Schlemmer Atlas 2017: Die besten Köche

Spitzenköche des Jahres 2017 – Schlemmer Atlas benennt die Besten der Besten – Eine Auszeichnung des Schlemmer Atlas

Die Testsaison für die neuen Schlemmer Atlas 2017 ist beendet, alle dabei gemachten Erlebnisse ausgewertet und die Besten der Besten der Kochzunft sind festgelegt. Die 43. Auflage des bewährten Restaurantführers verrät erneut, wer es als „Spitzenkoch des Jahres“ zu Bestnoten geschafft hat.

Um in den Kreis der Schlemmer Atlas „Spitzenköche“ aufgenommen zu werden, haben sich auch in der Testsaison 2016/17 wieder alle Köche den Tests der unabhängigen Schlemmer Atlas-Tester stellen müssen. Nur wer dabei mit erstklassiger Produktqualität, Frische der verwendeten Produkte und ein Höchstmaß an Kreativität und Professionalität bei der Zubereitung und Präsentation der Speisen überzeugen konnte, wurde mit der Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln geehrt. Selbstverständlich mussten die Werke der Köche auch in den Punkten Harmonie der Speisen und Menüfolge, Auswahl der passenden Weine durch fachmännische Beratung und Servicequalität bei entsprechendem Ambiente auf ganzer Linie die Schlemmer Atlas-Redaktion überzeugen!

In diesem Jahr konnten 15 deutsche, 7 österreichische, 1 schweizer und 2 niederländische Köche auf ganzer Linie begeistern und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken.

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres aus Deutschland und Österreich erfolgen traditionell im Rahmen der Busche Gala. In diesem Jahr werden die Preise am 24.10.2016 im Schlosshotel Kronberg in Kronberg im Taunus überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2017“ erhalten:

Spitzenköche aus Deutschland
Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
Jean Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
Thomas Bühner: la vie, Osnabrück
Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
Kevin Fehling: The Table Kevin Fehling, Hamburg
Hans Haas: Tantris, München
Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
Martin Herrmann: Dollenberg – Le Pavillon, Bad Peterstal-Griesbach
Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich
Andreas Döllerer: Döllerers Genusswelten, Golling
Thomas Dorfer: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
Johanna Maier: Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos
Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher, Kirchberg/Tirol
Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge

Spitzenköche aus den Niederlanden
Jonnie Boer: De Librije, Zwolle
Jacob Jan Boerma, De Leest, Vaasen

Spitzenköche aus der Schweiz
Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau
Der Schlemmer Atlas erscheint seit 43 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

Best of the Best Awards 2016

Die Gastronomiebranche wählt erneut die Besten der Besten und zieht in diesem Jahr internationale Kreise.

Was auf der achten CHEF-SACHE im vollbesetzten Saal des Palladium bekanntgegeben wurde, war das Ergebnis wochenlanger Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Suche nach den Besten der Besten, die vor fünf Jahren von der Edition Port Culinaire ins Leben gerufen wurde, bietet allerdings nur den Rahmen – die Preise vergibt die Branche selbst. Köche, Gastronomen, Servicemitarbeiter und Unternehmen nominieren ihre Favoriten, die besten zehn je Kategorie stehen im Anschluss zum E-Voting bereit. Unter ihnen entscheiden sich die Platzierungen.

In den letzten Tagen vor der Schließung der Wahl rührten die Nominierten noch einmal ganz intensiv die Werbetrommeln und wurden in den sozialen Netzwerken sehr aktiv. Die elektronischen Wahlzettel flatterten Schlag auf Schlag in die Redaktion der Edition Port Culinaire. Insgesamt wurden beinahe 10.000 Stimmen abgeben. Einige mussten allerdings als ungültig bewertet werden, da Branchenoutsider von dieser Wahl ausgeschlossen sind und eine doppelte Stimmabgabe nicht erlaubt ist. Von dem großen Aufwand hinter den Kulissen bekamen die Beteiligten nichts mit, denn bis zur feierlichen Preisverleihung wurde alles streng geheim gehalten.

Als Michaela Schaffrath und Thomas Ruhl im Anschluss an einen erfolgreichen ersten CHEF-SACHE-Tag die Bühne betraten konnten einige die Bekanntgabe der Gewinner kaum noch erwarten. Ein bisschen mussten sie sich allerdings noch gedulden, denn die beiden Moderatoren verstanden es auf ein Bestes, die Spannung auf die Spitze zu treiben bevor es an die Auflösungen ging. Dann war es aber endlich so weit.

Die Top Ten der “Branchen Oscars“:
1. In der ersten Kategorie sollte das Unternehmen 2016 gewinnen, das am innovativsten, zuverlässigsten und fairsten in Bezug auf Preis und Service arbeitet.

1. BOS FOOD 23 %
2. Transgourmet 21 %
3. Otto Gourmet 17 %
4. Altes Gewürzamt 10 %
5. FrischeParadies 9 %
6. Rungis Express 5 %
7. Keltenhof 4,5 %
8. ASA Selection 4 %
9. Metro 3,5 %
10. Caviar House & Prunier 3 %

2. In der zweiten Kategorie sollte die Persönlichkeit, ein Grand Seigneur 2016 aus Gastronomie oder Dienstleistungsbereich, gewinnen, der als Innovator, Chef und Mensch die Branche am meisten bereichert.

1. Ralf Bos, BOS FOOD 22 %
2. Wolfgang Otto, Otto Gourmet 18 %
3. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 17 %
4. Eckardt Witzigmann 11 %
5. Hans Haas, Tantris 8 %
6. Ingo Holland, Altes Gewürzamt 7,5 %
7. Gerhard Daumüller, Keltenhof 5 %
8. Jörg Geiger, Manufactur Jörg Geiger 5 %
9. Jörg Müller, Hotel & Restaurant Jörg Müller 4,5 %
10. Heinz Horrmann 2 %

3. Die dritte Kategorie prämierte den Sommelier, den Meister der Weine 2016, der derzeit den Geschmack der Gäste am besten trifft, sie fair berät und die Weine korrespondierend zu den Kreationen der Chefs auswählt.

1. Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig 16 %
2. André Macionga, Restaurant Tim Raue 15 %
3. Stéphane Gass, Schwarzwaldstube 13 %
4. Marcel Runge, aqua 11 %
5. Justin Leone, Tantris 10,5 %
6. Bärbel Ring, Söl’ring Hof 10 %
7. Maximilian Wilm, Hotel Süllberg 8,5 %
8. David Eitel, The Table 8 %
9. Tobias Ludowigs, Brasserie Stadthaus 5 %
10. Sven Oetzel, ehemals la vie 3 %

4. Die vierte Kategorie zeichnete den besten Restaurantleiter aus, Mr. oder Mrs. Feel Good 2016, der oder die eine Wohlfühlatmosphäre schafft und mithilfe des Teams keine Wünsche offen lässt.

1. Barbara Berger, Storstad 15 %
2. Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig 14,5 %
3. Melanie Hetzel, Yunico 13 %
4. David Breuer, Schwarzwaldstube 12 %
5. Jimmy Ledemazel, aqua 11 %
6. David Eitel, The Table 8,5 %
7. Matthias Däubler, Nagaya 8 %
8. Yildiz Bau, Victor’s Fine Dining 7 %
9. Boris Häbel, Tantris 6 %
10. Nicole Bänder, Le Flair 5 %

5. Die Wahl in der fünften Kategorie bestimmte das Restaurant, den Hot Spot 2016, das im Moment durch sein avantgardistisches Konzept durch Neuartigkeit und Modernität überzeugt.

1. Restaurant Tim Raue, Tim Raue 19 %
2. The Table, Kevin Fehling 15 %
3. Yunico, Christian Sturm-Willms 11 %
4. aqua, Sven Elverfeld 10,5 %
5. Storstad, Anton Schmaus 10 %
6. Nobelhart und Schmutzig, Billy Wagner 9,5 %
7. Nagaya, Yoshizumi Nagaya 8,5 %
8. Vendôme, Joachim Wissler 7 %
9. Sosein, Felix Schneider 6,5 %
10. Horváth, Sebastian Frank 3 %

Die Vergabe der letzten drei Awards erzeugte die größte Spannung unter den anwesenden Chefs. Jetzt ging es um die „Königsklasse“ – um die besten Chefs.

6. Zunächst wurde bekannt gegeben wer nach Meinung der gesamten Branche der beste Koch in Deutschland ist. Wer erbringt die beste Gesamtleistung über alle Disziplinen hinweg und ist der Port Culinaire Nationalheld 2016?

1. Jan Hartwig, Atelier 21 %
2. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 13,5 %
3. Sarah Henke, Yoso 13 %
4. Joachim Wissler, Vendôme 11 %
5. Yoshizumi Nagaya, Nagaya 9 %
6. Sven Elverfeld, aqua 8,5 %
7. Kevin Fehling, The Table 7 %
8. Christian Jürgens, Überfahrt 6,5 %
9. Thomas Bühner, la vie 5,5 %
10. Christian Bau, Victor’s Fine Dining 5 %

7. Auch die siebte Kategorie war den Chefs vorbehalten. Diesmal ging es darum, welcher Koch in Deutschland durch Innovationskraft seine Kollegen am meisten inspiriert und die Kochkunst so auf neue Wege leitet und so mit Fug und Recht als Impulsgeber 2016 gilt.

1. Heiko Antoniewicz 25 %
2. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 18 %
3. Jan Hartwig, Atelier 13 %
4. Christian Sturm-Willms, Yunico 10 %
5. Yoshizumi Nagaya, Nagaya 7,5 %
6. Joachim Wissler, Vendôme 7,5 %
7. Sven Elverfeld, aqua 6 %
8. Kevin Fehling, The Table 5 %
9. Felix Schneider, Sosein 4,5 %
10. Christian Bau, Victor’s Fine Dining 3,5 %

8. Mit der achten und letzten Kategorie der Best of the Best Awards bestritt man das große Finale. Zum ersten Mal schlug man damit international Wege ein. Nominiert waren zehn Chefs, die mit ihrer Arbeit an der europäischen Spitze stehen. Der beste wurde European Champion 2016.

1. Jonnie Boer, De Librije (NL) 39 %
2. Joan Roca, El Cellar de Can Roca (E) 20 %
3. Massimo Bottura, Osteria Francescana (I) 9 %
4. Tim Raue, Restaurant Tim Raue (D) 8 %
5. Heinz Reitbauer, Steirereck (A) 7,5 %
6. René Redzepi, noma (DK) 6 %
7. Joachim Wissler, Vendôme (D) 4 %
8. Alain Passard, L’Arpège (F) 3 %
9. Eneko Atxa, Azurmendi (E) 2 %
10. Mauro Colagreco, Mirazur (F) 1,5 %

Alle Gewinner der insgesamt acht Kategorien, so unter- schiedlich ihre Aufgabefelder innerhalb der Gastronomie auch sind, können stolz auf sich sein, denn sie sorgen dafür, dass die gesamte Branche jeden Tag ein bisschen besser wird. Sie sind Vorbild für viele und spornen an, in Zukunft noch ein bisschen mehr Leistung zu bringen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass der Preis aus den eigenen Reihen vergeben wird, die Edition Port Culinaire und CHEF-SACHE bieten nur die geeignete Plattform.

 www.chef-sache.eu

Wählen gehen!

Der Branchen-Oskar“Best-of-the-Best“ Awards – Offene Online-Wahl der Besten aus Gastronomie, Handel und Produktion anlässlich der CHEF-SACHE

Die Auswertung der 1. Stufe ist abgeschlossen und die Kandidaten für die Finalrunden stehen fest. Wählen Sie nun Ihre Favoriten.

Die Top 10 Kandidaten jeder Kategorie finden Sie in alphabetischer Reihenfolge auf der Wahl­plattform. Die vorläufige Rangliste bleibt zunächst Geheimnis von Port Culinaire.

Sie wählen erneut und zwar den/die Kandidaten/in aus der Top 10 Liste, der/die für Sie die No. 1 werden soll. Das Wahltool zur Online-Wahl befinden sich auf http://www.chef-sache.eu/awards/best-of-the-best-award/onlinewahl-stufe-2.html
Abstimmungsende: 20. September 2016

Award Ceremony:
Die Nominierten der einzelnen Kategorien werden zur CHEF-SACHE in Köln am 25. September 2016 eingeladen. Sie alle erhalten eine Urkunde, denn sie haben viel erreicht und durch ihre Nominierung massenhaft Zuspruch für ihre Arbeit erhalten. Doch letztlich gilt: Es kann nur einen Sieger geben. Dieser wird je Kategorie im Rahmen der feierlichen Award Ceremony verkündet. Durch das Programm führen die Schauspielerin und Moderatorin Michaela Schaffrath, Thomas Ruhl und namhafte Laudatoren. Im Anschluss laden die Veranstalter zur großen Metro-Party ein.

Top 10 of Europe & Germany (in alphabetischer Reihenfolge)
A. Chefs
1. European Champion 2016
Eneko Atxa, Azurmendi – Spanien • Jonnie Boer, Librije – Niederlande • Massimo Bottura, Osteria Francescana – Italien • Mauro Colagreco, Mirazur – Frankreich • Alain Passard, Arpège – Frankreich • Tim Raue, Restaurant Tim Raue – Deutschland • René Redzepi, noma – Dänemark • Heinz Reitbauer, Steirereck – Österreich • Joan Roca, El Cellar Can Roca – Spanien • Joachim Wissler, Vendôme – Deutschland

2. Port Culinaire Nationalheld 2016
Christian Bau, Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Thomas Bühner, Restaurant la vie • Sven Elverfeld, Restaurant aqua • Kevin Fehling, Restaurant The Table • Jan Hartwig, Restaurant Atelier • Sarah Henke, Restaurant Yoso • Christian Jürgens, Restaurant Überfahrt • Yoshizumi Nagaya, Restaurant Nagaya • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Joachim Wissler, Restaurant Vendôme

3. Impulsgeber 2016
Heiko Antoniewicz • Christian Bau, Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Sven Elverfeld, Restaurant aqua • Kevin Fehling, Restaurant The Table • Jan Hartwig, Restaurant Atelier • Yoshizumi Nagaya, Restaurant Nagaya • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Felix Schneider, Restaurant Sosein • Christian Sturm-Willms, Restaurant Yunico • Joachim Wissler, Restaurant Vendôme

B. Restaurants und Service
1. Hot Spot 2016
aqua, Sven Elverfeld • Horvath, Sebastian Frank • Nagaya, Yoshizumi Nagaya • Nobelhart und Schmutzig, Billy Wagner • Restaurant Tim Raue, Tim Raue • Sosein, Felix Schneider • Storstad, Anton Schmaus • The Table, Kevin Fehling • Vendôme, Joachim Wissler • Yunico, Christian Sturm-Willms

2. Mr. oder Mrs. Feel Good 2016
Yildiz Bau, Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Nicole Bänder, Le Flair • Barbara Berger, Storstad • David Breuer, Schwarzwaldstube • Matthias Däubler, Nagaya • David Eitel, The Table • Boris Häbel, Tantris • Melanie Hetzel, Yunico • Jimmy Ledemazel, aqua • Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig

3. Meister/in der Weine 2016
David Eitel, The Table • Stéphane Gass, Schwarzwaldstube • Justin Leone, Tantris • André Macionga, Restaurant Tim Raue • Sven Oetzel, la vie • Barbara Oxenfort, Brasserie Stadthaus • Bärbel Ring, Söl’ring Hof • Marcel Runge, aqua • Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig • Maximilian Wilm, Süllberg

C. Branchenpartner
1. Grand Seigneur 2016
Ralf Bos, BOS FOOD • Gerhard Daumüller, Keltenhof • Jörg Geiger, Manufactur Jörg Geiger • Hans Haas, Tantris • Ingo Holland, Altes Gewürzamt • Heinz Horrmann • Jörg Müller, Hotel & Restaurant Jörg Müller • Wolfgang Otto, Otto Gourmet • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Eckardt Witzigmann

2. Unternehmen 2016
Altes Gewürzamt • ASA Selection • Bos Food • Caviar House & Prunier • FrischeParadies • Keltenhof • Metro • Otto Gourmet • Rungis Express • Transgourmet

The Table – Kevin Fehling

von Bernhard Steinmann

Vor einem Jahr eröffnete Kevin Fehling in der Hamburger Hafen-City das Restaurant „The Table“. Foodjournalisten und Foodblogger überboten sich gegenseitig mit Superlativen. Die Einrichtung, die offene Küche, pinzettenbewehrtes Personal welches mit konzentriertem Blick um Teller cheerleaderte, das alles stand für viele im Mittelpunkt der Betrachtung.
Jetzt, nach einem Jahr der Eingewöhnung, fällt es wieder leichter, den Blick auf die Teller, das Wesentliche, zu richten.
Der Star ist eben nicht das Restaurant. Schon eher die Gesamtkonzeption. Und darin spielen die Speisen die Hauptrolle. So soll es auch sein.

„ Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend.“ Diese Einsicht haben wir dem wohl bedeutendsten deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zu verdanken.
Und so erweisen wir den Kochkünstlern den notwendigen Respekt und konzentrieren uns auf das Menü.

Das Tor zur Welt
Das ist mal eine Ansage.
Die „Friee un Hansestadt Hamborg“ muss sich diesen Titel nun mit Fehlings Menü teilen. Treffend ist der Name allemal. Und eine Herausforderung für alle regional ausgerichteten Joghurt- und Selleriefans unter den Gourmets. Fehling ist ein weltoffener und weitgereister Koch und weltoffen sind auch seine Menüs. Hier ein Auszug:

Pastramibrötchen
Den Sandwich-Klassiker durfte ich schon in New York verkosten. Die New Yorker würzen die aus Rumänien stammende und der koscheren Küche zugeordnete Speise etwas intensiver als im Rest der USA.
Fehling serviert die Miniatur mit den notwendigen Zutaten auf dem bekannten Holztisch.
Dieser wird in der deutschen Hochküche eines Tages den Bekanntheitsgrad des Wohlfahrtschen Vierertellers übertreffen.

Es folgen weitere Einstimmungen:
Krabbencocktail
mit Tomatentatar, Krabbencrokat und Dillperlen,
Spargel, Pistazie & Kirsche –
mit Kartoffelespuma und Estragonperlen
Soft-Shell-Crab „Marokko“ –
Couscous, Granatapfel und Krustentiervinaugrette
und

Indian-Summer-Bun,
geschmortes Rind, süß-saure Gurke und Tandoori.

Das waren die Einstimmungen.

Lachs von den Faröer-Inseln
mit Passionsfrucht, Yuzu, Miso & Champonzusud
Ich muss lange nachdenken um mich zu erinnern, wann ich zuletzt in Deutschland ein so hervorragendes Lachsgericht genießen durfte. Es ist wahrlich schon ein Weilchen her.
Hinzu kommt ein Sudmix, der grandioser nicht schmecken kann. Dashi, Yuzu, Soja, Ponzu.
Eine abgeflämmte Gurke, man konnte in der offenen Küche den Vorgang sehr gut nachverfolgen, Jasminreiscreme, Kaviar und Misoperlen vervollständigen das Gericht.

Jakobsmuschel „Guatemala“ –
mit Tamarillo, Avocado, Salsa & Taco
Da Kevin Fehling kürzlich ein paar Tage in Guatemala verbracht hat, durfte ein Hinweis im Menü darüber natürlich nicht fehlen.
Die norwegische Jakobsmuschel, ein überragendes Produkt, war meisterhaft gegart und von außergewöhnlichem Geschmack. Hinzu gesellte sich ein Krustentierfond mit etwas Rum und braunem Zucker, der die Muschel ebenbürtig begleitete. Auf einem Extrateller wurde ein kleiner Taco gereicht.

Rehrücken
mit Thaicurrycreme, Ingwer-Hollandaise, Mango & Basilikumjus
Jasminreis, Thaimango, Sanddorn, sind weitere Zutaten für ein grandioses Gericht.
Der Rehrücken, für sich alleine genommen, ist schon tadellos. Hinzu kommen gekonnt ausbalancierte Frucht- und Säurenoten sowie etwas Schärfe, die dem Gericht eine besondere Vielschichtigkeit verleihen.

FAZIT:
Um Kevin Fehling gerecht zu werden, muss man etwas ausholen, mit zwei, drei Worten ist dies nicht getan.
Der Hang zum Perfektionismus, ist sicherlich nicht verwunderlich sondern eher erwartbar. Erkennbare Detailverliebtheit, ohne sich in Kleinteiligkeit zu ergehen und eine doppelte Prise Leidenschaft, so könnte man Kevin Fehling charakterisieren.
Er lässt sich gerne auf Reisen inspirieren, was jedesmal meine Erwartungen und Neugier steigert und er scheut auch keine Experimente bei der Zusammenstellung seiner Kreationen.
Die Produktqualität ist tadellos. Eine Selbstverständlichkeit, die eigentlich einer besonderen Erwähnung nicht bedarf. Nur beste Zutaten garantieren einen Genuss, der sich dem Neuling ebenso leicht erschließt wie dem weitgereisten Gourmet.
Auch das innovative Raumkonzept, man kommt so einfach nicht daran vorbei, trägt zum entspannten Genuss bei und fördert die Kommunikation mit den Tischnachbarn.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Kevin Fehling

Unser kulinarisches Jahr im Sternebereich startete im La Belle Epoque in Travemünde bei Kevin Fehling. Dort werden Sie ihn jedoch nicht mehr vorfinden. Fehling wagte den Sprung in die Selbstständigkeit und eröffnete im August dieses Jahres sein Restaurant „The Table“ in Hamburg.
Die Neueröffnung war ein Aufsehen erregender Vorfall. Ein Paukenschlag!

Ziehen wir doch einfach ein paar Quellen zu Rate:
„Es ist wohl die gastronomisch spektakulärste Neueröffnung des Jahres“ (Guide Michelin 2016).
„Mit der kompromisslosen Neuausrichtung seines Erlebniskonzepts empfängt er seit August 2015 seine Gäste in der trendigen Hafencity“ (Schlemmer Atlas)
„Hochküche als Genusstheater mit Unterhaltungsfaktor: Eine moderne glamouröse Bühne für aufregende, weltläufige Gerichte, die hier die Aufmerksamkeit bekommen, die ihnen gebührt“ (DER FEINSCHMECKER Heft 10, Oktober 2015).

Die Ausrufung zum „Restaurant des Jahres“ vom FEINSCHMECKER kann ich trotz der flotten Entscheidung in der Sache nachvollziehen.
Bei der Präsentation des neuen Guide Michelin, von der ich berichtet habe, wurde die Auszeichnung von drei Sternen für das Restaurant als so erwartet aufgenommen. Der Gault&Millau 2016 für Deutschland zieht sich mit 17 Punkten in den Schmollwinkel zurück.

Das Restaurant:
In der „trendigen“ Hafencity begeben wir uns auf einen recht untredigen Fußmarsch durch und um die Baustellen in der Shanghaiallee.

Das Restaurant ist hell, groß, modern, eine interessante Location mit Blick zur Küche und Nähe zu den Tischnachbarn. Wer möchte, kommt schnell ins Gespräch, wer seine Ruhe sucht, wird auch diese finden. Dies alles wurde in der kurzen Zeit seit der Eröffnung im August so oft beschrieben, dass man den Eindruck gewinnen konnte, die Immobilie sei der Star und nicht das Essen. Mag sein, dass Kreativität und Handwerkskunst der Fehlingschen Küche derart unumstritten sind, dass man sich bei den Berichten eher am Konzept orientiert. Dieses Konzept ist zeitgemäß, modern und einladend. Doch wer glaubt, dass allein das Ambiente eine gewisse Zwanglosigkeit und Lässigkeit einkehren lässt, liegt falsch. Wer es leger und lässig mag, muss hierzu seinen eigenen Beitrag leisten. Je internationaler das Publikum ist, umso näher ist man der entspannten Atmosphäre. Die Küchencrew ist mit der streng choreographierten Performance zu sehr beschäftigt um die Stimmung auch noch aufzulockern und die distinguierten Hamburger Gäste tauen ohnehin nur langsam auf.

Das Restaurant ist eine gelungene Alternative zum traditionellen Gourmetrestaurant. Es fällt mir jedoch noch immer schwer zu glauben, dass dies wegweisend für die moderne Sternegastronomie sein wird. Warum auch. Vielfalt ist angesagt. Darin liegt doch die eigentliche Bereicherung. Vielleicht mag die Zukunft mich widerlegen.

Das Menü:
Matjesbrötchen
Hummer „Thermidor“
Hamachi „Japanisch“
Geflämmter Saibling, Tatar & Kaviar
Wagyu-Bun

Jakobsmuschel „Wiener Art“ Gänseleber “Tom Kha Gai”
mit Garnele & Mango

Bouillabaisse auf 3 Arten

Trüffelei mit Kalbsgraupen, Pilzen & Dashi

Challans Entenbrust „Sushi“
mit Kimchi-Maki, Ingwer-Hollandaise & Sojajus

Dattel
mit Lorbeereis, Safranperlen, Kumquat & Hummuscreme

“Wundertüte”
mit Lavendel, Blaubeere, Sternanis & Kardamom

Pina Colada Macaron
Martini Cocktail mit Olive

Technische Perfektion, handwerkliche Präzision, kreative Intuition und eine durchdachte Organisation verbinden sich zu einem einzigartigen Genusserlebnis.
Dabei darf man nicht bierernst auf die Teller starren, so manches kommt eher augenzwinkernd daher.
Die Grundlagen französischer Klassik werden in einem wahren Fusionsfeuerwerk zeitgemäß präsentiert.
Auf nach Hamburg! Übrigens, Kevin Fehling arbeitet mit CHROMA HAIKU Kuroushi Kochmesser.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Vendôme ist bestes Restaurant Deutschlands 2016

Restaurant-Ranglisten.de berichtet:

Joachim Wissler übernimmt alleinige Führung in den Restaurant-Ranglisten vor Harald Wohlfahrt, Klaus Erfort und Christian Jürgens

Das Restaurant Vendôme im Grand Hotel Schloss Bensberg in Bergisch-Gladbach ist das beste Restaurant Deutschlands. Das hat die Auswertung der aktuellen Ausgaben der wichtigsten Restaurantführer durch das Online-Portal Restaurant-Ranglisten.de ergeben. „Ich gratuliere Küchenchef Joachim Wissler zu diesem Ergebnis. Er ist unbestritten seit Jahren die Speerspitze der kreativen deutschen Küche“, sagt der Geschäftsführer von Restaurant-Ranglisten.de, Hannes Buchner.

Die Führung ist allerdings hauchdünn: Auf dem zweiten Platz folgen punktgleich das GästeHaus Erfort in Saarbrücken und die Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Zusammen mit dem Vendôme hatten die beiden Restaurants jahrelang die Restaurant-Rangliste angeführt. Zu den beiden nun zweitplatzierten Restaurants stößt mit gleicher Punktzahl das Restaurant Überfahrt in Rottach-Egern. „Das Trio repräsentiert die große Bandbreite der deutschen Top-Küche: von der klassisch orientierten Küche Harald Wohlfahrts über die modern interpretierte französische Küche Klaus Erforts bis hin zum eigenständigen Stil von Christian Jürgens“, sagt Hannes Buchner.

Die Verschiebung an der Spitze der Rangliste ist auf eine Neugewichtung der Noten der Restaurantführer zurückzuführen, die in die Auswertung einfließen. Der Gusto vergibt seit der Ausgabe 2015 zusätzlich zur Höchstnote von 10 Pfannen noch einen Bonus-Pfeil. „Diese neue Notenstufe haben wir nun stärker berücksichtigt als im vergangenen Jahr“, erklärt der Betreiber von Restaurant-Ranglisten.de, Hannes Buchner. Die Kompetenz des Gusto ist bei Köchen und Gourmets unbestritten, insofern ist es für Restaurant-Ranglisten.de folgerichtig, diese Differenzierung auch bei der Berechnung der Rangliste abzubilden.

Neu in die Top10 kann Steinheuers Restaurant in Bad Neuenahr-Ahrweiler aufrücken. Es nimmt den Platz des La belle Epoque in Travemünde ein, das seit dem Weggang von Kevin Fehling geschlossen ist. Kevin Fehling hat es mit dem von ihm im August eröffneten Restaurant The Table in Hamburg auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Damit ist er auch der Aufsteiger des Jahres in den Restaurant-Ranglisten.

Den größten Sprung innerhalb der hundert besten Restaurants hat Küchenchef Paul Stradner im Brenners Park-Restaurant in Baden-Baden erreicht. Er verbesserte sich dank der Aufwertung in gleich fünf Restaurantführern von Platz 74 auf Rang 36. Ähnlich deutlich steigerte sich Jan Hartwig im Atelier in München, er kletterte vom 50. auf den 21. Platz. Das Frankfurter Restaurant Lafleur (Platz 38) machte zwar noch einen deutlich größeren Sprung nach oben, der neue Küchenchef Andreas Krolik hatte aber bereits an seiner alten Arbeitsstelle im Frankfurter Tigerpalast ähnliche Bewertungen erreicht, die er in seinem neuen Restaurant direkt bestätigen konnte.

Neu in den Top100 ist das Berliner Restaurant Horváth, das den 72. Platz erreicht. Dies überrascht nicht, da gleich vier Guides ihre Noten für Küchenchef Sebastian Frank angehoben haben. Außerdem steigen in die Top 100 die Restaurants L.A. Jordan (Deidesheim, Platz 76), ammolite – The Lighthouse Restaurant (Rust, Platz 77), Opus V (Mannheim, Platz 85), Frühsammers (Berlin, Platz 91), Dichterstub’n (Rottach-Egern, Platz 95), Christians (Kirchdorf, Platz 98), Le Gourmet (Heidelberg, ebenfalls Platz 98) auf.

Auf Restaurant-Ranglisten.de können Sie ab dem 14.12.2015 die BETA-Liste für alle Restaurants einsehen. Die komplett überarbeitete Rangliste für 2016 geht dann uneingeschränkt im Januar online. Mitglieder können schon ab 14.12. alle Bewertungen der Guides einsehen

www.restaurant-ranglisten.de

THE TABLE – Kevin Fehling

Höchste Auszeichnung im renommierten Guide Michelin für Kevin Fehling – Perrier-Jouët Lounge zeigt neue « Einblicke » in die Drei-Sterne Küche

Drei Sterne für Hamburg !
Der wichtigste Restaurantführer, der Guide Michelin, zeichnet Kevin Fehling nur drei Monate nach der Eröffnung seines neuen Restaurants „The Table – Kevin Fehling“, erneut mit den höchst begehrten und äußerst selten verliehenen
Drei-Michelin Sternen aus.

Ein absolutes Novum für die Hamburger Gastronomieszene, da diese Auszeichung, seit dem Erscheinen des Guides in den letzten 50 Jahren, keinem Hamburger Restaurant verliehen wurde.
Kevin Fehling bestätigt somit seine im Restaurant La Belle Epoque gezeigte Leistung und nimmt erneut seinen verdienten Platz unter den zehn besten Köchen Deutschlands ein.

Fehling möchte jedoch mehr sein als nur ein guter Gastronom, er will Neues schaffen und die Grenzen des Bekannten durchbrechen und erweitern.
Dafür ändert er vieles so radikal, dass oft von einem Aufbruch in eine neue Welt der Spitzengastronomie gesprochen wird. « Die Sterne liegen auf dem Teller », sagt Fehling und verzichtet im Restaurant auf vieles was bisher in vergleichbaren
Gourmet-Restaurants als unabdingbar galt. Die Wände zeigen den nackten Beton, als wäre man fast noch im Rohbau. Man verzichtet bewusst auf schwere Tischdecken und Silberbesteck, sogar auf jeglichen luxeriösen Prunk an den Wänden.
Es gibt nur einen Tisch, der die Küche gekonnt umkurvt und der bis zu 20 Gäste des Abends hautnah an der Kunst Fehlings und seiner Küchenmannschaft teilhaben lässt. Ein einmaliges Szenario, wenn seine hochkomplexen Gerichte mit einer
unglaublichen Präzision angerichtet werden. Die absolute Nähe zu den Köchen und dem Service, der durch den langjährigen Weggefährten, Sommelier & Restaurantleiter David Eitel, gefühlvoll und mit viel Charme geboten wird, ist in Deutschland
bisher einzigartig. « Ich möchte mit meinem Konzept neue internationale Maßstäbe setzen und in Hamburg eine weltoffene Kreativküche präsentieren », erklärt Kevin Fehling und möchte mit seinem Restaurant in der
Hafencity neben seinen treuen Stammgästen, auch eine neue Generation von Gourmets begeistern und gewinnen.

Wie viele Spitzenköche in der Welt arbeitet auch Fehling mit den handgeschmiedeten HAIKU Kuroushi Kochmessern von CHROMA Cnife .

Mit der Wahl des Champagnerhauses Perrier-Jouët als Partner, kommen die Gäste nicht nur in den Genuss von edlem Champagner zum Start der Menüfolge, sondern haben auch die Möglichkeit das tolle Ambiente von
The Table in der Perrier-Jouët Lounge zu erleben. Mit einem exklusiven und extra designten Perrier-Jouët « Table », befindet sich die Lounge auf der Empore über der Küche und bietet dem Gast somit einen weiteren,
bisher unbekannten Blick auf die Sterneküche.

Stephan Schmidt, Marketing Manager der Prestige Selection von Pernod Ricard Deutschland, fasst seine Begeisterung in Worte: « Wir gratulieren Kevin Fehling und seinem Team ganz herzlich zu drei Michelin-Sternen.
Es ist nicht nur eine fantastische Auszeichnung für Hamburg, sondern wertet die gesamte Gastronomieszene in Deutschland auf und wird auch international für Anerkennung und Aufmerksamkeit sorgen. Wir freuen uns sehr,
dass wir mit Perrier-Jouët aus unserer Prestige Selection, ein starker Partner dieses ganz besonderen Restaurants sein dürfen und den Gästen zu den kulinarischen Kreationen die passende Champagner Begleitung bieten können. »

www.thetable-hamburg.de/

Gusto Deutschland 2016

Der Gourmetführer Gusto testet jedes Jahr anonym und unabhängig Restaurants in ganz Deutschland und zeichnet die besten Küchen aus. Im Laufe der 48. Kalenderwoche erscheint die neue Ausgabe für 2016 zunächst exklusiv online – das gedruckte Buch folgt wie immer Mitte Dezember.

Sebastian Frank aus dem Horváth in Berlin wird von Gusto zum Koch des Jahres ausgezeichnet und bekommt für seine extrem eigenständige Kreativküche erstmals 9 Pfannen. Zwei Köche steigen mit ihren Restaurants neu in den Rang der am höchsten bewerteten Küchen auf: 10 Pfannen für die Küchen von
Jan Hartwig im Atelier in München und Christoph Rüffer im Haerlin in Hamburg. Der aus Travemünde nach Hamburg gewechselte Kevin Fehling konnte die bereits in den letzten beiden Jahren im La Belle Epoque erkochten 10 Pfannen auch in seinem neuen Restaurant The Table Kevin Fehling in der Hafencity verteidigen. Hendrik Otto bekommt mit dem Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin mit 10 Pfannen plus Bonuspfeil erstmals die Maximalbewertung. Diese wurde ihn der Ausgabe 2016 nur für drei weitere Küchen vergeben. Alle weiteren Bewertungen werden erst in der KW 48 auf gusto-online.de veröffentlicht.

Kurz vor Veröffentlichung der neuen Ausgabe wurde nun auch Gusto eine großartige Auszeichnung zuteil: im Rahmen der alljährlichen Kompetenz-Umfrage der Fachzeitschrift „Sternklasse“, die in Kooperation mit der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste durchgeführt wird, wählte die Gastronomiebranche den Newcomer unter den bundesweiten Restaurantführern jetzt auf Platz 2. Zur Bewertung standen Kompetenz, Sorgfalt, Unabhängigkeit, Seriosität, Zuverlässigkeit und Informationsgehalt.

Das Ergebnis zeigt, dass sich der Guide, der erstmals im Jahr 2011 für ganz Deutschland erschienen ist, in den Augen von Deutschlands Gastro-Elite als feste Größe gleich nach dem internationalen Michelin-Führer etabliert und sogar namhafte Titel wie „Gault & Millau“ oder „Der Feinschmecker“ abgehängt hat. Über 5.000 Gastronomen, Hoteliers und Köche waren in diesem Herbst wieder wahlberechtigt.
Gusto-Herausgeber und Redaktionsleiter Markus Oberhäußer freut sich außerordentlich über das Ergebnis, das in der Dezember-Ausgabe von Sternklasse veröffentlicht wird. „Binnen kürzester Zeit haben wir nach Meinung von Deutschlands renommiertesten Köchen und Gastgebern Konkurrenten abgehängt, die sich schon seit Jahrzehnten auf diesem Markt etablieren konnten. Uns gibt es erst seit ein paar Jahren. Manche kennen uns vielleicht noch nicht mal. Das ist eine tolle Anerkennung für unser ganzes Team“.

Gusto Deutschland 2016 erscheint als Online-Ausgabe (www.gusto-online.de) in der 48. KW und als gedrucktes Buch ISBN 978-3-938662-35-9 Mitte Dezember.

Neuseelandhirsch bringt südpazifische Leichtigkeit in die Wildsaison

Während hier die Temperaturen sinken und herbstliche Klassiker auf Speisekarten in ganz Deutschland Einzug halten, bereitet sich der Neuseeländer auf den Sommer vor. Dort kennt man weder deftiges Hirschgulasch mit Knödeln noch Hirschmedaillons mit Preiselbeeren und Rahmsoße. Stattdessen kommen moderne, leichte und spannende Variationen mit Neuseelandhirsch auf den Tisch.

Hirsch vom Grill? In der Pastasoße? Asiatisch? Was in Deutschland noch für hochgezogene Augenbrauen sorgt, ist in Neuseeland ganz normal. Der neuseeländische Spitzenkoch Graham Brown, der als kulinarischer Botschafter um die Welt reist und unter anderem so hochkarätige Veranstaltungen wie die Hochzeit des Maharajas von Udaipur bekocht hat, sagt: „Am liebsten mag ich Neuseelandhirsch pur, medium-rare mit ein bisschen Salz. Schwere Soßen braucht man nicht!“

Auch Kevin Fehling, der kürzlich mit der Eröffnung seines ersten eigenen Restaurants The Table in Hamburg für Aufsehen sorgte, besuchte Neuseeland vor einiger Zeit selbst, um sich von den Lebensbedingungen der Hirsche vor Ort zu überzeugen. Besonders die einheimische Zubereitung hinterließ Eindruck: „Ich finde es sehr spannend, dass Neuseelandhirsch dort häufig roh serviert wird, beispielsweise als Tatar mit mariniertem Gemüse oder als Carpaccio.“

Der italienische Sternekoch Carmelo Greco liebt Neuseelandhirsch als Chateaubriand, Bolognese oder generell als Alternative zu Rind oder Kalb. „Ich verwende das Fleisch gern für eine innovative Version von Vitello Tonnato mit dünn geschnittener Hirsch-Oberschale.“ Eine der beliebtesten Zubereitungsarten der Neuseeländer ist und bleibt das BBQ. Wer sich also von der deutschen Kälte nicht abschrecken lässt und das neuseeländische Premium-Rotwild wie ein echter Kiwi erleben möchte, verlängert einfach die Grillsaison. „Kurz und heiß, das ist dabei das Geheimnis“, so BBQ-Experte Ralf Bos, „die Oberfläche sollte leicht karamellisieren.“ So behält das Produkt seinen charakteristischen Geschmack. Anschließend wird es bei indirekter Hitze fertiggegart.

www.neuseelandhirsch.de

Kevin Fehling erhält drei Sterne

Wenn das mal keine Sensation ist! Kevin Fehling erhält mit seinem Hamburger Restaurant THE TABLE auf Anhieb drei Michelin Sterne! Sebastian Frank vom Restaurant Horvath in Berlin erhält den 2. Stern.

Kevin Fehling eröffnete erst am 01. August das „The Table“ in Hamburg.
Dass das neue Restaurant des 37-Jährigen nicht den gewohnten, steifen Klischees der herkömmlichen „Gourmettempel“ folgt, war abzusehen, doch sein in sich stimmiges Restaurantkonzept setzte neue Maßstäbe für Genießer. Die üblichen, getrennten Sitzgruppen gehören im Restaurant des Dreisternekochs der Vergangenheit an: In seinem Feinschmeckerdomizil findet man einen einzelnen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz, an welchem rund 20 Personen Platz nehmen und die gewohnt perfekte Küchenstilistik des Drei-Sterne Koches genießen können. Dank der geschwungenen Form des Tresens sind variable Einteilungen in unterschiedlich große Sitzgruppen möglich. Das markante, in dieser ausgearbeiteten Form einzigartige Wohnzimmer-Ambiente vermittelt Leichtigkeit und positioniert sich fernab starrer Etikette. Kevin Fehling dazu: „Im „The Table“ soll sich der Gast wie zu Hause fühlen – das ist die eindeutige Message, die das richtungsweisende Innendesign vermitteln soll. Natürlich liegt dennoch ein Hauch Luxus in der Luft aber ohne den Gast zu erdrücken und in ein bestimmtes Muster zu zwängen.“ Darüber hinaus kann jeder Gast die Fertigkeiten der Köche beim Anrichten der Speisen beobachten, denn von jedem Sitzplatz hat man einen guten Blick in die offene Küche. Hier wird man dem eingespielten Küchenteam Kevin Fehlings zusehen können, denn nicht nur Maître und Sommelier des „La Belle Epoque“ David Eitel begleitet Kevin Fehling nach langjähriger, beruflicher Zusammenarbeit. Die Küchenausrichtung soll, so verspricht der talentierte Sternekoch Kevin Fehling, „von gewohnter Perfektion sein und Weltoffenheit, Kreativität und Können repräsentieren“.

Reservierungen in Kevin Fehlings einzigartigem Restaurant im pulsierenden Trend- Quartier der Hafenmetropole sind auf der Webseite www.the-table-hamburg.de möglich.

Weitere Ergebnisse des Guide Michelin werden wir heute spätestens ab 12 Uhr auf unserer Facebook Seite bekanntgeben!
https://www.facebook.com/gourmetreport/

Hier jetzt alle Links zum Guide Michelin 2016:

Das erste Gerücht: http://www.gourmet-report.de/artikel/346967/Kevin-Fehling-erhaelt-drei-Sterne/

Berlin sahnt ab: http://www.gourmet-report.de/artikel/346971/Sterneregen-fuer-Berlin/

Die Liste aller neuen Michelin Sterne (inoffiziell):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346972/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

jetzt offiziell mit Bestätigung: http://www.gourmet-report.de/artikel/346973/Offiziell-der-Michelin-Guide-2016/

Alle neuen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346974/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

Alle gestrichenen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346975/Alle-gestrichenen-Sterne-Michelin-2016/

Die Liste aller 1 Sterne-Restaurants 2016 nach Bundesländern:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416473743124

Die Liste aller 2 Sterne-Restaurants Michelin 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416471418124

Die Liste aller 3 Sterne-Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416470783124/

Statistik Michelin 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416463278124/?type=3