Listerien in Käse – ein häufiges Problem?

Meldungen über Rückrufe von mit Listerien verunreinigten Lebensmitteln finden sich immer wieder in den Medien. Vor allem rohe Fleischwaren, Räucherfisch und verschiedene Käsesorten stehen dabei im Fokus – Wie gelangen diese Bakterien in die Lebensmittel, wie gefährlich sind solche Verunreinigungen und wie häufig sind Listerien tatsächlich nachzuweisen?

Listerien im Käse

In der Käserei auf dem Albhof wurden in zwei Chargen Käse durch Eigenkontrollen Listerien festgestellt – Deswegen ruft der Albhof vorsorg­lich alle Käsesorten aus dem betreffenden Reiferaum zurück

Listerien-Käse

foodwatch stellt Strafanzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen Lidl und baden-württembergisches Verbraucherministerium – Todesfall nach unzureichender Information über Gesundheitsgefahr

Listerien

Die unterschätzte Gefahr – Schwangere sollten auf rohe tierische Lebensmittel verzichten

Keime in Mastenten – betrügerische Praxis bei Tintenfischringen

Bundesamt stellt aktuelle Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung vor – Keime in Mastenten Nach diesen Calamari im Andaz Capital Gate Abu Dhabi war der Autor 10 Tage im Krankenhaus! Bei Mastenten wurden Campylobacter und Salmonellen deutlich häufiger nachgewiesen als bei Masthähnchen. Fast jede dritte Probe der untersuchten Tintenfischringe oder „Calamari“ hatte einen zu hohen Panadeanteil. Diese und weitere Ergebnisse hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit weiterlesen …

Milchshakes – häufig Hygieneprobleme bei eigener Herstellung

Viele Gaststätten und Eisdielen stellen Milchshakes selbst her. Doch werden die Shakes und ihre Zutaten nicht ordnungsgemäß gelagert bzw. schnell verbraucht, können sich Mikroorganismen rasch vermehren. So wurden bei Untersuchungen von selbstgemachten Milchshakes hohe Gehalte an Enterobakterien (wie E. coli) und Hefepilzen festgestellt

Milch ist nicht gleich Milch

Da Rohmilch nicht wie Konsummilch einer Wärmebehandlung unterzogen wird, werden krankheitsauslösende Keime nicht abgetötet und können bei empfindlichen Personengruppen schwere Erkrankungen auslösen

Selbermachen statt Fertigware!

Frische, gefüllte Pasta aus dem Supermarkt überzeugt gar nicht – Keimbelastung und Kennzeichnungsmängeln – Bei zwei Proben waren die Keimbelastungen so hoch, dass der Grenzwert überschritten wurde; eine davon musste als gesundheitsschädlich beurteilt werden – Trüffelpasta mit 3 mg/kg!