Nüsse halten das Herz gesund!

Eine neue Studie[1] mit über sechzigtausend schwedischen Erwachsenen (begleitet über 17 Jahre hinweg) fand heraus, dass der Verzehr von Nüssen wie Mandeln mit einer geringeren Häufigkeit unregelmäßiger (und oft unnormal schneller) Herzfrequenzen verbunden ist. Dieser Zustand wird als Vorhofflimmern bezeichnet und betrifft derzeit rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland.[2]

Gericht Rehrücken „Waldorf“ mit Sellerie, Apfel, Walnuss & Holunder im Rahmen eines Foodphotoshootings mit Sven Elverfeld/ 3 Sternekoch und Küchenchef im Restaurant Aqua im Ritz Carlton Hotel

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Mandeln als Healthfood

Eine neue Studie, veröffentlicht im Journal of the American Heart Association, hat gezeigt, dass der tägliche Verzehr von 42 g Mandeln anstelle eines kohlenhydratreichen Muffins mit dem gleichen Kaloriengehalt im Rahmen einer gesunden Gesamternährung die Risikofaktoren für Herzerkrankungen senken kann1. Neben einer erheblichen Verbesserung des LDL- und Gesamtcholesterinwerts reduzierte sich bei Verzehr von Mandeln anstelle von Muffins das Bauchfett. Alle drei Faktoren gelten als unbestrittene Risikofaktoren für Herzerkrankungen.

Herzerkrankungen gelten weltweit als die häufigste Todesursache. Schätzungen zufolge könnten allerdings 80 % der frühzeitigen Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch eine bessere Kontrolle der durch die Ernährung und die Lebensweise bedingten Risikofaktoren vermieden werden2. Während die herzgesunde Wirkung von Mandeln bereits umfassend belegt ist, ist dies die erste und bisher größte kontrollierte Ernährungsstudie, bei der (mit Ausnahme von Mandeln als Snack vs. einen entsprechenden kalorienhaltigen Snack) identische Ernährungspläne eingesetzt wurden, um neben dem allgemeinen positiven Beitrag von Mandeln zu einer herzgesunden Ernährung die herzschützenden Eigenschaften von Mandeln genau zu untersuchen und einzeln zu bestimmen. Die Ergebnisse zeigen erstmals, dass der Verzehr von Mandeln auch die partielle Körperfettmenge senken kann, insbesondere an Bauch und Beinen. Die Reduktion von Bauchfett ist ein besonders wichtiger Vorteil, da Bauchfett als Risikofaktor für das metabolische Syndrom und Herzerkrankungen gilt3.

Die zwölfwöchige randomisierte, kontrollierte klinische Studie, geleitet von Wissenschaftlern der Penn State University (USA), wurde mit 52 übergewichtigen Erwachsenen mit erhöhten LDL- Cholesterinwerten, aber ansonsten gesunden Probanden durchgeführt. Die Teilnehmer hielten sich zweimal an die gleiche cholesterinsenkende Diät, die sich nur durch den täglichen Zwischensnack unterschied, der einmal aus 42 g naturbelassenen, ganzen Mandeln und einmal aus einem Bananen-Muffin mit identischer Kalorienzahl bestand. Alle Mahlzeiten und Snacks wurden auf den Kalorienbedarf zugeschnitten, der zum Erhalt des Gewichts der einzelnen Teilnehmer benötigt wurde. Die Teilnehmer befolgten die Ernährungspläne über jeweils sechs Wochen.

Die Mandel-Diät senkte gegenüber der Muffin-Diät das Gesamtcholesterin (-5,1 ± 2,4 mg / dL; P = 0,05), das LDL-Cholesterin (-5,3 ± 1,9 mg / dL; P = 0,01), das Nicht-HDL-Cholesterin (-6,9 ± 2,4 mg / dL; P = 0,01) und sonstige Lipoproteine (-2,8 ± 1,2 mg / dL; P = 0,03). Die Muffin-Diät senkte das HDL-Cholesterin („gutes“ Cholesterin) stärker als die Mandel-Diät.

Obwohl beim Gesamtkörpergewicht und der Gesamtfettmasse kein Unterschied zu beobachten war, verringerten sich unter der Mandel-Diät die abdominale Fettmasse (-0,07 ± 0,03 kg; P = 0,02), der Taillenumfang (-0,80 ± 0,30 cm; P = 0,03) und die Fettmasse an den Beinen (-0,12 ± 0,05 kg; P = 0,02) gegenüber der Muffin-Diät.
„Unsere Forschung zeigt, dass der Austausch eines kohlenhydratreichen Snacks durch Mandeln mehrere Risikofaktoren für Herzerkrankungen verringern kann, unter anderem auch die Erkenntnis, dass der Verzehr von Mandeln den Bauchfettanteil reduzieren kann“, sagt Claire Berryman, PhD, Leiterin der Studie. „Der Verzehr von Mandeln als Snack kann eine einfache und herzgesunde Ernährungsmaßnahme zur Vorbeugung gegen das metabolische Syndrom oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein.“

Die Studie ergänzt rund 20 Jahre Forschung, die belegt, dass Mandeln die Herzgesundheit fördern und die Cholesterinwerte auf einem gesunden Niveau halten können. Sie belegt, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln anstelle eines kohlenhydratreichen Snacks positive Auswirkungen auf die Körperfettverteilung haben kann. Aus früheren Studien ist bekannt, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln zu keinen signifikanten Veränderungen des Körpergewichts führte und sie damit als Bestandteil einer gewichtserhaltenden oder gewichtsreduzierenden Ernährung geeignet sind4-6.
Eine 30 g-Portion Mandeln enthält 170 Kalorien7, Eiweiß (6 g), Ballaststoffe (4 g), Vitamine und Mineralstoffe, darunter Vitamin E (8 mg), Magnesium (81 mg) und Potassium (220 mg). Mandeln sind also ein sättigender Snack und ideal für eine herz- und gewichtsbewusste Ernährung.

www.Almonds.de

1 Berryman CE, West SG, Fleming JA, Bordi PL, Kris-Etherton PM. Effects of Daily Almond Consumption on Cardiometabolic Risk and Abdominal Adiposity in Healthy Adults with Elevated LDL-Cholesterol: A Randomized Controlled Trial. Journal of the American Heart Association 2015; 4:e000993 DOI: 10.1161/JAHA.114.000993.
2 World Heart Federation, About World Heart Day,“ Web. 24 Sept. 2014. http://www.world-heart-federation.org/what-we- do/awareness/world-heart-day-2014-home/about-world-heart-day/
3 Britton KA, Massaro JM, Murabito JM, Kreger BE, Hoffmann U, Fox CS. Body Fat Distribution, Incident Cardiovascular Disease, Cancer, and All-cause Mortality. Journal of the American College of Cardiology, 2013; 62(10):921-5.
4Hollis J, Mattes R. Effect of chronic consumption of almonds on body weight in healthy humans. Br J Nutr 2007;98(03): 651– 656.
5 Tan S, Mattes R. Appetitive, dietary and health effects of almonds consumed with meals or as snacks: a randomized, controlled trial. Eur J Clin Nutr 2013;67(11):1205–1214.
6 Fraser GE et al. Effect on body weight of a free 76 kilo-joule (320 calorie) daily supplement of almonds for 6 months. J Am Coll Nutr 2002;21(3):275–283.
7 In einer aktuellen Studie wendeten die Forscher eine andere als die traditionelle Methode zur Ermittlung des Kaloriengehalts an und fanden heraus, dass diese ca. 20 % weniger Kalorien enthalten als ursprünglich angenommen. Novotny JA et al. Discrepancy between the Atwater factor predicted and empirically measured energy values of almonds in human diets. Am JClin Nutr 2012 ajcn.035782; Erstmals online veröffentlicht am 3. Juli 2012.doi:10.3945/ajcn.112.035782.
8 2007 USDA Agricultural Census. http://www.agcensus.usda.gov/Publications/2007/

Test Studentenfutter

Von „Sehr gut“ bis „Mangelhaft“ lauten die Qualitätsurteile der Stiftung Warentest für 20 Studentenfutter, veröffentlicht in der September-Ausgabe der Zeitschrift test. Die vorderen Plätze belegen die Studentenfutter der Traditionsmarken Seeberger und Ültje, einige preiswerte Handelsmarken überzeugen dagegen nicht.

Wie sich Studentenfutter zusammensetzt, ist nicht verbindlich geregelt. Daher gibt es bei der Zusammensetzung der getesteten Produkte große Unterschiede: Mit oder ohne Erdnüsse, 50 Prozent Rosinen oder nur 27 Prozent, viel oder wenig Hasel-, Wal-, Para-, Cashewnüsse oder Mandeln – für jeden gibt es eine passende Sorte.

Schadstoffe trüben den gesunden Knabberspaß nicht. Die Nüsse einiger preiswerter Handelsmarken schmeckten aber „alt“ oder „dumpf“, das Studentenfutter von Netto Marken-Discount sogar leicht ranzig. Die Abschlussnote für dieses Produkt lautete deshalb nur „mangelhaft“.
Die beiden Bio-Studentenfutter schnitten „gut“ und „befriedigend“ ab. Grundsätzlich gilt: Studentenfutter ist als Zwischenmahlzeit gut geeignet, solange man, wegen der hohen Kalorienzahl, nicht zu viel davon isst.

Der ausführliche Test Studentenfutter erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 29.08.2014 am Kiosk) und ist unter www.test.de/studentenfutter abrufbar.

Oman Cooking

Wie schmeckt Oman? Ein bisschen nach Indien, Indonesien, der Arabischen Halbinsel und Ostafrika. Die Küche Omans ist seit jeher vielfältig und von verschiedenen Einflüssen geprägt. Umso spannender ist das Geschmackserlebnis, dass das The Chedi Muscat seinen Gästen bietet: traditionell, authentisch, weltoffen.

Zimt, Kardamom, Safran, Kurkuma, Nelken und Rosenwasser: Das sind die Gewürze des Orients, die sofort Bilder aus 1001 Nacht in uns hervorrufen und bis heute die Rezepte landestypischer Gerichte im Oman prägen. Nebenbei wirken sie sich auch noch äußerst positiv auf die Gesundheit aus: Safran beispielsweise regt den Appetit an, wirkt krampflösend und sorgt nach starkem Alkoholgenuss für einen klaren Kopf.

Im The Chedi Muscat lassen sich die Chefs de Cuisine unter der Federführung des französischen Executive Chef Sébastien Cassagnol von den einzigartigen Genüssen des Omans inspirieren und kreieren mit viel Fingerspitzengefühl und Kreativität ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot. Traditionell orientalische Küche trifft auf zeitgemäße französische Menükomponenten mit asiatischer Note. Die Gäste im The Chedi Muscat können aus insgesamt sechs hoteleigenen kulinarischen Optionen wählen. Landestypische Gerichte werden zum Beispiel im The Arabian Courtyard bei omanischer Musik unter freiem Himmel serviert. Ein altes Traditionsgericht im Oman ist „Shows“ – eine Lammspeise, die mit Dattelbrei in Bananen- und Palmenblättern in Erdöfen bis zu zwei Tage gebacken wird. Bei Kennern der regionalen Küche außerdem beliebt ist „Kabsa“ – Schaf, gefüllt mit Reis, Mandeln und verschiedensten Gewürzen. Wer sich nicht für ein Gericht entscheiden kann, bestellt am besten „Mezze“ – kleine Gerichte, die zu verschiedenen Anlässen gereicht werden. Einen interessanten Mix aus westlichen, asiatischen, nahöstlichen und indischen Speisen, die an vier offenen Show-Küchen zubereitet werden, genießen die Gäste des The Chedi Muscat im mehrfach ausgezeichneten The Restaurant.

Feine omanische Desserts, die den perfekten Abend im Luxusresort abrunden, zaubert Abel Vieilleville: Der hoteleigene Patissier mischt Texturen, Aromen sowie Farben und schafft daraus essbare Kunstwerke, die immer wieder aufs Neue überraschen. Traditionell werden im Oman zum Dessert Obst, besonders frische Datteln und „Halwa“ gereicht. Im Arabischen bedeutet „halwa“ übrigens süß, und das nicht ohne Grund: Das Rezept besteht aus Butterschmalz, karamellisiertem Zucker, Mandeln und Stärke. Das Ganze wird mit Safran und Kardamom geschmacklich verfeinert.

Mandeln verringern den Appetit

Eine neue Studie1, die in der diesjährigen Oktober-Ausgabe des European Journal of Clinical Nutrition erschien, zeigt bei Teilnehmern, die 4 Wochen lang täglich 43 g von trocken-gerösteten, leicht gesalzenen Mandeln konsumierten (als Snack oder als Teil einer Mahlzeit), eine Verbesserung bei der Aufnahme von einfach ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E, im Gegensatz zu Teilnehmern, die keine Mandeln konsumierten. Vitamin E ist beispielsweise dafür bekannt, den Schutz von Zellen vor oxidativem Stress zu unterstützen. Dies ist ein bemerkenswertes Ergebnis, da die Vitamin E-Aufnahme vor dem Start der Studie bei vielen Teilnehmergruppen unter der empfohlenen Menge lag. Noch besser: Am Ende der 4-wöchigen Studie blieben die Kalorienzufuhr und das Körpergewicht von Teilnehmern, die Mandeln konsumierten, im Vergleich zu Kontrollgruppen, die keine Mandeln zu sich nahmen, ungefähr gleich. Dies führt zu der Annahme, dass die Teilnehmer die durch die Mandeln gelieferte Energie ausgleichen.
Zusätzlich fanden die Forscher während einer 8-stündigen Verköstigungsstudie heraus, dass eine signifikant größere Verringerung des täglichen Hungergefühls und der Lust, etwas zu essen, bei Teilnehmern auftrat, die Mandeln entweder als Snack (Kombination der Vormittags- und Nachmittags-Snack-Gruppen) oder als Teil einer Mahlzeit (Kombination der Frühstück- und Mittagessen-Gruppen) konsumierten, als im Vergleich zu Probanden, die keine Mandeln zu sich nahmen. Die Effekte waren dabei ausgeprägter in den Snacking-Gruppen als bei den Teilnehmern, die Mandeln als Teil einer Mahlzeit zu sich nahmen.

Der Snack-Markt in Deutschland wächst nach wie vor. Einige Experten schreiben Snacks sogar das Potenzial zu, einer der zukünftig größten Märkte zu werden (Magazin „Snack“, August 12). Konkret bedeutet dies, dass in den kommenden Jahren mit einer Menge an Snack- Neueinführungen zu rechnen sein kann. Gerade deswegen ist es wichtig, bei der Auswahl von Snacks sehr genau hinzuschauen und solche auszuwählen, die nicht zu einer Gewichtszunahme führen, sondern tatsächlich positive Effekte auf die Gesundheit haben. Snacking wird häufig als potenzielles Risiko für Gewichtszunahme angesehen. Diese Verallgemeinerung dürfte verschiedene Reaktionen zur Selektion von Lebensmitteln bei Verbrauchern hervorrufen.

Die 4-wöchige randomisierte, kontrollierte klinische Studie (mit einer 8-stündigen Verköstigungsstudien-Komponente) lief unter der Aufsicht von Dr. Richard Mattes und Dr. Sze- Yen Tan von der Universität Purdue (USA) und repräsentiert die aktuellsten Untersuchungen zu den Auswirkungen von Mandelkonsum auf das Körpergewicht sowie den Appetit. Diese neue Studie liefert ähnliche Erkenntnisse wie eine europäische Studie aus dem letzten Jahr, welche herausfand, dass eine Ernährung mit Mandeln als Snack die Nährstoffaufnahme verbessert, ohne dabei die Kalorienzufuhr zu erhöhen.
1
Tan, S-Y. and Mattes, RD. 2013. Appetitive, dietary and health effects of almonds consumed with meals or as snacks. Eur J Clin Nutr DOI#10:1038/ejcn.2014.184.
Die Mattes/Tan-Studie untersuchte 137 Erwachsene, die ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ-2 haben. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmer durch ein Zufallsprinzip zu einer der folgenden fünf Gruppen zugeordnet: der Kontrollgruppe, die auf jegliche Nüsse und Samen verzichten, oder einer der vier Mandel-Gruppen, in denen 43 Gramm Mandeln entweder zum Frühstück, zum Mittagessen, als Vormittags- oder als Nachmittags-Snack konsumiert wurden. Die T eilnehmer nahmen sowohl an einer 8-stündigen2 als auch einer 4-wöchigen Verköstigungsstudie teil. Am Tag der 8-stündigen Verköstigungsstudie nahmen alle Teilnehmer ein standardisiertes Frühstück und Mittagessen zu sich. Die Kontrollgruppe konsumierte dabei weder Mandeln noch andere Snacks. Die verbliebenen Mandelgruppen nahmen die 43 Gramm Mandeln zu den vorgeschriebenen Zeiten zu sich; die Teilnehmer, die Mandeln als Snack zu sich nahmen, verzehrten diese ca. 2 Stunden nach der letzten Mahlzeit oder 2 Stunden vor der nächsten Mahlzeit.

Obwohl die Mahlzeiten und Snacks während der 8-stündigen Verköstigungsstudie standardisiert waren, wurden für die 4-wöchige Studie keine Diät-Anweisungen gegeben. Die Teilnehmer sollten ihre normalen Essgewohnheiten sowie sportlichen Aktivitäten beibehalten. Obwohl die Teilnehmer während der vier Wochen täglich ca. 250 Kalorien durch die Mandeln zu sich nahmen, stieg die tägliche totale Kalorienzufuhr während des Untersuchungszeitraums nicht an. Tatsächlich haben die Teilnehmer fast 7.000 Kalorien zusätzlich während der vier Wochen zu sich genommen, ohne dass eine Gewichtszunahme zu verzeichnen war.

„Diese Studie zeigt, dass Mandeln gerade bei Menschen, die sich um eine Gewichtszunahme sorgen, eine gute Snack-Alternative sind“, meint Richard Mattes (PhD, MPH, RD), angesehener Professor für Ernährungswissenschaften an der Universität Purdue und Leiter der Studie. „In dieser Studie kompensierten Teilnehmer die zusätzlich durch die Mandeln zu sich genommene Energie, so dass die tägliche Energiezufuhr nicht anstieg. Die Teilnehmer berichteten außerdem, dass sie weniger Appetit und den Wunsch zu essen verspürten, insbesondere wenn sie Mandeln als Snack konsumierten.“
Die Studie verdeutlicht, dass Mandeln als Teil von Hauptmahlzeiten oder als Snacks konsumiert werden können, ohne dass sich dadurch die tägliche Kalorienzufuhr oder das Körpergewicht erhöht, was wiederum die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Meta-Analyse unterstützt.3 Die Vorteile von Mandelkonsum für ein gesteigertes Sättigungsgefühl zeigten sich bei Normalgewichtigen4 sowie übergewichtigen Teilnehmern5. Darüber hinaus fand eine aktuelle Studie zur Verdauung heraus, dass Mandeln 20 Prozent weniger metabolisierbare Kalorien beinhalten als ursprünglich angenommen6.

Die 8-stündige Studie wurde zweimal durchgeführt – zunächst als Grundlage am Anfang und erneut nach Ablauf des 4-wöchigen Untersuchungszeitraums: Jedoch waren die Ergebnisse sehr ähnlich und werden daher nur einmal beschrieben
==
3 Flores-Mateo G, Rojas-Rueda D, Basora J, Ros E, Salas-Salvadó J. 2013. Nut intake and adiposity: meta-analysis of clinical trials. Am J Clin Nutr. 2013 Jun; 97(6):1346-55.
4 Hollis J, Mattes R. Effect of chronic consumption of almonds on body weight in healthy humans. Br J Nutr 2007; 98: 651-656.
5 glucose tolerant adults: a randomized crossover trial. Nutr Metab. 8(1): 6 6
Mori AM, Considine RV, Mattes RD (2011). Acute and second-meal effects of almond form in impaired
Novotny JA, Gebauer SK, Baer DJ. Discrepancy between the Atwater factor predicted and empirically
measured energy values of almonds in human diets. Am J Clin Nutr. 2012 Aug; 96(2): 296-301.

Studienresultate führte der Konsum von Mandeln – egal ob als Snack oder als Teil einer Mahlzeit –zu einer signifikanten Reduzierung von Hungergefühlen und der Lust etwas zu essen (im Vergleich zu einem Verzicht). Während des 4-wöchigen Untersuchungszeitraums führte der Verzehr von Mandeln als Snack oder als Teil einer Hauptmahlzeit weder zu einer Erhöhung der Kalorienaufnahme noch des Körpergewichtes. Mandeln haben eine hohe Nährstoffdichte und durch ihren Konsum verbesserte sich die Zufuhr von Vitamin E sowie einfach ungesättigter Fettsäuren während der vier Wochen signifikant. Mandeln können somit als Snack oder Teil einer Mahlzeit in einen Dia&#7
76;t-Plan integriert werden, um den Appetit und das Verlangen, etwas zu essen, zu verringern. Da Mandeln einfach mitzunehmen sind, eignen sie sich hervorragend als Snack mit dem Extra-Kick an Nährstoffen.

Die Studie auf einen Blick
• Die Studie wurde durchgeführt, um die Effekte beim Konsum von Mandeln als Teil einer Mahlzeit oder als Snack unter den Aspekten der glykämischen Kontrolle, des Appetits, des Körpergewichts und der Zusammensetzung zu untersuchen. Insgesamt wurden 150 Erwachsene mit einem erhöhten Diabetes Typ-2-Risiko zu einer von fünf Gruppen zufällig zugeteilt:
o Eine Kontrollgruppe, die weder Nüsse noch Samen konsumierte
o 2Mahlzeit-Gruppen, die 43 Gramm ganze Mandeln zum Frühstück oder Mittagessen
konsumierten und
o 2 Snack-Gruppen, die 43 Gramm ganze Mandeln als Snack am Vormittag oder
Nachmittag konsumierten
• Dieselben Teilnehmer nahmen an zwei identischen 8-stündigen Verköstigungsstudien (am
Anfang und am Ende des Untersuchungszeitraums von 4 Wochen) sowie an einer 4-
wöchigen Verköstigungsstudie teil.
• Jede 8-stündige Verköstigungsstudie beinhaltete fortlaufende Blutproben-Entnahmen nach
der Einnahme der standardisierten Frühstücks- und Mittagmahlzeiten (entweder ohne Mandeln (Kontrollgruppe) oder mit 43 g Mandeln, die in Übereinstimmung mit der für die Teilnehmer vorgeschriebenen Zeit (Frühstück, Vormittag, Mittagessen oder am Nachmittag) konsumiert wurden).
• Während der 4-wöchigen Studie sollte Teilnehmer entweder keine Mandeln (Kontrollgruppe) oder die tägliche 43 g-Portion an Mandeln, in Abstimmung mit der ihnen zugeteilten Zeit (Frühstück, Vormittag, Mittagessen oder am Nachmittag), konsumieren. Die Teilnehmer waren angewiesen, ihre normalen Essgewohnheiten sowie ihre normalen sportlichen Aktivitäten beizubehalten. Messungen während des 4-wöchigen Zeitraums beinhalteten Körpergewicht, Body Mass Index, Körperfett, Taillenumfang, Blutdruck, 24-stündige Diät- Erinnerungen, körperliche Aktivität, Fragebögen zu Persönlichkeits- und Essverhalten und dem Verlangen, etwas zu essen (d. h. Hungergefühl, Sättigungsgefühl und Appetit) anhand der Nutzung visueller analoger Skalen.

Ergebnisse:
• Von den 150 zufällig zugeteilten Teilnehmern, beendeten 137 (48 Männer und 89 Frauen) die Studie.
• Während der 8-stündigen Verköstigungsstudie:
o Im Vergleich zur Kontrollgruppe, die keinen Snack konsumierte, verringerte sich das
Hungergefühl und die Lust, etwas zu essen, bei denjenigen Teilnehmern, die Mandeln
als Vormittags-Snack zu sich nahmen, auch eine Stunde danach signifikant.
o Bei Berechnungen von ganztägigen Bewertungen (z. B. Fläche unter der Kurve) für Hunger und der Lust, etwas zu essen, waren diese in den kombinierten Vor- und Nachmittag-Snack- und den kombinierten Mahlzeit-Gruppen (Frühstück und Mittagessen) im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant kleiner. Die größten wahrgenommenen Verringerungen waren in den kombinierten Snack-Gruppen
festzustellen.
• Während der 4-wöchigen Verköstigungsstudie:
o Im Vergleich zum Zeitraum vor der Studie und zur Kontrollgruppe zeigte sich eine signifikante Steigerung in der Aufnahme von einfach ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E bei allen Mandel-Gruppen.
o Ungeachtet der Tatsache, dass die Teilnehmer täglich ca. 250 Kalorien mehr durch die 43 g-Mandelportionen zu sich nahmen, stieg weder die tägliche Kalorienzufuhr noch erhöhte sich das Körpergewicht. Diese Resultate sind möglicherweise auf die spontane Energiekompensierung zurückzuführen.

Fazit:
Diese Studie belegt, dass 43 Gramm Mandeln täglich (als Snack oder Teil einer Mahlzeit) den Teilnehmern half, die empfohlene Tagesmenge an Vitamin E aufzunehmen, ohne dass es zu einer Steigerung bei der Kalorienzufuhr oder des Körpergewichts kam.
Darüber hinaus ließ sich im Vergleich zu den Teilnehmern, die keinen Snack zu sich nahmen, eine signifikante Verringerung des Hungergefühls und der Lust, etwas zu essen, auch noch eine Stunde nach dem Snacken am Vormittag feststellen.
Alle diese Befunde bestärken die Annahmen, dass Mandeln sich sehr gut als nahrhafte Ergänzung für jede Diät eignen, egal ob als Snack oder Teil einer Mahlzeit.

www.AlmondBoard.de

Mykotoxine in Nüssen

So hart die Schale von Haselnuss und Co. auch ist, der Kern ist weich und empfindlich. Nüsse legen zum Teil lange Frachtwege zurück, stammen z.B. aus der Türkei, China oder den USA, und können von Schimmelpilzen, die Mykotoxine entwickeln, befallen sein. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) nimmt deshalb jedes Jahr die neue Ernte unter die Lupe.

Nüsse können bereits am Baum, aber auch aufgrund von unhygienischen Transport- und Lagerungsbedingungen mit bestimmten, nicht unmittelbar wahrnehmbaren Schimmelpilzgiften belastet sein, den sogenannten Mykotoxinen. Diese stehen zum Teil im Verdacht, Krebs zu erregen. Durch intensive Kontrollen und Sondervorschriften für die Einfuhr bearbeiten die lebensmittelüberwachenden Behörden das Problem.

Im LAVES – Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover, Standort Braunschweig – wurden deshalb 2011 und 2012 bisher insgesamt 234 eingesandte Proben auf Mykotoxine, dabei insbesondere Aflatoxin (214 Proben) und Ochratoxin A (65 Proben), untersucht. Erfreuliche Ergebnisse erbrachten die Untersuchungen auf das Schimmelpilzgift Aflatoxin: bei sämtlichen 214 Proben, darunter Haselnüsse, Pistazien, Paranüsse, Edelkastanie, süße Mandeln, Erdnüsse, Walnuss- und Cashewkerne, gab es keine Beanstandungen. Die Untersuchung auf Ochratoxin A (65 Proben) zeigte bei 20 Proben eine sehr geringe Belastung, die jedoch als unbedenklich angesehen werden kann.

Nach wie vor bestehen für einzelne Schalenobstarten besonders strenge Importbestimmungen, unter anderem für Haselnüsse aus der Türkei, Erdnüsse aus Ägypten und China, Pistazien aus der Türkei und dem Iran, Mandeln aus den USA. Um die Verbraucher wirksam zu schützen, werden auffällige Nussarten daher bereits bei der Einfuhr genau unter die Lupe genommen. In 2011 und 2012 wurden bisher insgesamt 47 Einfuhren untersucht, dabei mussten drei aufgrund erhöhter Aflatoxingehalte zurückgewiesen werden. Bei der Fracht handelte es sich um Haselnüsse aus der Türkei/Aserbaidschan.

Weitere Informationen zu dem Thema unter www.laves.niedersachsen.de

Durchhänger ade dank Mandeln!

Eine Arbeitswoche kann voller Herausforderungen sein: verschiedene
Projekte müssen beendet werden und jedes Meeting scheint gleich
wichtig und lang! Das strenge Arbeitspensum kann hart sein, aber mit
ein paar einfachen Tipps lässt sich der Alltag gut bewältigen. Einmal
tief durchatmen, Aufgaben priorisieren, das Mittagessen nicht
vergessen und immer einen gesunden Snack, wie z.B. eine Handvoll
Mandeln, griffbereit haben. Mandeln halten den Heißhunger in Schach
und das Energielevel hoch – so kommt man gut durch den Tag.

Susanne Fröhlich, Bestsellerautorin und berufstätige Mutter, kennt
stressige Situationen nur zu gut: „Aufgrund meiner Arbeit bin ich
regelmäßig unterwegs. Deswegen ist ein perfektes Zeitmanagement
wichtig. Fühle ich mich gestresst, ist meine Geheimwaffe eine
Handvoll Mandeln. Wenn ich Mandeln snacke, knabbere ich etwas, das
mir schmeckt und mich gleichzeitig mit den Nährstoffen versorgt, die
ich brauche. In Kombination mit einem gesunden Snack helfen mir diese
einfachen Tipps, durch den Tag zu kommen:

1. Aufgaben priorisieren und nacheinander abarbeiten. Das spart Zeit
und man ist wesentlich entspannter.
2. Mit der schwierigsten bzw. anstrengendsten Aufgabe anfangen.
3. Mailbox einschalten! So hat man Ruhe, sich auf anstehende Aufgaben
zu konzentrieren.

Auch der Snack sollte richtig gewählt sein. Deshalb rät
Personaltrainerin und Ernährungsexpertin Jennifer Wade:
„Kalorienreiche Snacks sorgen für einen kurzzeitigen Energiekick. Wer
aber einen langanhaltenden Push braucht, sollte eine Handvoll Mandeln
probieren, denn sie sorgen für leckeren, langanhaltenden Knabberspaß
und Power. Mein Tipp: Mischen Sie eine Handvoll Mandeln mit
getrockneten Früchten um einen schmackhaften Snack zu kreieren, bei
dem Sie kein schlechtes Gewissen haben müssen. Denn mit ihrem
natürlichen Gehalt an Ballaststoffen und Eiweiß bringen Mandeln Sie
voller Power durch den Tag, egal was kommt.“

Warum Mandeln?
In jeder Mandel steckt so viel natürlich Gutes. Mandeln sind Gramm
für Gramm die Nüsse mit dem höchsten Gehalt an Eiweiß,
Ballaststoffen, Vitamin E, Kalzium, Riboflavin und Niacin.

Mandeln

Dank einer genaueren Methode zur Messung von Kalorien in Mandeln
fanden Forscher heraus, dass diese 20% weniger Kalorien haben als
ursprünglich angenommen

Eine Studie, die in der August-Ausgabe des American Journal of
Clinical Nutrition (AJCN) veröffentlich wurde, zeigt, dass Mandeln
rund 20% weniger Kalorien enthalten als ursprünglich gedacht. Die
Studie wurde unter der Leitung von Wissenschaftlern des United States
Department of Agriculture (USDA) durchgeführt und bietet einen
weiteren guten Grund, Mandeln als nahrhaften Snack zu wählen.

Beim ersten Blick auf die Ergebnisse der Studie drängt sich die Frage
auf, wie sich der Kaloriengehalt eines Nahrungsmittels plötzlich
ändern kann, wenn dessen Zusammensetzung nach wie vor dieselbe ist.
Die Antwort dafür ist, dass David Baer, Ph.D. und seine Mitarbeiter
eine modernere Technik verwendeten, die auf traditionellen Methoden
aufbaut. Dadurch kann die Anzahl der Kalorien, die tatsächlich
während der Verdauung aufgenommen wird, genauer bestimmt werden. Die
gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass eine 28 Gramm Portion Mandeln
(ca. 23 Stück) 129 Kalorien anstatt der auf der Verpackung
angegebenen 160 Kalorien enthält.

Die Studie hält fest: „Wurden 84 Gramm Mandeln in die tägliche
Nahrungsaufnahme integriert, ging die Energieverdaulichkeit im
Gesamten um 5% zurück. Daher würde die Integration von 84 Gramm
Mandeln am Tag anstelle von leicht verdaulichen Lebensmitteln für
Menschen mit einer täglichen Energiezufuhr zwischen 2000 und 3000
Kalorien zu einer verringerten Energieaufnahme von 100-150 kcal pro
Tag führen. Im Rahmen einer Diät könnte dieser Unterschied zu einem
Gewichtsverlust von mehr als einem halben Kilo pro Monat führen.“

Die Ergebnisse unterstützen die Aussage einer früheren Untersuchung,
die besagt, dass die Makronährstoffe in Mandeln, einschließlich Fett,
nur teilweise während der Verdauung absorbiert werden. Es wird
angenommen, dass die unvollständige Aufnahme von Makronährstoffen,
die in Mandeln enthalten sind, auf den Fasergehalt und/oder die
Stabilität der Mandelzellwände zurückzuführen ist, da diese die
Makronährstoffe einkapseln und sie für die Aufnahme bei der Verdauung
nicht verfügbar machen. Daher führen traditionelle Methoden zur
Berechnung des Energiegehalts von Mandeln zu groben Überschätzungen,
da sie nicht die Tatsache berücksichtigen, dass die Verdaulichkeit
von Makronährstoffen in Mandeln nicht bei 100% liegt.

„Ich finde die Studie zur neuen, genaueren Kalorienberechnung von
Mandeln äußerst vielversprechend“, so Dr. Geoff Livesey, öffentlich
anerkannter Ernährungsberater. „Die Baer Kalorien-Studie ist ein
gutes Beispiel dafür, wie ein gesundes, nährstoffreiches
Nahrungsmittel, z.B. Mandeln, 20% weniger Kalorien hat wie bisher
angenommen. Ich hoffe, dass es in den kommenden Jahren mehr Studien
geben wird, die Lebensmittel unter dem Aspekt des tatsächlichen
Kaloriengehalts im Rahmen einer Mischkost untersuchen werden.“
Tatsächlich hat dasselbe Forscherteam kürzlich eine ähnliche Studie
mit Pistazien durchgeführt und herausgefunden, dass der
Kaloriengehalt im Vergleich zu den 20% der Mandeln lediglich um 5% zu
hoch gelegen war.

Häufig wird die Kalorienzahl in Lebensmitteln nach einem System
berechnet, das von Atwater et. al. vor über 100 Jahren entwickelt
wurde. Bekannt als allgemeine Atwater Faktoren, ordnet das System
jedem Gramm Proteine, Fett und Kohlenhydrate, die in einem bestimmten
Lebensmittel vorkommen, einen Kalorienwert zu (4 kcal/g für Proteine,
9 kcal/g für Fett und kcal/g für Kohlenhydrate).

Die kürzlich veröffentlichte USDA-Studie testete ein gesundes
Lebensmittel, Mandeln, als Teil einer „Mischkost“. Das bedeutet, dass
Mandeln zusammen mit anderen Lebensmitteln als Teil einer normalen
Ernährung konsumiert wurden. Die neue Studie besagt: „Wenn überhaupt,
gibt es nur wenige Studien, die auf den Kalorienwert des gesamten
Lebensmittels im Zusammenhang mit einer gemischten Ernährung eingehen
und die die Genauigkeit von Atwaters Faktoren bestätigen würden.“ Für
die vorliegende Studie haben die Forscher Atwaters Ansatz erweitert,
indem sie eine speziell entwickelte Diät und eine genauere
Messmethode anwendeten, welche es ihnen ermöglichte, die Kalorien von
Mandeln als Teil einer Mischkost zu verstehen.

„Ich hoffe die Studie ermutigt die Menschen, nährstoffreiche
Lebensmittel wie Mandeln zu konsumieren. Die genaue Kalorienangabe
hilft dem Verbraucher, sich für gesündere Lebensmittel zu
entscheiden“, so Livesey. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt,
dass Übergewicht das größte Gesundheitsproblem für viele Menschen in
Westeuropa darstellt. Auch wenn sich in der nächsten Zeit die
Verbraucherangaben auf Lebensmittelverpackungen in Deutschland nicht
ändern werden, ist es sowohl für den Verbraucher, als auch für
Gesundheitsexperten und Lebensmittelhersteller wichtig, die genauen
Energieangaben von Lebensmitteln zu kennen. Tatsächlich wurden
Mandeln in der Umfrage von den Verbrauchern als die beste Nuss im
Zusammenhang mit gesundheitlichen Belangen wie Ernährung und
Gewichtskontrolle genannt.

„Diese neuen Erkenntnisse zeigen, dass wir mit einer Handvoll Mandeln
weniger Kalorien zu uns nehmen als wir dachten. Dies erklärt
zumindest auch zum Teil, warum kürzlich die Teilnehmer einer
Mandelstudie nicht an Gewicht zunahmen, als sie Mandeln in ihre
tägliche Ernährung integrierten“, sagt Dr. Karen Lapsley,
wissenschaftliche Leiterin des Almond Board of California. Diese neue
Studie, die in derselben Ausgabe des AJCN veröffentlicht wurde, fand
heraus, dass der Verzehr von Mandeln als tägliche Zwischenmahlzeit im
Rahmen einer kalorienreduzierten Diät zu Gewichtsverlust und zur
Verbesserung der Risikofaktoren für Herzerkrankungen führt.

Mandeln sind wahre Nährstoffkraftpakete. Im Vergleich mit anderen
Nüssen sind sie Gramm für Gramm diejenigen mit dem höchsten Gehalt an
Eiweiß (6 Gramm), Ballaststoffen (3,5 Gramm), Vitamin E (7,4
Milligramm), Kalzium (75 Gramm), Riboflavin (0,3 Milligramm) und
Niacin (1 Milligramm). Eine Handvoll Mandeln (ca. 28 Gramm) enthält
13 Gramm an ungesättigten Fettsäuren, 1 Gramm gesättigte Fettsäuren
und kein Cholesterin. Wer gesättigte Fettsäuren durch ungesättigte
Fettsäuren in seiner Ernährung ersetzt, trägt zur Erhaltung eines
normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

Mandeln – mehr als eine Koch- und Backzutat

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Hunger zwischen zwei
Meetings oder nachdem man die Kinder von der Schule abgeholt hat? In
diesen Momenten greift man gerne schnell zu kalorienreichen Snacks.
Wie wäre es mit einer anderen, gesunden und leckeren Alternative? Wer
z.B. immer eine Handvoll Mandeln bei sich hat, vermeidet
Heißhungerattacken und hält gleichzeitig sein Energielevel hoch.
Beruhend auf einer aktuellen Studie kennen deutsche Frauen bereits
die Vorteile, gesunde Snacks in den Alltag zu integrieren. Davon
stimmen 83% zu, dass Snacken Teil einer gesunden Ernährung sein kann.

Susanne Fröhlich, Bestsellerautorin („Moppel-Ich“), Moderatorin und
Mutter kennt die Vorteile von Mandeln: „Meine Tage können lang und
stressig sein. Ich esse täglich eine Handvoll Mandeln, um mich fit zu
halten und meinen Körper mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen.
Außerdem sind Mandeln vielseitig: Sie sorgen in vielen Gerichten für
eine Extraportion Knusprigkeit – egal ob gebacken oder geröstet. Ich
serviere Mandeln auch gerne auf Partys: Am liebsten verwöhne ich
meine Gäste mit würzigen Wasabi-Mandeln oder Mandeln mit
Basilikum-Pesto. Einfach lecker!“

Warum gerade Mandeln?
In jeder Mandel steckt so viel natürlich Gutes. Im Vergleich mit
anderen Nüssen sind Mandeln Gramm für Gramm diejenigen mit dem
höchsten Gehalt an Eiweiß, Ballaststoffen, Vitamin E, Kalzium,
Riboflavin und Niacin. Nahrhaft, vielseitig und lecker – es ist ganz
einfach, selbst aus Mandeln Snacks zuzubereiten, die den Gaumen
verwöhnen. Und für den perfekten Snack unterwegs einfach eine
Handvoll Mandeln in ein hübsches Döschen füllen, das auch in der
Handtasche stylish aussieht.

Einfache Snack-Rezepte

Würzige Wasabi-Mandeln
Zutaten für 16 Portionen:

1 Eiweiß
1 EL Wasser
450 g ganze, naturbelassene kalifornische Mandeln
2 EL Wasabipulver
2 TL grobkörniges Salz
2 TL Speisestärke

Den Ofen auf 130°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier
auslegen. Das Eiweiß mit dem Wasser in einer Schüssel solange
schlagen, bis es schaumig ist. Die Mandeln dazugeben und gut
umrühren, bis alle Mandeln mit der Eiweißmasse umgeben sind.
Anschließend in ein Sieb geben und vorsichtig schütteln, bis die
Mandeln abgetropft sind. Wasabipulver, Salz und Speisestärke in einer
Schüssel verrühren. Die Mandeln zu der Würzmischung geben und rühren,
bis die Mandeln bedeckt sind. Danach die Mandeln auf dem Backblech
auslegen und 30 Minuten backen. Anschließend vorsichtig durchmischen,
die Temperatur auf 90°C reduzieren und weitere 20 Minuten backen. Vor
dem Servieren vollständig abkühlen lassen. Die Wasabi-Mandeln können
fest luftdicht verschlossen noch eine Woche an einem kühlen, dunklen
Ort aufbewahrt werden. Wer kein Wasabi-Fan ist, kann den Wasabi durch
beliebige andere Gewürze wie z.B. Chili, Paprika, Kräuter der
Provence, Zimt oder auch Kakao ersetzen.

…oder Mandeln mit Basilikum-Pesto
Zutaten für 8-10 Handvoll:

2 Eiweiß
1/2 Bund ganze Basilikumblätter
250g ganze, naturbelassene Mandeln
3 EL frisch geriebener Parmesan
1 TL Salz
2 Knoblauchzehen

Den Ofen auf 110°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier
auslegen. Das Eiweiß und die Basilikumblätter in einem Mixer auf
niedriger Stufe pürieren. Die Mandeln mit der Eiweiß-Mischung
vermengen. In einem Sieb abtropfen lassen. Parmesan, Salz und die
beiden Knoblauchzehen (vorher mit Schale leicht zerdrücken) in einer
mittelgroßen Schüssel mischen. Die abgetropften Mandeln hinzufügen
und unterrühren, bis sie von der Mischung überzogen sind. Die Mandeln
auf dem vorbereiteten Backblech verteilen. Insgesamt eine Stunde
backen und dabei alle 15 Minuten wenden. Die Knoblauchzehen
anschließend entfernen. Vollständig auskühlen lassen und in einem
luftdichten Behälter lagern.