit, drei geregelte Mahlzeiten gemeinsam einzunehmen. Doch 72 Prozent der Befragten, die sich selbst als besonders lebensfroh bezeichnen, versuchen, zumindest an den Wochenenden in ihren Essenstraditionen dem elterlichen Vorbild zu folgen: Fand sich die Familie früher zu festen Zeiten bei Tisch zusammen, so pflegen die Menschen diese Tischkultur auch weiterhin. Wurde zu Hause gemeinsam gekocht oder zählten Restaurantbesuche zum Familienritual, so setzen sie dies in ihrer neuen Kernfamilie weiter fort. 75 Prozent der Lebensfrohen kochen am Sonntag gemeinsam, 71 Prozent nutzen hierfür den Samstag. Unter der Woche bleibt dagegen bei rund 40 Prozent der Befragten die Küche kalt.** Wenn auch nicht immer alle lieb gewonnenen Gewohnheiten im Alltag umsetzbar sind – die Wichtigkeit dieser Rituale für ihr Familienleben ist den Befragten bewusst.

Gemeisam aktiv
Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie stärken darüber hinaus gemeinsame Aktivitäten. Als nachahmenswert werden deshalb Familienunternehmungen betrachtet: 67 Prozent der lebensfrohen Deutschen (und 54 Prozent aller anderen Befragten) übernehmen die familiären Gepflogenheiten, Sonntagsausflüge zu machen, Verwandte zu besuchen, Kulturangebote wahrzunehmen oder zusammen zu verreisen. Auch mit den elterlichen Rollenbildern zeigen sich viele Deutsche zufrieden: Die Aufgabenverteilung im Haushalt soll nicht neu aufgerollt werden – immerhin 44 Prozent der Befragten orientieren sich bei der Verteilung der täglichen Pflichten an ihren Eltern.

Eine Generationenfrage
Lösungen in Familienfragen – zum Beispiel rund um die Kindererziehung – werden hingegen zunächst im Freundeskreis gesucht. 66 Prozent der besonders Lebensfrohen und 62 Prozent aller Anderen fragen ihre Freunde in vergleichbaren Lebenslagen nach Rat. Die Eltern rangieren als Tippgeber jedoch gleich auf Platz zwei: 54 Prozent der Lebensfrohen und 49 Prozent aller Anderen setzen auf die Erfahrung der Älteren. Papa und Mama bleiben für viele ein verlässlicher Begleiter auf dem Weg zu mehr Lebensfreude.

*Für die repräsentative Umfrage wurden im November 2013 mehr als 1000 Bundesbürger zwischen 14 und 69 Jahren, die in einer familiären Situation leben, befragt. Es wurde unterschieden zwischen Befragten, die sich selbst als sehr lebensfroh bezeichnen, und allen anderen.
** Für die repräsentative Umfrage wurden im April 2013 insgesamt über 2.000 Frauen und Männer zwischen 14 und 69 Jahren im forsa.omninet Panel zum Thema Essgewohnheiten befragt.

www.happiness-institut.de

Grillen ist nicht nur reine Männersache

Während „sie“ nach wie vor in der Küche das Sagen hat, übernimmt „er“ am Grillrost mehrheitlich die Regie. Emanzipation hin, Gleichberechtigung her: Bei der Zubereitung von Speisen, beim Kochen, Brutzeln, Backen und Grillen gibt es nach wie vor eine klare Rollenverteilung – je nach Jahreszeit.

Sind es meist die Frauen, die im Alltag für Frühstück, Mittagessen und Abendbrot sorgen, schwingt der Mann bevorzugt die Grillzange, bringt die Kohlen zum Glühen, wendet saftige Steaks oder knackige Würstchen und sorgt für die Getränke. So zumindest besagt es die Marktforschung, wenn nach dem Freizeitverhalten der Deutschen gefragt wird: Zu rund 75 Prozent ist und bleibt das Grillen Männersache. Beim Kochen am heimischen Herd ist es dagegen genau umgekehrt.

Doch wie bei jeder Umfrage lässt sich auch hier ein ganz anderer Trend ablesen: Immerhin jede vierte Frau weiß heute mit Anzünder und Grillkohle ebenso geschickt umzugehen und steht dabei am Grillrost ihren „Mann“. Und abseits aller Klischees ist es ja auch egal, wer hier die Hosen anhat: Hauptsache, es schmeckt.

In Deutschlands Haushalten wird immer öfter zu Grillbriketts gegriffen

So oder so: In immer mehr Haushalten wird, anstelle von Holzkohle, zu Grillbriketts gegriffen. Grillbriketts aus hochreinem Kohlenstoffkonzentrat – leicht zu erkennen am blauen TÜV-Siegel – bieten „Stück für Stück“ eine gleichbleibend hohe Qualität. Sie bilden eine perfekte Glut und halten diese über Stunden. Dadurch entfällt häufiges Nachlegen. Und so gelingen – ohne lange Wartezeiten – problemlos die köstlichsten Grillgerichte.

Die heizstarken Grillbriketts haben den Vorteil, dass sich die gleich großen Kohlestücke besonders gleichmäßig erhitzen. Daher sind sie sehr gut für lange Grillfeste geeignet. Dank ihres spezifischen Brennverhaltens sorgen sie vor allem aber dafür, dass das Fleisch außen knusprig wird und innen zart und saftig bleibt – und zwar ganz unabhängig davon, wer gerade am Grill steht.

Weitere Informationen im Internet unter www.grillprofi.de

Kulinarische Entdeckungsreisen durch Österreichs Regionen

Genuss erleben Menschen vor allem dann, wenn etwas Besonderes aus dem Alltag herausgehoben wird. Bei
kulinarischen Entdeckungsreisen zu den Urlaubsangeboten von Genuss
Reisen Österreich gelingt das: Der Alltag wird mit Genussurlauben
unterbrochen und mit Muße und Entspannung verknüpft. Wer die
schmackhaften Angebote von Genuss Reisen Österreich nutzt, erlebt
Genuss mit der erforderlichen Aufmerksamkeit für österreichische
Lebensmittel und deren fachkundige gastronomische Zubereitung. Mehr
über zeitgemäß verfeinerte regionaltypische Rezepte, attraktive
Genuss-Packages oder Kurse für Genießer und Touren zu Produktions-
und Schaubetrieben erfahren hier kulinarisch Interessierte. Bei
entschleunigten Urlaubstagen können Österreichs regionale
Spezialitäten erlebt werden.

Hotelier Frank Bläuel vom Berghotel Tulbingerkogel in Mauerbach
bei Wien vertritt mit seinem Arrangement „Naturgenuss“ diese
Philosophie. 2 Nächtigungen mit Buffetfrühstück, Eintritt in „Die
Garten Tulln“ , 5-Gang-Gourmetmenü und Weinbegleitung werden ab EUR
218,– pro Person angeboten. Information: Berghotel Tulbingerkogel,
Mauerbach bei Wien, http://www.tulbingerkogel.at.

Das Gut Pössnitzberg mit Gutshotel, Dreihaubenrestaurant Kreuzwirt
und der Champagnerie in Glanz an der südsteirischen Weinstrasse
bietet das Package „Kulinarische Auszeit“ an. 3 Tage während der
Woche mit 2 Übernachtungen, Essen im Gutshotel, Eintritt in die
Erlebnis- und Verkostungswelt des Genussregals in Vogau und
viergängiges Abendmenü inklusive Weinbegleitung im
3-Hauben-Restaurant Kreuzwirt unter der Leitung von Gerhard Fuchs
kosten EUR 199,– pro Person. Sekt- und Weinverkostungen in der
„Champagnerie“ laden ein, gemütliche Stunden entspannt mit Wissen zu
füllen. Information: Gut Pössnitzberg, Glanz an der Weinstrasse,
http://www.poessnitzberg.at .

Das Brennerei- und Wellnesshotel Lagler in Kukmirn, Südburgenland,
sieht sich als Wohlfühlhotel. Ruhe, sich Zeit nehmen, intakte Natur
genießen, die Seele zwischen romantischen Obstgärten baumeln lassen,
totale Entspannung durch Kirschstein- und Apfelmassagen und mehr
erfahren über die Familientradition und die Kunst des Schnapsbrennens
im Hause Lagler. Ute Lagler: „Genießen hängt auch mit Wissen über die
Qualität der Rohstoffe zusammen“. Das Package „Wunschlos glücklich“
mit 2 Nächtigungen und 2 Fünfgang-Gourmet-Schmankerlabendmenüs und
Lagler-Wellnessparadies kostet pro Person EUR 189,50. Informationen:
Hotel Lagler, Kukmirn, Burgenland, http://www.lagler.cc .

Bio entdecken – Bio erleben

Karstadt Warenhaus GmbH und Karstadt Feinkost GmbH & Co. KG arbeiten gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft mit gesunden Produkten

Über zehn Jahre ist es her, da startete Karstadt ein neues Aufsehen erregendes Projekt und ließ bundesweit in seinen Märkten die ersten Bio-Aktionswochen vom Stapel. Bio war damals mehr als erklärungsbedürftig. Heute gehören Lebensmittel mit dem Bio-Siegel zum Alltag vieler Menschen. Tendenz steigend. Doch Bio ist immer noch für Überraschungen gut – im besten Sinne. Zum Beispiel, wenn es um neue Produkte geht. Und genau da setzen die Karstadt Bio-Aktionswochen an. Große und kleine Genießer sind herzlich eingeladen, in den Perfetto-Feinkostmärkten bei Karstadt Neues, Interessantes und Genüssliches in Sachen Bio zu erfahren. Vom 18. Juni bis 1. Juli ist es wieder soweit. Vierundvierzig Filialen machen mit. Neben Verkostungen und anschaulichen Verbraucher-Informationen lädt ein großes Gewinnspiel zum Mitmachen ein. Die offizielle Auftakt-Veranstaltung fand diesmal in Düsseldorf statt.

Wie bereits in den vergangenen Jahren begleitet das Projekt „Bio erleben!“ den Auftakt der Biowochen. Auch Eurotoques-Meisterkoch Markus Haxter war wieder mit dabei und zwei Schulklassen aus Düsseldorf. Gemeinsam mit einer Ernährungsberaterin setzten die Kids das Thema gesundes Frühstück in die Tat um. Klasse Nummer zwei wurde am Herd aktiv. Und nach Ladenschluss müssen die Eltern ran. Der „Elternabend“ informiert rund ums Thema Bio und regt in vielen Aktiv-Parts dazu an, gesunde Ernährung in den Alltag zu integrieren.

Bio ist alltagstauglich
Mittlerweile umfasst das Bio-Sortiment in den Perfetto Feinkost Märkten der Karstadt-Häuser zwischen 800 und 3000 Artikel. Sie alle tragen das offizielle Bio-Siegel. Und es kommen immer mehr hinzu. Die Produktpalette reicht von frischem Obst und Gemüse über Molkereiprodukte, Wurst und Fleisch bis hin zu Teigwaren, Brotaufstrichen und Snacks. Auch Top-Weine aus biologischem Anbau sind zu haben. Und weil Bio mittlerweile zum Alltag gehört, werden künftig die Produkte auch dort zu finden sein, wo alle anderen Produkte stehen. Das heißt: Die Artikel aus den Bioshops stehen dann neben ihren konventionellen Vertretern. So ist auch der Preisvergleich kein Problem mehr. „Bio gehört mittlerweile zur Alltagskultur. Zweistellige Zuwachsraten geben uns recht. Wir freuen uns darüber und werden auch weiterhin alles daran setzen, dass Bio in aller Munde ist“, sagt Roland Schäfer, Bereichsleiter Auslandsabteilung, Qualitätssicherung und Umweltschutz-beauftragter der Karstadt Warenhaus GmbH.

Warum Gastronomen oft rot sehen

„Obwohl bei den Gästen aktuell eine hohe
Ausgehlust herrscht und die Erlöse während des letzten Jahres in der
Gastronomie um bis zu 10% gestiegen sind, befinden sich zahlreiche
Betriebe auf direktem Wege in die Kostenfalle,“ beobachtet Peter
Grander, BA, Consultant der con.os tourismus.consulting gmbh mit
Schwerpunkt Gastronomie. Die Gründe lassen sich dabei relativ einfach
nachvollziehen.

Grander: „Das tägliche gastronomische Engagement bereitet den
meisten Unternehmern mehr Freude als das überlebensnotwendige
Interesse an Kostenmanagement und Controlling. Der Blick auf die
Kostenstruktur ist absolute alltägliche Pflicht.“ Die meisten
Kosten-Todsünden sind zwar bekannt, aber noch ist das Bewusstsein für
die Steuerung und Planung bei vielen Unternehmern zu gering
ausgebildet.

Gastronomische Kostenfallen

Qualität basierend auf regionalen und biologischen Produkten wird
von Kunden mittlerweile meist vorausgesetzt. Die daraus
resultierenden hohen Einkaufskosten werden genauso wie die hohen
Mitarbeiterkosten jedoch bei der Kalkulation vielfach vernachlässigt.
Allzu oft orientiert sich die Preisgestaltung an den umliegenden
Mitbewerbern ohne die eigene Aufwandsstruktur zu beachten. Laufende
Kontrollen wie Warenkontrolle oder Inventur sind im Alltag kaum
vertreten.

Die con.os Gastro Controlling Tipps

„Je komplexer ein Gastronomiebetrieb wird, desto wichtiger ist
professionelles Controlling für fundierte Entscheidungen. Damit
können Kennzahlen- und Benchmarkvergleiche kontinuierlich vorgenommen
werden. Zu fördernde betriebliche Stärken und zu eliminierende
betriebliche Schwächen werden schonungslos transparent“, erläutert
Mag. Manuela Wiesinger, Consultant der con.os tourismus.consulting
gmbh mit Schwerpunkt Controlling den großen Nutzen.

1) Einführen von klaren Organisationsstrukturen und Prozessen
in der Warenwirtschaft

Kontinuierliches Gastro-Controlling erfordert ein exaktes,
elektronisches Erfassungssystem nach verkauften Produktgruppen und
-mengen.

2) Dauerhafte Planungs- und Steuerungsinstrumente, die in
Echtzeit ablesbar sind

Neben der Erstellung und Einhaltung von Qualitätsstandards wie
z.B. bei Rezepturen bedarf es der exakten Kosten- und Ertragsplanung,
Lagerhaltung, Kennzahlenvergleiche und umgehender Reaktion auf
Umsatzveränderungen, die auf eine schwindende Ertragsstruktur
hindeuten.

3) Aktives Personalmanagement

Die Gastronomie hängt zu 100 % von den agierenden verkaufenden und
produzierenden Mitarbeitern ab. Motiviertes Personal bedeutet
hervorragendes Service, passende Umsätze und damit akzeptable
Wareneinsätze.

4) Genaue ökonomische Abgrenzung der einzelnen Betriebsteile
zueinander

Bei so genannten „Multi-Unit-Betreibern“, also Gastronomen mit
mehreren Betriebsteilen unter einer gemeinsamen Führung, lohnt sich
eine exakte Abgrenzung der Erlöse und Aufwände im wahrsten Sinne des
Wortes. Nur so werden „Quersubventionen“ zwischen Betriebsteilen
sichtbar. Personal- und sonstige betriebliche Aufwände können genau
abgegrenzt werden.

Grander: „Wer die gastronomische Kür leben möchte, der muss zuerst
die Basis im Alltag schaffen. Die con.os tourismus.consulting
unterstützt Gastronomiebetriebe seit vielen Jahr bei der
erfolgreichen Erfüllung der Pflicht und an der alltäglichen
gastronomischen Basis.“