MUNDUS VINI Frühjahrsverkostung

Deutsche Winzer mit höchsten Bewertungen

Mit 38 Mal Großes Gold, 731 Gold und 946 Silber ist die Frühjahrsverkostung des Großen In- ternationalen Weinpreises MUNDUS VINI zu Ende gegangen. Eine 150-köpfige internationale Jury hat an drei Tagen Weine aus knapp 40 Weinbauländern verkostet und beurteilt. Im Me- daillenrang an der Spitze zeigt sich Spanien mit 408 Auszeichnungen, gefolgt von Italien (377) und Deutschland (206).
Frankreich und Portugal schließen sich mit 183 und 158 Prämierungen an. Aber auch Gewächse aus Übersee wie Argentinien und Australien sowie aus den osteuro- päischen Weinbauregionen haben im Verhältnis zu den Einreichungen mit zahlreichen Prämierungen sehr gut abgeschnitten.

Die meisten mit Großes Gold vergebenen Medaillen gingen an deutsche Erzeuger, u.a. an Karl Schäfer, Reichsrat von Buhl sowie das Staatsweingut mit Johannitergut aus der Pfalz oder das badische Weingut Aufricht, den Winzerkeller Sommerach in Franken und an das an der Mosel gelegene Weingut Nick Köwerich.

Mit 59 Medaillen lagen die Pfälzer Winzer vor den Kollegen aus Württemberg (35), Rheinhes- sen (23), Franken (22) und Mosel (4).
Es wurden über 40 Sonderpreise vergeben, darunter für deutsche Erzeuger der „Beste Grauer Burgunder“ (Winzergenossenschaft Oberbergen, Baden), „Bester Weißer Burgunder“ (Weingut Juliusspital, Franken) und „Bester Riesling trocken“ (Weingut Fritz Allendorf, Rheingau).

Der beste und mit Großes Gold prämierte Amarone ging an die Cantina di Soave. Ebenso mit Großes Gold und einem Sonderpreis (Bester Ribera del Duero) geehrt wurde die Protos Bodega Ribera del Duero de Penafiel. Bester französischer Weißwein wurde der mit Großes Gold ausgezeichnete Chateau Arrogant Frog Limoux Blanc aus dem Languedoc-Roussillon.

Eine Auswahl der Siegerweine wird auf der Verkostungszone der weltgrößten Weinmesse ProWein in Düsseldorf (15.-17. März 2015) auf einer Fläche von 700 Quadratmetern den Fachbesuchern vorgestellt. Darüber hinaus werden am ersten Messetag die Sonderpreise auf der Verkostungszone persönlich an die Gewinner übergeben.

MUNDUS VINI wurde vor 15 Jahren vom Meininger Verlag ins Leben gerufen und gehört mit mittlerweile über 8.000 angestellten Weinen zu den bedeutendsten Weinwettbewerben der Welt. Seit 2014 wird der internationale Wettbewerb, der nach dem internationalen Verkostungsschema der OIV durchgeführt wird, zwei Mal jährlich durchgeführt, um sowohl den frisch abgefüllten Weinen als auch Weinen älteren Jahrgangs eine Möglichkeit auf eine Prämierung zu geben.

Alle Ergebnisse der Medaillengewinner und Sonderauszeichnungen finden Sie ab online unter www.meininger.de

Bioland-Weingut Schwarztrauber ist Bio-Erzeuger des Jahres

Bio-Weinpreis MundusVini BIOFACH 2015 verliehen

Grand Gold, viermal Gold und zweimal Silber: Bioland-Weingut Gerhard Schwarztrauber ist der Abräumer bei dem Bio-Weinpreis MundusVini BIOFACH 2015. Dr. Thomas Griese Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz ehrte heute auf der BIOFACH in Nürnberg das Bioland-Weingut als Bio-Erzeuger des Jahres. „Ich freue mich, dass ein Weingut aus der Pfalz diese Auszeichnung erhält“, sagte Griese bei der Verleihung.

Gerhard Schwarztrauber, der seit 29 Jahren Wein nach den Bioland-Richtlinien anbaut betonte: „Es gibt viele Bioland-Betriebe, die diesen Preis erhalten könnten.“ Grand-Gold erhielt das Pfälzer Weingut aus Neustadt-Mußbach für seinen Riesling trocken 2013.

Weitere Bioland-Weingüter sind unter den Preisträgern: Der Rosenkranz Sauvignon Blanc 2013 des Weinguts Heiner Sauer aus Böchingen erhielt Gold. Jeweils Silber erhielt das Weingut für seinen 2013er Grauburgunder Nußdorfer Herrenberg und seinen 2011er Spätburgunder Nußdorfer Kaiserberg. Gold ging auch an das Weingut Landmann aus Freiburg aus dem Ortsteil Waltershofen Tuniberg für seinen Grauen Burgunder trocken Merdinger Bühl 2013. Silber erhielt die Genossenschaft DIVINO aus Nordheim Franken für seinen Terra Consilium Thüngersheimer Ravensburg Burgunder Cuvée 2013.

Eine Liste der Preisträger finden Sie unter www.bioland.de

Für den Bioweinpreis hat die Jury für MundusVini BIOFACH im Dezember 2014 insgesamt 402 Weine aus dem In- und Ausland verkostet. Sie vergab zehn Grand-Gold-Medaillen, 96 mal Gold und 90 mal Silber. Der Weinwettbewerb MundusVini BIOFACH ist ein Spezialwettbewerb des seit 15 Jahren bestehenden Internationalen Weinpreises MundusVini. Er wird nach dem Verkostungsschema der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) durchgeführt.

Schokoladen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören zur Weltspitze

Bei den „International Chocolate Awards“ (ICA) 2014 haben es diesmal Schokoladen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bis an die Weltspitze geschafft. Die ICA sind ein seit 2012 jährlich stattfindender internationaler Schokoladen-Wettbewerb. Im Finale treten die jeweiligen Regionalsieger gegeneinander an – in diesem Jahr erstmals auch aus dem deutschsprachigen Raum. Neun der Einreichungen von hier setzten sich auch im Finale durch und schafften es somit auf Anhieb an die Weltspitze. Weitere Infos unter: http://www.internationalchocolateawards.com
 
Unter den neun Bestplatzierten aus dem deutschsprachigen Raum ist der Schweizer Chocolatier Beschle zweimal vertreten, der deutsche Chocolatier Clement sogar viermal. Mit einer Gold-Medaille im Finale erhielt eine Clement-Kreation auch die höchste Auszeichnung von allen deutschsprachigen Einreichungen. Clement war es auch, der eine außergewöhnliche Lüttje-Lage-Schokolade anlässlich des Schokoladen-Gourmet-Festivals in Hannover 2014 kreiert hat, die sich ebenfalls unter den ausgezeichneten Einreichungen wiederfindet. Hier die komplette Übersicht:

• Beschle (Schweiz): Dunkle Schokolade aus Criollo-Kakao mit Rosmarin und Zitronen-Thymian (Kategorie: Dunkle Tafelschokolade mit Zusätzen – eingerührt oder untergemischt; Auszeichnung: Silber)

• Beschle (Schweiz): Lassi (Kategorie: Weiße Tafelschokolade mit Zusätzen; Auszeichnung: Silber)

• Clement (Deutschland): Amazona (Kategorie: Pralinen aus Vollmilchschokolade mit weicher oder flüssiger Füllung oder ganzen Früchten; Auszeichnung: Gold)

• Clement (Deutschland): Limoncello-Trüffel (Kategorie: Pralinen aus Vollmilchschokolade  mit weicher oder flüssiger Füllung oder ganzen Früchten; Auszeichnung: Bronze)

• Clement (Deutschland): Lüttje Lage, gefüllte Vollmilchschokolade (Kategorie:  Gefüllte Vollmilchschokolade-Tafeln; Auszeichnung: Silber)

• Clement (Deutschland): Maracuja-Karamell-Trüffel (Kategorie: Pralinen aus Vollmilchschokolade mit Karamell-Füllung; Auszeichnung: Silber)

• DaJa Chocolate (Deutschland): Caipirinha-Praline (Kategorie: Pralinen aus weißer Schokolade mit gemischter Füllung; Auszeichnung: Silber)

• Kettler Schokolade (Deutschland): Meersalz-Karamell (Kategorie: Pralinen aus dunkler Schokolade mit Karamell-Füllung; Auszeichnung: Bronze)

• Pralinenatelier (Deutschland): Kürbiskern-Nougat-Praline (Kategorie: Pralinen  mit gemischter Ummantelung oder Füllung aus dunkler, Vollmilch- und weißer Schokolade,  Ganache, Trüffel; Auszeichnung: Silber)

• Schell Schokoladen (Deutschland): Gefüllte Sauerkirsch-Tafelpraline (Kategorie: Gefüllte Tafelschokolade aus dunkler Schokolade mit Füllung; Auszeichnung: Bronze)

Insgesamt über 1.000 Einreichungen aus 33 Ländern hat es in diesem Jahr bei den International Chocolate Awards gegeben – 220 schafften es schließlich ins Finale. Juriert wurde in 38 Kategorien – von dunkler Tafelschokolade bis hin zu Schokoladenaufstrichen –, in denen die Teilnehmer ihren Erfindungsreichtum und ihre Kreativität unter Beweis stellen konnten.

Das wechselnde Juroren-Team besteht aus Experten, Konditoren, Kritikern, Food-Bloggern, Sommeliers, Küchenchefs und der „Grand Jury“. Zur Jury beim diesjährigen Weltfinale gehörte unter anderem auch Michaela Schupp – Geschäftsführerin der chocolats-de-luxe.de GmbH sowie Initiatorin und Organisatorin des ersten Schokoladen-Gourmet-Festivals in Deutschland.

Nationalmannschaft der Köche

Top Medaillen-Bilanz für deutsche Teams

Nationalmannschaft holt zwei Goldmedaillen- Jugend erreicht Silber und Bronze -Regionalmannschaften gewinnen ebenfalls Edelmetall
„Was für eine Überraschung!“, freute sich Matthias Kleber, Teammanager der deutschen Nationalmannschaft der Köche, nach dem Doppelgold seiner Mannschaft beim Culinary World Cup in Luxemburg.

„Wir sind ohne Zielvorgabe zur Weltmeisterschaft gefahren und wollten nur feststellen, wo wir mit der neuen Mannschaft stehen“, erklärte er seine Strategie. Schließlich trainierte die Nationalmannschaft in der personellen Zusammensetzung erst seit ein paar Monaten. Einen großen Motivationsschub erhielt das Team, nach dem sie in der Kategorie „Plattenschau“ mit Gold bewertet worden sind. Das Feedback der Juroren und die Spitzenleistung der Patisserie in der kalten Schau brachte weiteren Auftrieb in die Nationalmannschaft. In der Königskategorie „warme Küche“ klappte es dann ebenfalls auf Anhieb und am Ende gab es dort ebenfalls Gold.

Beste Vorbereitungsbedingungen während der WM fand die Mannschaft bei VKD-Kollegen Jörg Linden in seiner Pension Linden in Ayl vor.
Der „Culinary World Cup“ fand bereits Ende November 2014 in Luxemburg statt und wird alle vier Jahre ausgetragen. Weltmeister wurde Singapur.

Deutschland holte Gold mit: Goldforelle Sous Vide, gebratene Coquille Saint- Jacques, marinierte Gelbe Beete, Kressesalat mit Apfel-Nuss-Vinaigrette, Steinbutt-Espuma, gepuffter Wildreis in der Vorspeise, Gebratener Hirschkalbsrücken, geschmorte Rinder-Skirts, Stopfleberpraline, Kürbis in Pickelfond, Pilz-Wurzelgemüse-Schnitte in der Hauptspeise und Erdnussmousse, Dulce de leche, Kalamansi Creme, Vanille-Orangen, Haselnuss-Schwamm, Orangenkuchen, Canache von Caribé, Orangen-Buttermilch-Eis, Crumble im Dessert.

Die deutsche Nationalmannschaft der Köche setzt sich aus Spitzenköchen des Landes zusammen: Matthias Kleber, Küchenchef im Seehotel Fontane Neuruppin; Tobias Laabs, Privatkoch beim Drei-Sterne-General der Bundeswehr in der Arnulf Kaserne; Oliver Rickmer von Zobeltitz arbeitet bei Kofler & Kompanie GmbH im Deutschen Historischen Museum, Berlin, Thorben Grübnau, Restaurant Sasso, Oldenburg; Christoph Bartel, Restaurant Alte Schule Fürstenhagen; Yvonne Kollmann; Restaurant Peterchens Mondfahrt, Gersfeld; Pâtissière Sibylle Langner, Café Wessinger, Neu-Isenburg und Patissier Johannes Funtsch, 
Hotel Fire & Ice, Allrounder Mountain Resort Neuss.

Mit der Hoffnung auf Gold ist die deutsche Jugendnationalmannschaft nach Luxemburg gereist. Schließlich galten sie nach ihren Siegen in Costa Rica und Moskau als heimliche Favoriten. Während des Probekochens im Trainingscamp der Jugend im Schulungszentrum bei Nestlé Professional in Frankfurt klappte das Weltmeistermenü problemlos. In der Vorspeise bereiteten sie Gebratenes Rotbarbenfilet/Rotbarbenkrokette/
Nussbutterschaum, Rote-Bete-Mousse/glasierte Rüben/Fenchel-Orangensalat, Brioche/Buttercremen und in der Hauptspeise Variation von Jungschwein/Malzsoße, Schwarzwurzel/Rosenkohlpüree, Spitzkohlmaultasche/Buchweizen/Speck zu. Das Dessert bestand aus einem mehrzackigen Stern aus Kürbisschnitte/Knuspernougat/Sanddorneis, Mandarinensauce. In der Nervosität des Wettkampfes blieb die Geschmackskomponente hinter den Erwartungen und brachte dem Team eine Bronzemedaille. Mehr Erfolg hatten die Nachwuchstalente in der Kategorie „Plattenschau“ und holten dort Silber. Die Exponate überzeugten die strenge Jury und die Tischdekoration aus beleuchteten Buchstaben war an dem Ausstellungstag ein Publikumsmagnet.

Beste Vorbereitungsbedingungen fand die Jugend im Europäischen Berufsbildungswerk Bitburg vor. Küchenleiter und Top Ausbilder Uwe Fusenig stand dem Team rund um die Uhr zur Seite.
Die deutsche Jugendnationalmannschaft besteht aus den besten Jungköchen Deutschlands: Teamkapitän Marianus von Hörsten, zuletzt Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg; Mirco Ebers, Maritim-Seehotel Timmendorfer Strand; Lukas Berninger, Hotel Hessischer Hof, Frankfurt; Oscar Fischer, Palmengarten-Gastronomie Lafleur, Frankfurt; Nils Tumbrink, Jagdhaus Wiedehage, Haselünne; Max Dolge, Kempinski Hotel Gravenbruch, Frankfurt; Selina Brandauer, Brenner’s Parkhotel, Baden Baden; Jan Semmelhack, zuletzt Grand Kameha Bonn; Jennifer Burton, Patissière: Dallmayr München. Teammanager und Teamtrainer sind Markus Wolf und René Weiser, Berufsschullehrer an der Bergiusschule Frankfurt bzw. an der Beruflichen Schule des Wetteraukreises Butzbach.

Ein großer Erfolg war die Weltmeisterschaft in Luxemburg auch für die Regionalteams im VKD. Mit einer Goldmedaille im Gepäck fuhren die Mannschaften aus Niedersachsen und die Meistervereinigung Baden-Württemberg heim. Silber holte Berlin-Brandenburg und Bronze gewannen Garde Culinaria aus Köln und die Kochnationalmannschaft der Bundeswehr. Das Bundeswehrteam holte außerdem im Gemeinschaftswettbewerb eine Silbermedaille.

VKD-Präsident Andreas Becker ist mit dem Erfolg der deutschen Mannschaften sehr zufrieden und ist sich sicher, dass die Teams die nächsten Monate nutzen werden um sich auf die IKA/Olympiade der Köche in Erfurt 2016 vorzubereiten.

www.vkd.com

Berliner Wine Trophy

Die Fachjury der Berliner Wine Trophy, welche zweimal jährlich in der Bundeshauptstadt unter dem Patronat der OIV -Internationale Organisation für Rebe und Wein – und unter der Anerkennung des Senates von Berlin und der europäischen Union durchgeführt wird, hat drei Remstaler Weinproduzenten insgesamt fünf Gold- und vier Silbermedaillen verliehen.

Drei Gold- und zwei Silbermedaillen, allesamt Weißweine des Jahrgangs 2011, gehen dabei auf das Konto der Fellbacher Weingärtner: der Fellbacher Lämmler Riesling > S < trocken, der Gewürztraminer > C < Kabinett sowie die Kerner > S < Spätlese konnten der Fachjury eine Goldmedaille entlocken. Mit Silber wurde der Chardonnay > S < und der Justinus K. > S <, beides trockene Weißweine, ausgezeichnet.

Zwei goldene und eine silberne Medaille konnte die Remstalkellerei aus Beutelsbach für sich verbuchen: zwei Muskateller, ein Jahrgang 2009 in halbtrocken und ein 2011er in lieblich erreichten Gold, der liebliche 2011er Muskattrollinger erreichte Silber.

Aber nicht nur die Genossenschaften der Region wurden in Berlin berücksichtigt, denn auch dem Weinstädter Weingut Kiesel wurde für seinen 2011er Riesling vom Schnaiter Altenberg eine Silbermedaille verliehen.

„Destillateur des Jahres“: Brennerei Studer

Acht Mal Großes Gold, 147 Mal Gold und 110 Mal Silber vergaben die internationalen Experten beim 9. Internationalen Spirituosen Wettbewerb ISW in Neustadt/Weinstraße.

Mit insgesamt 11 Medaillen (1 Mal Großes Gold, 8 Mal Gold und 2 Mal Silber) wurde die Schweizer Brennerei Studer & Co. zum „Destillateur des Jahres“ gekürt und konnte damit nahtlos an ihren Vorjahreserfolg anknüpfen. Mit dem Titel „Spirituosen-Importeur des Jahres“ darf sich Pernod Ricard Deutschland schmücken. Der in Köln ansässige Importeur erzielte eine Große Gold-, zehn Gold- und drei Silber-Medaillen.
Die Auszeichnung „Spirituose des Jahres“ errang der mit Gold prämierte Pisco (Traubenbrand) „Vinas de Oro Mosto Verde Moscatel 2009“ aus Peru. Der „Sonderpreis der Jury“ und eine Große Gold-Medaille gingen an die Schwarzwälder Edelbrennerei Bimmerle mit ihrem „Goldhauch Haselnussgeist“, der als Aktionsware bei Lidl geführt wird und von allen Juroren einheitlich hoch bewertet wurde.

Über 600 Spirituosen und Liköre waren zum Wettbewerb, der am 3. und 4. April stattfand, von Produzenten und Importeuren eingereicht worden. Das Spektrum umfasste klare Spirituosen, Weinbrände, Liköre, Obst- und Tresterbrände bis hin zu Rum und Whisk(e)y. 40 Spirituosen-Fachleute, darunter Destillateurmeister, Barkeeper, Fachjournalisten und Experten aus Forschungsanstalten, nahmen die eingereichten Produkte genau unter die Lupe.
Die offizielle Preisverleihung des Internationalen Spirituosen Wettbewerbs ISW 2012 findet am 21. Mai 2012 um 14.30 Uhr auf der BARZONE – Gastro Trend & Trade Show in Köln (Staatenhaus am Rheinpark) statt. Dort haben interessierte Fachbesucher auch die Möglichkeit, die Siegerprodukte zu verkosten.

Weitere Sonderauszeichnungen gingen an:

Tresterbrand des Jahres:
Grappa Nonino Single Grapes (Gold), Schlumberger Vertriebsgesellschaft , Deutschland
Aromatische Spirituose des Jahres:
Wacholder Premium (Gold), P.J. Schütz Eifel-Destillerie Lantershofen/Ahrweiler, Deutschland
Klare Spirituose des Jahres:
Babushka Vodka 40% Vol. (Gold), cgpbranding Prem & Erdem, Deutschland
Weinbrand des Jahres:
Rémy Martin VSOP Fine Champagne Cognac Mature Cask Finish (Gold), Diversa Spezialitäten, Deutschland
Whisk(e)y des Jahres:
The Glenvulet Nàdurra 16 years (Großes Gold), Pernod Ricard Deutschland
Rum des Jahres:
Rum Malecon 21 years (Gold), Bremer Spirituosen Contor, Deutschland
Obstdestillat des Jahres:
Williamson Williams Barrique (Großes Gold), Studer & Co., Schweiz
Markenspirituose des Jahres:
Fürst Bismarck Kornbrand (Gold), Fürstlich von Bismarck’sche Brennerei, Deutschland
Likör des Jahres:
Sanddorn Likör (Großes Gold), Heiko Blume, Deutschland
Kräuterlikör des Jahres:
Rossbacher (Großes Gold), Schlumberger Vertriebsgesellschaft, Deutschland

ÖKO-TEST: Kindermatratzen

Nicht auf jeder Matratze können Kinder schadstofffrei schlummern. Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat in einer aktuellen Untersuchung festgestellt, dass sich aus acht der getesteten Matratzen erhöhte Mengen giftigen Antimons lösten. Antimonverbindungen können Haut und Schleimhäute reizen und belasten außerdem das Abwasser.
Kritisch sieht ÖKO-TEST auch die Verkaufsargumente einiger Hersteller wie „Wirkt der gefährlichen CO2-Überversorgung entgegen“. Die CO2-Überversorgung soll für den plötzlichen Kindstod verantwortlich sein. Doch diese Aussagen konnten die Hersteller nicht belegen. Nach derzeitigem Kenntnisstand spielt es keine Rolle, ob Babys auf herkömmlichen oder teuren Matratzen mit speziellen Luftkanälen schlafen. Entscheidend ist vielmehr, dass Babys nicht in Bauchlage schlafen.

Auch auf Matratzen mit Silberbeschichtung sollten Eltern lieber verzichten. Silber besitzt zwar eine antimikrobielle Wirkung, doch durch seinen verbreiteten Einsatz in Alltagstextilien droht der medizinische Nutzen des Edelmetalls im Kampf gegen Keime untergraben zu werden: Experten gehen davon aus, dass sich mit der Zeit silberresistente Bakterienstämme bilden. Auch ist es nicht untersucht, wie Silber auf die Mikroflora der Haut wirkt. ÖKO-TEST rät Eltern, besser ein schadstofffreies Produkt zu kaufen – immerhin acht Matratzen schneiden im Test mit „sehr gut“ oder „gut“ ab – und die Bezüge öfter zu waschen.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2012 gibt es seit dem 30. März 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Adam Dahlberg

Schweden & Bocuse d’or – Silber bei der Koch-EM: Der schwedische Spitzenkoch Adam Dahlberg hat in Brüssel den zweiten Platz beim Ausscheidungswettkampf Bocuse d’Or Europe belegt. Gleichzeitig hat Schweden den Kampf um den Austragungsort der Koch-Europameisterschaften 2014 für sich entschieden.

Schweden hat auf kulinarischem Gebiet viel zu bieten und muss sich nicht hinter anderen Nationen verstecken. Das hat wieder einmal der kulinarische Wettbewerb Bocuse d’Or Europe bewiesen, der am 20. und 21. März 2012 in Brüssel stattfand. Hier trafen sich 20 Meisterköche aus ganz Europa, um den besten unter ihnen auszuzeichnen. Dabei musste sich der schwedische Teilnehmer Adam Dahlberg mit dem Silberrang lediglich Norwegen geschlagen geben. Auf dem dritten Platz landete Dänemark. Dieses Ergebnis unterstreicht wieder einmal das hohe kulinarische Niveau, das sich in Schweden und den anderen nordischen Ländern seit einigen Jahren etabliert hat. Mit dem Podestplatz beim Bocuse d’Or Europe hat sich Adam Dahlberg für Schweden automatisch einen Startplatz beim Bocuse d’Or 2013, der Koch-Weltmeisterschaft, gesichert, die im Januar 2013 in Lyon stattfinden wird. Gleichzeitig hat Schweden am gestrigen Tag einen weiteren Wettbewerb für sich entschieden: Der Bocuse d’Or Europe wird im Jahr 2014 in Stockholm abgehalten werden. Ebenfalls als Austragungsort beworben hatten sich Italien, Dänemark und Polen.

Der positiven Bescheid ist unter anderem ein Resultat der im letzten Jahr gestarteten Initiative „Schweden – die neue kulinarische Nation“, in deren Fokus landwirtschaftliche Naturprodukte stehen. Schweden investiert derzeit große Summen in die ökologische und vor allem nachhaltige Veredelung und Entwicklung der Produktion von lokalen Lebensmitteln. Ein weiteres Zeichen für die kulinarische Revolution, die in Schweden schon seit einigen Jahren im Gange ist, liefert auch der aktuelle Guide Michelin 2012 „Main Cities of Europe“, der Mitte März erschienen ist: Ganze zehn Restaurants in Schweden sind in der aktuellen Ausgabe neu hinzugekommen.

Gleichzeitig verbleibt Stockholm die einzige Stadt in Nordeuropa, die gleich zwei Restaurants mit jeweils zwei Michelin-Sternen aufweisen kann. Insgesamt erhielt Schweden in diesem Jahr zwölf Sterne, die sich auf zehn Restaurants verteilen. Außerdem erhielten aber neun weitere schwedische Restaurants die Auszeichnung Bib Gourmand. Wer sich einen umfassenden und intensiven Einblick in die neue schwedische Esskultur und deren Trends verschaffen möchte, hat hierzu übrigens vom 24. bis 27. April auf der Stockholmer Messe „GastroNord“ die Gelegenheit, wo sich auch einige der besten Köche des Landes aufhalten werden. Die GastroNord und die parallel vom 25. bis 27. April ebenfalls in Stockholm stattfindende Weinmesse „Vinordic“ sind Nordeuropas größte Fachmessen für die Hotel-, Restaurant- und Cateringbranche.
www.gastronord.se

Wiener Schnecken im Silberwirt

Heringschmaus: Silber’s gratinierte Weinbergschnecken mit Kräuterbutter kommen garantiert aus Wiener Zucht.

Wiener Weinbergschnecken waren im Mittelalter so
beliebt, daß sie bis vor 200 Jahren auf einem eigenen Schneckenmarkt
gehandelt wurden. Kochbücher aus dem 19. Jahrhundert erwähnen
Schneckengerichte als Fastenspeise.

Der Silberwirt in Wien-Margareten läßt diese Tradition wieder
aufleben und bietet zusätzlich zum traditionellen Heringschmaus
heuer drei verschiedene Schneckenspezialitäten an.

So findet sich auf der Tageskarte ab dem Aschermittwoch am 22.
Februar 2012 ein ungarisches Schnecken-Kürbis-Kraut mit Wiener
Weinbergschnecken und gebratenem Zanderfilet, dazu Kümmel-Erdäpfel,
oder gebackene Wiener Schneckenknödel mit Bällchen von der
Violetta-Erdäpfel, gefüllt mit Wiener Weinbergschnecken und
Kräuterbutter, auf Sauerrahm und mit Forellenkaviar. Als Klassiker
werden auch mit Kräuterbutter gratinierte Weinbergschnecken serviert.

Silber’s Schnecken sind ausnahmslos in Wien gezüchtet.

Berlin beliebteste Stadt Europas

Die Gewinner des Zoover City Award 2011 stehen fest. Das Hotelbewertungsportal Zoover hat aus über 85.000 Bewertungen, die Urlauber auf den 23 internationalen Websites des Reiseportals abgegeben haben, die beliebtesten Städte Europas ermittelt. Das Reiseportal vergibt erstmalig den Publikumspreis an Berlin, Krakau und Rom, die nach der Meinung der Urlauber zu den drei besten Städten in Europa gehören.

Berlin beste Stadt Europas 2011

Hinsichtlich aller Kriterien, die in die Gesamtwertung eingingen, erhielt die Stadt von Nutzern aus ganz Europa im Durchschnitt mehr als 8 der maximal 10 möglichen Punkte. Für die Gesamtbeurteilung der einzelnen Städte wurde neben den Zoover-Ortsbewertungskriterien Nachtleben, Kulturelles Angebot, Umgebung und Atmosphäre zusätzlich besonderes Augenmerk auf die Qualität der in der Stadt verfügbaren Hotels gelegt. Hotels der 4-5-Sterne-Kategorie in Berlin stehen mit durchschnittlich 8,5 von 10 Punkten äußerst hoch in der Gunst der Urlauber. In Bezug auf Hotels der niedrigeren Sternekategorien gibt es in Europa aus Sicht der Zoover-Nutzer keine bessere Wahl für eine Städtereise als Berlin. visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker sagt: „Wer nach Berlin kommt, spürt diesen unsichtbaren Magnetismus. Viele sehen in der Stadt eine kreative Explosion. Diese Stadt schläft nie, alles geht, und regelmäßig werden hier neue Trends geboren. Das Berliner Nachtleben mit Partys, Bars, Konzerten und Clubs und einer Kulturszene von Trash bis anspruchsvoll ist das Markenzeichen. Danke für den Award.“

Krakau und Rom erhalten Zoover City Award in Silber und Bronze

Krakau belegt den zweiten Platz im internationalen Ranking und erhält den Zoover City Award in Silber. Die Stadt punktete bei den Zoover-Nutzern aus ganz Europa vor allem hinsichtlich der Bewertungskriterien Nachtleben (8,6) und Atmosphäre (9,1). Krakau verfügt außerdem über die besten Hotels der 4-5-Sterne-Kategorie. Obwohl Krakau mit 9,1 Punkten im internationalen Durchschnitt auch hinsichtlich des kulturellen Angebotes extrem beliebt ist, überragt Rom bei der isolierten Betrachtung dieses Kriteriums mit der Bestnote von 9,4 Punkten.

Die 10 besten Städte Europas

Platz Name Gesamtwertung

1 Berlin 9,2
2 Krakau 9,1
3 Rom 8,9
4 Barcelona 8,9
5 Paris 8,8
6 Wien 8,8
7 London 8,7
8 Maastricht 8,6
9 Prag 8,6
10 Stockholm 8,6

Hinweis: Die Gesamtwertung einer Stadt setzt sich zusammen aus der durchschnittlichen Ortsbewertung auf Zoover, zuzüglich vergebener Boni für den Sieg innerhalb einer einzelnen Kategorie, wie auch für den Faktor Popularität, der gemessen wurde an der Anzahl der tatsächlich abgegebenen Bewertungen für die jeweilige Stadt und die darin befindlichen Unterkünfte (Komplette Städte-Top-10 und Bildmaterial im Reiseblog Zoover World).

Verleihung des Zoover City Awards in Gold während der ITB Berlin