Urlaub: Leipzig statt Venedig

Plagwitz – einzigartige Industriekultur und lebendige Szene im Leipziger Westen. Bunte Kanus und Venezianische Gondeln gleiten über die Weiße Elster, entlang an wildromantischen Gärten und herrschaftlichen Villen aus der Gründerzeit. Von den Balkonen riesiger Backsteinbauten, die früher als Fabriken dienten, erklingt Musik. Eine Schwanenfamilie schwimmt majestätisch an der am Ufer liegenden Kiezkneipe „Heimathafen Kö“ vorbei und ist sich den Blicken und Handy-Schnappschüssen der zahlreichen Gäste bewusst. Verspielt glitzert die Abendsonne auf dem Wasser…

Bootsfahrt auf der Weißen Elster in Plagwitz entlang der ehemaligen Buntgarnwerke – Foto: Dirk Brzoska
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Die Top Ten POP-Lokale des Gault&Millau in Deutschland

Mit ihrer neuen POP-Kategorie öffnet sich die internationale Gourmet-Bibel für unkonventionelle Konzepte und fördert eine junge Generation ambitionierter Gastronomen

Der Gault&Millau bewertet nicht nur Restaurants, er ist von jeher auch Trendbarometer und Entdecker junger Talente sowie neuer Entwicklungen in der deutschen Gastronomie-Landschaft. In seiner am 13. November erschienenen Ausgabe 2019 porträtiert der Guide verstärkt eine neue kulinarische Unbeschwertheit: „Bestes Indiz für die erstarkende gastronomische Kultur im Lande ist die Tatsache, dass sich bei uns – nach dem Vorbild französischer Neo-Bistros und lässiger skandinavischer Gastkultur – immer mehr junge, unkonventionelle Konzepte entwickeln, die kulinarischen Anspruch mit viel Lockerheit verbinden“, so die Tester. Deshalb führen sie eine neue Kategorie ein: POP – ein Signet für all die Bistros, Szenetreffs und anderen Küchenkonzepte, die (noch) nicht im Gault&Millau punkten, wo aber engagierte Gastgeber ihre Vorstellungen von unkompliziertem Genuss umsetzen. Und damit zeitgemäß auf neue Konsumentenwünsche eingehen.

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Gault Millau 2019

Dieses Jahr überrascht der Gault Millau wirklich. Es gibt keine Pressemitteilungen, aber die Führer wurden bereits verschickt. Wir haben jetzt aus einem Buch die wichtigsten Resultate abgeschrieben und hier veröffentlicht. Glückwunsch an alle Ausgezeichneten!

Gault Millau: Bester Deutscher Koch im Ausland:
Peter Knogl, Cheval Blanc, Basel, 19 Punkte

Gault-Millau Koch des Jahres:
Johannes King, Jan Philipp Berner, Söl’ring Hof, Rantum auf Sylt, 18 Punkte

Gault-Millau Gastgeber des Jahres:
Nils Blümke, Francais, Frankfurt

Gault-Millau Aufsteiger des Jahres:
Daniel Schimkowitsch, L.A. Jordan, Deidesheim

Gault-Millau Sommelièr 2019:
Stephanie Hehn, Lakeside, Hamburg

Gault-Millau Patissier des Jahres:
Tatsuya Shimizu, Steinheuers, Bad Neuenahr-Ahrweiler

Tim Raue gehört nun auch beim Gault Millau zu den Besten: 19,5 Punkte!

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Dresden am beliebtesten für Kurzurlaub

Am 23. September ist kalendarischer Herbstbeginn. Die Inlands-Kurzurlauber haben bereits im Sommer eine riesige Reise-Leidenschaft an den Tag gelegt. Jetzt darf man gespannt sein, wohin es die Bundesbürger in den kommenden Monaten zieht. Kurzurlaub.de, der Marktführer für Kurzreisen in Deutschland, wirft einen Blick auf die aktuellen Herbsttrends.

Bülow Palais Dresden

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Patrick Schellenberger kocht mit Ambitionen in Leipzig

Was für ein Abend! Eine grandiose Küche im Hotel Michaelis in Leipzig bei einem grottenschlechten, inkompetenten Service.

Das war interessant. Es zeigte uns unsere eigenen Limits, dass wir nicht sofort erkennen, was kulinarische Sache war. Wie sehr uns ein mieser Service beeinflussen kann.

Patrick Schellenberger, Küchenchef im Restaurant Michaelis  – FotoCredit: www.marcus-mlynek.com/

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Sachsen im neuen Gault&Millau – Weltklasse: Peter Maria Schnurr

 An der Spitze des kulinarischen Fortschritts in den neuen Bundesländern marschiert für den Geschmack der französischen Gourmet – Bibel Gault&Millau weiterhin Peter Maria Schnurr vom „Falco“ in Leipzig . In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2018 schwärmen die Kritiker: „ Mit unveränderter Fulminanz kocht er seinen ganz eigenen Stil , scheut weder starke Aromen noch ungewöhnliche Ideen. Schnurr ist kein Mann der leisen Töne, er liebt es, seine Gerichte plakativ zu betiteln.

Wer Entenstopfleber als ‚ Planet Hollyfoie ‘ ins Rennen schickt, weckt hohe Erwartungen – sie werden mehr als erfüllt durch eine geschmacklich filigrane Version der Leber, di e gefroren in dünne Späne gehobelt wurde, dazu passen Kiwi – Kompott, Joghurtpulver, Limettengel und eine aromatisch dichte Haselnussmilch mit Bambustee. D ie Langoustine verweilt nur sekundenkurz in der glühend heißen Pfanne, wird dann in eine hauchdünn geschnittene, gepökelte Kalbszunge gehüllt und mit Mandarinenmarmelade, ätherischem Shiso und einer superben Wasabi – Creme serviert . “ Für solche Gerichte erhäl t er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, wieder 19 von 20 möglichen Punkten , die für Weltklasse – Küche verliehen werden .

ISS GUT! 2017: Appetit auf Neues

Branchenevent „ISS GUT!“ für den gesamten Außer-Haus-Markt lädt zum zweiten Mal nach Leipzig ein.

Sie ist DER Branchenevent im Osten: die ISS GUT!, die vom 5. bis 7. November 2017 zum zweiten Mal nach Leipzig einlädt. Als einzige Fachmesse in den neuen Bundesländern spricht die ISS GUT! den gesamten Markt der Außer-Haus-Verpflegung an. Gastronomen und Hoteliers, Bäcker und Fleischer, Caterer und Entscheider der Gemeinschaftsverpflegung finden hier ein breit gefächertes Spektrum an innovativer Technik, modernster Ausstattung, kulinarischen Spezialitäten und sachkundigen Dienstleistungen. Besonderes Augenmerk gilt dem Thema einheimische Erzeugnisse, das mit dem „Marktplatz Regionale Produkte“ repräsentiert wird.

„Ob man sich über die neuesten Entwicklungen in der Branche informieren möchte, Investitionen plant oder den Austausch mit Fachleuten, Berufsverbänden und Kollegen sucht: Die ISS GUT! bietet die ideale Plattform, um sich für die aktuellen und künftigen Herausforderungen im Gastgewerbe zu wappnen“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH. „Seit Jahren sind die Umsätze im Außer-Haus-Markt im Wachsen begriffen, Tendenz weiter steigend. Dieser dynamische Markt steht im Fokus der ISS GUT!“ Rund 200 Aussteller präsentieren sich auf der Fachmesse in den Bereichen Technik und Ausstattung, Bäckerei-, Konditorei- und Fleischereibedarf, Kassensysteme, EDV und Dienstleistungen sowie Nahrungsmittel und Getränke.

Starke Partner im DEHOGA-Gemeinschaftsareal

Parallel zur Ausstellung unterbreitet das Fachprogramm vielfältige Angebote zur Information, Weiterbildung und Unterhaltung. Erstmals richten die vier DEHOGA-Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg ein Gemeinschaftsareal aus, das Aktionen, Vorträge, Beratung, Sonderschauen sowie eine Lounge zum Austausch und Relaxen vereint. Auf der zentralen Bühne gibt es beispielsweise Vorträge zu den Themen Betriebsprüfung, Kalkulation, Hotelvertrieb 3.0., Service-Qualität oder Lebensmittelkontrolle. Auch der Wettbewerb „Top Tafel Idee“ sowie das Azubi-Forum „Volle Kanne Zukunft“ sind in diesem Bereich angesiedelt.

Snacks erleben

Lecker, gesund, saisonal: Neue Trends und köstliche Produkt-Ideen vermittelt das Forum „ISS GUT! Snacks erleben“. Konditormeisterin Julia Grommes und Küchenmeisterin Waltraud Spill zeigen in ihren Vorführungen, wie man als Gastronom, Bäcker oder Fleischer am wachsenden Markt mit Snacks partizipieren kann. Neben vielen kleinen, feinen Rezeptvorschlägen für jede Tageszeit bekommen die Besucher auch wichtige Informationen zu Sortiment und Kalkulation sowie zur appetitanregenden Präsentation der Mini-Gerichte – Verkostung inklusive. Da die Zahl der Teilnehmerplätze im Forum begrenzt ist, wird um eine Voranmeldung gebeten unter http://www.iss-gut-leipzig.de/veranstaltungsprogramm/iss-gut-snacks-erleben.

Hippe Getränkevielfalt

Ob handwerklich gebrautes Craftbeer, hausgemachte Limonade, Matcha-Cocktail oder grüner Smoothie: Szenegetränke dürfen auf keiner Karte mehr fehlen. Über die Vielfalt der Angebote informiert der neue Messebereich „HOT SPOT SZENEGETRÄNKE“. Hersteller und Händler präsentieren trendige Kreationen mit und ohne Alkohol, Workshops und Vorführungen geben dem Gastronom viele praktische Tipps an die Hand – von der Wahl der richtigen Gläser bis zum Foodpairing, sprich der Kombination verschiedener Aromen bei Speisen und Getränken.

Markt für Regionales

Heimische Lebensmittel liegen voll im Trend und werden immer stärker vom Gast nachgefragt. Auf dem „MARKTPLATZ REGIONALE PRODUKTE“ der ISS GUT! stellen hiesige Erzeuger und Verarbeiter ihre frischen und saisonalen Waren vor und bieten somit die Chance, vom Feld und Stall direkt in die Küche des Gastronomen zu liefern.

Lorbeer für die Wurst

Für gestandene Fachleute sowie Nachwuchstalente des Fleischerhandwerks bietet die ISS GUT! erneut eine Bühne zum öffentlichen Leistungsvergleich. Unter Federführung des Sächsischen Fleischer-Innungs-Verbands messen an allen drei Messetagen Meister und Azubis ihre Kräfte. Auf dem Programm stehen der 27. Qualitätswurstwettbewerb, der 21. Pokalwettbewerb um die besten Knacker sowie der Lehrlingswettbewerb. Darüber hinaus wird der „Erste mitteldeutsche Bratwurstcup“ ausgetragen, für den Fleischereibetriebe aus Berlin-Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ihre außergewöhnlichen Kreationen einreichen können. Am Wettbewerbs-Grill steht der amtierende Thüringer Bratwurstkönig, Gerhard Herbst – präsentiert vom 1. Deutschen Bratwurstmuseum aus Holzhausen bei Arnstadt. Das Museum ist auch mit einem Stand auf der ISS GUT! vertreten, wo man viel Wissenswertes rund um Geschichte, Zubereitung und Genuss der Thüringischen Spezialität erfährt.

Gesundes Essen macht Schule

Unter dem Motto „Vielfalt schmecken und entdecken“ lädt am 6. November die Fachtagung Kita- und Schulverpflegung auf die ISS GUT! ein. Organisiert von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Sachsen sowie der Leipziger Messe, steht ein vielfältiges Programm rund um die schmackhafte und gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen auf der Agenda. Neben hochkarätigen Vorträgen aus Politik und Wissenschaft gibt es prominent besetzte Foren sowie vielfältige Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch mit Experten und Kollegen.

Fit für die Gastronomie 4.0

Erfolgreich bleiben im Gastgewerbe, Mitarbeiter motivieren, Gäste begeistern: Wie Gastronomen, Hoteliers und Manager von Gastronomiebetrieben ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen können, beleuchtet der Seminartag „Roh | Gar | Zerkocht – Wem schmeckt mein Unternehmen (noch)?“ am 7. November. In drei Vortragsblöcken nimmt Business-Coach Thomas Pütter die Unternehmenskultur sowie zukunftsfähige Organisationsstrukturen und Konzepte für eine „Gastronomie 4.0“ ins Visier. Veranstalter sind die Industrie- und Handelskammern (IHK) zu Leipzig, Chemnitz und Halle-Dessau sowie der DEHOGA Sachsen e.V. Regionalverband Leipzig.

Alles Käse

Spektakuläre Aktionen zum Anschauen und Mitmachen verspricht der Auftritt des Xiang Wang Food-Artistic e.V. Seine Mitglieder demonstrieren die außergewöhnliche Kunst des Obst- und Gemüseschnitzens und laden zwei Mal täglich zu Workshops ein, bei denen interessierte Besucher erste Grundtechniken im Umgang mit Schnitzmesser, Kürbis & Co. erlernen können. Ein Highlight sind die Schauvorführungen im Käseschnitzen: Aus einem Parmesan-Laib entstehen dekorative Porträts und Figuren. Die „Cheese Art“ wird erstmals in Leipzig gezeigt und hat gegenüber der traditionellen Gemüseschnitzerei den Vorteil, langlebig und komplett recycelbar zu sein.

Auf Kneipentour

Gastronomie live erlebt man auf der CityPubTour durch Leipzig. Am Sonntagabend (5. November) steht eine Kneipenführung durch die beliebtesten Ausgehmeilen der Messestadt auf dem Programm. Treffpunkt ist 19 Uhr am Alten Rathaus (Museumsshop). Danach geht es durchs Barfußgässchen über die Mädlerpassage bis zur Moritzbastei und schließlich ins Flower Power, wo die Tour gegen 21 Uhr endet. Neben erfrischenden Getränken gibt es witzige Anekdoten aus dem Leipziger Nachtleben. Die CityPubTour kostet pro Person 15,00 Euro zzgl. der gesetzlichen UST, wobei im Preis drei Getränke in verschiedenen Pubs, der legendäre Kneipentour-Button sowie ein Stadtplan enthalten sind. Die Anmeldung ist bis zum 25. September unter http://www.iss-gut-leipzig.de/veranstaltungsprogramm/citypubtour-durch-leipzig/ möglich.

Zu den Highlights der ISS GUT! gehören weiterhin das Branchenfrühstück täglich 10.00 bis 11.00 Uhr in Halle 2/Stand A01, die Branchenparty am Montagabend (6. November) ab 18.30 Uhr im CCL – Congress Center Leipzig, die Sonderschau TAFEL GUT! mit exklusiv gestalteten Thementischen und einer Show-Kochinsel, die Food-Truck-Area oder die Vorstellung DLG-prämierter Weine des Jahres aus den Anbaugebieten Saale-Unstrut und Sachsen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Die ISS GUT! wird vom 5. bis 7. November 2017 auf dem Leipziger Messegelände veranstaltet. Geöffnet ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Die Tageskarte kostet 17,50 Euro (online 13,50 Euro, Bestellung unter www.iss-gut-leipzig.de/ticket) und die Dauerkarte 26,00 Euro. Die Tickets berechtigen am Besuchstag zur einmaligen kostenfreien Hin- und Rückfahrt zum/ab Messegelände mit dem öffentlichen Nahverkehr (Tarifzonen 110, 151, 156, 162, 163, 168, 210, 225).

Frischeparadies eröffnet im neuen Leipziger Selgros-Markt

Wie ein Halbrund ziehen sich acht Frischeparadies-Märkte von Berlin nach München quer durch Deutschland, nur im Osten des Landes gab es bislang immer eine Lücke. Mit der Eröffnung des Shop-in-Shop-Konzepts im Leipziger Selgros-Markt schließt sich nun der Kreis für Profis und Privatkunden: Ab dem 8. Dezember können sie im umgebauten Selgros-Markt einkaufen, in dem ein eigenständiges Frischeparadies mit separatem Eingang und eigenen Kassen integriert ist. „Mit der Symbiose aus Frischeparadies und Selgros wächst die Transgourmet-Familie weiter zusammen“, sagt Uwe Rößler, Geschäftsführer von Frischeparadies. „Und wie das bei Familien so ist, der zentrale Treffpunkt ist immer die Küche. In Leipzig wird es das vorgelagerte Frischeparadies-Bistro mit 50 Sitzplätzen sein.“ Nach dem Neubau der Stuttgarter Niederlassung ist die Neueröffnung in Leipzig dieses Jahr bereits die zweite große Expansion bei Frischeparadies. Betriebsleiter in Leipzig wird Thorsten Reichel sein, der bereits seit sechs Jahren die Niederlassung in Köln-Hürth geleitet hat: „Es ist unglaublich spannend und eine große Herausforderung, ein ganz neues Frischeparadies aufzubauen. Ich freue mich auf viele neue Kunden und Kontakte in die regionale Gastronomie.“

Der Markt erstreckt sich über eine Fläche von über 700 Quadratmetern, dazu kommen über 500 Quadratmeter hinter den Kulissen für Kühlhäuser und die Kommissionierung. Das Kernstück eines jeden Frischeparadieses, die Frischfischtheke, ist in Leipzig sieben Meter lang. Neben Produkten wie den Marensin-Hühnern aus Frankreich, die mit den Siegeln QSFP und Label Rouge ausgezeichnet sind, bringt Frischeparadies mit Bio-Ware, Kapaunen, Wachteln und vielem mehr ein umfangreiches Geflügelsortiment in den Markt, das in Leipzig seinesgleichen sucht. Eine fünf Meter lange Theke teilen sich frisches Fleisch und der Schinkenhimmel, wo von Bresaola über Jamón Iberico bis zum Parmaschinken alles nach Kundenwunsch frisch und hauchdünn aufgeschnitten wird. Obst und Gemüse sind in einem begehbaren gläsernen Kühlhaus untergebracht, in dem optimale Lagerbedingungen herrschen. Zudem gibt es ein exklusives Wein-, Champagner- und Spirituosenangebot. „Das bestehende und bekannte Sortiment von Frischeparadies mit dem eigenen Label QSFP und vielen Partnern, die in Top-Qualität produzieren, wird durch ein großes regionales Angebot aus Sachsen ergänzt“, erklärt Betriebsleiter Thorsten Reichel.

Den traditionellen Kern des Unternehmens bildet das Liefergeschäft. Täglich werden Hotels, Restaurants und Caterer durch den eigenen Fuhrpark an Kühlfahrzeugen mit frischer Ware beliefert. Auch für Leipzig ist die Einführung des Lieferservices geplant, sie wird 2017 erfolgen.

Das Frischeparadies in der Maximilianallee 5 in Leipzig hat von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr geöffnet, am Samstag bis 18 Uhr. Im Bistro werden täglich von 11.30 bis 15.30 Uhr frische Gerichte aus Frischeparadies-Produkten sowie passende Weine und Getränke serviert.

www.frischeparadies.de

Gault Millau 2017 – Sachsen

Wie zuvor in Berlin bietet der zu Jahresbeginn 2016 umgezogene Philipp Liebisch auch im „Juwel“ in Schirgiswalde-Kirschau „eine ausgefeilte, geschmacksstarke Küche“ lobt die französische Gourmetbibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017. Der „Aromenkünstler lässt es in dem Luxusrestaurant mit kostspieligen Accessoires nicht an Edelviktualien fehlen. Sehr schön präsentiert bietet er getauchte Jakobsmuschel, ringförmig gefächert als Carpaccio angerichtet, farbenfroh mit Wildkräutern und -blüten bestreut und in einem erfrischend fruchtigen Ahorn-Limettensud von leichter Süße oder den gebratenen Stör mit Osietra-Kaviar, Salzbirne und Bauchspeck“. Dafür erhält er im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, weiterhin 16 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „hohe Kochkunst und Kreativität”.

Dieselbe Note erreicht erstmals Marcel Kube vom „Atelier Sanssouci“ in Radebeul. „Er lässt dem Gast die Wahl, ob er das Menü im Stil klassischer Landhausküche oder in modern-kreativer Ausrichtung zubereitet haben möchte. In der Landhaus-Version bekommt man den Wolfsbarsch  gebraten mit geschmorten und durch Basilikum und Safranschaum dezent bereicherten Ochsen- und Flaschentomaten, in der Alternative als sanft gar gezogene Würfel in würziger Tomatencreme mit kleinen Tomaten-Gel-Würfeln von toller Aromentiefe und gepufftem Safranknusper.“

Sachsens beste Köche
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen verteidigt souverän und unangefochten Peter Maria Schnurr vom Leipziger Restaurant „Falco“: „Die Gerichte des Temperamentsbündels, das kräftige Aromen, überraschende Kombinationen und ausgefeilte Tellerarrangements liebt, sind kraftvoll und laut, bleiben aber stets im Rahmen des Harmonischen. Butterzart geschmorten Schweinebauch, der als dünne Scheibe auf dem Teller liegt, und mit roher Jacobsmuschel belegt ist, die für einen schönen Schmelz sorgt, aromatisiert Schnurr mit Kokosspänen, rohem Rotkohl, feinen Apfelwürfelchen, knuspriger Schwarte, gehackten Pistazien, Sauerklee und Pistazienöl. Die reinste mediterrane Aromenbombe ist der auf der Haut gebratene Knurrhahn, der mit einem Püree aus gegrillter Pimiento, Palourdemuscheln, einer mit Tomatenkernöl aufgeschlagenen Mayonnaise und Essigbutter serviert wird – alles höchst subtil austariert.“

Für solche Gerichte erhält Schnurr wieder 19 Punkte und kommt damit in den Rang der „weltbesten Restaurants”.

Platz 2 teilen sich wie im Vorjahr mit jeweils 17 Punkten für ihre inspirierten Gerichte
Benjamin Unger vom „St. Andreas“ in Aue dank „seiner für die Region außergewöhnlichen Aromenküche. Saucen, Gelees, Schäume und Gemüse-Mosaike lassen die Teller als Kunstwerke erscheinen. Taube gurrt mal als Filet mit Sternanis und Trockenaprikose, mal seziert in Brust, Schenkel und Leber mit Artischocken und anderem Gemüse“);
Benjamin Biedlingmaier vom „Caroussel“ in Dresden, der „dem Luxus der Großen Küche ohne preistreibende Edelprodukte huldigt. Der Rücken und das in seinem Fett confierte Filet vom Lamm kommen mit Miniauberginen in ihrer Creme, die apart mit Miso abgeschmeckt ist, und als Marmelade, die mit frischer Kamille parfümiert ist, sowie mit Bohnen, die als Spaghetti geschnitten sind, und Bohnensud mit dem feinen Säure-Touch eines Schafsmolkeschaums“;
Marcus Langer vom „Bean & Beluga“ in Dresden, dessen „Tellerarrangements allesamt Augenweiden sind und selbst kleine Applikationen großen Geschmack haben. Die zarte Königskrabbe ruht auf Erbsensprossen, Erbsencouscous und einer Mousse von rohen Erbsen; dazu gibt‘s einen knusprigen kleinen Krabbenburger auf getrockneten Erbsen in Holunderblüten-Kapernvinaigrette“;
Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig, der „als bildschöne Bescherung einen bunten Teller mit gemüsereichen Ravioli (geröstete Artischocke, grüner Spargel, gebackene Petersilie) in der dekorativen Pracht von Trüffeln, gebackenem Eigelb, Kräuterbläschen und Lärchensorbet bot“.

Dem Quartett folgt mit 16 Punkten, gemeinsam mit Liebisch und Kube, André Oelsner vom „Heine“ in Leipzig, bei dem es „rosa gebratenen Kalbstafelspitz überraschend fruchtig, aber angenehm mit Himbeeren und Apfelperlen sowie Zitronen-Sauerrahm-Krapfen und Roter Bete gab“.

15 Punkte erreichen wieder Stephan Mießner vom  „Elements“ in Dresden dank „stets ideenreicher Küche wie Sashimi vom Kaiserschnapper mit Fencheljoghurt und süß-sauer eingelegtem Fenchelsamen“ und Olav Seidel vom „Gasthof Bärwalde” in Radeburg bei Dresden, „in dessen unscheinbarem Gasthof Gerichte voller Wohlgeschmack und Saucen zum Niederknien verblüffen”.

Besondere Ehre für Stefan Hermann
Der gebürtige Schwabe Hermann, schon seit 20 Jahren in Dresden und mit seinem „Bean & Beluga“ bekanntgeworden, wird zum „Gastronom des Jahres“ gekürt, weil er „mit besonnener Kreativität und unternehmerischem Mut in und um Dresden ein Gastro-Imperium mit mittlerweile sechs Outlets aufbaute – vom Gourmetrestaurant bis zum Boutiquehotel“ (der Villa Sorgenfrei in Radebeul).
Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 32 Restaurants in Sachsen. 23 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen
19 Punkte
Falco in Leipzig
17 Punkte
St. Andreas in Aue
Bean & Beluga und Caroussel in Dresden
Stadtpfeiffer in Leipzig
16 Punkte
Heine in Leipzig
**Atelier Sanssouci in Radebeul
*Juwel in Schirgiswalde-Kirschau
15 Punkte
Elements in Dresden
Gasthof Bärwalde in Radeburg bei Dresden
14 Punkte
Villa Esche in Chemnitz
Feengarten in Hartenstein
**Campus, Die Brennerei und Stelzenhaus in Leipzig
Schillerstuben in Schkeuditz

*Newcomer  **Aufsteiger  

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

ISS GUT! Leipzig

ISS GUT! 2017: Branchentreff lädt zum zweiten Mal nach Leipzig ein – Einzige Fachmesse im Osten für den gesamten Außer-Haus-Markt spricht ein fachkundiges Publikum an

„ISS GUT!“ heißt es vom 5. bis 7. November 2017 wieder in Leipzig. Zum zweiten Mal sind Aussteller eingeladen, beim Branchentreff ihre Angebote für das Gastgewerbe und Ernährungshandwerk zu präsentieren. Als einzige Fachmesse in den neuen Bundesländern bildet die ISS GUT! den gesamten Markt der Außer-Haus-Verpflegung ab.

„Die erfolgreiche Erstveranstaltung 2015 hat bewiesen, dass die ISS GUT! den Nerv der Branche trifft“, kommentiert Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH. „Die Messe erschließt einen Wachstumsmarkt in einer dynamischen Region. Industrie, Handel und Tourismus befinden sich im Aufwind. Gleichzeitig werden die Menschen immer mobiler. Infolgedessen steigt die Nachfrage nach Außer-Haus-Verpflegung – und dieser Entwicklung trägt die ISS GUT! Rechnung.“ So spricht die Fachmesse neben den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung sowie System- und Schnellgastronomie insbesondere auch das Snack-Segment an, das vor allem durch Bäckereien und Fleischereien realisiert wird.

Das Angebot der ISS GUT! umfasst Technik und Ausstattung, kulinarische Spezialitäten sowie Dienstleistungen und innovative Ideen, wie man Gäste umsorgen und verwöhnen kann. Besonderes Augenmerk gilt dem Thema heimische Erzeugnisse: Auf dem „Marktplatz Regionale Produkte“ finden Produzenten und Verarbeiter die ideale Plattform, um ihr Angebot vor einem qualifizierten Fachpublikum zu präsentieren. „60 Prozent der ISS GUT!-Besucher 2015 waren Top-Entscheider, rund 90 Prozent ausgewiesene Fachleute“, weiß Projektdirektorin Ulrike Lange. „Als Aussteller trifft man in Leipzig also genau die relevanten Zielgruppen: Experten mit großem Interesse an innovativen Produkten sowie Investitionsbereitschaft.“

Neben dem Ausstellungsangebot lädt das vielfältige Fachprogramm zu Information, Weiterbildung und Unterhaltung ein. Gemeinsam mit den DEHOGA-Landesverbänden Sachsen, Thüringen und Brandenburg wird erneut ein Vortragsprogramm zu aktuellen und brisanten Branchenthemen organisiert. Kochshows geben Anregungen speziell zur Zubereitung regionaler Produkte. Das Forum ISS GUT! Snack präsentiert Trend-Themen der frischen, mobilen Verköstigung in einem Food Court. Sonderschauen widmen sich Themen wie Tischkultur oder Food-Artistik. Berufswettbewerbe fordern sowohl Profis als auch den Nachwuchs dazu heraus, ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. Weitere interessante Angebote gibt es beispielsweise rund um Kaffee und Bier, Food-Trucks und Street Food.

Die ISS GUT! findet vom 5. bis 7. November 2017 auf dem Leipziger Messegelände statt. Alle Informationen und Unterlagen für die Anmeldung als Aussteller sind im Internet unter www.iss-gut-leipzig.de/de/anmeldung/ zu finden.