Fisch & Feines, Messe Bremen

Schollen aus der Nordsee, Fleisch von Mangalitza-Schweinen, Edelsalze, feine Konfitüren und Schokoladen, Craft Beer in Strömen: Feinschmecker in Bremen und Umgebung treffen sich im November in der Messe Bremen. Von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. November 2016, bietet die Fisch & Feines in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 und 3 Delikatessen im großer Auswahl. Alle Produkte genügen strengen Qualitätskriterien, denn die Fisch & Feines steht für nachhaltigen Genuss. „Ein Konzept, das ankommt – das zeigen uns die Besucherscharen“, sagt Projektleiter Jürgen Fricke.

Schon zum neunten Mal organisiert das Team die Genussmesse und das kulinarische Begleitprogramm in Bremen und Umgebung. In den Wochen um die Messe kredenzen Gastronomen ihren Gäste geräuchertes Störfilet, Weser-Lamm, Grünkohlmaultaschen, Urkarotten, Heidschnuckenbraten oder Matjes-Sushi. Und im Vorfeld der Fisch & Feines veranstalten Aussteller erneut „Foodmanufakturen“: Besucher können zum Beispiel lernen, Pralinen zu machen und Bier zu brauen, oder sie kosten Produkte des Bremer Martinshofs, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

Die Messe selbst ist ein Paradies für Entdeckungsfreudige auf noch mehr Fläche in den Hallen und erstmals auch im Freien: Vor Halle 3 ist Streetfood zu haben, von Burgern bis zu gegrillten Makrelen. Mehr als 40 Hersteller und Händler stellen erstmals auf der Fisch & Feines Bremen aus. Einer alten Technik zur Konservierung von Gemüse hat sich Olaf Schnelle verschrieben: Durch Salz und Ausschluss von Sauerstoff macht er nach dem Prinzip der Sauerkrautherstellung auch Wurzelgemüse, Bohnen und mehr haltbar: „Das Fermentieren hat enorme Vorteile: Es ist einfach und bedarf keiner Energie. Und das Ergebnis ist noch wertiger als das Ausgangsprodukt wegen der Milchsäurebakterien, die im Prozess entstehen und für Menschen ganz wichtig sind.“

Von althergebracht zu sehr exotisch: Eine neue Ausstellerin vertreibt Kokosblütenzucker aus dem Hochland von Java, goldfarbenes Pulver, das nach Karamell und Malz schmeckt. Frittierte Heuschrecken mit Chili dürften für viele ebenfalls ungewohnt sein. Geradezu kribbelig kann auch Vollmilch-Dschungelade mit gerösteten Mehlwürmern oder der Energieriegel „Bug Break“ machen… Die gefriergetrockneten, essbaren Insekten gehören ins Sortiment eines schleswig-holsteinischen Unternehmens. Die Auswahl an Protein quasi pur kommt so gut an, dass Folke Dammann und seine Familie inzwischen von dem Betrieb leben. „Einsteigern empfehle ich eine süße Variante“, sagt der Chef des Hauses, der für das Unternehmen seinen ursprünglichen Beruf Kommunikationsdesigner an den Nagel hängte.

Bekannte wie außergewöhnliche Genüsse lassen sich prächtig mit einem Schluck aus dem flüssigen Angebot der Fisch & Feines herunterspülen. Mit Wein, Sekt, Selters oder Limonade oder zum Beispiel auch mit den Bierspezialitäten der mehr als 20 Händler und Brauereien beim Craft Beer Event in Halle 3, das im dritten Jahr noch mehr Vielfalt bietet. Ganz neu ist zum Beispiel Bier aus Wacken, „dem zuweilen lautesten und durstigsten Dorf der Welt“, wie die Brauerei in Anspielung auf das jährliche Heavy-Metal-Festival textet.

Wer dann noch einen Absacker möchte, könnte ein Gebräu kosten, dem laut Hersteller ein Gemisch aus altem Motorrad, Feuerwasser und Tonka-Bohnen seine besondere Note verleiht. Auch gibt es Schnaps, der wie in den USA zur Prohibitionszeit gebrannt wird. Zu kaufen ist er wie in jenen Tage in Einmachgläsern.

Die Fisch & Feines ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet neun Euro, am Freitag ab 15.00 Uhr 5 Euro. Es gewährt auch

www.fisch-feines.de.

Erwin Gegenbauer

Anstoßen mit Apfel und Urkorn: Erwin Gegenbauers sommerliche Getränkeoffensive

Wer keine Lust auf Apfelschorle oder Pils hat, findet bei Erwin Gegenbauer handwerklich hergestellte Alternativen. Der Wiener Essigpapst hat sein flüssiges Kapital aus Essigen, Ölen und Säften um Cidre aus alten Apfelsorten, Bier aus Emmer und Einkorn und eine limitierte edelsaure Bier-Variante erweitert.

Die neue große Geschmacksvielfalt der Getränkebranche macht es Konsumenten immer schwerer, sich zu entscheiden: überall neue, junge Labels, ungewöhnliche Zutaten und Mischungen, vielversprechende Wirkungen. Einer, der hält, was er schon seit über zwanzig Jahren verspricht, ist der Wiener Geschmacksfanatiker Erwin Gegenbauer. Mit hochwertigen Grundzutaten, traditioneller Handwerkskunst und Leidenschaft hat er sich weltweit einen Namen gemacht. Passend zum Sportsommer bietet der Tausendsassa nun zwei außergewöhnliche Biere sowie einen prickelnden Cidre aus alten, saisonal wechselnden Apfelsorten an.

Im September 2014 verwirklichte Erwin Gegenbauer seinen lang gehegten Traum und wurde Craft-Beer-Brauer. Für sein naturbelassenes Wiener Bier mit rund sechs Prozent Alkohol lässt er seitdem zwei der weltweit ältesten Getreidesorten, Einkorn und Emmer, sowie Gerste, Weizen und Hopfen direkt in Wien anbauen. Herzstück des Wiener Biers ist sein vollmundiger Getreidegeschmack, der durch florale Hopfenaromen und Nelken- und Himbeernoten ergänzt wird. Da Erwin Gegenbauer kein fades Einheitsgebräu produziert, darf sein facettenreiches Bier gerne im Weinglas zum Einsatz kommen, ob als Begleitung für ein komplettes Menü oder solo während der Halbzeitpausen.

Die edelsaure Variante des Wiener Biers ist etwas extravaganter, schließlich ist Gegenbauers Paradedisziplin nach wie vor das Essigbrauen. Er füllt Wiener Bier in Holzfässer, in denen zuvor aus Trockenbeerenauslesen vergorene Trinkessige bis zu zwölf Jahre lagerten. Weil die Trinkessige mit nur drei Prozent Säure eigentlich keine Essige mehr und daher vergleichsweise mild sind, nennt Gegenbauer sie „Edelsaure“. Bevor auch sein Bier dieses Prädikat erhält, lagert es ein Jahr lang in den Fässern. Das Ergebnis: ein intensives Bier mit einer Fülle an Fruchtaromen. Gegenbauers Experimentierfreude wurde schon belohnt: „Beim Craft Bier Fest in Wien waren meine Biere für einige Besucher die besten der gesamten Veranstaltung, das spornt natürlich an.“

Als Verstärkung für seine Geschmacksoffensive setzt Erwin Gegenbauer zusätzlich auf die widerstandsfähigen Apfelsorten Bohnapfel, Brünnerling und Trierscher Weinapfel. Für den Wiener Cidre wird der naturtrübe, frisch gepresste Fruchtsaft schonend über mehrere Monate vergoren. Die sanfte, aber langanhaltende Perlage erinnert an Champagner, urteilen die Gäste von Gegenbauers Wiener Gäste Zimmern, die die Produktion direkt vor Ort erleben und natürlich ausgiebig probieren dürfen. Wer kein Ticket für die EM bekommen hat, kann also auch mitten in Wien leben wie Gott in Frankreich.

Wiener Bier, die limitierte edelsaure Variante und Wiener Cidre sind in 0,33-Liter-Glasflaschen oder am Gegenbauer-Stand auf dem Naschmarkt, im G’schäftl der Wiener Essig Brauerei und über den Webshop erhältlich.

www.gegenbauer.at

Scottsdale , Arizona

Auf die Frage, welche Stadt das kulinarische Mekka der USA ist, mögen dem ein oder anderen Großstädte wie New York, Chicago oder Miami in den Sinn kommen. Wer allerdings einmal die köstlichen Kreationen in den mehr als 800 Restaurants Scottsdales getestet hat, der weiß die Stadt im Herzen der Sonora-Wüste zu schätzen.

Am besten erlebt man Scottsdale Restaurants und die Geschichte der Stadt bei einer der verschiedenen Arizona Food Touren, welche die köstlichen Seiten Scottsdales kombiniert mit einer Stadtführung verbinden. A Taste of Old Town Scottsdale heißt die von TripAdvisor jährlich ausgezeichnete Walking Food-Tour, die in drei Stunden die besten Restaurants und Bars Scottsdales zeigt und Infos über die Geschichte der Wild-West Stadt gibt. Es kann zwischen verschiedenen Touren zu verschiedenen Zeiten (Dinner oder Lunch) gewählt werden, die jeweils unterschiedliche Locations besuchen. Am besten, man macht jede Tour mindestens einmal mit, um keines der Highlights wie das The Mission, den Rusty Spur Saloon oder das 5th and Wine zu verpassen. Neu hinzugekommen ist erst vor Kurzem die Sip `N Sample Tour, welche die besten Weinlokale, Craft-Beer Brauereien und Restaurants der Stadt vorstellt. Die Preise pro Tour variieren zwischen 48 und 65 Euro.

Was wäre ein hervorragendes Essen ohne Dessert? Bei der Chocolate Tour of Scotsdale kann man jede Food-Tour süß ausklingen lassen. Ganze sechs zuckersüße Locations werden im Rahmen der neuen Tour besucht. Ob Brownies, Belgische Schokolade oder lokale Spezialitäten – in den Restaurants fühlt sich jeder Gast wie im Kinofilm Charlie und die Schokoladenfabrik. Die Tour kostet 40 Euro und startet freitags, samstags sowie dienstags und donnerstags jeweils um 15.00Uhr.

Wer es lieber schnell mag sollte den Food Truck Caravan in Downtown Scottsdale besuchen. In Deutschland genießen die rollenden Imbisswagen derzeit ungeheure Popularität. Wer sie einmal in dem Land erleben möchte, in dem dieser Trend entstand und noch Platz im Magen hat, sollte sich die bis zu 15 Trucks in Downtown Scottsdale an jedem Samstag von 18.30 bis 21.30 Uhr auf keinen Fall entgehen lassen.
Aber auch außerhalb der geführten Touren lohnt es sich Scottsdale kulinarisch zu erkunden. Das FnB Restaurant von Pavle Milic, ein trendiger Gastropub im Zentrum der Stadt, der auch Weine aus Arizona anbietet. Der geschmorte Porree mit Mozzarella und Spiegelei dort wurde im Jahr 2010 von der Zeitschrift Food & Wine als eines der besten 10 Restaurantgerichte ausgezeichnet. Auch dem Virtù im einzigen High End Bed&Breakfast Bespoke Inn sollte jeder Gourmet unbedingt einen Besuch abstatten. Damit es nicht langweilig wird wechselt die Speisekarte hier regelmäßig. Ein absolutes Muss ist der Oktopus von Chefkoch Gio Osso. Wer Craft Beer mit Pizza aus dem Holzbackofen kombinieren möchte sollte unbedingt ins Craft 64 gehen. Alle Produkte sind 100 % Bio und stammen von Bauern aus der Region. Sogar der Mozzarella wird selbst gemacht.

Bei so viel herrlichem Essen dürfen natürlich die Getränke nicht zu kurz kommen. Neu in Scottsdale ist das Counter Intuitive. Unter dem Motto Butcher, Baker Cocktailshaker hat die Cocktailbar exklusiv nur freitags und samstags von 22 Uhr bis 2 Uhr morgens auf. Der Clou an dieser neuen Szene-Bar ist das sich ständig wechselnde Thema. Alle paar Monate werden das Dekor sowie die Speisekarte thematisch verändert, um auch Stammgästen immer etwas Neues bieten zu können.
Beim Betreten der eleganten Second Story Liquor Bar fühlen sich die Gäste automatisch wie eine andere Zeit versetzt. Die Getränke in der schicken Bar werden von robusten Aromen und frischen Zutaten aus Cocktails inspiriert, die im Laufe der Vergangenheit rund um Scottsdale beliebt waren. Der Name der Bar erklärt sich durch seine Lage im zweiten Stockwerk (Second Story) über einer Eisdiele in der Innenstadt von Scottsdale.

Auch die Lawrence Dunham Vineyards Wine Gallery bringt den Geschmack der Weinregion im Südosten Arizonas in die Innenstadt von Scottsdale. Die Weingalerie umfasst Räume für Weinproben und einen Shop. Es ist der einzige Laden, in dem Weine aus dem 40 Hektar großen Weinanbaugebiet in den Chiricahua Foothills verkauft werden.
Das Cowboy Ciao ist ein wahrer Grundpfeiler in Scottsdales Gastronomieszene. Die Barkeeper Mari Howe, Reich Furnari und Kiefer Gilbert sind die Herren der Bar. Trotz ihrer verschiedenen Stile und Gaumen wissen alle drei, wie sie verdammt gute Cocktails mixen, die absolut einzigartig sind.

www.ExperienceScottsdale.com

Nightlife

Stilvoll ausgehen, das lieben Nighthawks. Doch wo soll man einen guten Cocktail trinken, welche Bar empfiehlt sich für ein Glas Whiskey? DER FEINSCHMECKER gibt zum ersten Mal einen Guide zum Thema „Nightlife“ heraus und versammelt deutschlandweit die 270 besten Adressen, die den Ansprüchen der FEINSCHMECKER-Tester standgehalten haben: Bars, Weinbars, Craft Beer Lokale, Kultkneipen – und natürlich Imbiss- und Bistrotipps für den Mitternachtssnack.

Der Trend zum Highclass-Drink ist unübersehbar: Noch nie gab es so viele erstklassige, von geschulten Mixologen geführte Bars. Hier mixen echte Könner, die mehrfach Preise gewonnen haben und sich mit raren Gins, Whiskeys und Tequilas bestens auskennen.

Und nicht nur das: In den vergangenen Jahren haben immer mehr Weinbars eröffnet, die eine exzellente Auswahl an Weinen auch glasweise ausschenken. Wer gern Bier trinkt, sollte unbedingt ein Craft Beer Lokal besuchen – hier bekommt man aromatische, handwerklich gemachte Biere, die von den großen Brauereien lange belächelt wurden. Und weil auch im Jahr 2016 niemand einen urigen Kneipen-Abend missen möchte, hat die Redaktion einige Kultlokale mit aufgenommen. Eine Auswahl von Bistros und Imbissen für den nächtlichen Hunger rundet den Nightlife-Guide ab.

Einige Bars hat DER FEINSCHMECKER gesondert prämiert – die Ausgezeichneten sind:
– Beste Neueröffnung: The Pine Club, Hamburg – Hidden Champion: Whisky Dungeon, Münster – Schönster Ausblick: 22nd Lounge, Frankfurt am Main – Kreativste Drinks: Jigger, Beaker & Glass, Berlin

Der Nightlife-Guide liegt der Mai-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER bei, die ab sofort im Handel oder online (www.der-feinschmecker.de) erhältlich ist. Sie kostet 9,95 Euro.

Die Liebe der Briten zu Lagerbier nimmt ab

Das britische Lagerbiersegment scheint sich schwerzutun, seinen Status zu bewahren – es ist einer besonders starken Konkurrenz durch Ale/Bitter ausgesetzt, deren Erfolg durch den Craft-Bier-Boom beflügelt wird. Tatsächlich tranken laut einer Untersuchung der Marktforschungsagentur Mintel im Jahr 2015 49 % der Briten Lagerbier*, während es im Jahr 2014 noch 54 % waren**.

Das geminderte Interesse der Verbraucher an Lager wirkt sich laut der Untersuchung auch auf den Absatz aus, welcher von 3,18 Milliarden Litern im Jahr 2014 auf geschätzte 3,15 Milliarden Liter im Jahr 2015 gesunken ist. Insgesamt hat sich der Absatz von Lagerbier allein in den vergangenen fünf Jahren um 8 % reduziert, von 3,44 Milliarden Litern im Jahr 2010.

Die Liebe der Briten zu Lagerbier schwindet zwar, Ale-Biere blicken jedoch weiterhin hoffnungsvoll in die Zukunft – insbesondere unterstützt durch den Erfolg von Craft-Bier und Sorten wie IPA (Indian Pale Ale). Im Jahr 2015 sollen die Briten 913 Millionen Liter Ale/Bitter getrunken haben; 2014 waren es 895 Millionen Liter. Heute trinkt mehr als ein Viertel (27 %) der Briten Ale und Bitter, während einer von fünf (20 %) angibt, Craft-Bier jeder Sorte zu trinken.

Laut einer Mintel-Untersuchung wirkt sich die Schwächephase von Lager auf die Bierumsätze insgesamt negativ aus. Im Jahr 2015 sollen die Briten 4,25 Milliarden Liter Bier getrunken haben und somit weniger als die 4,27 Milliarden Liter im Jahr 2014. Derweil hat sich das Umsatzwachstum verlangsamt: Die Umsätze sind lediglich geringfügig gestiegen, von 16,61 Milliarden £ im Jahr 2014 auf geschätzte 16,68 Milliarden £ im Jahr 2015. Für das Jahr 2016 sind jedoch Anzeichen für Wachstum zu erkennen und Mintel prognostiziert eine Zunahme des Umsatzwerts auf 18,1 Milliarden £ bis zum Jahr 2020.

Chris Wisson, Senior Drinks Analyst bei Mintel, sagte:
„Obwohl Ales und Bitter ein deutlich kleineres Segment als Lager darstellen, wurden sie in den vergangenen Jahren sehr bekannt, da sie an der Spitze des Trends zu Craft-Bier stehen. Viele Brauer von Craft-Bier haben sich auf Ales spezialisiert; sie brauen Sorten wie Pale Ale, zum Beispiel IPA und Golden Ale, womit sie wiederum der Beliebtheit von hochwertigen Flaschenbieren Auftrieb verleihen. Die hohen Preise, die für viele Craft-Biere verlangt werden, haben den Wert dieser Produkte und ihre Positionierung im Premiumsegment gefördert. Obwohl Lagerbier derzeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, sollte der allgemeine Biermarkt von vermehrten Innovationen im Bereich Craft-Bier sowie von Umsatzsteigerungen durch Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen und der UEFA-Fußball-Europameisterschaft 2016 profitieren.“

Außerdem scheint der Kostenfaktor den Bierdurst der Briten zu beeinflussen. Viele Briten lehnen es ab, viel Geld für ein Pint zu zahlen: Ein Fünftel (20 %) der Biertrinker im Vereinigten Königreich gibt an, nicht mehr als 2,99 £ (4€) für ein Pint zahlen zu wollen. Während insgesamt drei von zehn (29 %) Biertrinkern gewillt sind, mehr als 4 £ pro Pint zu zahlen, ist bei Londonern die Bereitschaft größer, tiefer in die Tasche zu greifen. Hier sind 27 % bereit, mehr als 4,50 £ pro Pint zu zahlen. Und obwohl Craft-Bier derzeit weiterhin boomt, sind sogar 44 % der Briten der Ansicht, Craft-Bier sei überteuert.

„Der stetige Preisanstieg im vergangenen Jahrzehnt hat zur Folge, dass Verbraucher es vehement ablehnen, mehr Geld für Bier auszugeben, vor allem, wenn die Hürde von 4 £ und sogar 5 £ fallen soll. Marken, die von Verbrauchern mehr Geld für Bier verlangen, müssen dies deutlich begründen, zum Beispiel mit Produktverpackungen oder Markengläsern sowie mit einem im Vergleich zu billigen Massenbieren eindeutig besseren Geschmack“, fährt Wisson fort.

*In den sechs Monaten bis Oktober 2015.
**In den sechs Monaten bis September 2014.

Craft-Bier boomt in Deutschland

Das Oktoberfest in München ist in vollem Gange und Deutsche auf der ganzen Welt werden das Beste aus dem Fest machen und darauf anstoßen. Aber standardmäßiges Lagerbier könnte bald von einem gehobeneren Gebräu ersetzt werden – nämlich von Craft-Bier. Eine neue Untersuchung von Mintel zeigt, dass bereits eines von sechs (12 %) Bieren, die im Jahr 2014 in Deutschland auf den Markt gebracht wurden, als Craft-Bier bezeichnet werden konnte; im Jahr 2012 waren es lediglich 1 % der Biere. Und dieser Trend zum Craft-Bier wird sich fortsetzen – eines von fünf Bieren (18 %), die zwischen Januar und September 2015 auf den Markt kamen, fallen ebenfalls unter die Kategorie Craft.

Während die Deutschen schon immer Bier in seiner traditionellsten Form bevorzugt haben, scheint es nun als würden sie eine Vorliebe für Craft-Bier entwickeln. Beinahe ein Viertel (23 %) der deutschen Biertrinker hat in den vergangenen sechs Monaten Craft-Bier für den heimischen Eigenkonsum gekauft, während 16 % angeben, sie hätten es in Kneipen oder Restaurants getrunken.

Insgesamt ist der Bierkonsum in Deutschland beträchtlich; 9 % der deutschen Biertrinker geben an, dass sie täglich außerhalb von zu Hause Bier trinken, während ein Viertel (25 %) dies mehrmals pro Woche tut.

Katya Witham, Senior Food and Drink Analyst bei Mintel, sagt:
„Deutschland ist für seine enorme Vielfalt an Bieren und seine lange Brautradition bekannt. Doch in Sachen Craft-Bier hinkte die „Biernation“ den USA und auch einigen anderen Märkten jahrelang deutlich hinterher. Da viele traditionelle deutsche Biere geschmacklich kaum voneinander zu unterscheiden sind, zeigen Mikrobrauereien und einige größere Bierhersteller jedoch seit Kurzem ein zunehmendes Interesse an neuartigen Brautechniken und Zutaten. Es scheint als sei der Trend zum Craft-Bier mit einiger Verzögerung nun auch endlich in Deutschland angekommen.“

Solche Produktinnovationen könnten dem deutschen Biermarkt guttun, da die Verkaufszahlen für das Getränk seit dem Jahr 2008 rückläufig sind. Mintel Daten zeigen, dass der Durchschnittsdeutsche letztes Jahr 71,6 Liter Bier für den heimischen Eigenkonsum kaufte – im Jahr 2010 waren dies noch 73,1 Liter. Dieser Trend wird sich wohl fortsetzen, denn es wird bis zum Jahr 2019 ein Rückgang des Eigenkonsums zu Hause auf 67 Liter pro Jahr erwartet.

Im Jahr 2015 werden die Deutschen aller Voraussicht nach trotzdem mehr Bier für den Genuss zu Hause kaufen als jede andere Nation auf der Welt; mit 70,6 Liter pro Kopf ist diese Menge größer als bei den Kanadiern (65 Liter), Amerikanern (55,2 Liter) und den Russen (46,9 Liter).

„Da der Bierkonsum abnimmt, könnte der deutsche Biermarkt erheblich von innovativen Biersorten profitieren. Deutsche Bierkenner, deren Interesse an herkömmlichem Bier schwindet, werden Bierspezialitäten mit eigenem Charakter sicherlich herzlich begrüßen“, so Witham.

Lokale Wurzeln und Geschmacksvielfalt sind die größten Stärken von Craft-Bier in Deutschland. Beinahe die Hälfte (49 %) der deutschen Biertrinker zieht es vor, Bier aus der eigenen Region zu trinken, während zwei von fünf (40 %) lieber viele verschiedene Biermarken probieren, anstatt bei einer Sorte zu bleiben. Darüber hinaus scheint es, dass eine gewisse Anzahl an Verbrauchern mehr Informationen zu Bier haben möchte – ein Drittel (33 %) der deutschen Biertrinker gibt an, mehr über das Getränk in ihrem Glas herausfinden zu wollen.

Außerdem denken beinahe drei Viertel (73 %) der deutschen Biertrinker, dass die Qualität des Hopfens einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack des Bieres hat.

„Hopfen, der für den Reiz von Craft-Bieren sehr wichtig ist, fügt dem Getränk eine zusätzliche Geschmacksdimension hinzu. Aromahopfen lassen einen großen Freiraum für Experimente mit Bieren, ohne die Regeln zu brechen, die den guten Ruf der deutschen Brautradition geprägt haben. Es ist wahrscheinlich, dass Hopfen und intensiv hopfige Geschmacksrichtungen in den nächsten Jahren den Massenmarkt erobern werden“, fügt Witham hinzu.

Um den steigenden Bedarf der Verbraucher zu decken, wird sich der Craft-Bier Boom in Deutschland, laut Mintel, auch in Zukunft fortsetzen. Schon heute gibt einer von fünf (19 %) deutschen Biertrinkern an, dass es ihm beim Bierkauf wichtig ist, ob das Bier von kleinen oder von Craft-Brauereien stammt. Einer von acht (15 %) Befragten gibt an, dass das Ausprobieren von etwas Neuem ein wichtiger Kauffaktor ist.

Darüber hinaus scheint die Jagd auf Geschmackserlebnisse unter jüngeren Biertrinkern besonders stark zu sein – 28 % der deutschen Verbraucher zwischen 18 und 24 Jahren geben an, dass ein einzigartiger oder unbekannter Geschmack eine wichtige Rolle spielt, wenn sie Bier kaufen; betrachtet man zum Vergleich alle Verbraucher, so trifft diese Aussage auf lediglich 17 % zu.

„Mit dem wachsenden Markt für Craft-Bier wird auch die Auswahl in den Lebensmittelmärkten zunehmen, und sowohl Einzelhändler als auch Craft-Brauer werden von dieser Entwicklung profitieren. Craft-Brauer können ein möglichst großes und vielfältiges Publikum erreichen, indem sie ihre Marken auf dem Massenmarkt verkaufen, während eine stärkere Präsenz von Craft-Bieren im Einzelhandel für mehr Abwechslung im Bierregal sorgen wird“, fasst Witham zusammen.

Craft Frankfurt

Rock’n’Roll und zurück zum Ursprünglichen: Das ist das Herz der Craft Frankfurt, dem Festival für Bier, Street Food & more, das vom 25. bis 27. September die Kasinos der Frankfurter Jahrhunderthalle in eine Insel des handgemachten Geschmacks verwandelt. In den anmutigen Hallen mit dem Charme der 50er und 60er Jahre findet die Craft ihr passendes Zuhause. Auf über 3000 Quadratmetern In- & Outdoor entsteht eine kleine Parallelwelt aus regionalen und überregionalen Brauereien, Food Trucks, Restaurants, leidenschaftlichen Winzern und enthusiastischen Biershops. Sie alle verbindet eine Leidenschaft für „handgemachte“ Köstlichkeiten abseits industriellen Mainstreams. Die Craft ist für Liebhaber ursprünglichen Genusses mit einer Neugier für Trends und der Lust, Wiederentdecktes, Neuerfundenes und Liebgewonnenes nach Herzenslust zu verkosten. Falls jemand nicht genug bekommen kann: Die Produkte der Aussteller kann man vor Ort zu vergünstigten Konditionen kaufen.

Die Craft ist dabei weit entfernt von der üblichen
Volksfestatmosphäre. Jeder Aussteller gestaltet einen individuellen Stand, in den Tastings geben „Craft-Experten“ ihr Wissen weiter und Straßenmusiker verwandeln das Festival in eine authentische Food-Utopie-Stadt. Echte Craft-Fans feiern natürlich am Freitag und Samstag gemeinsam mit den Ausstellern auf den Aftershow-Partys.

Die CRAFT kostet 5,- € Eintritt, hierfür gibt es eine Wertmarke für die erste Kostprobe an den gekennzeichneten Ständen.

Aussteller können sich derzeit noch mit ihren Produkten und einem Standkonzept bewerben. Damit auch Hobbyköche und Kleinstunternehmen die Vielfalt der Craft bereichern, gibt es für diese Aussteller auf Anfrage Sonderkonditionen. Einzige Voraussetzung: Erstklassige Produkte, Verzicht auf großindustrielle Verfahren und Bock auf den Craft-Spirit.

Was ist Craft?
Der Begriff „Craft“ steht für Handgemachtes bzw. Ursprüngliches, in Abgrenzung zu maschineller oder zumindest industrieller Produktion – dies schließt kreative Interpretationen ursprünglicher Gerichte und Getränke natürlich ein. Vor allem kleinere Brauereien grenzen sich mit der Bezeichnung „Craft Beer“ von den etablierten Brauereien ab. Inspiriert durch die Liebe zum Ursprünglichen folgten Restaurants, kleinere Lebensmittelhersteller und bei- spielsweise Produzenten von Naturwein dem Beispiel der Brauereien. Mittlerweile versam- melt der Begriff „Craft“ alles was sich rund um kulinarische und ursprünglich produzierte Genüsse und Produkte dreht.

Die Aussteller
Eine Liste der bereits zugesagten Aussteller findet man auf der Homepage unter den Kategorien Craft Beer und Street Food: www.craft-frankfurt.de.

Terminübersicht
25. September: 16 bis 23 Uhr Festival, 22 Uhr Aftershowparty
26. September: 10 bis 23 Uhr Festival, 22 Uhr Aftershowparty
27. September: 10 bis 18 Uhr Festival

Die Location
In der Höchster Jahrhunderthalle verbirgt sich – selbst von vielen Frankfurtern bisher unentdeckt – ein kleines Juwel. Die Räume des Kasinos sind alle noch im ursprünglichen Stil der 50er und 60er Jahre gestaltet. Damit bieten sie die passende Bühne für ein Festival ur- sprünglichen unverfälschten Geschmacks. Der Außenbereich bietet zusätzlichen Platz für BBQ und Outdoor-Tastings. Rund 3000 Quadratmetern stehen den Ausstellern insgesamt zur Verfügung. Das Konzept der Craft Frankfurt erfordert dabei von jedem Aussteller ein individuelles Standkonzept mit ebenso individuellem Design. So wird die Craft nicht zum üblichen Volksfest, sondern eine kleine utopische Parallelwelt.

Die Initiatoren
Die Betreiber der Frankfurter Restaurantbar „naÏv“ haben sich von Anbeginn dem Verkauf von Craft Beer verschrieben, um mehr Vielfalt in die Hauptstadt des Apfelweins zu bringen. Folgerichtig eröffneten sie neben dem Restaurant einen Craft Beer Shop mit Biertastings – eine Innovation in Frankfurt. Als Veranstalter großer Musikfestivals mit bis zu 10.000 Gästen, war es zur Craft-Festival-Idee nur noch ein kleiner Schritt. Ziel ist es, die Craft Frankfurt als dauerhafte Veranstaltung in der Rhein-Main-Region und bundesweit zu etablieren.

Dirk Ludwigs Craft-Burger

Jeder mag sie, jeder will sie, und bei Street Food Festivals sind sie nicht mehr wegzudenken. Handwerklich gefertigte Burger fernab der homogenen Industrieware haben es auch dem Fleischvirtuosen Dirk Ludwig angetan. Er hat nun craft seines Amtes vier Pattie-Varianten aus Rindfleisch, eine aus Pute sowie eine vegane auf den Markt gebracht und verwendet für seine Craft-Burger nur hochwertige Zutaten. Leidenschaft, Erfahrung und Kreativität sind bei ihm wie immer inklusive.

Die Emanzipation der Burger, es gibt sie. Mittlerweile wissen nicht nur foodaffine Menschen, dass sich Burger vom ungesunden Fast Food hin zu einem hochwertigen und abwechslungsreichem Gericht entwickelt haben. Bei Dirk Ludwig kann man das Ergebnis sehen, Craft-Burger sind ein ganz großes Thema. Für ihn zählt hier wie bei allen seinen anderen Produkten Klasse statt Masse. „Unsere Craft-Burger sind das Gegenstück zur 08/15-Ware aus Burgerfabriken. Dort will man konstanten Geschmack und möglichst wenig von der Norm abweichen. Wir machen Burger, auf die wir Bock haben“, erklärt der Experte aus Schlüchtern. Was wie eine kleine Kampfansage an die Industrie klingt, vereint schlichtweg den Geschmacks- und Qualitätsanspruch an sich selbst. Da es bei Der Ludwig keine langen Entwicklungsketten aber dafür wertvolle Flexibilität gibt, und auch nur das produziert wird, was dem umtriebigen Metzgermeister selber schmeckt, landen jetzt sechs verschiedene Burgerpatties in der Ladentheke und im Onlineshop.

Genießer haben die Wahl zwischen jeweils 160 Gramm Classic, Smoked und Dry Aged Patties aus Rindfleisch und einem Burger aus Putenfleisch, das von einem ausgewählten deutschen Gefügelhändler stammt. Und da sich Dirk Ludwig neuen Foodtrends nicht verschließt, bietet er auch eine vegane Variante aus Kidneybohnen und Kichererbsenmehl an. Komplettiert wird die Burgerfamilie mit einem 70 Gramm-Mini-Burger, der gerade bei Grillparties als Snack seine Fans findet. Nicht nur mit dem aromatischen Dry Aged Burger aus trocken gereiftem Rindfleisch und dem Smoked Burger aus über Buchenspänen kaltgeräuchertem Rind trifft Dirk Ludwig den Nerv der Zeit. Immer mehr Menschen wollen hochwertiges Fleisch zu fairen Preisen und vor allem Abwechslung auf dem Teller. Oder eben in der Hand. Durch seine Reisen rund um die Welt und intensive Gespräche mit Gastronomen und Köchen hat der Inhaber von Der Ludwig ein besonders gutes Gespür für neue Entwicklungen und Bedürfnisse der Kunden und Gäste entwickelt. So schafft er es immer wieder, mit ungewöhnlichen Ideen seinen Ruf als Fleischexperte und Grillrebell zu untermauern. Neben ihm gibt es nur wenige, die sich dem Thema Fleisch und Wurst so verschrieben haben. Wer die neuen Burger probieren möchte, findet im Blog auf der Website auch ein passendes Rezept für selbstgemachte Burgerbuns, also Burgerbrötchen. In Kombination mit den Patties wird so eine richtig runde Sache daraus.

Die Burgerpatties sind bei Der Ludwig in Schlüchtern und im Onlineshop unter www.der-ludwig.de zu haben; sie werden frisch hergestellt und für den Versand direkt eingefroren, um die optimale Qualität zu erhalten. Vier Patties kosten zwischen 7 und 16 Euro und können gut gekühlt in einer Isolierbox versendet werden. Passende und ebenfalls handwerklich hergestellte Burgerbuns vom Bäcker sind auch im Shop erhältlich.

Die "40 besten deutschen Bierlokale"

Sommerzeit ist Biergartenzeit – aber welche lohnen am meisten einen Besuch? Dort, wo zum hausgebrauten Bier eine handfeste, gute Küche serviert wird – ein idyllischer Terrassenplatz macht dann das Glück perfekt.

Zum ersten Mal hat DER FEINSCHMECKER die besten Braugasthäuser in ganz Deutschland getestet und empfiehlt in seiner August-Ausgabe die 40 besten Braustuben und Biergärten, nach Bundesländern geordnet.

Die größte Auswahl haben die Bayern – kein Wunder, denn mit 200 Brauereien haben zum Beispiel die Oberfranken die größte Brauereidichte der Welt. Jede zweite Brauerei in Deutschland sitzt in Bayern, rund 600 von 1200. In seiner Liste der 40 besten deutschen Bierlokale empfiehlt DER FEINSCHMECKER in Bayern acht Brauhäuser, viele davon sind regionale Tipps wie „Weib’s Brauhaus“ in Dinkelsbühl oder das neue Craft Beer-Zentrum „Camba Bavaria“ in Truchtlaching.

Aber auch im Osten Deutschlands können Brauhäuser mit orginellem gutem Bier punkten: Die Spreewälder Privatbrauerei im brandenburgischen Schlepzig etwa, die Störtebeker Biermanufaktur in Stralsund mit dem Lokal „Zum Alten Fritz“ oder die „Papiermühle“ in Jena, wo das dunkle Jenaer Schellenbier mit ambitionierter Küche wetteifert.

In den Metropolen empfiehlt DER FEINSCHMECKER auch neue Craft Beer-Lokale, die auf kräftige, stark gehopfte Manufakturbiere nach amerikanischem Vorbild setzen – hier begeistert in Hamburg etwa das „Alte Mädchen“ im Schanzenviertel mit großer Terrasse und in München die kleine Brauerei Giesinger mit guter Küche wie Kalbshaxe mit Blaukraut oder Spinatknödel.

Die „40 besten deutschen Bierlokalen“ erscheinen in DER FEINSCHMECKER Ausgabe 08.15, die ab dem 15. Juli im Handel erhältlich ist und 9,95 Euro kostet. www.der-feinschmecker.de

Neue Zeitschrift für hochwertige Bierkultur

Vom Durstlöscher zum Genuss- und Edelgetränk: Bier hat in den vergangenen Jahren eine erstaunliche, dynamische Wandlung vollzogen. Dafür haben die zahlreichen, innovativen Craftbier Brauer gesorgt, die mit ihren individuellen Kreationen den Biermarkt in Europa aufge- mischt haben. Zunehmend werden auch regionale und Spezialitätenbiere von Markenbrauern auf den Markt gebracht.

Biersommeliers schießen wie Pilze aus dem Boden, Bierverkostungen finden statt, Bier wird zunehmend zum Essen getrunken. Kurz: Bier ist in aller Munde, man will mehr über die Biere und seine Macher wissen.
Als namhafter Fachverlag für Getränke aller Art geht der in Neustadt an der Weinstraße ansässige Meininger Verlag nun mit einem neuen Magazin an den Start, um die Zielgruppe der Bier- Genießer mit News zu den Machern, ihren neusten Produkten und aktuellen Trends in dieser heißen Szene zu versorgen.

Meiningers Craft – Magazin für Bierkultur heißt der in einer Startauflage von 20.000 Exemplaren publizierte Titel, der mit Chefredakteur Dirk Omlor über einen ausgewiesenen Bier-Experten verfügt. Der langjährige Redakteur des ebenfalls im Meininger Verlag erscheinenden Wirtschaftsblatts GETRÄNKE ZEITUNG hat Brauwesen studiert und eigens eine Ausbildung zum Diplom-Biersommelier absolviert. „Es geht für uns um Biere, die mit Herzblut gebraut und ge- schmacklich abseits vom so genannten Mainstream angesiedelt sind. Echte und ehrliche Braukunst eben“, definiert Dirk Omlor den Begriff Craftbiere.

Die Verleger sind sicher, auf einen zugkräftigen Trend zu setzen. „Zunächst haben wir den Markt getestet, das Supplement Craftbier-Magazin herausgebracht und unseren getränke- und gastronomieorientierten Titeln beigelegt. Das Heft hat in der Branche für Furore gesorgt. Nachdem dann auch der International Craft Beer Award mit 700 Anstellungen so erfolgreich eingeschlagen hat, haben wir uns zur Publikation dieses Special-Interest-Titels entschlossen, den wir zusammen mit dem erfahrenen Blattmacher Helmut Ortner entwickelt haben“, erklärt Verleger Christoph Meininger.

Die Erstausgabe von Meiningers Craft – Magazin für Bierkultur befasst sich unter anderem mit der Bier- und Pubszene im US-Bundesstaat Maine, präsentiert eine mobile Mikrobrauerei und stellt die kreativsten jungen Brauer der Hauptstadt vor. Kulinarisches Thema ist Grillen – natürlich mit dem passenden Bier.

Der Online-Auftritt, zu dem auch ein Newsletter gehört, bietet zusätzliche Insider-News und Aktuelles und ist unter www.meiningers-craft.de aktiv. Neben Omlor besteht die Redaktion aus zwei weiteren festangestellten und mehreren freien Redakteuren.

Das Heft erscheint zunächst viermal jährlich und kostet 7 Euro (Abonnement 28 Euro). Vertrieben wird Meiningers Craft über den Bahnhofsbuchhandel (Deutschland, Schweiz, Österreich und Benelux) sowie über Abonnement.