Roland Füssel

Discover New Culinary Landscapes – Unter diesem Motto veranstaltet die World Gourmet Society seit 2014 jährlich ein Festival. Hierfür kreieren teilnehmende Küchenchefs aus der ganzen Welt mit einem Menü ihre eigene Interpretation neuer kulinarischer Landschaften, die sie während der Festivalmonate in ihren Restaurants präsentieren. Das Restaurant Sèvres im Grandhotel Hessischer Hof ist in diesem Jahr wieder mit einem ausgefallenen Menü dabei. Noch bis zum 31. Oktober 2016 genießen Gäste und interessierte Gourmets in Frankfurt die Kreationen des Küchenchefs Roland Füssel.

Nach einem Gruß aus der Küche können die Gäste eine bunte Vorspeise mit Makrele an Frankfurter Kräutern, Rote Beete und Pökelfleisch genießen. Der Zweite-Gang besteht aus einer Zwiebelsuppe mit Bonitoflocken und einem geräucherten Medaillon vom Thunfisch, gefolgt von einem confierten Störfilet, serviert an Steckrübe und Kohlrabisud. Anschließend wird ein Mirabellensorbet, verfeinert mit Vanille gereicht. Der Hauptgang besteht aus Rehrücken, Quitte, Yuzu, schwarzer Walnuss und Mandelbällchen. Abgerundet wird das Menü von Küchenchef Roland Füssel und seinem Team von Rohmilch Käse von Maître Affineur Tourrette an verschiedenen Chutneys oder Pfirsich-Buttercrème, Holunderbeerensud, Blaubeersorbet und Bitterschokolade. Das Sechs-Gang-Festival-Menü von Frankfurts einzig privat geführtem Luxushotel ist inspiriert von regionalen Spezialitäten, neu interpretiert mit Einflüssen der asiatischen und südamerikanischen Küche.

„Wir freuen uns sehr, dieses Jahr wieder am World Gourmet Society Festival teilzunehmen. Mit unserem Menü wollen wir der Welt die regionale hessische Küche vorstellen und zeigen, wie sich diese modern und raffiniert mit anderen kulinarischen Landschaften verknüpfen lässt“, sagt Küchenchef Roland Füssel.

Für 87 Euro pro Person kommen Gäste im Oktober im Restaurant Sèvres in den Genuss seines Festivalmenüs. Dieses kann unter der Telefonnummer +49 (0)69 75402927 reserviert werden. Eine Übernachtung im Grandhotel Hessischer Hof ist unter dem Code „Word Gourmet“ zu einem Spezialpreis ab 169 Euro im Einzelzimmer und ab 199 Euro im Doppelzimmer inklusive Frühstück buchbar.

Für das Grandhotel Hessischer Hof ist es nach 2014 die zweite Teilnahme am World Gourmet Society Festival. Aus Deutschland werden neben dem Grandhotel Hessischer Hof noch die Drei-Sterne-Restaurants „aqua“ aus Wolfsburg und „la vie“ aus Osnabrück mit einem Menü vertreten sein. Insgesamt gibt es 17 Teilnehmer weltweit. Botschafter des Festivals ist der britische Restaurantkritiker Andy Hayler, der als erster und bisher einziger Mensch in allen Drei-Sterne-Restaurants der Welt dinierte.

Da interessierte Gourmets in der Zeit des Festivals nicht alle teilnehmenden Restaurants besuchen können, präsentiert die World Gourmet Society in einem „Online-Reiseführer“ die Restaurants sowie ihre Küchenchefs auf ihrer Webseite und stellt die Menüs zum Download zur Verfügung. Das Menü von Roland Füssel finden Interessierte unter dem folgenden Link: http://media.hotelwebservice.com/media/hessischerhof/docs/world_gourmet_society_festival_2016_002.pdf

www.world-gourmet-society.com

Kulinarischer Eventkalender Seiser Alm

Die Ferienregion Seiser Alm serviert Feinschmeckern auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Menü an kulinarischen Veranstaltungen. Als köstlicher Begleiter zu den feinsten Leckerbissen Südtirols gibt es das eindrucksvolle Dolomiten-Panorama stets gratis dazu.

Berglertafel: Tafelrunde mit zauberhaften Momenten
Rosa, Orange, Rot – die schlanken Türme und Zinnen des Rosengartens scheinen in Flammen zu stehen: Es gibt wohl keinen besseren Aussichtspunkt, um das Alpenglühen in seiner vollen Schönheit zu sehen, als die Proa, eine Almwiese vor der Kulisse des Rosengartens in Tiers. Inmitten dieses traumhaften Naturschauspiels, um das sich so manche Sage des Zwergenkönigs Laurin rankt, findet am 21. Juli 2016 die „Berglertafel“ statt. Südtiroler Köche verzaubern rund 170 Gourmets mit einem erlesenen Fünf-Gänge-Menü mit typischen Tierser Gerichten an einer über 100 Meter langen, weiß gedeckten Tafel. Für 2016 sind die Plätze bereits ausgebucht, Tischreservierungen für die Berglertafel 2017 werden ab dem 15. Januar 2017 entgegengenommen. Weitere Informationen finden Interessierte online.
www.seiseralm.it/de/urlaub-suedtirol/highlights/14-berglertafel.html

Geschichtsträchtiges Mahl vor historischer Kulisse bei der Krausentafel
Am 29. Juli 2016 lädt Kastelruth bei der „Krausentafel“ zu einem geschichtsträchtigen Mahl vor historischer Kulisse ein. Gespeist wird auf dem Kofel, dem Kastelruther Kalvarienberg, der in seiner heutigen Form auf das Adelsgeschlecht der Krausen zurückgeht. Vor dieser historischen Kulisse nehmen die Herren von Kastelruth die Teilnehmer in Empfang. Zwei Stationen entlang des Weges laden zum gemütlichen Aperitif bei Wein und Häppchen aus Südtirol. Fanfarenbläser begleiten die Gesellschaft hinauf zum Kofel, wo ein schmackhaftes Menü unter freiem Himmel serviert wird. Abgerundet wird der kulinarische Sommerabend durch musikalische Begleitung.
www.seiseralm.it/de/urlaub-suedtirol/highlights/47-krausentafel.html

Traditionelle Genießer-Events im Herbst
Das „Völser Kuchlkastl“ in Völs am Schlern ist seit fast vierzig Jahren der kulinarische Höhepunkt des Herbstes in der Ferienregion Seiser Alm. Liebhaber bodenständiger, regionaler Küche kommen voll auf ihre Kosten, wenn die Völser Wirtsleute vom 1. bis 31. Oktober 2016 den Kochlöffel schwingen. Sie bereiten Originelles nach alten Rezepten auf verfeinerte Art zu. Ihr Motto: Alte Gerichte werden neu interpretiert und mit Liebe aufgetischt.
www.seiseralm.it/de/urlaub-suedtirol/highlights/1-voelser-kuchlkastl.html

Weitere Informationen zur Ferienregion Seiser Alm finden Interessierte unter www.seiseralm.it

Alfred Prasad

Alfred Prasad, der Londoner Spitzenkoch mit indischen Wurzeln, ist zu Gast in Frankfurt. Für Interessierte kreiert er am 22. und 23. April 2016 im Grandhotel Hessischer Hof, dem einzig privat geführten Luxushotel der Mainmetropole, ein exklusives Vier-Gang-Menü. Prasads Crossover-Küche ist inspiriert von der Kulinarik Indiens, Süditaliens sowie Japans und setzt auf frische, saisonale Produkte. Begleitet wird das Menü von erlesenen Weinen ausgewählter Weingüter.

Alfred Prasad entdeckte schon in frühester Kindheit seine Liebe für Essen und Kochen. Er perfektionierte sein Handwerk in den edelsten Restaurants Indiens bevor es ihn 2001 nach London zog, wo er 14 Jahre für die Tamarind Gruppe tätig war. Im Alter von 29 Jahren avancierte er hier zum weltweit jüngsten indischen Michelin-Sternekoch. Derzeit baut Alfred Prasad seine eigene Restaurantkette auf und arbeitet an seinem ersten Buch.

Das Vier-Gang-Menü kostet 149 Euro pro Person einschließlich Aperitif, Wein, Mineralwasser und Kaffee. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Reservierungen werden unter der Telefonnummer +49 (0)69 7540 2927 oder per Email an entgegengenommen. Eine Übernachtung im Grandhotel Hessischer Hof ist ab 155 Euro im Einzelzimmer und ab 175 Euro im Doppelzimmer buchbar. Die Preise verstehen sich inklusive Frühstück.

Biedlingmaier trifft …

Das Hotel Bülow Palais im Dresdner Barockviertel startet eine neue Veranstaltungsreihe. Sternekoch Benjamin Biedlingmaier lädt dazu namhafte Lieferanten der Spitzengastronomie zum Dialog – und interessierte Feinschmecker zum Genießen.

Benjamin Biedlingmaier, Sachsens jüngster Sternekoch und „Aufsteiger des Jahres 2013“ (Der Feinschmecker), lädt unter dem Titel „Biedlingmaier trifft…“ zu einem neuen Veranstaltungsformat in das Sternerestaurant Caroussel im Relais & Châteaux-Hotel Bülow Palais Dresden. Gemeinsam mit namhaften Lieferanten der Spitzengastronomie gestaltet er für interessierte Feinschmecker genuss- und lehrreiche Gourmetabende zu kulinarischen Trendthemen. Der Rahmen ist bewusst locker: Der Chefkoch und die Lieferanten genießen mit den Gästen gemeinsam ein Vier-Gänge-Menü und gewähren dabei interessante Einblicke zum jeweiligen Thema. Den Auftakt bildet am 7. Mai „Wildkräuter“ mit Kräuterfachfrau Marlies Semprich aus der Sächsischen Schweiz.

„Herkunft spielt in der Gastronomie eine wichtige Rolle. Restaurantbesucher wollen heute nicht mehr nur ausgezeichnetes Essen. Sie wollen auch wissen, woher die Zutaten dafür stammen“ , sagt Ralf J. Kutzner, Direktor des Bülow Palais‘. „Im Stil eines Chef’s Table stellen wir die Menschen und Geschichten hinter den herrlichen Produkten, mit denen wir arbeiten dürfen, vor.“

Während die eingeladenen Lieferanten Fragen zu Produktphilosophie, Herstellung und Qualitätsmerkmalen beantworten, erläutert Benjamin Biedlingmaier verschiedene Zubereitungs- und Veredelungstechniken in der Sterneküche.

Auch die folgenden „Biedlingmaier trifft …“-Termine stehen bereits fest: Am 18. Juni kommt Fischlieferant Gunther Ermisch von der Forellen- und Lachszucht Ermisch aus Neustadt in Sachsen und am 8. Oktober Dry-Aged-Beef-Spezialist Rico Schlegel aus Bösel.

„Biedlingmaier trifft…“ findet im Wintergarten des Hauses statt und beginnt 19 Uhr. Der Eintritt zur ersten Veranstaltung beträgt 99 Euro pro Person inklusive des Vier-Gänge-Menüs. Eine Reservierung wird empfohlen unter Telefon +49 351 800 30 oder per E Mail unter reservierung@buelow-hotels.de.

Biedlingmaier trifft…
Donnerstag, 7. Mai 2015, 19 Uhr
Zu Gast: Wildkräuterexpertin Marlies Semprich,
Relais & Châteaux-Hotel Bülow Palais,
Königstraße 14, 01097 Dresden,

www.buelow-palais.de

Geheimnisvolle Weinverkostung



Das Weinportal CaptainCork.com ruft zur großen Blindverkostung eines Weins auf. Jeder interessierte Weinfreund darf sich bewerben und bekommt mit ein wenig Glück eine Flasche des Phantomweins nach Hause geschickt. Dann soll die Flasche, allein oder mit Freunden, verkostet werden. Dazu müssen ein paar einfache Fragen beantwortet werden. Aber insbesondere soll erratet werden, woher dieser Wein kommt.

Sogenannte Blindverkostungen sind selbst für professionelle Weinverkoster ein große Herausforderung. Aber gerade das macht Spaß, denn häufig liegen die Meinungen und Eindrücke, wenn das Etikett nicht bekannt ist, nicht weit auseinander.

„Gerade dieser demokratische Aspekt der Weinbewertung ist uns wichtig. Die Zeit der großen Weinjuries ist vorbei. Der „normale“ Weinkonsument soll entscheiden, was ihm schmeckt“, sagt Maximilian Fluegge von CaptainCork.com im Gourmet Report Gespräch.

Hier geht es zur Anmeldung, um eine Flasche zu erhalten:
http://www.captaincork.com/matrosentrinken-leser-verkosten-rotwein-phantomwein

Miami Spice Month

Bereits zum 13. Mal heißt es beim „Miami Spice Month“ Schlemmen auf höchstem Niveau und zum kleinen Preis: Bis 30. September 2014 können Genießer in rund 150 ganz unterschiedlichen Restaurants der Sonnenmetropole jeweils dreigängige Menüs verkosten und dabei kräftig sparen. Auf einer eigens dafür eingerichteten Website finden Interessierte eine Liste der teilnehmenden Lokale. Das Lunch-Menü kostet pauschal 23 Dollar (etwa 17 Euro), beim Dinner fallen 39 Dollar (circa 30 Euro) an.

Während sich die auf dem Festland gelegenen Viertel Downtown, Wynwood oder Midtown in den letzten Jahren rasant zu kulinarischen Hotspots entwickelt haben, erfindet sich auch die Gastro-Szene in Miami Beach immer wieder neu. Hier sind alle Liebhaber der gehobenen Küche bestens aufgehoben. Edel speisen zum Beispiel die Gäste auf der Terrasse des BLT Steak mit Blick auf Palmen und Meer, hoch über den Dächern im Juvia oder im Garten des französisch angehauchten Bistros WD 555.

Das jüngere, einheimische Publikum zieht es verstärkt in die angesagten Viertel auf dem Festland. Empfehlenswert ist beispielsweise ein Stopp im The Cypress Room, einem im Stil der Zwanziger Jahre gehaltenen Lokal mit Spezialitäten aus aller Welt im Design District oder dem Sugarcane Raw Bar Grill in Midtown.

Kleiner Tipp für Entdecker: Wer einen Tisch in einem der vielen Fisch-Restaurants am Miami River reserviert, kommt in den Genuss von typischen Gerichten wie Ceviche oder fangfrischem, gegrillten Fisch und kann bei einem Pisco Sour den Blick über die Biscayne Bay schweifen lassen.

Weitere Informationen zum „Miami Spice Restaurant Month“ sowie eine aktuelle Liste aller teilnehmenden Restaurants finden Interessierte unter www.iLoveMiamiSpice.com

Ausgekocht! ARD stellt „Mälzer kocht“ ein

Der sympathische Pinneberger Tim Mälzer wollte auf der ARD eine seriösen Kochshow zeigen – das interessierte aber nur 3,9 % der 14-49 Jährigen – ARD gibt Mälzer stattdessen Moderatoren Rolle

Wie Uwe Mantel von DWDL berichtet, wird Mälzer am Montag um 20.15 Uhr Moderator von „Lebensmittel Check“.

Tim Mälzer hat 5 Jahre lang auf der ARD gekocht.

Alles über Tim Mälzer: www.gourmet-report.de/archiv/tim+maelzer

Trüffeljagd in Ungarn

Trüffel. Auch in Ungarn gelten die teuersten und kulinarisch wertvollen Pilze als Delikatesse und werden seit mehreren Jahrhunderten dort gesammelt. Mit qualifizierten Pilzkennern geht es jedes Jahr Mitte Oktober auf Trüffeljagd. Nach getaner Arbeit wartet schließlich eine Geschmackexplosion auf die Teilnehmer, denn im Anschluss zeigen erfahrene Köche, wie man die Edelpilze richtig zubereitet.

Trüffel – von französisch „truffle“ – wurden früher mit der Hilfe von Schweinen gesucht. Das hat sich geändert: Heutzutage wird der beste Freund des Menschen für die Jagd eingesetzt. Speziell auf das Erschnüffeln von Trüffeln trainierte Hunde tragen dazu bei, dass die „Schatzsuche“ am Ende des Tages erfolgreich ist.

Auch Freunde des guten Geschmacks und Hobby-Sammler haben die Chance, bei einer traditionellen Trüffeljagd live dabei zu sein. Seit 1997 gehen Interessierte jedes Jahr Mitte Oktober im Szalajka-Tal, nordöstlich von Budapest, mit qualifizierten „Trüffeljägern“ auf die Pirsch. Während der Touren treffen die Teilnehmer auf einen märchenhaften Wasserfall, ein Freilichtmuseum im Wald, Forellenteiche und auf den unter Naturschutz stehenden Urbuchenwald. Bei Istállóskő besichtigen die Wanderer darüber hinaus eine von Vorzeitmenschen gebaute und genutzte Höhle.

Nach einer erfolgreichen Suche freuen sich die Feinschmecker auf den unvergleichlichen Geschmack verschiedenster Trüffel-Variationen. Ob zu Fisch, Pasta oder in Fleischgerichten – Trüffel geben jedem Gericht das gewisse Etwas und sorgen für Gaumenfreunden pur.

Wer von den Edelpilzen einfach nicht genug bekommen kann, besucht im Anschluss den Trüffel-Markt im Szalajka-Tal, wo die Delikatesse rein oder verarbeitet angeboten wird. Beim Landeswettbewerb der Trüffelhunde erfahren die Besucher alles rund um die fleißigen Helfer und fiebern mit, welcher Vierbeiner das Rennen macht.

Wer unabhängig von der Trüffeljagd die Umgebung rund um das Szalajka-Tal erkunden möchte, kann auf fahrbare Untersätze zurückgreifen oder hoch zu Ross die Natur entdecken: Die Route kann alternativ mit einer Schmalspurbahn bezwungen oder der Wald auf einem Pferd durchquert werden. Pferdekutschen sind ebenfalls im Einsatz. Zur kalten Jahreszeit lassen Pferdeschlitten Wintermärchen wahr werden. Pferdenarren haben außerdem die Möglichkeit, das einzige staatliche Lipizzaner-Gestüt der Region zu besichtigen.

Weitere Informationen unter http://www.menesgazdasag.hu/en/

Port Culinaire und Michelin

„Beide Unternehmen verfolgen das gleiche Ziel“, erklärt Michael Hottner, Leiter MICHELIN Restaurants Deutschland, und ergänzt: „Mit unseren Serviceangeboten wollen wir gute Restaurants fördern und dazu beitragen, dass kulinarische Hot-Spots bekannt werden und den verdienten Zulauf an Gästen erhalten.“

Das Symposium CHEF-SACHE ist ein Zusammenschluss von engagierten Chefs, Unternehmen und Medien. Gemeinsam arbeiten sie mit großer Leidenschaft daran, die Situation der ambitionierten Gastronomie in Deutschland grundlegend zu verbessern und ihr Renommee im Ausland zu steigern. Diese Ziele unterstützt MICHELIN Restaurants mit voller Überzeugung und ist deshalb erstmals bei der CHEF-SACHE mit von der Partie.

„Wir werden in diesem Jahr gemeinsam mit Michelin zu der Veranstaltung laden“, so Thomas Ruhl. Weiter führt er aus: „Schon als junger Mann, damals noch als neugieriger Gast, begab ich mich auf die Suche nach guten Restaurants. Der Guide MICHELIN war von Anbeginn mein Wegweiser. Seine Bewertungen schätze ich, und seine Entscheidungen finde ich korrekt. Dass wir nun mit MICHELIN Restaurants kooperieren, empfinde ich als große Freude. Synergieeffekte sind garantiert.“

Port Culinaire wird mit seinen Medien die stark wachsende Internetplattform http://restaurant.michelin.de und die Mobile App unterstützen und empfehlen. Im Gegenzug können kulinarisch Interessierte bald exklusive Beiträge von Port Culinaire im Magazinteil von MICHELIN Restaurants lesen.

Den wesentlichen Inhalt der MICHELIN Restaurants-Seite bildet eine Restaurantsuchmaschine mit leicht verständlichen Funktionen. Auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant für den jeweiligen individuellen Bedarf können Benutzer nach Küchenstil, Ort, Budget oder auch Michelin-Ranking filtern. Jedes Restaurant kann sich auf dieser Seite anmelden, um neue Gäste zu gewinnen. Auch die Restaurants aus dem aktuellen Guide MICHELIN sind enthalten. Diese empfohlenen und ausgezeichneten Adressen sind im Suchergebnis durch einen Stempel besonders hervorgehoben. Aktuelle Bewertungen und Kommentare der Nutzer vervollständigen die Einträge und erleichtern Restaurantsuchenden die Qual der Wahl.

restaurant.michelin.de
www.port-culinaire.de
www.chef-sache.eu

CookTank

Spitzenköche der „Next Generation“ trafen beim fünften CookTank von Sternefresser.de auf Journalisten, Wissenschaftler und Nachwuchstalente der Branche. „Wir wollen die Aufsteiger und Vorbilder der Gourmetszene noch besser vernetzen und nachhaltig fördern, denn sie sind die Zukunft einer ganzen Branche“, erklärt Organisator Christian Stromann das Ziel des fünften CookTanks. Die Koch- und Denkfabrik des gastronomischen Online-Magazins Sternefresser.de brachte in seiner aktuellen Auflage am vergangenen Montag aufstrebende Spitzenköche mit Vertretern aus Fachmedien und Wissenschaft zum Ideenaustausch in Frankfurt zusammen. Die große Küche der Genussakademie im Atelier 3.0 bot den idealen Rahmen für den Tag zwischen Herd, Esstisch, Fotostudio und Vortragsrunde. Erstmals konnten interessierte Leser des Mediums das Geschehen am Pass auch live mitverfolgen und den rund 40 geladenen Teilnehmern per WebCam über die Schulter schauen.

Das Thema „Next Generation“ und die Inspiration für den Nachwuchs standen nicht ohne Grund auf der Agenda. „Die Zeiten sind für die Spitzengastronomie keinesfalls rosig. Längst hat der allgemeine Mangel an Fachkräften auch die Sterneküchen erreicht und die Suche nach talentierten Jungköchen, die noch dazu gute Ideen für eine Küche von morgen haben, beschäftigt die Branche tagtäglich“, gibt Stromann zu bedenken. Deshalb habe sich die Redaktion ganz genau überlegt, wer zu diesem Thema in die Runde einladen wird. „Ausgewählt wurden junge Spitzenköche, von denen wir persönlich noch viel erwarten und die gleichzeitig das Potenzial haben, Botschafter und Vorbild für die nächste Generation von Nachwuchstalenten zu sein“, so der CookTank-Gründer.

Neben den Frankfurter Lokalmatadoren André Rickert aus dem Weinsinn und Matthias Schmidt aus der Villa Merton waren als weitere Vertreter der nächsten Generation die Sterneköche Erik Arneke und Eric Werner aus der Résidence in Essen, Hendrik Olfen aus dem La Vision in Köln, Andreas Tuffentsammer aus der Ole Deele bei Hannover, Christoph Schmah aus dem Graf Leopold in Daun, Dirk Hoberg aus dem Ophelia in Konstanz, Thomas Macyszyn aus dem Navette in Rüsselsheim und Sebastian Prüßmann aus der Villa Hammerschmiede in Pfintztal mit von der Partie.

Eine Brücke zum Nachwuchs baute auch die sogenannte Wildcard, für die sich Jungköche mit einem eigenen Rezept bewerben konnten. Aus den vielen Einsendungen wählten die Spitzenköche selbst zwei Talente aus, die die Chance bekamen, am CookTank teilzunehmen und sich mit ihrem Können zu präsentieren. Qualifiziert hatten sich der 25-jährige Lars Middendorf vom Bodensee mit einem in Butter und Heu geschmorten „8-Stunden-Sellerie“ sowie der Schweizer Sven Wassmer mit seiner Interpretation von „Erbse, Minze und Zwiebeln“.

Fachlich setzte sich die Runde diesmal mit der Aufgabe „Ein Teller nach Claude Lévi-Strauss“ auseinander. Der berühmte Anthropologe lieferte mit seiner Theorie des kulinarischen Dreiecks die Basis, Nahrungsmittel anhand ihrer drei grundlegenden Zustände roh, gegart und verrottet einzuordnen. Das Wiederentdecken und Ausschöpfen der gesamten Bandbreite dieser Garzustände bei der Zubereitung eines Produkts eröffnet neue Herangehensweisen beim Kochen und diente als Inspiration für die Gerichte des Tages. Herausgekommen sind verblüffende Teller wie „Gelbe Bete – in Lauberde gegart und Milchsäure vergoren – mit Rehbock, unreifen Holunderbeeren und Weizengrassöl“ von Zwei-Sterne-Koch Matthias Schmidt. Neben der Lévi-Strauss-Theorie widmeten sich die Fachvorträge und Diskussionen den Themen „Regionalität“ und „Vegetarische Küche“. Unterstützt wurde der CookTank darüber hinaus von Julabo Fusionchef, deren unerlässliche Sous Vide Geräte zum Einsatz kamen. Parmigiano Reggiano sorgte für die nötige Abwechslung zwischen den Verkostungen.

Offener Dialog und nachhaltige Vernetzung aller Beteiligten, um gemeinsam die Küche von morgen zu gestalten – darum geht es grundsätzlich bei den regelmäßig stattfindenden CookTanks. Fernab öffentlicher Kochevents und Gourmetfestivals findet sich so Raum zum Ideenaustausch. Neue Blickwinkel aus angrenzenden Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit oder Fotographie sowie Erkenntnisse aus der Lebensmittelforschung ergänzen die Inhalte. Für das wissenschaftliche Fundament des Formats sorgt Prof. Dr. Thomas Vilgis vom deutschen Max-Planck-Institut, der als Autor und anerkannter Nahrungsmittelchemiker die Veranstaltungen mit Fachvorträgen und wertvollem Hintergrundwissen aus der Forschung bereichert. Medienvertreter und Journalisten aus artverwandten Redaktionen im Online- als auch Printbereich tragen zum Austausch bei und nähren diesen durch ihre unabhängige Beobachtung der Branche.

Wenngleich sich die Idee bewährt hat, gilt: Stillstand ist Rückschritt. So wurde erneut das Feedback von Lesern und Facebook-Fans einbezogen, um die kulinarischen Treffen zu verbessern und für interessierte Außenstehende noch nachvollziehbarer zu gestalten. Neu ist die Einbindung von Zuschauern per Livestream, das Bereitstellen von erprobten Rezepten und Tonmitschnitten der Fachvorträge, sogenannten Podcasts, sowie die Einladung eines Zaungasts, der den CookTank und seine Teilnehmer einen Tag lang hautnah erleben durfte.

Der nächste CookTank wird erstmals außer Landes stattfinden. Am 19. August geht es dafür in die Schweiz, wo sich die Kochelite des Alpenlandes zum Gedankenaustausch im Parkhotel Vitznau einfinden wird.