METRO Accelerator und Techstars

Zweites Programm des METRO Accelerator powered by Techstars startet
am 12. September in Berlin – Zehn Startups von internationaler Jury
ausgewählt – Mehr als 600 Bewerbungen aus 65 Ländern . Förderung
von digitalen Services für Hotellerie, Restaurants, Cafes & Catering

Der METRO Accelerator powered by Techstars geht in die zweite Runde.
Dieses Mal haben sich mehr als 600 Gründerteams aus 65 Ländern für
einen der zehn begehrten Plätze im METRO Accelerator in Berlin
beworben. Das sind rund 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Im
September starteten die zehn besten Startups in Berlin und
entwickeln ihre digitalen Lösungen für die Gastronomie 2.0 in einem
dreimonatigen Programm weiter. Im Dezember präsentieren sie dann die
Lösungen potenziellen Investoren. Die Gründer werden im gesamten
Zeitraum von Mentoren aus der Branche begleitet und von METRO durch
Infrastruktur, Netzwerk und Wissen unterstützt.

„Nach dem sehr erfolgreichen Start des Accelerators vergangenes Jahr
freuen wir uns auf neue, frische Ideen. Die Innovationen der Gründer
helfen unseren Kunden und der gesamten Gastronomie- und Hotelbranche
digitaler zu werden und weiter zu wachsen“, so Olaf Koch,
Vorstandsvorsitzender der METRO AG. „Als globales Handelsunternehmen
verfolgen wir weltweit die Trends rund um die Gastronomie 2.0 und
schieben durch unseren Accelerator die Digitalisierung an.
Gleichzeitig fördern wir die Vernetzung und lassen neue Leistungen
und Lösungen für unsere Kunden Wirklichkeit werden.“

METRO Accelerator weltweit gefragt
Über drei Monate konnten sich weltweit Gründerteams, die digitale
Lösungen im Bereich Hotellerie, Restaurants und Catering (HoReCa)
entwickeln, für den METRO Accelerator bewerben. 2016 stieg die Anzahl
an Bewerber erneut an. Mehr als 600 Startups aus 65 Ländern bewarben
sich – darunter auch aus internationalen Gründer-Zentren wie den USA,
UK, Israel und Frankreich. „Die Qualität der Bewerbungen war stark,
viele Unternehmen haben bereits etablierte Produkte am Markt und
generieren Umsatz, einige sind schon profitabel. Das zeigt uns, dass
sich der METRO Accelerator als attraktive Plattform und Treiber für
die Gastronomie 2.0 etabliert hat“, sagt Jens Lapinski, Managing
Director Techstars des METRO Accelerator. „In diesem Jahr haben wir
ausschließlich Firmen in den Top 10, die mit Ihrem Produkt schon
erfolgreich in den Markt gestartet sind und wo METRO und Techstars
bei der erfolgreichen Skalierung des Geschäftes helfen können“, so
Lapinski weiter.

Idee plus Ausführung gesucht
Bei der Auswahl der zehn Teilnehmer, die in Berlin für drei Monate
einen Mentor aus der Branche, sowie Infrastruktur, Netzwerk, Zugang
und Wissen von METRO bekommen, spielt nicht nur die Geschäftsidee
eine wichtige Rolle. Bewerber müssen als Team und Unternehmer ihre
Idee am Markt etablieren können. „Wir wollen innovative Ideen, die
unternehmerisch Substanz haben. Entscheidend ist die Kombination aus
Idee, Gründungsteam, Netzwerk und der Fähigkeit das Produkt
vermarkten zu können“, betont Alexander Zumdieck, Managing Director
METRO des METRO Accelerator.

Für die Auswahl der besten Startups bilden rund ein Dutzend Experten
aus unterschiedlichen Bereichen der METRO zusammen mit hochkarätigen
Mentoren und Fachleuten des US-Partnerunternehmens Techstars eine
etwa 20-köpfige Jury. Jeder Gutachter gibt eine persönliche
Einschätzung der Personen sowie der Geschäftsidee des Startups ab.
Nach verschiedenen Auswahlstufen wurden in persönlichen Gesprächen
aus einer TOP 20-Gruppe die zehn Teilnehmer ermittelt.

www.metroaccelerator.com blog.metroaccelerator.com

Erdbeben in HAITI

Interview mit der TUI Chefreiseleiterin Sabine Switalla zur Situation in der Dominikanischen Republik

Frage: Haben die Urlauber vor Ort das Erdbeben gespürt?

Sabine Switalla: Im Urlaubszentrum Punta Cana war von dem Erdbeben auf Haiti nichts zu spüren. In Puerto Plata haben eine Handvoll Gäste berichtet, etwas bemerkt zu haben. Das Gros unserer Gäste hat tatsächlich erst aus dem Fernsehen oder durch Kurznachrichten besorgter Verwandter aus Deutschland von der Situation erfahren.

Frage: Wie ist die Stimmung vor Ort?
Switalla: Als unsere Gäste die Nachricht erreichte, haben einige den Kontakt zu uns gesucht, um Näheres über die Situation zu erfahren. Mittlerweile ist hier wieder Normalität eingekehrt.

Frage: Gibt es Einschränkungen beim Urlaub in der Dominikanischen Republik?
Switalla: Nein, denn die touristische Infrastruktur ist vollständig intakt.

Frage: Gibt es jetzt Gäste, die frühzeitig aus der Dominikanischen Republik abreisen möchten?
Switalla: Nein, bislang wurden solche Wünsche nicht an uns herangetragen. Aus meiner Sicht gibt es dafür auch keinen Grund. Hier geht alles seinen normalen Gang.

Mit Ryanair nach Faro

Die Algarve rückt dem Rest der Welt näher

Ryanair fliegt ab März 2010 wöchentlich 27 mal von europäischen Metropolen nach Faro.

Bereits Anfang März richtet der irische Lowcost-Carrier Ryanair Flugverbindungen aus 14 verschiedenen europäischen Städten nach Faro ein. Nuno Aires, Präsident der Tourismusbehörde der Algarve, bezeichnet diesen Schritt als äußerst nützliche Maßnahme für den Ausbau des touristischen Angebotes in Portugals südlichster Tourismusregion.

„Mit dieser Ankündigung rückt die Algarve dem Rest der Welt zu einem erschwinglichen Preis ein Stück näher“, kommentierte Aires erfreut die Einrichtung der 39. Ryanair-Basis. „Die neuen Verbindungen werden die Wettbewerbsfähigkeit der Algarve in den Märkten von Norwegen, Dänemark, Schweden, Frankreich und Spanien deutlich stärken.“

Bereits im kommenden Jahr will Ryanair rund 1,3 Millionen Passagiere nach Faro fliegen. Hierfür werden über 200 Millionen Euro in die Anschaffung von drei zusätzlichen Flugzeugen und die Infrastruktur der Airline am Flughafen Faro investiert.

Im einzelnen wird Ryanair von Billund (Dänemark), Eindhoven und Maastricht (Niederlande), Madrid (Spanien), Oslo (Norwegen), Stockholm (Schweden), Paris und Marseille (Frankreich), Mailand (Italien), Birmingham und Derry (Großbritannien) sowie Kerry und Knock (Irland) nach Faro fliegen.

Auch deutsche Reisende profitieren von dem Ausbau: Zu den neuen Abflughäfen gehört auch Memmingen im Allgäu.

Die Ankündigung von Ryanair kommt „zum perfekten Zeitpunkt“, so Nuno Aires, da es derzeit ein wachsendes touristisches Interesse an der Algarve gibt, das von entsprechenden Werbemaßnahmen im Rahmen des Programms „Initiative:pt“ flankiert werden.

Weitere Informationen erhalten Sie www.algarvepromotion.pt

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und liegt am südwestlichen Ende des europäischen Festlandes. Wegen ihres ganzjährig milden Klimas ist sie ein ideales Ziel für Erholungssuchende und Aktivurlauber. Neben langen Sandstränden und idyllischen Badebuchten erwarten den Besucher ein hügeliges Hinterland mit viel intakter Natur, lebhafte und geschichtsträchtige Städte, ein abwechslungsreiches Kulturangebot sowie eine hervorragende touristische Infrastruktur.

China baut Tourismus weiter aus

China baut Tourismus weiter aus

Die Volksrepublik China rechnet im Jahr 2015 mit 90 Millionen ausländischen Touristen und will verstärkt in die touristische Infrastruktur investieren.

Der Tourismus in China soll weiter gefördert und zu einer strategischen Stütze der chinesischen Volkswirtschaft ausgebaut werden. Dies beschloss der chinesische Staatsrat unter der Leitung von Ministerpräsident Wen Jiabao.

Die Zahl der ausländischen Besucher mit Übernachtung soll bis zum Jahr 2015 auf 90 Millionen steigen. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg von acht Prozent. Die Zahl der inländischen Touristen soll jährlich um zehn Prozent auf dann 3,3 Milliarden im Jahr 2015 anwachsen. Und auch China als Quellmarkt wird immer wichtiger: 83 Millionen Chinesen werden im Jahr 2015 nach Übersee reisen. Dies entspricht einer Steigerung von neun Prozent pro Jahr.

Der Staatsrat sieht darüber hinaus eine Steigerung um 500.000 Arbeitsplätze im Jahr allein in der Tourismusindustrie vor. Die Einnahmen der Branche sollen parallel dazu um zwölf Prozent jährlich steigen und der Anteil am Bruttoinlandsprodukt dann bei 4,5 Prozent liegen.

Die VR China wird dementsprechend den Zugang zum inländischen Tourismusmarkt erleichtern und Reisebüros mit ausländischer Kapitalbeteiligung erlauben. Die lokalen Tourismusbehörden wurden dazu aufgerufen, im Ausland zu investieren und für ihre Sehenswürdigkeiten zu werben.

Ein Schwerpunkt für die kommenden Jahre ist der Ausbau der touristischen Infrastruktur im ganzen Land. Es werden neue Flughäfen, Seehäfen, Autobahnen und Eisenbahnlinien gebaut. Profitieren werden Touristen dann vor allem von der Zeitersparnis zwischen zwei Sehenswürdigkeiten: Sei es dank der neuen Flughäfen oder dem neuen Netz an Hochgeschwindigkeitsbahnen, welche die wichtigsten Städte miteinander verbindet.

Ausgebaut und investiert wird vor allem in folgende touristische Routen: Seidenstraße, Shangri-La Gebiet, Drei-Schluchten-Fahrt auf dem Yangtze, Qinghai-Tibet-Bahn, Perflussdelta, Yangtze-Delta, Nordostchina und die Infrastruktur entlang der Ostküste.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt vor allem in der Qualitätssteigerung der touristischen Produkte, wie zum Beispiel der Schulung von Angestellten in der Tourismusbranche. Um den Servicestandard zu erhöhen, werden die Angestellten von Kundenzentren und touristischen Informationsständen in

Englisch unterrichtet. Auch ist der Ausbau zwischen den unterschiedlichen Bereichen Sport, Kultur, Umweltschutz und Tourismus vorgesehen. Speziellen Wert legt der chinesische Staatsrat dabei auf den Ökotourismus. Das Angebot für die Besucher soll kontinuierlich ausgebaut und erweitert werden.

Generell möchte die chinesische Regierung den Umweltschutz in den nächsten Jahren verstärkt fördern. China investiert rund 150 Milliarden US Dollar, rund 38 Prozent seines Konjunkturpakets, in den nächsten Jahren in die Förderung von umweltfreundlichen Technologien. Touristische Einrichtungen wie Hotels und Restaurants wurden angewiesen Wasser und Elektrizität zu sparen.

Internet: www.china-tourism.de

Mahlzeit – täglich gelebte Kultur

Nur eine Tür trennt den „Barnardisaal“ im österreichischen Zisterzienserstift Schlierbach von einer der traditionsreichsten Käsereien des Landes, wo der berühmte „Stinker“, der Schlierbacher Klosterkäse, hergestellt wird. Die Infrastruktur mit einem eigenem Bio-Verband und regionaler Nahversorgung bildet den Hintergrund für die Landesausstellung „Mahlzeit“. – Der Film besucht Kloster und Ausstellung.

Es ist bloß eine Tür, die das Barockjuwel des „Barnardisaals“ von der Arbeitswelt in einer der traditionsreichsten Käsereien des Landes trennt: Im Zisterzienserstift Schlierbach im oberösterreichischen Kremstal, wo der berühmte „Stinker“ – der Schlierbacher Klosterkäse – hergestellt wird, ist das so. Die Region rund um das Stift ist seit Jahrhunderten nicht nur ein maßgeblich spirituelles und kulturelles, sondern auch ein landwirtschaftliches Zentrum. Die Infrastruktur mit einem eigenem Bio-Verband und regionaler Nahversorgung bildet den passenden Hintergrund für die Landesausstellung 2009, die das Thema „Mahlzeit“ von der historischen Entwicklung des Essens über den kulinarischen Genuss der Gegenwart bis zur vielfach prognostizierten industrialisierten Ernährung in einer globalisierten Welt in den Blickpunkt rückt. Der Film von Traude Wolfschwenger und Kurt Grünwald besucht das Zisterzienserstift Schlierbach und wirft einen Blick in die Landesausstellung „Mahlzeit“.

So, 17.05. um 19:10 Uhr 3sat

Qatar Airways

Qatar Airways investiert eine Milliarde US-Dollar in den
Ausbau der Infrastruktur am Doha International Airport
Neue Transit-Einrichtung und Erweiterung des Premium-Terminals

Um den wachsenden Expansionsplänen von Qatar Airways Rechnung zu tragen, werden mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Verbesserung der Infrastruktur am Doha International Airport investiert.
Gleichzeitig gehen die Arbeiten am Multi-Milliarden-Projekt New Doha International Airport weiter.

Nach der vorgesehenen Eröffnung 2012 sollen am New Doha International Airport zunächst jährlich 24 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Diese Zahl soll vom Jahr 2015 an auf 50 Millionen steigen, wenn der Airport vollständig betriebsbereit ist.

Wegen des schnellen Wachstums des Nationalcarriers Qatar Airways aber wurden – und werden weiterhin – auch die Einrichtungen des bestehenden Airports ausgebaut. Dazu gehört die baldige Eröffnung eines völlig neuen Transit-Terminals auf dem östlichen Vorfeld mit acht Flugsteigen, Snack-Center und einem Duty-free-Shop, der von Qatar Duty Free, einer Tochtergesellschaft der Airline, betrieben wird.

Die Transit-Einrichtung ermöglicht es, Passagiere abzufertigen, die am östlichen Vorfeld ankommen und weniger als 60 Minuten Zeit bis zum Anschlussflug haben. Zurzeit nutzen alle Fluggäste noch das Hauptterminal für Ankunft, Umsteigen und Abflug – was die Umsteigezeit für Reisende mit knappen Anschlussflügen eingrenzt.

In den vergangenen zwei Jahren entstanden zudem am östlichen Vorfeld neue Parkpositionen – insgesamt sind nun 16 in Betrieb. Am Hauptvorfeld stieg die Zahl der Positionen von 16 auf 23.

Darüber hinaus wird das Premium-Terminal von Qatar Airways, das exklusiv den Gästen der First und Business Class vorbehalten ist, nach der Erweiterung des Business-Class-Bereichs im nächsten Monat über mehr als 80 Prozent zusätzliche Sitzplatzkapazität verfügen.

Ein neuer Eingang, an den die Gäste des Premium-Terminals direkt vorfahren können, ist bereits eröffnet worden. Mit dem Ausbau der Business-Class-Lounge in der ersten Etage steigt die Kapazität von 320 Sitzplätzen um 250 – das entspricht rund 80 Prozent. Dazu kommen neue Duschräume, ein weiteres Büfett und ein zusätzlicher Speisebereich.

Die Fläche des Duty-free-Bereichs wird fast verdoppelt, um eine noch größere Bandbreite hochwertiger Luxusgüter – von Parfüms und Kosmetika bis hin zu Elektronikartikeln und Kleidung – anbieten zu können. Das Premium-Terminal ist in zwei Sektionen gegliedert: eine für die First Class mit Sitzgelegenheiten für 140 Fluggäste und eine für die Business Class.

Akbar Al Baker, CEO von Qatar Airways, betont, dass die Investition von rund einer Milliarde US-Dollar notwendig ist, da der Nationalcarrier sich ein langfristiges Passagierwachstum von jährlich 35 Prozent zum Ziel gesetzt habe.

„Unsere Expansion schreitet in bemerkenswertem Tempo voran“, sagt er. „Mit den neuen Flugzeugen, die auf absehbare Zeit mit der unglaublichen Geschwindigkeit von einem Jet pro Monat zu unserer Flotte stoßen werden, brauchen wir eine Airport-Infrastruktur, die in der Lage ist, das Passagieraufkommen zu bewältigen – daher der Bau des neuen Transit-Terminals und die Erweiterung der Sitzplatzkapazität im Premium-Terminal.”

Qatar Airways legt innerhalb der kommenden zehn Monate sechs neue Strecken auf, darunter Goa und Amritsar in Indien, Sydney und Melbourne in Australien sowie zwei weitere Städte in Europa.

Mit dem Zug durch Ecuador

Mit dem Zug durch Ecuador

Nachdem aufgrund der schwierigen
Infrastruktur mehr als 30 Jahre lang für dieses
Projekt gekämpft worden war, wurde die nicht
umsonst „schwierigster Zug der Welt“ genannte
Zugroute 1908 zum ersten Mal in Betrieb
genommen. Die Einweihung der Strecke wurde
seinerzeit mit einem viertägigen Fest gefeiert.
Die Route verband die Küste mit den Anden
und schuf so erstmals ein vereintes Ecuador.
Allerdings wurde der Betrieb vor mehr als 30
Jahren wieder eingestellt.
Nach Investitionen in Höhe von 14 Millionen
US-Dollar soll die ursprüngliche Eisenbahntrasse nun ab März 2009 wieder befahren
werden. Die Zugstrecke – es handelt sich dabei nicht nur um ein Transportmittel,
sondern um eine echte Touristenattraktion! – zieht sich durch das gesamte Land. Der
erste Abschnitt, der im März 2009 fertig sein soll, ist die Strecke Quito-El Boliche
(Cotopaxi), gefolgt von Quito-Latacunga. Ende 2009 soll dann auch die Verbindung
zwischen Latacunga und Riobamba fertig gestellt sein, anschließend die beeindruckende
Trasse über die „Teufelsnase“. 2010, so die Planung, werden dann auch die Routen
Quito-Guayaquil und Quito-Cuenca wieder in den Fahrplan aufgenommen.

Costa Rica – Zwischen Karibik und Pazifik

Costa Rica – Zwischen Karibik und Pazifik

Costa Rica, oft genug als „Schweiz Mittelamerikas“ gepriesen, gilt unter Globetrottern als feste Größe auf der Weltkarte. Politische Stabilität, solide Infrastruktur, kompakte Größe und ein für lateinamerikanische Verhältnisse hoher Lebensstandard sprechen für sich. So erreicht man von San José, der Landeshauptstadt im Zentralen Hochland, in rund vier Stunden sowohl die karibischen Traumstrände als auch die Pazifikküste und beeindruckende Nationalparks, in denen sich Flüsse durch urwüchsige Wildnis schlängeln. Ein Eldorado für Surfer, Individualreisende, Naturliebhaber und Traveller, die entlang den legendären Panamericana reisen. Das passende Handbuch für Entdecker ist der Strandführer Costa Rica, der nun zum Frühjahr 2009 in zweiter Auflage erscheint: Der Leser findet in dem kompakten Band preiswerte Unterkünfte, aktuelle Adressen und Internet-Links, Verkehrsverbindungen, detaillierte Karten, Insidertipps und jede Menge Know-How für unterwegs. Ab Juni 2009 im Buchhandel erhältlich.

China Reisen jetzt günstig!

China investiert rund 568 Milliarden Euro in die Verbesserung der Infrastruktur

Reisen in die Volksrepublik China sind momentan besonders günstig.
Im November beginnt die Nebensaison des Tourismus, in der China-Urlauber viel Geld sparen können. Die Preise für Hotelübernachtungen sinken im Durchschnitt von etwa 69 Euro um rund 36 Prozent auf 43 Euro. Auch die Preise für die sehr beliebten Reiserouten in Shandong, Shanghai sowie Sichuan sind unterschiedlich gesunken, maximal sogar um 50 Prozent.

Darüber hinaus berät Chinas Verkehrsministerium zur Zeit über einen Investitionsplan für den Bau von neuen Autobahnen, Wassertransportwegen und Häfen. Nachdem bereits im Oktober rund 227 Milliarden Euro in die Verbesserung des Schienennetzes investiert wurden, sollen nun in den kommenden drei bis fünf Jahren etwa 568 Milliarden Euro für die chinesische Infrastruktur aufgewendet werden. Das Reisen durch die Volksrepublik wird dadurch noch einfacher.
Touristen profitieren von schnelleren Zugverbindungen und dem Ausbau der Straßen.

Das Geld soll vor allem in den Aufbau von Straßen und Autobahnen auf dem Land fließen. Bis zum Jahr 2010 soll die gesamte Länge der Fernstraßen 2,3 Millionen Kilometer und die der Autobahnen 65.000 Kilometer erreichen. Zugleich wird der Aufbau von Häfen und Ladungsplätzen gefördert, da die Bedingungen in diesem Bereich noch nicht mit dem in entwickelten Ländern vergleichbar sind und der Wirtschaftsentwicklung nicht folgen können.

Wer gerade keine Zeit hat nach China zu reisen, kann neuerdings online eine virtuelle 3D-Version der „Verbotenen Stadt“ abrufen. Der Technologiekonzern IBM entwickelte einen Streifzug durch Pekings alten chinesischen Kaiserpalast, dessen Programmierung sich über drei Jahre erstreckte. Dabei arbeitete IBM eng mit chinesischen Behörden und dem Palast-Museum zusammen. Die Simulation zeigt das 720.000 Quadratmeter große Gelände im Herzen der chinesischen Hauptstadt. Das Angebot ist sowohl für Windows- als auch Mac OS X und Linux-Nutzer zugänglich.

Die Verbotene Stadt wurde Anfang des 15. Jahrhunderts in nur 14 Jahren als Wohn- und Regierungssitz der Kaiser erbaut. Von hier aus regierten sie umgeben von ihrem Hofstaat mit 4000 Angehörigen das Land. Seit dem Jahr 1987 ist die Verbotene Stadt eines von insgesamt 37 UNESCO Weltkulturerben in China.

Albanien-Tourismus

Albanien-Tourismus auf Erfolgskurs – Weitere Touristen-Zuwächse im ersten Halbjahr 2008

Die albanische Regierung hat sich die Entwicklung eines international wettbewerbsfähigen Tourismus zum Ziel gesetzt und verzeichnet Erfolge. Im ersten Halbjahr 2008 wurden 789.972 Ankünfte ausländischer Besucher gezählt. Das ist ein Zuwachs um 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei reisten 90 Prozent der Gäste aus Europa an und von diesen kamen 70 Prozent über den Landweg. Die Ankünfte deutscher Touristen werden mit 12.793 für das erste Halbjahr beziffert.
Bereits im Dezember letzten Jahres wurde auf dem Tirana International Airport „Mutter Theresa“, nach einer deutlichen Infrastruktur-Umstrukturierung und dem Bau eines neuen, modernen Passagierterminals, der Millionste Gast des Jahres 2007 begrüßt.
Damit setzt die abwechslungsreiche und bis vor wenigen Jahren völlig unerschlossene Mittelmeerdestination ihren touristischen Wachstumskurs kontinuierlich fort. Albanien-Reisende fragten dabei verstärkt Abenteuerurlaub sowie Gruppenreisen mit dem Schwerpunkt Kultur und Sehenswürdigkeiten nach. Zudem gibt es viele Auslandsalbaner, die zu Geschäftsreisen oder für den Sommerurlaub in ihr Heimatland reisen.
Zusätzlich zum Besuch kultureller Attraktionen wie den UNESCO-Welterbestätten Butrint und Gjirokastra entschieden sich Reisende bei ihrem Albanien-Urlaub im Jahr 2007 für eine Vielzahl von Aktivitäten – von Kajak Fahren bis zur Radtour – und besuchten Event-Highlights wie die Rallye 4×4 Albania oder die Internationale Paragliding Meisterschaft Albania Open. Zwölf Prozent der Tagesgäste im letzten Jahr machten einen Ausflug von Korfu aus nach Butrint oder von der montenegrinischen Küste nach Shkodra und Tirana. Übrigens reisten im vergangenen Jahr viermal mehr Russen nach Tirana.
So entwickelt sich der Tourismus für den Balkanstaat zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor: Dem World Travel & Tourism Council (WTTC) zufolge zählte die albanische Tourismusbranche 2007 rund 137.000 Arbeitsplätze, was 11,2 Prozent aller Jobs entspricht und 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Langfristig möchte die albanische Regierung das Land als Reiseziel positionieren, das nicht nur mit großer landschaftlicher und kultureller Vielfalt auf kleinem Raum begeistert. Ziel ist es auch, die hohe Sicherheit, gute Erreichbarkeit, ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis sowie ein umwelt- und sozialverträgliches Tourismuskonzept als Pluspunkt für das Reiseland Albanien zu etablieren.
Damit dies gelingt, sorgt die Regierung – mit Unterstützung der Europäischen Union und der internationalen Organisationen – für bessere touristische Einrichtungen und Services, für die Renovierung der UNESCO-Denkmäler sowie den Ausbau der Infrastruktur. So hat etwa das albanische Tourismusministerium das Projekt „40 Inns“ initiiert, mit dem man den Service und die Infrastruktur in traditionellen Häusern, insbesondere in Gebirgsregionen verbessern wird. Die UNESCO hat beispielsweise der albanischen Regierung einen Fonds von 1.300.000 USD für die Instandsetzung einiger historischer Stadtteile von Gjirokastra zur Verfügung gestellt. Die EU finanziert die Renovierung einiger wichtiger Burgen mit einem Finanzvolumen von 3,5 Millionen Euro.
Investitionen in das Straßennetz werden ebenso getätigt wie in den Ausbau der Häfen, speziell der Passagierterminals von Durrës und Vlora. Darüber hinaus laufen Machbarkeitsstudien für die Weiterentwicklung der Flughäfen Vllora und Saranda.

Weitere Informationen über das Reiseland Albanien hält die Internetseite www.albaniantourism.com bereit