Tim Raue

„Ich hasse das Kochen von Pasta und Reis, weil ich dann darauf warten muss“, sagte der Berliner Sternekoch Tim Raue im Gespräch mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo im Rahmen des ZEIT Kochtags in Berlin.

Er bezeichnete sich selbst als „hundertprozentigen Diktator beim Kochen“, habe sich aber über die Jahre gewandelt. Er wolle zwar immer noch der Schnellste sein, habe aber gelernt, dass es um das Maßvolle gehe. „Ich musste erst alles sehen, um zu verstehen, dass es um das Pure geht.“ Für seine Souschefs empfinde er einen „väterlichen Stolz“, so Raue weiter. „Mein Wissen zu teilen und andere Menschen mehren dieses Wissen – das bereichert mich.“

Freiheit und Kreativität seien wichtig für ihn, erklärte der 42-Jährige, der sein Restaurant ‚Tim Raue‘ in Berlin betreibt und darüber hinaus beratend tätig ist: „In meinem Hauptrestaurant kann ich machen, was ich will, ich könnte einen Teller Luft servieren und 80 Euro dafür nehmen“, scherzte er. Hier habe er volle kreative Freiheit. Dennoch möge er die Betätigung in verschiedenen Bereichen und würde auch Werbung machen: „Werbung ist nicht verwerflich, wenn das Produkt einen Mehrwert hat. Ich würde auch für McDonald’s arbeiten. Ich würde gerne einen Burger definieren“, verriet Raue.

www.timraue.com

Nordirland: Year of Food and Drink 2016

„Eines der bestgehüteten kulinarischen Geheimnisse“

Die Nordiren sind stolz auf ihr kulinarisches Erbe – und sie feiern es 2016 mit dem Northern Ireland Year of Food and Drink. An 366 Tagen warten überall im Land Kochkurse, Bauernmärkte, Bierverkostungen und Backwettbewerbe. Dabei ist jeder Monat einem anderen Motto gewidmet: So steht der Januar im Zeichen des perfekten Frühstücks, während im Februar lokal produzierte Lebensmittel und im März traditionelles Kochen in den Mittelpunkt rücken. Wer sich außerdem für Lebensmittelprodukte des Landes interessiert, dem sei ein Blick in die Top-50-Produktliste der Great Taste Awards empfohlen, die jedes Jahr von einer 400-köpfigen Fachjury ermittelt wird. Für den nordirischen Starkoch und Food-Autor James McIntosh steht jedoch fest: Der heimliche Star der nordirischen Küche ist die Kartoffel!

„Nordirland ist eines der bestgehüteten kulinarischen Geheimnisse der Welt“, sagt James McIntosh, der selbst auf einer Farm in der nordirischen Grafschaft Armagh aufgewachsen ist und schon früh mit den Lebensmitteln seiner Heimat vertraut war. Als Botschafter der nordirischen Küche weiß er um deren herausragende Qualität, die von perfekten klimatischen Bedingungen auf der grünen Insel profitieren. Wollen Gourmets also die Küche des Landes kennenlernen, so empfiehlt sich besonders in diesem Jahr ein kulinarischer Abstecher dorthin, denn es widmen sich zahlreiche Events dem Thema Essen und Trinken.

Höhepunkte im kulinarischen Kalender sind zum Beispiel das Lachs- und Whiskey-Festival der Brennerei Bushmills in der Grafschaft Antrim, das Rathlin Sound Maritime Festival vom 27. Mai bis zum 5. Juni in Ballycastle – samt Segel-Regatta und frischem Fisch direkt aus der angrenzenden Bucht – oder das Irish Vegan Festival am 9. April in Belfast. Für Interessierte stehen auch verschiedene Food-Guides zum Download bereit. Und damit auch Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten in Nordirland ohne Einschränkungen schlemmen können, wurde jüngst die Seite www.glutenfreeireland.com lanciert.

Singapore Sling

Bereits seit mehreren Jahren erlebt Gin ein beachtliches Revival und gerade kleine, innovative Hersteller machen sich aktuell einen Namen. Anlässlich des 100. Geburtstags des weltberühmten Cocktails Singapore Sling haben sich die Londoner Sipsmith Destillerie, bekannt für ihre edlen handgefertigten Gins, und die eleganten Raffles Hotels & Resorts zusammengetan, um eine ganz besondere Spirituose zu kreieren: den maßgefertigten Raffles 1915 Gin.

Kreiert wurde der neue Gin von Sipsmith Brennmeister Jared Brown, eigens für die Raffles Hotels & Resorts. Die Rezeptur zaubert eine angenehme Balance aus den traditionell für den preisgekrönten Sipsmith Dry Gin verwendeten Kräutern und verschiedenen asiatischen Pflanzen, in Anlehnung an das Stammhaus der Marke in Singapur. Dazu gehören Jasminblüten, frische Pomelo-Schalen, Zitronengras, Blätter der Kaffir-Limette sowie Muskatnuss und Kardamom. Entstanden ist ein komplexer Gin mit milder Würze und einer exotischen Note.

Dieser einzigartige und komplexe Gin soll eine neue Generation von Barkeepern dazu inspirieren, kreative neue Gin Cocktails zu mixen – so wie einst der berühmte Barkeeper Ngiam Tong Boon, der im Jahr 1915 den originalen Singapore Sling in der Long Bar des legendären Raffles Singapore erfand.

Ausgeschenkt wird der Raffles 1915 Gin in den Bars und Lounges der aktuell zwölf Raffles Hotels auf der ganzen Welt. Für Cocktail-Liebhaber in London, der Heimat von Sipsmith, verkauft Selfridges ab Mitte Oktober 2015 exklusiv 300 limitierte Flaschen (70cl) für 44 Britische Pfund (rund 60 Euro) pro Stück.

Sam Galsworthy, Mitbegründer von Sipsmith und ein direkter Nachkomme von Sir Stamford Raffles, dem Gründer Singapurs und Namensvater des Hotels, sagt: „Wir sind sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit Raffles Hotels & Resorts. Als Brenner ziehen wir unsere Inspiration aus den großartigen Geschehnissen der Vergangenheit und setzen uns zum Ziel, diese für Spirituosenliebhaber von heute erlebbar zu machen. Der Raffles 1915 Gin soll beim Verkosten an den Moment erinnern, als im Jahr 1915 das erste Mal ein Gast den Singapore Sling probiert hat. Zweifelsohne würde der Gin Ngiam Tong Boon und meinen Groß-Groß-Großonkel Sir Stamford Raffles mit viel stolz erfüllen.“

Peter French, President, Raffles Hotels & Resorts führt fort: „Wir haben nach einem Partner gesucht, der an einer vergleichbaren Philosophie und ähnlich hohen Standards festhält. Sipsmith ist authentisch, ein Meister dieses Handwerks. Und durch die familiäre Beziehung zwischen Sam Galsworthy und Sir Stamford Raffles wird diese Verbindung besonders glaubwürdig. Wir freuen uns, dass wir einen so besonderen Gin kreieren konnten, der die Vergangenheit feiert und gleichzeitig neue Generationen zum Entdecken und Schöpfen anregt.“

www.raffles.com

Der richtige Wein für Wolke Sieben

British Airways wurde als Fluggesellschaft mit dem weltweit besten Weinangebot ausgezeichnet. Bei den aktuellen „Cellars In the Sky Awards“ der britischen Ausgabe des Branchenmagazins Business Traveller sicherte sich die Airline den begehrten Preis in vier Kategorien. Eine Jury aus renommierten Weinexperten zeichnete British Airways in den Kategorien „Best Cellar in the Sky”, „Best Business Class Cellar”, „Best First Class Red” und „Best Business Class White” aus.

Das Erfolgsrezept von British Airways liegt vor allem darin, dass das Wein-Angebot gezielt nach den jeweiligen Reisedestinationen ausgerichtet wird. Die Fluggesellschaft hat dafür in den vergangenen Jahren sogenannte „Wein-Regionen“ kreiert, um den Passagieren bereits vor der Landung die beste Weinauswahl ihres Reiseziels anbieten zu können. So stehen zum Beispiel auf dem Hin- und Rückflug nach Kapstadt und Johannesburg hervorragende südafrikanische Weine zur Auswahl, wie unter anderem der Oldenbourg Chardonnay aus Stellenbosch oder der Annex Kloof Malbec.

Chris Cole, Food and Beverage Manager bei British Airways: „Wir sind stolz darauf, unseren Gästen eine handverlesene Auswahl an Weinen aus der ganzen Welt anbieten zu können. Neben geschätzten Wein-Klassikern überraschen wir unsere Kunden auch mit bislang noch unbekannten Tropfen, die sich bisher in abgelegenen Weingütern versteckt hielten.“

Für die Auswahl der Weine hat British Airways unter der Leitung von Chris Cole sogar ein eigenes Spezialistenteam für Wein aufgebaut, welches eng mit den Weinverkäufern zusammenarbeitet und die Weinauswahl perfekt mit den Menus an Board abstimmt.

Chris Meredith

Chris Meredith ist neuer Executive Chef im Raffles Praslin auf den Seychellen

Von der Karibik in den Indischen Ozean: Chris Meredith hat die Position des Executive Chefs im Raffles Praslin auf den Seychellen übernommen. Er war zuletzt im berühmten Sandy Lane auf Barbados tätig und trägt auf Praslin die Verantwortung für sechs Restaurants und Bars.

Den Grundstein für seine inzwischen über 20-jährige Karriere legte der Brite mit einer Anstellung bei dem bekannten Koch Paul Heathcote im Zwei-Sterne-Restaurant Longridge. Die Verfeinerung seiner Künste erfolgte bei der angesehenen Dorchester Collection, wo er für mehrere Jahre die Küchen im noblen Landhotel Coworth Park nahe London leitete. Hier wurde ihm sogar einmal die große Ehre zuteil, für Königin Elisabeth II. zu kochen.

Christoph G. Ganster, General Manager, freut sich über den Neuzugang: „Chris Meredith hat umfangreiche Erfahrung in renommierten, mit Michelin Sternen ausgezeichneten Restaurants gesammelt und ist die perfekte Wahl für die kulinarische Leitung unseres Resorts. Er ist ein passionierter Koch und wird die Gäste des Raffles Praslin mit einer Kombination seiner kreativen Rezepte mit den besten lokalen Produkten verwöhnen. Wir sind stolz, ihn bei uns im Team begrüßen zu dürfen.“

Das kulinarische Portfolio des Raffles Praslin gehört zu den vielfältigsten Angeboten auf der Inselgruppe im Indischen Ozean. Dazu gehören unter anderem das Losean Restaurant mit moderner mediterraner Küche, das Curieuse Restaurant mit Spezialitäten aus Südostasien und Indien sowie das Pool Restaurant & Bar, wo kreolische Speisen und frische Meeresfrüchte serviert werden.

www.raffles.com.

Dim Sum in Hongkong und Macau

Wolfgang Weitlaner war wieder einmal in Hongkong/Macau und hat sich in erster Linie an Köstlichkeiten in diesen zwei großartigen Destinationen schadlos gehalten

Wenn man die Schalterbeamtin auf der Hauptpost nach Briefmarken fragt, reicht sie einem derzeit eine Marke auf der ein üppiger Eintopf namens Poon Choi abgebildet ist. Der sanfte Hinweis, dass man in Hongkong möglicherweise dauernd nur ans Essen denkt, drängt sich auf. Tatsächlich endet auch eine Konversation mit meinem alten Bekannten Fred mit genau diesem Thema. Er, als echter Hongkong-Chinese, erklärt, wie stolz man hier auf die Vielfalt des Ess-Angebots sei. „Um es auf den Punkt zu bringen: in Hongkong ißt man dauernd“, meint er stolz. Tatsächlich ist die Anzahl der Lokale – selbst ohne die Garküchen – schlichtweg unzählbar. „Bei der Frage nach dem besten Restaurant kann es durchaus heftige Diskussionen geben“, räumt Fred ein, der einen Tipp, eines anderen Locals mit den Worten „da kenn ich aber bessere Restaurants“ abtut. Die Aufforderung an ihn lautete daher nur mehr, uns in ein Hongkong-Style Restaurant seiner Wahl zu bringen. Es wurde das Luk Yu Tea House – ein alteingesessenes kantonesisches Lokal mit Spezialitäten aus Großmutters Kochbuch – etwa geröstete Ente mit grünem Gemüse, geschmorten Frosch und gedämpften Rinderhackbraten mit getrockneten Mandarinenschalen.

Lesen Sie die gesamte, spannende Story incl. Hotel & Restauranttipps auf Wolfgang Weitlaners Homepage:
www.amliebstenreisen.at/dim-sum-city-kulinarische-abenteuer-hongkong-und-macau/

World Luxury Hotel Awards

Sechs Hotels der aus Dubai stammenden Jumeirah Group gewinnen bei den diesjährigen World Luxury Hotel Awards

Das Burj Al Arab Jumeirah wurde als Sieger in der Kategorie „Best Luxury Hotel“ ausgezeichnet. Das zum Resort Madinat Jumeirah gehörende Hotel Mina A’Salam gewinnt in der Kategorie „Best Middle East Luxury Adult Beach Resort“ und das Jumeirah Messilah Beach Hotel and Spa in Kuwait erhielt die Auszeichnung als „Best Luxury New Hotel“.

Außerdem wurde das Londoner Jumeirah Carlton Tower als Sieger in der Kategorie „Best Luxury City Hotel in Europe“ prämiert. Als „Best Luxury Design Hotel in Europe“ gewann das Jumeirah Grand Hotel Via Veneto in Rom die begehrte Auszeichnung und das Pera Palace Hotel Jumeirah in Istanbul ist Sieger der Kategorie „Best Luxury Historical Hotel“.

Zur Verleihung der Awards sagte Alison Broadhead, Chief Commercial Officer der Jumeirah Group: Die Auszeichnung der Hotels unterstreicht das erfolgreiche Jahr für Jumeirah und wir sind sehr stolz, dass wir mit gleich sechs Preisen ausgezeichnet wurden. Die Anerkennung durch die World Luxury Hotel Awards ehrt unsere Marke und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich bestrebt sind, die Erwartungen unserer Gäste zu übertreffen. Sie sind es, die das Motto unserer Marke – „Stay Different“ – mit Leben füllen.

Die World Luxury Hotel Awards wurden eingeführt, um exzellenten Service in der Hotellerie auszuzeichnen. Die Auswahl der Hotels übernimmt eine Beraterjury aus 144 Ländern. Ein angekündigter oder Inkognito-Besuch der Hotels ist Teil des Auswahlprozesses der Siegerhotels.

http://www.jumeirah.com/

Vierter Michelin-Stern für das Hotel Okura Amsterdam

Das Teppanyaki-Restaurant „Sazanka“ erstmals ausgezeichnet – Mit dem Bib Gourmand für das „Serre“ gehören alle Restaurants zum Michelin-Adel

Fünf-Sterne-Hotels sind so selten nicht. Aber ein Fünf-Sterne-Hotel mit vier Michelin-Sternen gehört fraglos in die Kategorie „Raritäten“. Da der Michelin-Guide 2015 für die Niederlande nun auch dem Teppanyaki-Restaurant „Sazanka“ einen Stern zugesprochen hat, trägt die Küchenmannschaft des Hotel Okura Amsterdam nun ebenso viel Sterne wie die deutsche Fußball-Nationalteam: Vier.

Das Okura-Restaurant „Ciel Bleu“ konnte seine zwei Sterne ebenso bravourös verteidigen wie das „Yamazato“ seinen Stern. Und wenn man den „Bib Gourmand“ für Okuras Restaurant „Serre“ mitzählt, tragen alle vier Restaurants des Hotels eine kulinarische Michelin-Auszeichnung. Den „Bib“ sprechen die gestrengen Michelin-Kritiker gastlichen Stätten zu, die „sorgfältig zubereitete, preiswerte Speisen“ anbieten.

Den Stern für Okuras Teppanyaki-Restaurant begründete die Michelin-Redaktion so: „Das Sazanka nimmt Sie mit nach Japan zu einem Abenteuer. Die nüchterne Einrichtung und die Service-Damen in Kimonos setzen die Bühne. Dann tritt der Chef auf und nimmt stolz seinen Platz hinter dem Teppanyaki-Grill ein. Mit Selbstvertrauen demonstriert er seine Kunst und benutzt vorzügliche Zutaten, um Aromen zu komponieren, die Kontraste schaffen, aber stets bestens ausgewogen sind.“

Emmy Stoel, lobt die Sazanka-Brigade: „Das Team hat dafür lang und hart gearbeitet.“ Die Generaldirektorin des Okura Amsterdam ergänzt im Hinblick auf die umfassende Anerkennung durch die weltberühmten französischen Gastro-Juroren: „Das sagt viel über unsere kulinarischen Qualitäten. Ich bin sehr stolz.“

Onno Kokmeijer, der Küchenchef des Ciel Bleu erhielt 2007 den zweiten Michelin-Stern.
Er wird im kommenden Jahr am 28. Februar die Niederlande und Okura beim „Rheingau Gourmet & Wein Festival“ repräsentieren. Dabei werden vom 26. Februar bis 11. März 19 Spitzenköche aus neun Nationen für die Gäste kochen.

www.okura.nl

Alexander Koppe, Berlin

Mit der jetzt erscheinenden Ausgabe des Guide Michelin kann Deutschland 282 Sterne-Adressen verzeichnen, darunter leuchtet auch das Fine Dining Restaurant a.choice des 4-Sterne Superior andel’s Hotel Berlin. Insbesondere Küchenchef Alexander Koppe (33), freut sich über den erstmaligen Erhalt eines Michelin-Sternes und dankt den kritischen Köpfen der französischen Genusswelt.

„Eine sehr gute Küche, welche die Beachtung des Lesers verdient“ – so die Auszeichnung, derer sich Koppe als gebürtiger Berliner mit großem Stolz annimmt. „Wir freuen uns alle wahnsinnig und haben schon kräftig gefeiert, denn das ist schließlich das, was sich jeder Koch wünscht. Als Restaurant im Osten der Stadt sind wir in Lichtenberg das einzige Restaurant mit dieser Auszeichnung“- , so Alexander Koppe, der mit Beginn seines Wirkens im November 2012 bereits mehrere Auszeichnungen für die Fine Dining Oase in der Landsberger Allee erkochte. Dazu gehören 6 Pfannen im GUSTO 2014, 13 Punkte im Gault Millau 2014, 2 Bestecke im Guide MICHELIN 2014 sowie 2,5 Kochlöffel für das Restaurant a.choice im Schlemmer Atlas 2014.

Besonderes Highlight: Die Auszeichnung gibt dem geplanten Umzug des Restaurants in die 12. Etage des Designhotels mit phänomenalem Blick über die Hauptstadt mächtig Aufwind. Jetzt wird das a.choice-Team erst recht den nächsten Schritt nach oben in eine neue Top Location gehen, die bereits heute verspricht ein neuer Hotspot auf der Berliner Genusskarte zu sein.

Alle Ergebnisse des Michelin 2015:
www.gourmet-report.de/artikel/345871/Alle-News-zum-Michelin-2015/

Fjordforelle

Der vielseitig Nordic Cuisine-Fisch in Aktion bei Koch- und Denkfabrik CookTank Nord „Nordisch by Nature“ mit Spitzenköchen

Viele Sterne, ein Motto, beeindruckend kreative Kochumsetzungen. Die renommierten Chefs von Nord- bis Ostsee setzten sich anlässlich der Koch- und Denkfabrik CookTank Nord des Portals Sternefresser.de mit dem Thema „Nordisch by Nature“ auseinander und präsentierten, bestaunten und besprachen in konstruktiver Runde gemeinsam mit Genuss-Journalisten ihre persönlichen Kreationen. Zum Beispiel Gerichte, die den Anspruch haben, gleichermaßen Komponenten oder Aromen von Dessert und Hauptgang zu verwenden. Oder ein Rezept, das einen Drink-Klassiker wie Gin Tonic auf den Teller bringt. Eine Kreation, die auf dem Teller matt-pastellgrün anmutet, oder ein fast veganer Ansatz. Acht Köche mit ein bis drei Sternen und drei Wildcard-Gewinner interpretierten so jeder auf seine individuelle Weise, ihre Vorstellung: von einem Gericht, das die Prinzipien der Nordischen Küche und den Kreislauf der Natur berücksichtigt. Partner des CookTank Nord, das Norwegian Seafood Council (NSC) und Marketingorganisation auch für die vielseitige Fjordforelle, hatte das Motto angeregt. Denn dieser feine Fisch gilt unter Köchen als Basis für kreative Speisen von kalt bis heiß und ist ein typischer Akteur der nordischen Küche.

Als Kollegen begrüßte Gastgeber Christoph Rüffer im Haerlin die Sterneköche Johannes King (Söl’ring Hof) Sebastian Zier (La Mer) und Jens Rittmeyer (KAI3) von der Insel Sylt, Kevin Fehling (La Belle Epoque in Travemünde), Robert Stolz (Stolz in Plön), Ralf Haug (Freustil im Ostseebad Binz) sowie Christian Richter (Perior im ostfriesischen Leer), die untereinander und mit den eingeladenen Genuss-Redakteuren ins Gespräch kamen.

Bloß nicht anbraten!
Beim CookTank Nord verrieten die Sterneköche ihr „Lieblingsgericht“ mit der Fjordforelle. Zum Beispiel mag Robert Stolz sie „am liebsten leicht geräuchert und mit brauner Butter bestrichen, leicht gesalzen“ oder Sebastian Zier „unbedingt konfiert“, Christian Richter „ganz roh“ und CookTank-Gastgeber Rüffer „geräuchert mit Wacholderholz und warm serviert“. „Bloß nicht braten“, so die einstimmige Meinung. Christoph Rüffer: „Die Fjordforelle ist dankbar für jede Verarbeitung und deshalb geeignet für die kreative Küche. Bei der Auswahl der Zutaten ist natürlich nachhaltige Herkunft sehr wichtig. Und norwegische Produkte stehen dabei für hohe Qualität.“ Noch ein Tipp für den Einkauf von Zutaten, wenn es schon um „Nordisch by Nature“ geht? Rittmeyer: „Vor der Haustür schauen! Man muss nicht von überall auf der Welt seine Zutaten kaufen. Wir beziehen unsere Produkte nur aus Norddeutschland und nordischen Ländern wie zum Beispiel auch Norwegen.“ Passend dazu ergänzt Stolz: „Entbehrung macht kreativ. Hat man immer alle Zutaten zur Auswahl, braucht es keine Kreativität.“

Gefragt, was zur Fjordforelle wie Deckel auf Topf passt, kombinierte Jens Rittmeyer Stachelbeere, Pilzsud und Fichtenöl. Untrennbar zusammen gehört für Christoph Rüffer Fjordforelle und Meerrettich, für Sebastian Zier Fjordforelle und Rucola Perlgraupen. Johannes King zeigte sich beim wissenschaftlichen Vortrag über die Fjordforelle von Dr. Matthias Keller, Geschäftsführer des Bundesmarktverbands der deutschen Fischwirtschaft, als Fan der Aquakultur: „Wir brauchen nachhaltig produzierte Lebensmittel aus dem Meer für die wachsende Weltbevölkerung. Auch hier ist es gut, wenn die Fischzucht im Kreislauf der Natur stattfinden kann.“ Für alle, die
nicht beim CookTank dabei waren und Interesse haben mit der Fjordforelle zu arbeiten, filetierte der Sous-Chef von Johannes King, Jan-Philipp Berner, die Fjordforelle vor laufender Kamera. Johannes King erläuterte dazu, was speziell diesen Fisch ausmacht: „Besonders ist bei der Fjordforelle ihre orange-rote Farbe, das feine feste Fleisch und ihre Vielseitigkeit – ihre variantenreiche Verarbeitung, ob pochiert, mariniert oder roh. Der besondere Geschmack und die feine Struktur des Fleischs sind perfekt für Rohfischgerichte geeignet, was nicht heißt, dass sie nicht auch zu kreativen Zubereitungsarten ‚hot’ inspiriert. Die norwegische Fjordforelle weist außerdem einen niedrigeren Fettgehalt auf als die meisten anderen Forellenarten.“ Der Film steht ab Mitte Oktober auf der Webseite www.fischausnorwegen.de bereit.

Der jüngste CookTank war die achte Veranstaltung von Sternefresser.de und mit dem Event mit der Fjordforelle zum ersten Mal in der Hansestadt zu Gast.