Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer von www.apfelgut.de informieren unsere Leser:

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren!

Wie immer um diese Zeit: Die Termine für die Kochkurse und Seminare sind ins Netz gestellt und freigegeben – es wird bereits munter gebucht! Also ist für Interessenten etwas Eile angesagt…

Noch versagen wir uns einen umfassenden Rückblick auf dieses schwierige Jahr, aber mit den Folgen des teils merkwürdigen, teils dramatischen Verlaufs haben wir täglich zu kämpfen. Wir konnten dieses Jahr ja erstmals nicht die ganze Palette unseres Pomme-Pure herstellen, sondern nur eine Cuvée aus Cox & Elstar, denn von diesen beiden Sorten gab es nur knapp ein Viertel der Mengen des letzten Jahres. Bleibt hoffentlich eine Ausnahme. Wie mehrfach beschrieben, mussten wir insgesamt über 15.000 kg Äpfel einzeln in die Hand nehmen und die Hagelschläge ausschneiden. Ein teures Vergnügen! Aber wir halten den Preis – und Sie uns hoffentlich die Treue!
Vom Glockenapfel gab‘s dieses Jahr mehr als im letzten – die Früchte waren auch wenigstens zum Teil nicht so stark vom Hegelschlag betroffen und wurden sehr groß – und wir konnten daher sogar mehr als im letzten Jahr pressen; allerdings haben wir auch sehr viel weniger Äpfel für den Verkauf bereitgestellt.

Von den anderen Sorten, ebenfalls zum größten Teil einzeln ausgeschnitten, konnten wir wieder Pomme-Cidre machen (ist noch nicht gefüllt und kommt erst im Frühjahr in den Verkauf, es ist aber von der letzten Pressung noch genügend zum Feiern vorhanden! – siehe Sonderangebot unten), ebenso unseren naturtrüben Apfelsaft, den wir in der 1-Liter-Pfandflasche (nur Ab-Hof-Verkauf) oder als Bag-in-Box (5 Liter – jetzt in einem eigenen, schönen, einfarbig roten Karton) anbieten. Ist sehr gut geworden, angenehm weich und fruchtig, mit belebender Säure bei mäßiger Süße.

Neben unserem klassischen Pomme-Balsam gibt es auch wieder den wunderbar aromatischen, hellen Birnen-Balsamico, auf den schon viele von Ihnen sehnsüchtig warten.

Ansonsten ist die Ausbeute sehr unterschiedlich ausgefallen: Von den winzigen Cornichons konnten wir eine ansehnliche Menge einlegen, die vom Hagel zerschlagenen Gurkenpflanzen haben sich erstaunlich gut erholt und viele Blüten getrieben – allerdings haben wir noch nie eine so späte Ernte eingebracht; und zu Gewürz- oder gar Salzgurken hat es nicht mehr gereicht. Die Tomaten ziehen wir ja unter Folie im Haus, sie hat der Hagel nicht beschädigt. Und erstaunlicherweise hat auch die ständig feuchte Luft im September und Oktober nicht geschadet: Hervorragende Qualität von Sugo und Essenz! Auch die Chili-Ernte war bei den meisten Sorten sehr zufriedenstellend, jedoch ebenfalls sehr spät – heute wurden die letzten zur Creme verarbeitet oder getrocknet. Und da haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Ein Chili-Fan-Set – in einem Leder-Etui für die Tasche oder den Schlüsselbund, jeweils in einem Glasröhrchen, vier Sorten unserer eigenen Chilis, sortenrein getrocknet und (fast) ohne Kerne gemahlen; die pure Frucht, hocharomatisch und keineswegs nur einfach scharf! Habanero (höllisch scharf), Fatali (sehr scharf), Aji Lemon (scharf) und Pasilla (mild) – so haben Sie für jede Speise und jeden Geschmack das notwendige Finish zur Hand, wenn es im feinen Restaurant, im einfachen Gasthaus, am Grill oder beim Picknick an der nötigen Würze fehlt. Ein Super-Geschenk für alle Chili-Fans!

Von allen frühen Beeren konnten wir herrliche Konfitüren einkochen – Erd-, Stachel-, rote und schwarze Johannis- sowie Jostabeeren haben die trockene Hitze im Juli sehr genossen! Die begehrten späten Himbeeren leider nicht: Nach dem Hagel standen die Ruten regelrecht nackt da, Blätter und Knospen lagen am Boden. Es brauchte lange, bis sie sich erholt hatten – und dann machte der andauernde Regen (wir hatten im September und Oktober nur wenige Tage ohne Niederschlag) die Ernte immer wieder zunichte, die Früchte wurden nicht süß, blieben wässrig und schimmelten in Massen. Aus denselben Gründen auch bei den Brombeeren Fehlanzeige. Sehr traurig und sehr frustrierend!

Auch frustrierend: Die schon ziemlich konkret gewordenen Pläne für ein Buch mit den Rezepten der Sendungen haben sich leider zerschlagen. Hingegen geht’s weiter mit uns im WDR (samstags 17.20 Uhr) – leider nur 14 (bisher 20) Neuproduktionen, denn der Sender hat, wie alle anderen ebenso, kein Geld. Freut uns zwar nicht, ist aber nicht zu ändern. Ansonsten gilt (hoffentlich): Nächstes Jahr wird alles besser!

Mit herzlichen Grüßen, unseren besten Wünschen für eine ruhige, gemütliche Adventszeit („die stade Zeit“, sagt der Bayer seltsam, aber verständig), Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Martina & Moritz,
und das ganze Team vom Apfelgut

PS:
Sonder-Angebot DUTTENHOFER Pomme-Brut 2005: Jetzt knallen wieder allenthalben die Korken. Wir machen mit und bieten allen Newsletter-Empfängern (und nur diesen!) zum Jahresende unseren leichten und delikaten Schäumer im 6er- oder 12er-Pack an: Sie bezahlen 5 bzw. 10 Flaschen, bekommen aber 6 bzw. 12 Flaschen dafür geschickt! Statt 84.50 € also 72.50 € (+ 7,50 € Versandkosten) für 6 Flaschen, statt 169,00 € nur 145,00 € für 12 Flaschen (Versand gratis). Gilt für alle Bestellungen, die uns bis einschließlich 7. Januar 2014 erreichen, auch wenn in der Bestellungsbestätigung der volle Preis ausgewiesen wird.
Zu bestellen unter www.apfelgut.de – Gutsverkauf – Säfte & Weine. Und ab dem 8. Januar gibt’s dann wieder das Sonderangebot für die 5. Jahreszeit, den fröhlichen Pomme-Cidre!!!

Hermann Laudensack

Von Blaublütern und Blauen Zipfeln: Der bekannte Sterne-Gastronom Hermann Laudensack hat in Bad Kissingen ein außergewöhnliches Arrangement aufgelegt, das einen Gang durch die Geschichte mit Köstlichkeiten der fränkischen Küche und zwei Übernachtungen im Romantik Hotel kombiniert.

Hermann Laudensack führt die Gäste auf seiner „Kulinarischen Stadtführung“ persönlich durch die historischen Kuranlagen aus der Zeit der Wittelsbacher und die idyllische Altstadt. Stilecht in eine fränkische Saaletaltracht gekleidet gibt er dabei Einblicke in die Geschichte Bad Kissingens als Kurort des europäischen Adels und in die regionale Küche. „Wir beginnen mit einer köstlichen Überraschung an einem der zahlreichen geschichtsträchtigen Orte, zum Beispiel in der Königsloge im Regentenbau“, so der Sternekoch. In einer historischen Weinstube in der Innenstadt folgt das Hauptgericht, fränkische Blaue Zipfel. Das Dessert ist dann ein Heimspiel für den Gastronom: In „Laudensacks Parkhotel“ klingt die Führung bei einer exquisiten Süßspeise aus.

Die „Kulinarische Stadtführung“ ist Teil eines Pakets mit zwei Übernachtungen inklusive Frühstück im Romantik Hotel „Laudensacks Parkhotel“ und einem Fünf-Gänge-Sternemenü am Abend. Das Gourmetrestaurant des Romantik Hotels zählt zu den 150 besten in Deutschland. Die Küche kann sich unter anderem mit einem Michelin-Stern sowie 16 Punkten und zwei Hauben im Gault-Millau schmücken. Das Arrangement kostet 276 Euro pro Person im Doppel- und 296 Euro im Einzelzimmer. Geplante Termine der „Kulinarischen Stadtführung mit Hermann Laudensack“ sind jeweils samstags am 14. September, 5. Oktober, 2. November und 14. Dezember 2013. Beginn der etwa dreistündigen Tour ist um 11.30 Uhr. Die „Kulinarische Stadtführung“ kann auch einzeln gebucht werden und kostet 48 Euro pro Person.

Beratung, Buchung und weitere Informationen zu Bad Kissingen gibt es unter der kostenfreien Servicetelefon-Nummer 0800 9768800 oder unter www.badkissingen.de.

Sylter Austern

Sie ist ein bisschen empfindlich und verkriecht sich deshalb im Winter lieber drinnen. Doch während die ersten Badegäste bislang nur vorsichtig einen Zeh in die frühjahrsfrische Nordsee stecken, hat die Sylter Auster bereits den Sprung ins nicht mehr ganz so kalte Wasser gewagt: Die „Sylter Royal“ ist wieder zurück an ihrem angestammten Platz in der Blidselbucht.

Es war wie immer ein hartes Stück Arbeit für die Umzugshelfer von „Dittmeyer’s Austern-Compagnie“: In der letzten April-Woche beförderten sie einen der kulinarischen Sylter Stars Stück für Stück zurück in die Blidselbucht zwischen Kampen und List. Denn abgesehen von ihrem ausgezeichneten Geschmack und ihrer hohen Qualität ist das Besondere an der „Sylter Royal“ ihr Lebensgefühl. Genauer: Sie hat zwei Wohnsitze. Den Winter verbringt sie stets in ihrer wohligen Zweitwohnung, einer Lagerhalle an der Hafenstraße in List. Hier lässt sie es sich in großen Bassins, die per Seewasserleitung mit der Nordsee verbunden sind, gut gehen. Doch sobald der Frost seine eisige Hand von der Insel genommen hat, geht es zurück ins Watt.

Beste Bedingungen für die einen – ein Knochenjob für die anderen: Immerhin wiegen die so genannten Poches, Netzsäcke aus gitterartigem Kunststoffgewebe, in denen die Austern heranwachsen, gut 15 Kilo und müssen einzeln und in Handarbeit im Watt auf einem Tisch festgeschnürt werden, damit die Austern nicht von Sturm, Strömung oder Gezeiten weggespült werden. Und auch im Anschluss verlangen die gut drei Millionen Sylter Schalentiere jede Menge Aufmerksamkeit. Regelmäßig werden die Poches einzeln angehoben und vorsichtig geschüttelt, damit die Austern nicht zusammenwachsen. In den drei Jahren, die die Austern teils im Watt und teils bei „Dittmeyer‘s“ in List verbringen, wird jede etwa 35 Mal per Handarbeit bewegt.

Wenn die Austern genug Fleisch und Schale angesetzt haben und zum marktreifen Gewicht von 80 Gramm herangewachsen sind, kommen sie zum letzten Mal nach List. Gereinigt und sortiert werden sie dort vorsichtig auf Reet gebettet, mit der gewölbten und mit Meerwasser gefüllten Schale nach unten in Spankörbe gelegt und so zu den Feinschmecker-Tempeln des Landes transportiert. Und natürlich steht die „Sylter Royal“ auch bei den Restaurants der Insel ganz oben auf der Speisekarte.

www.sylter-royal.de

Heiko Antoniewicz

„Der deutsche Sous Vide Papst“ Heiko Antoniewicz wird Sie mit zwei ausführlichen und praxisnahen Workshops für die Welt des Sous Vide Garens begeistern.

Als Trainer gibt Heiko Antoniewicz sein Wissen in Seminaren und Kochkursen für Profis und Privatköche weiter.
Seine Leidenschaft für außergewöhnliche und überraschend unkomplizierte Rezepturen hat er mittlerweile auch in verschiedenen Büchern dokumentiert.

Die beiden Kurse finden an aufeinanderfolgenden Tagen statt und können einzeln sowie auch zusammen gebucht werden:

„Sous Vide Basiskurs – Einführung in die traditionelle Garmethode“
21.05.2012 / 10:00 Uhr – 16:00 Uhr

„Sous Vide Aufbaukurs – Workshop für Fortgeschrittene“
22.05.2012 / 10:00 Uhr – 16:00 Uhr

In beiden Kursen sind noch begrenzt Plätze frei.

Kursgebühr:
Pro Teilnehmer und Kurs 300,- Euro zzgl. MwSt.
Anreise- und evtl. Übernachtungskosten sind in der Kursgebühr nicht enthalten.

Südtirols erstes zertifiziertes Bio-Bergwiesenheu zum Baden, Essen und Riechen

Die Auflagen für die Bergwiesen sind hoch: Die nächste Straße muss mindestens 150 Meter entfernt sein, Strommasten dürfen keine über der Wiese verlaufen, diese muss mindestens auf 1.700 Höhenmetern liegen und auf 50 qm müssen mindestens 14 verschiedene Heilkräuter wachsen. Auf Walter Moosmairs Wiesen wachsen sogar bis zu 130 Kräuter – und damit nicht genug: Der Jungbauer hat sich auch noch ausgeklügelte Methoden einfallen lassen, um das Heu von unten mit sonnenwarmer Luft besonders schonend zu trocknen: „Da erhält sich die schöne, grüne Farbe.“

Die Heilkraft der natürlichen Almgräser macht die Wirksamkeit seines Heus aus, das in allen namhaften Wellnessbetrieben für die berühmten Südtiroler Heubäder verwendet wird. Es wirkt u.a. gegen rheumatische Beschwerden, Arthrosen, Schlafstörungen oder Ischias.

Für Heubett und Heukissen wird das Heu wie ein Teebeutel in ein Flies eingeschlossen, sauber und jederzeit in Bettdecke oder Kissenüberzug austauschbar. Die „Teebeutel“ sind natürlich auch einzeln bestens geeignet für Heubäder zu Hause. In kleinen Jutesäckchen verpackt, verströmt das Heu über mehrere Wochen den wunderbaren Duft der Bergwiesen.

Was sich außer Badewasser mit den Blüten der Bergwiesen aromatisieren lässt, erklärt Moosmair gerne: „Die Käserei im Tal hat einen sehr guten Weichkäse mit den Heublüten gemacht und ich verkauf sie auch getrocknet als Suppe.“ Wie genau das geht, steht in dem Rezept auf der Rückseite des Päckchens, verraten sei nur so viel: Die Bergblütencremesuppe schmeckt überraschend delikat.

Startschuss für die deutsche Erdbeersaison

Mitte Mai startet die Freilandsaison für Erdbeeren, das beliebteste Beeren-obst Deutschlands. Bis in den Oktober hinein reifen die Erdbeeren. Dies ist dank unterschiedlichster Sorten möglich, die sich nicht nur in ihrer Reifezeit, sondern auch in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden.

Heimische Erdbeeren aus dem geschützten Anbau gibt es bereits ab April. Der diesjährigen Ernte blicken die Erzeugerorganisationen mit Zuversicht entgegen: „Der kurze Winter und der bereits recht warme Frühling verheißen einen gelungenen Saisonauftakt“, freut sich Raphael Sackmann, Geschäftsführer beim Obstgroßmarkt Mittelbaden in Oberkirch. In 2010 wurden laut AMI 157.000 Tonnen Erdbeeren erwerbstätig angebaut.

Die empfindlichen Früchte werden übrigens stets von Hand geerntet und sofort in Verkaufsschälchen gelegt. Die Anbau-Hochburgen der roten Früchte liegen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Dann folgen mit Abstand Bayern und Schleswig-Holstein. Die gesamte deutsche Produktionsfläche für Erdbeeren im Marktobstanbau beläuft sich auf 13.600 Hektar.

Tipps und Fakten rund um Erdbeeren
• Die Erdbeere ist, botanisch gesehen, keine Beere, sondern eine Sammelnuss. Das, was verzehrt wird, ist der Blütenboden, die eigentlichen Früchte sind die winzigen, leicht tiefer liegenden gelblichen Nüsschen auf der Außenhaut.
• Kaufen Sie nur voll ausgereifte Früchte ohne weiße Spitzen, denn Erdbeeren gehören zu den nichtklimakterischen Früchten und reifen daher nicht nach! Zwar wird sich ihre Farbe noch weiter intensivieren, ihr Aroma jedoch entwickelt sich nach der Ernte nicht weiter. Zudem sind unreife Beeren unangenehm hart.
• Regionale Ware wird morgens frisch gepflückt und profitiert von kurzen Transportwegen. Werfen Sie einen Blick auf die Kelchblätter und Stiele – sind diese frisch und grün, können Sie beruhigt zugreifen!
• Mit Fingerspitzengefühl: Legen Sie die Beeren im Einkaufskorb stets ganz nach oben, da sie sehr druckempfindlich sind. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Zuhause am besten gleich genießen (vorher kurz mit einem sanften Wasserstrahl abspülen) oder ungewaschen in das Gemüsefach des Kühlschranks stellen. Sie sollte aber nicht länger als ein bis zwei Tage aufbewahrt werden. Stiele und Blätter erst nach dem Waschen entfernen, da die Früchte sonst an Aroma verlieren.
• Die Früchte erst kurz vor dem Servieren zuckern, da sie sonst zu viel Saft ziehen und weich werden. Wenn Sie auch außerhalb der Erdbeersaison in den Genuss der aromatischen Früchte kommen wollen, frieren Sie sie einzeln auf einem Holzbrett an und packen sie dann erst in einen Gefrierbeutel. So behalten sie ihre Form und können später auch einzeln entnommen werden. Eine gute Idee ist es auch, Erdbeeren zu pürieren und das Mus einzufrieren. Es dient als leckere Grundlage für fruchtige Saucen, die im Winter so richtig gewürdigt werden!
• Vielseitig: So zahlreich wie ihre Sorten sind Erdbeeren in ihren Zubereitungsarten. Sei es pur, in Müsli, Joghurt oder Quark, als Tortenbelag oder als selbstgemachte Marmelade – sie sind immer ein Genuss. Auch als Smoothie, im Erdbeer-Milchshake oder in der klassischen Erdbeer-Bowle finden sie ihre Bestimmung. Ebenso zur Geltung kommen sie pikant in Erdbeer-Spargel-Salat, Bratensauce mit Erdbeeren und Portwein oder als lauwarme Erdbeer-Vinaigrette zum Spargel. Besonders gut harmonieren die roten Früchte mit Pfeffer, Chili, Balsamicoessig und Zitronengras. Gründe genug, in der Küche einmal Neues auszuprobieren!

Früchte mit Heilkräften
Der berühmte Botaniker Carl von Linné soll mit Erdbeeren übrigens seine Gicht geheilt haben. Dies ist dank ihres Gehalts an Salizylsäure, ein Heil-mittel gegen entzündliche Krankheiten, durchaus möglich. Des Weiteren haben die Beeren einen hohen Mineralstoffgehalt, insbesondere an Kalzium, Natrium, Kalium und Eisen. Der Naturforscher empfahl die „Königin der Beeren“ auch bei Kreislauf- und Verdauungsbeschwerden sowie Rheuma und Nierenleiden. Heute verzehrt jeder Bundesbürger etwa 3,4 Kilogramm pro Jahr – und tut dabei gleichzeitig etwas Gutes für die eigene Gesundheit. Denn Erdbeeren sind wahre Asse in Sachen Vitamin C – und übertrumpfen damit sogar Zitronen und Orangen. Außerdem enthalten sie Provitamin A, B1 und B2. Ihre sekundären Pflanzenstoffe, vor allem Flavonoide und Phenolsäuren, sollen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern. Ihr Gehalt an Asparaginsäure, die den Stoffwechsel anregt und so den Körper entwässert und entschlackt, ist sogar doppelt so hoch wie bei Spargel. Diese zahlreichen gesundheitsförderlichen Eigenschaften gibt es übrigens für nur 33 Kilokalorien pro 100 Gramm! Damit sind Erdbeeren wahre Fliegengewichte in Sachen Kalorien und hervorragend geeignet als Vorbereitung für die nahende Bikinisaison.

Die Königin der Beeren
Königlich ist auch die Geschichte der roten Frucht: Römische Dichter priesen bereits in der Antike ihre Vorzüge. Am Hof Ludwigs XIV. entstanden durch Kreuzung die heute bekannten Erdbeer-Varietäten. Schließlich erreichte sie Deutschland, wo sie zunächst in den berühmten Hofgärten Georg II. von Hannover angepflanzt wurde. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Erwerbsanbau, der sie schließlich in aller Munde brachte und zu dem machte, was sie heute ist: Die beliebteste Beere Deutschlands!

Rezept: Stubaier Kaiserschmarren

Kulinarischer Hüttenzauber für zuhause: Mit original Tiroler Kaiserschmarren
Stubaier Geheimrezept: Ohne Eischnee und in 15 Minuten fertig: Die beliebte
Skifahrer-Süßspeise zum selbst zubereiten – auch für Anfänger

Zu einem gelungenen Skitag in den Bergen gehört er
dazu wie der Schnee unter den Brettern: Ein hausgemachter Tiroler
Kaiserschmarren. Flaumig, locker, ein bisschen kross gebraten und mit viel
Puderzucker – so genießen Stubaier Gäste das Gericht auf zahlreichen
Skihütten des ursprünglichen Tiroler Tals mit über 110 Pistenkilometern und
Schneesicherheit von September bis Juni. Für den Hüttenzauber in den
heimischen vier Wänden – und um die Vorfreude auf die nächste Partie im
Schnee zu schüren – verraten die Stubaier Hüttenwirte ihr Rezept zum
Nachkochen. Und das ist viel einfacher als man denkt: Mit diesem Rezept
zaubern auch Anfänger die Österreichische Süßspeise im Handumdrehen –
schnell und ohne großes Küchenutensil.

Rezept für original Stubaier Kaiserschmarren

Zutaten (für 1-2 Portionen):
4 EL Mehl, glattes, leicht gehäuft
2 EL Sauerrahm
10 EL Milch
4 Eier, ganz
4 cl Rum, brauner (Stroh)
1 EL Rosinen
1 Prise Salz
2 EL Butter
Puderzucker
Preiselbeeren

Zubereitung
Das Mehl wird mit Milch in einer Schüssel verrührt. Den Sauerrahm
unterrühren, Rum und Salz dazu mischen. Nun einzeln die Eier darunter
mischen, so dass noch Eierspuren zu sehen sind. Eventuell noch Rosinen mit
dazugeben. Nun ein paar Minuten ruhen lassen.

In einer gut beschichteten, weiten Pfanne (28 cm Durchmesser) die Butter
hellbraun erhitzen und die Eiermasse einlaufen lassen. Sofort mit dem Deckel
verschließen und die Temperatur auf Mittelstufe zurückdrehen. Nach etwa fünf
Minuten den bereits aufgegangenen Teig komplett wenden. Sollte dieser
brechen, ist das nicht schlimm. Hitze dann etwas hochdrehen und nochmals
zugedeckt in etwa zwei bis drei Minuten fertig backen. Den schön
aufgegangenen Teig schnell mit zwei Plastikmessern zerteilen.

Nun mit Preiselbeeren auf Tellern anrichten und mit Puderzucker gut
bestäuben.
Mahlzeit!

Die Heimat dieses Rezepts sind die zahlreichen Hütten und Almen des
Stubaitals nahe der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Wenn man das Tal und
seine Menschen so richtig kennen lernen möchte, kommt man hier auf
Tuchfühlung mit den Einheimischen. Hier steht meist der „Hüttenchef“ noch
persönlich an Herd und Eisenpfanne. Egal ob Tiroler Gröstl mit Kartoffeln,
Fleisch und Ei, Almkäse mit Bauernbrot oder Kaiserschmarren – in den
holzvertäfelten Stuben von Grawa Alm, Tschangelair Alm und Co. schmecken die
Tiroler Spezialitäten nach einem langen Skitag besonders lecker. Die Zutaten
beziehen die Stubaier Hüttenwirte allesamt aus heimischer Landwirtschaft und
in Bio-Qualität.

MASALA MAHAL

Als Entwicklungshelfer Bernd Singendonk an einer Hotelfachschule in Indien die Erfahrung machte, dass sich die indischen Studenten mit den für die indische Küche so typischen Gewürzen kaum auskennen, stellte er ein Set mit den wichtigsten indischen Gewürzen als Lehrmaterial für die Studenten zusammen.

Die „Gewürzbox“ stieß nicht nur bei den Studenten auf große Begeisterung. Freunde, Kollegen und Besucher, die die Box kannten, wollten sie haben.

Daraus entstand „MASALA MAHAL“ (Palast der Gewürze), eine Sammlung von 19 verschiedenen Gewürzen, einzeln verpackt in kleinen Aluminium-Döschen und zusammengefasst in einer Blechbox. Dazu gibt es eine Fibel mit der Beschreibung der einzelnen Gewürze und Rezepten einiger Gerichte wie man sie in Indien zu essen bekommt.

Gewuerzprojekte.de hat sich zum Ziel gesetzt, Hilfe mit marktwirtschaftlichen Mitteln zu organisieren. Dabei stehen die Produkte immer im Vordergrund der Überlegungen. Das Angebot soll sinnliche Erlebnisse vermitteln und zugleich in andere Kulturen entführen. Exotische Gewürze können erlernt, gesehen, gerochen, gefühlt, geschmeckt und ausprobiert werden.

Alle Produkte von Gewuerzprojekte.de erfüllen folgende Kriterien:
1. Sie werden fair gehandelt und ausschließlich bei den Erzeugern gekauft. Damit garantieren sie diesen faire Preise.
2. Alle Produkte werden organisch angebaut und sind unbehandelt.
3. Von jedem verkauften Produkt werden zehn Prozent des Verkaufspreises ohne Abzüge an „Ärzte für die Dritte Welt“ gespendet.

Alle Gewürze unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Eingekauft wird ausschließlich direkt bei den Erzeugern. Damit wird gewährleistet, dass im Sinne eines fairen Handels die Gewürzbauern einen fairen Preis für ihre Arbeit und ihre Produkte erhalten.

Mittlerweile gibt es neben weiteren Gewürzprodukten aus Asien und Afrika auch eine Teebox mit hochwertigen Teesorten aus den wichtigsten Anbaugebieten Indiens.

Die Produkte gibt es ausschließlich im Online-Shop unter www.gewuerzprojekte.de

Rentner und Pensionäre können kostenfrei „mehr“ Ungarn erleben

Rentner und Pensionäre können kostenfrei „mehr“ Ungarn erleben

Rentner über 65 Jahre – seien es Ungarn oder Bewohner anderer EU-Staaten –
genießen in Ungarn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im wahrsten
wörtlichen Sinne freie Fahrt, denn: Die seit Jahren geltenden Regelungen für
Bahn und Linienbusse wurden auch unter dem Druck der Finanzkrise nicht außer
Kraft gesetzt, sondern als Bestandteil des Krisenbewältigungsprogramm
gesehen und beibehalten.

Das macht Urlaub in Ungarn in Kombinationen mit dem Wechselkursvorteil des
schwachen Forint nicht nur doppelt, sondern dreifach attraktiv. Dreifach?
Nun, gerade für den oftmals schmaleren Pensionärsgeldbeutel sei im
ungarischen „Jahr des Kulturtourismus“ auf eine weitere Förderungsmaßnahme
für ältere Menschen hingewiesen.

Schon 2008 hatte die ungarische Regierung die Museums-Eintritte neu
geregelt, da das frühere System von Vergünstigungen den so genannten
Römischen Verträgen von 1957 widersprach, denen alle EU-Mitgliedsstaaten
verpflichtet sind. Danach ist jegliche Unterscheidung nach der
Staatsbürgerschaft verboten.

Dies bedeutete für ungarische Bürger damals zwar das Ende des freien
Eintritts zu ständigen Ausstellungen, dafür zahlen nun sechs- bis 26-Jährige
und 62- bis 70-Jährige 50 Prozent weniger, auch wenn sie statt in der Gruppe
einzeln ein Museum besuchen. Kinder unter sechs Jahre und Rentner über 70
Jahre haben nun wie in allen anderen EU-Ländern freien Eintritt, dies gilt
auch für Behinderte samt einer Begleitperson. An ungarischen
Staatsfeiertagen kann jede Ausstellung eines jeden Museums landesweit
unentgeltlich besichtigt werden.

Übrigens: Einsparungen darüber hinaus sind – unabhängig vom Alter – auch mit
der kostenpflichtigen Hungary oder Budapest Card möglich. Letztere
ermöglicht zum Beispiel allein in der ungarischen Hauptstadt freien Eintritt
zu mehr als 60 Museen und deren Dauerausstellungen.

Soufflés

Soufflés mit Gelinggarantie

Ein Soufflé auf der Dessertkarte zeichnet ein Restaurant aus, denn nur wenige Köche wagen sich an die aufwändige Zubereitung heran. Zu schwierig ist es, in Stresszeiten und Stossgeschäften gleich bleibend gute Qualität zu servieren und das Zusammenfallen dieser zarten Desserts zu vermeiden.

Unilever Foodsolutions hat sich dieses Problems angenommen und das tiefgekühlte Carte D’Or Soufflé entwickelt. Es ist vorportioniert, einzeln entnehmbar und im Handumdrehen auch à la Minute gezaubert.
Der feine Geschmack von Quark und Vanille in einer lockeren Konsistenz ist ein Geschmackserlebnis für jeden Gast und die unterschiedliche goldgelbe Bräunung und Form lässt es wie selbstgemacht aussehen. Die Achtung des Gastes ist dem Koch sicher.
Selbstverständlich sind auch bei diesem Dessert von Unilever Foodsolutions keine auf der Speisekarte deklarationspflichtigen Zusatzstoffe enthalten.

Mit dem Carte D´Or Soufflé kann der Koch ohne den Aufwand eines selbstgemachten Soufflés ein Highlight auf seine Speisekarte zaubern, bei dem die Gelingsicherheit garantiert ist. Er kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und sich um die Dekoration des Desserttellers kümmern, weitere Variationen und Abwandlungen entwickeln und so die Desserts noch individueller gestalten.

Die Carte D’Or Soufflés werden tiefgefroren einzeln entnommen und im Kombidämpfer ca. 15 Minuten gebacken, aus der Schale gelöst und serviert. Für die Kombination mit Früchten, Cremes oder Mousses kann das Soufflé mit Dampf ungebräunt erwärmt werden. Eine Packung enthält 20 Soufflés á 80 Gramm.

Rezept: „Soufflé an Mango-Sorbet und Dessert Kirschen“

Rezept für 10 Personen:

10 St. CARTE D’OR Soufflé
300 g LUKULL Dessert Kirschen
n.B. CARTE D’OR Dessert Topping Schokolade
n.B. CARTE D’OR Dessert Topping Mango-Aprikose
300 g LANGNESE Mango-Sorbet
n.B. Zitronenmelisse

Zubereitung:
Soufflé laut Packungsanleitung zubereiten. Dessert Topping Schokolade mit einem Pinsel auf den Teller streichen, mit Dessert Topping Mango-Aprikose weiter ausgarnieren. Soufflé und Dessert Kirschen auf dem Teller anrichten. Mango-Sorbet zum Schluss anlegen und mit Zitronenmelisse garnieren.