Copenhagen Street Food

40-mal Copenhagen Street Food für 7 – Neue Location am Hafen bietet ab 17. April preiswerte Kreativ-Küche

Kopenhagen erhält eine neue Attraktion für Genießer ideenreicher Küche: In bester Hafenlage, zwischen neuem Opernhaus und dem berühmten Freistaat Christiania, eröffnet am 17. April der „Copenhagen Street Food“ – eine ungewöhnliche Location mit preiswerten, frischen, regionalen und nachhaltigen Gerichten. In zwei ehemaligen Lagerhallen auf der „Papirøen“ (Papierinsel) bieten rund 40 Straßenköche auf insgesamt 2.300 Quadratmetern kleine und größere Mahlzeiten nach nordischen und internationalen Rezepten an. Nach dem Vorbild des Borough Market in London ist Copenhagen Street Food insbesondere als Anlaufpunkt für junge Kreative, Trendsetter, Entdeckungsfreudige und Touristen gedacht und soll mit Preisen von umgerechnet ca. 7 Euro für alle Besucher bezahlbar sein. Zum Allrounderlebnis tragen zudem DJs und Livemusik bei.

Hinter dem spannenden Konzept stecken die beiden dänischen Macher Dan Husted und Jesper Møller. Beide besitzen als Inhaber Kopenhagener In-Restaurants wie dem „Toldboden“, „Paté Paté“ und dem „Julian“ viel Erfahrung in der Kopenhagener Gastronomiebranche. Copenhagen Street Food ist bewusst gewählter, rauer Kontrast zu Kopenhagens eher vornehmen Torvehallerne. Die 2011 eingeweihten Markthallen setzen erfolgreich auf ein kaufkräftiges Publikum, das regionale Erzeugnisse und ausgewählte internationale Spezialitäten sowie eine gehobene schnelle Küche zu schätzen weiß.

http://copenhagenstreetfood.dk/en/
www.visitcopenhagen.com/copenhagen/become-part-copenhagen-street-food-papiroen

Sternenregen über Kopenhagener Restaurants

Drei neue Kopenhagener Restaurants dürfen sich erstmals mit einem der begehrten Michelin-Sterne schmücken. Wie der Guide Michelin bekanntgab, wurden die dänischen Restaurants Clou, Marchal und Studio von der Jury in der aktuellen Ausgabe „Main Cities of Europe“ 2014 des Gourmetführers aufgenommen. Insgesamt schafften es 15 dänische Restaurants, die Michelin-Kritiker zu überzeugen und zur Vergabe von insgesamt 17 Sternen zu bewegen – beides neue Rekorde. Unter den Spitzenrestaurants sind auch die weltberühmten Häuser Noma und Geranium, die beide wie zuletzt sogar zwei Michelin-Sterne erhielten und als Wegbereiter der hochdekorierten Neuen Nordischen Küche gelten.
Wie alle dänischen Michelin-Restaurants liegen auch die neu gelobten Adressen in oder unweit der dänischen Hauptstadt. Das von den Zwillingsbrüdern Jonathan und Alexander Berntsen geführte Clou finden Gäste seit 2012 in der Borgergade im Herzen von Kopenhagen. Nicht weit davon liegt das Marchal. Das Restaurant des kürzlich, nach umfassender Renovierung wiedereröffneten Hotels D’Angleterre wird geleitet von Küchenchef Ronny Emborg. Das kleine Studio in der Havnegade wird geführt von Koch und Miteigentümer Torsten Vildgaard.

Michelin-Direktor Michael Ellis sagte: „Im April bringt Michelin einen speziellen Restaurantführer nur für den Norden heraus. Bislang zeichnet Michelin nur Restaurants in den nordischen Metropolen, darunter Kopenhagen, aus. Dieser Fokus könnte sich aber bereits ab dem kommenden Jahr erweitern“.

www.visitdenmark.de/de/denmark/gastronomie/danische-restaurants-mit-michelin-sternen
Über den Michelin 2014 European Cities: www.gourmet-report.de/artikel/345194/Guide-MICHELIN-Main-Cities-of-Europe-2014/

Matthew Orlando

Amass – neue Premiumküche in Kopenhagen
Von Sonja Thelen

Die dänische Küche ist aus der internationalen Top-Gastronomie nicht mehr wegzudenken. Allen voran das „Noma“, das dreimal in Folge – 2010, 2011, 2012 – von der britischen Fachzeitschrift „Restaurant“ zum „besten Restaurant der Welt“ gekürt wurde und in diesem Jahr Platz zwei belegt. Jetzt geht in Kopenhagen ein neuer Stern am Gourmet-Himmel auf: das Amass. Chef de Cuisine und Inhaber ist Matthew Orlando, ehemals rechte Hand von Noma-Küchenchef und –Miteigentümer René Redzepi. Im Mittelpunkt von Orlandos Kochkunst stehen vor allem heimische Produkte – mit überraschenden Geschmackserlebnissen.

Matthew Orlando steht in seinem Kräutergarten mit einer Edelstahlschüssel in der Hand. Vorsichtig zupft er von der „Fetthenne“ Blätter ab, die er später für das Amuse-Gueule braucht. Dann geht er zur nächsten Pflanzbox und holt sich als essbare Dekoration zum Hauptgang noch Blüten von den Tagetes-Blumen. „Viele Menschen wissen heutzutage überhaupt nicht mehr, dass viele Pflanzen, die in den Blumenkästen oder bei sich im Beet wachsen, auch essbar und vor allem sehr lecker sind“, sagt der 36-jährige Küchenchef und Inhaber des neuen Premium-Restaurants „Amass“ in Kopenhagen. In einer leerstehenden alten Lagerhalle hat er seinen puristisch eingerichteten Gourmettempel im Frühsommer 2013 eröffnet. Denn die skandinavische Premium-Küche hat es dem gebürtigen Amerikaner angetan und ihn nicht mehr losgelassen.

Vor knapp acht Jahren begann Matthew Orlando als Sous-Chef im Kopenhagener Spitzenrestaurant „Noma“. Nach einer dreijährigen Stippvisite im New Yorker Spitzenrestaurant „Per Se“ kehrte er auf Bitten von Noma-Chef René Redzepi vor 3,5 Jahren als Küchenchef ins Noma zurück – mit der Ansage, 2,5 Jahre zu bleiben, um dann seinen Traum von einem eigenen Restaurant in der dänischen Hauptstadt zu realisieren. Es blieb nicht beim Traum – das Amass ist nun Realität und bereichert die Gastroszene Kopenhagens.

Im Herbst 2012 hatte Orlando die passende Location gefunden – inmitten eines mittlerweile stillgelegten Teilbereichs des Hafens. „Man brauchte schon etwas Phantasie, um zu erkennen, wie das Amass werden sollte“, erzählt er, während er einen dicken Würfel mit zusammengepressten Hühnerhäuten in Scheiben schneidet und in einer All-Clad-Pfanne anbrät, auf die er seit Jahren schwört.

Höchste Ansprüche stellt er ebenso an das Interieur, an das Tafelservice, das eigens nach Matthew Orlandos Ideen von einer Töpferei in Horsens gestaltet wird, und an die Produkte. Bei der Auswahl der Zutaten achtet er bei etwa bei Fisch und Fleisch auf frische, heimische Produkte, kauft das Gemüse und das Obst bei lokalen Bauern und verwendet zum Teil auch ungewöhnliche Kräuter, die in seinem Garten wachsen. „Wir passen uns bei den Gerichten dem an, was uns auch der Garten liefert und was saisonal möglich ist“, sagt Matthew Orlando.

Im Frühjahr 2013 begann der Umbau der Lagerhalle. In die Außenwände wurden große Durchbrüche gemacht. Durch die großen Fensterscheiben flutet das Licht förmlich in den zirka acht Meter hohen Gastraum. Die Einrichtung ist schlicht und skandinavisch: schwarze Designfauteuils mit Metallstreben an dunkelbraunen Holztischen. An einer Wand durfte sich ein Kopenhagener Graffiti-Künstler mit einem poppigen Kunstwerk verewigen. Von den Tischen aus können die Gäste den Blick auf den Kräutergarten, eine wildwuchernde Wiese, einen Kanal und den Großseehafen im Hintergrund genießen.

Ebenso haben sie einen freien Blick in die offene Küche, in der die kreativen Kochkünstler ihre Arbeit verrichten. Freuen können sich die Gäste auf eine nordisch inspirierte Küche mit überraschenden Komponenten und erlesenen Geschmackserlebnissen. Wie die krosse Hühnchenhaut arrangiert mit einem gebratenen und mit Mandeln garnierten Grünkohl, eine Rillette mit Dorsch, gesalzene Makrele mit frittierter Haut. Oder das auf den Punkt zartrosa mit Thymian gebratene Dry-Aged-Beef, das zusammen mit gedünsteten Pflaumen und Pfifferlingen kredenzt wird. Oder zum Abschluss als Dessert das schmelzende Milcheis, das mit frischen Johannisbeeren, knusprigen Croutons, die ihren Namen verdienen, und einem Schuss Olivenöl den kulinarischen Genuss im Amass perfekt abrundet.

Copenhagen Food Tours

Nicht erst seit dem weltweiten Siegeszug der Neuen Nordischen Küche (dän. Ny Nordisk Mad) gilt Kopenhagen als Heimat außergewöhnlicher Gaumengenüsse und innovativer Kochtrends. Erstmals können Kopenhagen-Besucher dem frischen Geschmack lokaler und regionaler Spezialitäten aus Dänemark jetzt im Rahmen einer kulinarischen Stadtführung durch die dänische Hauptstadt folgen.

Die neuen Copenhagen Food Tours starten unter dem Motto „A Taste of Denmark“ täglich von Dienstag bis Samstag um zehn Uhr an den neuen Markthallen im Herzen von Kopenhagen. Von den Torvehallerne, so der dänische Name, mit ihren zahlreichen Gourmetspezialisten führt der vierstündige Themenrundgang zu insgesamt acht bekannten Kopenhagener Produzenten – Geschmacksproben inklusive.

Mit dabei sind so unterschiedliche Erzeuger und Anbieter wie der Käsespezialist Mejeriudsalg mit Verkauf in den Markthallen. Ebenfalls dort finden Kenner die Bornholmerbutikken, die das Beste von Obst bis Saft oder Fisch von der dänischen Ostseeinsel im Angebot hat. Weitere Stationen der insgesamt vier Kilometer langen Food Tour durch Kopenhagen sind der Schokoladenspezialist Summerbird, die 120 Jahre alte Bonbonmanufaktur Sømods Bolcher, der Bio-Hotdog-Stand DØP oder die Mikrobrauerei Nørrebro Bryghus, die einige der beliebtesten Biere des Landes braut.

Unterwegs erfahren die Teilnehmer in englischer Sprache von Kopenhagener Guides aus erster Hand Wissenswertes und Ungewöhnliches rund um die neuesten Gourmettrends aus dem Norden. Die Copenhagen Food Touren sind zum Preis von 600 Kronen (80 Euro) online unter www.CphFoodTours.dk oder telefonisch unter +45 5012 3645 buchbar. Im Preis sind die Geschmacksproben enthalten.
Weitere Informationen: Copenhagen Food Tours, Tel. 0045-50123645,www.CphFoodTours.dk

DANSKE ØLENTUSIASTER: KOPENHAGENS „Copenhagen Beer Festival 2012“

Vom 10. bis 12. Mai lädt Kopenhagen zur diesjährigen Auflage des „Copenhagen Beer Festival“. Beim dänisch „Ølfestival“ genannten Gastronomie-Event, das zu den größten seiner Art in Europa gehört, haben Kenner und Neugierige Gelegenheit, rund 1.000 verschiedene Biersorten zu probieren.

Sie stammen von 200 kleinen und großen Brauereien aus Europa, den USA und Kanada. Unter den Ausstellern sind aber auch dänische Traditionsmarken wie Carlsberg und Tuborg sowie zahlreiche Haus- und Mikrobrauereien aus dem kleinen Königreich wie Ølfabrikken oder Raastad Bryghus.

Das Bierfestival findet in der historischen Zapfhalle TAP1 der Brauerei Carlsberg im Kopenhagener Stadtteil Valby statt. Im Eintrittspreis von 200 dänischen Kronen (ca. 28 Euro) sind neben dem Eintritt zur Veranstaltung auch ein Festivalguide, ein Probierglas sowie Coupons für zehn Geschmacksproben enthalten. Weitere Kostproben können mit Wertmarken zum Preis von zehn Kronen (ca. 1,40 Euro) erworben werden.

Veranstalter des Kopenhagener Bierfestivals ist der Verein dänischer Bierfans (Danske Ølentusiaster).
Weitere Informationen zum „Ølfestival 2012“ in Kopenhagen auf www.ale.dk

Henne Kirkeby Kro – Allan Poulsen

Dänisches Restaurantmagazin Den danske Spiseguide:
DÄNEMARKS „RESTAURANT DES JAHRES 2011“ IST DER HENNE KIRKEBY KRO
Traditionsreicher Gasthof bei Henne Strand an der Nordsee
gewinnt mit Küchenchef Allan Poulsen nationalen Gourmettitel
nach Neuausrichtung vor Kopenhagener Größen wie Geranium und Herman

Dänemarks Restaurant des Jahres 2011 ist der Henne Kirkeby Kro. Das Restaurantteam aus Westjütland um Küchenchef Allan Poulsen setzte sich damit kürzlich überraschend gegen hochkarätige Konkurrenz wie den amtierenden Koch-Weltmeister Rasmus Kofoed (Restaurant Geranium, Kopenhagen) durch.

Allan Poulsen überzeugte die Jury um Dänemarks Restaurantkritiker Nummer eins, Bent Christensen, mit seinen von frischen Zutaten aus der nahen Nordsee, Wild der Saison und anderen regionalen Zutaten geprägten Kreationen.
Insgesamt servierte Allan Poulsen den dänischen ›Gourmetpäpsten‹ und Machern des dänischen Fachmagazins Den danske Spiseguide (dt. Dänischer Restaurantführer) um Christensen dreißig ausgesuchte Gänge. Darunter Spezialitäten wie rohe Krabben, Kaviar mit Waldmeister, Bratkartoffeln mit Thymian und andere Gaumenfreuden.

Der 1790 eröffnete traditionsreiche Henne Kirkeby Kro gilt seit Generationen als eine der besten Adressen für gutes Essen an der dänischen Westküste. Nach umfassender Renovierung und unter neuer Leitung mit dem gastronomischen Ideengeber Allan Nielsen an der Spitze erlebt das strandnah und unweit des kleinen Dorfs Henne Strand gelegene Landgasthaus seit 2010 eine Renaissance.

Bei der Ausscheidung um den begehrten Titel Årets Restaurant, sprich: Restaurant des Jahres, setzte sich der Henne Kirkeby Kro unter anderem gegen das Spitzenrestaurant Nimb Herman, Kopenhagen, sowie gegen Rasmus Kofoeds Geranium durch. Kofoed wurde dafür mit der Auszeichnung „Kochprofil des Jahres“ geehrt.

Neben seinem Spitzenrestaurant bietet der Henne Kirkeby Kro Gästen fünf exklusive Zimmer für Übernachtungen, ein exzellentes Frühstückserlebnis sowie einen kleineren Tagungsraum. Henne Kirkeby Kro hat derzeit Winterpause und öffnet wieder am 1. April dieses Jahres.

Dänemark gilt seit der „Erfindung“ der neuen nordischen Küche vor rund zehn Jahren und die Rückbesinnung auf traditionelle Gerichte und frische regionale Rohwaren als eines der angesagtesten Reiseziele für Gourmets aus aller Welt.

Weitere Informationen: Henne Kirkeby Kro, Strandvejen 234, DK-6854 Henne, Tel. +45-7525 5400, www.hennekirkebykro.dk

Smørrebrød-App

Ein dänischer Klassiker ist jetzt endgültig im 21. Jahrhundert gelandet: Das berühmte, original dänische Smørrebrød gibt es ab sofort auch in einer Version fürs iPhone.
Unterwww.visitdenmark.com/smorrebrod steht jetzt eine kostenlose App zum Download bereit.

Natürlich macht die Smartphone-Version des im 19. Jahrhundert erfundenen Butterbrots, so die wörtliche Übersetzung der populären Zwischenmahlzeit, nicht wirklich satt. Vielmehr weist die von VisitDenmark, Dänemarks offizieller Tourismusorganisation, entwickelte App Handybesitzern den kürzesten Weg zu elf der bekanntesten Smørrebrød-Geschäfte in der dänischen Hauptstadt.

Das Smørrebrød hat in den vergangenen Jahren eine wahre Renaissance erlebt – besonders zur Mittagszeit treffen sich in den charmanten Spezialgeschäften Geschäftsleute, Freiberufler, Studenten oder Anwohner, um aus der großen Auswahl der unterschiedlich belegten Brote zu wählen. So finden Smørrebrød-Fans allein im 1888 eröffneten Restaurant Davidsen eine Auswahl von 177 verschiedenen Smørrebrød-Variationen.

Die Basis bildet dabei meist eine Scheibe Roggenbrot, die mit Fisch und Schalentieren, Fleisch, Eiern, Tomaten und anderen Köstlichkeiten belegt wird. Klassiker sind zum Beispiel Roastbeef mit Remoulade, Röstzwiebeln und frischem Meerrettich, Sild-, also Heringsvariationen mit Curry oder eingelegten Zwiebeln oder ein warmes Schollenfilet mit Remoulade.

Die kleinen Gerichte haben sogar eigene Namen wie „Nachtessen des Tierarztes“ (Dyrlægens natmad). Auch das vermutlich älteste Kopenhagener Smørrebrød-Restaurant ist in der Smørrebrød-App aufwww.visitdenmark.com/smorrebrod dabei, das 1877 gegründete Restaurant Schønnemann.

Neben Informationen zu den Kopenhagener Smørrebrød-„Tempeln“ bietet VisitDenmarks neue App auch Wissenswertes zur dänischen Smørrebrød-Kultur sowie ein kleines Smørrebrød-Wörterbuch von A bis Å, dem letzten Buchstaben des dänischen Alphabets. Die neue iPhone-App zum Smørrebrød ist bislang nur in englischer Sprache verfügbar.

René Redzepi und Claus Meyer, Kopenhagen

In Verbindung mit dem Foodfestival ‚Copenhagen Cooking’, das vom 19. August bis 4. September in der dänischen Hauptstadt Einzug hält, haben sich die Gründer des weltbesten Gourmetrestaurants „noma“, René Redzepi und Claus Meyer, etwas besonderes ausgedacht, um, laut René Redzipi, zu versuchen „die Balance der Nahrungskette wiederherzustellen“. Auf der Insel Refshaleøen im Kopenhagener Hafen findet am 27. und 28. August das „MAD Foodcamp“ (dänisch: Mad = deutsch: Essen) statt.

Auf der 55,000 Quadratmeter großen Anlage können Besucher zahlreiche Entdeckungen machen und Informationen rund um das Hauptthema des Festivals, das Pflanzenreich, sammeln. Ziel des Festivals ist es, den Besuchern ihre regionalen Lebensmittel und die Menschen dahinter wieder näher zu bringen. Erreichen wollen die Veranstalter dies durch eine im Bazar-Stil aufgebaute Anlage, die viel zu bieten hat: ein großer Marktplatz, auf dem Erzeuger ihre Produkte feilbieten, verschiedene Vorführungen rund um das Thema Essen, gutes Essen zu billigen Preisen sowie mehrere Podien, auf denen Experten und Prominente aus der Lebensmittelindustrie ihr Wissen mit den Besuchern teilen.

MAD Foodcamp: Am 27. und 28. August von 10 – 18 Uhr. Kostenloser Fährtransport zwischen Nyhavn und Festivalplatz. Tageskarten für das Festival kosten 17 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder.

Info: www.madfoodcamp.dk

Copenhagen Cooking

Das größte kulinarische Festival Skandinaviens – Copenhagen Cooking: wenn Köche aus der ganzen Welt in die Stadt kommen – Kopenhagener Michelin Restaurants mit Superangeboten – Copenhagen Cooking findet vom 19.–28. August

Das größte kulinarische Festival Skandinaviens – Copenhagen Cooking – stellt die Essgewohnheiten aller Besucher auf den Kopf, wenn Köche aus der ganzen Welt in die Stadt kommen und selbst die Kopenhagener Michelin-Restaurants freundlich zu den Brieftaschen sind. Copenhagen Cooking findet vom 19.–28. August mit einem außergewöhnlichen Programm statt.

Zu den circa 85 Arrangements zählen gastronomische Straßenfeste, skandinavische Spitzenrestaurants im Schlachterviertel Kødbyen, Food-Walks, Kochschulen, internationale Straßenküche und Michelinspeisen zu niedrigen Preisen.

Copenhagen Cooking lädt zum siebten Mal zu kulinarischen Spätsommer-Erlebnissen ein. In diesem Jahr wird das kulinarische Festival im Zuge des Copenhagen Wine Forum am 19. August eröffnet. Und das diesjährige Festivalprogramm hat sowohl Klassiker, als auch ein Reihe neuer Veranstaltungen in petto, und sowohl die lokale als auch die internationale Küche wird mit einer Reihe Arrangements gehuldigt.

Gastronomie auf der Straße

Eins davon ist die neue Initiative „Nordic Taste“ – eine große Geschmackswelt am 27. – 28. August in Den Hvide Kødby, die von der neuen Schirmherrin von Copenhagen Cookings, I.K.H. Prinsessin Marie, eröffnet wird. Im Rahmen von „Nordic Taste“ servieren circa 30 skandinavische Spitzenrestaurants, wie beispielsweise Niels Bugges Kro, Kokkeriet, Juuri (Finnland) und Hackerberga Slot/Karlaby Kro (Schweden) Kostproben. Dabei stehen in der Umgebung produzierte Zutaten und lokale Essgewohnheiten zentral. Es gibt auch ein deutsches Weinfest, skandinavische Cocktails und alle Arten von Delikatessen.

Auf der Hafeninsel Refshaleøen findet am selben Wochenende das „MAD Foodcamp“ statt. Im Rahmen des Themas „Pflanzenwelt“ werden mit den Drahtziehern René Redzepi und Claus Meyer vom weltbesten Restaurant noma köstliche Zutaten erforscht und gelehrt. Hier kann man u.a. die Bauern hinter den Lebensmitteln kennen lernen, an Workshops teilnehmen, grasenden Tieren zuschauen und einen großen Obst- und Gemüsemarkt besuchen.

Preiswertes Michelinessen und internationale Straßenküchen

Eine der beliebtesten Veranstaltungen von Copenhagen Cooking ist „Taste of Copenhagen“, wenn die besten Restaurants der Stadt ein Menü zum Spottpreis anbieten. In diesem Jahr handelt es sich bei allen teilnehmenden Restaurants um Michelin-Restaurants: noma, Kong Hans, AOC, Kiin Kiin, Kokkeriet und Søllerød Kro. Es wird bestimmt einen Sturmlauf auf die Karten geben, wenn am 10. August der Vorverkauf startet.

Obschon das Hauptprogramm des Festivals vom 19.–28. August stattfindet, bietet sich vom 3.–4. September eine weitere Möglichkeit für ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis, wenn in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kopenhagen „Internationale Dage – Taste the World“ organisiert wird. Die Rantzausgade verwandelt sich in eine große Straßenküche, wenn u.a. dänische, spanische, mexikanische und brasilianische Restaurants kleine Snacks aus ihren Küchen servieren.

Das diesjährige Copenhagen Cooking-Foto stammt vom Weltmeister-Koch und Bocuse d’Or-Gewinner Rasmus Kofoed und zeigt eine „Frau, die auf einem Bett aus Goldnesseln liegt, die viel in der skandinavischen Küche verwendet werden“. Kofeod ergänzt: „Das Bild spiegelt den skandinavischen Minimalismus und die Einfachheit wider, nach denen ich in meiner Küche strebe“.

Das vollständige Programm unter www.copenhagencooking.com

Eine gute Auswahl an Flügen bietet Air Berlin , Preise kann man bei Opodo vergleichen.
Hotels findet man sehr günstig bei booking.com oder im Hotelpreisvergleich

KOPENHAGEN MIT JOGGINGSCHUHEN ENTDECKEN

Neuer Laufveranstalter Running Copenhagen bietet aktives Sightseeing

mit geführten Themenläufen wie „City Tour“ und „Business Tour“

Sportliche Städtereisende können Kopenhagen jetzt im wahrsten Sinn des Wortes erlaufen. Der neue Veranstalter Running Copenhagen bietet erstmals geführte Jogging-Touren durch die dänische Hauptstadt an.

Die rund einstündigen Touren führen über sieben bis acht Kilometer durchs Herz der nordischen Metropole. Unterwegs liegen Infostopps an Attraktionen wie Kleiner Meerjungfrau, dem Königsschloss Amalienborg oder dem dänischen Parlament.

Veranstalterin Lena Andersson und ihr Team haben neben der „City Tour“ mit klassischen Kopenhagener Highlights Themenläufe wie eine „Business Tour“, eine „Jazz Tour“ anlässlich des Copenhagen Jazz Festivals vom 1. bis 10. Juli oder „Gay Running Tours“ im Programm.

Die Teilnahme an „City Tour“ und „Business Tour“ kostet 140 dänische Kronen (ca. 19 Euro) pro Person. Im Preis enthalten sind neben der Lauf-Begleitung auch Fotos, die die teilnehmenden Läufer an Kopenhagens schönsten Locations zeigen. Das Durchschnittstempo der Touren von Copenhagen Running liegt bei fünf Minuten pro Kilometer.
Information: Running Copenhagen, Tel. +45 2058 5877, www.running-copenhagen.dk