«Kochen mit Kondé» sehr schwach gestartet

Die kurzfristige Programmierung einer neuen Kochsendung brachte VOX kein Glück:«Feuer und Flamme – Kochen mit Kondé» sollte bessere Zuschauerwerte als die schwachen «Hör‘ mal, wer da hämmert»-Wiederholungen um 19.15 Uhr bringen, aber die erste Folge wurde von nur 0,90 Millionen Bundesbürgern gesehen, was einem schwachen Marktanteil von 3,3 Prozent zur Folge hatte. Cathérine Kondé sollte wie ihr Kollege Tim Mälzer für beste Unterhaltung am Herd sorgen, aber davon ließen sich nur 0,42 Millionen 14- bis 49-Jährige begeistern. Dementsprechend lag der Marktanteil auch nur bei schwachen 4,3 Prozent. (Quelle: www.quotenmeter.de/index.php?newsid=12278

Das wird auch der Grund sein, weswegen Frau Konde´nicht bis zum 30.12. abends kocht, wie ursprünglich geplant. Vox meldete bereits: Cathérine Kondé kocht bis zum 09. Dezember 2005 um 19:15 Uhr – direkt nach Tim Mälzer. Ab Montag, den 12. Dezember, ist sie dann bis zum Jahresende im Vormittagsprogramm um 10:45 Uhr zu sehen.

In einschlägigen Foren kam die Sendung nicht gut an, offenbar will auch VOX die bereits abgedrehten Folgen nur noch um 10:45 Uhr bringen, auf dem Platz gab es sonst Tim Mälzer, die Wiederholung vom Vortag.

Tim Mälzers Bücher vor Kerners Buch

Wer im Fernsehen den Kochlöffel schwingt, hat
auch meist mit entsprechenden Publikationen Glück. Für Johannes B.
Kerner und Tim Mälzer ist das Medium Fernsehen die ideale
Vermarktungsplattform, um Ihrem Publikum auch die Bücher zum Thema
Kochen „schmackhaft“ zu machen. Die Platzierungen in den wöchentlich
von Media Control/GfK erstellten Buchcharts sind ein eindrucksvoller
Beleg dafür.

Das Buch «Kerners Köche. Die besten Rezepte aus der TV-Show»
rangiert in den aktuellen Top 20 der Sachbuch-Charts des
Nachrichtenmagazins «Focus» (ermittelt von Media Control/GfK) auf
Platz 19. Besser platziert haben sich jedoch die beiden Bände von
Vox-Koch Tim Mälzer, «Born to Cook» und «Born to Cook II» mit den
Plätzen neun (Band 1) und Platz sechs (Band 2). Beide Werke behaupten
sich damit gegen starke Sachbuch-Konkurrenz aus allen Genres und
zeigen, dass das Thema Essen und Trinken den deutschen Lesern auch
trotz Diätwelle und Fussball weiterhin am Herzen liegt.

Auch wenn Kerner bei den Buchverkäufen gegenüber Mälzer noch das
Nachsehen hat, so hat er doch zumindest die Nase um eine
„Löffellänge“ bei den von Media Control ermittelten
TV-Einschaltquoten vorn. So erreichte die Kerner Koch-Talkshow im
September durchschnittlich 1,8 Millionen Zuschauer und einen
Marktanteil von 9,0 Prozent. Tim Mälzer konnte durchschnittlich
hingegen 1,2 Mio. Zuschauer pro Sendung kulinarisch verzaubern und
erzielte damit einen Marktanteil von 5,6 Prozent. Diese Werte liegen
zwar unter Kerners Marktanteilen, rangieren für den kleinen Sender
Vox jedoch über dem Durchschnitt.

Deutschland: Wichtige Drehscheibe im internationalen Teehandel

Tee-Spezialitäten aus Deutschland sind weltweit in aller Munde. Das zeigen die kontinuierlich steigenden Exportzahlen der deutschen Teehandelshäuser, die sich in der Veredelung hochwertiger Tees international einen Namen gemacht haben. Neben den traditionell wichtigen europäischen Absatzmärkten wie Großbritannien und Frankreich zeigt sich nach Aussage des Deutschen Teeverbandes eine verstärkte Nachfrage nach deutscher Qualitätsware in Russland sowie der Icetea-Nation USA. Entsprechend ging im vergangenen Jahr fast die Hälfte der rund 43.400 t importierten Tees nach der Veredelung in den Export. Die andere Hälfte konsumierten die deutschen Verbraucher – jeder Einzelne von ihnen trank rund 25 Liter Tee. Auch wenn der Verbrauch damit im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 17.912 t leicht zurückgegangen ist, bleibt Tee als vielseitiges und genussreiches Heißgetränk hoch im Kurs. Dies zeigt sich auch in dem jüngsten Trend der gehobenen Gastronomie: Statt auf Happy Hour setzen immer mehr Top-Hotels auf die gepflegte Teatime oder den „High Tea“ als besondere Offerte für den verwöhnten Gast. Und: Tee harmoniert perfekt mit den drei wichtigen Verbrauchertrends Gesundheit, Wellness und Convenience.
Deutsche Teefirmen mit internationalem Renommee

Aktuelle Marktzahlen zeigen: Im Geschäftjahr 2004 ist die Menge an Tee-Exporten erneut gestiegen. Mit 21.637 t verbucht der deutsche Teehandel bei den Ausfuhren ein Plus von 2.885 t. Nahezu die Hälfte des importierten Tees wird hierzulande veredelt und anschließend exportiert.

Einer der wesentlichen Gründe für das Exportwachstum ist nach Aussage des Deutschen Teeverbandes die Vorreiterrolle hiesiger Traditionsunternehmen bei der Veredelung von hochwertigen Tees. Die deutschen Teataster, Hauptakteure bei der Veredelung, sind weltweit bekannt für ihr herausragendes Know-how. Dank ihrer geschulten Geschmacksnerven können Verbraucher auf der ganzen Welt sicher sein, dass die angebotenen Tees immer die gleiche hohe Qualität und dasselbe Aroma behalten.

Zum Veredeln gehört auch das Aromatisieren von Schwarz- und Grüntee. In diesem Bereich haben die deutschen Teehandelshäuser auf dem internationalen Markt ebenfalls die Nase vorn. Grund für die weltweit steigende Nachfrage ist die hohe Fachkompetenz der Teefirmen bei der Herstellung der verschiedenen Mischungen und Geschmacksrichtungen, verbunden mit dem feinen Gespür für neue Trends.

USA als wichtiger Absatzmarkt

Selbst im Land der Coffee-Shops wird Tee immer beliebter. „Die USA werden zu einem zunehmend bedeutenden Absatzmarkt für den deutschen Teehandel“, berichtet Jochen Spethmann, Vorsitzender des Deutschen Teeverbandes. „Qualität ist dabei oberstes Gebot. Deshalb beziehen viele US-Unternehmen ihre Ware von deutschen Traditionsfirmen, die für hochwertige Qualitäten bekannt sind.“ Die verstärkte Nachfrage nach erstklassigen Grün- und Schwarztees zeigt: Auch die US-Amerikaner – Fans des Smart-Shopping im Supermarkt – legen beim Tee viel Wert auf fachkundige Beratung. Die Anzahl der Tee-Fachgeschäfte wächst kontinuierlich. Schon der Einkauf wird zum sinnlichen Erlebnis.

Neben den USA wissen auch die Teetrinker anderer Nationen die Spezialitäten der deutschen Teehandelshäuser zu schätzen. Weitere wichtige Absatzmärkte für den hiesigen Teehandel sind Russland, Frankreich und die klassische Teetrinkernation Großbritannien.

Weltproduktion von Tee weiter steigend

Tee bleibt nach Wasser das beliebteste Getränk der Welt. In den Anbauländern stieg die Produktion im vergangenen Jahr um insgesamt 53.873 t auf 3.150.580 t Tee. Hauptanbauländer sind Indien, China, Sri Lanka, Kenia und Indonesien.

Der deutsche Teehandel hat in 2004 43.403 t Tee eingeführt, was einem leichten Rückgang von knapp 2.400 t entspricht. Neben Indonesien und China sind Indien und Sri Lanka die wichtigsten Lieferanten für den deutschen Markt. Bedeutendster Umschlagplatz ist der Hamburger Hafen. Als zweitgrößter Seehafen Europas werden in der Hansestadt nicht nur 70 Prozent der deutschen Tee-Importe abgewickelt, sondern auch 50 bis 60 Prozent des europaweit gehandelten Tees. Hamburg ist damit Tee-Hauptstadt des europäischen Kontinents.

Welche Bedeutung die Hansestadt für die Teewirtschaft hat, dokumentiert auch die internationale Tee-Fachkonferenz, die im Februar mit großem Erfolg erstmals in Hamburg stattfand. Der Einladung des Deutschen Teeverbandes folgten rund 90 Vertreter aus der internationalen Teewirtschaft. Ziel der Veranstaltung war, die Ursprungsländer über aktuelle Entwicklungen in der europäischen Lebensmittelgesetzgebung zu informieren und Hilfestellung bei der Umsetzung zu geben. „Jeden Produzenten umfassend zu informieren, wird auch zukünftig einer der Schwerpunkte in der Zusammenarbeit der deutschen Teewirtschaft mit den Anbauländern sein“, so der Vorsitzende des Deutschen Teeverbandes Jochen Spethmann.

Tee folgt allgemeinem Trend im Heißgetränke-Markt

Im Zuge des allgemeinen Konsumrückgangs verzeichnet auch das Genussmittel Tee mit 17.912 t ein leichtes Absatzminus von etwa vier Prozent und folgt damit dem allgemeinen Trend im eher schwierigen Marktumfeld der Heißgetränke. Wie der Deutsche Teeverband mitteilt, hat jeder Bundesbürger in 2004 durchschnittlich 25 Liter Tee getrunken, nur rund 1 Liter weniger als im Jahr zuvor.

Favorit bei deutschen Teetrinkern ist wie im Vorjahr schwarzer Tee mit einem Marktanteil von 81 Prozent. Grüner Tee hält weiterhin einen Anteil von 19 Prozent. Biotee verbucht ein leichtes Wachstum von 2,1 auf 2,6 Prozent. Insgesamt zeigt sich auch beim Tee die Nachfrage nach Convenience-Produkten: Neben losem Tee kauft der Verbraucher rund 40 Prozent der Schwarz- und Grüntees in Aufgussbeuteln.

Haupteinkaufsstätte bleibt der Lebensmitteleinzelhandel. Wie im letzten Jahr haben die deutschen Verbraucher rund 60 Prozent des Tees über diesen Vertriebskanal bezogen. Dass Konsumenten nach wie vor Spezialitäten und fachkundige Beratung zu schätzen wissen, zeigt der mit 16,3 Prozent nahezu stabile Marktanteil der Fachgeschäfte. Auch in der Gastronomie hat der Teegenuss traditionell seinen festen Platz. Dieser Vertriebskanal liegt bei 4,9 Prozent Marktanteil. Bemerkenswert ist ein neuer Trend in der Top-Hotellerie: Neben New York und Paris entdecken auch die 5-Sterne-Häuser in Berlin, Hamburg und München die klassische „Teatime“ als Zugpferd für die Ansprache anspruchsvoller Gäste und inszenieren Teegenuss auf höchstem Niveau.

Trends 2005: Gesundheit, Wellness und Convenience

Vor dem Hintergrund des anhaltend schwierigen Konsumklimas rechnet der Deutsche Teeverband e.V. für die nächste Zukunft mit einer leicht rückläufigen Absatzentwicklung. „Allerdings spricht für unser Produkt eindeutig, dass es gleich drei aktuelle Top-Trends bedient: Der Verbraucher achtet auf gesunde Ernährung, spricht auf das Thema Wellness an und wünscht eine leichte Zubereitung“, sagt Spethmann. Damit liege Tee im Wettbewerb um die Gunst der Käufer gut im Rennen und biete ideale Voraussetzungen, speziell auch in jüngeren Altersgruppen neue Anhänger zu gewinnen.

Jahresbericht als pdf unter: www.teeverband.de/jahresbericht.html

Mälzer macht VOX stark!

Der Kölner Fernsehsender VOX erreichte im Mai einen Marktanteil von 6,2 Prozent* in der Zielgruppe und liegt damit um 0,7 Prozentpunkte über dem Vergleichsmonat im Vorjahr. Auch gegenüber April 2005 konnte VOX um 0,1 Prozentpunkte zulegen.
Die mit Abstand erfolgreichsten Formate bei VOX heißen wieder „CSI – Den Tätern auf der Spur“ und „Criminal Intent – Verbrechen im Visier“. Das Spin-Off der Kult-Krimiserie „Law & Order“ erreichte am 23. Mai mit 2,1 Millionen Zuschauern in der Zielgruppe und einem Marktanteil von 15,9 Prozent die höchste VOX-Quote im Monat Mai. Die am gleichen Tag ausgestrahlte Episode von „CSI – Den Tätern auf der Spur“ zog 1,97 Millionen Zuschauer in den Bann. Das ist ein Marktanteil von 15,5 Prozent.

Bei den Spielfilmen, die VOX im Mai ausstrahlte, fallen „Air Force One“ mit 1,71 Millionen Zuschauern in der Zielgruppe und „Police Academy 6“ mit 1,1 Millionen ins Auge. Das populärste Eigenformat bei VOX ist nach wie vor „Schmeckt nicht, gibt’s nicht – Cool Kochen mit Tim Mälzer“. Die Kochsendung erreichte am 11. Mai mit 850.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren – das sind 11,2 Prozent – ihren besten Monatswert.

Auch im Juni können sich die VOX-Zuschauer auf ein gutes Programm freuen: Am Sonntag, den 12. Juni, eröffnet Tim Mälzer auf Mallorca mit einer einstündigen Sondersendung die Grillsaison. Am Montag geht es dann auf dem gewohnten Sendeplatz um 18.45 Uhr mit insgesamt 10 Grillausgaben von „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“ weiter. Am Dienstag, den 28. Juni, startet die vierteilige Doku-Soap „Partner TÜV“, in der ein Expertenteam Paare in Krisensituationen berät. Im VOX-Starkino am Donnerstag ist am 9. Juni „Dragonheart“ und am 23. Juni „Crocodile Dundee in Los Angeles“ zu sehen.

* Alle Daten: AGF/GfK Fernsehforschung/PC#TV aktuell/Fernsehpanel D+EU/VOX Medienforschung, Zeitraum 01.05.-31.05.2005, vorläufig gewichtet 30.- 31.05.2005