Gilles Wintenberger

Das The Chedi Muscat im Oman ernennt Gilles Wintenberger als neuen Executive Pastry Chef des Luxushotels

Das Fünf-Sterne-Resort ist bekannt für seine außergewöhnlichen Dessertkreationen und lockt die Gäste mit süßen Versuchungen von regional inspirierten Köstlichkeiten bis hin zu innovativen Macarons, die je nach Saison mit außergewöhnlichen Geschmackskompositionen, wie beispielsweise Weihrauch oder Haselnuss mit schwarzer Olive, überzeugen.

Das The Chedi Muscat ist überzeugt, dass die Dessertküche sich unter Leitung des französischstämmigen Gilles Wintenberger weiterhin kontinuierlich und erfolgreich entwickeln wird. Sein umfassendes Fachwissen sammelte Wintenberger unter anderem während einer Wintersaison in der berühmten Skidestination Zermatt, im Montreux Palace in der Schweiz oder dem La Croix du Sud auf Korsika. Zuletzt war er als Pastry Chef des Crowne Plaza in Kuwait tätig, wo er sogar das Königshaus mit seinen Desserts erfreute.

Markus Iseli, General Manager des The Chedi Muscat, kommentiert: „Ich freue mich sehr, Gilles Wintenberger im Kreise der The Chedi Muscat Familie willkommen zu heißen und seine neuen und kreativen Ideen in die Tat umzusetzen. Ich bin zuversichtlich, dass sich unsere Restaurants, dank seiner Erfahrung in den GCC-Ländern und seiner hohen Motivation, nach wie vor weiterentwickeln werden und zu den Besten im Oman gehören.“

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Omanische Küche

„Der Hotel- und Restaurantsektor im Oman zählt zu den am schnellsten wachsenden Unternehmenszweigen weltweit“, belegt die Oman Tourismus Studie von April 2014. Mit seinen ganzjährig warmen Temperaturen ist Muskat insbesondere über die Wintermonate zu einer beliebten Feriendestination geworden. Die traditionelle Küche, geprägt durch frischen Fisch, fein abgestimmte exotische Gewürze und ausgeklügelte Geschmackskompositionen, lässt die Region auch auf der Beliebtheitsskala bei Gourmets und Feinschmeckern nach oben schnellen.

Trendsetter und Botschafter der omanischen Küche ist das Luxusresort The Chedi Muscat – das gilt nicht nur für Urlauber, sondern auch für Einheimische. In den sechs Restaurants werden neben lokale Zutaten auch Gewürze und Kräuter aus eigenem Anbau verwendet. Das Chedi Muscat trifft damit den Zahn der Zeit: Wer auf Reisen ist, möchte die Kultur des Landes in all ihren Facetten erleben. Dazu zählt auch die traditionelle Küche mit Zutaten aus der Region.

Mit Beginn der Hauptsaison im Herbst öffnen alle sechs kulinarischen Einrichtungen des The Chedi Muscat ihre Türen und präsentieren herausragende omanische Küche, verfeinert mit kulinarischen Einflüssen aus aller Welt.

In der The Long Pool Cabana trifft Mittlerer Osten auf japanische Raffinesse in Form von exquisiten Sushi-Spezialitäten. Traditionell wird es im The Arabian Courtyard: Hier werden typisch arabische Mezze, Schawarma und Kebabs zu den Klängen omanischer Musik serviert. Fangfrischer Fisch ist essentieller Bestandteil der omanischen Gerichte und Spezialität im The Beach Restaurant des The Chedi Muscat. Wer nicht in die Karte schauen will, wählt seinen persönlichen Fang des Tages einfach direkt beim Fischer am Strand – eine lückenlose Herkunftsgarantie. Eine kulinarische Reise um die Welt, mit sonnengereiften, lokalen Zutaten, erleben die Gäste in The Chedi Pool Cabana.

„Unsere Gäste haben immer mehr Interesse an der Herkunft ihrer Gerichte und wünschen sich eine internationale Küche mit regionalen Zutaten. Aus diesem Grund finden sich omanische Einflüsse in all unseren Restaurants, wodurch wir ein im Oman außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis bieten können“, erklärt Markus Iseli, General Manager des The Chedi Muscat.

Das Herzstück des kulinarischen Angebots bildet das The Restaurant. In offenen Showküchen zaubert die Crew von Sébastien Cassagnol authentische Köstlichkeiten aus Indien, dem Mittleren Osten sowie der westlichen Küche. Gespeist wird im Freien mit Blick über die paradiesisch grüne Gartenanlage des The Chedi Muscat. Für all jene, die den Geschmack des Omans auch am heimischen Herd erleben möchten, hat Executive Chef Sébastien Cassagnol sein Rezeptbuch geöffnet und verrät seine Tipps zur Zubereitung fangfrischer Garnelen aus dem Golf von Oman.

The Chedi Muscat liegt bei Al Ghubra auf großzügigen 8,4 Hektar Land direkt am Meer und ist etwa 20 Minuten von Maskats Altstadt entfernt. Das Luxusresort mit eigenem Privatstrand bietet 158 Zimmer und Suiten mit einem herrlichen Blick auf die Gartenanlagen, den malerischen Golf von Oman oder das umgebende Hadschar-Gebirge. Neben sechs Restaurants mit arabischer, asiatischer sowie mediterraner Küche und verschiedenen Lounges verwöhnen drei Pools, ein Health Club und ein 2011 eröffnetes Spa die Gäste. Das elegante Haus wurde von Jean-Michel Gathy von Denniston Architects entworfen. Für das Design des The Restaurant zeichnet Yasuhiro Koichi von Design Studio SPIN in Tokyo verantwortlich.

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Oman Cooking

Wie schmeckt Oman? Ein bisschen nach Indien, Indonesien, der Arabischen Halbinsel und Ostafrika. Die Küche Omans ist seit jeher vielfältig und von verschiedenen Einflüssen geprägt. Umso spannender ist das Geschmackserlebnis, dass das The Chedi Muscat seinen Gästen bietet: traditionell, authentisch, weltoffen.

Zimt, Kardamom, Safran, Kurkuma, Nelken und Rosenwasser: Das sind die Gewürze des Orients, die sofort Bilder aus 1001 Nacht in uns hervorrufen und bis heute die Rezepte landestypischer Gerichte im Oman prägen. Nebenbei wirken sie sich auch noch äußerst positiv auf die Gesundheit aus: Safran beispielsweise regt den Appetit an, wirkt krampflösend und sorgt nach starkem Alkoholgenuss für einen klaren Kopf.

Im The Chedi Muscat lassen sich die Chefs de Cuisine unter der Federführung des französischen Executive Chef Sébastien Cassagnol von den einzigartigen Genüssen des Omans inspirieren und kreieren mit viel Fingerspitzengefühl und Kreativität ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot. Traditionell orientalische Küche trifft auf zeitgemäße französische Menükomponenten mit asiatischer Note. Die Gäste im The Chedi Muscat können aus insgesamt sechs hoteleigenen kulinarischen Optionen wählen. Landestypische Gerichte werden zum Beispiel im The Arabian Courtyard bei omanischer Musik unter freiem Himmel serviert. Ein altes Traditionsgericht im Oman ist „Shows“ – eine Lammspeise, die mit Dattelbrei in Bananen- und Palmenblättern in Erdöfen bis zu zwei Tage gebacken wird. Bei Kennern der regionalen Küche außerdem beliebt ist „Kabsa“ – Schaf, gefüllt mit Reis, Mandeln und verschiedensten Gewürzen. Wer sich nicht für ein Gericht entscheiden kann, bestellt am besten „Mezze“ – kleine Gerichte, die zu verschiedenen Anlässen gereicht werden. Einen interessanten Mix aus westlichen, asiatischen, nahöstlichen und indischen Speisen, die an vier offenen Show-Küchen zubereitet werden, genießen die Gäste des The Chedi Muscat im mehrfach ausgezeichneten The Restaurant.

Feine omanische Desserts, die den perfekten Abend im Luxusresort abrunden, zaubert Abel Vieilleville: Der hoteleigene Patissier mischt Texturen, Aromen sowie Farben und schafft daraus essbare Kunstwerke, die immer wieder aufs Neue überraschen. Traditionell werden im Oman zum Dessert Obst, besonders frische Datteln und „Halwa“ gereicht. Im Arabischen bedeutet „halwa“ übrigens süß, und das nicht ohne Grund: Das Rezept besteht aus Butterschmalz, karamellisiertem Zucker, Mandeln und Stärke. Das Ganze wird mit Safran und Kardamom geschmacklich verfeinert.

Silversea-Kreuzfahrt von Singapur nach Muscat

RTC kombiniert jetzt die spektakuläre Silversea-Kreuzfahrt von Singapur nach Muscat mit feinsten Hoteldelikatessen

Eine Kreuzfahrt im Indischen Ozean vereint alles was sich anspruchsvolle Urlauber wünschen: Makellose Sandstrände, kristallklares Wasser, beeindruckende Metropolen, inspirierende Kultur und Historie sowie jede Menge exotische Erlebnisse. Sie macht praktisch den Weg zum Ziel und bietet die perfekte Kombination aus Hochspannung und Entspannung, Inspiration und ‘‘Zu-sich-kommen’‘. Das gilt vor allem, wenn man mit RTC an Bord der ‘‘Silver Whisper’‘-Yacht der renommierten Silversea Cruises unterwegs ist. Die 1994 gegründete Reederei steht wie keine andere für ultra-luxuriöse Kreuzfahrten mit Anspruch und hat in ihrem Jubiläums-Jahr ein besonders attraktives Kreuzfahrt-Programm aufgelegt. Grund genug für RTC, der diesjährigen ‘‘Asien erleben’‘-Kreuzfahrt mit der schnittigen Silver Whisper ein exklusives Sahnehäubchen aufzusetzen: Bevor der Asien-Streifzug von Singapur über Malaysia, Indonesien, Thailand, Myanmar, Sri Lanka und Indien bis zum Zielhafen im omanischen Muscat beginnt, hat der Boutique-Reiseveranstalter ein dreitägiges ‘‘Warm-up’‘ im Raffles Singapur arrangiert. Letzteres gehört zu den größten Hotellegenden der Welt und ist erste Adresse für einen stimmungsvollen Urlaubs-Einstieg. Ebenso feudal wurde der Kreuzfahrt-Ausklang im Oman gestaltet: Hier residieren RTC-Kreuzfahrer fünf Tage im prunkvollen Al Bustan Palace. Zum Arrangement gehören außerdem viele Extraleistungen wie Mercedes S-Klasse-Transfers sowie diverse privat geführte Ausflüge. Ein wahrhaft paradiesischer Rahmen für die Kreuzfahrt mit der All Suite-Yacht Silver Whsiper, die mit einer Kapazität von 382 Passagieren, einem Crew/Gäste-Verhältnis von beinahe 1:1 und private Butler-Service beispiellos exklusives Reisen auf See bietet. Die wendige Hochseeyacht kreuzt in Küstennähe und legt in kleineren Häfen abseits der großen Kreuzfahrtterminals an. Landausflüge erfolgen in kleinen Gruppen und auch das Bordprogramm ist bis ins Detail individuell. Für uneingeschränktes Urlaubsvergnügen an Bord sorgt die Relais Chateaux-Gastronomie, der Top-Spa, die schöne Poollandschaft, weitläufige Sonnendecks und die hochkarätige Abendunterhaltung der Silversea Cruises. Die außergewöhnliche Kreuzfahrt ist nur bei RTC und ab 11.365,- Euro p.P. buchbar.

In 18 Tagen von Singapur nach Muscat (15.03. – 10.04.2014)
Singapur – Kuala Lumpur – Sumatra – Phuket – Yangon – Colombo – Cochin – Mumbai – Muscat
Facettenreicher kann eine Asienreise nicht sein! Diese reise ist ein Must für alle Globetrotter, die Kontraste lieben und einen Sinn für Superlative haben. Bereits vor Beginn der Kreuzfahrt steht ein echter Hochkaräter auf dem Programm: Die Teilnehmer residieren zur Einstimmung drei Nächte lang zum Sonderpreis in einer Courtyard Suite des sagenumwobenen Raffles Singapur und genießen während ihres Aufenthaltes eine privat geführte Stadtbesichtigung, bevor sie per S-Klasse-Mercedes an Bord der ‘‘Silver Whisper’‘ begleitet werden. Die Yacht nimmt sodann Kurs auf das malaysische Port Kelang, wo genug Zeit bleibt, um das kontrastreiche Kuala Lumpur für sich zu entdecken. Am Folgetag geht es mit einem Halt Im Hafen des indonesischen Belawan beschaulicher weiter. Am dritten Tag können die Passagiere ausgiebig die Sehenswürdigkeiten und Strände von Phuket kennen lernen bevor der erste Erholungstag auf See winkt. Anschließend stehen drei Tage in Yangoon zur Verfügung, um den Zauber von Myanmar ausgiebig auf sich wirken zu lassen. Es folgen drei entspannte Tage auf See bevor das Schiff die jahrhundertealte Hafenstadt Colombo auf Sri Lanka erreicht und anderntags weiter in die indische Gewürzmetropole Cochin weiterfährt. Bei dem anschließenden Tag auf See können Kräfte für den Besuch der schillernden Hauptstadt Mumbay, der mit 13 Millionen Einwohnern größten Stadt der Welt, gesammelt werden. Danach beginnt die Afrika-Passage bei der die Gäste nach zwei herrlichen Tagen auf hoher See Muscat, die äußerst sehenswerte Hauptstadt des Sultanat Oman, erreichen. Hier können RTC-Kunden bei ihrem 5-tägigen Aufenthalt zum Vorzugspreis im majestätischen Al Bustan-Palace die Sehenswürdigkeiten Muscats bei einer privat geführten Stadtbesichtigung erkunden, einen Tagesausflug zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes unternehmen und obendrein viele schöne Stunden am Traumstrand des Hotels verbringen. Diese Leistungen sind ebenso im Preis inkludiert wie alle Veranstaltungen, Mahlzeiten, Getränke und Trinkgelder an Bord sowie der Direktflug mit Emirates ab München oder Frankfurt in der Economy Class – selbstverständlich hin und zurück inklusive aller Steuern und Gebühren. Nicht zuletzt diese Tatsache sorgt für einen rundum sorglosen und erlebnisreichen Urlaub der Extraklasse.

Übrigens: Dieses einzigartige Kreuzfahrt-Package ist alternativ auch für Herbst (11.11. – 04.12.2014 ab € 12.499,- p.P.) exklusiv bei RTC buchbar.

Alle Reise-Details finden Interessenten auf www.rosteravel.de

Sebastien Cassagnol, The Chedi, Muscat

Seit August 2012 ist er Executive Chef des The Chedi Muscat: der 40-jährige Franzose Sébastien Cassagnol. Im Süden Frankreichs geboren, fühlt er sich sowohl in dem Luxusresort als auch in der omanischen Hauptstadt ausgesprochen wohl. Ein Interview.
 
GR: Warum und wann haben Sie entschieden Küchenchef zu werden?
SC: Als ich noch sehr jung war, wusste ich schon, dass ich Chefkoch werden möchte. Soweit ich mich zurück erinnern kann, habe ich zu Hause immer in der Küche herumgelungert. Noch heute erinnere ich mich genau an die Gerüche von damals! Außerdem ermöglicht mir das Chefdasein, in der ganzen Welt rumzukommen und verschiedenste Kulturen zu entdecken.
 
GR: Was hat Sie und Ihren Kochstil am meisten beeinflusst?
SC: Vor einigen Jahren hatte ich das Privileg mit dem VIP-Chefkoch Jean-Georges Vongerichten zu arbeiten, seitdem hat sich mein Kochen komplett verändert! Ich hatte bis dahin noch nie mit asiatischen Produkten gearbeitet, bin dann aber nach Asien gezogen und die Einflüsse, die ich dort erlebte, sind geblieben. Ich verwende sie täglich.
 
GR: Was kochen und essen Sie am liebsten,  gibt es ein Lieblingsgericht im The Chedi Muscat?
SC: Jakobsmuscheln in Chili-Ponzu-Butter mit Ingwer-Balsamico-Sirup. Es ist eines der repräsentativsten Gerichte meines Kochstils mit Einflüssen aus der französischen und asiatischen Küche. Es ist komplex, geschmackvoll und es löst eine große Zufriedenheit in mir aus, wenn es gelingt, diese Aromen fein auszubalancieren.
 
GR: Was gefällt Ihnen am besten an der omanischen Küche?
SC: Ich mag arabisches Essen, die Vielfalt der Gewürze und Produkte machen es zu einer reichhaltigen und differenzierten Küche. In Oman gibt es eine große Auswahl an Meeresfrüchten, deshalb ist es recht einfach, diese lokalen Produkte zu verwenden und daraus neue raffinierte Gerichte zu kreieren.
 
GR: Gibt es ein Gericht, das sie gar nicht essen und inwiefern ist das relevant für Ihren Job?
SC: Nicht wirklich. Ich bin sehr neugierig und probiere alles. Ich möchte alles selbst in der Küche herstellen, aber bei manchen Produkten ist das nicht möglich, wie zum Beispiel bei Fisch-, Austern- oder Hoisin-Sauce.
 
GR: Wie inspirieren Sie sich für neue Gerichte?
SC: Meine Neugier treibt mich ständig an, daher kombiniere und probiere ich verschiedene Geschmacksrichtungen aus. Manche Kombinationen funktionieren so gut, dass ich sie auf die Probe stelle. Andere Zusammenspiele funktionieren wiederum nicht. Was noch lange nicht heißt, dass es schlechte Kombinationen sind, es ist nur eine Frage des richtigen Verhältnisses.
 
GR: Was sind Ihre liebsten Inhaltsstoffe, Gewürze etc.?
SC: Jakobsmuscheln, Artischocken, Thymian, Ingwer. All diese Zutaten können vielfältig genutzt werden und erlauben fast endlose Kombinationsmöglichkeiten und Konsistenz. Sie sind delikat, wenn Sie allerdings zu viel nehmen, wird es ein Desaster, wenn Sie zu wenig nehmen, dann haben Sie nicht genug, um einen bestimmt Geschmack zu definieren. Und alle vier Zutaten können sowohl roh als auch gekocht ideal verwendet werden.
 
GR: Welche Zutaten oder Produkte würden Sie nie in Ihren Rezepten verwenden?
SC: Dosengemüse und Fertigprodukte zum Anrühren (wie Schokoladenmousse) sind definitiv aus meinem Leben ausgeschlossen! Dosengemüse hat absolut keinen Geschmack und keine gute Konsistenz, deshalb wäre es für mich unmöglich daraus ein Gericht zu kreieren. Fertigprodukte wie Creme, Mousse, Pfannkuchen usw. sind für mich auf dem gleichen Level. Sie schmecken nach nichts! Ich lasse sie in meiner Küche niemals zu.
 
GR: Was war bisher Ihr unvergesslichster Moment während Ihrer Karriere als Chefkoch?
SC: Der Tag an dem ich offiziell zum Executive Chef ernannt wurde. Viel Druck, immer wieder Zweifel am Erfolg, aber gleichzeitig die größte Anerkennung, wenn alle Menüs, die auf der Karte stehen, von dir selbst kreiert wurden.
 
GR: Was ist das größte Kompliment für Sie als Chefkoch?
SC: Wenn ein Gast mir sagt, dass ich eine unvergessliche Erfahrung für ihn geschaffen habe. Ich bin sehr glücklich darüber Leute zu sehen, die meiner Anleitung folgen und jeder einzelne seinen eigenen Weg geht.
 
GR: In welche Länder würden Sie aufgrund der kulinarischen Vielfalt gerne reisen?
SC: China, Japan und Indien wären die nächsten drei Destinationen.
 
GR: Gibt es ein aufregendes Event oder ein Wettbewerb an dem Sie gerne als Chefkoch teilnehmen würden?
SC: Vor Jahren habe ich an Wettbewerben teilgenommen. Ich würde das jetzt nicht machen, aber ich möchte unbedingt ein Team für den jährlichen Wettbewerb in Oman zusammenstellen.
 
GR: Was bedeutet es für Sie, als Executive Chef im The Chedi Muscat zu arbeiten?
SC: The Chedi Muscat genießt international ein hohes Ansehen, es ist ein großes Kompliment Teil des Erfolges zu sein und ich hoffe, als Executive Chef meine Spuren zu hinterlassen. Ich arbeite daran, so viele Talente aus der Region zu fördern wie nur möglich. Talente, denen ich meine Erfahrung näher bringen kann. Wir sind ein Team, Wissen soll geteilt und entwickelt werden und ich glaube wirklich daran, dass The Chedi Muscat bereits einen tollen Teamgeist besitzt. Alles was es braucht, ist diesen Austausch zu verstärken und ihn auf eine ordentliche und zuverlässige Art weiter zu entwickeln.
 
The Chedi Muscat
Das Fünf-Sterne-Resort The Chedi Muscat liegt direkt am Strand vor der Kulisse des Hadschar-Gebirges. Die Großzügigkeit der Anlage mit ihren drei Pools und Wasserspielen sowie die puristische Architektur verbunden mit Gourmeterlebnissen auf höchstem Niveau machen das Hotel zum führenden Haus im Oman. Es verfügt über 158 Zimmer und Suiten sowie ein Ende 2011 neu eröffnetes Spa.
                              
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Wadi Cake

Der Duft von Dattelpalmen, Maulbeerfeigen, Akazien und Jasmin in den omanischen Wadis – das war die Inspiration von Executive Pastry Chef des The Chedi Muscat. Gregory Legros hat aus regionalen Zutaten einen ‚Wadi Cake‘, einen Biskuit mit Ziegenkäse-Mousse und omanisch gewürzten Streuseln als Topping kreiert. Die Idee dazu ist bei seinen regelmäßigen Ausflügen zu den umliegenden Wadis entstanden. Dabei ist die neue und ungewöhnliche Dessert-Schöpfung des Outdoor-Fans nur der Anfang seiner omanischen Gaumenfreuden: Der passionierte Macaron-Bäcker hat bereits eigens für das Luxushotel eine omanische Macaron-Kollektion zusammengestellt. Und um die Vielfalt der regionalen Produkte zu präsentieren, plant Gregory Legros, der Speisekarte des The Chedi Muscat jeden Monat ein neues regional inspiriertes Gericht hinzuzufügen. Weitere Informationen und Buchungen unter chedimuscat@ghmhotels.com oder www.GHMhotels.com.

Das Fünf-Sterne-Resort The Chedi Muscat liegt direkt am Strand vor der Kulisse des Hadschar-Gebirges. Die Großzügigkeit der Anlage mit ihren drei Pools und Wasserspielen sowie die puristische Architektur verbunden mit Gourmeterlebnissen auf höchstem Niveau machen das Hotel zum führenden Haus im Oman. Es verfügt über 158 Zimmer und Suiten sowie ein Ende 2011 neu eröffnetes Spa.

Rezept Wadi Cake
Biskuit: 160 Gramm frisches Kokosnuss-Fleisch, 160 Gramm Kokosnuss-Pulver, 150 Gramm brauner Zucker, 150 Gramm Zucker, 40 Gramm Mehl, 1 Gramm Backpulver und 350 Gramm Butter (nicht geschmolzen) vermengen.

In einer separaten Schüssel 240 Gramm Eiweiß kurz verquirlen, anschließend 400 Gramm gehackte Datteln und 150 Gramm Rosinen untermischen.

Für das Baiser benötigt man 360 Gramm Eiweiß und 100 Gramm Zucker. Das Baiser mit den beiden ersten Teigmassen vermengen und auf ein quadratisches Backbleck gießen. Bei 170 Grad 30 Minuten backen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, in Rechtecke schneiden.

Mousse: 600 Gramm frischen Ziegenkäse verrühren, 100 Gramm Zucker, 1 Gramm arabische Gewürzmischung und sechs geschmolzene Gelatine-Blätter zum Käse hinzugeben. 600 Gramm süße Sahne schlagen und zur Masse hinzufügen, diese anschließend in weiche Silikonformen gießen und gefrieren lassen.

Streusel: 75 Gramm Mandelpulver, 250 Gramm Puderzucker, 600 Gramm Mehl, 300 Gramm kalte Butter und 3 Gramm omanische Gewürzmischung zu Streuseln verrühren.

Zum Schluss das gefrorene Mousse auf die Biskuit-Rechtecke setzen und die Streusel darüber streuen.

Gregory Legros empfiehlt als Beilage zum Wadi Cake ein Kokosnuss-Sorbet, das ideal mit dem Geschmack des Wadi Cake harmoniert.

Preisvergleich für Hotels im Oman: HRS booking.com und Opodo , sowie http://www.gourmet-report.de/goto/hotel-de

Mit The Spa setzt The Chedi Muscat ab Juli 2011 neue Maßstäbe im Wellness-Segment

Im The Chedi Muscat läuft ab sofort der Countdown für eine
der wichtigsten Spa-Eröffnungen im Nahen Osten. Das Fünf-Sterne-Resort arbeitet an der
Erweiterung seines bestehenden Spa- und Wellnessbereichs, die im Juli 2011 abgeschlossen sein
wird. 13 großzügig angelegte Behandlungsräume und ein Health Club machen The Spa zum größten
der omanischen Hauptstadt. Ein weiteres Highlight wird The Long Pool sein, mit 103 Metern der
längste Außenpool im Oman. Spa, Pool und Fitnessbereich erstrecken sich über eine Gesamtfläche
von insgesamt 12.000 Quadratmetern. The Spa wird von The Chedi gemanagt. Zur Anwendung
kommen Kosmetikprodukte der Marken REN, Naturelle D´Orient, ILA, VOYA, Sparitual und Abahna.
Die Philosophie der neuen Anlage stellt die Kräftigung, Schönheit und Balance von Körper, Geist und
Seele in den Mittelpunkt mit besonderem Augenmerk auf der alten östlichen Heiltradition. Neben der
Spezialisierung auf balinesischen Therapien bietet The Spa im The Chedi eine große Auswahl an
Behandlungen, die auf den ganzheitlichen Prinzipien von Aromatherapie, Ayurveda und
Kräuterheilkunde beruhen.

Im Design wird das neue Spa dem Interieur des Hotels folgen. Zeitgenössische Einrichtung,
Understatement und eine perfekte Mischung aus omanischer Architektur und asiatischem Zen-Stil.
Neben den neuen Behandlungsräumen stehen den Gästen ein 400 Quadratmeter großer
Fitnessbereich mit modernster Technogym-Ausstattung, eine Damen- und Herrensauna, ein
Entspannungsraum mit atemberaubenden Blick auf den Golf von Oman, zwei weitere Pools sowie
zwei Flutlicht-Tennisplätze zu Verfügung. Die Cabanas am The Long Pool offerieren Cocktails und
leichte Küche, die von der japanischen und fernöstlichen Küche inspiriert sind.

The Chedi Muscat wurde 2003 eröffnet und befindet sich auf einem 21 Hektar großen Areal in
direkter Strandlage nahe Al Ghubra, zirka 20 Minuten von Muscats Altstadt entfernt. Das Resort
verfügt über 156 Zimmer und Suiten mit wunderschönem Blick auf die Gärten, Brücken, umliegenden
Berge und den Golf von Oman. Für den kulinarischen Genuss sorgen fünf Restaurants, die
arabische, asiatische, indische und mediterrane Küche bieten. www.chedimuscat.com

The Chedi Muscat ist Teil der 1992 gegründeten GHM-Gruppe. Die General Hotel Management Ltd
ist ein Unternehmen, das sich auf die Konzeptionierung, Entwicklung und Führung von Hotels und
Resorts spezialisiert hat und heute elf Hotels in acht Ländern managt. Hinzu kommen sieben
Anlagen, die sich in der Entwicklung befinden. Jedes GHM-Hotel ist einzigartig. Durch die Symbiose
von Land und lokaler Kultur wird den Gästen das Authentische der Destination nahegebracht. Der Stil
der GHM-Hotels lässt sich am besten als zeitgenössische Interpretation von asiatischem Design in
Verbindung mit lokalen Elementen beschreiben. www.ghmhotels.com

Gourmet-Kochschule 2011 auf neuen Routen

Kulinarische Erlebnisse mit interaktiver „L’Ecole des Chefs“ hervorragend angenommen – Silversea erweitert 2011 Gästeprogramm der Spitzenklasse auf ausgewählten Reisen

Das Feedback der Gäste war überwältigend. Das neue Gästeprogramm von Silvesea Cruises (Monaco) mit einer Kochschule auf allerhöchstem Niveau auf luxuriösen Schiffen in den schönsten Kreuzfahrtrevieren der Welt, ermöglicht durch die enge Kooperation von Silversea mit der internationalen Hotel– und Restaurantvereinigung Relais & Châteaux, traf in jeder Hinsicht den Geschmack kochfreudiger Gourmands. Silverseas Hauptküchenchef David Bilsland, der frühere Ausbilder an der prestigeträchtigen „Le Gordon Bleu“ Culinary School in London und Experte für klassische französische Küche und Jacques Thorel, Eigentümer der preisgekrönten L’Auberge Bretonne im französischen La Roche-Bernard und Grand Chef Relais & Châteaux, haben ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Die informativ-unterhaltsamen Kochkurse sind individuell auf jede Kreuzfahrt zugeschnitten und berücksichtigen neben allgemeinen Grundlagen und Terminologie der hohen Kunst des Kochens die regionalen Besonderheiten der Route. Vorführungen und Koch-Wettbewerbe zwischen David Bilsland und der Küchen-Crew des jeweiligen Silversea-Schiffs gehören ebenso zum Programm wie inspirierende Profi-Rezepte zum Nachkochen, ausgewählte „Vom Markt auf den Teller“-Aktionen mit einer Einkaufstour auf einem lokalen Markt mit anschließender Zubereitung der Speisen. Darüber hinaus bietet Silversea den Freunden köstlicher Mahlzeiten die Gelegenheit, im „Culinary Outing“ auf Landausflügen mit fachmännischer Begleitung lokale Spezialitäten kennen zu lernen.

Routen mit Kochkunst

Im Fahrgebiet Karibik, Panamakanal & Mexiko startet die „Silver Cloud“ am 24. März 2011 in Fort Lauderdale zu ihrer 16-tägigen Kreuzfahrt nach San Diego durch den Panamakanal mit Halt in Cartagena, San Blas Island, Puntarenas, Puerto Quetzal, Acapulco, Zihuatanejo und Cabo San Lucas (Voyage 2132, pro Person ab/bis Hafen ab 4.013 Euro). Am 9. April kehrt die „Silver Cloud“ auf fast identischer Route von San Diego nach Fort Lauderdale zurück (Voyage 111, ab/bis Hafen pro Person ab 4.013 Euro).

Afrika, Arabien & den Indischen Ozean bereist die hohe Kochkunst an Bord der „Silver Wind“. Am 11. November bricht sie in Piräus auf und nimmt über Alexandria, Sharm el Sheikh, Aqaba, Safaga, Muscat und Fujairah Kurs auf Dubai (Voyage 2132, 16 Tage, ab/bis Hafen pro Person ab 5.778 Euro). Wenn die „Silver Wind“ am 4. Dezember Dubai verlässt, macht sie Station in Fujairah, Muscat, Mumbai, Cochin, Colombo, Male, Curieuse, La Digue und Praslin, bevor sie nach 17 Tagen ihr Ziel Mahe erreicht (Voyage 2134, ab/bis Hafen pro Person ab 4.578 Euro).

Im Mittelmeer werden die Gäste auf der „Silver Spirit“ in die Geheimnisse der Küchenchefs eingeweiht. Das Luxusschiff verlässt Piräus am 3. Mai 2011 auf seiner 16-tägigen Kreuzfahrt nach Southampton über Taormina, Sorrent, Rom (Civitavecchia), Monte Carlo, Barcelona, Malaga, Lissabon, Bilbao und Guernsey (Voyage 5110, ab/bis Hafen pro Person ab 7.485 Euro).

Auch auf Ozean-Überquerungen mit vielen Erholungstagen auf hoher See ist die Kochschule ein Highlight. So unter anderem auf der Transatlantik-Reise der „Silver Whisper“ am 17. Mai von New York nach Southampton oder der „Silver Spirit“ von Lissabon nach Barbados am 21. Oktober
(14 bzw. 15 Tage, pro Person ab 4.089 Euro).

Alle Kreuzfahrten von Silversea können in jedem Fachreisebüro gebucht werden. An Bord der luxuriösen Schiffe trifft sich ein internationales Publikum. Gäste aus deutschsprachigen Ländern können sich über eine Reihe von Services in deutscher Sprache freuen. Hierzu gehören zum Beispiel tagesaktuelle Nachrichten und das tägliche Bordprogramm. Auch sprechen die internationalen Hostessen an Bord Deutsch.

Weitere Informationen zu Silversea gibt es im Internet: www.silversea.com

Europäisches Finale der Roussillon-Dessert-Trophy 2011

Martina Kraemer/Holger Stehr (Hotel Krone Assmannshausen)
werden Vizemeister

Nach dem Sieg bei der deutschen Roussillon-Dessert-Trophy
– dem Wettbewerb für Patissiers und Sommeliers – im November 2010 traten die Sommelière
Martina Kraemer und der Patissier Holger Stehr vom Hotel Krone Assmannshausen am 24.
Januar 2011 in Perpignan gegen die Gewinner aus Großbritannien, Dänemark, Niederlande, Belgien,
Frankreich und Spanien (Katalonien) an. Ihre Kreation eines Desserts zum Thema „Zitrusfrüchte“ und
die damit verbundene Argumentation zur Harmonie mit einem Muscat de Rivesaltes – einem
natürlichen Süßwein aus dem Roussillon – wurde von der international besetzten Fachjury als
hervorragend eingestuft.

Letztendlich siegte jedoch das dänische Team Daniel Kruse/Jacob Christiansen vom Michelinbesternten
Restaurant Formel B in Kopenhagen. Der Punktevorsprung war allerdings hauchdünn, so
dass man gut und gerne auch zwei Sieger hätte küren können. Unsere beiden Teilnehmer können
stolz auf ihre gezeigte Leistung sein! Sie wurden im Kongresszentrum von Perpignan mit einer
Urkunde für die Finalteilnahme geehrt und erhalten als Preis eine Auswahl von 24 Flaschen
verschiedener hochwertiger Vins Doux Naturels.

Die vom Weinwirtschaftsverband des südfranzösischen Weinbaugebietes Roussillon (CIVR) ins
Leben gerufene Roussillon-Dessert-Trophy-Europa wurde zum dritten Mal ausgetragen und findet
alle zwei Jahre im Rahmen der „Rencontres Méditerranéennes du Muscat“ statt – einer Messe mit
begleitenden Veranstaltungen rund um die Muscat-Rebsorten. Der Wettbewerb soll die Vins Doux
Naturels aus dem Roussillon – Banyuls, Rivesaltes, Maury, Muscat de Rivesaltes – in der
Gastronomie und darüber hinaus bekannter machen und die Kreativität der Köche und Patissiers
sowie deren Zusammenarbeit mit ihren Sommeliers fördern.

Die internationale Jury der Roussillon-Dessert-Trophy 2011:
Dominique LAPORTE; Juryvorsitzender, Bester Sommelier Frankreichs
Kris LISMONT; Bester Sommelier Belgiens
Peter INGEBERG; Koch, Sommelier und Journalist, Dänemark
Ronald DE GROOT; Journalist, Niederlande
Christopher DELALONDE; Bester Sommelier Großbritanniens
Jordi ROCA; Bester Patissier Spaniens
Peter KAISER; Konditormeister, Vizepräsident Dt. Konditorenbund
Jean PLOUZENNEC; Chefkoch, Präsident der Toques Blanches des Roussillons
Franck SÉGURET; Chefkoch, Franz. Meister der Patissiers

· www.info-roussillonweine.de

Holger Stehr und Martina Kraemer – Hotel Krone Assmannshausen

Im Gastronomischen Bildungszentrum der IHK in Koblenz bestritten vier Teams das deutsche Finale des Wettbewerbs für Patissiers/Konditoren und Sommeliers, bei dem die Kreation eines Desserts zum Thema „Zitrusfrüchte“ in Harmonie mit einem Vin Doux Naturel – einem natürlichen Süßwein aus dem Roussillon – gefordert war. Die vom Weinwirtschaftsverband des südfranzösischen Weinbaugebietes Roussillon (CIVR) ins Leben gerufene Roussillon-Dessert-Trophy fand in dieser Form zum zweiten Mal in Deutschland statt.

Holger Stehr (Patissier) und Martina Kraemer (Sommelière)

vom Hotel Krone Assmannshausen, Rüdesheim, setzten sich mit ihrem Dessert „Törtchen von Mandarine und weißer Bittermandel-Schokolade mit Muskatblüte, Jasmintee und Grapefruit“ und ihrer Weinargumentation gegen die drei weiteren Finalisten durch (in alphabetischer Reihenfolge der Patissiernamen):
Mathieu Castex und Markus Konrad (Restaurant Burg Staufeneck, Salach)
Barbara und Josef Resch (Konditorei-Café Resch, Eppelborn)
Torsten Schöneich und Sebastian Georgi (Törtchen Törtchen/Pier One, Köln)

Die Jury aus Wein-, Gastronomie- und Konditoreifachleuten* hatte keine leichte Aufgabe, da alle Finalisten nach dreistündiger Arbeit hervorragende Dessertkreationen präsentierten und die Wahl der Produkte in Verbindung mit den Dessertweinen fachmännisch erläuterten. Die Teams hatten sich einen Muscat de Rivesaltes bzw. einen weißen Maury als Begleitwein zu ihrem Dessert ausgesucht, die mit ihrer Aromenvielfalt von Zitrusfrüchten aller Art, von Mandeltönen bis zu Pfefferminznoten aufs Beste mit den entwickelten Desserts harmonierten. Am Schluss fiel die Entscheidung jedoch eindeutig zu Gunsten des Krone-Assmannshausen-Teams, das vom Juryvorsitzenden Otto Kemmer, dem Ehren-Präsidenten des Deutschen Konditorenbundes, die Siegerurkunde überreicht bekam. Alle Teams konnten als Preis eine Auswahl von 12 Flaschen Vins Doux Naturels mit nach Hause nehmen.

Am 24. Januar 2011 werden Holger Stehr und Martina Kraemer als Vertreter Deutschlands am europäischen Finale der Roussillon-Dessert-Trophy in Perpignan teilnehmen. Dort treten sie gegen die Gewinner aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und Holland an. Abgerundet wird die Teilnahme am europäischen Wettbewerb mit einer touristischen und gastronomischen Entdeckungsreise durch die südfranzösische Weinregion zwischen Mittelmeer und Pyrenäen.

Das Finale findet im Rahmen des „4ème Rencontres Méditerranéennes du Muscat“ statt – einem internationalen Treffen von Weinproduzenten aus dem Mittelmeerraum mit Weinfachleuten aus den Bereichen Handel, Gastronomie und Medien. Vom 22. bis 24. Januar 2011 dreht sich im Kongresszentrum von Perpignan alles um die Muscat-Rebsorten.

* Die Jury der Roussillon-Dessert-Trophy 2010:
Otto Kemmer, Juryvorsitzender, Ehren-Präsident Deutscher Konditorenbund, Würzburg
Gerhard Schenk, Präsident Deutscher Konditorenbund, (Jury Vorentscheidung), Augsburg
Christine Balais, Sommelière, Sommelier Union Deutschland, Köln
Wolf-Andreas Richter, leitender Redakteur, Fachmagazin „Konditorei & Café“, Stuttgart
Detlev Ueter, Leiter Koch- & Serviceschule, GBZ, Koblenz
Matthias Ludwigs, Patissier, Sieger der Roussillon-Dessert-Trophy 2008, Köln

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