Enrique Serván

von Bernhard Steinmann

„The Worlds 50 Best Restaurants“ erregt Jahr für Jahr die Gemüter der Gourmets.
Es gibt Beifall aber auch grundsätzliche Ablehnung. Kritik kommt hauptsächlich aus der „alten“ Welt, die Probleme damit hat, dass auch in anderen Teilen der Welt kreative Köche Felder für sich erobern, die europäische Klassiker und Avantgardisten für sich reserviert halten.

Gut, an Highend-Food-Restaurants in Japan hat man sich schnell gewöhnt. Auch in Deutschland sind die Liebhaber von rohem Fisch auf klebrigem Reis auf dem Vormarsch. Begeistert nimmt man zur Kenntnis, dass irgendwo in Asien ein Michelinstern für ein Restaurant vergeben wird, welches für umgerechnet 1 € 30 oder etwas mehr, Speisen für „Feinschmecker“ anbietet.

Meiner Meinung nach nimmt die Toleranz jedoch gehörig ab, wenn man nach Südamerika schaut. Die dortigen Spitzenrestaurants sind anscheinend nur schwer einzuordnen und auf der Reiseagenda deutscher Gourmets nicht verzeichnet.
Die oben genannte Liste führt unter den 20 besten Restaurants der Welt vier Mittel- und Südamerikaner auf.

Auf Platz 4 finden wir Virgilio Martinez vom Restaurant Central in Lima, Peru.
Nr. 11 D.O.M. Sao Paulo, mit Alex Atala.
Nr. 12 Quintonil, Mexiko City, mit Jorge Vallejo
und
Nr. 13 Maido, Lima, Peru, mit Mitsuharu Tsumura.

All dies weckt in mir den Wunsch, sich den Küchen dieser Region einmal vorsichtig anzunähern. Es ist ein großes Glück, dass in Berlin Vielfalt großgeschrieben wird und Restaurants aus aller Welt angesiedelt sind. Auch Peru ist vertreten.
Nun will ich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, doch wenn man schon die Gelegenheit hat einem Koch aus Peru, der sich zudem den Genüssen seines Heimatlandes verschrieben hat, in den Kochtopf zu schauen, sollte man diese nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Enrique Serván kam 1989 mit 18 Jahren nach Berlin. Über Umwege kam er zum Beruf des Koches. In Wilmersdorf betreibt er das Restaurant Serrano.

Das Ambiente des Restaurants ist eher schlicht, dafür ist das Personal ausgesprochen gut gelaunt und auskunftsfreudig. Schnell sind die Plätze eingenommen und die Speisekarte liegt vor uns. Erleichtert stellen wir fest, dass die Nationalspeise Cuy nicht vertreten ist. Den zarten deutschen Gemütern möchte man die Meerschweinchen nicht offerieren.
Dafür ist die Kartoffel allgegenwärtig, schließlich hat sie ihren Ursprung in der Andenregion. Auf der chilenischen Insel Chiloé (Isla Grande de Chiloé) fand man Spuren von wilden Kartoffeln, deren Alter auf 13 000 Jahre geschätzt wird.
Im Ursprungsland der Kartoffel, Peru, gibt es ungefähr 3 000 verschiedene Arten.

Das aus Peru stammende Ceviche, hat sich längst in Deutschland etabliert und darf hier natürlich auch nicht fehlen. Meine Frau und ich haben in schöner Arbeitsteilung zwei Varianten gewählt.

Meine Frau entscheidet sich für das peruanische Nationalgericht Ceviche de Corvina:

Kaltes mariniertes Adlerfischfilet mit Limettensaft, Zwiebeln und Rocoto, Koriander, Süßkartoffeln und gekochtem Riesenmais.

Nicht überraschend dominieren Schärfe- und Säurenoten das kalt gegarte „Andensushi“.
Das Fischfilet ist überaus zart. Die Schärfe des Rocoto hält erfreulicherweise nicht lange an und lässt so den begleitenden Aromen ausreichend Raum. Ein perfekter Einstieg in die peruanische Küche.

Dreierlei modernes Ceviche,

gelber Chili, Octopus mit Rocotoemulsion
Thunfisch mit Maracuja und Minze
Großgarnelen mit Avocado

Der moderne Gegenentwurf zum peruanischen Klassiker.
Alleine schon diese Kreationen lohnen den Besuch des Restaurants und gewähren einen Einblick in die Ideenwelt von Enrique Serván. Die unverzichtbaren Säurenoten werden mal von süssem Paprika und mal von Avocados begleitet.
Kalte Kartoffel-Limetten-Masse aus lila und gelben Kartoffeln, gefüllt mit Garnelensalat und Avocado

Die „Causa“ ist ein in Peru sehr beliebtes Gericht, welches in unglaublicher Vielzahl abgewandelt wird. Der gefüllte Kartoffelbrei verträgt so ziemlich alles an Zutaten.
Diesmal ist es ein herrlicher Garnelensalat mit Avocado. Garniert mit Kartoffelchips
und einer gellben Cili-Rocotosauce.

Rosa gebratener Lammrücken mit Koriandersauce, Reis und gebackenen rosa Bohnen

Ein sehr schönes und vor allem sättigendes Hauptgericht.

In eigenem Schmalz gebackenes Schweinefleisch an geschmorten luftgetrockneten Kartoffeln

Das deftige Gericht ist für den großen Hunger konzipiert. Allerdings hat es mir nicht das gebackene Schweinefleisch angetan, welches im Übrigen sehr gemundet hat, sondern die Kartoffel.

Die „gequälte“ Kartoffel.
Sie wird gekocht, geschnitten, erkaltet, luftgetrocknet, wieder aufgewärmt, gewürzt, erneut gekocht und aufgegessen. Ob Nahrungsquelle für den täglichen Bedarf oder zum Festessen, die Kartoffel darf in Peru nicht fehlen.

Das „einfache“ Gericht ist überaus schmackhaft. Ein auffällig rauchiges Aroma bleibt mir nachhaltig in Erinnerung.

Milchkaramellcreme aus Lima mit gebranntem Eischnee dazu warmer Schokoladenkuchen

Ein gelungener leichter Abschluss.

Wein und Service:

Wir haben einen Cabernet Sauvignon aus dem Jahre 2014, Intipalka, Valle del Sol, Peru,
durchgetrunken. Sehr gefällig.

Der Service ist freundlich, sachkundig und hilfsbereit.

FAZIT:
Wir haben im Restaurant Serrano einen interessanten und kulinarisch sehr zufriedenstellenden Abend verbracht. Eine Wiederholung ist mehr als wahrscheinlich.

Natürlich kann ich hier mangels Vergleiche keine weiteren Aussagen zur Authentizität der peruanischen Küche von Enrique Serván machen. Die Produktqualität ist allerdings tadellos, die Küche performt handwerklich bestens und die Aromenbilder sind vielschichtig.
Die Speisen kommen gut gewürzt auf den Teller ohne überstrapaziert zu wirken.
Es ist alles für einen hervorragenden Restaurantbesuch bereitet.

Die Fotos gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

World Gourmet Society Festival 2016

Und wieder geht die World Gourmet Society mit ihrem Gourmet Festival auf kulinarische Entdeckungsreise.
Diesmal mit dem berühmten Food-Kritiker Andy Hayler als Festivalbotschafter und gleich mehreren Fine-Dining-Schwergewichten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

„Discover New Culinary Landscapes“ ist die Mission der World Gourmet Society und ihrer Mitglieder. Dafür hat die Gesellschaft auch in diesem Jahr wieder mit mehr als einem Dutzend internationaler Spitzenköchen zusammengearbeitet und das World Gourmet Society Festival (01.09. – 31.10.2916) ins Leben gerufen. Die Köche werden dazu ihre eigenen Interpretationen von neuen kulinarischen Landschaften in ihren Restaurants präsentieren. Das Festival findet also nicht an einem bestimmten Ort, sondern in der ganzen Welt statt: Mit speziellen Festival-Menüs, die in den jeweiligen Restaurants nur in diesem Monat angeboten werden.

In diesem Jahr wird Andy Hayler – der einzige Foodkritiker, der weltweit alle 3-Sterne-Restaurants besucht hat, dem Festival als Botschafter zur Seite stehen. Auf der Website des Festivals berichtet Hayler von seinen persönlichen kulinarischen Entdeckungsreisen und wie er gehobene Küche als Ausdruck von verschiedenen Kulturen auf seinen Reisen durch die besten Restaurants dieser Welt kennenlernen konnte.

Matthias Tesi Baur, Gründer der World Gourmet Society, ist sich sicher: „Wir bieten den Gourmets auf der ganzen Welt mit unserem Festival ein kulinarisches Erlebnis der Spitzenklasse.“ Dafür bürgen auch die Spitzenköche, die bei dem Festival mitmachen. Aus Rom wird der Drei-Sterne-Koch Heinz Beck ein Menü beisteuern, das unter anderem von der Sonne inspiriert ist. Aus der Karibik wird der Top Koch Tim Tibbitts US-amerikanische und karibische Fusion Cuisine vorstellen.

Deutschland ist dieses Jahr mit drei echten kulinarischen Schwergewichten vertreten. Die 3-Sterne-Restaurants „aqua“ aus Wolfsburg und „la vie“ aus Osnabrück sowie das Gourmet Restaurant des Grandhotels Hessischer Hof aus Frankfurt werden ein Menü für das Festival entwickeln und so Deutschand in der kulinarischen Welt vertreten. Österreich ist mit Spitzenköchen Andreas Döllerer (Döllerer’s Genusswelten), Thomas Dorfer (Landhaus Bacher), Hubert Wallner (See Restaurant Saag), Michael Spirk (Gasthof Post) und Hans Jörg Unterrainer (Kirchenwirt) ebenfalls erstklassig im Festival vertreten. Und auch die schweizer Beiträge von den Häusern Dolder Grand mit 2 Sterne Koch Heiko Nieder (Zürich) und Truube Gais mit Sterneköchin Silvia Manser (Gais) versprechen kulinarische Hochgenüsse.

Im Jahre 2014 hatten die Menübeiträge speziell aus Österreich die Gourmetwelt so sehr begeistert, das in der Folge des ersten World Gourmet Festivals ein Dinner im Hyde Park in London veranstaltet wurde, um die in England noch unbekannte alpentypische Küche zu präsentieren. Das Dinner stieß auf so großes Interesse, dass die Karten dazu binnen kürzester Zeit vergriffen waren. „Ich bin sehr gespannt, wie sich dieses Jahr die schweizer, österreichischen und deutschen Beiträge auf dem virtuellen Paket des World Gourmet Festivals 2016 präsentieren werden,“ so Baur.

Da es in der Natur der Sache liegt, dass interessierte Gourmets nicht alle teilnehmenden Restaurants im Festivalmonat besuchen können, bietet die World Gourmet Society die Menüs zum Download auf unten genannter Website an. „Wir möchten der weltweiten Gourmet-Community die Gelegenheit bieten, mit uns auf kulinarische Entdeckungsreise zu gehen – wenn schon nicht persönlich, dann doch wenigstens mit einem ‘Online-Reiseführer’, der die Menüs, die Restaurants und ihre Macher vorstellt.“

www.world-gourmet-society.com

Die 50 besten Restaurants der Welt

Hier ist jetzt die Liste der 50 besten Restaurants der Welt – laut dem britischen "Restaurant Magazine" – nur zwei Deutsche Restaurants vertreten – Tim Raue in Berlin ist die deutsche Nummer 1

50 Septime, Paris, France RE-ENTRY
49 Quique Dacosta, Dénia, Spain
48 Blue Hill at Stone Barns, New York, USA
47 Schloss Schauenstein, Fürstenau, Switzerland – (Küchenchef: Andreas Caminada)
46 Combal Zero, Rivoli, Italy RE-ENTRY
45 Dinner by Heston Blumenthal, London, UK
44 Estela, New York, USA NEW ENTRY
43 Biko, Mexico City, Mexico
42 Ultraviolet by Paul Pairet, Shanghai, China
41 Fäviken, Järpen, Sweden
40 Relae, Copenhagen, Denmark
39 Le Calandre, Rubano, Italy
38 De Librije, Zwolle, Netherlands RE-ENTRY
37 Nahm, Bangkok, Thailand
36 Boragó, Santiago, Chile
35 Vendôme, Bergisch Gladbach, Germany (Küchenchef: Joachim Wissler)
34 Restaurant Tim Raue, Berlin, Germany (Neu in der Liste! Patron: Tim Raue – Küchenchef: Christian Singer)
33 Attica, Melbourne, Australia
32 Restaurant André, Singapore
31 Nihonryori RyuGin, Tokyo, Japan
30 Astrid y Gastón, Lima, Peru
29 Tickets, Barcelona, Spain
28 Geranium, Copenhagen, Denmark RE-ENTRY
27 Saison, San Francisco, USA NEW ENTRY
26 The Clove Club, London, UK NEW ENTRY
25 Pujol, Mexico City, Mexico
24 Le Bernardin, New York, USA
23 Gaggan, Bangkok, Thailand
22 The Test Kitchen, Cape Town, South Africa
21 Arzak, San Sebastian, Spain
20 Amber, Hong Kong, China
19 Arpège, Paris, France
18 White Rabbit, Moscow, Russia
17 Piazza Duomo, Alba, Italy
16 Azurmendi, Larrabetzu, Spain
15 Alinea, Chicago, USA
14 The Ledbury, London, UK
13 Maido, Lima, Peru
12 Quintonil, Mexico City, Mexico
11 D.O.M., São Paulo, Brazil
10 Asador Etxebarri, Axpe, Spain
9 Steirereck, Vienna, Austria (Küchenchef: Heinz Reitbauer)
8 Narisawa, Tokyo, Japan
7 Mugaritz, San Sebastian, Spain
6 Mirazur, Menton, France
5 Noma, Copenhagen, Denmark
4 Central, Lima, Peru
3 Eleven Madison Park, New York, USA (Küchenchef: Daniel Humm, Schweiz)
2 El Celler de Can Roca, Girona, Spain
1 Osteria Francescana, Modena, Italy

Die Liste der Plätze 51 – 100: http://www.gourmet-report.de/artikel/347444/The-worlds-50-Best-Restaurants-2016.html

Lesen Sie unseren Kommentar, wie diese Liste zusammengestellt wird und warum es wahrscheinlich nicht wirklich die besten Restaurants der Welt sind: http://www.gourmet-report.de/artikel/347473/Restaurant-Tim-Raue-Nr-1-in-Deutschland/

The worlds 50 Best Restaurants 2016

– 15 Neueinsteiger
– USA mit neun Restaurants vorn
– Frankreich folgt mit acht Restaurants dichtauf
– Japan in Asien mit vier Restaurants an der Spitze
– „Mikla“ (Türkei) klettert 39 Plätze von Position 96 auf Position 57
– Bester Neueinsteiger ist „The Jane“ aus Belgien auf Platz 54.
– Sieben Restaurants aus den 50 Best Restaurants 2016 Asia vertreten
– Das vor kurzem mit dem Titel The World’s 50 Best Restaurants 2016’s
One To Watch (sponsored by Miele) ausgezeichnete „Den“ belegt
Platz 78.
– Drei der 50 Best Restaurants 2015 aus Lateinamerika konnten sich
platzieren, darunter das „Lasai“, der höchstplatzierte Neueinsteiger des letzten Jahres.

Hier die Platzierungen:

100 Chestnaya Kuhnya, Moscow, Russia NEW ENTRY
99 La Petite Maison, Dubai, UAE RE-ENTRY
98 Quay, Sydney, Australia
97 Momofuku Ko, New York, USA
96 Cosme, New York, USA NEW ENTRY
95 L’Effervescence, Tokyo, Japan
94 Bras, Laguiole, France
93 Daniel Berlin, Skåne Tranås, Sweden NEW ENTRY
92 Quintessence, Tokyo, Japan NEW ENTRY
91 St John, London, UK
89 Zuma, Dubai, UAE
89 Benu, San Francisco, USA NEW ENTRY
88 Die Schwarzwaldstube, Baiersbronn, Germany RE-ENTRY
87 Indian Accent, New Delhi, India
86 8 1/2 Otto e Mezzo Bombana, Hong Kong, China
85 The French Laundry, Yountville, USA
84 Reale, Castel Di Sangro, Italy NEW ENTRY
83 Manresa, Los Gatos, USA
82 Hajime, Osaka, Japan
81 Chef’s Table at Brooklyn Fare, New York, USA NEW ENTRY
80 L’Atelier Saint-Germain de Joël Robuchon Paris, Paris, France
79 Diverxo, Madrid, Spain
78 Belcanto, Lisbon, Portugal
77 Den, Tokyo, Japan NEW ENTRY
76 La Colombe, Cape Town, South Africa RE-ENTRY
75 Twins, Moscow, Russia NEW ENTRY
74 Le Chateaubriand, Paris, France
73 Hertog Jan, Bruges, Belgium
72 Pavillon Ledoyen, Paris,France NEW ENTRY
71 Daniel, New York, USA
70 Burnt Ends, Singapore, Singapore NEW ENTRY
69 Epicure, Paris, France NEW ENTRY
68 Tegui, Buenos Aires, Argentina
67 The Restaurant at Meadowood, St. Helena, USA
65= Brae, Birregurra, Australia
65= Lyle’s, London, UK NEW ENTRY
64 Lasai, Rio de Janeiro, Brazil NEW ENTRY
63 Aqua, Wolfsburg, Germany
62 La Grenouillère, La Madelaine Sous Montreuil, France RE-ENTRY
61 Maaemo, Oslo, Norway
60 Hedone, London, UK
59 Martín Berasategui, Lasarte-Oria, Spain
58 Alain Ducasse au Plaza Athénée, Paris, France
57 L’Astrance, Paris, France
56 Mikla, Istanbul, Turkey
55 Nerua, Bilbao, Spain
54 The Jane, Antwerp, Belgium NEW ENTRY
53 Hof Van Cleve, Kruishoutem, Belgium
52 Per Se, New York, USA
51 Maní, São Paulo, Brazil

  1. Die diesjährige 51-100-Liste enthält 15 Neueinsteiger aus allen Teilen der Welt – beispielsweise „Chef’s Table at Brooklyn Fare“ in New York, „Burnt Ends“ in Singapur und das „Twins“ in Moskau. Es sind aber nicht nur neue kreative Köpfe, welche die diesjährige Liste dominieren – auch viele altbewährte Etablissements haben ihren Platz verteidigt, zum Beispiel das „St. John“ aus London und das „Atelier Saint-Germain de Joël Robuchon“ aus Paris.

    Mit neun Restaurants in der 51-100-Liste – darunter drei Neueinsteiger – haben die USA gleich mehrere Gründe zum Feiern. New York, Veranstaltungsort der diesjährigen Preisverleihungszeremonie, ist gleich mit fünf Restaurants auf der Liste vertreten, zum Beispiel mit Thomas Kellers „Per Se“ auf Platz 52, Daniel Bouluds „Daniel“ auf Platz 72 und dem Neueinsteiger „Cosme“ auf Platz 97.

    Sieben Restaurants aus den 50 Best Restaurants 2016 Asia sind in der 51-100- Liste vertreten, z. B. das „Den“ (Platz 78), das diesjährige One to Watch (sponsored by Miele). „Quintessence“, ebenfalls in Tokio, ist ein Neueinsteiger auf Platz 93 und hat in der Asienliste Platz 20 belegt.

    Frankreich ist mit acht Restaurants in der 51-100-Liste vertreten, darunter zwei Neueinsteiger: „Epicure“ (Leitung Eric Frechon) auf Platz 70 und „Pavillon Ledoyen“ von Yannick Alléno auf Platz 73 (beide Paris).

    Belgien, Spanien und das Vereinigte Königreich können sich über je drei Restaurants auf der Liste freuen, während „The Jane“ in Antwerpen auf Platz 54 der höchstplatzierte Neueinsteiger ist. Neu auf der Liste ist „Lyle’s“ in London auf Platz 67, während das spanische „Nerua“ sich um 13 Plätze auf Position 55 verbessert.

    Deutschland, Schweden, die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien und Brasilien belegen je zwei Plätze auf der Liste. Der höchstplatzierte Neueinsteiger auf der Lateinamerika-Liste, das „Lasai“ in Rio de Janeiro, belegt bei seinem ersten Auftritt auf der weltweiten 51-100-Liste Platz 65, den es sich mit dem australischen „Brae“ teilt, das sich um 22 Plätze von Position 87 verbessern

konnte. Die Schwarzwaldstube aus dem deutschen Baiersbronn belegt gemeinsam mit dem „Zuma“ aus Dubai Platz 89.

Die 51-100-Liste berücksichtigt 21 Länder auf sechs Kontinenten und bietet zusammen mit The World’s 50 Best Restaurants ein jährliches Barometer der größten gastronomischen Erlebnisse rund um den Globus. Die Awards sind eine Auszeichnung für kulinarische Kreativität und Talent in der weltweiten Gastronomie.

William Drew, Group Editor von „The World’s 50 Best Restaurants“, schwärmt: „Wir freuen uns, die 51-100-Liste schon vor der Preisverleihung der The World’s 50 Best Restaurants zu präsentieren. Es ist uns eine Ehre und Freude, den Restaurants, Köchen und Mitarbeitern der 100 besten Restaurants zu gratulieren – und wir beginnen mit den Plätzen 51 bis 100. Jedes aufgeführte Restaurant hat allen Grund, stolz zu sein. Wir hoffen, mit unserer Liste einen kulinarischen Kompass für Restaurantbesucher weltweit aufgestellt zu haben.“

Wie die Liste zusammengestellt wird
Die Liste wird anhand der Stimmen der World’s 50 Best Restaurants Academy aufgestellt, einer einflussreichen Gruppe von fast 1.000 führenden Experten aus der internationalen Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) haben. Jedes Mitglied kann sieben Stimmen abgeben. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern und renommierten Gastronomen. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Es gibt keine vorgegebenen Kriterien, aber strenge Abstimmregeln.

Die Liste der ersten 50 Plätze:  http://www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

Lesen Sie unseren Kommentar, wie diese Liste zusammengestellt wird und warum es wahrscheinlich nicht wirklich die besten Restaurants der Welt sind: ../artikel/347473/Restaurant-Tim-Raue-Nr-1-in-Deutschland/

Willst Du Bayerns Königin werden?

Bewerbe Dich für den Titel der „Bayerischen Bierkönigin 2016/2017“!
In ganz Bayern sucht der Bayerische Brauerbund e.V. Bewerberinnen für das Amt der Bayerischen Bierkönigin 2016/2017, die das Bayerische Bier und die bayerische Bierkultur im Jubiläumsjahr „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“ im In- und Ausland vertreten wird.

Interessentinnen für die Nachfolge von Marlene Speck, deren Amtszeit im Mai dieses Jahres endet, können sich ab dem 25. Januar 2016 beim Bayerischen Brauerbund e.V. in München bewerben, sofern sie in Bayern geboren und aufgewachsen und mindestens 21 Jahre alt sind. Weitere Voraussetzungen für die Bewerbung sind die Begeisterung für das hochwertige und vielseitige Lieblingsgetränk der Bayern sowie Kontakt- und Kommunikationsfreude. Sprachkenntnisse, aber auch der Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln, sind für die Aufgaben während der einjährigen Amtszeit von Vorteil.

Unter allen Bewerbungen, die bis zum 22. Februar 2016 beim Bayerischen Brauerbund eingehen, werden 20 Kandidatinnen von der hochkarätig besetzten Jury ausgewählt und für ein Casting nach München ins GOP Varieté-Theater eingeladen. Am Ende des Castings werden 7 Finalistinnen stehen, die bei der Bierköniginnenwahl am 12. Mai in München das Finale um die Krone bestreiten. Zuvor werden die Damen auf einer Studienfahrt nach Kulmbach vom Bayerischen Brauerbund geschult und auf die Amtszeit als Bayerische Bierkönigin im Jubiläumsjahr „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“ vorbereitet.

Auf die zukünftige Bayerische Bierkönigin warten wertvolle Preise wie ein 1er BMW als Dienstfahrzeug, ein Exklusivdirndl, ein i-Phone 6 S mit Flatrate, schöne Delegationsreisen und eine unvergessliche Amtszeit als Repräsentantin unserer einzigartigen bayerischen Bierkultur in und außerhalb Bayerns

Frl. Speck, Königin des letzten Jahres:
www.bayrisch-bier.de/hobbybrauerin-marlene-speck-aus-starnberg-ist-die-neue-bayerische-bierkoenigin-20152016/

El Celler de Can Roca ist das beste Restaurant der Welt

El Celler de Can Roca feiert die Rückkehr an die Spitze der 50 weltbesten Restaurants – Die legendären Roca-Brüder aus Girona erringen mit ihrem Restaurant wieder die Top-Position – Das Vendôme belegt Platz 30 in der Liste der 50 Besten und das Aqua erreicht Platz 33 – Das Steirereck in Wien verbessert sich um einen Platz auf Position 15

Jetzt eroberte das spanische Restaurant El Celler de Can Roca erneut den Titel „S.Pellegrino World’s Best Restaurant“, den es zuletzt im Jahr 2013 trug. Seitdem haben die Roca-Brüder weltweit zunehmend Anerkennung für ihr gastronomisches Können errungen. Die Ergebnisse wurden beim Gipfeltreffen der internationalen Top-Gastronomie in London bekannt gegeben – The World’s 50 Best Restaurants 2015.

Die Liste der World’s 50 Best Restaurants verkörpert eine einzigartige Gemeinschaft kulinarischer Ausnahmetalente, die zum Besten zählen, was die internationale Gastronomie zu bieten hat. Mit Restaurants aus 21 Ländern rund um den Erdball ist die Liste so etwas wie ein Jahresbarometer der großartigsten gastronomischen Erlebnisse dieser Welt.

El Celler de Can Roca wurde 1986 von den Brüdern Joan und Josep neben dem schlichten Lokal ihrer Eltern in Girona eröffnet. Im Jahr 2007 stieß der jüngste Bruder Jordi zu dem Trio, das seither für gastronomische Sensationen sorgt. Chefkoch Joan, Sommelier Josep und der World Best Pastry Chef des Jahres 2014, Jordi Roca haben gemeinsam ein kulinarisches Erlebnis geschaffen, bei dem traditionelle katalanische Zutaten mit einer außerordentlichen Vielfalt von Zubereitungsverfahren kombiniert werden, die Sinne, Emotionen und Erinnerungen der Gäste anregen – sei es über stimulierende Gerüche, Geschmacksexplosionen oder optische Täuschungen. Die ambitionierte Weinauswahl entspricht der Qualität der Speisen. Abgerundet wird das Ganze durch eine Auswahl der kleinen Kunstwerke von Jordi Roca.

Die deutschen Restaurants Vendôme und Aqua haben jeweils ihre Plätze in der Liste der 50 besten Restaurants behalten und liegen wieder auf Platz 30 bzw. 33, während sich das österreichische Steirereck um einen Platz auf Position 15 verbessert.

Im Vendôme in Bergisch Gladbach hält Joachim Wissler die Fahne der deutschen Küche hoch, während der Chef des Aqua in Wolfsburg, Sven Elverfeld, weiterhin eine Lanze für die Renaissance der deutschen ländlichen Küche bricht.

Das Wiener Steirereck, mittlerweile seit sieben Jahren auf der Liste, verbessert sich um einen Platz auf Platz 15. Chefkoch und Inhaber Heinz Reitbaur baut seine Produkte selbst an und versorgt seine Küche so mit den frischesten und hochwertigsten Zutaten.

Spanien ist mit sieben Restaurants unter den 50 Besten vertreten und hat gleich mehrere Gründe zu feiern – das Mugaritz hält sich an Position 6 und das Tickets in Barcelona feiert seinen Einstieg in die Liste auf Platz 42. Albert Adrià vom Tickets (früher Patissier im El Bulli) wird zusätzlich für sein außergewöhnliches Talent mit dem Titel „World’s Best Pastry Chef 2015“ (gesponsert von Cacao Barry) geehrt.

Die Osteria Francescana von Massimo Bottura hat sich nach 2 Jahren auf Rang 3 auf den 2. Platz verbessert. Die ehrgeizigen Kreationen von Bottura sind perfekt ausgeführt und verzaubern mit ihrer ausgewogenen Balance von Tradition und Modernität. Die Osteria Francescana ist eines der drei italienischen Restaurants auf der Liste neben Le Calandre in Rubano und Piazzo Duomo in Alba.

Frankreich ist mit 5 Restaurants in der Liste vertreten. Das Mirazur belegt zum zweiten Mal Rang 11, gefolgt von L’Arpège in Paris, das sich im Jahr 2015 um 13 Plätze verbessern konnte. Alain Ducasse, Gewinner des 2013’s Diners Club® Lifetime Achievement Award, gelingt mit dem vor Kurzem neu eröffneten Au Plaza Athénée der Wiedereinstieg in die Liste auf Platz 47. Mit Hélène Darroze erhält 2015 eine Französin den Veuve Clicquot World’s Best Female Chef Award und Daniel Boulud bekommt den Diners Club® Lifetime Achievement Award.

Mit sechs Restaurants auf der Liste und einem Neueinsteiger können auch die USA stolz auf ihre Spitzengastronomie sein. Eleven Madison Park in New York bleibt unter den ersten Fünf und erhält überdies den Titel Acqua Panna Best Restaurant in North America. Küchenchef Daniel Humm wurde von den anderen Küchenchefs als bester Koch gewählt und erhielt den Chefs’ Choice Award. Das Restaurant Blue Hill von Dan Barber in Stone Barns vor den Toren von New York ist erstmals in der Liste vertreten und steigt auf Rang 49 ein.

Südamerika ist mit neun Restaurants in der Liste vertreten. Das Central in Lima steigt um 13 Positionen auf Platz 4 und erhält die Auszeichnung „Acqua Panna Best Restaurant in South America“. Die Neueinsteiger Boragó, Maido, Quintonil und Biko kommen aus Chile, Peru und Mexiko.

Der asiatische Kontinent ist mit sieben Restaurants dabei, von denen sich 2 in den Top Ten platzieren konnten. Das Gaggan in Bangkok verbessert sich um 7 Plätze auf Rang 10 und das Narisawa aus Tokio erreicht Platz 8. Auch China präsentiert mit dem Ultraviolet von Paul Pairet einen Neueinsteiger auf Position 24.

William Drew, Group Editor von „The World’s 50 Best Restaurants“, schwärmt: „Wir haben ein außerordentlich spannendes Jahr erlebt, wie sich in der enormen Vielfalt an kulinarischen Talenten zeigt, die heute Abend hier geehrt werden. Angesichts des wachsenden Appetits auf neue gastronomische Höhenflüge betrachten wir es als Privileg, bei dieser Entdeckungsreise dabei sein zu dürfen und sind stolz darauf, diese einzigartige Gemeinschaft kulinarischer Ausnahmetalente zusammenzubringen.“

Wie The World’s 50 Best Restaurants entsteht:
Die Liste wird anhand der Stimmen der Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy aufgestellt, einer einflussreichen Gruppe von fast 1.000 internationalen Spitzenkräften der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern und renommierten Gastronomen. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Die komplette Liste der Top 50 finden Sie auf unserer Facebook Seite:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153070720673124

Worldsbest Restaurants: Platz 51 -100

Heute veröffentlichte die „50best Restaurants of the World“ Liste die Plätze 51 – bis 100 – Der Berliner Tim Raue mit Küchenchef Christian Singer verbesserte sich auf Platz 52

Elf Restaurants sind neu auf der Liste
Insgesamt sind 24 Nationen vertreten
Zum ersten Mal seit 2010 ist auch Kanada wieder auf der Liste
Neun Restaurants aus den USA und jeweils vier aus China und Großbrittanien führen die Nationenwertung an
Das umstrittene DiverXo aus Madrid hat den größten Sprung von Platz 94 auf 59 gemacht –> www.troisetoiles.de/2014/12/17/diverxo-ueber-frosch-erbrochenes/
Insgesamt neun von den 50 besten asiatischen Restaurants sind auf der Liste vertreten
Tegui, neunter der „Latin American’s 50 Best Restaurants 2014“ erreichte auf Anhieb Platz 83
Südafrikas „Tasting Room“ und Dubais „Zuma“ teilen sich Platz 88.

Das Lissaboner Restaurant Belcanto schaffte es neu auf Platz 91: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151936386788124.1073741879.168996673123&type=3

Tim Raue: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151702144753124.1073741865.168996673123&type=3

Auch das Restaurant in the Meadowood, ein Daniel Humm Schüler, hat es verdient in die Liste geschafft: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152451615868124.1073741914.168996673123&type=3

Die gesamte Liste finden Sie auf unserer Facebook Seite:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153045466493124/?type=1&theater

Die Liste der 50 besten geben wir am 1. Juni bekannt!

Wie diese Liste zustande kommt:
972 Wahlmänner aus 27 Regionen wählen jeweils vier Restaurants aus ihrer Region und drei weltweit.
Die Wahlmänner werden vom regionalem „Chairman“ bestimmt. Es sind selber Spitzenköche, die sich dann nicht wählen dürfen, oder Gourmets udn Restaurantexperten. Die Wahlmänner (und Frauen) dürfen sich nicht outen.

Natürlich zeigt diese Liste nicht an, welche nun wirklich die besten Restaurants sind. Es ist aber ein guter Indikator um zu sehen, was in der Küche der welt gerade aktuell ist.

Helmut und Philip Rachinger

Showkochen bei Avantgarde-Festival in Paris
Erstmals in der Geschichte des spektakulären Avantgarde-Kochfestivals „Omnivore“, zu dem sich die internationale Kochelite in Paris trifft, ist mit dem oberösterreichischen Mühltalhof ein österreichisches Restaurant vertreten: Helmut und Philip Rachinger stehen am Dienstag, 10. März auf der großen Bühne und präsentieren dem Pariser und internationalen Publikum ihre für sie charakteristische innovative Naturküche.

Die exklusive „Maison de la Mutualité“ im Herzen von Paris verwandelt sich von 8. bis 10. März in eine Bühne der internationalen Kochelite. Seit 10 Jahre reißen sich Spitzenköche rund um den Globus um die begehrten Plätze beim „Omnivore“.

Helmut und Philip Rachinger stehen am Dienstag, 10. März, als einzige Vertreter Österreichs auf der Bühne und präsentieren vor mehreren hundert Zuschauern ihr Können. „Wir haben 40 min Zeit, unser Gericht vor Publikum zu kochen und zu erklären“, erzählt Rachinger, der sich für diesen Anlass eine spezielle, neue Kreation ausgedacht hat. Per Leinwand wird die Show mit Simultanübersetzung an das Publikum übertragen.

Genießerhotel Mühltalhof, A-4120 Neufelden, Unternberg 6, Tel.: +43 (0)7282/62 58, Fax +43 (0)7282/6258-3, reception@muehltalhof.at, www.muehltalhof.at

Patrick Kühn

Vier Jungköche aus baden-württembergischen Mitgliedshäusern der Châine des Rôtisseurs, der ältesten Gastronomievereinigung der Welt, kochten gestern im „restaurant top air“ des Confrère Claus Wöllhaf auf dem Stuttgarter Flughafen um den Titel „Bester Jungkoch Baden-Württembergs“. Aus einem vorgegebenen Warenkorb mussten sie ein Menü zusammenstellen, es kochen und anschließen der Jury, die sich aus drei Profis und drei Amateuren zusammensetzte, präsentieren. Die Jury, der auch Sternekoch Martin Öxle angehörte, kürte das Menü von Patrick Kühn aus dem Restaurant Landhaus Feckl in Ehningen zum Siegermenü. Er darf Baden-Württemberg nun im Deutschlandfinale am 20. April in Frankfurt vertreten. Der Concours Régional des Jeunes Chefs Rôtisseurs wurde zum 38. Mal von der Châine des Rôtisseurs veranstaltet.

Die Bedingungen des Regionalwettbewerbs waren für alle vier jungen Männer gleich: Sie durften nicht älter als 27 Jahre sein und bereits seit zwei Jahren als Geselle arbeiten. Zudem mussten sie aus einem Mitgliedshaus der Châine stammen.

Alexander Keller vom Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart, Sascha Feyka vom Hotel Krone in Tübingen, Patrick Kühn aus dem Restaurant Landhaus Feckl in Ehningen und Matthias Leser aus dem Restaurant Burg Staufeneck in Salach erfuhren erst kurz vor Beginn des so genannten blinden
Wettbewerbs ihre Zutaten für das Menü mit vier Gängen. Anschließend hatten sie 30 Minuten Zeit, das Menü zusammenzustellen und drei Stunden, um es zu kochen. Am Abend verkostete und bewertete die Jury die Kreationen der vier Köche. Dabei war ihnen wichtig, dass die vier Gänge sowohl handwerklich als auch geschmacklich und optisch stimmig waren.

Um 21 Uhr stand der Sieger fest: Patrick Kühn aus dem Restaurant Landhaus Feckl in Ehningen im Schönbuch darf Baden-Württemberg im Deutschlandfinale am 20. April in Frankfurt vertreten. Sein Siegermenü mit Duett von Bachsaibling und Garnele mit Kirschtomaten und Gartengemüse, gebratener Entenleber mit Portweinfeigen und Kräutersaitlingen, rosa gebratenem Lammrücken auf Rosmarinjus, Mini-Artischocke, Paprikacreme und confierten Kartoffeln und Variationen von Schokolade und Blutorange überzeugte die anspruchsvolle Jury, der auch Zwei-Sterne-Koch Martin Öxle angehörte.

Seit 1984 gibt es das Gourmetrestaurant bereits, seit 1992 ist es mit einem Michelin-Stern dekoriert. Zudem ist es das einzige Sternerestaurant auf einem europäischen Flughafen überhaupt. Seit Januar 2013 ist Marco Akuzun der Küchenchef.

Nordic Organic Food Fair 2014

Besucher der diesjährigen Nordic Organic Food Fair vom 26. bis 27. Oktober in Malmö, Schweden haben eine noch bessere Gelegenheit, ihr Angebot an internationalen Lebensmitteln auszuweiten, da inzwischen die Teilnahme von mehr als 150 Öko-Erzeuger, -Lieferanten und Verteiler aus 26 verschiedenen Ländern bestätigt wurde.
 
Die Nordic Organic Food Fair 2014 ist auf dem besten Weg, zur wichtigsten Messe für die natürliche und Öko-Lebensmittelbranche im nordischen Raum zu avancieren. Seit ihrer Eröffnung letztes Jahr mit 3158 Besuchern hat die Messe ihren Umfang mehr als verdoppelt.
 
Dieser beträchtliche Zuwachs an Ausstellungsräumlichkeiten hat es dem Organisator Diversified Communications UK ermöglicht, die Messe mit fünf lebendigen neuen Pavillons abzurunden.
 
Das Hauptaugenmerk liegt auf der Förderung von frischen Erzeugnissen aus biologischem Anbau. Mit vertreten bei den neuen Pavillons ist Organic Denmark – die dänische gemeinnützige Organisation für Bio-Unternehmen, -Verbraucher und -Landwirte; Menigo’s Organic Marketplace für frische Produkte (während der Messe gibt ihr Chefkoch live Kochdemonstrationen); Agrarmarkt Austria; Italian Pavilion; und Anadulsian Pavilion.
 
Sie fügen sich in den Reigen der bereits etablierten Pavillons von KRAV und der Soil Association und dem Pavillon aus Mecklenburg-Vorpommern (der Produkte aus Nordostdeutschland vorstellt) ein.
 
Organic Denmark Pavilion
Wenn es um Bioeinkauf geht, haben die dänischen Verbraucher vor dem Hintergrund langjähriger unterstützender politischer Rahmenbedingungen den Wachstum des Markts in der nordischen Region schon seit Jahren vorangetrieben.  Der Pavillon von Organic Denmark auf der Nordic Organic Food Fair wird fünfzehn dänische Unternehmen einem internationalen Publikum vorstellen.
 
„Die Dänen sind „Weltmeister“ beim Verkauf von Bioprodukten“, kommentiert Helene Birk, Internationale Marketing-Managerin bei Organic Denmark/Økologisk Landsforening.
 
„In Dänemark genießen Bioprodukte den höchsten Marktanteil der Welt mit 7,8 % und der Export von Bioprodukten ist zwischen 2012 und 2013 um 12 % angestiegen.  Organic Denmark ist dieses Jahr zum ersten Mal auf der Nordic Organic Food Fair vertreten, und wir hoffen, dass es für unsere dänischen Bio-Erzeuger ein Erfolg wird“, fügt sie hinzu.
 
Italienischer Pavillon
Die Italienische Küche ist bei Millionen Verbrauchern um die ganze Welt sehr beliebt. Bei ihr dreht sich alles darum, aus hochwertigen Zutaten einfache, vielseitige und leckere Gerichte zu kreieren.  Besucher in diesem neuen Pavillon (ausgerichtet von Biol Italia Associazione) werden eine Reihe authentischer Öko-Zutaten und -Fertigprodukte von den folgenden Ausstellern beziehen können:
·         ARCOBIO – Az. Agricola Arcoria Pietro (Zitrusfrüchte, Aprikosen und Olivenöl))
·         Az. Agric. San Matteo di Carlo Limone (Marmeladen aus Sizilien)
·         Cereal Terra (Vorspeisen, Pastasaucen, herzhafte Aufstriche und Pasteten)
·         Prima Qualita Bio (rustikale Brotsorten und Bagel)
·         Frantoio Raguso (Natives Olivenöl extra)
·         Molino Andriani (Pasta und Reis)
·         Torrefazione caffè Michele Battista (Frischer Kaffee – Bohnen, gemahlen und Pads)
·         Le Erbe dello Chef BIO s.s. di Mileti Angelo (frische Kräuter)
·         Ormabio S.r.l
 
Andalusian Pavilion
Andalusien, der weltweit größte Hersteller von Olivenöl, ist für seine Auswahl an hochwertigen Ölen berühmt.  Am Andalusian Pavilion (ausgerichtet von der EXTENDA Exportförderung Andalusiens) können Besucher Ökosorten von Luque Organic Olive Oil – Alcubilla; Campomar Nature; Conde Benalúa Bio; und Olivar De Segura kosten.
 
Auch andere Lebensmittelspezialitäten sind gut vertreten, zum Beispiel Pedro Ximenez süßer Wein und Montilla-Moriles-Essig von Bodegas del pino; sowie Rot-, Weiß- und Rosé-Weine von Cortijo El Cura – Eco-Bodega.  Zu bewundern ist auch eine Palette an frischem Obst und Gemüse von El Cortijo Bio; Eurocastell – Biocaña; BIO Green-Food; Ecopark Organic Produce; Bionest (Beeren); und Balcón de Nijar (Kirschtomaten).
 
Pavillon der Soil Association
Dieser Pavillon wird von der Soil Association ausgerichtet. Hier kommen Aussteller wie Clearspring, Hersteller authentischer japanischer und feiner Ökospeisen; Coco Zumi, mit reinem, Fair-Trade Kokosnusswasser und rohem nativem Kokosnussöl extra je aus biologischem Anbau; und Equinox Kombucha mit rohem Kombucha Bio-Tee zusammen.
 
„Das Alleinstellungsmerkmal der Nordic Organic Food Fair? Sie spricht eine Region an, dass so wichtig für die Bioexporteure aus dem Vereinigten Königreich ist,“ erklärte Lee Holdstock, Manager für Handelsbeziehungen der Soil Association nach der letztjährigen Messe.
 
„In dieser Region sehen wir beeindruckendes Wachstum und ein tiefgreifendes Verständnis von biologischem Anbau – und wir wollen sicherstellen, die Lizenzinhaber der Soil Association die Gelegenheit erhalten, daran teilzunehmen,“ führt er aus.
 
KRAV Pavilion
Die Marke KRAV ist das bekannteste Symbol in Schweden für Nahrungsmittel aus organischem Anbau.  Auf dem von KRAV ausgerichteten Pavillon sind Mitglieder vertreten wie Kiwa Sverige, Soßenspezialist Jesses Deli (Béarnaise, Hollandaise und Örtkryddsås) und der neue Aussteller Scandinavian Organics AB – das einzige Unternehmen in Skandinavien, das Bio-Hühnerhackbällchen anbietet.  Offeriert werden außerdem eine Reihe frischer Brühen und Bio-Proteingetränke und -Suppen.
 
Neue Innovationen bei natürlichen Lebensmitteln
Die Nordic Organic Food Fair wird gleich neben der Natural Products Scandinavia abgehalten, womit besuchende Lebensmitteleinkäufer auch auf Hunderte innovativer natürlicher Lebensmittelprodukte von weltweit führenden Marken und aufregenden neuen Produzenten zugreifen können.  2014 sind die u. a. folgenden Aussteller vertreten: Goodtrade Scandinavia AB; Biofood AB; Veganz; Wertform GmbH; Intellifood Sweden AB; Nature et Aliments; Sonnentor; Coconut Bros; Pukka Herbs; Rochester Ginger Drinks; Glebe Farm Foods; Artic Moods; Biofournil; und Georg Rösner Vertriebs GmbH.
 
Hier können Sie die Liste der Aussteller für 2014 (einschließlich der Aussteller, die auf beiden Messen vertreten sind) aufrufen und durchsuchen: https://onlineexhibitormanual.com/divnps14/Exhifa/exhibitorlist.aspx.
 
Am 26. bis 27. Oktober 2014 kehrt die Nordic Organic Food Fair nach Malmö, Schweden zurück.  Besuchen Sie für weitere Informationen und zur Anmeldung zu einem kostenlosen Messeticket bitte www.nordicorganicexpo.com und geben Sie den folgenden Prioritätscode an: NOFGE1031 (direkter Link: http://www.eventdata.co.uk/German/Nordic.aspx?AffiliateCode=NOFGE1031).