Philipp Henkes ist der neue Küchendirektor im Steigenberger Frankfurter Hof

Hoteldirektor Moritz Klein freut sich sehr über die Verpflichtung des 31-jährigen Küchendirektors: „In den vergangenen Monaten haben wir viele Führungspositionen neu besetzt. Auch Philipp Henkes als neuer Küchendirektor gehört jetzt zu unserer Führungsmannschaft und ist ein großer Gewinn für unsere Küche. Das Hotel Steigenberger Frankfurter Hof erhält mit ihm eine international erfahrene und hochgradig motivierte Führungskraft als Chefkoch.“

Bereits mit 16 Jahren begann Philipp Henkes seine Ausbildung als Koch in seiner Heimat in Deutschland. Nach seinem Abschluss sammelte er internationale Erfahrungen in Fünf-Sterne Deluxe- und Grandhotels. Stationen waren unter anderem der Breidenbacher Hof, das luxuriöse Capella Hotel in der Düsseldorfer Innenstadt, das Capella Hotel in Singapore und das Capella Marigot Bay Hotel in St. Lucia. Zuletzt arbeitete er als Executive Chef im Solis Lough Eske Castle in Irland.

Henkes hat viel vor: „Ich möchte viele neue Gerichte entwickeln und anbieten, dazu gehören auch neue Karten für das OSCAR*S, die Bar und den Room-Service; ebenso lege ich großen Wert auf die kulinarische Gestaltung der Gerichte auf den Tellern. Aber ich möchte natürlich nicht alles strukturell und tiefgreifend sofort verändern, sondern alle von mir geplanten Neuerungen werden selbstverständlich an den bewährten Stil des Hauses mit großer Sorgfalt angepasst“.

Zu seinem Verantwortungsbereich gehören die Hauptküche mit Bankett, Room-Service und Catering. „Ich schätze meine neuen Mitarbeiter sowie ihre bisherigen Leistungen sehr. Auch sind die Altersunterschiede eine spannende Herausforderung für mich, mein jüngster Mitarbeiter ist 17 Jahre und mein ältester ist 63 Jahre alt. Aber es macht mir Spaß von den älteren Mitarbeitern zu profitieren und jüngeren Kollegen meine Unterstützung zu geben. Ich bin absolut motiviert und freue mich auf eine nachhaltige und nutzenbringende Zusammenarbeit. Gemeinsam mit meinem Team möchte ich jeden Tag optimale Einsätze erbringen und die Gäste des Hotels mit herausragenden – aber auch liebevoll zubereiteten – Gerichten zufriedenstellen. Für mich und mein Team stehen die Qualität und der Respekt vor den Produkten an erster Stelle.“

Henkes hat in den letzten Jahren verschiedene Auszeichnungen erhalten. Im Jahr 2014 erhielt er die Goldmedaille auf dem Donegal Food Festival.

www.frankfurter-hof.steigenberger.de

Mirko Reeh baut seine Frankfurter Kochschule aus

Er kochte schon in Küchen auf der ganzen Welt und ist trotzdem tief mit seiner Heimat verwurzelt. Wenn er nicht vor der Kamera steht oder an neuen Ideen für seine Kochbücher tüftelt, bringt Mirko Reeh in der Mainmetropole Menschen am Herd zusammen. Mit dem Umbau und der Erweiterung seiner Kochschule in Bornheim im April 2016 schuf der hessische TV-Koch nicht nur Raum für mehr Gäste, sondern baute auch sein Kursangebot in der Mainmetropole aus. Neben Küchenparties und Privat- und Firmenveranstaltungen jeglicher Art bietet der Bad Hersfelder gemeinsam mit externen Experten nun auch eine Vielzahl spannender neuer Kulinarikseminare an.

Schon seit über zehn Jahren bringt Fernsehkoch Mirko Reeh in seiner Frankfurter Kochschule Menschen in ungezwungener Atmosphäre zusammen und führt sie an das Thema Kochen heran. Weil die Nachfrage nach Seminaren zu Foodthemen wächst und auch die Kücheneinrichtung schon ein bisschen in die Jahre gekommen war, musste jetzt etwas Neues her. Im April 2016 hat der gebürtige Bad Hersfelder seine Kochschule im Frankfurter Stadtteil Bornheim auf knapp 200 Quadratmeter ausgebaut. Mit einem Durchbruch hat er die Kochschule und den angrenzenden Private Food Club, kurz PFC, noch enger miteinander verbunden. Wo zuvor das Brickland, das Lego-Restaurant für Kinder, und der PFC nebeneinander betrieben wurden, ist jetzt mehr Platz geschaffen worden für Reehs Wohnzimmerküche, wie er den Private Food Club nennt. So konnte der TV-Koch mit seinem Team die Sitzplätze in dem L-förmigen Raum von vorher 32 auf 60 fast verdoppeln. An den drei großzügig eingerichteten neuen Kochinseln in der angegliederten Kochschule finden jetzt bei Events sogar bis zu 100 Personen Platz. Im Juli wird auch der Außenbereich mit der neuen Grillstation fertiggestellt, an der bei den BBQ-Kursen kräftig gebrutzelt werden kann.

Der Fernsehkoch hat nicht nur mehr Raum geschaffen, sondern die Räumlichkeiten in der Wiesenstraße auch technisch auf den neuesten Stand gebracht und seine Kursauswahl überarbeitet. „Neben allen Umbauten und Neuerungen freue ich mich am meisten, dass wir aufgrund der aktuellen Größe unser Kursangebot ausbauen können. Von Kursen zu veganer oder glutenfreier Ernährung über Gin- und Weintastings bis hin zu Grillkursen, in denen wir auf die jährlichen Trends für den Rost eingehen, ist alles dabei.“ Natürlich gibt der TV-Koch weiterhin die meisten seiner Kurse selbst, um aber alle Themen bestmöglich abzudecken, holt sich Reeh für seine Spezialkurse auch mal die fachmännische Unterstützung von Kollegen dazu.

www.mirko-reeh.com

Mirko Reeh

Handkäse Deluxe 2: Jetzt wird‘s international

Es muss nicht immer hessisch sein, das zeigt der Frankfurter TV-Koch Mirko Reeh mit seinem neuen Kochbuch. Der Nachfolger der ersten Rezeptsammlung um den runden Sauermilchkäse umfasst 50 Rezepte auf 100 Seiten, inspirieren ließ sich Reeh zum Beispiel von der ungarischen oder der amerikanischen Küche.

Zwei Jahre sind seit der erfolgreichen Publikation seines ersten Handkäse-Kochbuchs vergangen. Mehr als genug Zeit für Mirko Reeh, viele neue Rezepte und Inspirationen zusammenzutragen. Die Idee für seinen Favoriten aus dem neuen Buch, den Handkäse Moscow Mule Style mit Minze, Limette, Ingwer und Wodka, kam ihm zum Beispiel in einer Berliner Bar. „Die meisten Einfälle für neue Rezepte habe ich in Alltagssituationen, zum Beispiel beim Essen oder eben auch Trinken. Ich habe oft schon erste Vorstellungen im Kopf, wie man etwas mit Handkäse abwandeln kann, und dann probiere ich aus, ob es funktioniert.“ In seinem neuen Buch verarbeitet der kreative Frankfurter die hessische Spezialität zu Suppen, Soßen, Vor- und Hauptspeisen oder Desserts und lässt auch internationale Inspiration in die Rezepte einfließen. So verfeinert er den Käse beispielsweise mit der marokkanischen Gewürzmischung Ras el-Hanout oder serviert eine vietnamesisch inspirierte Handkäse-Sommerrolle. Unabhängig von der Herkunft seiner Rezepte legt Reeh großen Wert auf qualitativ hochwertige Zutaten und eine einfache Handhabung. „Meine Rezepte sollen vor allem einfach nachzukochen sein“, erklärt der Fernsehkoch.

Mirko Reeh: „Handkäse Deluxe 2“, Fünfzig Rezepte, 100 Seiten, mit Farbfotos von Marc Wuchner. ISBN 978-3739221-854 . Erhältlich ab sofort für zwölf Euro online und im Buchhandel.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mirko-reeh.com

Jens Hulek

Jens Hulek verantwortet F&B-Aktivitäten bei Premier Inn in Deutschland

Jens Hulek heißt der neue Head of F&B der Premier Inn GmbH in Deutschland. Mit dem Gastronomie-Spezialisten stellt der britische Hotelmarktführer ein weiteres Mitglied des deutschen Management-Teams vor. Hulek übernimmt die neugeschaffene Position bei Premier Inn zum 1. Oktober 2015. Premier Inn eröffnet sein erstes Hotel in Deutschland im kommenden Frühjahr im Frankfurter Europaviertel, ein zweites Haus folgt 2018/19 in München.

Jens Hulek verfügt über langjährige Erfahrung im Management gastronomischer Unternehmen. Insbesondere seine Kenntnisse im Bereich Marken- und Systemgastronomie machen ihn zu einem ausgewiesenen Branchenexperten. Der gebürtige Düsseldorfer wird bei Premier Inn in Deutschland für die Entwicklung und Einführung eines fundierten F&B-Konzeptes sowie die erfolgreiche Positionierung von Costa Coffee in Deutschland verantwortlich zeichnen. Bevor Jens Hulek zu Premier Inn wechselte, war er als Systemberater bei der Autobahn Tank & Rast GmbH für die Region Nord in Nordrhein-Westfalen zuständig. Weitere Gastronomiestationen lagen auf seinem Karriereweg, wie das Contract-Cateringunternehmen Genuss & Harmonie, wo Hulek in Leitungsfunktionen drei Jahre lang aktiv war, der Caterer Aramark, das Fast-Casual Gastronomiesystem Vapiano sowie die Gastronomiekette Alex von Mitchells & Butlers Germany. Bei Premier Inn in Deutschland berichtet der Betriebswirt an den COO Eric Hübbers. „Mit Jens Hulek haben wir den Gastronomiespezialisten gefunden, der uns mit seiner langjährigen Erfahrung in der Markengastronomie aufs Beste in unserer Expansion unterstützen wird“, kommentiert Eric Hübbers den Neuzugang in seinem Managementteam.

http://new.premierinn.de/frankfurt

Literarischer Wettbewerb der GAD Gastronomische Akademie Deutschlands

Im Blickpunkt: Koch- und Genussbücher

GAD-Experten bewerteten Bücher zu den Themen Kochen, Genuss und Tafelkultur –
Preisverleihung am 14. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse

Am ersten Tag der Frankfurter Buchmesse, heißt es „Vorhang auf“ für 63 zu prämierende Bücher, beziehungsweise deren Autoren und Verlage. „Genussbücher“ die Freude beim Lesen machen, den Zeitgeist widerspiegeln und zielgruppengerecht im Markt platziert sind“, so lautet das Urteil der Experten die zur Jury-sitzung des Literarischen Wettbewerbs der Gastronomischen Akademie Deutsch-lands e. V. in Frankfurt am Main zusammenkamen. Im 49. Wettbewerb, zu dem 49 Verlage aus dem deutschsprachigen Europa 125 Genussbücher einreichten, rund um die Themen Kochen, Tafelkultur, Genießen und Gastlichkeit, vergibt die GAD in diesem Jahr 16 Gold- und 46 Silbermedaillen sowie einen Sonderpreis für eine außergewöhnliche Schweizer Kochbroschüre, die neu und innovativ in gelungener grafischer Umsetzung ausgewählte Rezepte und Kochanleitungen speziell für Aphasiker bereithält. Diese Broschüre ist eine nützliche Stütze bei der Bewältigung einer praktischen Alltagsaufgabe, dem Kochen, für die betroffenen Menschen.
Jeder der rund 50 GAD-Juroren hat wieder zahlreiche Bücher aus seinem Fachgebiet bewertet und rund die Hälfte aller Juroren hat diese Bewertung auch persönlich bei der Sitzung vertreten.

Jurykoordinator Andreas Eggenwirth (GAD) bedankte sich bei allen Juroren für ihr großes Engagement bei der sach- und fachgerechten Beurteilung der eingereichten Bücher, obgleich in diesem Jahr während der Beurteilungsphase der Poststreik einige Probleme und Zeitverzögerungen mit sich brachte.

GAD-Pressesprecher Hans G. Platz fasste die Schwerpunkte des diesjährigen Wettbewerbs zusammen: „Alle eingereichten Bücher folgen weiter dem gesellschaftlichen Trend der letzten Jahre „Gesundes Genießen“ – so kann man auch den diesjährigen Literarischen Wettbewerb prägnant zusammenfassen. Dabei nimmt die „Veganisierung“ beim Koch- und Backbuch weiter zu, obgleich gerade auch Fleisch- und Grillthemen mit opulenten und preislich hoch angesiedelten Büchern zunehmend die Zielgruppe „kochender Mann“ ansprechen. Kochbücher finden zunehmend nicht nur in der Küche statt – sondern werden zu Lifestyle-Produkten. Dazu passt, dass neben den inhaltlichen Highlights, das Auge immer „mehr mitisst“, was der weiteren Qualitätssteigerung bei Ausstattung, Fotografie und Haptik geschuldet ist.

Hervorragende Autorenleistungen und qualitativ ansprechend ausgestattet Bücher waren Garant dafür, dass auch im 49. Literarischen Wettbewerb wieder rund die Hälfte der eingereichten Bücher prämiert werden konnten. Bereits in Planung ist das Jubiläum im nächsten Jahr, der 50. Literarische Wettbewerb der GAD.

www.gastronomische-akademie.de

Schöfferhofer Lounge

Sommerliche After-Work-Events in der Schöfferhofer Lounge

Die Schöfferhofer Lounge im Sommergarten der Gerbermühle in Frankfurt zeigt, wie sich urbane After-Work-Kultur mit der in Biergärten gelebten Lässigkeit kombinieren lässt. Zusätzlich zum regulären Angebot finden diesen Sommer vier exklusive After-Work-Events in der Lounge statt. Das Gesamtkonzept mit modernem architektonischem Design, kreativen Grillgerichten, ausgefallenen Weizenbier-Cocktails und dem Blick auf die Frankfurter Skyline ist in dieser Form einzigartig.

Mit ihren bequemen Möbeln, farbigen Elementen in Holz-, Weiß- und Mandarintönen und einem Mix aus natürlichen und urbanen Materialien bietet die exklusive Schöfferhofer Lounge am Mainufer einen Anlaufpunkt für alle, die den Tag oder Abend in entspannter Atmosphäre verbringen möchten. „Unser Weizenbier ist unkonventionell und modern. Daher war es unser Anspruch, eine urbane Location für unser Konzept zu finden. Unsere Heimat Frankfurt bildet hierfür das ideale Umfeld. Mit der Gerbermühle haben wir außerdem den richtigen Partner für unsere Lounge, denn hier wird moderner Weizenbiergenuss erlebbar“, erklärt Stephanie Schieszl, Brand Manager von Schöfferhofer Weizen. Wie für das Weizenbier des Hauses wird auch bei der Lounge auf eine junge Zielgruppe gesetzt, die den urbanen Lifestyle liebt und lebt. „Unsere moderne Interpretation des Biergartens verkörpert exakt die Botschaft unserer Marke. Getreu unserem Motto ‚Das Prickeln unseres Lebens‘ sollen unsere Gäste dieses Gefühl gemeinsam mit ihren Freunden in der Schöfferhofer Lounge genießen können“, so Schieszl.

Das Küchen- und Barteam der Gerbermühle sorgt für die kulinarische Begleitung in der Lounge, die sich im täglichen Geschäft mit dem Angebot des Sommergartens des Restaurants deckt. Das Angebot ist vielseitig und bietet neben Klassikern wie der Frankfurter Grünen Soße und Flammkuchen auch fast die komplette Schöfferhofer-Produktpalette. An vier Terminen finden diesen Sommer zusätzlich exklusive After-Work-Events in der Lounge statt. „Gerade für einen Sundowner mit Freunden oder Kollegen in elegantem, gemütlichem Ambiente ist dieses Konzept besonders gut geeignet. An diesen Abenden gibt es ein erstklassiges Musikprogramm mit dem aus der Frankfurter Clubszene bekannten DJ Lunis“, erklärt die Markenverantwortliche. Außerdem werden ein spezielles Grillmenü und eigens kreierte Schöfferhofer-Cocktails wie der Sage Wheat Fizz aus Salbeisirup, Zitronensaft, Single Malt Whisky und Schöfferhofer Grapefruit angeboten.

Die Öffnungszeiten des Sommergartens sind montags bis freitags ab 14 Uhr und Samstag und Sonntag ab 11.30 Uhr. Die Termine der After-Work-Events sind der 21. Mai, 18. Juni, 30. Juli und der 20. August 2015, Beginn ist jeweils ab 19 Uhr.

www.schoefferhofer.de

Patrick Großmayer

Mario Lohninger übergibt Küchenleitung im Holbein’s an Patrick Großmayer

2012 holte Gregor Meyer den gebürtigen Österreicher Mario Lohninger als Küchendirektor ins Restaurant Holbein’s im Frankfurter Städel Museum. Gemeinsam initiierten sie eine Neustrukturierung des Restaurants in den Bereichen Küche, Service und Design. Nach drei erfolgreichen Jahren sieht sich diese Zusammenarbeit an ihrem Ziel angekommen und lässt nun Raum für neue Möglichkeiten und Entwicklungen.

Ein frisches gastronomisches Konzept mit neuer Küchen-Crew und speziell entwickeltem Innendesign waren im August 2012 Basis für die Zusammenarbeit von Gregor Meyer und Mario Lohninger. In den vergangenen drei Jahren konnte dieser Plan erfolgreich in die Tat umgesetzt und viele kreative Ideen und Neuerungen im Holbein’s verwirklicht werden. Gemeinsam mit seinem Team gab Meyer dem Städelrestaurant nicht nur äußerlich ein neues Gesicht, sondern auch inhaltlich einen klar definierten Charakter. „Mit dem außergewöhnlichen Küchenstil von Mario wurde das Holbein´s nach damals 13 erfolgreichen Jahren kulinarisch optimiert. Das hat sehr viel Spaß gemacht und viele neue Stammkunden generiert. Eine tolle Partnerschaft auf Augenhöhe ist entstanden, die sicher noch weiter Bestand haben wird“, beschreibt Gregor Meyer die gelungene Zusammenarbeit.

Ab Juli 2015 wird Mario Lohninger seinen Posten komplett an den aktuellen Küchenchef in der Holbein’s-Küche Patrick Großmayer übergeben. Seit mehr als zehn Jahren an Lohningers Seite, wird Großmayer die hochwertige Küche auf dem gewohnten Niveau weiterführen. Seine Erfahrungen in der europäischen Spitzengastronomie werden auch in Zukunft für die Qualität und ständige Fortentwicklung des Küchenkonzepts sorgen. Mario Lohninger dagegen zieht es in sein eigenes Restaurant. Nur wenige Schritte vom Städel entfernt möchte er sich ab Sommer 2015 verstärkt um die Küche dort kümmern, um wieder gemeinsam mit seinen Eltern, Erika und Paul Lohninger, als starkes Powerteam und Familie zusammenzuarbeiten. „’Der Lohninger g‘hört ins Lohninger‘, das haben schon Karl und Rudi Obauer, meine Ausbilder in Österreich, immer gesagt. Jetzt ist es einfach an der Zeit, diesen Schritt zu gehen und sich voll und ganz auf ein Projekt zu konzentrieren“, erklärt Mario Lohninger den Hintergrund des personellen Wechsels.

Die Ausrichtung und Ansprüche der seit nunmehr 16 Jahren etablierten, gehobenen Küche im Holbein‘s werden sich durch die personelle Umstrukturierung nicht verändern. Auf kulinarische Neuigkeiten, Klassiker und Neuinterpretationen darf man gespannt sein. Bis Juli 2015 und anlässlich der Monet-Ausstellung zum 200-jährigen Jubiläum des Städels wird Mario Lohninger noch einmal seine charakteristischsten Gerichte wie Sashimi vom Gelbflossenthunfisch mit Ingwer-Soja-Infusion, Miso-Lachs vom Grill in Orangen-Ingwer-Marinade oder hausgemachte Angel-Hair-Pasta mit Ofentomate, Basilikum und Parmigiano Reggiano zubereiten. Ein stimmiger Abschluss für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre und ein gelungener Start für die Zukunft.

Weitere Infos zum Restaurant Holbein’s unter www.meyer-frankfurt.de und zum Restaurant Lohninger unter www.lohninger.de

Siegmund Neuherz

Steigenberger Frankfurter Hof verabschiedet Michelin-Stern geadelten Meisterkoch – Siegmund Neuherz: Seine kulinarische Leidenschaft wurde mit dem ersten Stern im Guide Michelin für den Frankfurter Hof belohnt

Seine kulinarische Leidenschaft hat ihn bereits in jungen Jahren sehr erfolgreich gemacht. Im Jahr 1978 erkochte Siegmund Neuherz gemeinsam mit Küchenchef Bernd Stumpf den begehrten ersten Guide Michelin Stern für den Frankfurter Hof. Diese kulinarische Sternen-Ära geht nun an der Küchenspitze des Hotels Steigenberger Frankfurter Hof zu Ende. Nach 42 Jahren Tätigkeit, die von unermüdlicher und erfolgreicher Arbeit geprägt war, wurde Neuherz in den Ruhestand verabschiedet. Die Begriffe Zufriedenheit und Genuss waren für die Gäste erlebte Realität. Ob ein Catering bevorstand oder ein größeres Bankett, immer hat es Küchenchef Siegmund Neuherz verstanden seinen Gästen genießerische Gaumenfreude und Wohlbehagen zu vermitteln.

Ständige Präsenz und höchste kulinarische Kompetenz in Sachen Kochen waren dabei die Grundlage seines Agierens, das den Ruf des Hotels gemehrt und ihm höchste Anerkennung bei den Besuchern, seinem Team sowie bei den Kolleginnen und Kollegen eingebracht hat. Im Laufe seiner Karriere kochte Neuherz für etliche Prominente. So bekochte er verschiedene Bundeskanzler, Bundespräsidenten oder auch bekannte Schauspieler.

Hoteldirektor Moritz Klein und seine Mitarbeiter bedankten sich im Rahmen einer inoffiziellen Abschiedsfeier u.a. mit einem Riesen-Wienerschnitzel für den engagierten Einsatz bei Siegmund Neuherz. „Kein Abschied fällt in einem Hotel schwerer als der Abschied von der kulinarischen Leidenschaft. Und dieser Abschied hat eine Melancholie, die wir alle spüren. Denn das Grandhotel Steigenberger Frankfurter Hof verliert mit Siegmund Neuherz einen leidenschaftlichen Meisterkoch. Vom einfachen Gericht bis zum 12-Gänge Menü hat Neuherz seinen Gästen alles – mit der Liebe zum Genuss – auf den Tisch gebracht“, so Klein.

Neuherz bedankte sich für die Verabschiedung und stellte im Hinblick auf seine Verabschiedung wehmütig fest: „Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf gefreut hat. Dennoch: Endlich habe ich auch einmal Zeit für andere Dinge. Der Frühling kündigt sich an und ich freue mich darauf den ganzen Tag in meinem Garten tätig zu werden. Denn so wie der Frühlingsbeginn ist auch ein Abschied ein Neubeginn.“

Als Chef de Cuisine hat sich Siegmund Neuherz über viele Jahre und Berufsstationen umfangreiches Gastronomiewissen erworben. Seine Küchenkarriere begann er 1972 im Steigenberger Frankfurter Hof. Bereits 1976 wurde er mit der Goldmedaille auf der internationalen Kochkunst-Ausstellung ausgezeichnet. Ebenso erlangte er die gleiche Auszeichnung noch einmal im Jahr 1980. 1978 erkochte er gemeinsam mit Küchenchef Bernd Stumpf den ersten Guide Michelin Stern für den Frankfurter Hof. Nach beruflichen Stationen als Chef-Gardemanager und Souschef wurde er 1990 zweiter Küchenchef und neun Jahre später erster Küchenchef. Von 2004 bis zum Schluss füllte er die Positionen des stellvertretenden Küchenchefs und stellvertretenden Küchendirektors aus.
(Den Guide Michelin Stern behielt das Hotel seit 1978 19 Jahre lang. 2009 erhielt das Restaurant Français einen weiteren Guide Michelin Stern und konnte ihn seither in jedem Jahr neu verteidigen.)

http://www.frankfurter-hof.steigenberger.com

Brickland by Mirko Reeh

Mirko Reeh mag’s steinig. Eine Million Spielsteine der Marke Lego nennt der umtriebige Koch sein eigen. Und diesen Schatz teilt er jetzt mit allen Lego Fans. Am 2. Oktober öffneten sich die Pforten von Brickland, der neuen Spiel-, Spaß- und Genuss-Location in der Frankfurter Wiesenstraße. Neben Mirko Reehs Kochschule, direkt verbunden mit seinem Private Food Club, darf jetzt auf rund 100 qm nach Herzenslust gebaut und gespielt werden. Kinder ab drei Jahren können hier mit den Bausteinen für die Kleinsten kreativ werden. Kinder ab sechs Jahren setzen die klassischen Lego Steine ein. Und Erwachsene dürfen auch – zum Beispiel bei Motto Abenden wie „Lego goes Star Wars“.

Die Spielfläche grenzt an das Restaurant des Private Food Clubs an, das Reeh bisher nur auf Anfrage öffnet. Hier, wo sich abends die Gäste geschlossener Veranstaltungen im PFC verköstigen lassen, kann man es sich jetzt auch tagsüber gemütlich machen. Die Kinder hat man dabei immer im Blick. Zwei Bildschirme zeigen, was sich im Brickland abspielt. Und natürlich gibt es hier auch was auf die Gabel und ins Glas. Denn so Reeh: „Spielen macht hungrig“. Deshalb bietet er kindgerechtes Essen ab EUR 2,50,- an. Für die Eltern und Freunde, die die Kleinen begleiten, werden hessische Tapas und täglich wechselnde Hausmannskost von der Krautroulade bis zum Gulasch angeboten. Nichts kommt aus der Tüte, alles ist handgemacht. Häufig sind Bio Produkte im Einsatz. Alle Getränke für die Kids sind zu 100 Prozent Bio. Ein Lego Shop hält Klassiker und die neuesten Kollektionen bereit.
Seit Kindesbeinen sind die bunten Lego Steine für Mirko Reeh das Größte. Auch heute noch baut der vielbeschäftigte Koch in seiner Freizeit zum Ausgleich und gegen den Stress die verschiedensten Objekte. Erst kürzlich hat er das Brandenburger Tor errichtet. Dann, als er von Amerika träumte, entstand die Freiheitsstatue.
Doch die kleinen Lego Fans können da sehr gut mithalten: „Kinder sind in ihrer Kreativität einfach unschlagbar. Da sind Fernseher, Computer und Handys schnell vergessen. Und das ist gut so“, sagt Reeh.
Mit Brickland hat sich Mirko Reeh einen Traum erfüllt und gleichzeitig fünf neue Vollzeit-Arbeitsplätze geschaffen. In Spitzenzeiten werden auch Teilzeit-Arbeiter und Aushilfen hier tätig sein.

Brickland eröffnete am 2. Oktober.
Brickland ist wie folgt geöffnet: Di bis Do 10.00 bis 18.00 Uhr. Fr bis So 10.00 bis 19.00 Uhr. Jeden Sonntag ist ganztags Brunch.
Eintritt für Kinder von 3 bis 6 Jahre EUR 5,-. Kinder ab 6 Jahren EUR 8,-. Begleitpersonen EUR 5,-. Pauschalen und Veranstaltungen auf Anfrage.
Weitere Infos und Buchungen unter: www.mirko-reeh.de oder Tel. 069 945 071 0.

Andreas Eggenwirth

„Leitungswasser muss ein Lifestyle-Produkt werden“

Andreas Eggenwirth kann zum Thema Genuss jede Menge erzählen: Er ist ausgebildeter Koch und Restaurantfachmann und war lange Jahre in der Spitzengastronomie zuhause, ist Mitbegründer der Slowfood Bewegung in Deutschland und leitet heute eine „Genussagentur“, die gastronomische Betriebe berät. Ein Thema liegt ihm besonders am Herzen: Trinkwasser aus der Leitung. Er sagt: „Das ist ein so tolles Lebensmittel, und wir in Deutschland sind in der wirklich glücklichen Lage, dass bei uns das Lebensmittel Nr. 1 einfach so in bester Qualität aus der Leitung sprudelt.“ Julia Carstens vom Forum Trinkwasser wollte von dem Gourmet auch erfahren, warum deutsche Restaurants sich so schwer tun, Trinkwasser zu servieren und welche Tipps er für die Gastronomen hat, wenn der Gast danach fragt.

Herr Eggenwirth, haben Sie ein „Lieblingswasser“?
Eggenwirth: „Ich bin Frankfurter und absoluter Fan vom Frankfurter Leitungswasser. Das Trinkwasser hier hat eine angenehme Mineralität, einen dezenten Bitterton und ist gleichzeitig sehr ausgewogen. Wissen Sie, ein Glas Leitungswasser ist die ideale Begleitung zu anderen Getränken, wie zum Beispiel Wein. Es beeinträchtigt den Geschmack des Weines nicht – wie das beispielsweise Wasser mit Kohlensäure tut – Trinkwasser neutralisiert den Geschmack im Mund und Gaumen, sodass man das Hauptgetränk besser schmecken kann. Auch zum sehr intensiven Aroma von Espresso ist Trinkwasser aus der Leitung zum Neutralisieren perfekt. Deswegen passt es so gut ins Restaurant.“

Welche Reaktionen begegnen Ihnen, wenn Sie Trinkwasser im Restaurant bestellen?
Eggenwirth: „Ich frage bei jedem Restaurantbesuch nach Trinkwasser. Oft ist das kein Problem, manchmal aber wird auch ungläubig nachgefragt. Ich glaube, das Servicepersonal ist es einfach nicht gewohnt, dass ein Gast danach fragt. Deshalb herrscht eine gewisse Unsicherheit. Wenn man das ändern will, geht das nur, indem man immer wieder danach fragt. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und wenn der Wirt häufiger mit diesem Wunsch konfrontiert wird, wird er sich auch damit auseinander setzen.“

Welcher Preis ist für eine Liter-Karaffe Trinkwasser angemessen?
Eggenwirth: „Das kann man pauschal schwer sagen, denn es kommt auf das Preisniveau des Restaurants an. Wenn man dort für eine Flasche Mineralwasser 10 Euro zahlt, dann ist es durchaus im Rahmen, 4 Euro für einen Liter Leitungswasser abzurechnen. Es mag den ein oder anderen Gast geben, der das für überzogen hält, dazu hätte ich dann einen Tipp für den Gastronomen: Der Wirt muss sich Gedanken machen, wie er das Leitungswasser präsentiert! Wenn er einfach eine schlichte Glaskanne mit Wasser auf den Tisch stellt, wirkt das nicht hochwertig. Wenn er aber eine edle Karaffe wählt, sie meinetwegen mit einer Schleife oder einem Tuch ‚kleidet‘ oder sie in einem Kühler serviert, sodass der Gast während des ganzen Essens kühles, erfrischendes Wasser trinken kann, dann wird sich sicher niemand beschweren. Der Gast wird das als einen besonders aufmerksamen und netten Service ansehen. Eine ganz ausgefallene Idee kann es sein, bunte Glassteine ins Wasser zu legen. Die gibt es in
verschiedenen Farben und wenn sich darin das Licht bricht, ist das ein echter Hingucker – und wird sicher zum Tischgespräch. So macht das Trinken doch dann richtig Spaß! Mein Ansatz wäre, aus Trinkwasser ein Lifestyle-Produkt zu machen, das mit Genuss getrunken wird. Schließlich ist unser Wasser in Deutschland wirklich lecker. Dann werden die Kosten auch kein Thema sein.“

In anderen Ländern ist es Gang und Gebe, nach Leitungswasser im Restaurant zu fragen – was glauben Sie, weshalb diese Sitte in Deutschland noch nicht verbreitet ist?
Eggenwirth: „Gute Frage! Zum einen könnte das historisch bedingt in unseren Köpfen verankert sein. Nach entbehrlichen Zeiten, in denen Mineralwasser aus Flaschen ja quasi Luxus war, ist es heute immer noch so, dass wir mit dem Auto in den Supermarkt fahren, dort Wasser in Flaschen kaufen, es nach Hause transportieren und dort lagern. Obwohl es auch direkt aus der Leitung kommt und der Gang zum Wasserhahn ausreichen würde. Zum anderen ist Mineralwasser schon fast ein Lifestyle-Produkt geworden, der Werbung sei Dank. Wer heute seinen Gästen zuhause Wasser aus der Leitung serviert, muss sich nicht selten fragen lassen, ob man sich kein Mineralwasser leisten könne. Weil die Menschen eben mit Flaschenwasser einen gewissen Status, einen gewissen Luxus verbinden. Sinnvoll wäre es meiner Meinung nach, diesen Lifestyle auf Wasser aus der Leitung zu übertragen. Nur weil in TV und Radio keine Werbung für ein Produkt gemacht wird, heißt das nicht, dass es schlechter ist. Das
Gegenteil ist bei Trinkwasser der Fall.“