Geriebener Apfel erleichtert

Ein altes Hausmittel gegen Durchfall, das sich

besonders bei Kleinkindern bewährt, ist eine Diät mit geriebenen

Äpfeln, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das zu den Ballaststoffen

zählende Apfelpektin bindet im Darm vorhandene Gifte, kleidet die

gereizte Darmwand mit einem Schutzfilm aus und reguliert die

natürlichen Darmbewegungen.

Das Wirkprinzip wird auch in

Fertigpräparaten genutzt. Sie enthalten neben Apfelpektin

krampflösenden Kamillenextrakt, der die quälenden

Begleiterscheinungen des Durchfalls lindert.

Ist es gesund, Speisen scharf zu würzen?

Im Allgemeinen kann man nicht sagen, ob scharf gewürzte Gerichte gesund oder ungesund sind. Es ist aber bekannt, dass einige „scharfe“ Kräuter und Gewürze wie Curry, Pfeffer, Senfsaat, Ingwer und Zwiebel anregend auf die Verdauung und den Stoffwechsel wirken. Für manche Menschen sind pikante Speisen dagegen schwer bekömmlich. Unwohlsein und Durchfall können die Folge sein.

Die vollständige Antwort finden Sie im Forum „Sie fragen – aid antwortet“:
www.was-wir-essen.de/forum/index.php/forum/showExpMessage/id/16743/page1/1/searchstring/

Die Küche lebt – Im Sommer steigt die Salmonellengefahr

Genüsslich zergeht das frisch zubereitete Tiramisu auf der Zunge. Niemand denkt in diesem Moment daran, dass sich dabei Krankheitserreger ihren Weg in den Darm bahnen könnten. Wer schon einmal eine Lebensmittelvergiftung hatte, weiß, wie elend man sich dabei fühlt. Gelegentlich wird in der Tagespresse darüber berichtet.
Da ist die Rede von kompletten Festgesellschaften, etlichen Bewohnern von Gemeinschaftseinrichtungen wie Altenheimen oder Gruppen von Schulkindern, die nach dem Genuss einer süßen Nachspeise an Durchfall oder Erbrechen erkranken. Salmonellen – so heißen die häufigsten Angreifer, mit denen sich noch rund 63.000 Deutsche im Jahr 2003 infizierten – auch wenn die Salmonellosen innerhalb der letzten zehn Jahre kontinuierlich zurückgingen, stellt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in ihrem Ernährungsbericht 2004 fest. Obwohl die Lebensmittelvergiftungen nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig sind, ist die Dunkelziffer hoch. Nicht jeder Durchfall ist so heftig, dass ein Arzt aufgesucht wird.

Vorsichtiger und hygienischer Umgang mit entsprechenden Lebensmitteln ist ein wirksamer Schutz. Betroffen sind vielfach rohes Hack- oder Geflügelfleisch, Eier und daraus weiterverarbeitete Lebensmittel wie Pudding, Cremes, Kuchen/Torten, Speiseeis, Fleischerzeugnisse, Geflügel- und Feinkostsalate. Trennen Sie deshalb – ganz besonders in den Sommermonaten – alle möglicherweise kontaminierten Lebensmittel von nicht-kontaminierten, reinigen Sie Hände, Messer, Schüsseln und verwendete Bretter nach der Zubereitung möglicherweise befallener Lebensmittel mit heißem Wasser. Achten Sie darauf, leicht verderbliche Speisen konsequent zu kühlen, d. h. diese sofort nach dem Kauf bzw. direkt nach der Zubereitung in den Kühlschrank zu stellen.