Die Schlehe ist reif

Frost macht die Wildfrüchte milder

Wer im Spätherbst entlang von Wäldern spaziert, kann die
stahlblauen Früchte der Schlehe entdecken. Besonders schmackhaft ist
das Wildobst erst nach den ersten Frösten. Denn durch die Kälte wird
ein Teil der bitter schmeckenden Gerbstoffe abgebaut. Die säuerlichen
Früchte sind gut für Marmelade, Kompott, Fruchtsaft, Wein und Likör
geeignet und lassen sich mit milden Obstsorten wie Äpfeln und Birnen
kombinieren.

Die Schlehe (/Prunus spinosa/) wird auch Schlehdorn, Hecken- oder
Schwarzdorn genannt und gehört zur botanischen Familie der
Rosengewächse. Der dornenreiche Wildstrauch wächst in ganz Europa an
Wald- und Wegesrändern, an felsigen Hängen und angepflanzt in
Hecken. Er bevorzugt einen sonnigen Standort und kalkhaltige Böden.
Auffällig sind die schwarze Rinde und die rotbraun gefärbten, fein
behaarten Zweige. Die weißen Blüten erscheinen im April noch vor den
Blättern und verströmen einen feinen Mandelduft. Für Bienen und
Schmetterlinge sind sie im zeitigen Frühjahr eine wichtige
Nahrungsquelle. Von den Früchten ernähren sich rund 20 Vogelarten
wie zum Beispiel Meisen und Grasmücken. Der seltene Neuntöter
brütet gerne im Schlehenbusch und spießt auf den Dornen Insekten und
andere Beutetiere auf.

Die Früchte haben eine zusammenziehende Wirkung und werden in der
Naturheilkunde bei Harnwegserkrankungen und Verdauungsstörungen
angewendet. Außerdem sollen sie den Appetit anregen und müde Geister
wecken. Für den Energiekick empfahl schon Hildegard von Bingen, fünf
Esslöffel Schlehensaft in einem Glas Wasser schluckweise zu trinken.
Ein Tee aus den Blüten hilft nach dem Volksmund bei
Erkältungserkrankungen. Inhaltsstoffe der Schlehe sind unter anderem
Flavonoide, Vitamin C und B1, Magnesium sowie Gerb- und Bitterstoffe.

Die Erntezeit beginnt je nach Witterung meist Ende Oktober und kann
bis in den Dezember hinein andauern. Wer die ersten Fröste nicht
erwarten kann, legt die Früchte über Nacht in die Gefriertruhe. Sie
sollten aber ausgereift sein. Zum Schutz vor den Dornen sind bei der
Ernte Handschuhe zu empfehlen. Übrigens sollten ein paar Früchte am
Baum bleiben, da sie Säugetieren und Vogelarten im kargen Winter
Nahrung bieten.

Heike Kreutz, www.aid.de

Bambini zu Chefköchen

Das Konzept von Borgo Egnazia, dem nachgebauten apulischen Dorf in Puglia, ist ganz auf den Urlaub mit der Familie ausgerichtet und wurde dafür bereits vom englischen Tatler-Magazin als „Best Family Hotel“ ausgezeichnet. Während Eltern entspannen oder an den verschiedensten Aktivitäten teilnehmen, entdecken ihre Kinder alles, was Spaß macht. Im „Trullaleri Kids Club“ (ab acht Monaten bis 13 Jahre) und dem Teen Club werden die Bambini liebevoll umsorgt. Das Borgo Egnazia hat zudem das perfekte Restaurant „Da Pucetta“ für die kleinen Gäste geschaffen, an dem leckere und gesunde Speisen gemeinsam mit den Kindern gekocht und serviert werden.

Weitere Informationen zum Trullalleri Kid’s Club im Borgo Egnazia finden Sie hier: http://borgoegnazia.com/puglia-children-activities

Neue Kinder-Speisekarte

Neue Ideen für eine gesunde Ernährung: Westin Hotels startet einen weltweiten internen Wettbewerb, um neue, kreative Rezepte für die Kinder-Speisekarte „Eat Well Menu for Kids“ zu entwickeln. Ab Juni haben die Mitarbeiter in den mehr als 200 Hotels und Resorts sechs Wochen Zeit, um in den Küchen ihre Kreativität in punkto Kulinarik für Kinder unter Beweis zu stellen und die Speisekarte für die kleinen Gäste neu zu gestalten. Nach einer umfassenden Prüfung der eingereichten Rezepte werden die 40 weltbesten jedem Hotel zur Verfügung gestellt. Diese können dann daraus ihre eigene, regional angepasste Variante des „Eat Well Menu for Kids“ zusammenstellen.

„Unsere kleinsten Reisenden mögen beim Essen experimentierfreudig sein oder nicht – für uns ist es wichtig, Familien eine gesunde Ernährung anzubieten und auch denjenigen frische Alternativen näherzubringen, die sonst vielleicht lieber Fast-Food essen“, sagt Brian Povinelli, Global Brand Leader, Westin Hotels & Resorts. „Als Hotelmarke, die sich das Wohlbefinden ihrer Gäste auf die Fahne geschrieben hat, freut es uns sehr, dass wir jetzt die Kinder-Speisekarte komplett überarbeiten – mit Ideen und Input von unseren eigenen Mitarbeitern und deren Familien sowie mit dem Ziel, gesunde Ernährung auf spielerische Weise ansprechender zu machen.“

In den kommenden zwei Monaten können sich Küchen- und Hotelteams Gerichte ausdenken, die gesund und lecker sind und auch lokale Besonderheiten aufgreifen. Das fertige Rezept reichen die Teams zusammen mit einem Instagram-geeigneten Foto des Gerichts bei der Jury ein. Diese besteht unter anderem aus Experten der SuperChefs, einer Gruppe von Ernährungswissenschaftlern, die sich dafür engagiert, Kindern eine gesunde Ernährung schmackhaft zu machen. Die Gewinner-Rezepte gehen dann weltweit an alle Westin Hotels und Resorts; jedes Hotel kann selbst entscheiden, welche dieser Gerichte es auf seine Kinder-Speisekarte nimmt.

Westin Gäste sind eingeladen, den Wettbewerb zu begleiten. Zahlreiche Hotels bieten Test-Verkostungen für Familien der Angestellten und jüngere Gäste an und tragen dabei Meinungen und weitere Ideen zu den Rezeptvorschlägen zusammen, die in die endgültige Rezeptversion einfließen. Vier Finalisten werden zudem zu Kochkursen der SuperChefs eingeladen – Kurse, bei denen junge Teilnehmer eigene Erfahrung am Herd sammeln und die Welt der Küche entdecken, die neuen Gerichte kreieren und sogar Sous-Chef für einen Tag sein dürfen.

Auf den Social-Media-Plattformen von Westin können sich Leckermäuler und Familien unter #missiondelicious über den Fortgang des Wettbewerbs auf dem Laufenden halten. Dort können sie auch hinter den Kulissen bei der Entwicklung von Rezepten und Gerichten dabei sein und einen Einblick in den Auswahlprozess der Jury bekommen. Die Gewinner des Wettbewerbs werden im August bekanntgegeben, ihre Rezepte kommen dann ab September auf die Kinder-Speisekarten.

Das „Westin Eat Well Menu for Kids“ ist Teil der weltweiten Wellbeing-Kampagne, die das Wohlbefinden der Gäste in den Mittelpunkt stellt. Mit innovativen Partnerschaften und Angeboten sollen Gäste und Mitarbeiter dazu inspiriert werden, neue Wege zum persönlichen Wohlbefinden zu entdecken. Die Kampagne beruht auf sechs Säulen: Feel Well, Work Well, Move Well, Eat Well, Sleep Well and Play Well. Das 2014 ins Leben gerufene „Eat Well Menu for Kids“ bietet nährstoffreiche und leckere Gerichte für Familien; die Speisekarte wurde in Kooperation mit den SuperChefs entwickelt, um Eltern mehr gesunde Optionen für ihre Kinder zu geben, wenn sie mit ihnen auf Reisen sind.

Der Wettbewerb folgt auf das kürzlich weltweit eingeführte Programm Westin Family. Dieses sorgt mit interaktiven Angeboten rund um den Globus, besonderen Annehmlichkeiten und dem Kids Club in zahlreichen Resorts dafür, dass sich Familien in Westin Hotels rundum wohlfühlen. Weltweit wächst die Nachfrage nach Familienreisen, die Bedürfnisse dieser Zielgruppe werden spezieller. Beide Programme zielen darauf ab, Westins Engagement für Familien auf Reisen und deren Wohlbefinden zu verstärken.

Mehr Informationen über das „Westin Eat Well Menu for Kids“: westin.com/wellbeing
Mehr Informationen zum Programm Westin Family: www.westin.com/family

kulinart Frühling

Pünktlich zum Frühlingsanfang, am 19. und 20. März 2016, präsentiert die Genussmesse kulinart frühling im Römerkastell Stuttgart wieder ausgesuchte Delikatessen und Designideen.

„Genießen Sie die Frühling“, fordert die Messe für Genuss und Stil ihre Besucher in gewagter Grammatik auf. Das Angebot ist glücklicherweise weniger irritierend: kulinart frühling lockt auch in diesem Frühjahr mit kulinarischen Überraschungen und Klassikern, ausgefeilter Grilltechnik und aktuellen Outdoortrends.

Im Jahr 2011 als „kleine Schwester“ der Herbstmesse gestartet, hat sich kulinart frühling inzwischen sehr eigenständig etabliert. Michael Kupka, mit „Kupkas Garten“ Aussteller der ersten Stunde, erklärt es so: „Es ist ein Glück, dass es noch besondere Plätze gibt, an denen schöne Dinge auf nette Menschen treffen.“. Für schöne Dinge sind die kulinart Messen bekannt. Und auch dieses Jahr gibt es wieder zahlreiche davon zu entdecken – neben einigen bereits beliebten Ausstellern werden auch viele interessante neue Trends und Food-Innovationen präsentiert.

Andreas Walter beispielsweise ist mit „caviar and more“ zum ersten Mal überhaupt auf einer Messe. Dabei ist er alles andere als ein Neuling auf dem Genussmarkt. Seit 2001 ist er mit seinem hochwertigen, aber moderat bepreisten Caviar etablierter Partner von Edelgastronomie und zahlreichen Spitzenköchen. Seit 2016 beliefert „caviar and more“ nun erstmals auch Privatkunden, was die Messepremiere erklärt.

Manche Aussteller sind so neu, dass sie noch nicht mal im Internet zu finden sind. Aber dafür auf der kulinart frühling. So wie Nina Bulgrin mit „N’ICE POPS“: Weil ihr selbstgemachtes Eis am Stiel zwar begeistert angenommen wurde, aber eben nur im Sommer, entwickelte sie in der alten Bäckerei ihrer Eltern kurzerhand den Kuchen am Stiel – Kostproben gibt’s an ihrem Stand.

Ebenfalls nicht ganz alltäglich ist das „Albpicknick“: Mit charmanten kulinarischen Events auf der Schwäbischen Alb füllt Picknickveranstalterin Waltraud Langer eine echte Marktlücke. Was es mit dem „Feschtdagsdisch“ oder der „Bauralodde“ auf sich hat, kann man auf der Messe persönlich in Erfahrung bringen.

Wer lieber auf der eigenen Terrasse picknickt, findet bei kulinart frühling natürlich auch alles, was das Grillerlebnis perfektioniert: frische Salzkreationen aus dem Taunus-Salzgarten, Grillsaucen aus USA und dem Schurwald, frische Kräuter aus der regionalen Biogärtnerei, eine Auswahl cooler Sommerweine sowie praktische Tipps von Profigrillern und ausgefeilte Grilltechnik, mit der man schnell selbst zum Profi wird.

Dass gutes Olivenöl nicht nur wohlschmeckend, sondern auch gesund ist, das ist bekannt. Noch nicht so bekannt sind die beiden Anbieter auf der kulinart frühling: „Papagallos“ bringt feinstes Olivenöl aus dem Süden Griechenlands mit – schonend hergestellt und vom Pflanzen der Bäume bis zum Abfüllen des Öls in Familienhand. Das kaltgepresste Olivenöl von „Villa Masecri“ stammt aus Italien – hergestellt komplett ohne Zusatzstoffe und nach ökologischen Richtlinien. Gerade vor dem Hintergrund der kürzlich erschienenen Testergebnisse der Stiftung Warentest, bei dem jedes zweite in Deutschland erhältliche Olivenöl mit „mangelhaft“ bewertet wurde, lohnt sich eine Verkostung vor Ort.

Um vitale Flüssigkeiten geht es auch in der Kräuterei „Mutter Erde“. In Eigenbau und Handarbeit werden hier exklusive Ganzblatt-Kräutertee-Mischungen wie ToskanaDuft, HollerGeist, VivaMelissa, MunterWunder und GeistesBlitz produziert. Natürliche Energie hat auch die mobile Smoothiebar „grün-gut“ von Beate Kringler zu bieten. Ihre grünen Smoothies trinkt man nicht nur gegen den Durst (obwohl sie da auch sehr wirkungsvoll sind), sondern auch als Vitaminspritze zur Vitalisierung. Die Hamburger „Elbler“ bieten mit ihrem Bio-Apfel-Cider eine ebenfalls erfrischende Alternative dazu – zwar mit Alkohol, aber trotzdem kalorienarm, glutenfrei und vegan.

Wer sich zwischen all den Angeboten nicht entscheiden kann, sich aber gerne kulinarisch überraschen lässt, der findet bei Foodist aus Hamburg eine Lösung: man schließt einfach ein Delikatess-Abo ab und freut sich auf die regelmäßig eintreffenden Lieferboxen für Genießer.

Weil schönes Essen in schöner Umgebung einfach besser schmeckt, gibt es auf der kulinart frühling immer auch neue Designtrends zu entdecken. Dieses Jahr zum Beispiel präsentiert von „Zandburg“, den Stuttgarter Wohnraumstylisten und natürlich von „Kupkas Garten“. Michael Kupka hat es sich zum Ziel gesetzt, individuelle Gartenträume zu erfüllen – mit Ideen vom Loungemöbel über die Gartenküche bis zum Swimmingpool.
 
Für bezaubernde Unterhaltung zwischendurch sorgt Thorsten Strotmann, dessen „Magic Lounge“ die Messe bereits seit vielen Jahren als Partner unterstützt und Besuchern einen exklusiven Messerabatt für seine Shows anbietet. Zu seinen hautnahen Kunststückchen genießt man am besten ein erfrischendes Bier des langjährigen kulinart Partners Brauerei Meckatzer – deren alkoholfreies Weizen feiert nämlich auf der kulinart frühling seine Premiere.

Hanseatische Lebenslust und Berliner Charme, verführerische Aromen und stylische Möbel, Kaviar und Champagner – auf der kulinart frühling blüht die Vielfalt.

kulinart frühling 2016 – Messe für Genuss und Stil
19. und 20. März in Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle
Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: 10,- €
www.kulinart-messe.de

Reisetrends 2016: Die 16 weltweit gefragtesten Stadtviertel

Airbnb hat das Reiseverhalten von mehr als 40 Millionen Airbnb-Gästen aus 2015 analysiert und stellt nun die trendigsten Stadtviertel für 2016 vor. Angeführt wird die Liste der besuchenswertesten Stadtteile von Chūō-ku in Osaka, Japan. Ein Viertel, das insbesondere durch seine künstlerischen Theater und kulinarisch vielfältigen Straßenstände begeistert. Auch Deutschland ist auf der Liste vertreten: So belegt Hamburgs zentral gelegener Stadtteil Hammerbrook mit seinen zahlreichen Kanälen sowie einem Mix aus massiven Gewerbe- und Wohngebieten Platz 7 des Rankings. Hammerbrook kann dabei ein Airbnb-Gästewachstum von 418 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.

Die Top-16-Liste ergibt sich aus einer detailreichen Analyse von Reisen, die 2015 unternommen wurden und Menschen in lokale Communities eintauchen ließen. Darüber hinaus zeigt die Analyse, welche Aktivitäten und Attraktionen die Menschen an diese Orte lockten. Unter den 16 Trendvierteln befinden sich die weltweit beliebtesten Städte, in denen ein außergewöhnlich starkes und schnelles Wachstum an Airbnb-Gästen zu beobachten ist. An diesen Orten haben Gäste die Möglichkeit, die Stadt nicht nur oberflächlich zu erleben. Stattdessen tauchen sie dort in die essentielle Kultur des Stadtteils ein und fühlen sich nicht wie temporäre Besucher, sondern wie ein Teil der Gemeinschaft.

Erkennbar ist, dass eine deutliche Mehrheit (74 Prozent) der Airbnb-Gäste lieber abseits der traditionellen Stadtzentren übernachten. Um die Essenz einer Stadt kennenzulernen, suchen sie den direkten Zugang zu den Menschen, die eine Stadt so besonders machen. Durch ihre Gastgeber und deren Community erhalten Airbnb-Reisende beispielsweise Insider-Tipps zum netten Café um die Ecke, Infos zu den besten Joggerstrecken oder erfahren, welche lokalen Galerien besuchenswert sind. Viele dieser Tipps können Reisende sogar bereits vor dem Antritt ihrer Reise auf dem Profil ihres Gastgebers entdecken.

16 entdeckenswerte Stadtviertel für 2016*
1. Chūō-ku in Osaka, Japan – 7471% Wachstum
2. Banglampoo in Bangkok, Thailand – 1239% Wachstum
3. Brickfields, Kuala Lumpur, Malaysia – 1231% Wachstum
4.Capucins in Bordeaux, Frankreich –  966% Wachstum
5. Koukaki in Athen, Griechenland – 801% Wachstum
6. Triana in Sevilla, Spanien – 774% Wachstum
7. Hammerbrook in Hamburg, Deutschland – 418% Wachstum
8. Kaneohe on Oahu, USA –  324% Wachstum
9. Meireles in Fortaleza, Brasilien – 287% Wachstum
10. Roma Sur in Mexico City, Mexiko – 279% Wachstum
11. Oak Lawn in Dallas, USA – 264% Wachstum
12. Poncey-Highland in Atlanta, GA, USA – 242% Wachstum
13. District VII in Budapest, Ungarn –  148% Wachstum
14. The Bukit Peninsula, Bali – 134% Wachstum
15. Richmond in Melbourne, Australien – 126% Wachstum
16. Constitución in Buenos Aires, Argentinien – 125% Wachstum

*Prozentuales Wachstum von Airbnb-Gästen die von 2014 bis 2015 in Unterkünften von Airbnb-Gastgebern in diesen Stadtteilen übernachtet haben​.

Die wichtigsten Treiber für einen Stadtviertelbesuch:
Kunst: Während Museen weiterhin zahlreiche Besucher anlocken, wollen Airbnb-Reisende darüber hinaus vermehrt Streetart wie beispielsweise in Melbournes Stadtteil Richmond oder die verschiedenartigsten Galerien und Performance Art Veranstaltungen wie in Roma Sur in Mexico entdecken.
Küche: Die Anzahl an Restaurants von billig bis teuer, kulinarischen Straßenständen und Food Trucks sind endlos. Um so wichtiger ist es Reisenden, die richtigen Adressen zu kennen. Auch beim Kaffee möchten Weltentdecker keine Abstriche machen und Airbnb-Reisende können sich sicher sein, dass fast jeder Airbnb-Gastgeber einen Tipp für sein Lieblingscafé oder die besten lokalen kulinarischen Erlebnisse abgeben kann.
Outdoor-Aktivitäten: Eine Stadt erlebt man am besten zu Fuß. Ob man den Katy Trail in Oak Lawn, Dallas, entlang joggt oder sich durch die Gassen im japanischen Chūō-ku in Osaka bewegt: Menschen sehnen sich danach, die besten unentdeckten Juwelen einer Stadt ausfindig zu machen. Wer sich jedoch auch gerne eine Pause vom vielen Laufen gönnen möchte, kann z. B. in Hammerbrook, von seinen Einwohnern auch liebevoll Hammerbrooklyn genannt, eine Bootstour machen und das Viertel vom Wasser aus erleben.
Shopping: Die besten Erinnerungsstücke lassen sich nicht länger in Shopping Malls finden, sondern in kleinen Geschäften von lokalen Künstlern wie im Distrikt VII in Budapest oder in Poncey Highland in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia.

Indien vegan

Der vegane Lebensstil begeistert in Europa immer mehr Menschen, während in anderen Ländern der Erde eine Ernährung ganz ohne tierische Produkte schon lange Tradition hat. Bestes Beispiel dafür ist Indien, wo in weiten Teilen des Landes – auch aufgrund religiöser Begebenheiten – gänzlich auf Fleisch, Fisch und Eier verzichtet wird. Auf den quirligen Märkten Indiens gibt es unzählige Gewürze, die landestypische, vegane Gerichte wie Dosa oder Dal zu einem wahren Fest für die Sinne machen.

Enchanting Travels bietet nun zwei Indien-Reisen an, die Gästen ermöglichen Indien zu erkunden und dabei die vielfältige und exotische Küche des Landes kennen zu lernen – und das komplett vegan.

Südindien mit allen Sinnen erleben
Diese 12-tägige Reise führt zu zauberhaften Tempelbauten und Landschaften Südindiens. Buchbar unter: http://www.enchanting-india.de/reise/suedindien-mit-allen-sinnen, ab 1.795 €/ pro Person. Die Reisenden erwarten beeindruckende Tempelanlagen, eine faszinierende Landschaft, Gewürzplantagen und viele kontrastreiche Eindrücke, inklusive sind vegane Reiseoptionen und mehrere Kochkurse. Bei dieser Reise können Gäste mit allen Sinnen den Süden Indiens entdecken. Die Reise beginnt in Chennai und führt durch das charmante Pondicherry, das französichen Flair versprüht. In Mamallapuram, wo Gäste die beeindruckenden „Rathas“ Küstentempelanlagen des UNESCO Kulturerbes entdecken können. Das sattgrüne und duftende Munnar ist eine ruhige Hügelstation, ganz in der Nähe befindet sich der höchste Punkt Südindiens in 2695m Höhe. Hier lernen Gäste bei einem veganen Kochkurs im Restaurant The Barn, wie Sie Ihre neuen indischen Lieblingsgerichte selbst zubereiten können. In einer Unterhaltung mit den Köchen können Sie Fragen stellen und erfahren mehr über die traditionellen Zutaten der südindischen Küche. Anschließend führt die Reise weiter in das malerische Dorf Kumarakom. Der Aufenthalt in diesem Teil Indiens, der aufgrund seiner fruchtbaren Böden auch ‚Indiens Reisschale‘ genannt wird, bietet die Möglichkeit bei einem veganen Kochabend die raffinierte Küche Keralas kennen zu lernen und eine indische Mahlzeit, traditionell serviert auf einem Bananenblatt, zu genießen. Die letzte Station der Reise ist die malerische Hafenstadt Cochin, die viele Sehenswürdigkeiten wie den holländischen Palast oder die malerische Aussicht von Hafen im Stadtteil Fort Kochi bietet.

Spirituelles Nordindien
Dem Wesen Indiens auf der Spur – Diese Reise führt zu den spirituellsten Orten (Nord)Indiens. Diese 14-tägige Reise kann unter http://www.enchanting-india.de/reise/spirituelle-nordindien-reise ab einem Preis von 2.335€/ pro Person gebucht werden. Gäste können Indien in diesen zwei Wochen in seiner reinsten Form erleben: berührend, spirituell und lebendig. Die Wiege der indischen Kultur, der heilige Fluss Ganges begleitet die Gäste auf ihrer Reise. Beginn und Ende der Reise sind in der pulsierenden Hauptstadt Delhi, wo die Rote Festung und die Gandhi-Gedenkstätte besichtigt werden können, abgerundet wird das Erlebnis mit einem veganen Kochkurs bei dem sechs unterschiedliche Gerichte zubereitet werden. Die Stadt Varanasi kann bei einer Bootsfahrt auf dem Ganges vom Wasser aus erkundet werden und im Sri Annapurna Restaurant, das seit 2000 Jahren traditionelle nord-und südindische Mahlzeiten serviert, können unter den Gerichten allerlei vegane Köstlichkeiten gekostet werden. Die Reise führt weiter nach Agra wo Gäste das erhabene Taj Mahal und eindrucksvolle Tempelanlagen erwarten. Ein weiteres Highlight bietet der Aufenthalt im spirituellen Zentrum Rishikesh, wo einem traditionellen Hindi-Ritual beigewohnt werden kann. Nach einer privaten Yoga Stunde lädt dort eine indische Familie zum veganen Kochkurs. In Haridwar, gelegen am Fuße des Himalajas wo der Ganges in die Ebene springt, bietet die Aarti-Lichtzeremonie den Gästen einen ganz besonderen Einblick in das spirituelle Wesen Indiens.

www.enchantingtravels.de

Insider Guide NYC: Corona, Queens

Queens – der derzeit angesagteste Bezirk von New York City

Corona liegt direkt an der Subway-Linie 7, deren Erweiterung am gestrigen Sonntag feierlich eingeweiht wurde. Die Untergrund-Station Hudson Yards in Manhattan an der Ecke 34. Straße und 11. Avenue ist die erste Neueröffnung seit über 20 Jahren und verbindet nun die wachsende Westseite Manhattans mit dem angesagten Queens. Locals geben im monatlichen Insider Guide des New Yorker Tourismusbüros ihre Geheimtipps für dieses lebendige Viertel preis. Die Dokumentation und Infos zu weiteren Highlights der Gegend einschließlich einer Karte finden sich unter www.nycgo.com/insiderguides.

Marty Markowitz, Vizepräsident der Abteilung “Borough Promotion and Engagement” bei NYC & Company empfiehlt: „Besucher sollten auf keinen Fall das unglaubliche Gastroangebot, die kulturellen Institutionen auf Weltklasseniveau und die Spitzenevents des Viertels verpassen.“

Corona entdecken wie ein Einheimischer
Kunst & Kultur:
Der Queens Zoo ist die Heimat von Pumas, Papageien, Brillenbären, Bisons, Seelöwen und vielen anderen exotischen Tieren.
Nur wenige Schritte vom Queens Zoo entfernt befindet sich die New York Hall of Science, ein Wissenschafts- und Technologiezentrum, in dem Kinder und Familien innovative und interaktive Exponate spielerisch entdecken. Bis zum 31. Oktober sind „Wellen“ das Thema.
Tipp: Connected Worlds – ein Video auf der Website vermittelt einen ersten Eindruck, wie Zauber durch Technik vermittelt werden kann.
In der Nähe des Wahrzeichens Unisphere im Flushing Meadows Corona Park bietet das Queens Theatre eine Reihe Aufführungen der darstellenden Künste – von Theater über Tanz und Konzert bis hin zu diversen kulturellen Programmen. Im Oktober im Programm: Jessica Lang Dance.
Das kürzlich renovierte Queens Museum beherbergt eine vielfältige Sammlung an Kunstwerken sowie Robert Moses “Panorama der Stadt New York”, ein Modell der fünf Stadtbezirke. Tipp: Die Tiffany Ausstellung – hier findet man Glas- und Lampenkunst, der man nicht nur nah kommt, sondern auch ihre Geschichte in Zusammenhang mit New York kennenlernt.
Das Louis Armstrong House Museum, wo die Jazz-Legende und seine Frau fast 30 Jahre lebten, widmet sich den Leistungen Armstrongs und seiner Bedeutung für die Welt des Jazz.

Essen & Trinken:
Leos Latticini (bei den Einheimischen besser als „Mamas“ bekannt) befindet sich in einem seit 80 Jahren bestehenden, dreifassadigen Gebäude und beherbergt einen Laden, der ebenso lange für seine freundlichen Besitzer, die leckeren Sandwiches, frische Pasta und handgemachten Mozzarella bekannt ist.
Die pulsierende Tortilleria Nixtamal bietet authentische mexikanische Küche mit Tortillas, die täglich frisch zubereitet werden.
Besucher, die Lust auf authentische kubanische Küche haben, gehen ins Rincon Criollo, ein Familienbetrieb, der traditionelle kubanische Gerichte nach Rezepten seiner ursprünglichen Heimat Havanna zubereitet.
Mit mehr als 20 verschiedenen Füllungen ist das Empanadas Café der richtige Ort für einen dieser knusprigen Leckerbissen.
Eine Reise nach Corona ist nicht komplettiert ohne den Genuss eines Nachtischs in der El Hornero Bakery, einer kolumbianischen Bäckerei, und ohne den Besuch des Lemon Ice King of Corona. Dort können Besucher seit über 60 Jahren handgemachtes italienisches Eis aus echten Früchten in etwa 40 Geschmacksrichtungen schlemmen. Die Eisdiele ist übrigens im Vorspann der Serie King of Queens zu sehen.

Freizeit im Freien:
Einer der größten Parks in NYC, der Flushing Meadows Corona Park, war 1939 und 1964 Schauplatz der Weltausstellung. Heute ist es ein Naherholungsgebiet, wo man Sport betreibt oder einfach entspannt.
The Queens Botanical Garden am östlichen Ende des Parks ist mit seinen riesigen Waldflächen, Feuchtgebieten, Wiesen und Gärten gilt bei Einheimischen und Besuchern als beliebter Ort zum Entspannen. Bis zum 20. September findet dort noch die Reihe Shakespeare in the Garden statt. Aufgeführt wird die Komödie A Midsummer Night’s Dream.
Das USTA Billie Jean King National Tennis Center wurde aufgrund der Ausrichtung der US Open-Tennismeisterschaften jedes Jahr im Sommer bekannt. Dort finden das ganze Jahr über auch kleinere Turniere statt ab. Wenn keine Turniere stattfinden, können Tennisfans die Plätze für den eigenen Gebrauch mieten.

Eine Vielzahl an Hotel-Optionen, die jedem Budget und Geschmack entsprechen, können Reisende problemlos länger in Queens, New York bleiben. Die besten verfügbaren Preise erfährt man unter www.nycgo.com/hotels. Buchungen sind über den exklusiven Hotelbuchungspartner von NYC & Company, Booking.com, möglich.

Die Welt des Weins entdecken

Weingenuss von Amerika über Afrika nach Asien

Am Tag entspannt eine Weltmetropole entdecken, die kulinarischen Kostbarkeiten der Region kennenlernen und den Abend mit dem Besuch einer lokalen Winzerei und Spa-Behandlung ausklingen lassen. Unter den zahlreichen Angeboten vom Reiseveranstalter Enchanting Travels findet jeder entdeckungsfreudige Genießer seinen persönlichen Favoriten.

Der Gast kann sich von einer Auswahl der schönsten Weinregionen der Welt zu einem individuellem Reiseerlebnis inspirieren lassen:

Kapstadt, Südafrika
Die 11-tägige Weinreise „Südafrika für Genießer“ mit jeder Menge Gelegenheiten, das Land in all seinen Facetten kennenzulernen, kann unter http://www.enchanting-africa.de/reise/suedafrika-fuer-geniesser ab €4.690,- pro Person gebucht werden. Geboten wird ein Aufenthalt in dem Land Afrikas, das alle Naturschönheiten des Kontinents vereint. Neben endlosen Stränden und der Hitze der Savanne erwartet den Besucher der Regenbogennation das bizarre Hochgebirge, sowie die fruchtbaren Täler der Mittelgebirge, welche dem Weinanbau die besten Voraussetzungen für edelste Rebsorten bieten.
Der Aufenthalt in diesem vielseitigem Teil des Kontinents beinhaltet eine Entdeckungstour durch das gastronomisch abwechslungsreiche Kapstadt: Hier ergibt sich die Möglichkeit im Gourmet-Restaurant ‚One & Only’ an einem ‚Wine & Dine’ Abend mit kulinarischen Höhepunkten der Region teilzunehmen.
Der Entdeckergeist wird bei einer Safari im bekannten Krüger Nationalpark geweckt. Im Asmara Wine Estate, in der früheren europäischen Siedlung Stellenbosch gelegen, erlernt der Gast im hauseigenen Kochkurs durch den Gutsverwalter die kulinarischen Feinheiten der Kap-Küche. Bei der anschließenden Weinprobe im ‚Tasting Room’ des „Le Quartier Francais“ findet der Abend in einem der besten 100 Restaurants weltweit einen entspannten Ausklang.

Bodegas Argentiniens und Chiles
Auf Höhen zwischen 650 und 1.050 m. ü. M. ernten die ältesten und bekanntesten Weinkeltereien der Region Mendoza die besten Trauben für ihren bekannten Malbec. Entlang dem Fluss Mendoza, der dieser Region ihren Namen verleiht, eröffnet sich dem Betrachter das andine Bergpanorama.

Hier bietet Enchanting Travels mehrere Möglichkeiten an, um die argentinische Weinregion mit all ihren Vorzügen zu genießen:
Luxusweinreise durch Argentinien
Eine 9-tägige Luxusweinreise mit Spa-Behandlung in erstklassigen Hotels, bei der die kulturell reiche Hauptstadt Buenos Aires sowie die beeindruckenden Landschaften Argentiniens bereist werden. Unter http://www.enchanting-southamerica.de/reise/luxus-wein-und-entspannung-pur kann die Reise ab €4.020,- pro Person gebucht werden.
Der Fokus liegt hier auf der „Divino Vinotherapie“, einer speziellen Spa-Behandlung in Argentiniens führender Weinregion Mendoza. Diese Behandlung macht sich die vitalisierende Wirkung der Weintraube zunutze. Feinste Traubenessenzen verwöhnen den Körper mit Mineralien und Vitaminen und beleben die Sinne.
Die Behandlung umfasst ein Traubenkern-Körperpeeling, ein Weinbad mit Traubenextrakten sowie eine Ölmassage. Eine ‚Bodega Tour’ mit dem Besuch von drei Weingütern in den Tälern von Luján de Cuyo und Maipú in Mendoza rundet das vollkommene Entspannungserlebnis ab.

Weinreise „Gourmands & Gourmets“
Eine 10-tägige Reise durch zwei Länder die viel Köstliches zu bieten haben, buchbar unter http://www.enchanting-southamerica.de/reise/argentinien-chile-reise-fuer-gourmands-und-gourmets, ab €4.405,- pro Person. Bei der 10-tägigen „Gourmands & Gourmets“ Weinreise durch Argentinien und Chile lernen die Reisenden die kulinarischen Freuden des Landes kennen. Von großartigen argentischen Steaks über feine Fischgerichte und beste Weine der ansässigen Keltereien wird dem Gast eine reiche Auswahl geboten.
Während der Kulinariktour durch Chiles Hauptstadt Santiago können neben dem Nationalgericht „Ceviche“ weitere Köstlichkeiten des Landes verkostet werden. Bei Weindegustationen auf chilenischen und argentinischen Weingütern wie Casablanca oder im Valle de Maipú kommt jeder Weinliebhaber auf seine Kosten.

Wine Trails in Indien
Wer Indien einmal von einer etwas anderen Seite kennenlernen möchte, dem bietet Enchanting Travels bei einer exklusiven Weinverkostungstour im Weinbaugebiet Nashik die Möglichkeit dazu. Der Ausflug in der Welt des indischen Weines kann als Teil eine maßgeschneiderte Reisen nach Indien mit Enchanting Travels gebucht werden, z.B. „Nordindien für Feinschmecker“, 12 Tage ab €2.360,- pro Person. Infos unter http://www.enchanting-india.de/unsere-reise.
Reisende dürfen sich auf die malerische Landschaft um Nashik (etwa vier Autostunden von Mumbai entfernt) und die vergleichsweise jungen Winzereien der Gegend freuen. Bei einem Spaziergang durch eines der fast 50 ansässigen Weingüter in der Region werden verschiedene Weine zur Verkostung angeboten.
Nach einem kurzen Hotelaufenthalt zur Erfrischung geht es weiter zu einer Tour und Verkostung in der „Sula Vineyards Winery“, der beliebtesten Weinkellerei des Landes.
Der Abend wird schließlich in der Weinkellerei „York Winery“ verbracht, die sich im Familienbesitz befindet und für ihre fruchtig-trockenen Weine bekannt ist.

Virginia feiert seine Food-Szene

Das ganze Jahr über zahlreiche Festivals für Genießer – Auf geführten Touren oder selbständig auf Trails die Spezialitäten von „The Old Dominion“ entdecken – Oktober „Monat des Weins“, November „Monat der Auster“

Virginia an der US-Ostküste ist vor allem für die Blue Ridge Mountains und den Shenandoah National Park, aber auch für seine Atlantikstrände bekannt. Doch auch die florierende Food-Szene der Region hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Scheinbar über Nacht wurde „The Old Dominion“, wie Virginia als älteste Region der USA auch genannt wird, zum gastronomischen Hotspot des Landes, titelt das international renommierte US-Magazin Esquire, das Virginia im vergangenen Jahr zur „Food Region 2014“ kürte. Davon können sich Besucher bei zahlreichen Genuss-Festivals selbst überzeugen oder sie lassen sich bei einer Food-Tour zu angesagten Restaurants führen. Zudem können sie sich auf verschiedenen Trails auf die Spuren lokaler Weine und Auster-Spezialitäten begeben.

Food-Tours zu kulinarischen Höhepunkten der Region
Um Virginia kulinarisch zu entdecken, gibt es kaum eine bessere Möglichkeit als an einer der geführten Food-Tours teilzunehmen, die vielerorts angeboten werden. So erkunden Besucher etwa die historische „Old Town“ von Alexandria mit ihren schmucken Boutiquen bei einer drei- bis vierstündigen Führung von DC Metro Food Tours. Zwischendurch legen die Teilnehmer Stopps in ausgewählten Restaurants ein und schlemmen lokale Spezialitäten (dcmetrofoodtours.com). Ähnliche Führungen werden beispielsweise auch von Taste of Virginia Food Tours für Charlottesville (www.tasteofvirginiafoodtours.com), von Coastal Food Tours für Norfolk und Virginia Beach (www.coastalfoodtours.com) oder von Fredericksburg Food Tours für die gleichnamige Stadt Fredericksburg (www.fredericksburgfoodtours.com) angeboten.

Event-Highlights rund um Wein, Bier und Genuss
Condé Nast Traveler hat Monticello in Virginia unter die Top 10 Weinregionen 2015 gewählt. Doch nicht nur der ehemalige Landsitz des US-Präsidenten Thomas Jefferson bei Charlottesville hat erstklassige Tropfen vorzuweisen. Das ganze Jahr über können die Weine Virginias bei verschiedenen Events verkostet werden – so auch bei „Epicurience Virginia“, ein Wein- und Food Festival in Loudoun County: Das Grant Tasting Event bietet seinen Besuchern am 30. August 2015 in Morven Park die Gelegenheit, preisgekrönte Weine und feinste Speisen aus der Region zu probieren. Auch können die Besucher an Weinseminaren teilnehmen oder Spitzenköchen über die Schulter schauen (epicvirginia.com).

Besonders zahlreich sind die Weinfeste im Oktober, denn dann feiert Virginia einen ganzen Monat lang im Namen der Rebe: Im „Monat des Weins“ stehen Weinproben, Live-Musik und kulinarische Hochgenüsse auf dem Programm. Die mehr als 230 Weingüter in Virginia lassen sich außerdem auf sogenannten „Wine Trails“ erkunden, die durch verschiedene Anbaugebiete führen – ein Ausflug ist besonders im Mai und September/Oktober empfehlenswert. Weitere Informationen stehen unter www.virginia.org/wine bereit.

Wer statt eines guten Weines lieber ein gepflegtes Glas Bier trinkt, ist in Virginia ebenfalls richtig: Die Craft Beer Szene erlebt zurzeit einen echten Aufschwung und in vielen Restaurants und Bars stehen lokale Biere auf der Speisekarte. Die Brauereien orientieren sich in ihrem Handwerk vor allem am deutschen Vorbild – das spiegelt sich auch in den immer beliebter werdenden Oktoberfesten wider. Das älteste und authentischste Oktoberfest Virginias wird in Richmond zelebriert, dieses Jahr am 16. und 17. Oktober: Neben lokalen Brauereispezialitäten stehen auch deutsche Biere zur Auswahl, darüber hinaus werden Bratwurst, Bretzel, Kartoffelsalat und Sauerkraut serviert (richmondoktoberfestinc.com). Mehr über die Craft Beer Szene Virginias und Brauereitipps gibt es im Internet unter www.virginia.org/CraftBeer.

Auf den Spuren lokaler Austern-Spezialitäten
Austern sind eine regionale Spezialität Virginias und werden in sieben unterschiedlichen Regionen an der Western und Eastern Shore gezüchtet. Das Geschmacksspektrum der Meeresfrüchte reicht je nach Region von salzig über buttrig bis süß. Im Herbst, wenn die Austern geerntet werden, können sie roh, gedünstet, überbacken oder frittiert auf Seafood-Festivals probiert werden. Das größte und bekannteste Austern-Event in Virginia ist das Urbanna Oyster Festival am Rappahannock River nahe Virginias Hauptstadt Richmond (www.urbannaoysterfestival.com).

Virginia ist der größte Austernproduzent der USA. Um die kulturelle Bedeutung der Austernzucht für den Bundesstaat hervorzuheben, wurde der November zum „Monat der Auster“ erklärt. Darüber hinaus informiert seit kurzem der Virginia Oyster Trail (virginiaoystertrail.com) über die sieben verschiedenen Zuchtregionen, die jeweils Austern mit eigenem Geschmacksspektrum hervorbringen, sowie über das Leben der Austernfischer. Wissenswertes rund um Virginias Austern ist auch unter www.virginia.org/oysters zu finden.

Weitere Informationen zur Capital Region USA steht unter www.capitalregionusa.de

Wolfgang und Helena Kerschbaumer

In der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal wird aus dem Naturprodukt Milch so manche exquisite Köstlichkeit gezaubert. Veredelter Käse, originelle Knödelgerichte oder auch Sternerestaurants in Miniaturgröße prägen das Geschmackserlebnis in Gitschberg Jochtal. Doch erst die Leidenschaft der Menschen hinter diesen Köstlichkeiten macht die vielfältigen Genussmomente möglich.

Neben dem abwechslungsreichen Sport- und Freizeitangebot in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal gibt es auch für Food Hunter und Co. hier am Schnittpunkt vom Eisack- und Pustertal einiges zu entdecken. Ob kleine, aber feine Restaurants, besondere regionale Delikatessen, die es nur hier gibt oder auch unkonventionelle Bauern, die ihre ganz eigene Vorstellung von Landwirtschaft haben und auch leben, gibt es hier rund um den Gitschberg für Genussliebhaber und Gourmets Schmackhaftes zu entdecken.

Käse aus dem Bunker
Duftende Blumen, Sonnenschein und Kuhglockengeläut auf Almwiesen. Dunkelheit, Kälte, der Geruch von Moder im Inneren eines Bunkers aus dem zweiten Weltkrieg. Zwei Orte, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Der gebürtige Eisacktaler Hansi Baumgartner hat diese ungleichen Orte dennoch zu einer unglaublichen Synergie verbunden. Der gelernte Spitzenkoch und Restaurantbesitzer tauschte 1995 seine Haube gegen das Käsemesser. Als erster Käse-Affineuer Südtirols hat er sich der Veredelung von Käse, die ursprünglich der Konservierung diente, verschrieben – und das in ungeahnt kreativer Weise.
Den Käse bezieht der „Milchgoldschmid“, wie Baumgartner auch genannt wird, von 55 handverlesenen Käselieferanten, zum Großteil von kleinen Südtiroler Hofsennereien und Almen aus Gitschberg Jochtal. Aber auch findig Ausgesuchtes aus Holland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz wird von Baumgartner geschickt kultiviert.

Wichtig ist, dass das Ausgangsprodukt stimmt. Ähnlich komplex wie der Geschmack eines Weines, hängt das „Mmh“ beim Käse von vielfältigen Einflussfaktoren wie Tierrassen, Bodenbeschaffenheit, Wetterumschwüngen, Säurekulturen oder auch Temperatur und Feuchtigkeit beim Reifen ab. So vielfältig wie die Region Gitschberg Jochtal selbst, sind auch die hier produzierten Käse. Die frischen Gräser und Kräuter auf den Almen, die namensgebend für die Region sind, sichern die ausgezeichnete Qualität der Milch als ideales Ausgangsprodukt für die regionalen Spezialitäten. Die gesammelten Kostbarkeiten lagert Baumgartner in einem alten Militärbunker oberhalb von Mühlbach im Eisacktal. Die im Inneren herrschende Kälte und Feuchtigkeit sind der ideale Nährboden für Mikroorgansimen und Sporen, die den Käse reifen lassen. Nach der täglichen Zuwendung – die Laibe werden gewendet, gebürstet, gar gestreichelt – kommen sie nach Vahrn bei Brixen in Baumgartners Betrieb „Degust“. Kuh- und Ziegenkäse gehen hier aufregende Verbindung mit Rosenmuskateller, der aus Südtirol stämmigen Rotweinsorte Lagrein, heimischen Kräutern, Asche, Schüttelbrotkrumen oder auch frischen Meeresalgen ein. Die erlesenen Molkereiprodukte, darunter allein 200 unterschiedliche Käsesorten, werden an Restaurants und Feinkostläden in aller Welt geliefert, können hier aber auch verköstigt und gekauft werden.

In der Höhe schmeckt es am besten
Ein weiterer Feinschmeckertreff führt auf die Fane Alm hinauf, dem wohl schönsten Almendorf Südtirols. Hier warten ungeahnte Variationen eines typischen Südtiroler Gerichts. Denn die Kreativität der Knödelqueen Martha Gatterer kennt beinahe keine Grenzen. Von traditionellen Rezepten wie Kaspress- oder Marillenknödel steht auch Außergewöhnliches wie Schwarzplenten-, Mangold- oder Brennnesselknödel auf der Speisekarte der Gattererhütte. Gekocht wird auf einem alten Herd, der noch mit Feuer betrieben wird. Darauf wird auch der locker-luftige Kaiserschmarren gebacken, die zweite Spezialität der Gattererhütte. Grundzutat für Knödel und Kaiserschmarren ist auch hier die frische Milch, direkt von den Kühen der Fane Alm – neben dem Können von Martha wohl das Geheimnis hinter dem verführerischen Geschmack der dampfenden Speisen.
Einige der spannendsten Knödelgerichte von Martha finden sich im Buch „Südtiroler Weiberwirtschaft. Refugien für Leib und Seele“. Dreißig prägende, starke Wirtinnen aus Südtirol, zu denen auch Martha zählt, stellen darin ihre Lieblingsrezepte vor. Ab Ende April 2015 bewirtschaftet die Gattererhütte wieder hungrige Wanderer. Dann heißt es jeden Mittwoch: Knödeltag!

Bauernstube mit Stern
Ein kleines Juwel des guten Geschmacks findet sich im unscheinbaren Ort Vintl. Hier führt das Ehepaar Wolfgang und Helena Kerschbaumer mit viel Leidenschaft, Ideenreichtum und Liebe zum Detail das wohl kleinste Michelin-Sternerestaurant Südtirols. Im „La Passion“ werden Delikatessen in einer typischen Bauernstube aus dem 16. Jahrhundert kredenzt. Regional, saisonal und traditionell ist die Devise, nach der Wolfgang Kerschbaumer kocht, während sich Helena um den Service und die Weinauswahl kümmert. Typische Gerichte aus der Region werden geschickt veredelt, modernisiert und mit der persönlichen Note des Küchenchefs versehen. Zudem kommen viele Ausgangsprodukte direkt aus der Umgebung, unter anderem auch von Milchgoldschmied Hansi Baumgartner. So wundert es nicht, dass die Karte je nach Jahreszeit und Angebot variieren kann. Doch eines ist immer sicher: Lukullische Höhenflüge sind im „La Passion“ garantiert. Dies alles überzeugt nicht nur die Michelin-Kritiker, sondern auch die Tester von Gault Millau. Neben einem Stern schmücken zwei Hauben (15 Punkte) den Vorzeigebetrieb in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal.

Exotisches vom Almacker
Zurück zum Bunker Baumgartners. Denn nur wenige Kilometer davon entfernt kann man eine für Südtirol ungewöhnliche Pflanze entdecken, die seit kurzem hier angebaut wird. Die Rede ist von der Südtiroler Bergartischocke, die in Rodeneck von Robert Amort kultiviert wird. Die herkömmliche Sorte wächst ursprünglich in wärmeren Anbaugebieten wie Südfrankreich oder Kalifornien, hat aber nach einer dreijährigen Experimentierphase auch in der Region Gitschberg Jochtal Einzug gehalten. Die regionale Variante der Artischocke besticht durch ihren nussigen Geschmack und steht auf den Speisekarten der lokalen Gourmetrestaurants, wird aber auch nach Österreich und Deutschland geliefert.

Ob man sich nun für originelle Käse- und Knödelkreationen, verlockende Süßspeisen oder die kleine, aber feine Gourmetküche interessiert – in der Ski- und Almenregion warten Orte, die die Geschmacksvielfalt Südtirols hochleben lassen und die kein Feinschmecker verpassen sollte.

www.gitschberg-jochtal.com