DEZEMBER-HIGHLIGHTS IN BELLA ITALIA

Ob am Meer oder auf 1.400 Metern in den Alpen in Friaul-Julisch Venetien taucht die ganze Region in vorweihnachtliche Stimmung

Von Dezember bis Januar erwecken volkstümliche Bräuche und lange Traditionen die Region Friaul-Julisch Venetien von der Küste bis ins Gebirge zu neuem Leben. Ein jüngerer, aber deshalb nicht weniger attraktiver Brauch sind die Weihnachtsmärkte, welche österreichische und deutsche Weihnachtsstimmung nach Italien bringen. Zu Recht, denn mit den beiden Ländern teilt Friaul-Julisch Venetien eine lange Geschichte, Kultur und Traditionen. Der Duft von Glühwein und gebratenen Äpfeln liegt in der Luft der nordöstlichsten Region von Italien.

Im Gebirge wird die Zeit der Weihnachtsmärkte im karnischen Villa Santina am 27. November eröffnet: das erste Highlight der „Weihnachtssaison“. Es folgt am 5. Dezember in Tarvis mit dem „Umzug von Nikolaus und Krampus“ eines der ältesten und aufregendsten Feste der Region. Bei dieser Veranstaltung begleiten Teufel mit grotesken Holzmasken und langen Fackeln den Schlitten des heiligen Nikolaus, währenddessen werden die Geschenke an die Kinder verteilt.

Am 8. und 11. Dezember öffnet der „höchste“ Weihnachtsmarkt der Region in Sauris seine Pforten. Im höchstgelegensten Ort von Friaul-Julisch Venetien wurde über die Jahrhunderte Sprache, Architektur und Brauchtum der aus Österreich eingewanderten Bewohner erhalten. Auf dem weihnachtlich geschmückten Marktplatz (1.400 Meter über Null) wird handgeschnitztes Holzspielzeug, selbstgemachtes Backwerk, Honig, Eingemachtes, Säfte und andere typische Köstlichkeiten der Bergregion sowie Gegenstände des lokalen Handwerks angeboten. Am 11. und 13. Dezember findet in Arta Terme ein traditionsreicher Markt mit Musik und Volkstänzen zum Fest der „heiligen Lucia“ statt, die als Lichtbringerin verehrt und besonders von Kindern geliebt wird.

Ein Highlight des „importierten Weihnachtsbrauches“ ist der älteste Weihnachtsmarkt der Region: der Nikolausmarkt in Triest vom 1. bis 8. Dezember. In der ganzen Stadt sind die Straßen und Gassen festlich mit Tannenzweigen und weißen Lichtern geschmückt, die spätestens jetzt weihnachtliche Stimmung aufkommen und Kinderherzen höher schlagen lassen. Fröhliches Treiben herrscht hier zwischen Ständen mit kunstgewerblichen Gegenständen und typischen kulinarischen Köstlichkeiten der lokalen Gastronomie.

Natürlich können die Besucher ebenfalls Weine aus den berühmten Friauler Weinbergen genießen.

Infos über Friaul-Julisch Venetien: www.turismo.fvg.it (englisch und deutsch).

New York ist zweitbeste Gourmet-Stadt

Frankreich hat Amerika ein unerwartetes Kompliment gemacht: Im ersten Michelin-Führer für New York bekommen 39 Restaurants Sterne. Damit ist die Stadt nach dem Urteil der Michelin-Experten die weltweit zweitbeste Feinschmeckeradresse.

An erster Stelle steht unangefochten Paris mit 72 ausgezeichneten Restaurants. London folgt mit 34 auf Rang drei.

Der ganze Artikel:
www.lasalute.net/article41046-new-york-new-york-ist.html

Tanz der Wale

Maritime Erlebniswelten auf der Insel La Réunion Der Winter auf der Südhalbkugel ist die beste Jahreszeit um Wale an den Küsten der französischen Insel des Indischen Ozeans, La Réunion, zu entdecken. Diese wunderschönen und graziösen Tiere bleiben etwa vier Monate lang im Indischen Ozean. Sie kommen aus der Antarktis und sind auf der Suche nach wärmeren Gewässern um ihre Jungen zu werfen.
Der Winter auf La Réunion ist gekennzeichnet durch Wale, die oft einige Hunderte von Metern von der reunionesischen Küste zu sehen sind.

Besonders dieses Jahr wurden diese herrlichen Tiere schon oftmals an der westlichen Küste von Saint-Paul, Saint-Gilles und Saint-Leu bemerkt und bewundert. Die Wale drehen ein paar Runden und es scheint als würden sie einen kleine Tanz aufführen wollen, bevor sie dann wieder fortschwimmen. Oft erscheint eine ganze Familie, mit drei oder vier Walen, oder eine Mutter mit ihrem jungen Wal.

Glücklich sind natürlich diejenigen, die am Strand liegen, oder an der Küste spazieren und einen aufmerksamen Blick auf den Horizont werfen. Mit einem Fernglas ist das ganze Spektakel ganz beeindruckend, denn man kann alle Bewegungen der Tiere gut beobachten.

Noch glücklicher sind die Taucher oder Segler, die die gute Idee gehabt haben, ihren Ausflug am gleichen Tag, wie die Wale zu planen. Diese Leute können also die langsamen und majestätischen Bewegungen der Wale bewundern. Da Wale wilde Tiere sind, sollten unbedingt die strikten Sicherheits- und Diskretionsmaßnahmen und v.a. auch ein bestimmter Sicherheitsabstand beachtet werden.

Die Wale stammen aus der Antarktis und legen über 5000km zurück, um wärmeres Wasser zu finden, um ihre Babys auf die Welt zu bringen. Nach einem etwa achtmonatigen Ernährungsaufenthalt in der Antarktis schwimmen ca. 4000 Wale weiter nach Norden.

Manche wandern nach Madagaskar, andere in die Richtung von Mauritius oder La Réunion, einige von ihnen werden sogar Mayotte oder auch die Seychellen erreichen. Dieser Aufenthalt im Indischen Ozean, gilt als „Reproduktionsaufenthalt“ und dauert etwa vier Monate, bevor die Wale zurück in den Süden schwimmen.

Einer der vielseitigen Reichtümer der Insel La Réunion liegt bei der Vielfalt ihrer Unterwasserfauna. Die Unterwasserwelt ist gleichzeitig beeindruckend und faszinierend zu beobachten: das Dekor besteht aus Korallen aller Formen und Farben, und Sand. All das wird von vielen Sorten bunter Fische animiert. Diese ganze lebendige und wunderschöne Welt ist durch einen Schnorchel- oder Tauchausflug zu entdecken.

Weitere interessante Adressen, zur Entdeckung der Unterwasserwelt auf la Réunion

Aquarium de Saint-Gilles Port de peche de Plaisance 97434 Saint-Gilles-Les-Bains Tel : 00262 262 33 44 00

Zentrum für Meeresschildkröten auf Réunion, Ferme Corail Pointe des Châteaux 97436 Saint-Leu tel : 00262 262 34 81 10

Glasbodenbootsausflüge Grand Bleu, Dauphin Safari Port de Plaisance de Saint-Gilles 97434 Saint-Gilles-Les-Bains tel : 00262 262 33 28 32 E-Mail : info@reunioncroisieres.com

+ Verschiedene Tauchschulen Saint-Gilles

Web: www.la-reunion-tourisme.com

KonsumentInnen brauchen Sicherheit bei neuen Technologien im Supermarkt

Die AK warnt vor der kommenden Funkchip-Technik im Handel. In die Verpackung der Waren sind dann künftig Funkchips eingebaut statt des herkömmlichen Strichcodes. Die Waren sind damit „fernlesbar“, an der Kasse wird der ganze Einkaufswagen erfasst und es wird mit Plastikkarte bezahlt. Im deutschen Rheinberg, Nordrhein-Westfalen ist das mit dem Future-Store des Metro-Konzerns bereits in die Wirklichkeit umgesetzt. AK Konsumentenschützer Karl Kollmann warnt: „Die neuen Funkchiptechniken im Handel sind kostspielig, was letztendlich sicherlich auf die Preise aufgeschlagen würde, datenschutzrechtlich bedenklich, es gibt keine Preissicherheit mehr – Preise können jederzeit verändert werden und es sind Arbeitsplätze gefährdet.“
„Die Funkchips, RFID-Technik, sind teuer“, gibt Kollmann zu Bedenken, „rund 15 Cent kostet ein solcher Chip, und die Hersteller hätten eine Reihe von Umstellungskosten.“ Käme der Funkchip in den Handel, würde das vor allem die kleinpreisigen Produkte erheblich verteuern. „Es gibt keinen Sinn, bei einem Joghurt oder einer Tafel Schokolade einen Funkchip in die Verpackung zu integrieren, da nur der Handel einen Vorteil hätte und der Konsument dafür teuer bezahlen müsste“, meint Kollmann. Außerdem befürchtet der AK Verbraucherschützer Datenschutzprobleme: „Es muss von Beginn an sichergestellt werden, dass nach dem Lese- und Kassiervorgang die Funketiketten gelöscht werden.“ Bleiben sie aktiviert, könnten sie z.B. für Marketingzwecke verwendet werden.“

Vor einer breiteren Einführung könnte auch das elektronische Preisschild stehen. Im deutschen Future-Store funktioniert es bereits. Eine Gefahr für die VerbraucherInnen wäre, dass damit der Preis eines Produkts blitzschnell geändert werden kann. „Würden in Österreich solche elektronischen Preisschilder kommen, müsste das Preisauszeichnungsrecht verbessert werden“, verlangt Kollmann. Es dürften dann etwa während eines Geschäftstages die Preise nicht geändert werden, ausgenommen Preissenkungen bei Frischwaren vor Geschäftsschluss.

„Neuerungen im Handel kommen oft recht rasch“, erinnert Kollmann an die Einführung des Strichcodes vor Jahren. „Wenn eine große Handelsgruppe eine Neuerung durchsetzt, ist sie praktisch flächendeckend eingeführt.“

Stress verzögert Wundheilung – Sauerstoff regt sie wieder an

Stress verzögert die Wundheilung. Zumindest bei Mäusen ist dieser Satz zutreffend, wie ein Forscherteam der University of Illinois in Chicago UIC http://www.uic.edu festgestellt hat. Extra Sauerstoff kann die Wundheilung allerdings wieder beschleunigen, berichten die Wissenschaftler.
Der Dentalforscher Phillip Marucha und sein Forscherteam von UIC College of Dentistry haben festgestellt, das psychischer Stress die Verheilung bei offenen Wunden bei Mäusen um mehr als 45 Prozent verzögert. Verantwortlich dafür ist eine ganze Reihe zellulärer und genetischer Abläufe, berichten die Experten. „Jene Zellen, die normalerweise Gewebe nachbilden, konnten nicht differenzieren wie sie das unter normalen Umständen tun“, erklärt Marucha. Als die Tiere mit Überdruck-Sauerstoff behandelt wurden, setzte die Wundheilung allerdings wieder normal ein.

Nach Erkenntnissen der Forscher entzieht der Stress dem Gewebe Sauerstoff. „Sauerstoff aktiviert allerdings die Entzündungszellen des Immunsystems und dadurch beginnt der Heilungsprozess zu laufen“, erklärt Marucha. Darüber hinaus verhindern Sauerstoffderivate die Bildung von Bakterien in Wunden. Wolfgang Weitlaner

Jeffrey STEINGARTEN: Der Mann, der alles isst

„Ein Buch wie ein großartiges Gelage oder ein Festbankett. Ein Buch, das man feiern sollte.“ Der Mann, der alles isst. Aufzeichnungen eines Gourmets. Von Jeffrey Steingarten. „Die Abenteuer eines Mannes, der sein täglich Brot mit Essen verdient … Unwiderstehlich und amüsant“ (Harvard Magazine). Mit Messer und Gabel und mit Haut und Haar gibt sich Jeffrey Steingarten dem Genuss hin. Als Food-Kritiker der amerikanischen Vogue musste er sich an vieles gewöhnen: an Wotonsuppe, an die griechische Küche, an indische Desserts, an scharf eingelegtes koreanisches Kim Chi, an schnödes Salz aus dem Supermarkt, an knusprig gebräunte Insekten … Steingarten ist kein Food-Snob, der sich durch First-Class-Restaurants frisst, um danach die Qualität der Amuse-Gueules zu vergleichen. Er isst auch Fritos („Wofür es im Grunde keine Entschuldigung gibt“) oder Milky Way. Was nicht heißt, dass er etwa das Beste, was die Welt zu bieten hat, übersieht: französische Obsttorten, Beluga Kaviar, sautierte Foie gras, Boudin noir, Bluefin, Pizza bianca … „Seit 1989 denkt der Mann … übers Essen nach, er reist um die ganze Welt, um es zu finden und der ganzen Welt davon zu erzählen. Seine Kolumnen und Kritiken werden von Gourmets wie Psalmen gelesen … die Franzosen schlugen ihn wegen seiner Verdienste … zum Chevalier de l’Ordre National du Mérite“ (GQ). Der Stern kürte ihn zum „Alexander von Humboldt des Kulinarischen“.
Jeffrey STEINGARTEN: Der Mann, der alles isst
17,90 Euro bei Zweitausendeins

Neue Sommer-Trends an der Küste der Emilia Romagna

Entlang des 110 Kilometer langen Strandabschnitts der Emilia Romagna erwarten die Gäste laut der letzten Analyse des ADAC auch im Sommer 2005 wieder sauberes Wasser und sichere Strände. Die 1.426 Badeanlagen bieten entlang der Küste viele spannende Neuheiten wie beispielsweise am Strand von Lido di Volano in der Provinz Ferrara. Hier findet im Juli jeden Donnerstagabend ein kostenloses Jazzkonzert statt. Ein besonderes Tanzvergnügen bietet hingegen Marina di Ravenna: Hier haben Gäste die Möglichkeit, die ganze Nacht lang barfuß im warmen Sand zu tanzen. Dafür ist eine Badeanlage speziell hergerichtet, die eigenen Schuhe und Taschen können an einer Garderobe hinterlegt werden. In Milano Marittima bei Cervia gibt es den ganzen Sommer kostenlose Einführungen in das Backen von Piadina. Dies ist eine Art Fladenbrot und ein beliebter regionaltypischer Snack. Erfahrene Bäcker leiten die Gäste bei der Herstellung dieser Spezialität an. Am Ende des in mehreren Sprachen abgehaltenen Kurses erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Im gleichen Strandbereich können Urlauber auch das Golfen kennen lernen: Kostenlose Golfstunden mit einem Trainer – auch spezielle Kurse für Kinder – finden hier statt.
Wer die ganze Nacht am Strand verbringen und feiern möchte, hat dazu in Bellaria Igea Marina die Möglichkeit. Die frei zugängliche Badeanstalt Beky Bay hat jeden Freitag von 20.00 bis 04.00 Uhr sowie von samstags 17.00 Uhr bis sonntags 24.00 Uhr geöffnet. Auf dem 400 Quadratmeter großen Areal befindet sich ein richtiges Stranddorf mit einer Konzertbühne, Bars und Sonnenschirmen.

Besonders familienfreundlich zeigt sich Cesenatico: Hier finden Väter und Mütter eine spezielle Badeanlage für Babys im Alter bis zu drei Jahren. Zur Ausstattung gehören zum Beispiel Liegestühle mit Sonnenschirmen, die mit ins Wasser genommen werden können.

Näheres über die Emilia Romagna unter www.emiliaromagnaturismo.it