Tipps: Urige Kneipen an der Nordsee-Küste Schleswig-Holsteins

Sag Hafen und die Leute denken an Seemanns-Spelunken. Doch Klabautermann und Co. haben sich rar gemacht an der Küste. Die Umschlagszeiten sind viel zu kurz, als dass die Matrosen noch ausgiebig durch die Kneipen ziehen, einen drauf machen und ordentlich Seemannsgarn spinnen. Doch an der Nordsee-Küste Schleswig-Holsteins gibt es noch urige Kneipen und Gaststätten mit ordentlich Flair vom Meer, mit authentischen Erinnerungen und Leuten, die das leben. Mit Liebe, Lust und Leidenschaft. Und manchmal ist ein echter Hafen auch ganz in der Nähe.

„Blaue Maus“ / Amrum

Aus einem Backsteinhaus mit Reetdach zwischen Wittdün und Süddorf auf Amrum fließt warmes Licht aus den Fenstern, nicht weit weg steht der Leuchtturm und schickt sein Führlicht in die beginnende Nacht. Im nahen Yachthafen klingeln die Taue an den Masten der Schiffe; jetzt wäre etwas zum Wärmen von Innen nicht schlecht – also hin: die „Blaue Maus“ gehört zu den besten Whisky-Bars in Deutschland. Schottische Whiskies sind die Liebe und die Leidenschaft des Amrumer Kneipiers Jan von der Weppen. Romantik und authentisches Flair hat sie auch: Bilder zeigen, dass dies hier einst eine echte Seemannskneipe war. „Früher, bis in die 1960er Jahre, war die Kneipe – sie hieß damals ,Zum Leuchtturm´ – die Kneipe für Fischer und Matrosen schlechthin. Hier wurde dermaßen gefeiert, dass manche Frauen zu Hause blieben mussten“, sagt Barbara von der Weppen, die damals ein kleines Mädchen war und diese Zeiten nur als Geschichten kennt. Heute gibt es auf der Insel nur noch einen einzigen Krabbenfischer, aber die Segler aus dem nahen Yachthafen finden ihren Weg regelmäßig in die „Blaue Maus“ – und die haben schließlich auch was vom Meer zu erzählen. Und maritimes Flair hat diese Kneipe immer noch, dafür sorgen schon die Fundstücke vom Strand, die drinnen und draußen an die nahe Nordsee erinnern: Fischkisten und Helme, Handschuhe und Rettungsringe, das was das Meer wieder hergibt. Die Kneipe selbst ist urig und gemütlich mit Strandgut und Souvenirs aus der ganzen Welt, an der Wand hängen auch Seekarten und Schiffsbilder. Und dann, wenn die Einheimischen zusammen mit den Gästen sitzen und klönen und bei Live-Musik Shanties erklingen. Und: Sag Seefahrt, und die Leute denken auch an Rum. In der „Blauen Maus“, das verrät Barbara von der Weppen, reift der Zuckerrohschnaps aus der Karibik in einem Holzfass.

 

„Zum Glücklichen Matthias“ / Föhr

Der Dielenfußboden knarrt und an der Decke hängen Fischreusen und eine Harpune. In den Fensternischen stehen schöne Schiffsmodelle und die Gallionsfigur reckt ihre Brust in den Gastraum. Der ist gemütlich und voll wie fast immer – willkommen im Restaurant „Zum Glücklichen Matthias“ in Wyk auf Föhr. Der Glückliche Matthias war ein erfolgreicher Walfänger und wer es gern maritim mag und was Leckeres aus dem Meer, sollte vorbei schauen (und sicherheitshalber vorher reservieren). Stimmengewirr wabert durch den Gastraum und aus der Küche hört man das Zischen in den Pfannen. Kerzen spenden gemütliches, fast feierliches Licht und eine schöne Stimmung; es ist gediegen und gemütlich, fast so wie zu Hause. Der Gastraum ist in verschiedene Zimmer unterteilt – bei offenen Türbögen -, was das Familiäre dieser Gaststätte noch unterstreicht. Diese kleinen, fast intimen, „Einheiten“ zwischen den pastellfarbenen Wänden und der Messing-Zier vermitteln ebenfalls das Gefühl bei Freunden im heimischen Ess- oder Wohnzimmer zu sitzen – mit dem Flair vom Meer. Bei Seefahreratmosphäre und Nordsee-Romantik kommt der Appetit für Leckeres aus dem Meer natürlicherweise von selbst. Was also essen? Labskaus! Kennen Sie nicht oder ist Ihnen irgendwie suspekt? Unbedingt probieren! Wer Seefahrt sagt und an Küstenkulinarik denkt, muss es versuchen. Und es schmeckt …. Köstlich! Echt und authentisch, so wie das Restaurant „Zum Glücklichen Matthias“ auf Föhr.

„Thalamegus“ / Sankt Peter Ording

Schaurig-schöne Masken aus Indonesien und Speere aus dem fernen Afrika, Souvenirs aus der Seefahrt – das ist sehenswert, das ist einmalig: Willkommen im Thalamegus, dieser wundersamen, schönen kleinen Kneipe in Sankt Peter Ording. Seit fast fünfzig Jahren steht Christine Menden hinter der Theke dieser Gaststube, sie ist die dienstälteste Wirtin in Sankt Peter Ording – und sie kann zu fast jedem Stück eine Geschichte erzählen. Sie selbst fuhr nicht zur See, aber ihr Mann Claus-Joachim jahrzehntelang auf den Meeren dieser Welt. Von ihm – und auch von ihr, sie reiste ihm früher oft hinterher und zusammen machten sie Ausflüge – stammen diese meist schönen, manchmal skurrilen Stücke. „Früher hatten die Seeleute genügend Landgang bei drei, vier Tagen Liegezeiten – und Claus durfte als Erster Offizier das Schiff ja verlassen!“ In Afrika, in Asien und anderswo in den exotischen Häfen der weiten Welt. Und im „Thalamegus“ erzählt nicht nur Christine Menden von dieser Zeit, sondern auch die Artefakte, als Seefahrt – auch – noch romantisch war und exotisch. Die Kneipe selbst ist herrlich gemütlich mit dem Charme lägst vergangener Zeiten; die Jukebox steht hier (und das Zwei-Mark-Stück dazu gibt´s an der Kasse), bequeme Stühle, eine Uhr tickt und Christine Menden verteilt Knabberkram auf den Tischen. Zapft dann die Biere für die Einheimischen und die Gäste, von denen viele längst Stammkunden sind. Denn Kneipen wie diese, wo man das Gefühl hat zu Hause zu sein, sind sehr, sehr selten geworden. Es ist diese gewachsene, authentische Mischung aus Exotik und liebgewonnener Eck-Kneipe, die den Gast im „Thalamegus“ sich wohl und aufgehoben fühlen lässt. Sie zapft noch ein Bier und dann erzählt sie die Geschichte zum großen Steuerrad, die von der „Durban Castle“, die einst Linie fuhr zwischen England und Südafrika. Ein Ort voller Nostalgie ist das hier. Ach! Man mag gar nicht mehr aufstehen bei diesem spannenden Klönschnack und diesen Erinnerungen an die weite Welt.

„Goldener Anker“ / Husum

Husum hat einen richtigen Hafen – und eine richtige, urige Kneipe auch: In Husum gibt es seit 50 Jahren den „Goldenen Anker“, die Kneipe mit dem Charme einer echten Eck-Kneipe und direkt am historischen Binnen-Hafen gelegen. Birte Lausen poliert am Vormittag die Gläser, der Blick aus dem Fenster schweift über das Hafenbecken mit den historischen Schiffen, hinüber zu den alten Lagerhäusern. Auf der anderen Seite der Bundesstraße ist echter, maritimer Betrieb im Hafen; aber „…echte Seeleute treffen, das gibt´s nicht mehr. Viele Matrosen dürfen vielleicht gar nicht mehr von Bord“, vermutet die Frau hinter der Theke, „und die Liege- und Umschlagszeiten sind heute ja viel kürzer als früher.“ Früher, ja früher war das hier eine richtige Hafenkneipe – und heute … ist sie es doch auch: Steuerrad und Gallionsfigur an der Wand, Buddelschiff und Bilder vom Meer – das ist echt und authentisch, gewachsen und gemütlich. Kleine Preise sowieso. „Und manchmal kommen Gäste rein und sagen: Hej, das ist ja eine richtige Kneipe!“ Das ist der „Goldene Anker“ natürlich; hier trifft sich die Knobelrunde und der Skatclub, geschnackt wird an diesem Morgen auf Platt – und wieder reicht der Blick auf das Hafenbecken, über dem die Möwen schreien und die Schiffe liegen. „Ab und zu kommen die Krabbenfischer vorbei, wenn sie Zeit haben“, sagt Birte. Auf jeden Fall ist der „Goldene Anker“ ein authentischer Ort zum Sitzen, Gucken und zum Träumen von der Seefahrt und der Romantik. An einem echten Hafen, in einer echten Kneipe.

„Domicile“ / Büsum

Es ist die „allerletzte Kneipe vor Helgoland“ und der Hafen ist nicht weit weg: willkommen im „Domicile“, der gemütlichen Keller-Kneipe an der Nordsee-Küste von Dithmarschen. Seit 1979 zapft Norbert Lutz, er hat das „Domicile“ aufgemacht, und klönt mit seinen Gästen. Diese Kneipe ist, sie hat Klasse. Die Wände, die Decken – voll mit Souvenirs einmal rund um die Welt. „Ich bin selbst viel gereist; durch Asien, nach Südamerika“, sagt Norbert, „…und viele Sachen sind Souvenirs von meinen Gästen!“ Und da sind: Skulpturen aus Kolumbien und Figuren aus Afrika, Masken aus Thailand und Kronleuchter aus Messing. Dazu die Geldscheine aus fremden, fernen Ländern – allein hier kann man in Gedanken auf Reisen gehen, Seekarten als Tapeten. „Mein Vater war Matrose in der Kriegsmarine und mein Onkel U-Boot-Kommandant“, sagt Norbert, „hier hängen auch viele Bilder aus dieser Zeit – historische Aufnahmen aus China oder Japan zum Beispiel.“ Da kann man stundenlang schauen und der Wirt freut sich, wenn die Gäste sich umschauen. Und er freut sich noch viel mehr, wenn sie ihm Fragen stellen. Wo ist das? Wie war das da? „Das ist doch was zum Gucken und zum auf Reisen gehen im Kopf. Und dann überlegen die Leute – Wie kommt das denn hierher? Jedes Stück hat seine eigene Geschichte!“ Und Norbert Lutz kann sie alle erzählen, sehr gern sogar. Die Kneipe hat eine eigene, schöne Atmosphäre, die heutzutage selten geworden ist. Nicht nur wenn Norbert zum Schlagzeug greift und mit der Band Musik macht; Rock, Blues, solche Sachen. Und: Das „Domicile“ liegt nahe am Büsumer Hafen; einem richtigen Umschlagsplatz für Waren, dem Heimathafen etlicher Krabbenkutter, Liegeplatz für Off-Shore-Arbeiten. „Ab und an sensekommen doch noch Seeleute vorbei“, sagt Norbert, „der Hafen ist ja nicht weit weg.“ Und dann kann es manchmal sogar sein, berichtet der Wirt, dass man mit Matrosen aus den Philippinen an der Theke sitzt. Im Winter dann auf einen Eiergrog, DIE Spezialität im „Domicile“. Und sich Geschichten erzählen lässt. Die von der großen, weiten Welt. Am Hafen von Büsum.

Weitere Tipps und Ideen für einen genussvollen Urlaub an der Nordsee-Schleswig-Holstein unter http://www.nordseetourismus.de

Neue Kinder-Speisekarte

Neue Ideen für eine gesunde Ernährung: Westin Hotels startet einen weltweiten internen Wettbewerb, um neue, kreative Rezepte für die Kinder-Speisekarte „Eat Well Menu for Kids“ zu entwickeln. Ab Juni haben die Mitarbeiter in den mehr als 200 Hotels und Resorts sechs Wochen Zeit, um in den Küchen ihre Kreativität in punkto Kulinarik für Kinder unter Beweis zu stellen und die Speisekarte für die kleinen Gäste neu zu gestalten. Nach einer umfassenden Prüfung der eingereichten Rezepte werden die 40 weltbesten jedem Hotel zur Verfügung gestellt. Diese können dann daraus ihre eigene, regional angepasste Variante des „Eat Well Menu for Kids“ zusammenstellen.

„Unsere kleinsten Reisenden mögen beim Essen experimentierfreudig sein oder nicht – für uns ist es wichtig, Familien eine gesunde Ernährung anzubieten und auch denjenigen frische Alternativen näherzubringen, die sonst vielleicht lieber Fast-Food essen“, sagt Brian Povinelli, Global Brand Leader, Westin Hotels & Resorts. „Als Hotelmarke, die sich das Wohlbefinden ihrer Gäste auf die Fahne geschrieben hat, freut es uns sehr, dass wir jetzt die Kinder-Speisekarte komplett überarbeiten – mit Ideen und Input von unseren eigenen Mitarbeitern und deren Familien sowie mit dem Ziel, gesunde Ernährung auf spielerische Weise ansprechender zu machen.“

In den kommenden zwei Monaten können sich Küchen- und Hotelteams Gerichte ausdenken, die gesund und lecker sind und auch lokale Besonderheiten aufgreifen. Das fertige Rezept reichen die Teams zusammen mit einem Instagram-geeigneten Foto des Gerichts bei der Jury ein. Diese besteht unter anderem aus Experten der SuperChefs, einer Gruppe von Ernährungswissenschaftlern, die sich dafür engagiert, Kindern eine gesunde Ernährung schmackhaft zu machen. Die Gewinner-Rezepte gehen dann weltweit an alle Westin Hotels und Resorts; jedes Hotel kann selbst entscheiden, welche dieser Gerichte es auf seine Kinder-Speisekarte nimmt.

Westin Gäste sind eingeladen, den Wettbewerb zu begleiten. Zahlreiche Hotels bieten Test-Verkostungen für Familien der Angestellten und jüngere Gäste an und tragen dabei Meinungen und weitere Ideen zu den Rezeptvorschlägen zusammen, die in die endgültige Rezeptversion einfließen. Vier Finalisten werden zudem zu Kochkursen der SuperChefs eingeladen – Kurse, bei denen junge Teilnehmer eigene Erfahrung am Herd sammeln und die Welt der Küche entdecken, die neuen Gerichte kreieren und sogar Sous-Chef für einen Tag sein dürfen.

Auf den Social-Media-Plattformen von Westin können sich Leckermäuler und Familien unter #missiondelicious über den Fortgang des Wettbewerbs auf dem Laufenden halten. Dort können sie auch hinter den Kulissen bei der Entwicklung von Rezepten und Gerichten dabei sein und einen Einblick in den Auswahlprozess der Jury bekommen. Die Gewinner des Wettbewerbs werden im August bekanntgegeben, ihre Rezepte kommen dann ab September auf die Kinder-Speisekarten.

Das „Westin Eat Well Menu for Kids“ ist Teil der weltweiten Wellbeing-Kampagne, die das Wohlbefinden der Gäste in den Mittelpunkt stellt. Mit innovativen Partnerschaften und Angeboten sollen Gäste und Mitarbeiter dazu inspiriert werden, neue Wege zum persönlichen Wohlbefinden zu entdecken. Die Kampagne beruht auf sechs Säulen: Feel Well, Work Well, Move Well, Eat Well, Sleep Well and Play Well. Das 2014 ins Leben gerufene „Eat Well Menu for Kids“ bietet nährstoffreiche und leckere Gerichte für Familien; die Speisekarte wurde in Kooperation mit den SuperChefs entwickelt, um Eltern mehr gesunde Optionen für ihre Kinder zu geben, wenn sie mit ihnen auf Reisen sind.

Der Wettbewerb folgt auf das kürzlich weltweit eingeführte Programm Westin Family. Dieses sorgt mit interaktiven Angeboten rund um den Globus, besonderen Annehmlichkeiten und dem Kids Club in zahlreichen Resorts dafür, dass sich Familien in Westin Hotels rundum wohlfühlen. Weltweit wächst die Nachfrage nach Familienreisen, die Bedürfnisse dieser Zielgruppe werden spezieller. Beide Programme zielen darauf ab, Westins Engagement für Familien auf Reisen und deren Wohlbefinden zu verstärken.

Mehr Informationen über das „Westin Eat Well Menu for Kids“: westin.com/wellbeing
Mehr Informationen zum Programm Westin Family: www.westin.com/family

Zehn Fakten über Globetrotter und ihre Reisevorlieben

Woher kommen die meisten Abenteuer-Urlauber im nächsten Jahr? Welche Nationen sind die Vorreiter bei Shopping und Fernflügen? Und welche Globetrotter verbinden am ehesten einen Businesstrip mit einem Kurzurlaub? Das verrät die TripBarometer-Studie. Die Studie zu den „Reisetrends 2016“ wurde unter mehr als 34.000 Reisenden rund um den Globus durchgeführt.
 
1.     Drei von fünf chinesischen Reisenden (61%) erachten es als wichtig, ihr eignes Handtuch mit auf Reisen zu nehmen.
 
2.     Kein Wasserkocher, kein Deal: Mehr als zwei von fünf Reisenden aus Neuseeland (46%), Indien (44%) und Südafrika (44%) würde keine Unterkunft buchen, bei der Wasserkocher, Teebeutel und Kaffee nicht im Preis mitinbegriffen sind.
 
3.     Angst vor Keimen? Australier, Kanadier, Südafrikaner, indische und US-Reisende führen die Liste der Länder an, die ein Hand-Desinfektionsmittel als wichtiges Reiseutensil betrachten.
 
4.     Fast jeder zweite japanische Reisende (44%) der Generation Y (zwischen 18 und 34 Jahre) hat schon einmal einen Ort besucht, weil er diesen zuvor in einer Fernsehshow gesehen hat. Reisende aus China dagegen werden am ehesten von Spiel- und Kinofilmen beeinflusst: 20 Prozent der Befragten geben an, ihr Reiseziel zuvor auf der Leinwand gesehen zu haben.
 
5.     Adrenalin-Junkies kommen 2016 vor allem aus Thailand, Indonesien und Indien: Je ein Drittel der Reisenden aus diesen Ländern gibt an, zum ersten Mal einen Abenteuerurlaub zu planen.
 
6.     Reisende aus Indonesien, Argentinien, Malaysia, China und Mexiko sind die Top fünf Nationen, die am ehesten dazu neigen, einen zusätzlichen Koffer auf Reisen mitzunehmen – was darauf hindeutet, dass sie besonders große Shoppingfans sind.
 
7.     Am ehesten werden technisch-versierte Reisende aus Indonesien und China mit sportlicher Wearable Technology auf ihren Trips gesehen. 16 und 12 Prozent von ihnen geben an, dass sie ohne dieses Gadget nicht das Haus verlassen. Zum Vergleich: Nur zwei Prozent der italienischen und japanischen Reisenden betrachten tragbare Gadgets auf Reisen als wichtig.
 
8.     Die Schweizer sammeln wahrscheinlich die meisten Flugmeilen im Jahr 2016: Einer von zehn Reisenden (10%) aus der Schweiz plant mehr als zehn internationale Reisen im nächsten Jahr.
 
9. Ein Schnappschuss mit dem Smartphone – das reicht für passionierte Hobbyfotografen nicht aus. Reisende aus Russland, Frankreich, Kanada, Australien und Argentinien sind die Top fünf Nationen, die niemals ihre Fotokamera zuhause lassen würden.

10. Amerikaner, Indonesier und Inder verstehen es am ehesten, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden: 23 Prozent geben an, dass sie eine Geschäftsreise zu einer bestimmten Destination schon verlängert haben, um dort im Anschluss Urlaub zu machen.
 
Die TripBarometer-Studie zu den „Reisetrends 2016“ zeigt, was Reisenden bei der Urlaubsplanung für das nächste Jahr besonders wichtig ist. An der Befragung, die vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag von TripAdvisor durchgeführt wurde, haben mehr als 44.000 Reisende und Mitarbeiter aus dem Hotelsektor rund um den Globus teilgenommen. Damit ist sie die international größte Untersuchung in Bezug auf Unterkünfte und Reisende.
 
Weitere Informationen zum TripBarometer, dem globalen Bericht auf Deutsch sowie internationale Reisetrends: www.tripadvisor.de/tripbarometer

Christoph Rüffer

TripAdvisor stellt die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für „Fine Dining“-Restaurants in Deutschland und weltweit vor

Wer schwingt den Kochlöffel laut Gästefeedback am besten? TripAdvisor präsentiert die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für Restaurants in der Kategorie „gehobene Küche“. Grundlage der Auszeichnung sind Millionen von Erfahrungsberichten und Meinungen der internationalen Reise-Community. Insgesamt wurde der Award an 356 Restaurants in 31 Ländern vergeben. Es zeigt sich: Das beste Gourmetlokal Deutschlands kommt aus Hamburg, kulinarische Reisen lohnen sich aber auch nach München, Berlin und in kleinere Städte.

„Essen auf Reisen ist wie das Salz in der Suppe. 85 Prozent der deutschsprachigen Reisenden bestätigen in unserer aktuellen Studie, dass die Wahl des Restaurants in Hinblick auf das ganze Reiseerlebnis eine wichtige (56%) oder sehr wichtige (29%) Rolle spielt. Am gefragtesten ist die deutsche, italienische und französische Küche. Das deckt sich auch mit den beliebtesten Gourmet-Restaurants der TripAdvisor-Community, die den Gaumen auf der nächsten Schlemmerreise durch Deutschland verwöhnen“, sagt Susanne Nguyen, Presseverantwortliche bei TripAdvisor.

An die Spitze Deutschlands gekocht…
…hat sich das Hamburger Restaurant Haerlin (Platz 1), das Gäste mit kreativer Küche im edel-klassischen Ambiente überzeugt. „Hier stimmt alles. Von der Deko über den Teller bis zur Weinempfehlung“, fasst es ein Besucher zusammen. Viele Gäste sind vor allem auch von den „überraschenden“ Desserts und dem aufmerksamen Service angetan. Auf dem zweiten Platz kommt das Münchner Lokal Vinpasa, bei dem Gäste besonders die private Atmosphäre und Weinberatung schätzen: „Ein ‚Geheimtipp‘ auf TripAdvisor ist vermutlich Unsinn, aber dieses leicht versteckte Lokal macht wirklich Freude“, resümiert ein Gast.
Mit französischer Küche hat es Le Moissonnier ebenfalls unter die Top Drei im Ranking geschafft. TripAdvisor-User schätzen das Lokal vor allem für die Bistrot-Atmosphäre und erlesenen Weine, die über den Versandservice auch nach Hause bestellt werden können. Darüber hinaus zählen zu den gefragtesten Fine Dining-Restaurants in Deutschland das Restaurant Überfahrt (Platz 4), das vom 3-Sterne-Koch Christian Jürgens geführt wird, sowie das Münchner Broeding, das Weinhandlung und Restaurant in einem ist. Auch zwei Berliner Restaurants haben es mit ihren originellen Konzepten in die Top Ten geschafft: zum einen das Glass (Platz 7) im puristisch-modernen Ambiente, wo laut Besucher „ein junger Israeli auf Sterneniveau“ kocht, sowie das vegetarische Lucky Leek (Platz 10), das auch „Fleischesser von der Differenziertheit der Geschmacksnoten rundum begeistert“.

„Tagtäglich erbringt unser gesamtes Team Höchstleistungen, um jedem einzelnen Gast ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis zu bieten. Das schlägt sich auch in den Erfahrungsberichten auf TripAdvisor nieder, weshalb wir uns über diese Auszeichnung basierend auf dem Gästefeedback besonders freuen“, sagt Christoph Rüffer, Küchenchef im Restaurant Haerlin.

Kulinarische Reise: Travellers‘ Choice Gewinner für Restaurants in Deutschland & top-bewertete Hotels in der Nähe, buchbar über TripAdvisor

1. Restaurant Haerlin, Hamburg, „Kabeljau mit Muskatkürbis war großartig“, Hotel: Prizeotel, ab 107,58 €
2. Vinpasa, München, „Avocadotatar war ein Traum!“, Motel One Sendlinger Tor, ab 95,47 €
3. Le Moissonnier, Köln, „Ein Ausflug nach Frankreich”, Hotel: Das Kleine Stapelhäuschen, ab 80,01 €
4. Restaurant Überfahrt, Rottach-Egern, „Geschmackserlebnis pur ”, Hotel Alpensonne, ab 92,24 €
5. Broeding, München, „Klein, fein, lecker“, Hotel: Motel One München-Sendlinger Tor, ab 133,40 €
6. Osteria la Fenice, Cuxhaven, „Klein aber fein – bin begeistert”, Hotel Stadt Cuxhaven, ab 116,07 €
7. Glass, Berlin, „Hier kocht ein junger Israeli auf Sterneniveau“, Kima Hotel, 55,20 €
8. Wolfshöhle, Freiburg i.B., „Saibling an Holunder war hervorragend“, Schwarzwälder Hof, ab 104,32 €
9. Da Luigi, Neu-Isenburg, „zuvorkommendes Personal“, Lindner Hotel & Sports Academy, ab 103,02 €
10. Lucky Leek, Berlin, „neue Erfahrung der veganen Sinnlichkeit”, Arte Luise Kunsthotel ab 76,22 €

Lieber Pad Thai statt heimischem Schweinsbraten

Was der Bauer nicht kennt…: Diese Aussage scheint beim Thema Essen keineswegs auf deutsche Urlauber zuzutreffen. Das Reiseportal www.weg.de hat rund 1.000 User nach ihren kulinarischen Vorlieben auf Reisen befragt. Wichtigste Ergebnisse: Die Deutschen legen nicht nur prinzipiell großen Wert auf gutes Essen im Urlaub, sie sind auch sehr offen für Neues.

Lieber Pad Thai statt heimischem Schweinsbraten
Rund 43 Prozent der Befragten gaben an, dass kulinarische Erlebnisse für sie im Urlaub mit am wichtigsten sind. Etwa 55 Prozent stufen Essen immerhin als wesentlich für gelungene Ferien ein, auch wenn es für sie nicht an erster Stelle steht. Gerade mal zwei Prozent finden gute Speisen weniger wichtig, sie wollen nur satt werden. Bei neuen Geschmacksrichtungen sind die Deutschen zudem offen. Mehr als drei Viertel der Befragten probieren demnach gerne landestypische Speisen. Etwa 20 Prozent kosten gerne von Ungewohntem, wollen es allerdings nicht zu exotisch haben. Nicht einmal zwei Prozent bestehen dagegen auf deutsche Küche.

Es muss nicht immer das Hotelbuffet sein
Weitere Erkenntnis: Die Urlauber sind beim Essen keineswegs auf das Hotel fixiert. Rund ein Fünftel entdeckt lieber Lokale außerhalb. Etwa zwei Drittel wechseln zwischen Hotelrestaurant und Restaurants am Urlaubsort ab. Lediglich 15 Prozent speisen überwiegend im Hotel, da sie wissen, was sie dort erwartet. Spontan scheinen die Deutschen bei der Suche nach Restaurants zu sein. 70 Prozent ziehen nämlich meist auf eigene Faust los. Ansonsten recherchieren Urlauber über Bekannte (36 Prozent), das Internet (38 Prozent) oder folgen der Empfehlung des Rezeptionspersonals (30 Prozent). Gut 41 Prozent fragen auch Einheimische (Mehrfachantworten erlaubt).

Im Urlaub schmeckt es anscheinend besonders
Offensichtlich hat der Gaumen auf Reisen eine besonders positive Wahrnehmung. Denn fast 71 Prozent der Deutschen scheint es im Urlaub besser zu munden als daheim. Nur zehn Prozent essen lieber zuhause. Und dass die kulinarischen Eindrücke auch in der Heimat noch nachwirken, zeigen die Antworten von etwa 81 Prozent, die nach der Rückkehr Gerichte aus den Ferien nachkochen.

Jüngere Urlauber vertrauen auf das Internet
Beim Blick auf die Antworten von Männern und Frauen zeigt sich: Das starke Geschlecht sieht sich wohl nicht so gerne selbst am Herd. Frauen kochen die Rezepte aus dem Urlaub häufiger nach als die Männer. Auseinander gehen die Ergebnisse auch bei den jungen Reisenden und den Urlaubern im besten Alter. Während die Befragten zwischen 18 und 30 Jahren Restaurants am Ferienort gern auf eigene Faust oder mittels Internet recherchieren, suchen diejenigen über 60 Jahren verstärkt den Kontakt zu Einheimischen, um so zu den besten Restaurants zu gelangen.

Billiger & besser reisen

Schnäppchenjäger greifen gerne bei Last Minute reisen zu – doch Vorsicht: Nicht überall wo Last Minute draufsteht ist auch ein Preisknüller drin, meldet das Reisemagazin Clever reisen!

So kostet eine Last Minute Reise für eine 3-köpfige Familie nach Mallorca ca. 1.840 Euro. Durch Preisvergleiche mit anderen Veranstalterangeboten finden sich aber bereits Preise ab 1.320 Euro. Eine Ersparnis von circa 30%!

Goldene Regeln für clevere Urlauber:
1. Last Minute-Reisen werden frühestens 14 Tage vor Abflug angeboten. Angebote innerhalb vier bis sechs Wochen vor Abflug sind Kurzfristreisen. Die Angebote sollten je nach Ziel und Saison zwischen 10-50% preisgünstiger sein.

2. Gerne wird in der Branche mit Vorher/Nachher-Preisen geworben. Immer den original Katalogpreis- und Text zeigen lassen. Oft werden Leistungen gestrichen, damit es optisch billiger aussieht. Also zum Beispiel statt All Inclusive nur noch Halbpension, statt Meerblick-Zimmer nur noch Hofblick. Wichtig ist auch, dass die Transfers Flughafen /Hotel inklusive sind.

3. Der Hotelname oder zumindest der Qualitätsstandard sollte auch bei Last Minute-Reisen feststehen. Erhält man nur vage Infos (z.B. schönes Hotel im Süden) – Finger weg! Sogenannte Joker- oder Glücksreisen sind oft nur Bettenramsch mit Hotels aus der 2. Reihe.

4. Auch bei den Flügen sollte man wachsam bleiben. Flugzeiten nachts um 4 Uhr oder Billigairlines machen Preise attraktiv, aber der Erholungswert für den Urlauber bleibt auf der Strecke.

5. Bei Last Minute-Reisen schützt auch das Reisevertragsrecht. Versprechungen und zugesagte Eigenschaften müssen vom Reiseanbieter eingehalten werden. Mängel berechtigen zu Preisminderung oder zum Schadenersatz. Ein Sicherungsschein (Schutz vor Veranstalterpleite) ist ebenfalls Pflicht. Vor der Buchung sollte man sich immer über Einreisebestimmungen und Impfungen, z.B. bei Fernreisen, erkundigen.

“Bei unterschiedlichen Ferienzeiten in den Bundesländern kann es sich lohnen, von einem Flughafen eines ferienfreien Bundeslandes oder des Nachbarlandes abzufliegen”, empfiehlt Jürgen Zupancic, Chefredakteur Clever reisen!

Mehr Infos: Das Reisemagazin „Clever reisen“ 3/15 (ET: 7.7.2015) bietet in der neuen Ausgabe die besten Tipps für Schnäppchenjäger, 5,50 Euro am Kiosk oder unter www.clever-reisen-magazin.de

Porsche für Lufthansa First Class

Passagiere der Lufthansa First Class sowie Lufthansa-Private-Jet-Gäste können die Wartezeit bis zum nächsten Abflug mit einem besonderen Erlebnis verbinden: Mit einer Spritztour im Porsche 911 oder Panamera durch München, das Voralpenland oder Niederbayern. Das Porsche First Class Erlebnis können alle Passagiere der Lufthansa, Swiss oder Austrian Airlines, Lufthansa HON Circle Member oder Lufthansa-Private-Jet-Gäste nutzen, die im Besitz einer für den betreffenden Tag gültigen First-Class-Bordkarte sind. „Mit der Lufthansa First Class bieten wir unseren Kunden Reisen auf höchstem Niveau. Dazu passt das exklusive Angebot von Porsche, das die Wartezeit bis zum Abflug zu einem luxuriösen Erlebnis macht“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Und so funktioniert’s: Der Lufthansa First Class Personal Assistant nimmt Reservierungen in der First Class Lounge entgegen und arrangiert die Anmietung. Fluggäste können das Angebot vorab online buchen oder sich spontan vor Ort entscheiden, sofern das Angebot verfügbar ist.

Zurück am Flughafen startet die First-Class-Flugreise wie gewohnt. Von der First Class Lounge bringt eine Limousine die Passagiere bei Vorfeldpositionen direkt zum Flugzeug. An Bord genießen First-Class-Gäste Menüs berühmter Sterneköche und eine prämierte Auswahl an Weinen. Ein zwei Meter langes Bett ermöglicht entspanntes Reisen.

Das Porsche First Class Erlebnis ist neben München bereits am Flughafen Frankfurt buchbar. Unter LH.com/porsche oder +49 6171 68 1377 kann der gewünschte Porsche reserviert werden.

Die 3-Stunden-Anmietung inklusive 150 Kilometer, Benzin und Versicherung kostet 99,11 Euro (Mehrkosten pro km: 0,99 Euro, Selbstbehalt 1.500 Euro).

Falstaff Gasthausguide

Im Herbst 2015 erscheint der neue Falstaff Gasthausguide mit den besten Gasthäusern Deutschlands. Rund 1100 Betriebe werden in den Kategorien Essen, Service, Wein- und Getränkekarte sowie Ambiente nach dem 100-Punkte-System von den Gästen bewertet.

Die besten Gasthäuser schaffen es in den Falstaff Gasthausguide 2016, der im September 2015 auf den Markt kommt und in der Gesamtauflage von Falstaff Deutschland vertrieben wird.

Das Voting für den Falstaff Gasthausguide ist ab sofort bis zum 30. Juni 2015 freigeschaltet und unter dem folgenden Link abrufbar:

voting.falstaff.de
Bis zum Ende der Votingphase können jederzeit noch Gasthäuser per E-Mail an restaurantguide@falstaff.de nachnominiert werden.

Falstaff ist das führende deutschsprachige Magazin für Genießen, Wein, Essen und Reisen und erscheint achtmal im Jahr mit individuellen Länder-Ausgaben in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Neben dem Gourmetmagazin bringt der Falstaff-Verlag renommierte Wein- und Restaurant-Guides heraus.

Die Genuss-Datenbank auf den Falstaff-Websites bietet mit über 45.000 Weinen, 3.900 Restaurants, 1.300 Hotels, 450 Vinotheken und über 1.000 Genuss-Produzenten wertvolle Informationen für Genießer. www.falstaff.de offeriert täglich aktuelle Nachrichten und fundierte Informationen aus der Welt des kulinarischen Lifestyles.

40 % bei der Flugbuchung weniger zahlen

Clever reisen! – bis zu 40 % bei der Flugbuchung weniger zahlen

Mit den Tipps von Clever reisen! sparen Urlauber bis zu 40 Prozent bei der Flugbuchung oder der Urlaubsreise.

Airport-Hopping: Bis zu 26 % sparen
Wenn das eigene Bundesland Ferien hat, fliegt man preisgünstiger von den Flughäfen benachbarter Bundesländer. Tipp: Hierzu eine Pauschalreise inklusive Zug-zum-Flug-Ticket buchen. Wer in Nordrhein-Westfalen wohnt und in den Ferien ab Frankfurt im Nachbarland Hessen abfliegt, kann so bis zu 26 % sparen. Preisbeispiel: Eine Woche im Hotel Astron auf Kreta war bei Abflug in Frankfurt am 3.7. ab 443 Euro/p.P. inklusive Zug-zum-Flug-Ticket buchbar. Ab Düsseldorf kostete die Reise ab 600 Euro/p.P. (ohne Zug-zum-Flug-Ticket). Ein Urlaubspaar hätte somit über 300 Euro gespart.

Kombi-Jetting: Bis zu 200 Euro sparen
Immer mehr Fluggesellschaften bieten das Buchen einzelner Strecken an. So kann der preisgünstigste Flug pro Strecke gebucht werden. Bietet sich besonders auf hochfrequentierten Routen, wie auf die Balearen oder auf die Kanaren an. Preisbeispiel für die Flugstrecke Berlin – Gran Canaria: Ein Kombi-Ticket (Hinflug mit Norwegian, Rückflug mit Air Berlin) war um rund 199 Euro günstiger als das Hin- und Rückflugticket mit Air Berlin und um etwa 92 Euro günstiger als das Norwegian-Ticket.

Sparkalender: Die günstigsten Ticketpreise
Dann fliegen, wenn es am günstigsten ist: Sparkalender bieten eine Übersicht an, wann Ticketpreise im Keller sind. So kann es sein, dass Urlauber kräftig sparen, wenn der Flug nur um ein paar Tage verschoben wird. Ein Sparkalender wird unter anderem von British Airways, Easyjet, Germanwings und KLM auf deren Internetseiten angeboten.

Flugpässe: 3 Ziele, 1 Preis
Flugpässe bieten sich vor allem für Vielflieger an, da mehrere Ziele kostengünstiger angeflogen werden können. Die größte Auswahl an Flugpässen bieten die Airline-Allianzen oneworld, Skyteam und Star Alliance. Letztere hat zum Beispiel Flugpässe für Afrika, Asien, Nordamerika, China und Japan im Angebot. Nachteil: Die Anreise (Langstreckenflug) muss mit einem der Allianzpartner erfolgen. Kleine Regionalflieger sind eine Alternative und haben meist keine Flugeinschränkung. So können möglicherweise günstigere Tickets ausgewählt werden. Mit dem Discovery Airpass von Bangkok Airways können drei bis sechs Ziele in Südost-Asien kombiniert werden. Wer die Variante mit drei Flügen wählt, zahlt ab 120 US-Dollar p.P.

Bis zu 40 % einsparen: Happy Hour bei den Airlines
Ein Blick auf die Internetseiten oder in die Newsletter der Airlines kann sich lohnen. Hier gibt es gelegentlich Sparaktionen wie die Happy Hour. Das Einsparpotential liegt bei bis zu 40 Prozent.

100 Spartipps rund ums Reisen jetzt in der 100. Ausgabe des Reisemagazins Clever reisen!: Am Kiosk (5,50 €) oder einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellen.

Weitere Praxistipps finden Sie auch auf unseren Blog: www.gourmet-report.de/blog/paradox-fluege-teilen-bringt-ersparnis/

Neue Studie zeigt die Reisetypen der Zukunft

Bis 2030 werden sich sechs Reisetypen herausbilden – Die von Amadeus in Auftrag gegebene Studie wurde von der Future Foundation erarbeitet, einer auf globale Verbrauchertrends spezialisierten Unternehmensberatung – Die Ergebnisse basieren auf Interviews mit führenden Zukunftsforschern, Experten der Reisebranche und Reisenden aus aller Welt

Bis zum Jahr 2030 werden jedes Jahr mehr als 1,8 Milliarden Menschen internationale Reisen unternehmen – allerdings werden ihre Motive und ihr Reiseverhalten grundlegend anders aussehen als heute. Die neue Amadeus Studie „Future Traveller Tribes 2030: Die Reisenden von morgen verstehen“ stellt die Reisetypen der Zukunft und ihre Charakteristika vor.

So werden bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts einige Reisende ihr Ziel und die Reiseart daran ausrichten, wie gut sich dies in den sozialen Netzwerken teilen und wieviel Kapital sich daraus für ihr Online-Image generieren lässt. Eine andere Gruppe von Reisenden möchte es so einfach wie möglich haben und ihre Reisen nicht selbst organisieren, sondern über Dienstleister. Gleichzeitig bildet sich eine hedonistisch geprägte Gruppe von Reisenden heraus mit dem Wunsch nach maximal genussvollen und ultimativen Erlebnissen.

Die große Studie „Future Traveller Tribes 2030“ identifiziert die verschiedenen Persönlichkeiten der Reisenden und die Bereiche der Reisebranche, die sich in den nächsten 15 Jahren weiter entwickeln und an Bedeutung gewinnen werden.

Die Studie, die eher einem psychografischen und weniger einem demografischen Ansatz folgt, baut auf den Verbraucherforschungs-Prognosen der Future Foundation auf und beschreibt sechs verschiedene Reisetypen:

Social Capital Seekers (die Selbstdarsteller im Netz) werden ihre Reisen fast ausschließlich nach dem Gesichtspunkt der Online-Sichtbarkeit strukturieren und sich bei ihren Reiseentscheidungen stark auf Bewertungen und -Empfehlungen im Netz verlassen. Ein ganz neuer Markt wird auf der Basis von „Klout*-optimierten Reisen“ entstehen, das heißt mit Reisen, die bewusst auf ihre Online-Wirkung hin ausgesucht sind.

Cultural Purists (die Kulturpuristen) suchen nach Reisen, auf denen sie ganz in andere Kulturen eintauchen können, auch wenn das nicht immer bequem ist. Je authentischer das Erlebnis, desto größer das Urlaubsvergnügen.

Ethical Travellers (die Reise-Ethiker) werden ihre Reisepläne auf moralischer Grundlage schmieden, zum Beispiel um die CO2-Bilanz oder das Leben anderer Menschen zu verbessern. Sie sind sehr improvisationsfreudig und bereit, ihre Reise durch Freiwilligenarbeit, die Unterstützung lokaler Gemeinden oder ökologisch nachhaltige Aktionen zu ergänzen.

Simplicity Searchers (die Schnörkellosen) werden paketierte Reiseleistungen bevorzugen. Sie streben danach, ihren Aufwand für die Reiseorganisation so gering wie möglich zu halten. Für diesen Reisetyp ist der Urlaub ein begrenztes zeitliches Gut im Leben, das sie in Sicherheit und mit Vergnügen genießen möchten.

Obligation Meeters (die Pflicht-Reisenden) reisen aus bestimmten Gründen – ob privat oder geschäftlich – und unterliegen deshalb sowohl zeitlichen als auch budgetären Zwängen. Sie bevorzugen intelligente technische Lösungen, die ihnen das Reisen erleichtern.

Reward Hunters (die Reise-Hedonisten) sind ausschließlich auf den Reisegenuss fixiert. Viele sehnen sich nach einer ultimativen Belohnung oder einem unverzichtbaren Premium-Erlebnis, als Wiedergutmachung für ihren großen Zeit- und Energie-Einsatz im Arbeitsleben.

„Wir können die Leistungen der Reisebranche der vergangenen 15 Jahre in Sachen Innovation, Kosten und Auswahl für die Reisenden gar nicht hoch genug einschätzen“, sagt Julia Sattel, Senior Vice President Airline IT bei Amadeus. „In den kommenden 15 Jahren werden sich diese Veränderungen weiter beschleunigen. Das Verständnis der entstehenden Reisetypen ist für Anbieter, Einkäufer und Verkäufer von Reisen in den kommenden Jahren überlebenswichtig: Sie müssen sicherstellen, dass sie bereits heute die richtigen Investitionsentscheidungen treffen, und sie müssen dem Trend zur Individualisierung begegnen – der größer ist als jemals zuvor und die gesamte Reisekette umfasst.“

„Unsere Untersuchung zeigt nicht nur, dass Reisende im Jahr 2030 ganz andere Erlebnisse wünschen werden als im Jahr 2015, sondern auch, dass die Menschen ihre Reisen auf andere Art organisieren und buchen sowie die Branche auf neue Weise nutzen werden“, fügt Nick Chiarelli hinzu, Director der Future Foundation. „In den nächsten 15 Jahren wird der Wunsch, Reise-Erfahrungen mit anderen zu teilen, zu einem Grundbedürfnis. Damit steigt der Einfluss der geteilten Erlebnisse auf die Reise-Inspiration und die Einkauftrends. Die Verbraucher in den Industrieländern nähern sich dem post-materiellen Zeitalter. Daher werden vor allem Erfahrung und an zweiter Stelle Fragen der Umwelt- und Gesellschaftsethik in den Mittelpunkt rücken und bedeutenden Einfluss auf Reiseauswahl und -verhalten haben.”

Die Studie steht unter www.amadeus.com/tribes2030 zum Download bereit. Dort können Reisende auch feststellen, zu welchem der sechs „Traveller Tribes“ sie gehören. Im Sommer 2015 wird Amadeus dort eine zweite, ergänzende Studie von Frost & Sullivan veröffentlichen, die der Frage nachgeht, wie die Reisebranche auf die spezifischen Bedürfnisse und das individuelle Kauf- und Buchungsverhalten der sechs Reisetypen eingehen kann, wie sie in „Future Traveller Tribes 2030“ beschrieben werden.