Trüffelherbst in Istrien

Hochsaison für Feinschmecker. Bis Ende November steht die kroatische Adria-Halbinsel Istrien ganz im Zeichen der berühmten weißen Trüffel. Sie prägt nicht nur die Speisekarten von Landgasthäusern und Restaurants, sondern auch zahlreiche traditionelle Feste.
Das geografische Dreieck zwischen Buzet, Buje und Pazin gilt vor allem im Bereich des Flusses Mirna als magisches Dreieck für Genießer. Schwarze und weiße Trüffel finden in den Eichenwäldern optimale Wachstumsbedingungen, wobei unter Feinschmeckern die weiße „Tuber magnatum pico“ als absolute Krönung und weltweit als eines der teuersten Spitzenprodukte gilt.

Die weiße Trüffel Istriens gedeiht ab Mitte September bis Ende November unter ähnlichen Bedingungen und am gleichen Breitengrad wie ihre international berühmte Namensvetterin aus Alba, mit der sie de facto identisch ist. Sie wächst unterirdisch, Trüffelsucher benötigen dafür spezielle Lizenzen und – da sie unterirdisch wächst – dafür ausgebildete Hunde.

Je nach Stil des Restaurants werden die Trüffel über verschiedenste Gerichte gehobelt oder geraspelt, sind im Herbst aber in Istriens Gourmetrestaurants ebenso selbstverständlich wie in den gemütlichen Landgasthäusern, den sogenannten Konobas, wo nach alter Tradition noch viele Gerichte in der Glut am offenen Feuer zubereitet werden. Besonders beliebt sind weiße Trüffel zu Fuži- und Pljukanci- Nudeln, Fritada (Rührei) und verschiedene Kombinationen von Fleisch. Manche Restaurants wagen sich aber auch an spannende Kombinationen mit Fisch oder Desserts, wobei gerade Schokolade raffinierte Geschmackserlebnisse eröffnet. www.istra.hat

Darüber hinaus stehen traditionell zahlreiche Feste rund um die weiße Trüffel am Programm:

Livade: 18.9. – 30.10.2016 jedes Wochenende: Trüffeltage des Trüffelrestaurants Zigante mit Trüffelfest und Verkostungen, Trüffelzubereitung & Kochshows, Weißer-Trüffel-Auktion, Demonstration der Trüffelsuche mit Hunden(www.sajamtartufa.com).

Livade & Oprtalj: 22. – 23.10.2016: XXI Tuberfest: Trüffel-Tage mit Weinverkostungen sowie Wahl der schönsten und größten weißen Trüffel der Saison.

Motovun: 22.10.2016: Fünftes TeTa – Teran und Trüffel-Festival: Trüffelgerichte und Weidegu mit istrischen Winzern.

Momjan: 5,/6,11.2016: Tage des Muskats und der Trüffel aus Momjan: Wein- und Trüffelmesse mit lokalen Muskat-Winzern aus der Region Momjan

Buzet: 5. /6.11.2016:Trüffelfest

Weitere Informationen: www.istra.hr

Soester Winzermarkt bietet Auswahl an über 500 Weinen

Erstmals auch Wein aus der Ahr-Region im Angebot

Genauso idyllisch wie in den vertretenen Weinregionen selbst präsentiert sich der Soester Winzermarkt im Theodor-Heuss-Park mit seinen urigen Grünsandsteinmauern und alten Baumbeständen und liefert am ersten Juli-Wochenende das passende, ausgesprochen beliebte Ambiente für einen gemütlichen Sommerabend in netter Runde.

Vom 30. Juni bis 3. Juli, bei (dann hoffentlich) sommerlichen Temperaturen bietet der Winzermarkt genau die richtige Atmosphäre zum entspannten Probieren, Informieren und Genießen.
Im Mittelpunkt stehen wie immer deutsche Weinanbaugebiete, wenn die alte Hansestadt Soest bereits zum 21. Mal Gastgeber für 16 Winzer aus den Anbaugebieten Franken, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheinhessen und erstmals auch aus der Ahr-Region ist. Die Eröffnung wird in diesem Jahr begleitet von der amtierenden Weinkönigin der Nahe, Franziska Finkenauer. Seit Jahren kommen die Winzer unverändert gerne nach Soest. Das spricht für die Qualität der Anbieter und eine treue Fangemeinde. Schließlich hat sich der Soester Winzermarkt im Laufe der Jahre fest im Veranstaltungskalender etabliert und gehört bei der Winzergemeinschaft zu den Top-Destinationen auf der jährlichen Markt-Tournee.

Mit über 500 verschiedenen Weinen und Winzersekten aller Geschmacksrichtungen, haben Besucher eine große Auswahl und die Möglichkeit, im Rahmen verschiedener Weinproben, die Produkte zu verkosten und sich direkt vom Erzeuger fachlich und informativ beraten zu lassen. Im Fokus stehen in diesem Jahr neben leichten Terrassenweinen für den Sommer „weiße Exoten“ – ausgefallene Rebsorten im Glas.
Heißes Jahr und heißer Jahrgang! Und das im wahrsten Sinne des Wortes. An solche Temperaturen und Trockenheit im Frühjahr wie in 2015 können sich auch die Alten unter den Winzern nicht erinnern. Wie erwartet fiel die Erntemenge daher auch leicht geringer aus. Fachleute und Weinmacher sind aber von der Qualität begeistert und erwarten einen großen Jahrgang. Gute Voraussetzungen für die Weinlese 2015. Für Weingenießer bedeutet das: der neue Jahrgang wird wieder ein Jahr der Entdeckungen. Bei Fassweinproben in den Weingütern ließ sich schon das fulminante Potenzial der Weine erahnen. Die Weißweine zeigen sich erfreulich fruchtig-frisch im Glas. Bis zum Sommer werden sie noch einiges an Aromen und Mineralität entfalten, auch darin sind sich die Fachleute einig.

Am Donnerstag und Freitag gibt’s bei allen teilnehmenden Winzern zum Tagesausklang wieder eine große Auswahl an „After Work Cocktails“. Hierbei handelt es sich um Cocktails der etwas anderen, der etwas feineren Art, denn Sekt und Wein sind hier die Grundlage für die besondere Mischung. Ein Grund mehr für einen Besuch des Winzermarktes, denn so lässt sich der Feierabend besonders schön einläuten. Die Cocktail-Rezepte zum Nachmachen gibt’s übrigens im Internet unter www.weinsommer.de.
Hier können sich die Besucher bereits im Vorfeld der Veranstaltung auch einen Einblick in die Vielfalt des gesamten Angebotes verschaffen und eine virtuelle Weinprobe vornehmen. Per einfacher Suchfunktion kann man sich eine individuelle Weinprobe selbst zusammenstellen und somit gut vorbereitet den Winzermarkt besuchen. Einfach einmal ausprobieren. Natürlich kann man auf dieser Seite auch gleich Weinpakete bestellen, Informationen über die Anbaugebiete erhalten sowie Weinreisen online buchen.

Programm:
Donnerstag, 30. Juni – 16:00 – 23:00 Uhr
16:30 bis 20:30 Uhr – Zur Winzermarkt-Eröffnung Tanz- und Partypower mit bekannten Hits und Oldies mit der Band „High Energy“
17:00 bis 20 Uhr – „Wein tanzt im Glas“ – After Work Cocktail
18.00 Uhr – Offizielle Talk-Eröffnung mit dem Bürgermeister der Stadt Soest, Dr. Eckhard Ruthemeyer in Begleitung der beiden Soester Repräsentationsfiguren, Bördekönigin Elissa Bäcker und dem Jägerken von Soest, Andre Schlüter sowie der amtierenden Nahe-Weinkönigin Franziska Finkenauer.
Freitag, 1. Juli -16:00 – 24:00 Uhr
16:00 bis 18:00 Uhr – Themenverkostung „Weiße Exoten“ – ausgefallene Rebsorten im Glas. Hier ist Probieren angesagt. Die Verkostung mit jährlich wechselnden Themen ist für Weininteressierte immer eine willkommene Gelegenheit, die geschmackliche Vielfalt der Weine im direkten Vergleich zu diskutieren. Gut gekühlte Weißweine sind immer der perfekte Begleiter für laue Sommerabende auf der Terrasse und im Garten.
17:00 bis 20 Uhr – „Wein tanzt im Glas“ – After Work Cocktail
16:30 – 20.30 Uhr – Die Band „More Music“ präsentiert Oldies und deutsche Schlager
Samstag, 2. Juli – 14:00 bis 24:00 Uhr
16:30 bis 20:30 Uhr – Das Trio „UpToDate“ präsentiert Oldies, Jazz, Swing und Pop
Sonntag, 3. Juli – 12:00 bis 20:00 Uhr
Ab 12:00 Uhr – Winzer stehen Rede und Antwort – Was Sie schon immer über Wein wissen wollten.
14:00 bis 18:00 Uhr Zum Winzermarkt-Abschluss gibt’s mit „Swing & Jazz“ launige musikalische Interpretationen zum Weinsommer-Abschluss.

Hinweis: Donnerstag bis Samstag werden ab 21 Uhr im Rahmen von Public Viewing Spiele der EM gezeigt.

Weitere Informationen: im Internet unter www.wms-soest.de/veranstaltungen

Meiningers Deutscher Sektpreis 2015

Großer Erfolg für deutsche Sekte: Sekthaus Raumland mit der „Kollektion des Jahres“ aus-
gezeichnet

Beim erstmals durchgeführten „Meiningers Deutscher Sektpreis“ wur- den knapp 450 Sekte aus traditioneller Flaschengärung von einer Fach- jury aus Oenologen, Winzern, Weinfachhändlern, Sommeliers und Fachjournalisten unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sprechen für sich: 262 der eingereichten Sekte erzielten 87 und mehr Punkte (im internationalen 100-Punkte-Schema) und dürfen ab sofort mit dieser Auszeichnung werben.

„Ein großartiger Erfolg für die deutschen Sekterzeuger“, so Christoph Meininger, Verleger und Veranstalter des Weinpreises. „Das Image von deutschem Sekt hat in den vergangenen Jahren teilweise massiv unter dem Preiskrieg der Supermärkte und Discountern gelitten. Mit Meiningers Deutscher Sektpreis bieten wir den Winzern, Sektkellereien und Genossenschaften eine Plattform, um mit ihren großartigen Quali- täten in einer Blindprobe zu überzeugen und damit dem Weinkonsu- menten eine verlässliche Orientierung zu sein. Das Qualitätsniveau der eingereichten Sekte aus traditioneller Flaschengärung ist unglaublich hoch.“

Insgesamt stellten über 200 Winzer, Sektkellereien und Genossen- schaften 440 Sekte aus klassischer Flaschengärung an – beim Riesling Sekt trocken ohne Jahrgangsangabe angefangen bis zur Premium- Sekt-Cuvée aus klassischen Burgundersorten.
Verkostet wurden die in sechs Kategorien eingeteilten Sekte an zwei Tagen im Verkostungsraum des Meininger Verlags in Neustadt an der Weinstraße. In jeder Kategorie wurden in einer zweiten Finalrunde die besten Sekte erneut auf den Prüfstand gestellt und die Gewinner der Plätze 1 bis 3 ermittelt. Sowohl bekannte, in der Spitze etablierte Be- triebe als auch Neuentdeckungen stehen auf dem Siegertreppchen. Das Preisniveau der Siegersekte reicht dabei von 8 Euro bis 60 Euro. Neben den Gewinnern der Plätze 1 bis 3 wurden beim diesjährigen Meiningers Deutscher Sektpreis drei Sonderauszeichnungen verliehen: Das Weingut Huber aus Malterdingen/Baden konnte die Jury mit sei- nem 2010 Chardonnay Blanc de Blancs Brut Nature überzeugen und wird als „Bester Sekt Brut Nature“ geehrt. Das Weingut Singer Fischer aus Ingelheim, Rheinhessen, stellt mit seinem 2012 Freezling, einem versekteten Riesling Eiswein, eine Rarität zur Verkostung an und konn- te mit diesem die Jury so überzeugen, dass er als „Bester Sekt Doux“ ausgezeichnet wird.

Mit der Kollektion des Jahres wird mit dem Sekthaus Raumland einer der führenden Sekterzeuger Deutschlands geehrt. Mit seiner Top- Cuvée, dem Triumvirat aus dem Jahrgang 2008, belegt er in der Kate- gorie der Burgunder Cuvées Platz 1, mit der Cuvée Katharina, ebenfalls aus dem Jahrgang 2008, belegt er in der gleichen Kategorie zudem Platz 2. Weitere 3 Sekte wurden mit 93, 91 sowie 90 Punkten bewertet. Die Sieger sowie die Top 50 des diesjährigen Sektpreises stellt Meiningers Weinwelt in seiner November-Ausgabe vor. Darüber hinaus sind alle Sekte, die beim Wettbewerb mehr als 87 Punkte erzielen konnten, ab sofort unter www.meininger.de zu finden.

Saale-Unstrut lockt mit Winzerfesten

Kaiser Otto III. wäre sicher stolz, wenn er wüsste, welche Folgen seine Großzügigkeit hatte: 998 schenkte er dem Kloster Memleben Weinberge und setzte damit den Grundstein für die Entfaltung des Weinbaus in Saale Unstrut. Heute sind die bis zu eintausend Jahre alten Hang- und Steillagen mit ihren urigen Trockenmauern und Weinberghäuschen prägend für die Region. „Toskana des Nordens“ taufte der Jugendstil-Künstler Max Klinger die liebliche Landschaft rund um Naumburg. Von ihrer schönsten Seite zeigt sie sich im Herbst. Denn dann ist Weinlese – und die Zeit fröhlicher Winzerfeste.

Was die Benediktinermönche des Klosters Memleben im Kleinen begannen, entwickelten die Zisterzienser des Klosters Pforta in Bad Kösen ab 1138 im großen Stil weiter. Aus Landschaften wurden Lagen. So mauserte sich Saale-Unstrut zum heutigen Qualitätsweinanbaugebiet, und zwar dem nördlichsten in Deutschland. Kenner schätzen die Weine für ihr unverwechselbares Profil mit feingliedrigem Bukett und zarten mineralischen Nuancen. Angebaut werden hauptsächlich helle Rebsorten wie Müller-Thurgau, Weiß- und Grauburgunder, Riesling, Silvaner. Zu den Raritäten gehören Gutedel und der rote André, der nur in Saale-Unstrut wächst.

– Kleine Region – große Vielfalt –
Dem Weinliebhaber erschließt sich die Aromenvielfalt der mit etwa 770 Hektar vergleichsweise kleinen Weinregion auf Wander- und Radwegen, die von Weinberg zu Weinberg führen. Neben dem Landesweingut Kloster Pforta finden Genießer über 50 Privatweingüter, rund 450 Produzenten der Winzervereinigung Freyburg und die Rotkäppchen Sektkellerei am Wegesrand. Jetzt, im Herbst, kann man den ansässigen Winzern bei der Weinlese zusehen. Und wenn ein Sträußchen am Haus hängt, laden sie Besucher zur Einkehr in die Straußwirtschaft.

Saison haben jetzt auch die heiteren Winzerfeste in der Region. Geschmückte Höfe bieten eine heimelige Kulisse dafür. Trestertreten, Weinbergs- und Kellerführungen, Fassrollen und handgemachte Musik unterhalten zwischen dem weinseligen Treiben. Und überall verlocken der Duft von frischem Zwiebelkuchen und der fruchtig-süße Geschmack des ersten Federweißers.

Die nächsten Feste finden am 26. September (Weingut Triebe in Würchwitz, Thüringer Weingut Bad Sulza), 3. Oktober (Weingut Born und Weingut Hoffmann in Höhnstedt), 31. Oktober (Weingut Pawis in Zscheiplitz) und 7. November (Winzervereinigung Freyburg und Weingut Grober Feetz in Freyburg) statt.

Weitere Termine sowie passende Reiseangebote hält der Tourismusverband Saale-Unstrut-Tourismus auf seiner Website bereit: www.saale-unstrut-tourismus.de . Und Informationen zur Weinbauregion gibt der Weinbauverband Saale-Unstrut unter www.weinregion-saale-unstrut.de

Matthias Diether, Gunnar Tietz und Jörg Woltmann

Kulinarischer Austausch beim Gala-Abend „first floor“ & friends

Am 09. Mai 2015 lädt das Gourmetrestaurant „first floor“ zu einem unterhaltsamen Gala- Abend ein. Ein kulinarischer Austausch mit Spitzenköchen, Winzern und Jörg Woltmann, dem Alleingesellschafter der KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH, sorgt für einen abwechslungsreichen Abend.

Gute Unterhaltung, feine Weine und exquisites Essen gehören an einem Abend in guter Gesellschaft einfach dazu. Doch auch das Auge isst mit und so hat das Sternerestaurant „first floor“ sich eines der ältesten produzierenden Handwerksbetriebe Berlins zur Seite geholt. Die KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH, kurz KPM, wird im Rahmen des Gala-Abend feinstes Porzellan für das 6-Gänge-Menü zur Verfügung stellen. Küchenchef Matthias Diether freut sich über diese wertvolle Partnerschaft: „Sowie ein Maler seine Leinwand braucht, so benötigen wir Köche das perfekte Porzellan, um unsere Kreationen in Szene zu setzen. Die KPM Serie URANIA ist mit ihren klaren Linien und Verzicht auf überflüssiges Dekor eine hervorragende Bühne.“

Für fünf befreundete Köche öffnet Matthias Diether an diesem Abend seine Küche. Nicht nur der jüngste deutsche Sternekoch in den Achtzigern wird einen Gang präsentieren, sondern unter anderem auch der Erfinder der Erlebnisgastronomie sowie ein Spitzenwinzer aus der Pfalz werden in der „first floor“ Küche werkeln.

Vor den Kulissen sorgen Chefsommelier Gunnar Tietz, die charmante Winzerin Gesine Roll, Winzer Joachim Heger sowie Helmut Dönnhoff für die passende Weinbegleitung. Mineralische Weine aus Mozernheim sowie Premiumweine aus weltbekannten Lagen wie dem Ihringer Winklerberg und der Herrmannshöhle an der Nahe runden das 6-Gänge- Menü ab.

Beginn: 19.00 Uhr / Preis: 229 Euro pro Person inkl. Weine, Wasser & Kaffee Reservierungen unter 030 2502 1126 oder via E-Mail a.vos@palace.de

www.palace.de

9. Big Bottle Party in Berlin

Am 27. Juni 2015 lässt das Gourmetrestaurant „first floor“ die Korken knallen und lädt zur 9. Big Bottle Party ein. Deutschlands größtes Großweinflaschen-Event ist in diesem Jahr den besten Winzern und Sterneköchen aus Rheinland-Pfalz gewidmet. Unter dem Motto „Rheinland-Pfalz meets Berlin“ präsentiert das „first floor“-Gastgeber-Duo Matthias Diether und Gunnar Tietz die kulinarische Spitzenriege mit 43 Winzern und vier Sterneköche aus der rheinland-pfälzischen Region. Die Besonderheit in diesem Jahr: Gefeiert wird nicht wie gewohnt im Hotel Palace Berlin, sondern die Party steigt – getreu dem Motto – in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in den Ministergärten Berlins.
 
„Rheinland-Pfalz ist das Weinland Nummer 1 in Deutschland. So kommen nicht nur die besten Spätburgunder aus der Pfalz, sondern meiner Meinung nach auch die besten deutschen Rieslinge kommen von der Mosel. Der Weinbau in der rheinland-pfälzischen Region ist besonders vom breiten Rebsortenspektrum gekennzeichnet. Wir möchten diese Vielfalt in der deutschen Hauptstadt präsentieren und erwarten fantastische Winzer wie Dr. Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen, Stephan Attmann vom Weingut von Winning, das Weingut von Othegraven persönlich vertreten durch Günther Jauch sowie Friedrich Becker vom Weingut Friedrich Becker, die Ihre 3-Liter Doppelmagnum- und 6-Liter Imperial-Abfüllungen präsentieren“, freut sich Chefsommelier Gunnar Tietz.
 
Mittlerweile zählt Rheinland-Pfalz nicht nur des Weines wegen als eines der Genuss-Mekka Deutschlands, sondern auch aufgrund der Dichte an ausgezeichneten Köchen in dieser Region.  „first floor“ Küchenchef Matthias Diether präsentiert neben seinem Hamburger Kollegen Thomas Martin (Louis C. Jacob) vier Spitzenköche wie Zwei-Sternekoch Wolfgang Becker (Becker’s) und Daniel Schimkowitsch (Ketschauer Hof), sowie den legendären Metzgermeister Klaus Hambel mit seinem original Pfälzer Saumagen.
 
9. Big Bottle Party Tickets für € 169,00 pro Person – 27. Juni 2015 von 12:30 bis 18:00 Uhr

9. Big Bottle Party plus VIP Pre-Champagnerempfang mit „Blick hinter die Kulissen“ ab 11:30 Uhr für  € 239,00 pro Person (limitierte Plätze)
 
Tickets unter +49(0)30-2502 1126 oder per E-Mail a.vos@palace.de – www.bigbottleparty.de
 
Kulinarik:
Wolfgang Becker (Becker’s, 2 Michelin Sterne)
Frank Buchholz (Buchholz Restaurant, 1 Michelin Stern)
Stefan Neugebauer (Schwarzer Hahn, 1 Michelin Stern)
Daniel Schimkowitsch (Ketschauer Hof, 1 Michelin Stern)
Thomas Martin (Louis C. Jacob, 2 Michelin Sterne)
Matthias Diether („first floor“, 1 Michelin Stern)
Wolfgang Otto (Otto Gourmet)
Chocolatier Gerhard Skrovanek, Skrovanek Edelpralinen Manufaktur
Käseveredler Maître Bernard Antony, Elsass

Salon des Vignerons Indépendants de France

Vom 20. bis 23. Februar 2015 öffnet der „Salon des Vignerons Indépendants de France“, die mit Abstand größte Weinmesse am Oberrhein, wieder ihre Pforten. Über 50 000 Besucher an vier Tagen werden in der Halle 20 der Messe Strasbourg auf dem „Parc des Expositions“ erwartet. Auch viele Besucher aus Deutschland und aus der Schweiz werden darunter sein.
 
Niemand weiß genau, wie viele Weine es auf der Weinmesse der unabhängigen Winzer Frankreichs zu probieren gibt. Geht man von durchschnittlich acht verschiedenen Weinen pro Aussteller aus, können bei den 576 Winzern insgesamt 4608 verschiedene Weine probiert werden.
 
Schon längst gilt die Messe in der Elsass-Metropole als ein Event, wo man sich mit Freunden oder Kollegen verabredet. Denn im Unterschied zu den meisten Weinmessen in Deutschland steht die Veranstaltung des Winzerverbandes Vignerons Indépendants de France normalen Verbrauchern offen und man kann die ausgesuchten Tropfen auch gleich mitnehmen, anstatt sich die Flaschen danach umständlich liefern zu lassen. Außerdem steht hinter jedem Stand die Winzerfamilie persönlich. Kaum nähert man sich einem Stand, wird auch schon eingeschenkt: „A votre santé!“.
 
Im Berufsverband Vignerons Indépendants de France, welcher die Messe organisiert, dürfen nur unabhängige Winzer Mitglied werden, die ihren Wein selbst anbauen, ernten, keltern, abfüllen und vermarkten. Die ausstellenden Erzeuger stammen aus allen Weinanbaugebieten Frankreichs. Und so gleicht der Besuch der Messe einer „Tour de France“  des Weins.  An dem einen Stand kann man einen Champagner kosten, an einem anderen einen guten Riesling mit einem Pinot Gris vergleichen. Mit dem einen Winzer kann man über die Qualität der unterschiedlichen Jahrgänge fachsimpeln, ein anderer erklärt den Einfluss der unterschiedlichen Böden und Standorte.
 
Zur Stärkung gibt es an einigen Ständen kulinarische Spezialitäten wie  frische Austern, Sandwiches mit Gänse- oder Entenleberpastete, französische Salami, Käse, Nougat, Honig und Kastaniencreme.  
 
Ort:                                                 Straßburg, Messegelände Parc des Expositions (Wacken), Halle 20
Öffnungszeiten:
Freitag, 20. Februar 2015:                                       15 bis 21 Uhr
Samstag, 21.2. und Sonntag,  22.2.:                     10 bis 19 Uhr
Montag, 23. Februar:                                               10 bis 18 Uhr
 
Eintritt:  6 Euro (Probierglas und Weinprobe inklusive)
Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren haben freien Eintritt bei Begleitung eines Erwachsenen. Sie erhalten kein Probierglas.
 
Das ABC des Messebesuchs:
A wie    Ausspucken! Sie müssen nicht jeden Tropfen schlucken, wie edel er auch sein mag, sondern dürfen den Wein in die bereitgestellten Behälter spucken.
B wie    Bewusst auswählen: Bei der Weinprobe gilt: Weniger ist mehr. Denn die feinen Unterschiede im Aroma können Nase und Gaumen nur bis zu einer gewissen Anzahl von Weinen erkennen.
C wie    Caddy oder Sackkarre mitbringen oder vor Ort ausleihen. Im Unterschied zu den meisten anderen Weinmessen kann der Wein auf den Messen der unabhängigen Winzern gleich mitgenommen anstatt aufwändig bestellt und geliefert werden.

Trüffelfeste in Istrien

Bis Ende November hinein steht die kroatische Adria-Halbinsel Istrien ganz im Zeichen der berühmten weißen Trüffel. Sie prägt nicht nur die Speisekarten von Landgasthäusern und Restaurants, sondern auch zahlreiche traditionelle Feste.

Das geografische Dreieck zwischen Buzet, Buje und Pazin gilt vor allem im Bereich des Flusses Mirna als magisches Dreieck für Genießer. Schwarze und weiße Trüffel finden in den Eichenwäldern optimale Wachstumsbedingungen vor, wobei unter Feinschmeckern die weiße „Tuber magnatum pico“ als absolute Krönung und weltweit als eines der teuersten Spitzenprodukte gilt.

Die weiße Trüffel Istriens gedeiht ab Mitte September bis Ende November unter ähnlichen Bedingungen und am gleichen Breitengrad wie ihre international berühmte Namensvetterin aus Alba, mit der sie de facto identisch ist. Sie wächst unterirdisch und wird von speziell ausgebildeten Hunden limitierter und mit speziellen Lizenzen ausgestatteter Trüffelsucher erschnüffelt.

Je nach Stil des Restaurants werden die Trüffel über verschiedenste Gerichte gehobelt oder geraspelt, sind im Herbst aber in Istriens Gourmetrestaurants ebenso selbstverständlich wie in den gemütlichen Landgasthäusern, den sogenannten Konobas, wo nach alter Tradition noch viele Gerichte in der Glut am offenen Feuer zubereitet werden. Besonders beliebt sind weiße Trüffel zu Fuži- und Pljukanci- Nudeln, Fritada (Rührei) und verschiedene Kombinationen von Fleisch. Manche Restaurants bieten dazu aber auch noch spannende Kombinationen mit Fisch und nicht zuletzt mit Desserts, wobei gerade Schokolade raffinierte Geschmackserlebnisse eröffnet. Weitere Infos: www.istria-gourmet.com

Darüber hinaus stehen traditionell zahlreiche Feste rund um die weiße Trüffel am Programm:

Buzet:
13.9.:Subotina, historisches Altstadtfest mit Riesenrührei mit Trüffeln (2014 Eier und 10 kg Trüffel)

Livade & Oprtalj:
25. – 26.10.: XXI Tuberfest: Trüffel-Tage mit Weinverkostungen sowie Wahl der schönsten und größten weißen Trüffel der Saison.

Livade:
8. und 9.11.: Trüffel-Wochenende: Verkostung von Trüffel und anderen regionalen Produkten, Showkochen, Kochkurse, Vorführung von Trüffelhunden, Musik, Kinderprogramm sowie Trüffel-Schatzsuche, eine Kombination aus Mountainbike und Trekking.

Livade:
21.9. – 2.11., jedes Wochenende: Trüffeltage des Trüffelrestaurants Zigante mit Trüffelfest und Verkostungen, Trüffelzubereitung & Kochshows, Weißer-Trüffel-Auktion, Demonstration der Trüffelsuche mit Hunden (www.sajamtartufa.com)   

Momjan:
3. -11.11.: Tage des Muskats und der Trüffel aus Momjan: Wein- und Trüffelmesse mit lokalen Muskat-Winzern aus der Region Momjan

Motovun:
4.10.: Fünftes TeTa – Teran und Trüffel-Festival: Weinprobe mit istrischen Winzern und Angebot von dazu passenden Trüffelgerichten

Weinmesse Straßburg

Über 550 unabhängige Winzer aus ganz Frankreich werden vom 15. bis 18. Februar 2013 ihre Weine auf dem Straßburger Messegelände Wacken kredenzen. Wie jedes Jahr werden wieder viele Besucher aus Deutschland und aus der Schweiz erwartet.

Schon längst gilt die Messe in der Elsass-Metropole als ein Event, wo man sich mit Freunden oder Kollegen verabredet. Denn im Unterschied zu den meisten Weinmessen in Deutschland steht die Veranstaltung des Winzerverbandes Vignerons Indépendants de France normalen Verbrauchern offen und man kann die ausgesuchten Tropfen auch gleich mitnehmen, anstatt sich die Flaschen danach umständlich liefern zu lassen. Das Probieren der Weine ist kostenlos.

Neben den vielfältigen Geschmackserlebnissen schätzen die alljährlich rund 55 000 Besucher vor allem die Gespräche mit den Winzern. Denn jede Winzerfamilie erzählt die ganz persönliche Geschichte ihres Weins – auf Französisch, Deutsch oder Englisch. So kann man die eigene Weinkultur genussvoll erweitern. Mit dem Probierglas in der Hand lässt es sich gemütlich von Stand zu Stand schlendern und Weine aus Bordeaux, dem Elsass, Korsika, dem Jura, Burgund, dem Rhône-Tal, dem Loire-Tal und allen anderen Gegenden Frankreichs kosten. Von Champagner über Riesling, von gutem Tafelwein bis zu hochpreisigen Burgundern oder Bordeaux-Weinen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch viele Spezialweine sind zu finden, zum Beispiel in Akazienfässern ausgebauter Barrique-Wein, oder der „Vin jaune“, ein Likörwein aus dem Jura. Französische Spirituosen wie Cognac, Armagnac und Calvados ergänzen das Angebot. Abgerundet wird die Weinpräsentation durch die breite Palette passender gastronomischer Spezialitäten wie Austern, Cassoulets, Gänseleber oder Entenpastete, französische Salami, Kastaniencreme und Honig.

Hinter jedem Stand der Publikumsmesse steht die Winzerfamilie persönlich. Denn die Mitglieder des weltgrößten Winzerverbandes „Vignerons Indépendants de France“ bauen ihren Wein selbst an, keltern ihn selbst, füllen ihn selbst ab und vermarkten ihn selbst. Entsprechend persönlich und gastfreundlich werden die Besucher auf der Messe empfangen. Kaum nähert man sich einem Stand, wird auch schon eingeschenkt: „A votre santé!“

Unter www.vigneron-independant.com kann man die Ausstellerliste jeder Messe des Verbandes einsehen, sowie eine Datenbank der französischen Winzer nach Weinsorte, Region oder Name abfragen.

Salon des Vins des Vignerons Indépendants de France
Ort:
Straßburg, Messegelände (Wacken), Halle 20
Eintritt: 6 Euro (Probierglas und Weinproben inklusive)

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren haben freien Eintritt bei Begleitung eines Erwachsenen. Sie erhalten kein Probierglas.

Thomas Haselwanter

Vom 16. bis 18. November 2012 verführt der Rasmushof zu einem Genusswochenende mit zwei Winzern und einem Haubenkoch. In dem Kitzbüheler Traditionshotel können 20 Teilnehmer exklusive Weine verkosten, vom Südtiroler Sternekoch Thomas Haselwanter lernen und sich von seinen Kreationen verwöhnen lassen

„Nordtirol trifft auf Südtirol“ ist das Motto für ein außergewöhnliches Genusswochenende im 4-Sternehotel Rasmushof in Kitzbühel. Vom 16. bis zum 18. November 2012 erhalten 20 Gäste im bekannten Traditionshotel die Gelegenheit, ein Wochenende lang von zwei Wein-Spezialisten und einem Haubenkoch zu lernen. Am ersten Abend präsentieren zwei Winzer vom Weingut Hoandlhof in Brixen sowie vom Weingut Untermoserhof in Bozen ihre Weine. Am Samstag entführt der Südtrioler Sternekoch Thomas Haselwanter die Teilnehmer in die Künste der Gourmetküche und bereitet am Abend ein Galadinner zu. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr mit Mario Lohninger, übernimmt dieses Jahr der Süditiroler Sternekoch Thomas Haselwanter den Kochlöffel und verrät erstklassige Kochtipps. Seine Maxime: die Ursprünglichkeit der Zutaten erhalten. Am liebsten verwendet er frisches Obst und Gemüse aus dem Garten. Mit seiner Frau führt er ein eigenes Restaurant im malerischen Gufidaun, einem Vorort von Bozen.

In Südtirol zählt Thomas Haselwanter zu den Top 100 Sterneköchen. Das Genusswochenende im Rasmushof ist für ihn eine besondere Veranstaltung: „Das Hotel liegt direkt an der berühmten Hahnenkamm-Abfahrt. Das bietet natürlich einen spektakulären Rahmen für das Wochenende. Ich freue mich darauf, in familiärer Atmosphäre einige Tricks und Tipps an neugierige Hobbyköche weitergeben zu können.“
Die Teilnahme am Genusswochenende inklusive zwei Übernachtungen mit Frühstück, Weindegustation, Kochkurs mit dem Sternekoch und Galadinner ist auf 20 Teilnehmer beschränkt und kostet 557 Euro pro Person.

Weitere Informationen auf www.rasmushof.at